CH415377A - Elektrisches Fernwirksystem - Google Patents

Elektrisches Fernwirksystem

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CH415377A
CH415377A CH1601164A CH1601164A CH415377A CH 415377 A CH415377 A CH 415377A CH 1601164 A CH1601164 A CH 1601164A CH 1601164 A CH1601164 A CH 1601164A CH 415377 A CH415377 A CH 415377A
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CH
Switzerland
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frequency
frequencies
telecontrol
network
receiver
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CH1601164A
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English (en)
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Vonarburg Hansjoerg
Alfred Dr Spaelti
Jose Luethi Werner
Kretz Carl
Original Assignee
Electrometre
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/13Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
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Description


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    Elektrisches      Fernwirksystem   Es ist    ein   aus Sender,    Fernwirkverbindung   und Empfänger bestehendes System zur Fernübertragung von    Signalen   bekannt, bei dem    einer      Vielzahl   von Sendern sehr geringer Leistung ein gemeinsamer zentraler Empfänger zugeordnet ist und der    Fernwirk-      kanal   einen hohen Störpegel aufweist.

   Ein    Fernwirk-      system   solcher Art dient zum Beispiel zur übertragung von    Energieverbrauchsinformationen   von örtlich verteilten Verbrauchsstellen aus an eine zentrale Sammelstelle, wobei als    Fernwirkverbindung   ein    öffentliches   Versorgungsnetz für elektrische Energie benützt wird, an das Sender und Empfänger, vorzugsweise in galvanisch zusammenhängenden Netzbezirken, angeschlossen sind. 



  Die    Fernwirkaufgabe   besteht darin, Signale mit sehr geringem Energieinhalt, die von der Sendeeinrichtung eines Verbrauchsmessers erzeugt werden und die zum Zwecke ihrer    Fortleitung   in einem zur Erfüllung anderer Funktionen bereits vorhandenen Leitungsnetz eine physikalische Form aufweisen müssen, die sich von der Art von im    Fernwirkkanal   willkürlich und gleichzeitig mit zumeist wesentlich höherem Energieniveau auftretenden Störgrössen nicht grundsätzlich unterscheidet,    an   einer zentralen Stelle mit grosser Sicherheit zur Wirkung zu bringen. 



  Die vorliegende    Erfindung   ermöglicht eine Verbesserung eines zur Lösung der genannten    Fernwirk-      aufgabe   bereits vorgeschlagenen    Systemes,   bei dem eine von der Sendeeinrichtung mit    einer   von der Grundfrequenz des als    Fernwirkkanal   dienenden    Energieverteilungsnetzes   verschiedenen Frequenz getastete und dem    Netz      überlagerte,   periodisch    amplitu-      denmodulierte      Tonfrequenzspannung   als Informationsträger benützt und die Frequenz der Amplitudenmodulation in einem    Korrelationsempfänger   als unter- scheidendes Element der    Information   ausgewertet wird. 



  Es ist bekannt,    Wechselstromsignale   durch periodisches Anschalten eines elektrischen Schwingkreises an ein Wechselspannung von z. B. 50    Hz   führendes Energieversorgungsnetz zu erzeugen. Dabei entstehen gedämpfte Schwingungen mit der vorzugsweise    ton-      frequenten   Eigenschwingungszahl des Schwingkreises, die nach dem erwähnten Vorschlag periodisch    ampli-      tudenmoduliert   sind, wenn der Takt der    Anschaltung,   die sogenannte    Tastfrequenz,   zur Netzfrequenz in einem nicht    ganzzahligen   Verhältnis steht.

      In   den Leitern des Versorgungsnetzes wird so ein durch die als Trägerfrequenz für die Signale dienende Resonanzfrequenz des Schwingkreises bestimmter Signalkanal für die Signalübertragung gebildet. 



  Der Signalempfänger ist durch ein Bandfilter auf die    Frequenzlage   des gewählten    Signalkanales   abgestimmt und enthält zur    Demodulation   des Trägers einen Demodulator mit    nachgeschaltetemKorrelations-      system,   dessen    Referenzfrequenz   mit der auszusiebenden    Modulationsfrequenz   identisch ist.

   Jede    Modu-      lationsfrequenz   bedingt je ein    Korrelationssystem   mit einer entsprechenden    Referenzfrequenz.   Mit Vorteil werden für jede    Modulationsfrequenz   zwei parallel arbeitende    Korrelationssysteme   vorgesehen, die durch    Referenzspannungen   gleicher Frequenz, jedoch mit um 90  verschobener Phasenlage gesteuert sind. 



  Als    Korrelationssysteme   dienen z. B. die bekannten    Ringmodulatoren   oder andere Mischglieder. Wenn die dem Eingang eines    Ringmodulators   zugeführte Frequenz mit der dem    Ringmodulator      eingegebenen      Referenzfrequenz   identisch ist, ergeben sich am Ausgang des    Ringmodulators   Ströme    mit   der doppelten Frequenz und der Frequenz Null, von welchen zur 

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 weiteren Auswertung hier vorzugsweise der Gleichstromanteil benützt wird. 



  Durch rechnerische Analyse der erwähnten Art von Signalerzeugung und    Signalfortleitung   lässt sich zeigen, dass im resultierenden    Frequenzspektrum   des Signalstromes die als Träger dienende Resonanzfrequenz des Schwingkreises unterdrückt ist und lediglich Seitenfrequenzen von Harmonischen der    Tast-      frequenz   auftreten. Die die Lage dieser Seitenfrequenzen    bestimmende      Modulationsfrequenz   ist durch eine feste Beziehung mit der Netzfrequenz und der    Tast-      frequenz   verknüpft, wenn die Erzeugung der Modulation beispielsweise mit    Hilfe   einer netzsynchron arbeitenden Einrichtung erfolgt. 



  Ausgehend von diesen Überlegungen und dem geschilderten Stand der Technik wird nun vorgeschlagen,    ein   elektrisches    Fernwirksystem   mit einem    Fern-      wirkkanal,   der einem    Wechselstrom-Energieversor-      gungsnetz   überlagert ist, und    mit   wenigstens einem Sender, der mindestens einen mit charakteristischer    Tastfrequenz   betätigten    Tastschalter   zur impulsweisen    Anschaltung   eines als    Trägerfrequenzerzeuger   dienenden passiven elektrischen    Schwingkreises   an das Wechselstromnetz enthält,

   sowie    mit   einem Empfänger für    mit   wenigstens einer festen    Modulationsfrequenz   modulierte    Wechselstromsignale,   der für die vom Sender erzeugten Signalfrequenzen mindestens ein    Korrela-      tionssystem   mit fester    Referenzfrequenz   aufweist,    ge-      mäss   der vorliegenden Erfindung so auszubilden,

   dass sowohl die    Tastfrequenz   jedes    Tastschalters   des Senders als auch die    Referenzfrequenz   jedes    Korrelations-      systemes   des Empfängers ein und derselben Grundfrequenz des als    Fernwirkverbindung   benützten Energieversorgungsnetzes in jedem Zeitmoment streng proportional sind, und dass im Empfänger wenigstens zweien, der Trägerfrequenz nahe    liegenden,

     von mehreren zu Harmonischen einer    Tastfrequenz   gebildeten    Seitenfrequenzen   wenigstens je ein eigenes    Korrela-      tionssystem   mit einer der vom jeweiligen    Korrelations-      system   auszusiebenden Seitenfrequenz identischen Referenzfrequenz zugeordnet ist. 



  Durch die Anwendung der hier vorgeschlagenen    Massnahmen   gelingt es, die    übermittlungssicherheit   eines    Fernwirksystemes   der genannten Art um ein    Vielfaches   des bisher Erreichten zu steigern. Einzelheiten des vorstehend definierten    Fernwirksystemes   gehen aus den im folgenden an Hand der Zeichnungsfiguren beschriebenen    Ausführungsbeispielen   hervor. 



  Es zeigen:    Fig.   1 Teile eines Senders,    Fig.   2 ein Arbeitsdiagramm des Senders,    Fig.   3 ein    Frequenzschaubild,      Fig.   4 Teile eines Empfängers,    Fig.   5 ein Blockschaltbild eines vollständigen Empfängers und    Fig.   6 eine Variante des Empfängers in Blockdarstellung. 



  Die    Fig.   1 bis 4 sind    als   geschlossene    Darstellung   zu betrachten; in der nachfolgenden    Detail-   und Funk-    tionsbeschreibung   werden die    Fig.   1 bis 4 daher zusammenhängend behandelt. 



     In   der    Fig.   1 bedeutet 1 einen Phasen- und 0 einen Nulleiter eines    Dreiphasen-Vierleiter-Drehstromnetzes      mit   der Netzfrequenz    f.,   beispielsweise eines    Nieder-      spannungs-Verteilnetzes,   das elektrische Energie den    Einzelabnehmern   einer    öffentlichen   Stromversorgung zuführt. Die Leiter 1 und 0 gehen von der Unterspannungsseite eines Transformators 2 aus (vgl.    Fig.   4), der in einer    Niederspannungs-Verteilstation   untergebracht ist. Die teilweise    Strichierung   der Leiter 1 und 0 deutet an, dass die Länge der galvanisch durchverbundenen Leitungen relativ gross sein kann. 



     In   der    Fig.   1 erkennt man als wesentliche Teile einer Sendeeinrichtung die Reihenschaltung eines elektrischen    Reihenschwingkreises   3 mit einem Sendezeitschalter 4 über zwei elektrisch parallel angeordnete, durch einen Signalwähler 5 abwechselnd in die Reihenschaltung    einlegbare   Strompfade 6 und 7, deren erster einen    Tastschalter   8 und deren zweiter einen    Tast-      schalter   9 enthält. Anschlussleitungen 10 und 11 verbinden die Reihenschaltung mit den Netzleitern 1 und 0. 



  Eine Abzweigung 12 führt von den Netzleitern 1 und 0 ausserdem zu einem    Frequenzwandler   13, der die Netzfrequenz    f"   in eine erste    Tastfrequenz      ftl   und in eine zweite    Tastfrequenz      ft,   umwandelt und gleichzeitig die    Tastschalter   8 und 9    mit   der ihnen zugeordneten    Tastfrequenz   betätigt.    In   Sendepausen    kann   der    Frequenzwandler   13 durch ein nicht gezeichnetes Schaltorgan von der Netzspannung getrennt sein. 



  Wenn der    Frequenzwandler   13    einschliesslich   der beiden    Tastschalter   8 und 9 rein elektronisch ausgeführt ist und daher praktisch    trägheitsfrei   arbeitet, kann seine    Ein-   und Ausschaltung zweckmässig durch den    Sendezeitschalter   4 erfolgen. Die Spannung des Phasenleiters 1 für den    Frequenzwandler   13 würde dann von einer Klemme 14 des    Sendezeitschalters   4 abgegriffen. 



  Zur Betätigung des    Sendezeitschalters4   ist ein zeitabhängiges Schaltwerk 15 vorgesehen, welches auf einen    in   der Figur durch einen Pfeil 16 angedeuteten Steuerbefehl hin startet. Der    Signalwähler   5 wird durch ein Umschaltorgan 17 gesteuert, das Umschaltbefehle -    versinnbildlicht   durch einen Pfeil 18 - beispielsweise vom    Zählwerksantrieb   eines Verbrauchsmessers    erhält.   



  Die bisher genannten Teile des Senders sind durchwegs aus bekannten Bauelementen zusammengesetzt;    ihre   Gruppierung entspricht im Prinzip einem früheren Vorschlag.    Wesentlich      im      vorliegenden   Zusammenhang ist am Sender die zwangsläufige Koppelung der    Tastfrequenzen   f    t,   und f t2    mit   der    Netzfrequenz   f    "   derart, dass    ftl   und    ft2   (sowie allenfalls weitere    Tast-      frequenzen)   in jedem Zeitmoment proportional    fn      sind,   also jeder    Änderung   der Netzfrequenz    f"   verhältnisgleich folgen.

      Ein   hierzu geeigneter    Frequenzwandler   lässt sich rein elektronisch, rein elektromechanisch oder    elektromechanisch-optisch   mit elektrooptischen    Tastschaltern,   vorzugsweise unter Verwendung eines 

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 Synchronantriebes,    insgesamt   jedoch in bekannter Weise, aufbauen. 



  Das Arbeitsdiagramm der    Fig.   2 erläutert, was unter    Tastfrequenz   verstanden werden soll.    In   zwei    Tast-      diagrammen      sind   über einer    Zeitachse   mehrere Perioden von    Rechteckfunktionen   19 und 20 dargestellt. Eine    Tastperiode   f    t   1 besteht aus einer Zeitdauer A und einer Zeitdauer B, ihr Kehrwert f t wird    Tast-      frequenz   genannt. Während der Dauer A ist der    Tast-      schalter   geschlossen, während der Dauer B    geöffnet.   



  Der den Bezeichnungen der    Fig.   2 beigefügte Index 1 ordnet das obere    Tastdiagramm   dem    Tastschal-      ter   8    (Fig.   1) zu, während der    Index   2 den Bezug des zweiten    Tastdiagrammes   auf den    Tastschalter   9    (Fig.   1) herstellt. 



  Eine im unteren Teil der    Fig.   2 gezeichnete Rechteckkurve 21 ist ein Abbild des zeitlichen Kontaktzustandes des    Sendezeitschalters   4    (Fig.   1) mit der    Kon-      taktgabedauer   D.    In   einem vollautomatischen Abfragesystem für Verbrauchsmesswerte wird die Funktion 21 periodisch sein, wobei ihre Periode der Dauer eines    Abfragezyklus   entspricht und D sehr klein ist gegen eine Zeitdauer E, in welcher der Sendezeitschalter 4    geöffnet   ist. 



  Die elektrischen Vorgänge bei der    Tastung   des Sendeorganes, nämlich des    Reihenschwingkreises   3, durch die    Tastschalter   8 und 9 des Senders    (Fig.   1) veranschaulicht das    Frequenzschaubild   der    Fig.   3, in dem jene Grössen abhängig von der Zeit dargestellt sind, die für das Verständnis der Entstehung der hier verwendeten Signale Bedeutung besitzen. 



     In   der Mitte des Schaubildes ist eine Rechteckfunktion 22 mit der Periode aufgetragen; es ist dies,    mit   höherer Zeitauflösung 
 EMI3.42 
 gezeichnet, eine der    Rechteckkurven   19 oder 20 aus der    Fig.   2. Wegen der Schaltungsanordnung des Senders mit dem Signalwähler 5    (Fig.   1) können nicht gleichzeitig mehrere    Tastfrequenzen   wirksam sein; es genügt somit, bei der Betrachtung der elektrischen Vorgänge allgemein nur von der    Tastfrequenz   f    t   zu sprechen. 



     Im   oberen Diagramm der    Fig.3   bedeutet 23 die Grundwelle des im Versorgungsnetz mit den Leitern 1 und 0 zur Energieübertragung verwendeten Wechselstromes mit der Frequenz    f".      In   die    Fig.   3 eingezeichnete    Ordinatenlinien   24, 25, 26 und 27 ordnen den    Anschaltflanken   der    Rechteckfunktion   22 Schnittpunkte 28, 29, 30 und 31 der    Netzgrundwelle   23 mit einem    sinusförmigen   Kurvenzug 32 zu, welcher die Periode besitzt, deren Kehrwert    Modulations-      frequenz   
 EMI3.61 
    1m   genannt wird. 



  Jeder Zeitabschnitt A der    Rechteckkurven   19, 20    (Fig.   2) beginnt    mit   einer    Anschaltflanke,   die den Zeitpunkt kennzeichnet, zu dem der    Tastschalter   8 bzw. 9 Kontakt gibt.    In   diesem Zeitmoment erfolgt ein elektrisches Anstossen des Schwingkreises 3    (Fig.   1) zu einem gedämpften Schwingungsvorgang 33 oder 34 oder 35 oder 36, wie im unteren Teil der    Fig.   3 angedeutet.

   Die Frequenz f    s   dieses Schwingungsvorganges, also die - allerdings von der Netzimpedanz beein-    flusste   - Eigenfrequenz des Schwingkreises 3    (Fig.   1),    liegt   vorzugsweise im    Tonfrequenzgebiet   und beträgt beispielsweise etwa das Zehnfache der Netzfrequenz    f,z.   



  Die Dämpfung der mit einem    Schwingungseinsatz-      punkt,   z. B. 37,    beginnenden      Tonfrequenzschwingung,   z. B. 34, wird im wesentlichen durch den Wirkwiderstand der    Schwingkreisspule   und ausserdem durch die    Impedanz   der am    Energieversorgungsnetz   angeschlossenen allgemeinen Netzlast hervorgerufen. Schwankungen der Netzimpedanz wirken bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen in geringem Masse auf die Frequenz und Dämpfung der    Tonfrequenzschwingun-      gen   zurück. Die Tonfrequenz    f,   allein stellt also keine eindeutige Grösse dar. 



  Der Maximalwert der Erstamplitude einer Tonfrequenzschwingung, z. B. 34, folgt dem zugehörigen    Schwingungseinsatzpunkt,   z. B. 37, im zeitlichen Abstand von einer Viertelperiode der Tonfrequenzschwingung, die in der    Fig.   3 im    Interesse   einer deutlichen Darstellung innerhalb der normalen    Abkling-      dauer      zeitlich   stark gedehnt gezeichnet ist. 



  Wenn nun, wie erwähnt, die Tonfrequenz    fs   gross ist gegen die Netzfrequenz    f.,   so wird der zeitliche Abstand    (4f,)-1   in der Figur sehr    klein,   so    dass   die Scheitelpunkte aller Erstamplituden der Tonfrequenzschwingungen 33 bis 36 als auf zwei Kurvenzügen 38 liegend zu denken sind, die    Hüllkurve   aller Erstamplituden der    Tonfrequenzschwingungen   33 bis 36 und weiterer ist. 



  Zwischen der Erstamplitude der Tonfrequenzschwingung und dem    Momentanwert   der Netzgrundwelle im Zeitpunkt einer    Anschaltung   besteht Proportionalität. Alle Erstamplituden der Tonfrequenzschwingungen sind daher den Amplituden des Kurvenzuges 32 proportional, welcher alle Momentanwerte der    Netzgrundwelle   über den    Abszissenwerten   der    Anschaltflanken   der    Rechteckfunktion   22 verbindet.

   Mithin besitzt auch die    Hüllkurve   38 die Periode des    Kurvenzuges   32. 
 EMI3.108 
 Nach dem Gesagten ist aus der    Fig.   3 insgesamt die Entstehung der    Modulationsfrequenz      fm   aus der Netzfrequenz f n und der    Tastfrequenz   f    t   zu erkennen, wobei die    Hüllkurve   38 die    Amplitudenmodulation   der getasteten    Tonfrequenzschwingungen   veranschaulicht. Zwischen der Netzfrequenz    f",   der    Tastfrequenz   f    t   und der    Modulationsfrequenz   f m besteht die feste Beziehung f m = f n - a f    t,   worin a eine ganze Zahl bedeutet. 



  Die    Fig.4   schliesslich zeigt die Hauptteile eines Empfängers in vereinfachter Darstellungsweise. Die Bezugszahlen 1 und 0 bedeuten wiederum einen Phasenleiter und den Nulleiter des    Drehstrom-Energie-      versorgungsnetzes.   Zur    Auskopplung   der    zwischen   je einem beliebigen Phasenleiter und dem Nulleiter im Netzkomplex an verschiedenen Orten eingespeisten Signale verschiedener Sender der in der    Fig.   1 gezeigten Art ist in der Nullschiene des Transformators 2 ein Stromwandler 39 angeordnet, an dessen Sekundärwicklung ein Eingangskreis 40 des Empfängers liegt. 



  Der Eingangskreis 40 besteht im wesentlichen aus 

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 einem Saugkreis 41    für   die    Netzgrundfrequenz,   einem Saugkreis 42 für deren dritte Harmonische und einer Bürde 43, an welcher die    Signalspannung      abfällt,   sowie aus einem Bandfilter 44 und einem Verstärker 45 mit einem Ausgangsübertrager 46. Zwischen den Teilen 42 und 43 oder 43 und 44 kann eine längere Verbindungsleitung, allenfalls eine einen Linienverstärker enthaltende Fernleitung,    liegen.   



  Der    Ausgangsübertrager   46 weist mehrere mit Mittelabgriffen 47; 48 versehene    Sekundärwicklungen   49; 50 auf, die je einem    Ringmodulator   51; 52 angehören. Ein    Ausgangswiderstand   53 bzw. 54 jedes    Ringmodu-      lators   besitzt ebenfalls je    eine      Mittelanzapfung   55; 56. 



  Die in ihrem Aufbau bekannten    Ringmodulatoren   51 und 52 sind unter sich in ,gleicher Weise ausgeführt, bemessen und in die Schaltung des Empfängers einbezogen. Der    Ringmodulator   52 wurde in der    Fig.4      lediglich   angedeutet und weist die gleiche Folgeschaltung auf wie der    Ringmodulator   51,    nämlich   eine Siebkette 57, einen Brückengleichrichter 58 sowie ein Empfangsrelais 59 mit einem    Signalschalter   60. 



  Unmittelbar aus dem Energieversorgungsnetz wird über    eine   allenfalls abschaltbare    Anschlussleitung   61 ein netzsynchron arbeitender    Frequenzwandler   62 gespeist, welcher den    Mittelanzapfungen   47 und 55 des    Ringmodulators   51 eine    Referenzfrequenz      f,.1   zuführt.    In   gleicher Art wird der    Ringmodulator   52 mit einer    Referenzfrequenz      f"2   versorgt. Die    Referenzfrequen-      zen      f,.1   und    f,2   unterscheiden sich dem Betrage nach, sind jedoch in jedem Zeitmoment der    Netzfrequenz      f',   streng proportional. 



  Die    mit   der bisher erläuterten    Einrichtung   zu lösende    Fernwirkaufgabe   lässt sich nun konkreter angeben: Die Stellung des    Signalwählers   5    (Fig.   1) soll im    Kontaktzustand   der Signalschalter, deren einer in der    Fig.   4 dargestellt und mit 60 bezeichnet ist, abgebildet werden. Steht der    Signalwähler   5    (Fig.   1) in der gezeichneten    Stellung,   bei welcher der    Tastschalter   8 des Senders wirksam ist, so soll während einer durch den geschlossenen Zustand des    Sendezeitschalters   4 bestimmten Zeitdauer D    (Fig.2)   beispielsweise der Signalschalter 60    (Fig.4)   geschlossen sein.

   Analoges gilt für die zweite mögliche Stellung des Signalwählers 5, bei welcher ein - nicht gezeichneter - Signalschalter eines dem    Ringmodulator   52 nachgeordneten Ausgangsrelais    schliessen   soll, wenn der Sendezeitschalter 4 geschlossen wird. 



  Mit der als Beispiel gezeichneten Einrichtung lassen sich also zwei Signale von gleicher Natur, jedoch mit verschiedenem    Informationsinhalt   übertragen. Mittels des Signalwählers 5    (Fig.   1) wird festgelegt, welche der beiden    möglichen      Informationen   an    dieEmpfangs-      stelle   gelangen soll. 



  Sind mehrere gleichartige Sender in einem Fernwirksystem vorhanden, so dient die Sendezeit als    Identifizierungskriterium   für die einzelnen Sender.    In   der Empfangsstelle ist Beginn und Ende der Zeitdauer D    (Fig.2)   jedes    einzelnen   Senders bekannt. Innerhalb eines Sendezyklus    (Abfragezyklus)   D    -I-   E sendet jeder    einzelne   Sender nur während der ihm vorbehaltenen Zeitdauer D, ohne dass sich Sendungen zweier Sender überschneiden. Die Dauer eines Sendezyklus ist also mindestens gleich wie, besser jedoch grösser als D mal Anzahl der Sender. 



  Alle Sender eines    Fernwirksystems   erhalten beim    Beginn   eines    Abfragezyklus   beispielsweise durch Schaltuhren oder durch    Rundsteuerempfänger   einen Sendebefehl in Form des    Steuerbefehles   16 an das Schaltwerk 15.    In   jedem Sender startet daraufhin das Schaltwerk 15 und    schliesst   den    Sendezeitkontakt   4 während der für den    jeweiligen   Sender reservierten Zeitdauer D.

   Spätestens beim Beginn der Zeitdauer D werden auch die    Tastschalter   8 und 9 des    jeweiligen   Senders erregt, und je nach der Stellung des Signalwählers 5 wird nun der Schwingkreis 3 mit der zugehörigen    Tastfrequenz      ft,   bei der    in   der    Fig.   1 gewählten Stellung mit der Frequenz    f,1,   getastet. 



  Die schon erläuterte Art der    Tastung   löst die Tonfrequenzschwingungen 33 bis 36 usw.    (Fig.3)   aus, deren Erstamplituden mit der    Modulationsfrequenz   f., dargestellt durch den Kurvenzug 32,    moduliert   sind. Der in den Leitern 1 und 0 des Energieversorgungsnetzes nunmehr vorhandene tonfrequente Wechselstrom mit der Frequenz    f,   dient als Träger für die in seiner Modulation enthaltene    Information   und durchfliesst die Primärwicklung des Stromwandlers 39 im Empfänger gemäss der    Fig.   4. 



  Es    gilt   f    t1   -    Cif.      ft2   -    C2f.   



     fml   - f.    alftl      f.2   - f.    a2ft2   wobei cl und c2    Proportionalitätskonstanten   und    a1,   a2 ganze Zahlen sind. 



     Im   Eingangskreis 40 des    Empfängers   erfolgt eine Trennung des Signalstromes vom Netzwechselstrom durch die Saugkreise 41 und 42 sowie durch das    Bandfilter   44. Auch der Verstärker 45 kann selektiv wirkend ausgebildet sein. Der    ihm   nachgeschaltete Übertrager 46 führt die durch die    Modulation   charakterisierten Signalströme dem    Korrelationssystem   51 bzw. 52 zu, in welchem ausgewählte der als Folge der Modulation    im      Frequenzspektrum   vorhandenen diskreten Seitenfrequenzen dem Betrage nach gleichen    Referenzfrequenzen      f,.   unter Bildung der Summen und der    Differenzfrequenzen   überlagert werden.

   Der dabei im    jeweiligen   Ausgangswiderstand 53 bzw. 54 auftretende Strom mit der Differenzfrequenz Null    kann   als Gleichstromanteil die folgende Siebkette, z. B. 57, passieren und gelangt über den Brückengleichrichter 58 zum Empfangsrelais 59, das    sodann   seinen Signalschalter 60 schliesst. Analoges trifft auf die dem    Ring-      modulator   52 nachgeschalteten, nicht gezeichneten Wirkungsgruppen zu. 



  Um die geschlossene Darstellung des    Fernwirk-      systemes   in den    Fig.   1 bis 4 möglichst übersichtlich zu gestalten, wurde in der    Fig.4   nur ein Wirkungspfad des Empfängers gezeichnet und kurz besprochen. Den vollständigen Aufbau eines Empfängers zeigt dagegen die    Fig.   5, auf welche sich auch eine ausführliche Erläuterung der Wirkungsweise des Empfängers stützt. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

    In   der    Fig.   5 bedeutet 0 die Nullschiene des Transformators 2 aus der    Fig.   4, während in einer Eingangsgruppe 63 die Teile 39 bis 46 des Empfängers nach der    Fig.   4 zusammengefasst sind. 



  Die Eingangsgruppe 63 steht in unmittelbarer Verbindung mit einer    Mischstufe   64, der über einen    Frequenzumsetzer   65 eine    Hilfsfrequenz      fA   zugeleitet wird. Ein Ausgang 66 der Mischstufe 64 ist auf in der oberen Hälfte der    Fig.5   dargestellte    Korrelations-      systeme   67, 68, 69, 70 und auf in der unteren    Hälfte   gezeichnete    Korrelationssysteme   71, 72, 73, 74 durchverbunden, deren erstes Paar 67, 68 an einen ersten    Frequenzwandler   75 angeschlossen ist;

   entsprechend ist dem zweiten Paar 69, 70 ein zweiter Frequenzwandler 76, dem dritten Paar 71, 72 ein dritter    Fre-      quenzwandler   77 und dem vierten Paar von    Korrela-      tionssystemen   73, 74    schliesslich   ein vierter    Frequenz-      wandler   78 zugeordnet. 



  Jeder der    Frequenzwandler   75 bis 78 liefert zwei gegeneinander um 90  phasenverschobene Ausgangsspannungen, wie dies in der    Fig.   5 an den Ausgängen der    Frequenzwandler   75 bis 78 durch die Bezeichnungen 0  und 90  angedeutet ist. Beide Ausgangsspannungen ein und desselben    Frequenzwandlers   besitzen die gleiche, der Netzfrequenz    f"   streng proportionale    Frequenz,   die als    Referenzfrequenz      f,.i   (i = beliebiger    Index)   für das dem jeweiligen    Frequenzwand-      ler   zugehörige Paar von    Korrelationssystemen   dient. 



  Jedes der    Korrelationssysteme   67 bis 74 ist    aus-      gangsseitig   mit je einem Sieb- und    Richtglied   79 bis 86 versehen, wobei die Zuordnung der Reihenfolge der Aufzählung entspricht. Jedes der Sieb- und Richtglieder 79 bis 86 enthält die in der    Fig.   4 gezeigte Siebkette 57 und den Brückengleichrichter 58. 



  Die Sieb- und    Richtglieder   79 bis 86 sind in bezug auf einen den    ihnen   jeweils vorgeschalteten    Korrela-      tionssystemen   gemeinsamen der    Frequenzwandler   75 bis 78 paarweise    zusammengefasst,   wie dies auch in der    Fig.5   zum Ausdruck kommt. Jedem Paar von Sieb- und Richtgliedern 79, 80; 81, 82; 83, 84; 85, 86 ist je eine    Summierstufe   87; 88; 89; 90 nachgeschaltet, wobei die Zuordnung wiederum der Reihenfolge der Aufzählung entspricht. 



  Je zwei    Summierstufen   87 und 88 bzw. 89 und 90 arbeiten auf eine logische Torschaltung 91 bzw. 92, deren Ausgang mit einem Schwellenschalter 93 bzw. 94 verbunden ist. Dem Schwellenschalter nachgeordnet erkennt man je ein Relais 95 bzw. 96 mit je einem    Signalkontakt   97 bzw. 98. Die Teile 95 und 96 bzw. 97 und 98 entsprechen wirkungsmässig den Teilen 59 und 60 der    Fig.   4. 



  Das bei der an Hand der    Fig.   2 und 3 erläuterten    Tastung   entstehende    Frequenzspektrum   der die    Infor-      mation   enthaltenden    Wechselstromgrössen   weist diskrete Frequenzen f d = b f t   f m mit dem    ganzzahligen   Faktor b auf, nämlich die Seitenfrequenzen von Harmonischen    bter   Ordnung der    Tastfrequenz   f t.    In   der Nähe der    Trägertonfrequenz      f,   sind diese Seitenfrequenzen besonders stark angehoben, unabhängig davon, welcher    Tastoberwelle   sie zugehören;

   sie tre-    ten   naturgemäss gleichzeitig auf und liegen stets an einer in bezug auf die Netzfrequenz    f.      definierten   Stelle des    Frequenzspektrums,      wenn   die    Tastfrequenz      ft   der Netzfrequenz in jedem Zeitmoment proportional ist. 



  Durch Simultanauswertung geeigneter Seitenfrequenzen    fd   zu höheren    Harmonischen   der für das Signal charakteristischen    Tastfrequenz   f t lässt sich nun ein hohes Auflösungsvermögen und damit ein ausserordentlich gesteigertes Trennvermögen zwischen Nutz- und Störsignalen erreichen, wodurch sich der Fernübertragung von    Tarifinformationen   in der Energiewirtschaft neue Wege öffnen. 



  Ein zur Simultanauswertung eingerichteter Empfänger besitzt beispielsweise den an Hand der    Fig.   5 beschriebenen Aufbau und arbeitet im Zusammenwirken des gesamten    Fernwirksystemes   wie folgt:    Ein   Sender    (Fig.   1) sende eine durch die    Tast-      frequenz      ftl      (Fig.2)   charakterisierte    Information.   Die Modulation des    tonfrequenten   Trägerwechselstromes (33 bis 36 in    Fig.   3) besitzt dann die Frequenz    f""   =    f.   -    alftl,   worin f t, durch die Eigenschaften des    Tast-      schalters   8    (Fig.   1)

   und der Faktor a durch die Anzahl der zwischen zwei    Tastungen   liegenden ganzen Perioden f - 1 der    Netzgrundwelle   (23 in    Fig.   3) bestimmt sind.    Im      Fernwirkkanal   liegt somit ein Spektrum von diskreten Frequenzen    fdü   -    biftl   =    fnai   vor. 



     In   der Nähe der geeignet gewählten Tonfrequenz    fs   des unterdrückten Trägers besitzen diese Seitenfrequenzen    f,1   ein zur Auswertung ausreichendes Energieniveau; insbesondere die beiden der Tonfrequenz    f,   am nächsten    liegenden.   Es können dies die Frequenzen    fdlz      bzfti      +      fml   und    fäll   =    b=fti   -    fnzl   sein, wenn    bü   f    t1   annähernd gleich f    s   ist, jedoch eignet sich in anderen Fällen z.

   B. auch ein    Frequenzenpaar      f@il@   =    b:xftl   -    fml   und f    dly   =    byf      t1      +      fmi   usw. je nach Lage von    f,   in bezug auf    biftl.   Die hier verwendeten    Indizes   bedeuten: d: diskrete Frequenz, 1: aus der    Tastfrequenz   des    Tastschalters   8    (Fig.   1) entstanden, i : ein beliebiger von allen möglichen Werten von b, 
 EMI5.129 
 x y : bestimmte Werte von b, z + als hochgestellter    Index:   obere Seitenfrequenz, - als hochgestellter    Index:   untere Seitenfrequenz. 



  Sinngemäss gelten die vorstehenden    überlegungen   gleichermassen für die aus der    Tastfrequenz      f,2   hervorgegangenen Frequenzen    f      i2.   



     In   der weiteren Beschreibung werden zu jeder    Tast-      frequenz   nur zwei Seitenfrequenzen betrachtet, nämlich diejenigen mit dem höchsten Energieniveau. Dabei seien 
 EMI5.140 
 und die in bezug auf die spektrale 
 EMI5.141 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Lage der    Tonfrequenz      f.   obere und untere der betrachteten Seitenfrequenzen, welche aus der    Tastfre-      quenz   f    t,   hervorgegangen sind, unabhängig davon, welcher    Tastoberwelle   sie angehören;

   ein Gleiches gilt für 
 EMI6.7 
 und entstanden aus f i2. 
 EMI6.8 
 Der Empfänger gemäss der    Fig.   5 eignet sich zum selektiven Simultanempfang der vier Seitenfrequenzen 
 EMI6.10 
    seine   Eingangsgruppe 63 ist nur für ein schmales Frequenzband durchlässig, in welchem diese Seitenfrequenzen    liegen.   Am Ausgang der Eingangsgruppe 63 - es ist dies der in der    Fig.   4 gezeichnete Ausgangsübertrager 46 - treten also die Frequenzen 
 EMI6.14 
 und oder und 
 EMI6.15 
 auf, je nachdem, ob der 
 EMI6.16 
 
 EMI6.17 
 Sender    (Fig.   1)    mit   der    Tastfrequenz      ftl   oder    ft.,   sendet.

   Die folgenden Erläuterungen    beschränken   sich wieder auf die beispielsweise zum Zeitpunkt der vorliegenden Betrachtung gerade gesendete    Modulations-      frequenz      f",1,   gelten aber    analog   auch für die    Modu-      lationsfrequenz      f.2.   



  Aus der Eingangsgruppe 63 treten die Frequenzen der aus der Netzfrequenz    f.   abgeleiteten und dieser 
 EMI6.32 
 und 
 EMI6.33 
    in   die Mischstufe 64 ein und werden dort proportionalen    Hilfsfrequenz      f,,   unter Bildung von Zwischenfrequenzen 
 EMI6.37 
      fl,   und      fh   überlagert. 
 EMI6.40 
 Vorzugsweise gilt f l, = p f , worin p    eine   positive ganze Zahl bedeutet. Durch diese    Massnahme   lassen sich Frequenzen f    a      gewinnen,   deren nicht    ganzzahliges   Verhältnis zur    Netzfrequenz   f n aus niedrigen    Zahlwerten   gebildet    ist.   



  Zur weiteren Auswertung werden die entstandenen Differenzfrequenzen 
 EMI6.49 
 in den    Korrelationssystemen   67 bis 70 mit den Referenzfrequenzen 
 EMI6.51 
 überlagert; 
 EMI6.52 
 sind    Proportionalitätskonstanten.   Von dem wiederum entstehenden Mischergebnis interessiert hier der    Gleichstromanteil,   also ein am Ausgang des jeweiligen    Korrelationssystemes   auftretender Strom I mit der Frequenz    f"   = f    a   -    fr   = 0.

   Die Grösse dieses Stromes I ist proportional dem    cos   des Phasenwinkels    A,   zwischen den überlagerten Strömen mit den Frequenzen    f',   und    f,   Zur    Referenzfrequenz   f    i   beispielsweise werden ausser der    Gleichstromkomponente   
 EMI6.66 
 die Frequenzen 
 EMI6.67 
 und f    äi   - f    +   gebildet, welche die Siebkette (57 in    Fig.   4) der Sieb- und    Richt-      glieder   79 und 80 nicht passieren dürfen. 



  Der    Summierstufe   87    fliesst   nun aus dem Siebund    Richtglied   79    ein   Gleichstrom 
 EMI6.77 
 zu, dessen Betrag zwischen den Werten 1 und 0 je nach Grösse des    Phasenwinkels   A schwanken kann. Analog kann der Betrag des aus dem Sieb- und    Richtglied   80 in die    Summierstufe   87    eintretenden   Gleichstromes 
 EMI6.82 
 zwischen den Werten 0 und 1    liegen,   so dass die in der    Summierstufe   87 gebildete Summe 
 EMI6.85 
 stets einen endlichen Wert aufweist und abhängig vom Phasenwinkel    .1   höchstens im Verhältnis 
 EMI6.87 
 unterschiedlich gross sein kann.

   Die gleichen Überlegungen gelten für die Auswertung der    Frequenz      fjl.   Aus den    Summierstufen   87 und 88 treten also Gleichströme + 11    i      I   und +    I      I1      I   gleichzeitig aus, wenn beide aus der    Tastfrequenz      ftl   hervorgegangenen Seitenfrequenzen 
 EMI6.98 
 und 
 EMI6.99 
 ordnungsgemäss empfangen worden sind. 



  Sind beide Ströme +    I      I       I   und + 11-    I   gleichzeitig vorhanden, so lässt die logische Torschaltung 91 den    kleineren   davon als Strom    Il   zum Schwellenschalter 93 gelangen, der anspricht, wenn der Gleichstrom 11 den Schwellenwert überschreitet, was bei sonst    ord-      nungsgemässer   Funktion des    Fernwirksystemes   voraussetzt, dass die    Referenzfrequenzen   der Netzfrequenz    f"   in jedem Zeitmoment 
 EMI6.111 
 streng proportional sind, da eine auch nur geringfügige gegenseitige Verstimmung des    Systemes      Sender-Empfänger   durch    Disproportionalität   zwischen    ft,

        f,,   und    fr   ein starkes Absinken des Gleichstromes h zur Folge hat. 



  Beim Ansprechen des Schwellenschalters 93    schliesst   das Relais 95 seinen Signalkontakt 97. Damit ist der    Schaltzustand   des Signalwählers 5    (Fig.   1) im Kontaktzustand des Signalkontaktes 97    (Fig.   5) abgebildet und die gestellte    Fernwirkaufgabe   erfüllt. 



  Nimmt bei einer folgenden Sendung der Signalwähler 5    seine   zweite mögliche Stellung ein, so ist die    Tastfrequenz      ft2   wirksam, und die gleichen überlegungen gelten für den unteren Teil des Empfängers mit den    Korrelationssystemen   71 bis 74, wobei alle bisher mit dem    Index   1 bezeichneten Grössen mit dem    Index   2 zu lesen sind. 



  Die Ableitung der    Referenzfrequenzen   f    r   aus der Netzfrequenz    f.   erfolgt beispielsweise mittels eines von einem Synchronmotor angetriebenen Laufwerkes mit verschiedenen Zahnradübersetzungen, welchen photoelektrisch abgetastete Lochscheiben zugeordnet    sind.   Vorzugsweise werden zunächst Oberwellen der Referenzfrequenzen erzeugt und diese dann elektronisch digital unter Verwendung von    Flip-Flop-Schaltungen   geteilt, wobei gleichzeitig bequem die 0 - und    90 -Re-      ferenzen   zu gewinnen sind. 



  Eine    andere   Art der Erzeugung der Referenzfrequenzen    f,   besteht    in      einer   digitalen    Teilung   einer geeigneten höheren Harmonischen der Netzfrequenz    fn.   Die 0 - und    90 -Referenzen   lassen sich dabei z. B. auch    mit      RC-Phasenschiebern      bilden.   Geeignete Schaltungen hierfür sind an sich aus der    Elektronik   bekannt. 



  Die Mischstufe 64 sowie die    Korrelationssysteme,   z. B. 67 bis 74, können    Ringmodulatoren   oder andere, an sich bekannte, vorzugsweise transistorisierte Mischglieder sein. 



  Eine Variante eines für das beschriebene Fernwirksystem ebenfalls brauchbaren Empfängers ist in der    Fig.   6 vereinfacht dargestellt. 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 Einer gleichartig wie in der    Fig.5   aufgebauten Eingangsgruppe 99 folgt    ein      Korrelationssystem   100 mit einem Ausgang 101 und nachfolgender Verzweigung 102. Dem    Korrelationssystem   100 ist ein    Fre-      quenzwandler   103 zugeordnet. Der Ausgang 101 steht mit einem Sieb- und Richtglied 104 in Verbindung, während an die Verzweigung 102 ein weiteres    Korre-      lationssystem   105 mit einem    Frequenzwandler   106 angeschlossen ist.

   Dem    Korrelationssystem   105 folgt    in   der Schaltung ein Sieb- und Richtglied 107, das ebenso wie das Sieb- und Richtglied 104 mit einer gemeinsamen logischen Torschaltung 108 verbunden ist. Der Signalausgang der logischen Torschaltung 108 mündet in einen Schwellenschalter 109 mit nachgeordnetem Relais 110, das einen Signalkontakt 111 aufweist. 



  Der vorstehend erläuterte Aufbau des Empfängers nach der    Fig.6   entspricht funktionell der unteren Hälfte des Empfängers nach der    Fig.5,   wobei der    Einfachheit   halber in der    Fig.   6 die    Auftrennung   in 0 - und    90 -Zweige   nicht vorgenommen wurde, praktisch jedoch vorhanden sein soll.

   Nach dem Gesagten dient der in der    Fig.   6 dargestellte Empfängerteil zum Empfang von Signalen mit der    Modulationsfrequenz      f.2#   Für die Aufnahme von Signalen mit der    Modu-      lationsfrequenz      f"ti   sind die    Teile   100 bis 111 an dem durch einen Pfeil bezeichneten    Leitungszweig   112 in gleicher Anordnung vorzusehen; natürlich mit    Refe-      renzfrequenz   
 EMI7.28 
 Der Empfänger nach der    Fig.   6 arbeitet wie folgt:

   Das mit Hilfe der Eingangsgruppe 99 ausgekoppelte Signal wird in Form der Seitenfrequenzen 
 EMI7.30 
 und 
 EMI7.31 
 dem    Korrelationssystem   100 zugeleitet und dort mit einer    Referenzfrequenz   
 EMI7.34 
 überlagert. 



  Es entstehen unter anderen die Frequenzen 
 EMI7.35 
 (Gleichstrom    I,+)   und 
 EMI7.37 
 von welchen    f,   das Sieb- und Richtglied 104 passiert, wobei der Strom 
 EMI7.39 
 zur logischen Torschaltung 108 gelangt, während    2f,"2   im    Korrelationssystem   105 mit einer    Referenzfrequenz   
 EMI7.43 
 gemischt wird. Als Mischergebnis resultiert neben anderen Mischfrequenzen 
 EMI7.44 
 (Gleichstrom 11 ), welche das Sieb- und    Richtglied   107 passiert, so dass an der logischen Torschaltung 108 gleichzeitig mit 
 EMI7.46 
 ein Strom    auftritt.   
 EMI7.48 
 Die weitere Auswertung geschieht in    völliger   Analogie zu dem an Hand der    Fig.   5 beschriebenen Beispiel.

   Wiederum gilt die Bedingung, dass die Referenzfrequenzen    f,2   der die    Modulationsfrequenz      f",2   erzeugenden    Tastfrequenz   f t2 über die Netzfrequenz f    n   in jedem    Zeitmoment   proportional sind. 



  Für die praktische Anwendung des beschriebenen    Fernwirksystemes   wurde die folgende Bemessung der unabhängig wählbaren elektrischen Grössen als besonders geeignet für normale Netzverhältnisse ermittelt:    fn   = 50 Hz    fei   = 18,75    Hz      ft2   = 21,45    Hz   f    s   = 514 Hz f    h   = 450 Hz Die genannten Werte sollen wenigstens annähernd erreicht werden.

   Die Angabe dieses Beispieles    schliesst   jedoch die Eignung anderer Werte keineswegs aus.    Im   Rahmen der realisierbaren    Möglichkeiten      liegt   demnach auch der Bemessungsfall    aft   =    f,z   mit    bx   ungleich    b..  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Fernwirksystem mit einem Fernwirk- kanal, der einem Wechselstrom-Energieversorgungs- netz überlagert ist, und mit wenigstens einem Sender, der mindestens einen mit charakteristischer Tastfre- quenz betätigten Tastschalter zur impulsweisen Anschaltung eines als Trägerfrequenzerzeuger dienenden passiven elektrischen Schwingkreises an das Wechselstromnetz enthält, sowie mit einem Empfänger für mit wenigstens einer festen Modulationsfrequenz modulierte Wechselstromsignale,
    der für die vom Sender erzeugten Signalfrequenzen mindestens ein Korrela- tionssystem mit fester Referenzfrequenz aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Tastfrequenz (ft) jedes Tastschalters (8; 9) des Senders als auch die Referenzfrequenz (f,.) jedes Korrelationssystemes (51, 52; 67 bis 74;
    100, 105) des Empfängers ein und derselben Grundfrequenz (f") des als Fernwirkverbindung benützten Energieversorgungsnetzes (1, 0) in jedem Zeitmoment streng proportional sind, und dass im Empfänger wenigstens zweien, der Trägerfrequenz (f) nahe liegenden, von mehreren zu Oberwellen einer Tastfrequenz (f,) gebildeten Seitenfrequenzen (f,1) wenigstens je ein eigenes Korrelationssystem (51, 52; 67 bis 74; 100, 105) mit einer der vom jeweiligen Korrelationssystem auszusiebenden Seitenfrequenz (fd) identischen Referenzfrequenz (fr) zugeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Fernwirksystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfrequenzen (f t) und die Referenzfrequenzen (f,) aus der Netzfrequenz (f") abgeleitet sind. 2. Fernwirksystem nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tast- frequenzen (f,) und die Referenzfrequenzen (fr) mit Hilfe rein elektronischer oder elektromechanischer und/oder elektrooptischer, mit der Netzfrequenz (f") synchron laufender Frequenzwandler gebildet sind. 3.
    Fernwirksystem nach Patentanspruch und Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tastfrequenzen (f t) sowie die Referenzfrequenzen (f,) durch elektronisch digitale Teilung aus einer höheren Harmonischen der Netzfrequenz (f") gebildet sind. 4. Fernwirksystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Empfänger eine Mischstufe (64) zur überlagerung der Seitenfrequenzen (f,1) mit einer Hilfsfrequenz (f,) angeordnet ist. 5.
    Fernwirksystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden, der Tonfrequenz (f) des Trägerwechselstromes am nächsten lie- <Desc/Clms Page number 8> genden Seitenfrequenzen im Empfänger je ein Paar eigener Korrelationssysteme EMI8.4 (67, 68; 69, 70; bzw. EMI8.5 71, 72; 73, 74) mit je einer Referenzfrequenz (f T bzw. f r ) zugeordnet ist, wobei die Ausgangsspannungen je eines, einem Paar von Korrelationssystemen zugehörigen Frequenzwandlers (75; 76; 77;
    78) einen Phasenunterschied von 90 aufweisen. 6. Fernwirksystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Korrelationssysteme elektronische Ringmodulatoren dienen. 7. Fernwirksystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Korrelationssysteme transi- storisierte Mischglieder dienen.
    B. Fernwirksystem nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den Korrelationssystemen (51, 52; 67 bis 74; 101, 105) des Empfängers Sieb- und Richtglieder (57; 79 bis 86; 104, 107) und für jede Modulationsfrequenz (f") des Senders je eine logische Torschaltung (91, 92; 108) mit Schwellenschalter (93, 94; 109) nachgeschaltet sind. 9. Fernwirksystem nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch folgende Bemessung der elektrischen Grössen:
    Netzfrequenz f n = 50 Hz Tastfrequenz fti = 18,75 Hz Tastfrequenz f t2 = 21,45 Hz Tonfrequenz f s = 514 Hz Hilfsfrequenz fl, = 450 Hz 10. Fernwirksystem nach Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsfrequenz (f,) aus der Netzfrequenz (f") abgeleitet und dieser proportional ist.
CH1601164A 1964-12-10 1964-12-10 Elektrisches Fernwirksystem CH415377A (de)

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CH1601164A CH415377A (de) 1964-12-10 1964-12-10 Elektrisches Fernwirksystem
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