CH415336A - Motorisch angetriebenes, tragbares Schleif- oder Poliergerät - Google Patents

Motorisch angetriebenes, tragbares Schleif- oder Poliergerät

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CH415336A
CH415336A CH697462A CH697462A CH415336A CH 415336 A CH415336 A CH 415336A CH 697462 A CH697462 A CH 697462A CH 697462 A CH697462 A CH 697462A CH 415336 A CH415336 A CH 415336A
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CH
Switzerland
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grinding
polishing
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motor
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Application number
CH697462A
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Moser Alfred
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Moser Alfred
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B23/00Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor
    • B24B23/04Portable grinding machines, e.g. hand-guided; Accessories therefor with oscillating grinding tools; Accessories therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Motorisch angetriebenes, tragbares Schleif- oder     Pollergerät       Die Erfindung bezieht sich auf ein motorisch  angetriebenes, tragbares Schleif- oder Poliergerät mit       ger.adliniger    Bewegung der Schleif- oder Polierorgane.  



  Es sind bereits Schleif- und Poliermaschinen mit  rotierenden Schleiforganen bekannt, bei welchen der  Teller flexibel ausgebildet war und zum Schleifen  oder Polieren von Flächen diente, Solche Schleif  maschinen haben sich jedoch für die an Autokarosse  rien oder dergleichen vorzunehmenden Schleif- und  Polierarbeiten nicht bewährt, da es schwierig ist,       mitdiesen    Schleif- und Polierscheiben gerade Flächen  zu erzeugen und zudem     die    allenfalls zugeführte  Flüssigkeit verspritzt wird. Anderseits sind auch be  reits     sogenannte        Rutscher    bekannt, die namentlich  in Ader     Holzbearbeitungsindustrie    verwendet werden.

    Diese beruhen darauf,     dass    dm Innern der Maschine  eine exzentrische Masse rotiert, welche durch ihre  Unwucht kleine Bewegungen auf das     Schleiforgall     überträgt.  



  Die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe lösen  namentlich bei     Schleifarbelten    auf gespachtelten  Flächen, beispielsweise an Autokarosserien, die bis  herige Handarbeit zu erleichtern. Die Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet,     dass    mindestens ein Paar  parallel     #zueinander    angeordnete Schleif- oder Polier  organe vorhanden sind, die gegenläufig angetrieben  sind.  



  In der     Zeichnung,ist    ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt:       Fig.   <B>1</B> zeigt einen Querschnitt durch das Gerät.       Fig.    2 ist eine Ansicht von oben     mit    teilweise  weggelassenem Gehäuse.  



       Fig.   <B>3</B> ist ein Querschnitt durch das Gerät.  



  Das von Hand tragbare Gerät weist einen  Elektromotor mit einem Gehäuse<B>1</B> und einem     Hand-          griff   <B>0</B> 2     auf,        wie        solche        Einrichtungen        etwa        für        Hand,            bohrmaschinen    gebräuchlich sind. An das Gehäuse<B>1</B>  ist vorn ein     Untersetzungsgetriebe   <B>3</B> angeflanscht,  in dessen Innerem sich ein     Schneckenradgetriebe    mit  einer Schnecke und einem Schneckenrad befindet.

    Das Schneckenrad weist eine Achse 20 auf, die das  Gehäuse<B>3</B> beidseitig überragt und der Aufnahme       jeeiner        Scheib#e    4 dient. An jeder dieser Scheiben 4  ist ein Kurbelzapfen<B>17</B> befestigt, die bezüglich der  Achse 20 um<B>180'</B> versetzt und exzentrisch     ange,-          ordnet    sind,  Ani untern Ende des Gehäuses<B>3</B> befindet sich  ein Lagerteil<B>11</B> für die Aufnahme von vier unter  sich parallelen Führungsstangen<B>9,</B> die ihrerseits an  ihrem     entg4zgengesetzten    Ende in einem Lagerstück  <B>10</B> vom Gehäuse<B>5</B> getragen werden.

   Im Innern des  Gehäuses<B>5</B> befindet sich auf beiden Seiten und  parallel zu     iden    Längswänden 24<B>je</B> ein     abgekröpfter     Träger<B>15,</B> welcher mit den Lagerteilen<B>10</B> und<B>11</B>  zusammenwirkt. Auf je einem     Führungsstangen-          paar   <B>9</B> ist ein Gleitschuh 12 hin und her beweglich  gehalten, derart,     dass    er sich entlang der Führungs  stangen<B>9</B> leicht verschieben kann. Auf der Unter  kante jedes der Gleitschuhe 12 befindet sich Schleif  papier<B>13,</B> Schmirgeltuch oder dergleichen, wobei  diese Teile mittels einer Befestigungsklemme 14  oder dergleichen festgehalten sind. Ein Teil 12 und  ein Teil<B>13</B> bilden zusammen das Schleif- oder  Polierorgan.

   Die Verbindung<B>je</B> zwischen dem  Kurbelzapfen<B>17</B> und dem am     Ober-teil    des Gleit  schuhs eingelassenen Zapfen 21 erfolgt mittels einer  Kurbelstange<B>7.</B> Die Anordnung ist somit derart,       dass    sich der eine     Gleitschuh    12 in seiner vordersten  Lage befindet, wenn !der andere Gleitschuh seine  hinterste Lage einnimmt und umgekehrt. Die beiden       Gleitschuhe    12 sind unmittelbar nebeneinander ange  ordnet, stossen jedoch nicht zusammen, sondern es  verbleibt ein geringer Spalt 22 zwischen ihnen,      welcher der Zufuhr von Flüssigkeit dient,     die    über  ein     Flüssigkeitszufuhrrohr   <B>16</B> zugeleitet wird.  



  Um die Maschine sicher zu führen, befindet sich  an dem dem Griff 2     gegenüberHegenden    Ende des  Gehäuses<B>5</B> ein Kugelgriff<B>6,</B> welcher mit der einen  Hand gehalten werden kann.  



  Der Betrieb der Maschine erfolgt in folgender  Weise: Der Elektromotor wird durch Betätigung  eines Schalters in Betrieb gesetzt, so     dass    sich seine  Schnecke dreht und damit ebenfalls das Schnecken  rad. Mittels der Kurbelzapfen<B>17</B> wird die Dreh  bewegung über     die    Kurbelstange auf die Gleitschuhe  12 übertragen. Durch die Drehung der beiden Kurbel  zapfen<B>17</B> erfolgt somit eine hin und her gehende  Bewegung der beiden Gleitschuhe, und zwar in ein  ander entgegengesetztem Bewegungssinne. Die     Gleit-          schulie    mit dem an ihnen befestigten     Schleffpapier     ,oder dergleichen werden dann auf die zu bearbeitende       Flächegedrückt.     



       Ge,genüber    der dargestellten Ausführungsform  liessen sich Varianten denken, beispielsweise, indem  statt eines     Elcktromotors    ein pneumatischer oder ein  hydraulischer Motor verwendet würde. Im weiteren  ist es zweckmässig, die Grösse, der Hin- und     Her-          bewegung        #d.    h. den Hub der Gleitschuhe veränderbar  auszubilden, beispielsweise derart,     dass    die Kurbel  zapfen in     iihrem    radialen Abstand von der Achse 20  verändert werden oder indem eine Mehrzahl von  Kurbelzapfen vorgesehen sind, deren radialer<B>Ab-</B>  stand     vonder    Achse 20 ungleich gross ist.

   Um ferner  Werkstücke, die in Längsrichtung weitgehend gerade,  aber<B>in</B>     #Querrichtung    gewölbt sind, leicht bearbeiten  zu können, ist es ferner zweckmässig, die Gleitschuhe  quer zur Bewegungsrichtung beweglich auszubilden.  Dies kann beispielsweise derart geschehen,     dass    die  im Querschnitt runden Führungsstangen statt paar  weise<B>je</B> nur     eintach    vorhanden sind und     dass    Gelenke       be#    den     Antriebsorganen    vorgesehen sind, welche den  Gleitschuhen erlauben, sich den     Werkstückwölbungen     in Querrichtung anzupassen. Der Antriebsmotor  könnte auch ganz im Inneren des Gehäuses unter  gebracht werden.  



  Es hat sich als zweckmässig herausgestellt, den  Bewegungsweg der Schleiforgane zwischen<B>1</B> und  <B>10</B> cm zu bemessen.     Zweckmässigerweise    liegt der  Hub etwa bei<B>5</B> cm, wobei die Anzahl der Be  wegungen eines     Gleitschuhes    pro Minute vorzugs  weise<B>100-300</B> beträgt.  



  Mit diesem Gerät lassen sich Schleif- und Polier  arbeiten, namentlich an gespachtelten und     farbge-          spritzten    Flächen in einer wesentlich verkürzten Zeit  gegenüber der Handarbeit ausführen, und zwar im    Trocken- als auch     ün        Nassschliff.    Als Schleifmittel  kommen die üblichen Schleif- und Poliermittel in  Frage, also     beispielsweise,Glaspapier,    Schmirgeltuch,       Karborundum-Nassschleifpapier    und dergleichen.

   Es  wäre     iauch    denkbar,     dass    der untere Teil der     Gleit-          schuhe    direkt die Schleifmittel aufweist, oder     dass     er ein entsprechendes Einsatzstück aufweist. Ferner  ist der Einsatz unterschiedlicher     Körnung    bei beiden  Gleitschuhen denkbar.

Claims (1)

  1. PATF_NTANSPRUCH Motorisch angetriebenes, tragbares Schleif- oder Poliergerät mit geradliniger Bewegung der Schleif- oder Polierorgane, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Paar parallel zueinander angeordnet-- Schleif- oder Polierorgane vorhanden sind, die gegen läufig angetrieben sind. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Schleif- oder Polierorgane vor handen sind, die durch zwei bezüglich einer Dreh achse um<B>180'</B> versetzte- K-urbelarme angetrieben sind. 2.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif- oder Polierorgane<B>je</B> auf einer Führungsstange mit rundem Querschnitt längsbeweglich geführt sind. <B>3.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Antrieb der Schleif- oder Polier organe durcheinen Elektromotor oder pneumatischen Motor über ein Schneckenrad-Untersetzungsgetriebe erfolgt. 4. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehachse des Antriebsmotors schräg zur Arbeitsfläche der Schleif- oder Polier organe liegt.
    <B>5.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bewegungsweg der Schleif- oder Polierorgane zwischen<B>1</B> und<B>10</B> cm liegt und Mittel vorhanden sind, mit denen der Bewegungsweg der Schleif- oder Polierorgane veränderbar ist. <B>6.</B> Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleif- oder Polierorgane quer zur Bewegungsrichtung der Schleif- oder Polierorgane, schwenkbar gehalten sind, um sich Wölbungen des zu bearbeitenden Werk stückes anpassen zu können.
    <B>7.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Flüssigkeitszufuhrleitung ün Ge- häuseinnern zwischen die Schleif- oder Polierorgane einmündet.
CH697462A 1962-06-08 1962-06-08 Motorisch angetriebenes, tragbares Schleif- oder Poliergerät CH415336A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155161A3 (en) * 1984-03-11 1987-05-27 Sewell Michael John B Arrangement for use in surface treatment
CN109676491A (zh) * 2018-11-01 2019-04-26 宁波大学 一种多功能手动打磨装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0155161A3 (en) * 1984-03-11 1987-05-27 Sewell Michael John B Arrangement for use in surface treatment
CN109676491A (zh) * 2018-11-01 2019-04-26 宁波大学 一种多功能手动打磨装置
CN109676491B (zh) * 2018-11-01 2023-11-03 宁波大学 一种多功能手动打磨装置

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