Kraftfahrzeug zum Transport von schweren Lasten Die Erfindung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug zum Transport von schweren Lasten.
Der Transport von schweren Lasten war bisher mit grossen Schwierigkeiten verbunden, wobei die. hauptsächlichste Schwierigkeit das Be- und Entladen des Fahrzeugs war.
Zur Beseitigung ider beim Be- und Entladen auftretenden Schwierigkeiten wurden bereits verschiedene Mittel ,angewendet. Im allge meinen wurden schwere (.,
asten .mittels eines beweg lichen Krans auf die Ladefläche des Fahrzeugs ge hoben und von dieser wieder entfernt,
so dass die Tierwendung eines beweglichen Krans sowohl an der Beladestelle als auch an -der Entladestelle mit !der sich daraus ergebenden zusätzlichen Beschäftigung von Bedienungspersonal verbunden war.
Es wurde auch bereits ein Kraftfahrzeug vorge schlagen, bei dem @die die eigentliche Last tragende Plattform vom Chassis des Fahrzeugs aus nach hinten so weih verschiebbar ist, bis, sie, unter der Einwirkung der Schwerkraft nach unten auf :
den Boden kippt. Die Last wurzle dann mittels einer mechanisch be triebenen Winde und eines Seils auf die Plattform gezogen, bis sie gegen Anschläge auf der Plattform anstösst, und die Plattform dann ebenfalls in ihre horizontale Lage auf dem Chassis des Fahrzeugs zurückgezogen.
Es wurde ;auch bereits eine ähnliche Konstruktion einer die Last tragenden Plattform auf einem Kraftfahrzeug vorgeschlagen, wobei .die Platt form gegenüber dem Chassis des Fahrzeugs mittels einer hydraulischen Winde gekippt wird und, wenn sie sich in der gekippten Stellung befindet,
sich unter der Einwirkung der Schwerkraft verschiebt, bis ihr äusseres Ende mit dem Boden in Berührung kommt. Die umgekehrte nach oben gerichtete Verschiebe- bowegung der Plattform erfolgt hierbei durch ein Seil, das durch eine hydraulisch betätigte Winde ge steuert wird. Es wurde eine weitere Abänderung bei Fahr zeugen dieser Art vorgeschlagen,
um eine besondere Form eines Ladebehälters auf idie Ladeplattform des Kraftfahrzeugs zu laden, wobei die Plattform mittels einer hydraulischen Wände gegenüber dem Chassis: des Fahrzeugs gekippt wird und .eine weitere hydrau lische Winde weber.schiffchenartig zwischen der Lade plattform und :dem besonderen Behälter arbeitet, so dass der Behälter schrittweise auf die in gekippter Stellung befindliche Plattform gehoben wird.
Es ist die Aufgabe ider vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Kraftfahrzeug zu schaffen, durch das schwere Lasten auf- und abgeladen wenden können, ohne dass die Gefahr eines Zusammen bruchs während des Auf und Abladens :.besteht.
Die Erfindung besteht darin, @d'ass ein Tragteil auf dem Chassis des Fahrzeugs schwenkbar befestigt ist, an dem 'Pragteil ein innerer Rahmenteil schwenk- bar befestigt ist, an dem inneren Rahmenteil eine Ladeplattform verschiebbar angeordnet ist, ein :
erstes Betätigungsmittel zum Kippen des Tragteils und da- mit des inneren Rahmenteils und der Ladeplattform gegenüber dem Chassis des Fahrzeugs vorgesehen ist, ein zweites Betätigungsmittel zum Verschieben der Ladeplattform gegenüber dem inneren Rahmen teil vorgesehen ist, und die Ladeplattform durch gemeinsame Betätigung beider Betätigungsmittel aus ,
einer ersten Endstellung in eine .zweite Endstellung und umgekehrt bewegt werden kann, wobei sich die Ladeplattform in der Bersten Endstellung parallel oder tim wesentlichen parallel zum Chassis des Fahrzeugs und das innere Ende der Ladeplattform an der Fahrerkabine des Fahrzeugs befindet,
und die Lade plattform in der zweiten Endstellung gegenüber dem Chassis des Fahrzeugs gekippt ist und sich das äussere Ende der Ladeplattform in Berührung mit .dem Boden befindet. Vorzugsweise wird das Tragteil während -der Bewegung der Ladeplattform aus ihrer ersten in idie zweite Endstellung über eine Zentralstellung gegen über dem Chassis des Fahrzeugs hinaus gekippt.
Das Tragbeil kann während der Betätigung ides ersten Betätigungsmittels aus einer ersten Stellung, in der der innere Rahmenteil und die Ladeplattform parallel oder im wesentlichen parallel zum Chassis des Fahrzeugs liegen, über Leine Zentralstellung gegen über dem Chassis des Fahrzeugs hinaus in eine zweite Stellung kippbar sein, in !der das Tragteil gegen einen oder mehrere am Chassis des Fahrzeugs vor gesehene Anschläge anstösst.
An dem inneren Rahmenteil kann eine Trag schenkelanordnung derart befestigt sein, idass sie mit dem Boden in Berührung steht, wenn das Tragteil gegen den bzw. die Anschläge am Chassis ides Fahr zeugs anstösst.
Sowohl das erste als ;auch das zweite Betätigungs mittel bestehen vorzugsweise aus durch Druckflüssig keit betätigten Hubzylindern oder Winden, wobei der erste durch Druckflüssigkeit betätigte Hubzylinder zwischen dem Chassis des Fahrzeugs und !dem Trag teil angeschlossen ist und der zweite durch Druck flüssigkeit betätigte Hubzylinder zwischen dem inne- ren Rahmenteil und der Ladeplattform angeschlos sen ist.
Die Ladeplattform ist zweckmässig gegenüber dem inneren Rahmenteil auf einer Vielzahl von an dem inneren Rahmenteil angebrachten Rollen ver schiebbar, und ein oder mehrere Lagerrollensätze können am äusseren Ende des Chassis des Fahrzeugs befestigt sein, so @dass die untere Fläche von wenig- stens einem Teil .der Ladeplattform während der Betätigung der Betätigungsmittel auf dem Lager- rollensatz bzw.
den Lagerrollensätzen laufen kann.
Vorzugsweise sind Sätze von Sperrmitteln vor gesehen, um eine unbeabsichtigte Verschiebung der Ladeplattform in ihrer ersten Endstellung gegenüber dem Chassis dies Fahrzeugs zu verhindern.
In der ersten äusseren Stellung kann die Ladeplattform gegen eine Verschiebebewegung gegenüber dem Chassis des Fahrzeugs mittels eines an :dem Chassis des Fahr zeugs befestigten Sperrstiftes gesperrt werden, der an -der Ladeplattform angreift.
Die Ladeplattform kann in ihrer ,ersten End- stellung gegen eine Kippbewegung gegenüber dem Chassis des Fahrzeugs durch einen oder mehrere Sperrflansche gesichert sein,
die am inneren Ende des Chassis des Fahrzeugs befestigt sind und mit Flanschen an der Ladefläche in Eingriff treten.
Die Ladeplattform kann weiterhin in ihrer ersten End- stellung gegen eine Kippbewegung gegenüber idem Chassis 'des Fahrzeugs durch Sperrplatten gesichert sein, dir- die am äusseren Ende des Chassis des Fahrzeugs befestigten Lagerrollen teilweise um greifen.
In den Zeichnungen, die als bevorzugtes Aus- führungsbeispiel einen Lastwagen zeigen, ist: Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht des Last wagens, die die Ladeplattform in ihrer ersten End- stellung, d. h. ider normalen die Last tragenden oder Fahrtstellung zeigt, Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht des Last wagens, die die Ladeplattform in ihrer zweiten End stellung, d. h.
der Stellung zum Be- und Entladen zeigt, Fig. 3 eine perspektivische Rückansicht des Last wagens, die die Ladeplattform in der gleichen Stel lung wie in Fig. 2 zeigt, Fig.4 eine ,detaillierte perspektivische Ansicht, die die Verbindungen zwischen dem Chassis des Fahrzeugs, dem Tragteil, dem inneren Rahmenteil, ,der Ladeplattform und dem Kolben des das Tragteil kippenden,
durch Druckflüssigkeit betätigten Hub- zylinders zeigt, Fig.5 eine detaillierte perspektivische Ansicht, die die Verbindung des durch Druckflüssigkeit be tätigten Hubzylinders mit idem Chassis des Fahrzeugs und den Satz Sperrflansche zeigt, Fig.6 eine detaillierte persp:
ektiivische Ansicht, die die Lagerrollen und Sperrplatten am äusseren Ende des Chassis des Fahrzeugs zeigt und Fig.7 eine detaillierte perspektivische Ansicht, die die auf einem Teil der Ladeplattform laufenden Rollen am inneren Rahmenteil zeigt.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Aus- fÜhrungsfozm weist) der Lastwagen eine allgemein mit 10 bezeichnete Ladeplattform auf, die auf einem inneren Rahmen verschiebbar gelagert ist, der zwei sich in Längsrichtung erstreckende, Kastenprofilbal- ken 11 aufweist,
wobei sowohl die Plattform als auch der innere Rahmen gegenüber den Chassis- teilen 12 des Fahrzeugs mittels eines Tragteils oder einer Strebe, die aus zwei: im wesentlichen drei eckigen Seitenteilen 13 besteht, kippbar sind.
Die Ladeplattform 10 hat in Draufsicht eine rechteckige Form und erstreckt ;sich in der in Fig. 1 dargestellten Stellung rückwärts über !die äusseren Enden der Chassisteile 12 des Fahrzeugs hinaus. Die Ladeplattform 10 weist zwei sich in Längsrichtung erstreckende, zentrale, starre, rinnenprofilförmige Rahmenteile 14 auf,
!die sich mit ihren öffnungen gegenüberliegen und in einem dem Abstand zwischen den Chassisteilen 12 entsprechenden Abstand von einander angeordnet sind, und weist ferner an der Aussenseite und hinten Rahmenteile 15 auf, die durch starre Verstärkungsteile 16 mit den Rahmenteilen 14 verbunden sind.
Am vorderen Ende der Ladeplatt form 10 ist eine hydraulisch betriebene Winde 17 be festigt und !die vorderen Enden der Rahmenteile 14 !sind mit öffnungen versehen, im Gegensatz zu den hinteren Enden, die durch das hintere Rahmenbeil 15 verschlossen sind.
Die beiden Kastenprofilbalken 11 ides inneren Rahmens sind an ihren vorderen Enden mit den Enden der dreieckigen Seitenteile 13 mittels eines Drehzapfens 18, der an den Kastenprofilbalken 11 fest angeordnet und mit Sperringen 19 versehen äst, drehbar verbunden, so dass (die Seitenteile 13 in einer zentralen Lage gehalten werden.
Der innere Rahmen weist weiterhin eine X-för- mige Verstärkungsstrebe 20 auf, die ;sich -zwischen den Balken 11 in einer Stellung annähernd in der Mitte zwischen deren Enden :erstreckt, und an dieser Verstärkungsstrebe 20 ist ein starrer Vorsprung 21 von in Draufsicht dreieckiger Form befestigt, dessen Zweck später eingehend erläutert werden wird.
Die Ladeplattform 10 ist auf dem Innenrahmen mittels Rollen 22 verschiebbar, die in Lagern 23 in den Balken 11 drehbar gelagert sind und in den zentralen rinnenprofilförmigen Rahmenteilen 1.4 der Ladeplattform 10 laufen.
Aus Fig.4 und 7 der Zeichnungen ist ersichtlich, dass die Kastenprofil balken 11 und die rinnenprofilförmigen Rahmen teile 14 eine zueinander passende Querschnittsform aufweisen, so dass die Balken 11 fast vollständig von den Rahmenteilen 14 umgriffen werden und mittels: der Rollen 22 eine stossfreie Gleitwirkung erzielbar ist, wobei an jedem der beiden Balken 11 drei Rollen vorgesehen sind.
Die Gleitbewegung zwischen ider Ladeplattform und dem Innenrahmen wird durch eine zwischen der Plattform und dem Innenrahmen angeschlossene hydraulische Winde ausgeführt. Wie aus Fig.3 er sichtlich ist, ist der Zylinder 24 dieser Winde an dem vorgenannten dreieckigen Vorsprung 21 an dem Innenrahmen befestigt und der Kolben 25 der Winde ist an seinem äusseren Ende an dem hinteren Rahmenteil 15 der Ladeplattform 10 befestigt.
Beim Ausziehen des Kolbens 25 aus dem Zylinder 24 wird daher die Ladeplattform gegenüber dem Innen rahmen nach rückwärts verschoben, wobei die Innen flächen der zentralen rinnenprofilförmigen Rahmen teile 14 auf den von den Balken 11 getragenen Rollen 22 laufen.
Wie bereits erwähnt, sind die Balken 11 mit den oberen Enden der dreieckigen Seitenteile 13 der Strebe drehbar verbunden und ,diese Seitenteile 13 sind an ihren unteren Enden drehbar auf einem Drehzapfen 26 gelagert, der zwischen zwei Hülsen 27 fest angeordnet ist, die die Chassisteile 12 des Fahr zeugs in einer Stellung annähernd in der Mitte zwischen den Endendieser Chassisterle 12 umfassen,
wie aus Fig. 4 klar ersichtlich ist. Die Hülsen 27 sind aus Blech hergestellt und haben von der Seite gesehen eine trapezförmige Gestalt, wobei jede Hülse mittels nicht dargestellter Bolzen an dem zugeord neten Chassisteil 12 befestigt ist.
Die Bolzen sind ausserdem durch innerhalb der rinnenprofilförmigen Chassisteile angeordnete Hartholzblöcke 28 geführt, die dazu bestimmt sind, der Anordnung eine erhöhte Festigkeit und Stabilität ;zu verleihen.
Die beiden dreieckigen Seitenteile 13 der Strebe sind mittels einer zwischen der Strebe und ,dem Chassis des Fahrzeugs befestigten hydraulischen Winde um den unteren Drehzapfen 26 kippbar. Der Zylinder 29 dieser Winde ist an einem aus Fig. 5 ersichtlichen Stift 30 fest angeordnet,
der in der Nähe des vorderen Endweines oben offenen rinnen- förmigen Teile 31 drehbar gelagert ,ist. Dieser Teil 31 erstreckt sich in Längsrichtung und in der Mitte des Chassis des Fahrzeugs und ist an jedem seiner Enden zwischen Verstärkungsteilen 32 befestigt, die sich in Querrichtung zwischen (den Chassisteilen 12 erstrecken.
Der Kolben 33 dieser Winde ist an seinem äusse ren Ende an einem Stift 34 befestigt, :der seinerseits in einem starren Untergestell 35 aus zusammen geschweissten Metallteilen drehbar gelagert ist, wobei das Untergestell 35 zwischen Iden dreieckigen Seiten teilen 13 der Verstrebung befestigt ist. Beim Aus ziehen des Kolbens 33 aus dem Zylinder 29 wenden daher die Seitenteile 13 der Verstrebung um den Drehzapfen 26 nach oben und rückwärts gekippt und damit auch die Balken 11 das inneren Rahmens und die Ladeplattform 10 gekippt.
Die maximale Kippbewegung ider Seitenteile 13 nach rückwärts wird erreicht, wenn diese Seiten teile 13 ,und das Untergestell 35 gegen Anschläge 36 anstossen, die an einem anderen der sich in Quer richtung erstreckenden Verstärkungsteile 32 zwischen den Chassisteilen 12 befestigt sind.. In dieser Stellung, die in Fig. 2 und 4 dargestellt isst, hat sich ;der (das Gewicht des Innenrahmens und der Ladeplattform tragende obere Drehzapfen 18 über :
eine Zentral- stellung gegenüber dem unteren Drehzapfen 26 hin aus bewegt und es besteht daher keine Gefahr eines Zusammenbrechens der Ladeplattform 10 und (der Balken 11 Ües Innenrahmens.
Am hinteren Ende der Balken 11 ödes inneren Rahmens ist eine Tragschenkelanordnung 37 be- festigt, die ,aus zusammengeschweissten Metallteilen besteht und an ihrem unteren Ende einen den Boden berührenden Schuh 38 aufweist, so idass diese Trag schenkelanordnung 37, wenn :
sich die Ladeplattform in der in Fig. 2 und 3 dargestellten Stellung befindet, den inneren Rahmen und damit die Ladeplattform an einer Stelle zwischen den hinteren Enden (der Chassisteile 12 und dem hinteren Rahmenteil 15 der Plattform trägt.
In der normalen, die Last tragenden Stellung, ,die in Fig. 1 dargestellt ist, erstrecken sich die Lade plattform 10 und die inneren Rahmenbalken 11 parallel zu den Chassisteilen 12, wobei (das vordere Ende der Plattform dicht an der Rückseite der Fahrerkabine 39 des Fahrzeugs liegt.
Um die Lade plattform 10 in dieser Stellung während oder Fahrt des Fahrzeuges gegen. eine unbeabsichtigte Verschie bung zu sichern, sind Sätze von Sperrmitteln vorge sehen, (die eine Verschiebung der Plattform gegen über den Chassisteilen 12 sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung verhindern.
Das erste dieser Sperrmittel besteht aus Sperr flanschen 40, die auf der oberen Fläche von Lauf platten 4.1 befestigt :sind, :welche ihrerseits auf den oberen Flächen der Chassisteile 12 befestigt sind, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Diese Laufplatten 41 erstrecken sich über die ganze Länge der Chassis- teile 12 und sind stark geschmiert, so dass die untere Fläche jedes zentralen Rahmenteils 14 der Lade- plattform 10 bei einer Betätigung des Zylinders 24 und des Kolbens 25 bei vollständig in den Zylinder <B>29</B> eingezogenem Kolben 33 <RTI
ID="0004.0015"> leicht auf den Lauf platten 41 gleitet. Wie bereits aerwähnt, sind die vorderen Enden der zentralen Rahmenteile 14 mit Öffnungen versehen,
so dass sie i der in Fig. 1 .dargestellten Stellung zwischen den Sperrflanschen 40 und den Laufplatten 41 eingreifen und dadurch eine unbeabsichtigte Verschiebung der Plattform 10 an ihrem vorderen Ende nach oben verhindern.
Ein weiteres Sperrmittel gegen eine unbeabsich- tigte Verschiebung des hinteren Endes [der Lade plattform 10 nach oben besteht aus sich nach unten erstreckenden Sperrplatten 42, die ,an rden zentralen Rahmenteilen 14 der Plattform befestigt sind und von denen jede eine nach vorn gerichtete halbkreis- förmige Aussparung 43 aufweist,
wie aus Fig.6 ersichtlich ist. In. der in Fig. 1 @dargestellten Stellung der Ladeplattform !umgreifen diese Aussparungen Rollen 44, idie ihrerseits in an den hinteren Enden .der Chassistesle 12 angeordneten Tragarmen 45 frei drehbar gelagert sind;
derart, dass die untere Fläche der zentralen Rahmenteile 14 der Plattform 10 während der Kipp- und Verschilebebewegung der Plattform gegenüber den Chassisteilen 12 auf ihnen. läuft.
Das Sperrmittel, das eine unbeabsichtigte Längs uni Querverschiebung der Plattform 10 gegenüber den Chassisteilen 12 verhindert, besteht aus Halte stangen 46, von denen je eine an den Hülsen 27 an den Chassisteilen 12 befestigt ist, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Jede Haltestange 46 besieht aus einem Rinnenprofilstück, das sich in senkrechter Richtung über die Ebene der Chassisteile 12 hinaus erstreckt, so dass in der in Fig. 1 dargestellten Stellung der Ladeplattform 10 jede Querbewegung [der Plattform gegenüber den Chassisteilen verhindert wird,
da die Aussenflächen der zentralen Rahmenteile 14 dicht an den Innenflächen der Haltestangen 46 hegen.
Jede Haltestange 46 trägt .einen sich horizontal erstreckenden Stift 47, der in der Nähe des oberen Endes der Haltestange befestigt ist und eine Bohrung 48 aufweist, die .sich quer zum Chassis des Fahrzeugs erstreckt. Somit kann in xler vorgenannten,
in Fig. 1 dargestellten Stellung ein Sperrstift durch diese Boh reng 48 geführt werden, der in ein mit der Boh rung 48 ausgerichtetes Loch in dem zugeordneten Rahmenteil 14 der Plattform 10 ;
eingreift und ida- durch eine unbeabsichtigte Längsverschiebung der Plattform gegenüber dem Chassis des Fahrzeugs ver hindert.
An der Hülse 27 an seinem ider Chassisteile 12 sind ausserdem die Steuereinrichtungen für die aus den Zylindern 24 und 29 und den Kolben 25 und 33 bestehenden hydraulischen Winden und die hydrau lisch betriebene Winde 17 befestigt. Zur Steuerung der obergenannten Vorrichtung ,
sind Bedienungs@ handgriffe 49 vorgesehen, die an dem äusseren Ende eines an der Hülse 27 befestigten Tragarms 50 an geordnet sind.
Die hydraulische Kraftquelle besteht aus .einer nichtdargestellten Pumpe, die direkt durch den Motor des Fahrzeugs angetrieben wird und über einen an .einem !der Chassnsteile 12 angebrachten Flüssigkeitsbehälter 51 gespeist wird.
Um die Vorteile der Erfindung besser verständ- lich zu machen, wird nun die gesamte Folge der Arbeitsgänge beim Beladen der Ladeplattform 10 des Fahrzeugs mit einem schweren Ladegegenstand vollständig beschrieben.
Indem von der in Fig.1 dargestellten normalen Fahrtstellung ausgegangen wird, werden zunächst <B>die</B> Sperrstifte aus den Bohrungen 48 in den Stiften 47 entfernt.
Danach wird oder Kolben 25 aus dem Zylinder 24 soweit ausgefahren, bis die vorderen Enden der zentralen Rahmenteile 14 der Plattform 10 von den Sperrflanschen 40 und die Sperrplatten 42 von den Laderollen 44 frei sind. Dann. wird der Kolben 33 voll ans idem ,Zylinder 29 ausgefahren, bis die Seitenteile 13 der Verstrebung und,das Unter gestell 35 gegen die Anschläge 36 am Chassis des Fahrzeugs anstossen.
In dieser Zwischenstellung ist der obere Dreh zapfen 18, durch den die inneren Rahmenbalken 11 mit den Seitenteilen 13 der Verstrebung verbunden ,sind, über eine Zentralstellung gegenüber idem unteren Drehzapfen 26 hinausgegangen, und es be steht nun keine Gefahr eines unbeabsichtigten Zu sammenbruchs der inneren Rahmenbalken 11 und der Ladeplattform 10 mehr,
falls die hydraulische Kraftquelle in unvorhergesehener Weise versagen sollte. Dann wird der Kolben 25 weiter aus dem Zylinder 24 ausgefahren, wobei die Ladeplattform auf den Rollen 22 gegenüber Iden inneren Rahmen talken 11 nach hinten gleitet und die .unteren Flächen der zentralen Rahmenbeile 14 der Plattform auf den Lagerrollen 44 laufen,
die amRTI ID="0004.0233" WI="13" HE="4" LX="1647" LY="1729"> hinteren Ende der Chassisteile 12 des Fahrzeugs gelagert sind.
Es ist Du. bemerken, dass der Schuh 38 ider Tragschenkelanordnung 37 bei [dem Zylinder 29 voll ausgezogenem Kolben 33 und gegen die An schläge 36 anstossendem Untergestell 35 mit dem Boden in Berührung steht,
so dass das Gewicht der Ladeplattform. während ihrer verbleibenden Gleit- bewegung gegenüber dem inneren Rahmen auf dieser Tragschenkelanordnung 37 liegt.
Eine hintere Bordwand 52 erstreckt sich quer über das rückwärtige Ende der Ladeplattform und ist an dem hinteren Rahmenteil 15 nach rückwärts schwenkbar befestigt, ;
so dass eine der Flächen ider rückwärts geschwenkten Bordwand eine ih der gleichen Ebene mit der Ladefläche der Ladeplatt form 10 liegende Verlängerung zu !dieser Ladefläche bildet, und das Ausfahren [des Kolbens 25 aus dem Zylinder 24 wird beendet, wenn die äussere Kante idieser hinteren Bordwand mit dem Boden in Be rührung kommt.
Das Fahrzeug wird in eine solche Stellung ge bracht, dass die äussere Kante dieser hinteren Bord- wand unmittelbar an @d'em auf die Ladeplattform 10 zu ladenden Ladegut liegt und um das Aufladen des Ladeguts zu erleichtern, wird ein Seil aus der hydrau lisch betriebenen Winde 17 herausgeführt und um das Ladegut herum befestigt. Wie in Fig. 2 in strich punktierten Linien dargestellt ist,
wird dann die hydraulisch betriebene Winde 17 betätigt, wodurch das Ladegut 53 durch das Seil 54 nach oben auf die Plattform 10 gezogen wird. Die Winde 17 wird so lange betrieben, bis das Ladegut eine geeignete Stellung auf der Plattform erreicht hat.
Dann wird die hintere Bordwand 52 angehoben und der Kolben 25 soweit in den Zylinder 24 zurückgezogen, bis (die Ladeplattform sich wieder in der obenerwähnten Zwischenstellung befindet, wobei die Hauptlast des Gewichts des Ladeguts während dieser angänglichen Gleitbewegung der Ladeplattform noch auf der Tragschenkelanordnung 37 liegt.
Aus: diesem Zwischenstellung wird dien Kolben 33 vollständig in den Zylinder 29 zurückgezogen, bis die inneren Rahmenbalken 11 und die Ladeplatt form 10 sich in .einer Stellung parallel zum Chassis des Fahrzeugs befinden, wobei die unteren Flächen der zentralen Rahmenteile 14 der Plattform lauf den Laufplatten 41 der Chassisteile 12 ruhen.
Danach wird der Kolben 25 vollständig in den Zylinder 24 zurückgezogen, wobei die Rahmenteile 14 leicht auf den geschmierten Laufplatten 41 laufen, bis die vorderen Enden der zentralen Rahmenteile 14 zwischen den Sperrflanschen 40 und den Lauf platten 41 eingreifen und die, Sperrplatten 42 die Lagerrollen 44 umgreifen. Nachdem die Sperrsffte in die Bohrungen 48 in den Stiften 47 eingesteckt sind,
ist das Fahrzeug dann zum Transport des Lade guts bereit.
An der Entladestelle wird die vorstehend be schriebene Folge der Arbeitsgänge wiederholt und unter Verwendung der erfindungsgemäss konstru- ierten Lasttragevorrichtung besteht !daher keine Not wendigkeit, für das B@e- und Entladen der Ladeplatt form des Fahrzeugs zusätzliches personal zu be schäftigen.
Ein weiterer Vorteil einer derartigen Lasttragevorrichtung besteht darin, -dass diese mit isehr wenigen Veränderungen an jedem bestehenden Chassis eines Fahrzeugs angebracht werden kann. Die einzigen notwendigen Veränderungen sind das Anbringen der Laufplatten 41 und die Befestigung des Zylinders 29 und ider Hülsen 27, die ,den unteren Drehzapfen 26 der Seitenteile 13 der Verstrebung tragen.