CH415335A - Kurbelwellenschleifmaschine - Google Patents
KurbelwellenschleifmaschineInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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- B24B5/36—Single-purpose machines or devices
- B24B5/42—Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins
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Description
Kurbelwellenschleifmaschine Beim Schleifen von Kurbelwellenhubzapfen sind zwei im Prinzip verschiedene Verfahren bekannt. Das eine ist das zur Zeit gebräuchliche Einstechschleifen, wobei die Kurbelwelle um den zu schleifenden Zap fen rotiert.
Bei diesem Verfahren sind als Nachteile, besonders bei grossen Abmessungen, die auf die Ma schine wirkende Unwucht der exzentrisch gelagerten Kurbelwelle und die Unmöglichkeit, die Kurbelwelle während des Schleifens an den Hauptlagern durch Lünetten (Setzstöcke) zu unterstützen, zu erwähnen. Diese Nachteile führen zum Durchhängen und zu Taumelbewegungen der Kurbelwelle, was wiederum zu Unrundheit des zu schleifenden Zapfens führt. Diese Nachteile werden zur Zeit durch gefühlsmässig angewandte Kniffe zum Teil kompensiert.
Weiter ist ein Verfahren bekannt, bei dem die Kurbelwelle um die Hauptlagerzapfen rotiert und die Mitte der Schleifscheibe, die in einer Trommel rotiert, exzentrisch gelagert ist und der Mitte des zu schleifen den Hubzapfens in gleichem Abstand und in gleicher Winkelstellung folgt. Durch dieses Verfahren sind die unter zuerst genannten Fehler ausgeschaltet, da die Kurbelwelle um ihre Normalachse rotiert, also keine Unwucht auf die Maschine überträgt, und das Durchhängen durch Lünetten an den Hauptlagern verhindert wird. Die praktische Verwirklichung die ses Verfahrens scheitert jedoch an Unzulänglichkeiten des Standes der Technik.
Ein absolut synchroner Lauf oder eine für diesen Zweck zulässige Toleranz der Abweichung der Winkelgeschwindigkeit der oben erwähnten Trommel mit der Kurbelwelle ist, soweit bekannt, nicht möglich; jedes nur denkbare mechani sche übertragungselement weist eine Reihe von Feh lern auf; z. B. weisen Schneckengetriebe, Summentei- lungsfehler, Axialschlag, Taumel und Steigungsfehler auf, die sich auf die Rundheit des erzeugenden Zap- fens nachteilig auswirken.
Ebenfalls in gleichem Sinne ungünstig wirkt die Rundlaufgenauigkeit der Trom mellagerung.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Kurbel wellenschleifmaschine zu schaffen, die die vorgenann ten Nachteile weitgehend aufhebt.
Die erfindungsgemässe Kurbelwellenschleifma- schine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Lager der Schleifscheibe in einer Schwinge liegen, die auf einer verdrehsteifen Schwingachse mit Lagern befestigt ist, wobei die Schwingachse gleichzeitig als Füh rungsbahn für die axial zu verstellende Schleifscheibe dient.
Nachfolgend wird anhand der schematischen Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsge genstandes beschrieben.
Fig.1 zeigt eine Seitenansicht der Maschine. Fig.2 zeigt eine Draufsicht.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Kurbelantriebs und Fig.4 zeigt eine Seitenansicht der Schleifschei- benschwinge.
Die Kurbelwelle rotiert bei dieser Maschine um ihre Normalmitte 1, also um ihre Hauptlagerzapfen und kann somit an den Hauptlagern durch Lünetten 2 unterstützt werden. Die Schleifscheibe 3, deren Lager 4 in einer Schwinge 5 liegen, folgt dem zu schleifen den Zapfen 6 zwangläufig dadurch, dass die Mitte des zu schleifenden Hubzapfens, dargestellt durch einen Exzenterzapfen 7 am Ende des Spindelstockes 8 und die Mitte 9 der Schleifscheibe 3 durch eine Schub stange 10 unmittelbar verbunden sind. Die Lager 11 der verdrehsteifen Schwingachse 12 befinden sich tief im Maschinenbett 13.
Sie können aber auch um etwa 180 versetzt oberhalb der Schleifscheibe 3 an- geordnet sein, so dass sich eine Art Pendelachse er gibt, deren Vorteile im dynamischen Gebiet liegen. Die Schwingachse 12 dient auch als Führungsbahn für die axial zu verstellende Schleifscheibe.
Die Rundlaufgeschwirudigkeit dies. zu erzeugenden Zapfens hängt ab von der Rundheit der Lager 14 in, der Schubstange 10 und dem Mass der elastischen Verformung in den Übertragungselementen. Diese Einflussgrössen sind beherrschbar und können annähernd beliebig klein. gehalten werden.
Der Vorschub in radialer Richtung (Beis@tellbewe- gung) wird dadurch bewirkt, dass in der Schubstange 10 ein Vorschubantrieb 15 ein gebaut ist, der den Achsabstand: Schleifscheibe- Exzenterzapfen und damit: Schleifscheibe-Hubzapfen verändert.
Dieser Abstand beträgt beim Fertigschlei fen: Schleifscheibenradius plus 1/2 Hubzapfendurch- messer. Der Vorschub in tangentialer Richtung (Rundvorschub) erfährt einen Fehler, bedingt durch die trIgonometrischen Zusammenhänge im- Zusam menwirken von Exzenterzapfenhub, Schubstangen länge und Schwingenradius. Falls sich dieser Fehler, der die Geschwindigkeit des Rundvorschubes in einer flachen sinusähnlichen Kurve verlaufen lässt,
als unzu lässige Differenz in der Oberflächengüte zwischen der der Kurbelwellenhauptmitte zugewandten bzw. abge wandten Seite zeigt, ist vorgesehen, die Drehbewe gung, also die Drehzahl der Kurbelwelle im umge kehrten Sinne sinusförmig verlaufen zu lassen, mit Hilfe der Steuereinrichtung 16, die die Drehzahl des Antriebsmotors 23 regelt, zwecks weitgehender Auf hebung des Fehlers. Ferner ist vorgesehen, besonders bei langen Kurbelwellen, die Reitstockseite der Kurbelwellen ebenfalls anzutreiben, da durch Verdre hung der Kurbelwelle unzulässige Fehler auftreten können.
Dieser Antrieb erfolgt in konventioneller Weise dadurch, dass beide Seiten des Antriebes über Kettengetriebe synchron angetrieben werden. Dieses muss zwangläufig zu einem, wenn auch geringen Feh ler, infolge von Summenteilungsfehlern der Ketten räder führen.
Entgegen diesem Verfahren ist vorgesehen wor den, den Antrieb 17 auf der zweiten Seite nicht zwangweise synchron vorzusehen, sondern ein ein stellbares, konstant wirkendes, drehzahlunabhängiges Drehmoment einzuleiten. Der Antrieb dieser Einrich tung erfolgt hydraulisch oder mechanisch über eine Kupplung mit einstellbarem Drehmoment.
Diese Art des Antriebes geht von der überle- gung aus, dass ein Restdrehmoment in der Kurbel welle verbleiben darf, ohne dass es sich nachteilig auf die Genauigkeit des zu schleifenden Zapfens auswir ken wird.
Eine weitere Eigenschaft der Maschine liegt darin, dass beim Nacheinanderschleifen von mehreren Hubzapfen, die an einer Kurbelwelle um x zueinan der versetzt sind, die feste Verbindung 18 zwischen Spindelstock und Kurbelwelle nicht gelöst zu werden braucht. Statt dessen wird zwecks Erzielung der näch sten Winkelstellung der Exzenterzapfen 7 am Ende des Spindelstockes mit Hilfe einer entsprechenden Schalteinrichtung 19 um die Spindelstockmitte um x geschwenkt.
Der Exzenterzapfen 7 ist auf der Schalt einrichtung 19 so montiert, dass sein Hub durch eine Stellvorrichtung 20 entsprechend dem jeweils gefor derten Kurbelhub einstellbar ist. Bei der Hubstellung Null ist es möglich, auf der gleichen Maschine die Hauptlager der Kurbelwelle zu schleifen, was auf den Maschinen herkömmlicher Bauart nicht ohne weiteres möglich ist.
An der Schwinge, in der die Schleifscheibe gela gert ist, befindet sich eine Einrichtung 21 zum Abzie hen der Schleifscheibe und! eine Messeinribhtung 22 zum Messen des zu schleifenden Zapfens während des Arbeitsvorganges.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kurbelwellenschleifmaschine, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lager (4) der Schleifscheibe (3) in einer Schwinge (5) liegen, die auf einer verdrehsteifen Schwingachse (12) mit Lagern (11) befestigt ist, wobei die Schwingachse (12) gleichzeitig ah, Füh rungsbahn für die axial zu verstellende Schleifscheibe (3) dient.UNTERANSPRÜCHE 1. Kurbelwellenschleifmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager (11) der Schwingachse (12) sich unterhalb der Schleif scheibe (3) tief im Maschinenbett (13) oder dazu um 180 versetzt oberhalb der Schleifscheibe (3) befinden.2. Kurbelwellenschleifmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Mitte des zu schleifenden Hubzapfens der Kurbelwelle, dargestellt durch einen Exzenterzapfen (7), am Ende des Spindelstockes (8) und die Mitte (9) der Schleifscheibe (3) durch eine Schubstange (10) unmittelbar verbunden sind. 3. Kurbelwellenschleifmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Schubstange (10) ein Vorschubantrieb (15) eingebaut ist.4. Kurbelwellenschleifmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (16) in die Maschine eingebaut ist, die die Drehzahl des An triebsmotors (23) regelt. 5. Kurbelwellenschleifmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Nacheinanderschleifen von mehreren Kurbelwellenhubzapfen eine Schaltein richtung (19) vorgesehen ist, mittels welcher die Winkelstellung des Exzenterzapfens (7) einstellbar ist.6. Kurbelwellenschleifmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterzapfen (7) in seinem Hub durch eine Stellvorrichtung (20) verstellbar ist.
Priority Applications (4)
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Family Applications (1)
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