CH415274A - Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von mit Aufzeichnungen versehenen Trägern an Halteschienen in Verkaufsregalen - Google Patents

Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von mit Aufzeichnungen versehenen Trägern an Halteschienen in Verkaufsregalen

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CH415274A
CH415274A CH1055862A CH1055862A CH415274A CH 415274 A CH415274 A CH 415274A CH 1055862 A CH1055862 A CH 1055862A CH 1055862 A CH1055862 A CH 1055862A CH 415274 A CH415274 A CH 415274A
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CH
Switzerland
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molded part
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recess
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Application number
CH1055862A
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English (en)
Inventor
Kappeler Otto
Messner Rudolf
Original Assignee
Efka Werke Kiehn Gmbh Fritz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/0043Show shelves
    • A47F5/005Partitions therefore

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  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description


  Vorrichtung zur     lösbaren    Befestigung von mit Aufzeichnungen versehenen Trägern  an Halteschienen in Verkaufsregalen    Es ist bekannt, insbesondere den in Selbstbedie  nungsläden aufgestellten Regalen o. dgl. Preisschilder  oder anderweitige Auszeichnungen zuzuordnen. Zur  Befestigung dieser Schilder dienen in der Regel fest  an den Regalen angeordnete Halteschienen, in die die  Schilder einsetzbar sind und die     durch    Hintergreifen  der meist U-förmig abgebogenen Randteile der Schie  nen gehalten werden. Des weiteren ist es bekannt,  den Regalen weitere, vorzugsweise mit Werbetexten  versehene Aufzeichnungsträger, beispielsweise Pla  kate, Schilder o.     dgl.    zuzuordnen.

   Diese Plakate sind       vielfach    mit     flexiblen        Befestigungsmitteln    versehen,  die zur     Halterung    der Plakate an den Regalen um in  den Wandungen     derselben        angebrachte    Klemmittel  herumgelegt sind.  



  Diese Art der Befestigung der Aufzeichnungsträ  ger ist störanfällig: Des weiteren wird auch die Wir  kung derselben durch die so gebildeten Befestigungs  mittel nachteilig     beeinflusst.    Ferner führen die     Klemm-          mittel        vielfach    zu Beschädigungen der Regale und ge  ben zu     Verletzungen        Anlass.    Es ist zwar, schon ver  sucht worden, durch     einfaches    Aufstellen der Plakate  in den     Regalfächem    selbst     .die.    Anordnung zusätzli  cher Halteglieder zu umgehen. Diese Art der Aufstel  lung der Aufzeichnungsträger, ist unzuverlässig.  



  Zweck der Erfindung ist eine Vorrichtung vorzu  schlagen, bei welcher die erwähnten Nachteile ver  meidbar sind. Insbesondere soll eine jederzeit lösbare  Befestigung der Aufzeichnungsträger an zusätzlich an  den Regalen     befindlichen    Halteschienen in jeder ge  wünschten Reihenfolge ermöglicht werden.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung zur lösbaren  Befestigung von mit Aufzeichnungen versehenen  Trägern an Halteschienen. in Verkaufsregalen ist da  durch     gekennzeichnet,    dass sie einen Formteil aus    federnd elastischem Werkstoff aufweist, welcher Teil  mittels     angeformter    Ansätze die Halteschienen hin  tergreift und mindestens eine     nutenförmige        Ausneh-          mung    besitzt, in die der Aufzeichnungsträger klem  mend eingreift.  



  Gemäss einer Ausführung der Erfindung kann  der Formteil durch zwei quer zur Halteschiene sich       im    Abstand voneinander     erstreckende,    mit Aufnah  menuten versehene Stützen und einem Verbindungs  steg gebildet sein. Dabei können die Stützen und der  Steg     einstückig    ausgeformt     und    durch Press- oder  Spritzteile gebildet sein.     Zweckmässigerweise    können  die Stützen selbstverständlich auch     getrennt    und un  abhängig voneinander gefertigt und durch einen lös  baren Steg miteinander     verbindbar        ausgebildet    sein.

    Der Steg kann     vorzugsweise    durch einen     Metallform-          teil,    insbesondere eine Klammer gebildet sein, die  mittels     angebogener    oder     angeformter    Ansätze klem  mend an die     Seitenflächen    der Stützen     angreift.    Bei  dieser     Ausführungsform    können Stege verschiedener  Länge Anwendung finden, um die Stützen mit ver  schieden grossen Abständen an der Schiene zu hal  ten.

   Hierdurch wird vorteilhaft die Möglichkeit ge  schaffen, verschieden grosse Aufzeichnungsträger  mittels der     erfindungsgemässen        Vorrichtung    sicher an  der Schiene zu halten. Die lösbare Anordnung der  Verbindungsklammer an den Stützen, gibt noch den  Vorteil, dass diese an beliebigen Stellen an den Stüt  zen anzugreifen vermag, so     dass    auch zwischen den  Stützen nur in der Schiene untergebrachte Preisschil  der gut einsehbar sind.  



  In Abwandlung des     Erfindungsgedankens    kann  der Formteil auch durch eine einzige Stütze mit in  der     Längsrichtung    der Schiene     entsprechender    Länge  ausgebildet sein. Die     Stützenlänge    ist dabei im           wesentlichen    der     Schienenbreite    entsprechend     ge-          wählt.    Der     dieserart    gebildete     Formteil    zeichnet sich  durch     eine    besonders einfache Herstellungsweise aus.

    Er kann, wie die Stützen mit     lösbarem    Steg, als Ein  zelabschnitte aus     einem    die     Querschnittsform    der  Stützen aufweisenden Profilstrangs abgetrennt     sein.     Bei der     Verwendung    eines     Profilstrangs    als Aus  gangsmaterial für     die,    Stützen lässt sich die Länge  derselben     in        vorteilhafter,    Weise variieren.

   Anstelle  einer     Anordnung        einer        einzigen    Stütze der     letzter-          wähnten    Ausführungsform, besteht selbstverständlich  auch noch .die Möglichkeit, mehrere, z. B. zwei     im          Abstand        voneinander    ausgebildete Stützen zur Halte  rung des     Aufzeichnungsträgers    zu verwenden.  



  Die Formteile zur Befestigung der Aufzeich  nungsträger, wie Schilder, Plakate o. dgl. können  auch zur Halterung     anderweitiger    Gegenstände an  den Halteschienen verwendet werden. So ist es bei  spielsweise möglich, die Preisschilder anstelle ihres       Einbringers        in    der     Schiene,    nunmehr     unmittelbar        in     die Aufnahmenut der Vorrichtung     einzustecken,    um  sie     deutlich        gegenüber    den Regalen bzw. dem     Inhalt     derselben     kenntlich    zu machen.  



  Eine zweckmässige Weiterbildung des     Formteils     kann z. B. dadurch erreicht werden, dass der Form  teil an der dem Regal zugewandten Seite     mindestens          eine        Ausnehmung    mit zum Regal abnehmender lich  ten Weite zur Aufnahme der Halteschiene aufweist,  und dass die Ober- und unterhalb der     Ausnehmung     sich     erstreckenden    Formteile die Halteschiene hin  tergreifen,

   wobei die     Fixierung    und Halterung der       Formteile    nunmehr durch einfaches Aufstecken oder  Aufschieben desselben auf die     Schiene    unter dem       Einfluss        einer    durch das Formteil auf die Halte  schiene     ausübbaren        Klemmspannung    erreicht wird.

    Dabei wird der     die    grössere Abmessung aufweisende  Schienenteil unter elastischer     Verformung    des Form  teils zunächst     über-    und dann     hintergriffen    und unter  dem     Einfluss    von Werkstoffspannungen die pres  sende     Anlage    der Begrenzungsflächen der     Ausneh-          mung    mit den     Seitenflächen    der Halteschiene herbei  geführt. Der so     gehalterte    Formteil wird hierdurch  nicht nur an unbeabsichtigtem Lösen, sondern auch       an    der     Durchführung    von Kippbewegungen gehin  dert.

   Die gegebenenfalls     nach    dem     Einstecken    des  Plakates in den Formteil auftretenden Kippmomente  werden aber     insbesondere        dann        sicher    vom Regal  aufgenommen, wenn der Halteschiene     Regalflächen     zugeordnet sind, die als Stützflächen für den     Formteil     wirksam werden.

   Als Stützflächen dienen dabei in  erster Linie die unterhalb der     Halteschiene        befindli-          chen        Regalflächen.    Mit diesen kommt im aufgesteck  ten Zustand der     Formteil    zur Anlage, so dass auch  bei der     Anordnung    von     grossen    oder schweren Pla  katen,     Kippbewegungen    des Formteils     verhindert     sind.  



  Die     Ausnehmung        im    Formteil     kann        einen        trapez-          förmigen        Querschnitt    aufweisen, dessen quer zur       Schienenrichtung    einander folgenden lichten Höhen  gleich oder     geringfügig        kleiner        sind    als diejenigen der    Halteschienen, wodurch     mit    dem Aufbringen des  Formteils auf die Halteschiene, die zur Halterung er  forderliche     Vorspannung        erreichbar    ist.

   Die     Quer-          schnittsform    kann     symmetrischen    oder unsymmetri  schen Charakter aufweisen, d. h. die Schrägseiten  können sich mit gleicher oder verschieden grosser  Neigung zum Regal     erstrecken.    An die Stelle     eines          trapezförmigen    Querschnitts für     Halteschiene    und       Ausnehmung    können z. B. auch     anderweitige    Quer  schnittsformen, z. B.     V-förmig    gestaltete Quer  schnittsformen verwendet werden.

   Lediglich muss  gewährleistet     sein,    dass die Schienenhöhe zum  Zwecke des     Hintergreifens        zumRegal    hin     abnimmt.     



  Weiterhin kann die     Ausnehmung    im Formteil und  die Halteschiene mit runder     Querschnittsform    vor  zugsweise kreisrunder     Querschnittsform    ausgebildet  sein. Die dieserart geformte     Ausnehmung    ist in den       Formteil    so eingebracht, dass     die    Mittelachse dersel  ben sich im Abstand der dem Regal zugewandten  Seite des Formteils erstreckt. Hierdurch ist die erfor  derliche Einziehung des Querschnittes im Bereich der       Durchtrittsöffnung    erzielt.  



  Die Halteschienen selbst können durch     Leisten,     Stäbe o. dgl. gebildet sein, die lösbar am Regal befe  stigt     sind.    Des weiteren     können;    zur Bildung von Hal  teschienen Formteile, insbesondere     Drahtformteile     dienen, die ebenfalls mittels Klemmittel, z. B.

    Schrauben am     Regal    gehalten     sind.    Halteschienen  der     letztgenannten    Art     sind        in        besonders    einfacher  Weise     herstellbar    und es ist bei der Verwendung die  ser Halteschienen gleichgültig, ob die     Ausnehmung     im aufzusteckenden     Formteil    nun ebenfalls     .einen.     kreisrunden oder einen     trapezförmigen    Querschnitt  aufweist.

   Die Halteschienen können des weiteren aus  Holz, einem metallischen     Werkstoff    oder Kunststoff,  vorzugsweise einem plastisch     verformbaren    Kunst  stoff, gebildet sein.  



  Eine besonders einfache Halteschiene ergibt sich  z. B. bei     einstückiger    Ausbildung von Halteschiene  und Regal. Die Schiene kann durch Einfräsen oder  Einschneiden von     falzartigen        Ausnehmungen        in    der       Regalwand        gebildet    sein, so dass     vorteilhaft    zusätzli  che     Klemmittel,    die bei der Verwendung lösbarer  Halteschienen erforderlich sind, entfallen.  



  Es besteht weiter die     Möglichkeit,    anstelle der       Anordnung    einer .einzigen Halteschiene, mehrere  Halteschienen, z. B. zwei Halteschienen zur Befesti  gung des     Formteils    am     Regal        zu        verwenden.        Hierbei     ist der     Formteil    selbstverständlich mit     einer    :

  der An  zahl .der Halteschienen entsprechenden Anzahl     Aus-          nehmungen    zu versehen,     in.    die .die Halteschienen  beim Aufstecken eingreifen, um dabei     jeweils    durch  die     ober-    und unterhalb der     Ausnehmungen    sich er  streckenden     Formteilteile        hintergriffen    zu werden.  Der so befestigte     Formteil    ergibt eine besonders feste  Halterung des     Plakates    o. dgl.

   Dabei trägt die zweite  bzw. jede weitere     Halteschiene    dazu bei, auftretende  Kippmomente aufzunehmen, so dass auch eine  sichere Abstützung des Formteils und dadurch eine  kippfreie     Befestigung    des Plakates erreichbar ist.      Der Formteil kann aus     einem        federnd    elastischen  Werkstoff, z. B. einem Kunststoff, Gummi o. dgl. und  als Spritz- oder     Pressformteil    gebildet sein. Es besteht  aber auch die     Möglichkeit,    den Formteil als Ab  schnitt eines die     Querschnittsform    desselben. aufwei  sendem und beispielsweise in einem     Extruder    herge  stellten Profilstrangs zu bilden.

   Die so gefertigten  Formteile sind in     ihrer    Länge     variierbar    und sie er  lauben durch wahlweises     Abtrennen    mit mehr oder  weniger grosser Länge, die     Halterung    von kleinen  und grossen Plakaten.,     Schildern    o.     dgl,    an Halte  schienen. Anstelle ;der. Anwendung eines einzigen       Profilstrangabschnittes    zur Bildung des. Formteiles  besteht     selbstverständlich    auch die Möglichkeit, meh  rere, beispielsweise zwei Abschnitte zur Halterung  eines Plakats o. dgl. an der Schiene zu verwenden.

    Dies ist dann zweckmässig,     wenn    besonders lange  oder schwere Plakate befestigt werden sollen. Die so  gebildeten Formteile können     schliesslich    noch unab  hängig voneinander an der. Halteschiene angreifen  oder aber     miteinander    in Verbindung stehen. Als  Verbindungsglied kann ein Steg o.     .dgl.    dienen. Dieser  verhindert     ein    seitliches Kippen, insbesondere  schmaler Abschnitte.

   Als Steg ist dabei eine     Draht-          oder    Federklammer vorgesehen, :die von     vorne    auf  die     Formteiltele    aufsteckbar ist und durch entspre  chende     Anbiegungen    die     Seitenflächen    der Formteil  teile klemmend umgreift.  



  In der     Zeichnung    ist die Erfindung anhand von  Ausführungsbeispielen verdeutlicht. Es zeigen:       Fig.    1     eine    Vorderansicht einer Vorrichtung nach  der Erfindung mit eingestecktem Aufzeichnungsträ  ger,       Fig.2    einen Schnitt nach der     Linie        II-II    der       Fig.    1,       Fig.    3 eine Vorderansicht einer Vorrichtung nach  der Erfindung entsprechend einem anderen Ausfüh  rungsbeispiel,       Fig.4    ein weiteres     Ausführungsbeispiel    einer  Vorrichtung nach der Erfindung     in.    der Vorderan  sicht,

         Fig.    5 eine Seitenansicht auf eine Vorrichtung der       Fig.    4 und       Fig.    6 eine Draufsicht auf eine Stütze mit     einem     Teilstück einer Verbindungsklammer,       Fig.    7 eine Vorderansicht einer weiteren Vorrich  tung nach der Erfindung,       Fig.    8     einen    Schnitt nach der Linie     VIII-VIII     der     Fig.    7,       Fig.    9 eine Vorderansicht einer weiteren     Vorrich-          tug,

            Fig.    10 einen Schnitt nach der Linie     X-X    der       Fig.    9,       Fig.    11     ein    weiteres Beispiel     einer    Vorrichtung  nach der Erfindung im Schnitt,       Fig.    12     eine    Vorderansicht     eines    durch zwei Ab  schnitte gebildeten Formteils, ,

  die durch     einen    lösba  ren Steg miteinander verbunden sind und       Fig.    13 einen     Schnitt    durch einen Formteil der         Fig.    12 an einer Halteschiene mit     kreisrundem    Quer  schnitt.  



  In den Figuren ist mit 1 eine an sich bekannte  U-förmige     Halteschiene    bezeichnet, wie sie an Rega  len, - insbesondere in Selbstbedienungsläden o. dgl.  Anwendung     findet.    Die Schiene 1 dient dort in der  Regel zur Aufnahme von an sich     bekannten    und des  halb nicht näher dargestellten     Preisschildern    o. dgl.,  die hierzu entweder vom     stirnseitigen    Ende her in die  Schiene einschiebbar     sind,    oder falls sie aus einem  entsprechenden flexiblen Werkstoff bestehen, von       vorne    in die     Schiene    einsetzbar sind.

   Die Schiene 1  weist zur Halterung dieser Preisschilder U-förmig ab  gebogene     Randteile    2 auf, die von den     Preisschildern          hintergriffen        werden.     



  Zum Befestigen weiterer Aufzeichnungsträger,  beispielsweise Plakate 3 an .der     Schiene    1, sind  Formteile aus einem     federnd        elastischen    Werkstoff,  insbesondere einem Kunststoff vorgesehen, die beim       Ausführungsbeispiel    der     Fig.    1 und 2 durch schmale  Stützen 4 und einem Steg 5 gebildet sind. Die Stützen  4 tragen an der der Schiene 1     zugewandten    Seite An  sätze 6 und 7, die durch     Hintergreifen    der Randteile  2 eine sichere Befestigung der Formteile an der  Schiene 1 ermöglichen.

   Die Stützen 4 und der Steg 5       bilden        ein,        einstückiges    Formteil, der durch Pressen  oder Spritzen     herstellbar    ist.  



  Die     Stützen    4     sind    mit parallel zur Schiene sich  erstreckenden     Ausnehmungen    8 versehen, in die der  Aufzeichnungsträger 3 von oben her     einsteckbar    ist.  Die     Ausnehmungen    8 sind, wie insbesondere die       Fig.    2 zeigt, im Bereich des     Nutengrundes    mit einer  der Breite des Aufzeichnungsträgers 3 entsprechen  den lichten Weite versehen und verjüngen sich zum  öffnungsseitigen Ende hin.

   Beim Einschieben des  Aufzeichnungsträgers 3 in die     Ausnehmungen    8     sind     die seitlichen     Stützenteile    4' und 4" nach aussen  biegbar und nehmen die     in    der     Fig.    2 und 8 mit ge  strichelten Linien eingezeichnete Stellung ein. Die       Stützenteile    4' und 4" liegen dabei unter einer Vor  spannung an die Seitenflächen des Aufzeichnungsträ  gers 3 an und     halten    diesen weitgehend     urverschieb-          bar    in der     eingesteckten    Lage.

   Die Stützen 4 sind  zum Ansatz 7 hin mit schwächer werdender Wand  stärke ausgebildet, um das Abbiegen dieses Ansatzes  zum     Anbringen    des     Formteils    an der Schiene zu er  leichtern.  



  Beim     Ausführungsbeispiel.    der     Fig.    3 und 7 be  steht das Halteteil aus einer     einzigen    Stütze 9, die  jedoch     im    Gegensatz zu den Stützen der     Fig.    1, 2 und  9 eine grössere Länge     in,    Schienenrichtung aufweisen  kann. Diese Stütze 9 ist     .an    der der Schiene 1 zuge  wandten Seite ebenfalls mit Ansätzen versehen, die  nach     Fig.    3 durch Hintergreifen der Schienenränder 2  die Halterung der Stütze 9 an der Schiene bewirken.

    Auch weist die Stütze 9 eine     Ausnehmung    zur Auf  nahme des     Auszeichnungsträgers    3 auf, deren Aus  bildung derjenigen der     Fig.    1 und 2 entspricht.  



  Beim     Ausführungsbeispiel    der     Fig.    4 bis 6 finden       wiederum    mehrere z. B. zwei Stützen 10, mit geringe-           rer    Breite Anwendung. Diese Stützen sind aber im  Gegensatz zum     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 als  Einzelteile     gefertigt.    Sie     sind    durch eine Klammer 11  z.

   B. lösbar miteinander     verbunden.    Die Klammer 11       kann.    als     Blechformteil    ausgebildet     sein,    das vorne  auf     die    Stützen 10 aufsteckbar ist und, dessen Ansätze  12 und 13 dabei die Stützen 10 seitlich klemmend  umfassen. Die Klammer 11     verhindert,    wie der Steg 5  nach     Fig.    1, das Kippen der mit geringerer Breite  ausgebildeten Stützen 10.  



  Die Klammer 11 bringt weiter den Vorteil, dass  sie entlang der Stützen 10 verschiebbar ist, um da  durch in verschiedener Höhenlage an diesen     .anbring-          bar    zu sein., so dass auch zwischen den Stützen einge  brachte oder     befindliche    Preisschilder o. dgl. frei ein  sehbar sind. Zur. Erleichterung des     Anbringens    der  Klammer sind die aussenseitigen     Ansätze    13 an ihren  freien Enden     in    Richtung zueinander bogenförmig  abgebogen.

   Hierdurch     wind    das     Aufstecken:        erleich-          tert    und die     erforderliche        Vorspannung    erreicht. Die  Stützen 10 weisen     zur    Aufnahme des Aufzeichnungs  trägers 3 wiederum     nutenförmige        Ausnehmungen    auf,  die in der Form der Ausführungsbeispiele der     Fig.    1  und 2 ausgebildet sind.  



  Diese     Einzelstützen    9     und    10 können     dann    als  Einzelabschnitte von einem     fortlaufend    gespritzten  Strang     abgetrennt    werden., der das     Grundprofil    in der  Düse der     Spritzgiessmaschine    trägt.  



  In den     Fig.    7 und 8 ist an der     Regalwandung    eine  Halteschiene 1 mit     trapezförmigem    Querschnitt  durch Schrauben 14 lösbar befestigt. Die Halte  schiene     kann    durch     einen    Stab, eine Leiste o. dgl.  gebildet sein, der aus     Holz,        einem    metallischen  Werkstoff oder aus Kunststoff gefertigt ist.

   Auf der  Halteschiene 2 ist ein als Träger des.     Plakates    4 die  nender Formteil 9     aufsetzbar,    der aus     einem        federnd     elastischen     Werkstoff    gefertigt ist.     Beim    Ausfüh  rungsbeispiel ist der Formteil als Abschnitt eines     in.          einem        Extruder.    mit der     Querschnittsform    des     Form-          teils    hergestellten Profilstrangs gebildet.

   Er weist an  seiner, dem Regal zugewandten Seite eine     Ausneh-          mung    15 mit im wesentlichen     trapezförmiger    Quer  schnittsform auf. Die     Ausnehmung    15 dient der Auf  nahme der Halteschiene 1. Hierzu ist der Formteil 9  entweder von vorne auf die Schiene     .aufsteck-    oder  von der     Stirnseite    her aufschiebbar.

   Durch entspre  chende Bemessung der     lichten,        Höhen    .der     Ausneh-          mung    15     sind    die     Schrägflächen    derselben pressend  mit den Schrägflächen der Halteschiene 1     zur    Anlage       bringbar.    Der unterhalb der     Ausnehmung    15 sich  erstreckende     Teil    16 des Formteils ist mit einem als       Stützfläche    dienenden Teil 17 der     Regalwandung    zur  Wirkung     bringbar,,    die bei Anlage des Formteils     ein:

       Kippen .desselben     quer    zur     Halteschiene    verhindert.  Von oben her ist     indem    Formteil 9 eine weitere     Aus-          nehmung    8     eingebracht,    die sich parallel zur Halte  schiene 1     erstreckt    und zur Aufnahme des Plakates 3  dient.  



  Beim Ausführungsbeispiel der     Fig.    9 und 10 ist  der     Formteil    durch zwei     Stützen    4 gebildet, die je         eine        Einstecköffnung    8 für das Plakat 3 aufweisen.  Die beiden Stützen 4 sind     durch        einen    gemeinsamen  Steg 5 miteinander verbunden, der     Idas    seitliche Ab  kippen der Stützen     verhindert.    Der Steg 5 ist beim  Ausführungsbeispiel einstöckig mit den Stützen 4  ausgeformt.

   Im Gegensatz zum     vorbeschriebenen     Ausführungsbeispiel ist die     Halteschiene    1' der     Fig.    9  und 10 zwar mit einem     trapezförmigen    Querschnitt  versehen, ansonsten aber.     einstöckig    mit der Regal  wandung 17 ausgebildet. Sie ist in einfacher Weise  durch Entfernen von     Regalwerkstoff,    z. B. durch  Fräsen     od.    dgl. aus der     Regalwandung    herausgearbei  tet. Der Formteil ist wiederum auf die Halteschiene       aufsteck-    oder aufschiebbar und auf dieser durch  Hintergreifen der Schrägflächen haltbar.

   Auftretende       Kippmomente    werden durch die Anlage des unter  halb der     Ausnehmung    sich     erstreckenden    Teils des  Formteils an die Wandung des Regals kompensiert.  



  Beim Ausführungsbeispiel der     Fig.    11 sind an der       Regalwandung    17 zwei Halteschienen 1 parallel  übereinander angeordnet und mittels Klemmittel,  z. B. Schrauben 14 befestigt. Sie wirken mit     enspre-          chenden        Ausnehmungen    15 im Formteil 9 zusam  men. Auch bei dieser Ausführungsform weisen die  Halteschienen und     Ausnehmungen    einen im wesentli  chen     trapezförmigen    Querschnitt auf, so dass beide  Halteschienen nach     Aufbringen        des        Formteils    9     hin-          tergriffen    sind.

   Es ist verständlich, dass die beiden  Halteschienen 1 auch     einstöckig    mit der     Regalwan-          dung    ausgebildet sein     können,    wie es in den     Fig.    8  und 9 gezeigt ist. Eine     Ausnehmung    8     im    Formteil  gestattet das     Einbringen    eines Plakates, Schildes 3  o. dgl. und erlaubt dessen Halterung am Regal.  



  Eine weitere Abwandlung des     Erfindungsgedan-          kens    zeigt die     Fig.    13. In dieser ist an der     Regalwan-          dung    17     eine    lösbare Halteschiene 1" mit kreisrunder       Querschnittsform    angeordnet. Die Befestigung der  Schiene 1" erfolgt mittels Schrauben 14. Die Schiene  ist durch einen     Drahtformteil,    Stab- o. dgl. gebildet.  Sie dient als Träger des     Formteils.    Letzteres weist eine       Ausnehmung    15 auf, in die die Halteschiene 1" ein  greift.

   Die     Ausnehmung    besitzt einen im wesentlichen       trapezförmigen        Querschnitt.    Sie kann     gleichermassen          vorteilhaft    auch einen runden, insbesondere kreisrun  den oder aber einen anderweitigen Querschnitt auf  weisen. Es ist lediglich wichtig, dass die     Ausnehmung     im Bereich der     Dunchtrittsöffnung    eine geringere  lichte Weite aufweist, als im übrigen Bereich, so dass  das erforderliche     Hinterfassen    der Halteschiene 1"  gewährleistet bleibt.

   Die kreisrunde Halteschiene 1"  wird durch .die     ober-    und unterhalb der,     Ausnehmung     sich     enstreckenden        Formteilteile        hintergriffen,    so dass  auch hier ein unbeabsichtigtes Ablösen des Formteils  von der     Halteschiene    bzw. vom Regal     verhindert    ist.

    Der kreisrunde Querschnitt der Halteschiene 1" er  leichtert das     Aufbringen    des     Formteils    von vorne her,  da die     kreisbogenförmigen        Begrenzungsflächen    ein       gleichmässiges        Aufweiten    des Formteils erlauben.  Der     Formteil    kann als einstöckiger     Profilstrangab-          schnitt    wie in d en     Fig.    1 und 2 ausgebildet sein oder      aber aus Stützen und Steg nach den     Fig.    4-6 beste  hen.  



  Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die       Querschnittsformen    der     Ausnehmungen    und der Hal  teschienen nicht auf die gezeigten Ausführungsbei  spiele beschränkt bleiben, sondern dass jede ander  weitige     Querschnitssform    geeignet ist, die das     mass-          gebliche    Hintergreifen der Halteschiene erlaubt. Ge  rade durch das Hintergreifen der Schiene ist die vor  teilhafte     Verwendung    einfacher Schienenprofile mög  lich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von mit Aufzeichnungen versehenen Trägern an Halteschie nen in Verkaufsregalen, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Formteil aus federnd elastischem Werkstoff aufweist, welcher Teil mittels angeformter Ansätze (6, 7) die Halteschienen hintergreift und mindestens eine nutenförmige Ausnehmung (8) be sitzt, in die der Aufzeichnungsträger (3) klemmend eingreift. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formteil an der dem Regal (17) zugewandten Seite mindestens eine Ausnehmung (15) mit zum Regal abnehmender lichten Weite zur Aufnahme einer Halteschiene (1) aufweist und dass. die ober- und unterhalb der Ausnehmung sich er streckenden Formteilteile (6, 7),die Halteschiene hin tergreifen. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Form teil durch zwei quer zur Halteschiene sich im Ab stand voneinander erstreckende, mit Aufnahmenuten (8) versehene Stützen und einem die Stützen verbin denden Steg (5) gebildet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite der Aufnahmenuten (8) im Bereich des Nutengrundes in der Dicke des Aufzeichnungs trägers (3) und in Richtung des öffnungsseitigen Endes mit sich verringernder lichten Weite ausgebil det ist.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (4) und der Steg (5) einstückig geformt sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass als Steg ein. klammerartiger Blechformteil (11) dient, der mittels angeformter Ansätze (12, 13) klemmend an den Stützen (10) angreift. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass mindestens einer der Ansätze (6, 7) quer zur Längsrichtung der Halteschiene federnd elastisch ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formteil durch eine einzige Stütze (9) mit in Längsrichtung der Schiene grosser Länge, z. B. der Schienenbreite entsprechend, gebil det ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung mehrerer, im Abstand an der Halteschiene angeordneter Stützen (10) zur Bildung des Formteils. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die unterhalb der Halteschiene (1) sich erstreckenden Regalwandungen (17) als Stützflächen für den Formteil ausgebildet sind. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (15) einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Ausnehmung mit runder Quer schnittsform im Formteil (5) zur Aufnahme der Hal teschiene. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschiene (1) durch eine Leiste oder einen Stab mit trapezförmigem Quer schnitt gebildet ist, die lösbar oder fest am Regal an geordnet ist. 13.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschiene (1) durch eine lösbar am Regal gehaltene Leiste mit kreisrundem Querschnitt gebildet ist. (Fig. 13) 14. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschiene (1") aus einem Drahtformteil besteht. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die Anordnung von mindestens zwei Ausnehmun.gen (15) im Formteil, die mit einer ent sprechenden Anzahl am Regal befestigter Halteschie nen (1) zur Wirkung bringbar sind.
CH1055862A 1961-09-13 1962-09-03 Vorrichtung zur lösbaren Befestigung von mit Aufzeichnungen versehenen Trägern an Halteschienen in Verkaufsregalen CH415274A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005021897A1 (de) * 2005-05-06 2006-11-09 Adolf Würth GmbH & Co. KG Präsentationseinrichtung

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