Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Packungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Packungen aus ununterbrochenem Streifenmaterial.
Obwohl sich die Erfindung für die Herstellung von Packungen mit beliebiger Form eignet, also z. B. von sog. Flachpackungen, sei im Folgenden insbesondere von tetraederförmigen Packungen die Rede.
Unter einer Tetraeder-Packung versteht man eine Packung, die im wesentlichen aus einem Schlauch stück besteht, das an seinem einen Ende eine in einer ersten Ebene liegende Quernaht und an seinem anderen eine in einer zweiten Ebene liegende Quernaht aufweist, welche mit der erstgenannten Naht einen solchen Winkel bildet, dass die Verpackung vier dreieckige Seiten besitzt, von denen zwei die erste und die anderen zwei die zweite Quernaht als ihre Grundlinie aufweisen. Normalerweise liegt dieser Winkel in der Grössenordnung von 900. Diese Form kann als tetraedrisch bezeichnet werden.
Der Unterschied derartiger Packungen gegenüber den sogenannten Flachpackungen, die ebenfalls im wesentlichen aus einem Rohrstück aus biegsamem Packungsmaterial bestehen und quer verlaufende Endnähte aufweisen, besteht darin, dass bei letzteren diese Quer-Endnähte jeweils in derselben Ebene liegen. Ersichtlicherweise besteht einer der Hauptvorteile von Tetraeder-Packungen gegenüber Flachpackungen darin, dass erstere bei einem bestimmten Bedarf an Packungsmaterial ein wesentlich grösseres Aufnahmevermögen besitzt als die letztere, so dass umgekehrt zur Verpackung einer vorgegebenen Menge eines Erzeugnisses für die Herstellung von Tetraeder-Packungen wesentlich weniger Packmaterial benötigt wird als bei der Anfertigung von Flachpackungen.
Bei der Anfertigung von geformten, gefüllten und verklebten Packungen, unabhängig davon, ob es sich um tetraederförmige oder flache Packungen handelt, wird im allgemeinen zunächst eine Materialbahn in Schlauchform gebracht und werden sodann quer zum Schlauch in der Packungslänge entsprechenden Abständen die die Packungsenden bildenden Nähte ausgebildet. Dies wurde bisher im allgemeinen dadurch erreicht, dass ein Streifen um einen lotrechten Rohrdorn herum in Schlauchform gebracht, ein der Pakkungslänge entsprechendes Stück des Schlauches vom unteren Ende des Dorns nach unten abgezogen und während des durch die Abwärtsbewegung einer Verklebevorrichtung hervorgebrachten, nach unten erfolgenden Abziehens des Schlauchs eine ein Packungsende bildende Naht bzw. Klebung hervorgebracht wurde.
Der Materialstreifen wird in Schlauchform gebracht, indem er derart um den Dorn herumgelegt wird, dass seine Randkanten in Berührung miteinander gelangen und diese Ränder zwecks Hervorbringung einer den Schlauch vervollständigenden Längsnaht bzw. -saum zusammengeklebt werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich nun demgegenüber dadurch aus, dass das Streifenmaterial intermittierend in der Packungslänge entsprechenden Stücke vorwärts gefördert wird, wobei zwischen den aufeinanderfolgenden Förderungsvorgängen Verweilzeitspannen vorgesehen sind, das Streifenmaterial in Schlauchform gebracht und während seiner Vorwärtsbewegung zwecks Vervollständigung des Schlauches mit einer Längsnaht bzw. -saum versehen wird und während der Verweilzeitspannen quer über den Schlauch verlaufende Packungs-Endnähte ausgebildet werden.
Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zeichnet sich aus durch einen sich abwärts erstrekkenden, rohrförmigen Dorn, Mittel zum Verformen von ununterbrochenem Streifenmaterial in Schlauch form um den Dorn herum, Mittel zum Zusammenkleben der Randkanten des Streifens zwecks Ausbildung einer Längsnaht für den Schlauch und zum intermittierenden Vorwärtsfördern des Schlauchs in der Packungslänge entsprechenden Stücken vom unteren Ende des Dorns hinweg, sowie unterhalb des unteren Dornendes vorgesehene Mittel, welche während der Zeitspannen zwischen den einzelnen Abwärtsförderungen des Schlauchs in und ausser Berührung mit diesem bewegt werden können, um quer über den Schlauch verlaufende Packungs-Endnähte auszubilden.
Die Erfindung sei nunmehr zum besseren Verständnis anhand der eine von mehreren an sich möglichen Ausführungsformen der Erfindung darstellenden Zeichnungen eingehender besc'hrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen einer Vorrichtung mit den Merkmalen der Erfindung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäss Fig. 1 mit teilweise weggebrochenen und teilweise im Querschnitt dargestellten Teilen,
Fig. 3 einen waagerechten Querschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 1, in vergrössertem Masstab,
Fig. 4 eine Ansicht längs der Linie 44 in Fig. 2 gesehen, in vergrössertem Masstab,
Fig. 5 einen lotrechten Querschnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 6,
Fig. 6 einen waagerechten Querschnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 1, in vergrössertem Masstab, Fig.
7 einen lotrechten Querschnitt längs der Linie 7-7 in Fig. 6,
Fig. 8 einen lotrechten Querschnitt längs der Linie
8-8 in Fig. 6, in vergrössertem Masstab, bei welchem jedoch gewisse Teile fortgelassen sind,
Fig. 9 einen waagerechten Querschnitt längs der Linie 9-9 in Fig. 1, in vergrössertem Masstab,
Fig. 9A eine Vorderansicht des in Fig. 9 darge stellten Teils der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 10 einen lotrechten Querschnitt durch einen Dorn und ein Füllrohr,
Fig. 11 einen waagerechten Querschnitt längs der Linie 11-11 in Fig. 12,
Fig. 12 einen lotrechten Querschnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 6, in vergrössertem Masstab,
Fig. 13 eine Ansicht ähnlich Fig. 11, welche eine Bewegungsstellung bestimmter Teile veranschaulicht,
Fig.
14 einen waagerechten Querschnitt durch den
Dorn und gewisseAbschnitte derSeitennaht-Verklebe glieder ; in vergrössertem Masstab,
Fig. 15 einen Querschnitt längs der Linie 15-15 in Fig. 1, in vergrössertem Masstab,
Fig. 16 einen Querschnitt längs der Linie 16-16 in Fig. 1, in vergrössertem Masstab,
Fig. 17 eine Teilaufsicht auf gewisse Zahnräder, in vergrössertem Masstab,
Fig. 18 einen lotrechten Querschnitt längs der
Linie 18-18 in Fig. 17,
Fig. 19 eine schematische Darstellung des Druckluftsystems der erfindungsgemässen Vorrichtung,
Fig. 20 eine schematische Darstellung der elektri- schen Anlage der erfindungsgemässen Vorrichtung und
Fig.
21, 22 und 23 schematische, perspektivische Ansichten verschiedener Stufen des erfindungsgemäs- sen Verfahrens zum Formen, Füllen und Verkleben von tetraederförmigen Verpackungen.
In sämtlichen Figuren sind gleiche Teile jeweils mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Anhand der Fig. 21 bis 23, in denen das grundlegende, erfindungsgemässe Verfahren zum Formen, Füllen und Verkleben von tetraederförmigen Packungen dargestellt ist, ergibt sich ein besseres Verständnis der grundsätzlichen Arbeitsweise der später in Einzelheiten beschriebenen erfindungsgemässen Vorrichtung. Gemäss diesen Figuren wird ein aus biegsamem Packungsmaterial bestehender Streifen W, der an einer mit S bezeichneten Seite hitzeverklebbar ist, von einer Vorratsrolle R (Fig. 1) abgezogen und um einen lotrecht angeordneten, hohlen Dorn 1 herum in Schlauchform T geformt, wobei die hitzeverkleb- bare Seite S innen liegt und die beiden Seitenränder mit ihren Innenseiten in gegenseitige Berührung gebracht werden und nach aussen abstehen.
Das bieg- same Verpackungsmaterial kann beispielsweise aus übereinandergeschishteten Lagen von Papier und Me tallfolie bestehen und auf der Papierlage einen Ueberzug aus thermoplastischem Stoff, wie Polyäthylen, aufweisen.
Das Schlauchstück T wird intermittierend in jeweils der Länge der Packung entsprechenden Stücken vom unteren Ende des Dorns abwärts abgezogen, indem die nach aussen abstehenden Seitenränder erfasst und nach unten gezogen werden. Das Erfassen der Seitenränder wird durch zwei lotrecht angeordnete Hitzeklebeleisten 3A und 3B hervorgebracht, die während der Abwärtsbewegung des Schlauchs sowohl Hitze als auch Drudk an dessen Seitenränder anlegen und hiebei ein durch Hitze erfolgendes Zusammenkleben der Seitenränder bewirken, um einen Längssaum L für den Schlauch zu bilden. Die Leisten 3A und 3B, die als Längssaum-Klebeleisten bzw.
Seiten Verklebeeinrichtungen bezeichnet werden können, vermögen sich sowohl in Querrichtung ein- und auswärts, als auch lotrecht auf- und abwärts zu bewegen, wie dies durch die Pfeile in den Fig. 21-23 angedeutet ist. Diese Leisten bewegen sich zuerst gegeneinander und erfassen die Seitenränder, bewegen sich dann abwärts, öffnen sich wieder und führen anschliessend eine Aufwärts-Rüdkbewegung aus, um die Seitenränder einzuklemmen und den Schlauch erneut um ein der Packungslänge entsprechendes Stück in Abwärtsrichtung vorwärts zu bewegen. Während der aufwärts erfolgenden Rückbewegung der Seitenverkleber 3A und 3B bleibt der Schlauch über eine gewisse Zeitspanne hinweg bewegungslos, bis die Leisten den oberen Totpunkt ihres Hubs erreichen und die Seitenränder erneut erfassen.
Während sich die Seitenverkleber 3A und 3B abwärts bewegen, wird der Längssaum L am Schlauch stück herumgefaltet.
Während jeder Verweilzeitspanne zwischen den aufeinanderfolgenden Abwärtsbewegungen des Schlauch stücks wird unterhalb des unteren Dornendes eine quer verlaufende Packungsendnaht über den Schlauch hinweg ausgebildet, wobei die aufeinanderfolgenden Endnähte jeweils in praktisch rechtwinklig zueinander liegenden lotrechten Ebenen angeordnet werden. Die in einer derartigen Ebene liegenden Endnähte sind mit El und die in der anderen Ebene angeordneten Endnähte mit E2 bezeichnet. Durch diese im rechten Winkel zueinander liegenden Nähte El und E2 wird die gewünschte Tetraederform der Packung P hervorgebracht. In den Fig. 22 und 23 ist jeweils eine Packung P im kurz vor dem Abtrennen vom Schlauch T befindlichen Zustand dargestellt.
Die Nähte El werden durch zwei Hitzeverklebeleisten 5A und SB her- vorgebracht, die unterhalb des unteren Dornendes in einer waagerechten Ebene arbeiten. Zur Hervorbringung der Nähte E2 dienen zwei weitere Hitzeverklebeleisten 5C und 5D, die in derselben Ebene wie die Endverkleber 5A und 5B arbeiten, jedoch im rechten Winkel zu diesen angeordnet sind.
Die Herstellung von Packungen P erfolgt derart, dass zuerst ein einer Packungslänge entsprechendes Schlauchstück T, das bereits mit der sich an den Innenseiten berührenden Längsnaht L versehen ist, nach unten abgezogen wird, wobei sich alle vier Endverkleber 5A-5D in geöffnetem Zustand befinden.
Gemäss Fig. 21 befinden sich die Seitenkleber 3A und 3B am unteren Ende ihres Hubs, bei welchem sie die Abwärtsbewegung eines Packungslängenstücks des Schlauchs T soeben beendet und gleichzeitig ein gleichlanges Stück des Streifens W von der Rolle R abgezogen haben. Dabei befinden sich alle vier Endverkleber in geöffnetem Zustand, während die Seitenkleber 3A und 3B unmittelbar vor ihrer Oeffnungsund Aufwärtsbewegung stehen. Die Endverkleber 5A und 5B bewegen sich anschliessend einwärts aufeinander zu und bilden während der Verweilzeitspanne des Schlauchs T die Naht El gemäss Fig. 22. Anschliessend öffnen sich die Endverkleber 5A und 5B wieder, während die Seitenkleber 3A und 3B eine neue Packungslänge vom Schlauch T abwärts fördern.
Danach wird eine Charge des Erzeugnisses, mit welchem die Packungen gefüllt werden sollen, in das Schlauchstück eingebracht. Sodann werden die Endverkleber 5C und 5D einwärts aufeinander zu bewegt und bilden hierbei während der Verweilzeitspanne des Schlauchseine im rechten Winkel zur Naht El liegende Naht E2 gemäss Fig. 23.
Anschliessend werden die Endverkleber 5C und 5D geöffnet, wird durch die Seitenkleber 3A und 3B ein weiteres, einer Packungslänge entsprechendes Schlauchstück abwärts bewegt, wird eine neue Charge des Erzeugnisses, mit welchem die Packungen gefüllt werden sollen, in den Schlauch eingefüllt, und werden die Endverkleber 5A und 5B nach innen aufeinander zu bewegt, um die nächste Naht El zu bilden, usw. Bei der Ausbildung der Pakkungs-Endnähte wird der Schlauch T längs einer zwischen den oberen und unteren Enden dieser Nähte liegenden Linie durchgeschnitten, um die einzelnen Packungen P nach beendeter Ausbildung ihrer Form vom Schlauch abzutrennen.
In den Fig. 1, 2 und 6 ist eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung des vorstehend be schriebenen Verfahrens dargestellt, die eine als Ganzes mit 11 bezeichnete Rahmenkonstruktion mit einem Tisch 13, dessen Beine in den Zeichnungen aus Platzgründen weggelassen wurden, und einem auf diesem angeordneten Aufbau 17 aufweist. Dieser Aufbau umfasst eine Grundplatte 19, obere Platten 21 und 22, eine zwischen den Platten 19 und 21 verlaufende lotrechte Querplatte 23 sowie zwei Seitenplatten 25. Die Grundplatte 19 wird von einem Aufsatzabschnitt 27 abgestützt, der am hinteren Abschnitt des Tisches angebracht ist, wobei sich die Platte 19 vom Aufsatzabschnitt 27 ausgehend nach vorn erstreckt und in einem gewissen Abstand über dem Tisch liegt. Die Seitenplatten 25 sind bei 29 mit Ausschnitten zur Aufnahme der Achsen 31 der Vorratsrolle R versehen.
Der hohle Dorn 1 ist lotrecht an der Vorderseite des Aufbaus angeordnet und besteht aus einem Rohr, dessen Aussendurchmesser dem Durchmesser des Schlauchs T entspricht, zu weichem der von der Vorratsrolle R kommende Streifen W des nachgiebigen Packungsmaterials geformt werden soll. Ersichtlicherweise ist die Breite des Streifens W etwas grösser als der Umfang des Dorns, um die Ausbildung des mit den Innenflächen aneinanderliegenden Längssaums L zu gestatten. Der Dorn ist an seinem oberen Ende abnehmbar am Aufbau angebracht. Zu diesem Zwecke ist der Dorn an seinem oberen Ende mit einem Lappen 33 versehen, der an einer an der oberen Platte 22 des Aufbaus angeordneten Halterung 35 befestigt ist. Der Dorn steht ohne weitere Abstützung bzw.
Halterung von der Verklemmhakerung ausgehend abwärts ab, so dass der Streifen W um den Dorn herum unterhalb der Halterung in die Form des Schlauchs T gebracht und dieser abwärts vom unteren Ende des Dorns abgezogen werden kann.
Der bis unter die Grundplatte 19 des Aufbaus 17 reichende und an einem dicht oberhalb des Tisches 13 liegenden Punkt endende Dorn besitzt Rohrform und vermag ein Füllrohr 36 aufzunehmen, mit dessen Hilfe das Erzeugnis, mit welchem die Packungen P gefüllt werden sollen, in den Schlauch T eingefüllt werden kann. Der Aufbau weist lotrechte Vorderplatten 37 und 39 auf, die unmittelbar hinter dem Dorn in Querrichtung nach aussen abstehen und zwischen ihren benachbarten Rändern in der Mitte der Vorrichtung einen bei 41 angedeuteten Zwischenraum festlegen. Der Dorn ist durch einfaches Lösen der Verklemmung der Verklemmhalterung 35 leicht ausbaubar und kann leicht durch Dorne mit unter schiedIichem Durchmesser ersetzt werden, um die Herstellung von Packungen unterschiedlicher Masse zu ermöglichen.
Zwischen der Grundplatte 19 und der oberen Platte 21 des Aufbaus 17 ist an dessen Vorderseite hinter dem Zwischenraum 41 zwischen den benachbarten Rändern der Vorderplatten 37 und 39 eine lotrechte Stange 43 vorgesehen, an der ein die Längsnaht-Klebeleisten 3A und 3B tragender Schlitten 45 in lotrechter Richtung gleitfähig angebracht ist. Gemäss den Zeichnungen weisen die Einrichtungen zur lotrechten Hin- und Herbewegung des Schlittens 45 mit den Leisten 3A und 3B einen lotrecht angeordneten Druckluftzylinder 47 mit einem in diesem gleitfähigen Kolben 49 auf, wobei eine Kolbenstange 51 aus dem unteren Ende des Druckluftzylinders herausragt und bei 53 mit dem unteren Ende des Schlittens in Verbindung steht. Der Druclduftzylinder ist an der vorderen Platte 23 gehaltert.
Der Tisch 13 weist eine koaxial auf den Dorn 1 ausgerichtete Kreisöffnung 55 auf, die von einer aufwärts gerichteten Ringschulter 57 umgeben wird. In die Oeffnung 55 ist eine an dieser Schulter anliegende kreisförmige Platte 59 (Fig. 1, 2, 6 und 12) eingesetzt, die mit einer quadratischen Mittelöffnung 61 versehen ist und die vier Endverkleber 5A, 5B bzw. 5C, 5D sowie die Betätigungseinrichtungen für diese trägt.
Die Endverkleber 5A, 5B bzw. 5C, 5D befinden sich in ihren geöffneten bzw. zurückgezogenen Stellungen jeweils an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Quadratöffnungen 61. Die Verkleber 5A und 5B werden bei der Rückbewegung der Verkleber 5C und 5D aus ihrer zurückgezogenen Stellung in Richtung auf die Mitte der Oeffnung 61 bewegt. Dasselbe trifft auch auf die Verkleber 5C und 5D bei der Zurückbewegung der Verideber 5A und 5B zu. Jeder Endverkleber 5A-5D wird durch einen Druckluftzylinder betätigt, wie dies später noch eingehender erläutert werden wird.
Gemäss Fig. 6 ist die runde Platte 59 derart in der Oeffnung 55 angeordnet, dass die Seiten der Quadratöffnung 61 um 450 gegenüber den Vorderkanten und den Seiten des Tisches 13 versetzt angeordnet sind.
Das Abziehen des Streifens W von der Vorratsrolle R erfolgt um die gekrümmte Hinterkante einer geneigten Streifen-Führungsplatte 62 herum, welche die Seitenplatten 25 überbrückt und sich in Richtung auf die Oberseite des Aufbaus 17 erstreckt. Beim Uebergang von der Rolle R zur Führungsplatte umläuft der Streifen eine Streifen-Spannroile 63, die von zwei bei 65 an den Platten 25-sohwenkfähig angebrachten Armen 64 getragen wird. Der Streifen läuft unter einer am Vorderende der Führungsplatte 62 vorgesehenen Führungsrolle 66 hindurch und gelangt dann vorwärts zu einer Führungsrollenanordnung 67, die an einer an der Oberseite der Vorderplatten 37 und 39 vorgesehenen Halterung 68 befestigt ist.
Die Vorderplatten sind bei 69 mit einem Ausschnitt zur Aufnahme der Fübrungsrollenanordnung 67 und zur Ermöglichung des Hindurchlaufens des Streifens versehen. Von der Führungsrollenanordnung aus läuft der Streifen an der Vorderseite des oberen Endabschnitts des Dorns 1 abwärts und wird dann von vorn nach hinten um den Dorn herumgelegt, um ihm die Form des Schlauchs T zu verleihen. Dabei werden die Seitenränder des Streifens mit ihren Innenfläcken in gegenseitige Berührung gebracht und stehen dann dem Dorn gegenüber nach hinten vom Schlauch T ab.
Diese Verformung des Streifens zum Schlauch T um den Dorn herum wird durch eine als Ganzes mit 70 bezeichnete, von der Stange 43 getragene Schlauchformeinrichtung bewirkt.
Wie in den Fig. 9 und 9A am deutlichsten dargestellt ist, weist die Schlauchformeinrichtung 70 einen lösbar an der Stange 43 verklemmten Block 71 auf, der in lotrechter Richtung in verschiedenen Höhenlagen an der Stange eingestellt werden kann. Zu diesem Zweck ist der Block 71 mit einer die Stange aufnehmenden Zentralbohrung 73, einem lotrechten, die Bohrung 73 schneidenden Schlitz 75 und einer quer durch den Schlitz verlaufenden Klemmschraube 77 zum Verklemmen des Blocks in der gewünschten Stellung an der Stange versehen. Der Block 71 trägt an seiner Vorderseite eine Halterung 79, die in ihrer Mitte mit einer nach vorn abstehenden, lotrechten Trennplatte 81 und an ihren Enden mit nach vorn abstehenden Lappen 83 versehen ist.
Die an der Halterung 79 angebrachte Trennplatte 81 liegt in der lotrechten, vom vorderen zum hinteren Ende des Dorns 1 verlaufenden Mittelebene desselben und erstreckt sich durch den Zwischenraum 41 zwischen den Vorderplatten 37 und 39 des Aufbaus 17, wobei ihre Vorderkante an den Dorn angrenzt. Die Seitenränder des Streifens W werden an beiden Seiten der Trennplatte ausgerichtet und mit Hilfe von Druckrollen 85 gegen diese Trennplatte gedrückt. An jeder Seite der Trennplatte ist je eine derartige Rolle 85 vorgesehen, die jeweils am einen Ende eines bei 89 an der Halterung 79 schwenkfähig gelagerten Arms 87 angebracht sind. Die Schwenkpunkte 89 liegen nicht in einer waagerechten Ebene, sondern sind dieser gegenüber in gewissem Ausmass nach unten geneigt.
Die Achse jeder Rolle 85 liegt parallel zur Achse des jeweiligen Schwenkpunktes, weshalb die Rollen 85 nicht in einer lotrechten Ebene, sondern gemäss Fig. 1 in einer dieser gegenüber geneigten Ebene betrieben werden. Jede Rolle 85 wird mit Hilfe einer gegen eine in einen Lappen 83 eingeschraubte Einstellschraube 93 sowie gegen den jeweiligen Arm 87 einwir'kende Spirsl-Druckfedor 91 gegen die Trennplatte gedrängt.
Zum anfänglichen Einführen des Streifens W in die Vorrichtung wird dieser von der Vorratsrolle R abgezogen, an der Vorderseite des oberen Endabschnitts des Dorns 1 nach unten geführt und von Hand um den Dorn herumgelegt und werden seine Seitenränder an beiden Seitender Trennplatte 81 derart angeordnet, dass sie zwischen die Trennplatte und den Rollen 85 zu liegen kommen, wobei die Kanten des Streifens W zumindest praktisch miteinander übereinstimmen. Zum Einfügen der Seitenränder des Streifens W zwischen beide Seiten der Trennplatte und die Rollen 85 können diese leicht von der Trennplatte 81 fortbewegt werden.
Beim Abziehen des auf diese Weise gebildeten Schlauchs T nach unten trachten die Rollen 85 infolge ihrer Winkellage danach, den Streifen fest um den Dorn herumzuziehen und ihn gleichmässig hindurchlaufen zu lassen, wobei verhindert wird, dass die Seitenkanten des Streifens ausser Uebereinstimmung miteinander gelangen.
Die Halterung 79 trägt unmittelbar unterhalb der Trennplatte 81 eine Führung 95 für die Streifenränder, die unter den Rollen 85 in Richtung auf die Vorderkante der Trennplatte vorsteht. Diese Führung weist einen lotrecht von ihrer Ober- zur Unterseite verlaufenden, an der Ober- und Unterseite sowie an der Vorderseite offenen Schlitz 97 auf. Die Seitenränder des Streifens treten beim Ablaufen von der Unterkante der Trennplatte 81 in diesen Schlitz ein, der an seinem oberen Ende mit einer auseinanderlaufenden Einlaufeinschnürung 99 versehen ist und dessen Breite sich unter diesem Punkt verengt, so dass die Seitenränder des Streifens mit ihren Innenflächen in gegenseitige Berührung gebracht werden.
Gemäss den Fig. 1, 2, 5, 6 und 8 weist der Schlitten 45 einen Gusstückkörper mit einer lotrechten Stirnwand 101 sowie verhältnismässig dicken oberen und unteren Endwänden 103 bzw. 105 auf, die am oberen bzw. unteren Ende der Stirnwand 101 nach hinten abstehen. Die untere Wand bzw. Platte 105 des Schlittens weist eine sich nach hinten in Richtung auf die lotrechte Platte 23 erstreckende Verlängerung 106 mit geringerer Stärke auf. Ausserdem ist der Schlitten mit Seitenwänden 107 und 109 versehen, die sich zu beiden Seiten der Platten 103 und 105 lotrecht zwischen diesen erstrecken.
Die Seitenwand 107, welche gemäss den Fig. 2, 5 und 6 die linke Seitenwand darstellt, weist eine vordere Verlängerung 111 auf, die nach vorn über die Stirnwand 101 hinaus vorsteht und deren Unterkante mit der Unterseite der unteren Platte 105 übereinstimmt, während ihre Oberkante unterhalb der oberen Platte 103 liegt. Die gemäss den Fig. 2, 5 und 6 rechte Seitenwand 109 weist eine über die Stirnwand 101 hinaus vorstehende vordere Verlängerung 113 auf, deren Oberkante auf gleicher Höhe wie die Oberkante der Seitenwandverlängerung 111 unterhalb der Oberseite der oberen Platte 103 liegt, sich jedoch beträchtlich über die untere Platte 105 nach unten hinaus erstreckt.
Der untere Vorsprung der Seitenwandverlängerung 113 ist mit 1 13a bezeichnet und trägt an seinem unteren Ende eine in der lotrechten Ebene des Dorns 1 liegende Rolle 115, welche die durch die Hitzeverklebeleisten 3A und 3B des Schlittens gebildete Längsnaht L umfalzt und abwärts presst. Die oberen und unteren Schlittenplatten 103 bzw. 105 sind mit Bohrungen zur Aufnahme der Stange 43 versehen, wobei in diesen Bohrungen Wälzlager 117 vorgesehen sind, welche zur unbehindert geführten lotrechten Gleitbewegung des Schlittens an der Stange dienen.
Die Seitenwandverlängerungen 111 und 113 weisen je einen in Querrichtung nach aussen abstehenden oberen und unteren Ansatz 119 bzw. 121 auf, in denen jeweils eine Stange 123 in waagerechter Richtung gleitfähig angeordnet ist. Die Hitzeverklebeleiste 3A ist an den Innenenden der in den Ansätzen der linken Seitenplattenverlängerung 111 gleitfähig eingesetzten beiden Stangen 123 befestigt, während die Leiste 3B an den Innenenden der beiden gleitfähig in die Ansätze der rechten Seitenwandverlängerung eingesetzten Stangen 123 angebracht ist. Die Leisten 3A und 3B sind somit lotrecht in dem zwischen der Stirnwand 101 des Schlittens 45 und den Seitenwandverlängerungen 111 und 113 gebildeten Ausschnitt 125 an dessen beiden Seiten angeordnet und sind dem Schlitten gegenüber in Querrichtung gegen- und auseinander bewegbar.
Die Länge der Leisten 3A und 3B ist etwas grösser als die Länge der längsten, mit Hilfe der Vorrichtung herzustellenden Packung, d. h. etwas grösser als der Maximalhub des Schlittens 45. Die Einrichtung zum Bewegen beider Leisten in Ein- und Auswärtsrichtung weist gemäss den Zeichnungen je einen an der Aussenseite der entsprechenden Schlitten Seitenwandverlängerung 111 bzw. 113 angeordneten Druckluftzylinder 127 mit einem gleitfähig in diesen eingesetzten Kolben 129 und einer vom Kolben ausgehenden und sich durch eine Oeffnung in der entsprechenden Seitenwandverlängerung zu einem Anschluss 133 an der jeweiligen Leiste erstreckenden Kolbenstange 131 auf. Jeder Zylinder 127 weist an seinem Aussenende eine Einlassöffnung 127a zum Einleiten von Druckluft zur Bewegung der jeweiligen Leiste 3A bzw. 3B sowie eine Rückholfeder 134 auf.
Wie dargestellt, ist die Leiste 3A eine längliche Metallschiene, die gemäss Fig. 14 mit einer sich über die Gesamtlänge der Schiene erstreckenden und mit ihrer Vorderseite seitlich in Richtung auf die Leiste 3B abstehenden Naht-Klemmbacke 135 versehen ist.
Diese Backe kann gewünschtenfalls an ihrer die Naht bzw. den Saum berührenden Fläche mit Längsrillen versehen sein. Die Leiste 3A weist eine Vertiefung auf, in der ein elektrisches Widerstands-Heizelement 139 angeordnet ist, mit dessen Hilfe die Leiste auf eine zur Hervorbringung einer Hitzeverklebung der aufeinanderliegenden Innenflächen der Seitenränder des Streifens W ausreichende Temperatur erhitzt werden kann. Gemäss den Zeichnungen ist die Leiste 3B eine längliche Metallschiene, die in ihrer der Leiste 3A gegenüberliegenden Seite einen nach vorn offenen Schlitz 141 aufweist, welcher eine ausbaubare und auswechselbare, längliche, T-förmigen Querschnitt besitzende, der Backe 135 entgegengerichtete Naht Klemmbacke 143 aufnimmt.
Die Backe 143 erstreckt sich über die Gesamtlänge bzw. -höhe der Leiste 3B und kann eine mit Nuten versehene, nachgiebige Flächenverkleidung 145 aus Gummi oder dgl. aufweisen, die sich an die Backe 135 anzupassen vermag.
Der Druckluftzylinder 47 zur lotrechten Hin- und Herbewegung des Schlittens 45 ist ein doppeltwirkender Zylinder, dessen Hub zumindest etwas grösser ist als die längste, mit Hilfe der Vorrichtung herzustel- lende Packung. Die Verbindung 53 zwischen der Kolbenstange 51 dieses Zylinders und dem Schlitten ist an der hinteren Verlängerung 106 der unteren Platte 105 des Schlittens 45 etwas vor dem hinteren Ende der Verlängerung 106 vorgesehen. Diese Verlängerung ist an ihrer Unterseite mit einem mit der Kolbenstange 51 fluchtenden Anschlagpolster 147 versehen.
Ein als Stossdämpferzylinder bezeichenbarer Pufferzylinder 149 ist in lotrechter Lage an der Vorderseite der lotrechten Platte 23 in der lotrechten, von der Vorder- zur Rückseite verlaufenden Mittelebene der Vorrichtung, nämlich der Ebene des Dorns 1, der Führungsstange 43 und des Zylinders 47, angeordnet und weist gemäss Fig. 8 einen gleitfähig in ihn eingesetzten Kolben 150 und eine aus seinem unteren Ende abwärts nach aussen vorstehende Kolbenstange 151 auf. Kolben und Kolbenstange sind durch eine Feder 153 aufwärts vorbelastet, wobei der Zylinder an seinem unteren Ende mit einer Oeffnung 155 zum Ausstossen und Wiederansaugen von Luft versehen ist. Die Kolbenstange 151 erstreckt sich abwärts durch einen im hinteren Ende der Verlängerung 107 vorgesehenen Ausschnitt 157 und trägt an ihrem unteren Ende unterhalb der Verlängerung 107 eine Querleiste 159.
Der Ausschnitt 157 ist breiter als der Pufferzylinder 149, so dass die Verlängerung 107 nicht mit dem Zylinder 149 kollidiert. Die Querleiste 159 ist an ihren Enden mit Anschlagpolstern 161 versehen, die an beiden Seiten des Ausschnitts 157 mit den hinteren Endabschnitten 163 der Ve brachten länglichen Klebebacke 203 auf, die mit Vertiefungen versehen ist, in welche elektrische Widerstands-Heizelemente 205 eingesetzt sind. Diese Backe verläuft waageredht zur Platte 201 und ist lang genug, um eine Quer-Klebenaht über einen Schlauch T mit maximalem in Frage kommendem Durchmesser hervorzubringen, und kann an ihrer mit dem Schlauch in Berührung gelangenden Fläche mit Nuten bzw. Rillen 207 versehen sein.
Darüberhinaus weist diese Backe einen sich von der den Schlauch berührenden Fläche rückwärts erstreckenden waagerechten Schlitz 209 auf. Von der Leiste 5A nach aussen abstehende und die beiden ihrerseits vom Flansch l91A auswärts abstehenden rohrförmigen Ansätze 193 durchsetzende Stangen 211 sind an ihren Aussenenden an einem Bügel 213 befestigt, der am Aussenende der Kolbenstange 215 angebracht ist, welche von einem im Zylinder 195A vorgesehenen Kolben 217 ausgehend das äussere Ende dieses Zylinders durchsetzt und nach aussen vorsteht. Der Druckluftzylinder 195 A ist ein doppeltwirkender Zylinder, der an seinem Innen- und Aussenende mit Oeffnungen 219 bzw. 221 versehen ist.
Beim Einleiten von Druckluft zum Innenende des Zylinders durch die Einlassöffnung 219 und Ablassen der Luft vom Aussenende des Zylinders über die Oeffnung 221 wird die Klebeleiste 5A auswärts in die zurückgezogene bzw. geöffnete Stellung gemäss Fig. 11 bewegt, während durch Einleiten von Druckluft zum Aussenende des Zylinders über die Oeffnung 221 und gleichzeitiges Ablassen der Luft aus dem inneren Zylinderende über die Oeffnung 219 die Leiste 5A gemäss Fig. 13 einwärts bewegt wird.
Die Klebeleiste 5B weist eine Stützplatte 223 mit oberen und unteren Backengliedern 225 bzw. 227 auf, die zwecks Ausbildung eines waagerechten Schlitzes 229 zwischen ihnen im Abstand voneinander entfernt sind. Die Backenglieder 225 und 227 weisen ihrerseits beispielsweise aus Gummi bestehende, mit Nuten bzw.
Rillen versehene, nachgiebige Oberflächenverkleidungen 231 auf, welche sich an die Backen 203 der Leiste 5A anzupassen vermögen. In den Schlitz 229 ist eine Schneidklinge 233 gleitfälhig eingesetzt. Von der Leiste 5B stehen rohrförmige Stangen 235 nach aussen ab, welche die beiden vom Flansch l91B nach aussen abstehenden rohrförmigen Ansätze 193 durchsetzen. Der doppeltwirkende Druckluftzylinder 1 95B weist einen Kolben 237, eine von diesem ausgehend aus dem äusseren Zylinderende nach aussen vorstehende Kolbenstange 239 sowie an seinen Innenund Aussenenden vorgesehene Oeffnungen 241 bzw.
243 auf. Am äusseren Ende der Kolbenstange 239 ist ein Bügel 245 angebracht. Ein Gleitstück 246 ist gleitfähig mit dem Bügel 245 verbunden, der seinerseits mit sich in Richtung auf den Flansch l91B erstreckenden Seitenarmen 247 mit an ihren Enden vorgesehenen, einwärtsgerichteten Fingern 249 versehen ist, welche die Auseinanderbewegung zwischen dem Gleitstück und dem Bügel begrenzen. Eine zwischen dem Gleitstück und dem Bügel angeordnete Feder 251 drängt das Gleitstück gegenüber dem Bügel nach innen. Die Rohrstangen 235 sind an ihren Aussenenden bei 253 am Gleitstück befestigt.
Die Stangen 235, gleitfähig durchsetzende, an den Stangen-Aussenenden nach aussen vorstehende und mit ihren Aussen enden bei 257 am Bügel angebrachte Schneidklingen-Betätigungsstangen 255 stehen an der Innenseite der Anordnung aus den Innenenden der Rohrstangen 235 heraus nach aussen vor und reichen in in der Leiste 5A vorgesehene Aussparungen hinein, wo sie mit ihren Innenenden bei 261 an den Schneidklingen 233 angebracht sind.
Die vorstehend beschriebene Betätigungseinrichtung für die Leiste 5B und die Klinge 233 arbeitet wie folgt:
Beim Einleiten von Druckluft zum Innenende des Zylinders 195B über die Oeffnung 241 und gleichzeitigem Ablassen der Luft aus dem Aussenende des Zylinders über die Oeffnung 243 werden der Kolben 237, die Kolbenstangen 239 und der Bügel 245 auswärts in die zurückgezogene bzw. Offenstellung gemäss den Fig. 11 und 12 bewegt. Die Leiste 5B nimmt dabei ihre in den Fig. 11 und 12 eingezeichnete zurückgezogene bzw. geöffnete Stellung ein, während sich die Schneidklinge 233 in ihre vollkommen zurückgezogene Lage gemäss den Fig. 11 und 12 in den Schlitz 229 hineinbewegt. Das Gleitstück 246 bewegt sich in die Stellung gemäss Fig. 11 und gelangt mit den an den Enden der Arme 247 des Bügels 245 vorgesehenen Fingern 249 in Berührung.
Beim Einleiten von Druckluft zum Aussenende des Zylinders 195B über die Oeffnung 243 und gleichzeitigen Ausstossen der Luft aus dem Innenende des Zylinders 195B über die Oeffnung 241 bewegen sich der Kolben 237, die Kolbenstange 239, der Bügel 245, das Gleitstück 246, die Stangen 235 sowie die Stangen 255 zusammen mit der Leiste 5B ohne Relativbewegung zwischen diesen Teilen einwärts, so dass die Klinge 233 zurückgezogen bleibt, bis die an der Leiste 5B vorgesehenen Backenglieder 225 und 227 in Berührung mit dem Schlauch gelangen und die Leiste 5B auf Grund des Anstossens an der Leiste 5A, welche sich ebenfalls in Berührung mit dem Schlauch bewegt hat, ihre Bewegung anhält.
Der Kolben 237, die Kolbenstange 239 und der Bügel 245 bewegen sich dann noch um ein zur Betätigung der Klinge ausreichendes Stück weiter einwärts, wobei die Feder 251 gegen das arretierte Gleitstück 246 zusammengepresst wird. Hierbei werden die Stangen 255 zusammen mit der Klinge 233 einwärts bewegt, um die verhältnismässig breite hitzeverklebte Naht durchzuschneiden, die auf Grund des durch die Leisten 5A und 5B auf den Schlauch ausgeübten Drucks sowie auf Grund der durch die Leiste 5A angelegten Hitze gebildet wurde. Die Klinge schneidet längs einer waagerechten, in der Mitte zwischen dem oberen und dem unteren Rand der Naht liegenden Ebene durch diese Naht bzw. Saum hindurch und tritt in den in der Leiste 5A vorgesehenen Schlitz 209 ein.
Die zeitliche Steuerung der Arbeitsweise der Kle- beleisten 5A bis 5D erfolgt durch einen über eine am Schlitten 45 vorgesehene Kurvenfläche 273 betätigten, normalerweise geöffneten Schalter 271, der von einer an der Vorderseite der Platte 23 angebrachten Hal- terung 275 getragen wird und einen schwenkfähig aufgehängten Betätigungsarm 277 aufweist, welcher sei nerseits mit einer I Kurvenfühlerrolle 279 versehen ist.
Die Kurvenfläche 273 ist eine flache Leiste mit einem abgeschrägten unteren Ende 281, die zwecks lotrechter Einstellung relativ zum Schlitten 45 an einer am Schlitten vorgesehenen Halterung 283 befestigt ist.
Zur Ermöglichung dieser Einstellung weist die Hal- terung 283 einen lotrechten Schlitz 285 zur Aufnahme von Schrauben 287 zur Befestigung der Kurvenfläche 273 an der Halterung auf. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass das abgeschrägte untere Ende 281 der Kurvenfläche an einem vorbestimmten Punkt des Abwärtshubs des Schlittens 45 die I (urvenfühler- rolle 279 berührt und der Fühlerarm 277 den Schalter 271 betätigt, wobei die Kurvenfläche 273 den Schalter während des restlichen Abwärtshubs des Schlittens eingeschaltet hält.
Der Streifen W aus biegsamem Verpackungsmaterial ist gewöhnlich an seiner Aussenseite mit einem Aufdruck versehen, der normalerweise einzelne bedruckte Bereiche darstellt, welche sich jeweils in einer Packungslänge entsprechenden Abständen über die Gesamtlänge des Streifens hinweg wiederholen und zwischen weichen Zwischenräume vorgesehen sind, in welchen die Endnähte El und E2 ausgebildet werden sollen. Jeder Beschriftungsbereich trägt dabei denselben Aufdruck, beispielsweise Markenbezeichnungen, Bezeichnungen des Erzeugnisses, Anweisungen usw., wobei es wichtig ist, dass diese Bereiche hinsichtlich der Vorwärtsbewegung des Streifens und der Anfertigung der Endnähte El und E2 derart ausgerichtet gehalten werden, dass diese Nähte stets in den zwischen den Beschriftungsbereichen liegenden Zwischenräumen ausgebildet werden und das Durchschneiden nicht in diesen Bereichen erfolgt.
Zu diesem Zweck ist der Streifen W gemäss Fig. 21 mit sich in einer Packungslänge entsprechenden Abständen wiederholenden Registriermarklerungen M versehen. Es ist eine Einrichtung zur Abtastung dieser Markierungen zwecks Bestimmung ihrer Lage relativ zu den Endverklebern 5A-5D vorgesehen, welche gemäss den Fig. 1 und 15 ein Gehäuse 291 mit einer Lampe aufweist. Diese Lampe richtet einen Lichtstrahl auf den Streifen, der normalerweise auf eine in der Einrichtung vorgesehene Photozelle zurückgeworfen wird, wobei diese Reflektion jedoch durch die Marklerun- gen M unterbrochen wird. Diese Lampe und die Photozelle sind in Fig. 20 dargestellt und mit 293 bzw. 295 bezeichnet.
Zur einwandfreien Ausrichtung der Lampe und der Photozelle gegenüber dem Streifen ist das Gehäuse 291 in Quer- und Längsrichtung relativ zum Streifen verstellbar angebracht. Eine für diesen Zweck vorgesehene Einstelleinrichtung weist ein Glied 297 auf, das an einer parallel zur Streifen-Führungsplatte 62 von deren Vorder- zu deren Rückseite verlaufenden Stange 299 gleitfähig gelagert ist. Das Vorderende der Stange 299 ist in einem an einem Ueberbrückungsglied 303 (Fig. 1 und 16), das die Seitenplatten 25 überspannt und einen Durchgang für den Streifen W bildet, vorgesehenen Ansatz 301 gehaltert, während ihr hinteres Ende in eine die Seitenplatten 25 überspannende hintere Platte 305 (Fig. 1 und 15) eingesetzt ist. Eine mit Schraubengewinde versehene Welle 307 ist im Ansatz 301 und in der Platte 305 drehbar gelagert und erstreckt sich unterhalb der Stange 299 parallel zu dieser.
Das Glied 297 weist eine Gewindebohrung zur Aufnahme dieser Welle auf.
Am hinteren Ende der Welle ist ein Handrad 309 vorgesehen, mit dessen Hilfe sie in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung gedreht werden kann, um das Glied 297 entsprechend zu bewegen. Das Glied 297 ist an seiner Unterseite mit einer Nut 311 zur gleitfähigen Aufnahme eines Quer-Gleitstückes 313 versehen, das eine Halterung 315 zur Anbringung des Gehäuses 291 trägt. Das Quer-Gleitstück ist mit Hilfe einer bei 317 angedeuteten Klemmschraube und einer Unterlegscheibe in der Nut 311 verklemmt. Das Gehäuse 291 kann an der Halterung 315 auf- und abwärts verstellt werden, zu welchem Zweck die Halterung mit einem eine Gehäuseklemmschraube 321 aufnehmenden Schlitz 319 versehen ist.
Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass das Gehäuse 291 durch Drehen des Handrads 309 in Längsrichtung zur Führungsplatte 62, durch Einstellung des Quer-Gleitstücks 313 in Querrichtung und ausserdem relativ zur Führungsplatte 62 auf- bzw. abwärts verstellt werden kann.
An der von der Vorderseite der Vorrichtung her gesehenen linken Seite der Platte 19 ist quer zu dieser ein in der lotrechten Querebene der Kolbenstange 51 und des Anschlagpolsters 147 liegender Druckluftzylinder 323 in waagerechter Lage angebracht. Ein Kolben 325 (Fig. 7) ist gleitfähig in diesen Zylinder eingesetzt und wird durch eine Feder 327 in Richtung auf das gemäss Fig. 7 linke Ende des Zylinders gedrängt. Eine vom Kolben ausgehende Kolbenstange 329 durchsetzt das rechte Zylinderende und ist an ihrem äusseren bzw. rechten Ende mit einem Schlittenanschlag 329 versehen. Die Feder 327 drängt den Kolben 325 zusammen mit der Stange 329 und dem Anschlag 331 normalerweise in die in Fig. 7 ausgezogen eingezeichnete zurückgezogene Stellung, in welcher das rechte Ende des Anschlags vom Anschlagposter 147 des Schlittens freikommt bzw. links von diesem liegt.
Beim Einleiten von Druckluft zum linken Ende des Zylinders 323 über eine Oeffnung 333 wird der Anschlag 331 nach rechts bewegt, so dass sein rechtes Ende unter das Polster 147 zu liegen kommt und hierdurch der Hub des Schlittens 45 verkürzt wird. In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass der Block 71 zur Ausrichtung des oberen Begrenzungsschalters 171 derart an der Stange 43 eingestellt wird, dass der normale durch die Schalter 171 und 173 bestimmte Hub des Schlittens etwas grösser ist als die maximale, gewünschte Packungslänge. Wenn beispielsweise angenommen wird, dass eine Packungslänge von etwa 150 mm gewünscht wird, so wird der Block 71 derart eingestellt, dass der Normalhub des Schlittens 45 etwa 150,75 mm beträgt.
Das Gehäuse 291 ist dabei derart eingestellt, dass eine am Streifen W angebrachte Markierung M anfänglich um ein kurzes Stück, beispielsweise um etwa 3 mm, an der Photozelle vorbeigelangt. Bei der Herstellung der Packungen gelangt dann jede der aufeinanderfolgenden Markierungen um einen ganz geringen Betrag gegenüber der Photozelle vorwärts, bis schliesslich eine Markierung M die Lichtreflexion zur Photozelle unterbricht. Dies kann beispielsweise bei jeder fünften Packung vorkommen. Beim nicht sten Aufwärtshub des Schlittens 45 und beim Schliessen des Begrenzungsschalters 171 löst dann die Photozelle die Betätigung des Zylinders 323 aus, um den Anschlag 331 nach rechts zu bewegen und sein rechtes Ende unter das Polster 147 gelangen zu lassen.
Hierdurch wird die Länge des nächsten Abwärtshubs des Schlittens um die Stärke des Endabschnitts des Anschlags, beispielsweise etwa 3 mm, verkürzt, wodurch eine Markierung M wieder in die hinter der Photozelle liegende Stellung zurückgebracht wird, um auf diese Weise eine Berichtigung zu bewirken und ein einwandfreies Uebereinstimmen der Nähte El und E2 mit der Besdhriftung zu gewährleisten.
Wie erwähnt, wird nach dem Vorwärtsbewegen jedes einer Packungslänge entsprechenden Stücks des Schlauchs T und vor der Betätigung des einen oder des anderen Endverkleberpaars 5A, 5B bzw. 5C, 5D zur Ausbildung der nächsten Endnaht El bzw. E2 eine Charge des Erzeugnisses, mit welchem die Pakkungen gefüllt werden sollten, zum unteren Ende des Schlauchs geleitet, welcher durch eine der vorher geformten Endnähte E2 bzw. El geschlossen ist. Wie dargestellt, kann das einzufüllende Erzeugnis flüssig oder halbflüssig sein. Die intermittierende Beschikkung bemessener Mengen dieses Erzeugnisses erfolgt gemäss den Fig. 1 und 2 mittels einer Füllpumpe 341.
Hierfür kann beispielsweise eine herkömmlid Pumpe mit einem Zylinder mit einem gleitfähig in diesen eingesetzten Kolben und einer sich aus dem einen Zylinderende, im dargestellten Fall dem unteren Ende, herausstreckenden Kolbenstange 343 verwendet werden. Der Zylinder weist an seinem anderen bzw. oberen Ende einen Zylinderkopf 345 auf, der bei 347 an einer von der Platte 23 nach hinten abstehenden Halterung 349 schwenkfähig gelagert ist.
Der Zylinderkopf 345 weist einen mit einem Rückschlagventil versehenen Einlass, an den eine biegsame Zufuhrleitung 351 angeschlossen ist, welche ihrerseits zu einer nicht dargestellten Zufuhrquelle des einzufüllenden Erzeugnisses führt, sowie einen Auslass auf, der ebenfalls mit einem Rückschlagventil versehen ist und an den eine vom oberen Ende des Füllrohrs 36 abgehende Zufuhrleitung 353 angeschlossen ist.
Das Füllrohr ist in einer in das obere Ende des Dorns 1 eingeschraubten Kappe 355 befestigt und erstreckt sich im wesentlichen koaxial abwärts durch diesen Dorn bis zu einem etwas unterhalb des unteren Dornendes liegenden Punkt. Der Aussendurchmesser des Füllrohrs ist kleiner als der Innendurchmesser des Dorns, so dass zwischen diesen Teilen ein ringförmiger Zwischenraum 357 vorhanden ist, in den über eine Druckluftleitung 359 und über in der Kappe 355 vorgesehene Durchgänge 361 Druckluft eingeleitet wird.
Die Betätigung der Füllpumpe 341 erfolgt mit Hilfe eines doppeltwirkenden Druckluftzylinders 363, der an seinem oberen Ende bei 365 an der Vorderseite der Platte 23 an der Platte 21 schwenkfähig gehaltert ist. Von einem im Zylinder vorgesehenen Kolben 369 ausgehend steht eine Kolbenstange 367 aus dem unteren Zylinderende heraus vor, welche an ihrem unteren Ende mit einem Gabelkopf 371 versehen ist. Eine in an der Rückseite der Platte 23 vorgesehenen Lagern 375 gelagerte waagerechte Welle 373 trägt gemäss den Fig. 1, 17 und 18 ein Zahnradsegment 377, das seinerseits mit einem einen in der Platte 23 vorgesehenen Schlitz 381 durchsetzenden und bei 383 mit dem Gabelkopf 371 verstifteten Arm 379 versehen ist. Das Zahnradsegment 379 greift in ein Ritzel 385 ein, das an einer in an der Rückseite der Platte 23 vorgesehenen Lagern 389 gelagerten waagerechten Welle 387 angebracht ist.
Die Welle 387 weist an ihrem Aussenende eine Kurbel 391 auf, die bei 393 mittels einer Stiftverbindung mit dem unteren Ende der Füllpumpen-Kolbenstange 343 verbunden ist.
Der Zylinder 363 weist an seinem oberen und an seinem unteren Ende je eine Oeffnung 395 bzw. 397 auf. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass der Kolben 369 beim Einleiten von Druckluft durch die obere Oeffnung 395 und bei gleichzeitigem Ablassen von Luft durch die untere Oeffnung 397 abwärts bewegt wird und dabei das Zahnradsegment 377 und das Ritzel 385 dreht, um die Kurbel 391 gemäss Fig. 1 um 900 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Hierbei wird die Kolbenstange 343 zwecks Zurückziehung des Kolbens der Füllpumpe 341 abwärts gezogen, wobei eine Charge des Erzeugnisses in die Pumpe eingesaugt wird.
Beim nachfolgenden Einleiten von Druckluft durch die untere Oeffnung 397 des Zylinders 363 und gleichzeitig erfolgendem Ausstossen von Luft durch die obere Oeffnung 395 wird der Kolben 369 aufwärts getrieben, wobei er über das Zahnrad 377, das Ritzel 385 und die Kurbel 391 die Kolbenstange 343 mit dem Kolben der Füllpumpe aufwärts bewegt, wodurch über die Leitung 353 und das Füllrohr 36 eine bemessene Charge des Erzeugnisses dem unteren Ende des Schlauchs T zugeführt wird. Die Grösse des Ausschlags der Kurbel 391 lässt sich einstellen, um die Füllmenge in Abhängigkeit von der Packungsgrösse einstellen zu können.
Bei bestimmten Flüssigstoffen und bestimmten Grössen des Rohrs 36 können die Leitung 33 und das Rohr vorgefüllt bleiben, ohne dass spezielle Vorkehrungen getroffen zu werden brauchen, um die Flüssigkeit an einem Ausfliessen aus dem Füllrohr zu hindern, während es sich bei anderen Erzeugnissen und Rohrgrössen empfiehlt, am unteren Ende des Füllrohrs ein Rückschlagventil vorzusehen, um das Abgabesystem in vorgefülltem Zustand zu halten.
In der das pneumatische System der erfindungsgemässen Vorrichtung darstellenden Fig. 19 bedeutet die Bezugsziffer V1 ein druckluftbetätigtes Vierwegeventil zur Steuerung der Arbeitsweise des den Schlitten hin-und'herbewegenden Zylinders 47. V2 ist ein magnetbetätigtes Dreiwegeventil zur Steuerung des Zylinders 127 für die Betätigung der Seitennaht Klebeleisten 3A und 3B, während V3 ein magnetbe- tätigtes Vierwegeventil zur Steuerung des Betriebs der Zylinder 195A und 195B für die Betätigung der Enduaht-Klebeleisten 5A und 5B darstellt. V4 bezeichnet ein magnetbetätigtes Vierwegeventil zur Steuerung der Zylinder 195C und 195D, welche die Endnaht-Klebeleisten 5C und 5D betätigen.
V5 ist ein magnetbetätigtes Dreiwegeventil zur Steuerung der Arbeitsweise des Zylinders 323, welcher den die Uebereinstimmung berichtigenden Anschlag 331 betätigt, und V6 ist ein druckluftbetätigtes Vierwegeventil zur Steuerung des Zylinders 363 für die Betätigung der Füllpumpe 341, während V7 ein magnetbetätigtes Dreiwegeventil zur Steuerung der Arbeitsweise des Ventils V6 ist. Das Ventil V2 steuert ebenfalls die Zufuhr von Steuerdruck zum Ventil V1 sowie über das Ventil V7 zum Ventil V6.
Das Ventil V1 ist ein herkömmliches, druckluftbetätigtes Vierwegeventil mit einem Ventilglied, das durch eine Feder in einer ersten Stellung gehalten wird und dabei die Ventilöffnung A mit einer Ventil öffnung B sowie eine Ventilöffnung C mit einer anderen Oeffnung D verbindet, während es beim Einleiten von Druckluft durch eine Steueröffnung E in eine zweite Stellung bewegt werden kann, in welcher es die Oeffnung A und C bzw. B und D miteinander verbindet. Die Oeffnung A ist ein Druckdurchgang, der über eine Leitung 415 mit einer Druckluft-Zufuhrleitung 417 in Verbindung steht. In diese Leitung ist ein Luftfilter 419, ein Druckregler 421 sowie eine Schmiereinrichtung 423 eingeschaltet Die Oeffnung D ist eine Entlüftungsöffnung, die an ein allgemein mit 425 bezeichnetes Luftauslassystem mit einem Schalldämpfer 427 angeschlossen ist.
Eine Leitung 429 mit einem Durchfluss-Steuerventil FC verbindet die Oeffnung C mit der Oeffnung 47a am oberen Ende des Zylinders 47, während eine ein Durchfluss-Steuerventil FC aufweisende Leitung 433 die Oeffnung B und die Oeffnung 47b am unteren Ende des Zylinders 47 miteinander verbindet. Die Ventile FC sind'herkömmliche Durdhfluss-Steuerventile, die in PfeilrichF tung einen geregelten und in Gegenrichtung einen ungehinderten Durchfluss zulassen.
Das Ventil V2 ist ein herkömmliches magnetbetätigtes Dreiwegeventil mit einem Ventilglied und zwei Magnetspulen V2a und V2b zur Betätigung des letzteren. Beim Erregen der Spule V2a bewegt sich das Ventilglied in eine erste Stellung und verbindet eine Ventilöffnung A mit einer Ventilöffnung B und sperrt eine dritte Oeffnung C ab, während es sich unter dem Einfluss der Magnetspule V2b in eine zweite Stellung verlagert, in welcher es die Oeffnungen B und C miteinander verbindet und die Oeffnung A absperrt. Die Oeffnung A ist ein Druckdurchgang, der über einen Anschluss 441 mit der stromab der Schmiervorrichtung 423 liegenden Haupt-Druckluftleitung 417 in Verbindung steht, wobei in diese Verbindung ein Druckregler 442 eingeschaltet ist.
Die Oeffnung B ist bei 443 an den Zylinder 127 der Seitenverkleber angeschlossen, während die Oeffnung C eine Entlüftungsöffnung ist, die mit dem Auslasssystem 425 in Verbindung steht.
Die beiden Ventile V3 und V4 sind jeweils herkömmliche magnetbetätigte Vierwegventile mit je einem Ventilglied und zwei Magnetspulen zur Betätigung desselben. Die Magnetspulen des Ventils V3 sind mit V3a und V3b und diejenigen des Ventils V4 mit V4a und V4b bezeichnet. Jedes dieser Ventile weist Oeffnungen A, B, C und D auf. Wenn die Spule a eines dieser Ventile von Strom durchflossen wird, wird sein Ventilglied derart verlagert, dass es die Oeffnungen A und B bzw. C und D miteinander verbindet, während es sich unter dem Einfluss der anderen Spule derart verlagert, dass die Oeffnungen A und C bzw. B und D miteinander in Verbindung stehen.
Die Oeffnungen A der Ventile V3 und V4 sind Druckdurchgänge, die jeweils über eine stromab von der Schmiervorrichtung 423 liegende Leitung 445 mit der Hauptzufuhrleitung 417 in Verbindung stehen, wobei in diese Leitung ebenfalls ein Druckregler 447 eingeschaltet ist. Eine ein Durchfluss-Steuerventil FC aufweisende Leitung 449 verbindet die Oeffnung B des Ventils V3 mit einer Sammelleitung 451 für die Oeffnungen 221 und 243 an den Aussenenden der Zylinder 195A bzw. 195B, während eine ein Durchfluss-Steuerventil FC aufweisende Leitung 453 die Oeffnung C des Ventils V3 mit einer Sammelleitung 455 für die Oeffnungen 219 und 241 der Innenenden der Zylinder 195A bzw. 195B verbindet.
Eine weitere Leitung 457 mit einem Durchfluss-Steuerventil FC dient zur Verbindung der Oeffnung B des Ventils V4 mit einer gemeinsamen Leitung 459 für die Oeffnungen 221 und 243 der Aussenenden der Zylinder 195C bzw. 195D, während noch eine andere Leitung 461, in der ein Durchfluss-Steuerventil FC vorgesehen ist, die Oeffnung C des Ventils V4 mit einer Sammelleitung 463 für die an den Innenenden der Zylinder 195C und 195D vorgesehenen Oeffnungen 219 bzw.
243 verbindet. Die Oeffnungen D der Ventile V3 und V4 sind Entlüftungsöffnungen, die bei 465 in das Luftauslassystem eingeschaltet sind.
Das Ventil V5 ist ein herkömmliches magnetbetätigtes Dreiwegeventil mit einem Ventilglied und zwei Magnetspulen V5a und V5b zur Betätigung desselben. Wenn die Spule V5a von Strom durchflossen wird, verlagert ach das Ventilglied in eine erste Stellung, wobei es eine Ventilöffnung A mit einer anderen Oeffnung B verbindet und eine dritte Oeffnung C absperrt, während das Ventilglied bei der Erregung der Spule V5b in eine zweite Stellung bewegt wird und die Oeffnungen B und C miteinander verbindet und die Oeffnung A schliesst. Die Oeffnung A ist ein Druckdurchgang, der über einen stromab von der Schmiervorrichtung 423 liegenden Anschluss 467 mit der Haupt-Druckluftleitung 417 in Verbindung steht.
Die Oeffnung B ist über eine ein Durchfluss-Steuerventil FC aufweisende Leitung 469 an den Zylinder 323 angeschlossen, während die Oeffnung C eine Entlüftungsöffnung ist, die mit der Auslassanlage 425 in Verbindung steht.
Das Ventil V6 ist ein herkömmliches druckluftbetätigtes Vierwegeventil mit einem Ventilglied, das normalerweise durch eine Feder in einer ersten Stellung gehalten wird, in welcher es eine Ventilöffnung A mit einer anderen Oeffnung B sowie eine Oeffnung C mit einer anderen Oeffnung D verbindet, und das sich beim Einleiten von Druckluft über eine Steuer öffnung E in eine zweite Stellung zu bewegen vermag, in welcher es die Oeffnungen A und C bzw. B und D miteinander verbindet. Die Oeffnung A ist eine Drucköffnung bzw. -durchgang, der an die Haupt Druckluftleitung 417 angeschlossen ist.
Eine ein Durchfluss-Steuerventil FC aufweisende Leitung 471 verbindet die Oeffnung B mit der Oeffnung 395 am oberen Ende des die Pumpe betätigenden Zylinders 363, während eine ein Durchfluss-Steuerventil FC aufweisende Leitung 473 die Oeffnung C mit der am unteren Ende des Zylinders 363 vorgesehenen Oeffnung 397 verbindet. Die Oeffnung D schliesslich ist eine mit dem Auslassystem 425 in Verbindung stehende Entlüftungsöffnung.
Das Ventil V7 ist ein herkömmliches Dreiwege Magnetventil, das ein Ventilglied sowie eine Magnetspule V7a zu dessen Betätigung aufweist. Bei stromloser Magnetspule nimmt das Ventilglied eine Stellung ein, in welcher es eine Ventilöffnung A des Ventils V7 mit einer Auslassöffnung C verbindet, welche ihrerseits in das Auslasssystem 425 eingeschaltet sein kann und eine andere Oeffnung B schliesst, während bei erregter Magnetspule die Oeffnung A mit der Oeffnung B in Verbindung steht und die Oeffnung C verschlossen ist. Eine Leitung 475 verbindet die Oeffnung B des Ventils V2 mit der Oeffnung A des Ventils V7, während eine Leitung 477 mit einer durch ein Nadelventil gebildeten Drossel 479 die Oeffnung B des Ventils V7 mit der Oeffnung E des Ventils V6 verbindet.
Eine andere Leitung 481, in der eine durch ein Nadelventil gebildete Drossel 483 vorgesehen ist, verbindet die Oeffnung B des Ventils V2 mit der Oeffnung E des Ventils V1.
In Fig. 20 ist die elektrische Anlage der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Gemäss dieser Figur wird elektrische Energie über die von einem Stecker 501, der an eine Stromquelle angeschlossen werden kann, abgehenden Haupt-Sammeischienen L1 und L2 den einzelnen Elementen der Vorrichtung zugeführt. Die Erdleitung ist mit L3 bezeichnet. Ein Zweistellungs-Hauptschalter ist bei 503 und ein Schutzschalter bzw. Sicherung ist bei 505 eingezeichnet, während 507 ein Impuls-Schnttschalterrelais bedeutet. Dieses Relais weist zwei feste Gegenkontakte 509 und 511 sowie einen bewegbaren Kontaktarm 513 auf, der sich unter dem Einfluss von der Zugspule 515 des Relais zugeführten aufeinanderfolgenden Stromimpulsen abwechselnd gegen den einen und den anderen der Gegenkontakte 509, 511 legt.
Die Zugspule 515 wirkt auf einen Schwinganker 517 ein, der bei jeder Betätigung als Sperrklinke zur Betätigung eines Ratschenrads 521 dient, welches an einer Welle 523 angebracht ist, die ein Betätigungsglied 525 für das bewegbare Kontaktglied 513 trägt. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, dass sich das bewegbare Kontaktglied 513 bei jedem der Zugspule 515 zuge führten Stromimpuls vom einen Gegenkontakt 509 bzw.
511, an welchem es sich in diesem Augenblick befindet, zum anderen Gegenkontakt bewegt. Eine Leitung 527, in die ein Ausschalter 529 eingeschaltet ist, verbindet die Leitung L1 und eine Klemme des normalerweise geöffneten Schalters 271. Die andere Klemme des Schalters 271 ist über eine Leitung 531 mit dem Kontaktarm 513 des Impuls-Schnttschafterrelais 507 verbunden. Eine Leitung 533 verbindet den Gegenkontakt 509 des Relais mit einer Klemme der Magnetspule V3a, während eine andere Leitung 535 den Relaisgegenkontakt 511 mit einer Klemme der Magnetspule V4a v bzw. 561 aufweist. Die andere Klemme der Magnetspule V2B ist über eine Leitung 563 und die Rückleitung 541 an die Leitung L2 zurückgeführt, während die andere Klemme der Magnetspule V5b über eine Leitung 565 mit der Leitung 536 in Verbindung steht.
Eine einen Ausschalter 569 aufweisende Leitung 567 verbindet die Klemme des Schalters 171, an welchem die Leitung 545 angeschlossen ist, mit einer Klemme der Magnetspule V2a, während eine Leitung 571 die andere Klemme dieser Spule mit der Leitung 563 verbindet. Eine Leitung 573 ist an die Leitung 567 angeschlossen, so dass sie mit dem Schalter 569 in Reihe liegt, und führt zu einer Klemme der Zugspule 515 des Relais 507. Die andere Klemme dieses Magneten ist über eine einen Ausschalter 577 enthaltende Leitung 575 an die Leitung 541 angeschlossen.
Die Magnetspule V6a ist über die Leitungen 579, von denen die eine einen Ausschalter 581 enthält, zwischen die Sammelschienen L1 und L2 eingeschaltet. Bei Inbetriebnahme der Vorrichtung wird der Schalter 581 auf Ein geschaltet und verbleibt in dieser Stellung. Hierdurch bleibt die Magnetspule V7a erregt, welche das Ventil V7 in seiner Stellung hält, in der es der Oeffnung E des Ventils V6 Druckluft von der Leitung 475 über die Oeffnungen A und B des Ventils V7 zuführt.
Eine herkömmliche Photozellen-Steuervornchtung 583 mit einem photozellengesteuerten Schalter 585 ist mit Hilfe der Leitungen 587 parallel zu den Leitungen L1 und L2 geschaItet, von denen die eine einen Ausschalter 589 enthält. Bei 591 und 593 angedeutete Anschlüsse verbinden die Lampe 293 und die Photozelle 295 mit der Steuerung 583. Der Schalter 585 ist normalerweise geöffnet und wird jedesmal geschlossen, wenn der Streifen W in einer Lage anhält, in der eine auf ihm vorgesehene Markierung M die Lichtreflektion von der Lampe zur Photozelle unterbricht. Die Magnetspule V5a ist einerseits über einen Anschluss 595 an die Leitung 567 und einen Schalter 171 mit der Leitung L1 und andererseits über eine Anschlussleitung 597 mit der Leitung L2 verbunden.
Das in der Seitenklebvleiste 3A vorgesehene Heizelement 139 liegt über Leitungen 599 an Spannung.
Diese Anlage umfasst ein herkömmliches Temperatur-Anzeigegerät sowie eine Steuerung 601, die auf einen in der Seitenklebeleiste 3A angeordneten Temperaturfühler anspricht, welcher bei 603 mit der Steuerung 601 in Verbindung steht. Die in den Endverklebeleisten 5A und 5C vorgesehenen Heizelemente 203 liegen über die Leitungen 605 an Spannung. Diese Anlage umfasst ein herkömmliches Temperatur-An zeige- und -Steuergerät 607, das auf in den Endverklebeleisten 5A und 5C vorgesehene Temperaturfühler anspricht, welche ihrerseits bei 609 mit dem Steuergerät 607 in Verbindung stehen. Ein gemäss Fig. 20 zwischen die Leitungen 557 und 563 eingegerät 611 kann vorgesehen sein, um die Anzahl der hergestellten Packungen zu zählen.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vorrichtung lässt sich wie folgt beschreiben:
Wie sich aus den vorstehenden Ausführungen ergibt, bewegt sich der Streifen W von der Vorratsrolle R aus zunächst um die Rolle 63 herum und gelangt anschliessend über die Platte 62, wo er unter der Photozelle 295 hindurchläuft, unter die Rolle 66, zur Rollenanordnung 67 und von dort abwärts zum Dorn 1. Bei seiner Abwärtsbewegung zum Dorn beginnt sich der Streifen um den Dorn herum in Schlauchform zu legen. Die Seitenränder des Streifens werden bei den Rollen 85 der Schlauchformeinrichtung 69 mit ihren Innenseiten in gegenseitige Berührung gebracht, wodurch die Verformung des Streifens zur Schlauchform T vervollständigt ist. Anschliessend folgt dann das Verkleben der Ränder, um den mit seinen Innenseiten aneinanderliegenden Längs saum L hervorzubringen.
Dieses Verkleben erfolgt bei jeder Abwärtsbewegung bzw. Hub des Schlittens 45.
Während der Abwärtsbewegung des Schlittens 45 schliessen sich die Seiten'kleber 3A und 3B an den Seitenrändern des Streifens und verkleben diese zwecks Ausbildung der Längsnaht L miteinander.
Neben dem Verkleben der Seitenränder des Streifens dienen die Seitenkleber 3A und 3B auch noch dazu, den Längssaum zu erfassen und hierdurch die Abwärtsbewegung des Schlauchs T und somit auch das Abziehen des Streifens W von der Rolle R über ein einer Packungslänge entsprechendes Stück zu bewirken. Die die Packungslänge bestimmende Hublänge des Schlittens 45 wird ihrerseits durch die Lage des Blocks 71 an der Stange 43 bestimmt.
Ein Arbeitslcreislauf der Vorrichtung kann als mit dem Anfang der Abwärtsbewegung des Schlittens 45 aus seiner durch die Höhenstellung des Blocks 71 bestimmten oberen Grenze seines Hubs beginnend angesehen werden. Der Schlitten bewegt sich bei ge schlossenen Seitenklebern 3A und 3 : 3B abwärts und bewirkt dabei eine Abwärtsbewegung des Schlauchs T über ein einer Packungslänge entsprechendes Stück.
Bei dieser Abwärtsbewegung des Schlittens sind die Endverkleber 5A bis 5D geöffnet und gestatten dabei ein Abziehen des Schlauchs T nach unten. Sobald sich der Schlitten dem unteren Totpunkt seines Hubs nähert, verursacht das abgeschrägte untere Ende 281 der am Schlitten vorgesehenen Iiurvenfläche 273 das Schliessen des Schalters 271, wobei die I Kurveuflache 273 den Schalter während der Beendigung des Abwärtshubs des Schlittens geschlossen hält. Nach dem Schliessen des Schalters 271 und bei geschlossenem I (ippschalter 529 wird die eine der beiden Magnetspulen V3a bzw. V4a erregt, was von der Stellung des bewegbaren Kontaktglieds 513 des Impuls-Schrittschaltrelais 507 abhängt.
Angenommen, das Glied 513 steht in Berührung mit dem Kontakt 509 des Schrittschaltrelais, so wird die Magnetspule V3a an Spannung gelegt. Bei geschlossenem Schalter 529 wird dann von der Leitung L1 über die Leitung 527, den geschlossenen Schalter 271, die Leitung 531, den Kontaktarm 513, den Gegenkontakt 509, die Leitung 533, die Magnetspule V3a, die Leitung 537 und die Leitung 541 ein Stromkreis zur Leitung L2 geschlossen.
Nach dem Erregen der Magnetspule V3a verlagert sich das Ventilglied des Ventils V3 in die Stellung, in welcher es die OeffnungA diesesVentils mit dessen Oeffnung B und seine Oeffnung C mit der Oeffnung D verbindet. Aus Fig. 19 ist es ersichtlich, dass die Druckluft daraufhin von der Leitung 445 über die Oeffnungen A und B und über die Leitungen 449 und 451 zu den Aussenenden der Zylinder 195A und
195B zugeführt und von den Innenenden dieser Zylinder über die Leitungen 455 und 453 sowie über die Oeffnungen C und D abgelassen wird, wodurch die Endverkleber 5A und SB sich einwärts gegeneinander zu bewegen beginnen, um den Schlauch T zu erfassen und quer über diesen eine quer verlaufende Heissklebenaht El auszubilden.
Das Schliessen der Endverkleber 5A und SB ist beendet, sobald der Schlitten 45 den unteren Totpunkt seines Hubs erreicht hat. Dieser untere Totpunkt wird dadurch bestimmt, dass der Schlitten entweder, wenn der Schlittenanschlag 331 zurückgezogen ist, mit dem Polster 147 an der Platte 19 oder, wenn dieser vorgeschoben ist, am Schlittenanschlag 331 an stösst, wie dies später noch genauer erläutert werden wird. Hierbei wirkt der Pufferzylinder 149 als Stossdämpfer zur Abfederung des Aufpralls. Bei der Beendigung des Abwärtshubs des Schlittens schliesst der an diesem angebrachte untere Schalter betätiger 117 den Schalter 173.
Beim schliessen des Schalters 173 wird die Magnetspule V3b unter Strom gesetzt und ein von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 555, den Schalter 173, die Leitungen 557 und 559, die Magnetspule V2b sowie die Leitungen 563 und 541 zur Leitung L2 verlaufender Stromkreis geschlossen. Hierdurch wird das Ventilglied des Ventils V3 derart bewegt, dass es die Ventilöffnung B mit der Oeffnung C verbindet und die Oeffnung A absperrt. Aus Fig. 19 ist es ersichtlich, dass dieser Vorgang das Entlüften der Seitenkleber-Zylinder 127 über die Leitung 443 sowie über die Oeffnungen B und C zum Auslassystem 425 zur Folge hat. Hier aufhin bewirken die in den Seitenkleber-Zylindern
127 vorgesehenen Federn 134 ein Zurückstellen bzw.
Oeffnen der Seitenkleber 3A und 3B, so dass sich der Schlitten wieder aufwärts bewegen kann. Ausserdem wird die Steueröffnung E des Ventils V1 über die Leitung 481 sowie über die Oeffnungen B und C des Ventils V3 zum Auslassystem'hin entlüftet. Die im Ventil V1 vorgesehene Feder verlagert anschliessend das Ventilglied, das nunmehr die Ventilöffnung A mit der Oeffnung B und die Oeffnung C mit der Oeffnung D verbindet.
Gemäss Fig. 19 hat dieser Vorgang zur Folge, dass Druckluft von der Leitung 415 über die Oeffnungen A und B des Ventils V1 sowie über die Leitung 433 zur Oeffnung 47b am unteren Ende des den Schlitten hin- und herbewegenden Zylinders 47 geleitet wird, während über die am oberen Ende des Zylinders 47 vorgesehene Oeffnung 47a, über die Leitung 429 und die Oeffnungen C und D Luft zum Auslassystem abgelassen wird. Der Schlitten 45 beginnt daraufhin eine neue Aufwärtsbewegung, wobei die Seitenkleber 3A und 3B geöffnet sind. Die Endverkleber 5A und SB bleiben geschlossen und bilden während der Verweilzeitspanne des Schlauches T und des Streifens W bei der Aufwärtsbewegung des Schlittens eine einwandfreie, quer verlaufende Packungsendnaht El aus.
Während der Aufwärtsbewegung des Schlittens öffnet sich der Schalter 271. Der Schlitten stösst schliesslich an dem an der Kolbenstange 183 des oberen Pufferzylinders 179 vorgesehenen Polster 185 an, wobei der Aufprall des seinen Aufwärtshub beendenden Schlittens abgepuffert wird. Das am Schlitten angebrachte obere Schalter-Betätigungsglied 175 schliesst den Schalter 171, woraufhin die Magnetspule V3b des Ventils V3 an Spannung gelegt wird. Der dabei geschlossene Stromkreis verläuft von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 543, den Schalter 171, die Leitung 545, die Magnetspule V3b und die Leitung 541 zur Leitung L2. Hierdurch wird das Ventilglied des Ventils V3 verlagert, wobei es einerseits die Ventilöffnung A mit der Oeffnung C und andererseits die Oeffnung B mit der Oeffnung D verbindet.
Aus Fig. 19 ist es ersichtlich, dass hierbei Druckluft von der Leitung 445 über die Oeffnungen A und C sowie die Leitungen 453 und 455 zu den Innenenden der Zylinder 195A bzw. 195B geleitet wird, während die Luft aus den Aussenenden dieser Zylinder über die Leitungen 451 und 449 sowie über die Oeffnungen B und D abgelassen wird, um die Endverkleber 5A und SB zu öffnen bzw. zurückzuziehen.
Beim Schliessen des Schalters 171 wird ausserdem die Magnetspule V2a erregt, wobei der Stromkreis hierfür von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 543, den Schalter 171, die Leitung 567, den geschlossenen Schalter 569, die Magnetspule V2a sowie über die Leitungen 571, 563 und 541 zur Leitung L2 verläuft. Daraufhin verlagert sich das Ventilglied des Ventils V2 und verbindet die Oeffnung A mit der Ventilöffnung B und versperrt die Oeffnung C. Hierbei gelangt die Druckluft von der Leitung 441 über die Oeffnungen A und B des Ventils V2 und über die Leitung 443 zu den Seitenverkleberzylindern 127, um die Seitenverkleber 3A und 3B zu schliessen. In Abhängigkeit von der erwähnten Betätigung des Ventils V2 gelangt Druckluft von der Leitung 441 über die Oeffnungen A und B des Ventils V2 sowie über die Leitung 481 zur Steueröffnung E des Ventils V1.
Hierdurch wird das Ventilglied des Ventils V1 bewegt, welches einerseits die Oeffnung A des Ventils mit der Oeffnung C und andererseits die Oeffnung B mit der Oeffnung D verbindet. Die Druckluft gelangt somit von der Leitung 415 über die Oeffnungen A und C des Ventils V1 und über die Leitung 429 zum oberen Ende des Zylinders 47, während die Luft vom unteren Ende des Zylinders 47 über die Leitung 433 und die Oeffnungen B und D des Ventils V1 abgelassen wird. Hierdurch wird der Schlitten 45 abwärts getrieben. Durch diese Betätigung des Ventils V2 gelangt Druckluft von der Leitung 441 über die Oeffnungen A und B des Ventils V2, die Leitung 475, die Oeffnungen A und B des Ventils V7 sowie die Leitung 477 zur Steueröffnung E des Ventils V6.
Das Ventilglied des Ventils V6 verlagert sich aus diesem Grund und verbindet die Oeffnungen A und C bzw.
B und D miteinander. Dies hat zur Folge, dass Druckluft von der Leitung 417 über die Oeffnungen A und C des Ventils V6 sowie über die Leitung 473 zur Oeffnung 397 am unteren Ende des Pumpen-Betätigungszylinders 363 strömt, während die Luft vom oberen Ende des Zylinders 363 durch die Oeffnung 395, über die Leitung 471 sowie die Oeffnungen B und D des Ventils V6 abgelassen wird. Auf diese Weise führt die Pumpe 341 einen Druckhub aus und füllt eine bemessene Charge des Erzeugnisses über das Füllrohr 36 in das untere Ende des durch die vorher gebildete Naht El verschlossenen Schlauchs Teil.
Ausserdem erhält die Zugspule 515 des Schrittschaltrelais 507 beim Schliessen des Schalters 171 einen Stromimpuls über einen von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 543, den Schalter 171, die Leitung 567, den geschlossenen Schalter 569, die Leitung 573, die Zugspule 515, den geschlossenen Schalter 577, die Leitung 575 und die Leitung 541 zur Leitung L2 verlaufenden Stromkreis. Hierdurch zieht der Anker 517 an und bewirkt eine Schrittschaltung des Ratschenrads 521 sowie ein Umlegen des bewegbaren Kontaktarms 513 des Relais vom Gegenkontakt 509 auf den Gegenkontakt 511.
Bei sich abwärts bewegendem Schlitten 45, geschlossenen Seitenverklebern 3A und 3B und geöffneten EndverWebern 5A-5D wird der Arbeitskreislauf wiederholt, jedoch mit dem Unterschied, dass die Endverkleber 5C und 5D bei geschlossenem Schalter 271 und bei sich dem Ende seines Abwärtshubs nähernden Schlitten anstelle der Endverkleber 5A und 5B betätigt werden. Diese Betätigung ergibt sich auf Grund der vorangehenden Verlagerung des bewegbaren Kontaktarms 513 des Relais 507 vom Gegenkontakt 509 auf den Gegenkontakt 511, so dass beim Schliessen des Schalters 271 die Magnetspule V4a anstelle der Spule V3a erregt wird.
Der hierbei geschlossene Stromlcreis verläuft von der Leitung L1 über die Leitung 527, den geschlossenen Schalter 529, den geschlossenen Schalter 271, die Leitung 531, den Kontaktarm 513, den Gegenkontakt 511, die Leitung 535, die Magnetspule V4a, die Leitungen 539 und 541 zur Leitung L2.
Beim Erregen der Magnetspule V4a bewegt sich das Ventilglied des Ventils V4 und verbindet einerseits dessen Oeffnung A mit der Oeffnung B und andererseits die Oeffnung C mit der Oeffnung D, woraufhin Druckluft von der Leitung 445 über die Oeffnungen A und B des Ventils V4 sowie über die Leitungen 457 und 459 zu den Aussenenden der Zylinder 195C und 195D gelangt, während die Innenenden dieser Zylinder über die Leitungen 463 und 461 entlüftet werden, um die Einwärtsbewegung der Endverkleber 5C und 5D gegeneinander zu beginnen und hierdurch den Schlauch T zu erfassen, um eine in einer lotrechten Ebene im rechten Winkel zur Naht El liegende Quernaht E2 auszubilden.
Das Schliessen der Endverkleber 5C und 5D ist beendet, sobald der Schlitten den unteren Totpunkt seines Hubs erreicht. Wenn der Schlitten das Ende seines Abwärtshubs erreicht und sich der Schalter 173 schliesst, läuft praktisch derselbe Arbeitsvorgang ab, nur mit dem Unterschied, dass die Endverkleber SC und 5D nunmehr anstelle der Verkleber 5A und 5B geschlossen bleiben, bis der Schlitten den oberen Totpunkt seines Hubs erreicht hat. Danach wird beim Schliessen des Schalters 171 anstelle der Magnetspule V3b, wie dies beim vorangegangenen Arbeitskreislauf der Fall war, die Spule V4b des Ventils V4 erregt.
Der entsprechende Stromkreis verläuft von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 543, den Schalter 171, die Leitung 545, die Magnetspule V4b sowie über die Leitungen 553 und 541 zur Leitung L2. Dabei verlagert sich das Ventilglied des Ventils V4 und verbindet dessen Oeffnungen A und C bzw. B und D miteinander. Durch diese Ventilbetätigung wird Druckluft von der Leitung 445 über die Oeffnungen A und C des Ventils V4 sowie über die Leitungen 461 und 463 zu den Innenenden der Zylinder 195C und 195D geleitet, während die Luft von den Aussenenden dieser Zylinder über die Leitungen 459 und 457 sowie über die Oeffnungen B und D abgelassen wird und die Endverkleber 5C und 5D zurückgezogen bzw. geöffnet werden.
Beim Schliessen des Schalters 171 wird ausserdem die Zugspule 515 erregt, die das Ratschenrad 521 weiterschaltet, wodurch der Kontakt 509 umgelegt wird, so dass beim nächsten Abwärtshub des Schlittens die Endverkleber 5A und 5B betätigt werden.
Solange keine Markierung M die Lichtreflektion zur Photozelle 295 unterbricht, wird die untere Grenze der Bewegung des Sdhlittens 45 durch die Berührung des Polsters 147 mit der Platte 19 bestimmt, wobei die Umkehrbewegung des Schlittens praktisch unmittelbar nach dieser Berührung erfolgt. Wie bereits erwähnt, ist der Block 71 in solcher Höhe an der Stange 43 angebracht, dass die Gesamthublänge des Schlittens von seinem oberen zum unteren Totpunkt geringfügig grösser ist als die vorbestimmte Packungslänge. Wenn jedoch eine Markierung M die Licht- reflektion zur Photozelle unterbricht, schliesst sich der Schalter 585.
Beim nadhfolgenden Schliessen des Schalters 171 wird die Magnetspule V5a erregt und wird ein von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 453, den Schalter 171, die Leitungen 567 und 595, den geschlossenen Schalter 585, die Anschlüsse 597 und 587 und den geschlossenen Schalter 589 zur Leitung L2 verlaufender Stromkreis geschlossen.
Hierdurch verlagert sich das Ventilglied des Ventils V5 und verbindet die Ventilöffnung A mit der Oeffnung B und sperrt die Oeffnung C ab. Daraufhin gelangt Druckluft von der Leitung 467 über die Oeffnungen A und B des Ventils V5 und die Leitung 469 zum Aussenende des Zylinders 323, um den Anschlag 331 vorwärts in die in der Bewegungsbahn des Polsters 147 liegende Stellung g zu bewegen. Der nächste Arbeitshub des Schlittens 45 wird daher verkürzt, um eine Uebereinstimmungsberichtigung des Streifens zu erzielen.
Beim Schliessen des Schalters 173 am Ende dieses Abwärtshubs wird die Magnetspule V5b des Ventils V5 erregt, während sich der Schalter 171 zum Stromlosmachen der Magnetspule V5a geöffnet hat, wobei ein Stromkreis von der Leitung L1 über die Leitungen 527 und 555, den Schalter 173, die Leitungen 557 und 561, die Magnetspule V5b sowie über die Leitungen 565, 563 und 541 zur Leitung L2 geschlossen wird. Hierbei wird das Ventilglied des Ventils V5 zurückbewegt, wobei es dessen Oeffnung B mit der Oeffnung C verbindet und die Oeffnung A schliesst. Hierdurch wird der Zylinder 323 über die Leitung 469 sowie über die Oeffnungen B und C des Ventils V5 zwecks Zurückziehens des Anschlags entlüftet.
Ersichtlicherweise wird beim jedesmaligen Erregen der Magnetspule V2b zum Verlagern des Ventilglieds des Ventils V2 in die Stellung, in welcher es die Ventilöffnungen B und C miteinander verbindet und die Oeffnung A absperrt, die Steueröffnung E des Ventils V6 über die Leitung 477, die Oeffnungen B und A des Ventils V7, die Leitung 475 sowie über die Oeffnungen B und C des Ventils V2 entlüftet.
Das Ventilglied des Ventils V6 wird dann in eine Stellung verlagert, in welcher es die Oeffnungen A und B bzw. die Oeffnungen C und D miteinander verbindet. Hierauf wird Druckluft von der Leitung 417 über diese Oeffnungen A und B sowie über die Leitung 471 zum oberen Ende des Zylinders 363 geleitet, während die Luft vom unteren Zylinderende über die Leitung 473 sowie die Oeffnungen C und D des Ventils V6 abgelassen wird, was zur Folge hat, dass die Kolbenstange des Zylinders 363 abwärts gedrängt wird, um den Kolben der Füllpumpe 341 zurückzuziehen und auf diese Weise die Füllpumpe mit einer neuen Charge zu füllen.
Der Betätigungsknopf des Schalters 173 besitzt ausreichenden Uebersteuerweg, so dass das Schliessen des Schalters 173 durch das Betätigungsglied 177 sowohl bei einem verkürzten Abwärtshub des Schlittens 45, d. h. wenn der Schlittenanschlag 331 in vorgeschobener Stellung steht, als auch bei einem normalen vollen Hub des Schlittens bewirkt wird. Obgleich sich der Schalter 173 etwas vor dem Erreichen des unteren Totpunkts des Schlittens 45 bei dessen vollem Normalhub schliessen kann, ist eine derartige Verzögerung vorgesehen, dass der Schlitten noch anstösst und sich die Seitenverkleber 3A und 3B während dieses Anstossens des Schlittens praktisch öffnen.
Ersichtlicherweise ist die Endverklebe- und Schneideeinrichtung derart ausgebildet, dass eine federnd nachgiebige Totgangverbindung zwischen jeder Kolbenstange 239 und den entsprechenden Endverklebern 5B bzw. 5D vorhanden ist. Wenn sich eine der Kolbenstangen 239 einwärts bewegt, bewegt sich das zugehörige Klebeglied 5B bzw. 5D ohne Relativbewegung zwischen diesen Gliedern ebenfalls einwärts, bis es am Schlauch T anstösst, wodurch seine Bewegung beendet wird. Die Kolbenstange setzt auf Grund der Totgangverbindung ihre Einwärtsbewegung fort, was zu einem nachgiebigen Erfassen des Schlauchs T durch die Wirkung des Bügels 245 über die am Gleitstück 246 vorgesehene Feder 251 führt.
Die fortgesetzte Einwärtsbewegung der Kolbenstange hat ausserdem ein Ausfahren der Schneidklinge 233 zwecks Durchschneidens des Schlauchs T zur Folge.
Obgleich sich die vorstehende Erläuterung auf das Füllen der Packungen mit einem flüssigen bzw. halbflüssigen Stoff bezieht, kann die erfindungsgemässe Vorrichtung ersichtlicherweise auch leicht zum Füllen der Packungen mit anderen Stoffen, wie Pulvern, verwendet werden. In diesem Fall wird anstelle des Füllsystems mit der Pumpe 341 eine Pulver-Fülleinrichtung angewandt.
Gewünschtenfalls kann die erfindungsgemässe Vorrichtung auch zur Herstellung von flachen Pakkungen verwendet werden, indem einfach der Schalter 577 offen gelassen wird. Unter diesen Bedingungen wird das Schrittschalterrelais 507 nicht durch Impulse erregt und wird bei jedem der aufeinanderfolgenden Arbeitskreisläufe nur ein Paar der Endverklebeglieder 5A, 5B bzw. 5C, 5D betätigt, was von der Stellung des bewegbaren Kontaktarms 513 des Relais abhängt.
Falls beispielsweise der Arm 513 gegen den Kontakt 509 anliegt, wird er in dieser Stellung belassen und werden die Endverkleber 5A, 5B bei den aufeinanderfolgenden Arbeitskreisläufen betätigt, wobei flache und keine tetraederförmigen Packungen erzeugt werden, wie dies der Fall ist, wenn bei geschlossenem Schalter 577 während der aufeinanderfolgenden Kreisläufe abwechselnd die Endverkleber 5A, 5B und dann wieder die Endverkleber 5C, 5D betätigt werden.
Aus den vorstehenden Ausführungen ist somit ersichtlich, dass die verschiedenen Ziele der Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ergebnisse erreicht werden.
Da dem Fachmann ersichtlicherweise zahlreiche Aenderungen der vorstehend beschriebenen Konstruktionen und Verfahren möglich sind, ohne dass dadurch der Rahmen der Erfindung verlassen wird, sollen alle in der vorstehenden Beschreibung und in den Zeichnungen enthaltenen Angaben lediglich als erläuternd und nicht als einschränkend angesehen werden.