CH415633A - Verfahren zur Herstellung von Aminosäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aminosäuren

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CH415633A
CH415633A CH966261A CH966261A CH415633A CH 415633 A CH415633 A CH 415633A CH 966261 A CH966261 A CH 966261A CH 966261 A CH966261 A CH 966261A CH 415633 A CH415633 A CH 415633A
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ester
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hydrogen
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CH966261A
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Sletzinger Meyer
Pfister Karl
Floyd Reinhold Donald
Original Assignee
Merck & Co Inc
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

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  Verfahren     zur        Herstellung    von     Aminosäuren       Die     Erfindung    bezieht sich auf     ein    Verfahren  zur Herstellung neuer     Aminosäuren    der Formel  
EMI0001.0007     
    in welcher     R1    eine niedrige     Alkylgruppe    und     R2     Wasserstoff oder     eine    niedrige     Alkylgruppe    bedeuten.  Aus     diesen        Aminosäuren    können auch     nichttoxische     Salze hergestellt werden.  



  Es hat sich gezeigt, dass     a-Methyl-l-3,4-dioxy-          phenyl-al'anin    bei Säugetieren eine     decarboxylase-          hemmende    Wirkung aufweist und zugleich die Spei  cherung von     Norepnephrin    sowohl im Herzen als  auch im Gehirn     verhindern.    Dieses     substituierte,          Alanin    erwies sich     ferner    als     ein    starkes Mittel gegen  Hypertension.

   Es. ist nicht bekannt, welche der eben  genannten     physiologischen    Aktivitäten für die     anti-          hypertensive    Wirkung     verantwortlich    ist; es be  stehen aber Anhaltspunkte dafür, dass die     Hemmung     der Speicherung von     Norepinephrin    im Gehirn     mit     gewissen psychischen Nebenwirkungen     verbunden    ist,  z. B.     Entstehung    einer Depression     beim        Patienten.     



  Es     wurde    nun     festgestellt,    dass die     a-Amino-a-          alkyl-f)-(5-oxy-3-indolyl)-fettsäuren    (insbesondere die       Propionsäuren    oder     a-Alkyl-5-oxytryptophane)    und  ihre Ester neue     Verbindungen    mit     unerwarteten     Eigenschaften darstellen, die neue Wege für die Er  forschung der Hypertension zu eröffnen versprechen.

    Diese Verbindungen     sind    starke     Hemmstoffe    für die       Decarboxylase        bei    Säugetieren     sowohl    in     vitro    als    auch in     vivo    und verhindern zugleich     die        Speicherung     von     Norepinephrin    im Herzen.

   Dagegen     beeinflussen     sie die Speicherung von     Norepinephrin    im Gehirn  in keiner Weise, was die- Aussicht eröffnet, in der       Vermeidung    psychischer     Nebeneffekte    um einen       wichtigen    Schritt     weiterzukommen.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    zur     Herstellung     einer Aminosäure der Formel  
EMI0001.0064     
         in.    welcher     R1    eine niedrige     ll        i        ylgruppe    und     R2     Wasserstoff oder eine     niedrige        Alkylgruppe    bedeuten,  ist dadurch gekennzeichnet,

       d'ass    man ein     Amin    der  Formel  
EMI0001.0075     
    in welcher     R3    eine     aliphatische    Gruppe oder die       Benzylgruppe    bedeutet, mit einer Verbindung der  Formel  
EMI0001.0079     
      in     welcher        R3    eine     aliphatische    Gruppe oder     die          Benzylgruppe    ist, in einem aromatischen     Lösungs-          mittel    erhitzt und hierauf das Lösungsmittel ab  dampft,

   wobei man ein     veräthertes        Nitro-oxylin-          dolyl-propionsäureester-Zwischenprodukt        erhält,    diese  Nitroverbindung in Gegenwart eines niedrigen     Alka-          nols    und     Raney-Nickel    hydriert, indem man die     Re-          aktionsmischung    schüttelt, bis die Wasserstoffabsorp  tion aufhört, das erhaltene Amin aus der     Lösung     isoliert und dieses in einem     wässrigen    niedrigen       Aikanoll    in Gegenwart eines     Hydrierungs-Katalysators     hydriert,

   bis     soviele    Mole Wasserstoff absorbiert  sind, als     Benzylgruppen        ih    den     äther-    und     ester-          bildenden    Teilen des Moleküls des     genannten        Esters     vorhanden sind', worauf man die     Oxy-amino-Ver-          bindung    aus dem Reaktionsgemisch isoliert und         nötigenfalls    durch Erhitzen mit     wässrigem        Alkali    zur       Oxy-aminosäure    verseift.  



  Die Herstellung dieser Verbindungen erfolgt daher  nach     folgendem    Reaktionsschema, wobei als Aus  gangsstoffe     einerseits    die verschiedenen     5-Alkoxy-          gramine    oder deren Derivate mit niedrigen     Alkyl-          gruppen    als Seitenketten verwendet werden und das  Endprodukt noch verestert und/oder     acyliert    werden  kann. Solche, Verbindungen sind bekannt.

   Die     5-          Alkoxy-Gruppe    ist vorzugsweise eine     benzolsubstitu-          ierte        Methoxy-(Benzyloxy)-Gruppe,    da sich letztere  leichter abspalten lässt; sie kann jedoch auch eine       geeignete        aliphatische    Gruppe sein. Da sie am     Schluss     der Reaktion     abgespalten    werden muss, ist die Art  dieser Gruppe im übrigen ohne Bedeutung.

    
EMI0002.0051     
    Es bedeuten     R1:    niedriges     Alkyl,          R2:    niedriges     Alkyl    oder     Wasserstoff,          R3:    eine     aliphatische    Gruppe  oder     Benzyl.     



  Wenn aufgrund     dieses    Schemas als Ausgangsester       ,02N-CHRl--COOR3        (R3    =     niedriges        Alkyl)        verwen-          det    wird,     erhält    man nach der     Wasserstoff-Palladium-          Reduktion    das veresterte Produkt.    Die anderseits     als    Ausgangsstoffe     zu    verwenden  den     Reaktionsteilnehmer    sind     Ester    von a     Nitrofett-          säuren,    z.

   B. der     a-Nitropropionsäure,        a-Nitrobutter-          säure,    a     Nitrovaleriansäure    oder     a-Nitrocapronsäure.     Da an das     a-Kohlenstoffatom    des. Endproduktes eine       Alkylgruppe    gebunden sein muss, kommen als Aus  gangsester     nur        diejenigen        der        a-Nitropropionsäure     oder von höheren Homologen in Betracht.

   Das     ester-          bildende    Radikal R3     kann        irgendeine        aliphatische              Gruppe    sein, da es bei der     Herstellung    der freien  Säure     abgespalten    wird.

   Wegen der leichten     Ver-          seifbarkeit    verwendet man vorzugsweise den     Benzyl-          ester.    Zur Herstellung der Ester kann es dagegen       zweckmässiger    sein, von den     betreffenden    Estern  der     a-Nitrofettsäure    auszugehen,<B>d</B>. h. z. B. von einer  Verbindung der Formel  
EMI0003.0011     
         in    welcher     R3    ein niedriges     Alkyl    ist.  



  In diesem     Falle    spaltet     die        Wasserstoff-Palladium-          Reduktion    die am Kern gebundene     Benzyloxy-          Gruppe    ab, jedoch nicht die     Alkylgruppe        und.'    führt  zum Ester.  



  Kurz gesagt     kann    man     das        erfindungsgemässe          Verfahren    z. B. wie folgt durchführen:  Das     Alkoxy-gramin        wird    zusammen mit dem       a-Nitro-Ester    in einem     inerten        Lösungsmittel    erhitzt,  um so einen niedrigen     Fettsäureester    zu bilden.

   Durch       Hydrierung    dieses Produktes     mit    einem     Raney-          Nickel-Katalysator    wird die     Nitro-Gruppe    reduziert  und durch     weitere    Hydrierung in     Anwesenheit    von  Palladium auf Tierkohle als Katalysator die     Benzyl-          äther-    und (sofern eine solche vorliegt) die     Benzyl-          esterbindung    gespalten,.

   wodurch man die freie     a-          Amino-ss-5-oxyindollyl-a-alkyl-propionsäure    oder je  nachdem die entsprechende höhere     Fettsäure    erhält.  Wenn man bei diesem Vorgehen von einem nied  rigen     Alkyl-Ester    der     a-Nitrosäure    ausgeht, wird bei  der     Hydrierung        in        Gegenwart    von Palladium dieser  Teil des     Moleküls        nicht    abgespalten, so dass man  direkt den niedrigen     Alkylester    erhalten kann,

   der  auch durch nachträgliche     Veresterung    des     End-          produktes        hergestellt    werden kann.  



       Erfindungsgemäss        hersteilbare        Produkte        sind    bei  spielsweise:       a-Amino-a-methyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          propionsäure,          a-Amino-a-äthyl-ss-(5-oxy-3-ind'olyl)-          propionsäure,          a-Amino-a-propyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          propionsäure,          a-Amino-a-butyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          propionsäure,          a-Amino-a-methyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          buttersäure,

            a-Amino-a-methyl-ss-(5-oxy-3-ind'olyl)-          valeriansäüre,          a-Amino-a-methyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          capronsäure          a-Amino-a-methyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          oenantsäure,          a-Amino-a-äthyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          buttersäure,          a-Amino-a-äthyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          valeriansäure,            a-Ammiino-a-äthyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-          capronsäure.     



  Durch     Umsetzung    dieser Endprodukte     mit    einem  niederen     Alkanol    in     Anwesenheit        einer        starken     Säure, wie beispielsweise     Schwefelsäure,    Salzsäure  oder     Bromwasserstoffsäure,    kann man leicht z. B.

    die entsprechenden     Methyl-,        Äthyl-,        Propyl-,        Butyl-          ester    und durch     Acylierung    dieser Ester die     Carb-          alkoxy-Ester    der genannten Verbindungen, in welchen       der        Indolylrest    an der     Oxygruppe    und am Stickstoff  mit z.

   B.     Formyl-,        Acetyl-,        Propionyl-    oder anderen       Gruppen        acyliert    ist oder durch     Alkylieren    Ver  bindungen, bei denen der     Indolylstickstoff    eine nied  rige     Alkyl-    oder     Aralkylgruppe,        be@spiel'sweise        eine          Benzyl-    oder     substituierte        Benzylgruppe,        trägt,    er  halten.  



  Die     O,N,N-Acyl-Ester    (d. h. die     5-Acyloxy-l-          acyl-3-indolyl-Verbindungen)    lassen sich leicht er  halten, indem man die Aminosäure mit einem ent  sprechenden     Fettsäureanhydrid        erhitzt,    vorzugsweise       in    Gegenwart eines Protonenakzeptors, wie z. B.       Pyridin,        Picolin   <I>oder</I>     Dimethylanilin.    Hier verwend  bare niedrige     Fettsäureanhyd'ride        sind!    z. B. Essig  säureanhydrid,     Propionsäureanhydrid    oder Butter  säureanhydrid.

   Die     Formulierung    kann mit Ameisen  säure-Essigsäureanhydrid     durchgeführt    werden, das  man nach dem von     Huffmann    in J.     Org.        Chem.    23  (1958) 728,     beschriebenen    Verfahren     erhalten    kann.  



  Die Ester beider Typen sind insofern besonders       wertvoll,    als     sie    vom Körper leichter     absorbiert    wer  den und eine     längerdauernde    Aktivität bei gerin  geren und weniger häufigen Dosen     aufweisen.    Ins  besondere die     Carbalkoxy-Ester    können auch in  Form von     nichttoxischen        Salzen        verwendet    werden,  beispielsweise als     Hydrobromide,    Sulfate und der  gleichen. Diese Salze sind wasserlöslich und bilden  sich bei der     Herstellung    des Esters.

   Den freien     Amino-          ester        kann    man mit Alkali aus dem Salz erhalten.  



  <I>Beispiel 1</I>  9,57     Millimol        5-Benzyloxygramin    und 2,0 g  (9,57     Millimol)        a-Nitropropionsäure        benzylester    wer  den in 25 ml     Xylol    unter     Stickstoff    gerührt und zum       Rückfluss    erhitzt. Nach 11/2 Stunden     Rückfluss,    bzw.       wenn    sich kein     Dimethylamin    mehr entwickelt, wird  die Reaktionsmischung auf     Raumtemperatur    abge  kühlt und mit 100 ml Äther verdünnt.

   Die organi  sche Schicht wird     zweimal!        mit    je 25     ml,        1n    Salzsäure  und dann mit Wasser gewaschen, mit     Aktivkohle     behandelt, über wasserfreiem     Magnesiumsulfat    ge  trocknet und filtriert.

   Das     Filtrat    wird im Vakuum  eingedampft, und es     hinterbleibt        a-Methyl-a-nitro-ss-          (5-benzyloxy-3-indolyl)-propibnsäure-benzylester    in       Form    eines Öls.

       Verwendet    man     anstelle    des     Benzyl-          esters    den     Äthylester    der     a-Nitropropionsäure,    so er  hält man den entsprechenden     Äthylester    der     Indolyl-          propionsäure.    In     gleicher    Weise kann der     Methyl-,          Propyl-    oder     Butylester    eingesetzt werden.  



  4,1 g des     erhaltenen        a-Methyl-a-nitro-f        (5-benzyl-          oxy-3-indolyl)-propionsäure-benzylesters    in 50     ml    Iso-           propanol    werden mit der     erforderlichen    Menge Was  serstoff in     Anwesenheit    von     Raney-Nickel    als Kata  lysator reduziert.

   Das     Reaktionsgemisch    wird     hier-          auf    zum     Auflösen,    gegebenenfalls ausgeschiedenen       Produktes,    erwärmt und vom Katalysator     abfiltriert.     Aus dem Filtrat     fällt    bei Abkühlung     kristallines        a-          Amina-a-methyl-ss-(5-benzyloxy-    3     -ind'olyl)        -propion-          säure-benzylester    aus.

   Nach Kühlung auf 0 bis 5  C       während    2     Stunden    wird die Fällung     filtriert,        mit     kaltem     Isopropanol    und dann mit     Petroläther    ge  waschen. Das Produkt wird aus     Isopropanol        um-          kristallisiert.     



  Anstelle des     Benzylesters        kann    der Äthyl- oder  ein anderer     a-Nitro-Ester    eingesetzt werden.  



  1 g des erhaltenen     a-Amino-a-methyi-ss-(5-ben-          zyloxy-3-indolyl)-propionsäure-benzylesters    wird in  15     ml    Methanol und 5     mll    Wasser gelöst und mit       Wasserstoff    in     Gegenwart    von 0,3     Palladium    auf  Kohle als Katalysator reduziert. Nach Absorption  der erforderlichen Menge Wasserstoff     wird:    vom  Katalysator     abfiltriert    und die Lösung     im    Vakuum  unterhalb 20 C zur Trockne     eingedampft.    Bei Zu  satz von     Äthanol    kristallisiert der gummiartige Rück  stand.

   Man     filtriert    den     Alkohol    ab und     erhält    nach       Umkristallisation    aus     Wasser    Äthanol reine     a-Amino-          a-methyl-5-oxy-3-indolylpropionsäure.     



  Geht man     statt    vom     Benzylester    vom     ÄthylL-          oder    einem anderen     Alkylester    der     a-Amino-a-methyl-          5-benzyloxy-3-ssndolylpropionsäure    aus, so erhält man  den entsprechenden Ester der     a-Amino-a-methyl-          f-5-oxy-3-ind'olylpropionsäure.     



  Zur Herstellung des     Äthylesters        kann.        man,    wie  folgt verfahren:  Eine Suspension von 25 g a     Amino-a-methyl-,B-          (5-oxy-3-indolyl)-propionsäure    in 250     ml    absolutem       Äthanol    wird mit     Chlorwasserstoff    gesättigt, wobei  man     die    Temperatur auf 10 bis 20  C hält.

   Dann       erhitzt    man     die    Mischung während 3 Stunden zum       Rückfluss    und lässt sie     anschliessend!    18 Stunden       stehen.        Dann,    wird das     Lösungsmittel        im    Vakuum  abgedampft     und    der Rückstand in 50     ml    Äthanol  unter Stickstoff     wieder    aufgelöst.

   Das     Äthanol    wird  wieder abgedampft und man wiederholt diese       Äthanol-Zugabe        zweimal.    Das resultierende     salzsaure          Salz    des     Athyliesters        wird    nun     in.    Wasser aufgenom  men, die     Lösung        filtriert        und    mit     konzentriertem          Ammoniümhyd        ioxyd    auf     pH    = 8,5     eingestellt,

      wobei       säe    unter Stickstoff bei 5 bis 10  C     gehalten    wird.       Hierauf    lässt man das     Gemisch        unter        Stickstoff    bei  5  C     während    6     Stunden    stehen,     filtriert        dann,

      ab  und wäscht das     Produkt        dreimal        mit    15     ml    Wasser  von 0  C und trocknet im     Vakuum.    Das     Produkt    ist       identisch        mit    dem oben erhaltenen Ester.  



       Wenn    man anstelle von Äthanol Methanol,     Iso-          propanol    oder     Butanal        verwendet,        erhält    man die  entsprechenden     Methyl-        bzw.        Isopropyl-    oder     Butyl-          ester.     



       Beispiel   <I>2</I>  Die     a-Ammo-a-äthyl-,B        (5-oxy-3-indolyl)-propion-          säure        wird        erhalten,    wenn man wie in Beispiel 1    beschrieben vorgeht, aber anstelle von a     Nitropropion-          säurebenzylester    von     einer        äquivalenten    Menge     a-          Nitrobuttersäure-benzylester    ausgeht.

   Geht man von  a     Nitrovaleriansäure-benzylester    oder     a-Nitrocapron-          säure-benzylester    aus, so     erhält        man'nach    dem in  Beispiel 1 beschriebenen Verfahren die entsprechen  den     a-Amino-a-alkyl-ss-(5-oxy-3-indolyl)-propionsäu-          ren    bzw.     ihre        Alkylester.     



  Geht man von einem     Alkylester    der     a-Nitro-          carbonsäure    aus, so     erhält    man die entsprechenden       a-Amino-a-alkyl        -ss,-(5-oxy-3-in.dolyl)-propionsäure-          alkylester.    Die     gleichen        Ester    werden auch erhalten,  wenn man die freie Säure nach dem in Beispiel 1       beschriebenen    Vorgehen verestert.  



  Die     Acetylierung    der     gemäss    Beispiel 1 erhaltenen  freien Säure zur     Triacetylverbindung    kann wie folgt  durchgeführt werden: Eine Mischung von 27,5 g       a-Amino-a-methyl-ss-(5-oxy-3        -indolyl)-propionsäure,     100     ml        Essigsäureanhydrid@    und 75 ml     Pyridin    wird  mit Stickstoff gründlich     durchspült    und hierauf wäh  ren 2     Stunden    auf 90  C erhitzt. Man lässt die Mi  schung über Nacht bei Raumtemperatur stehen, wor  auf     sie    auf einem Dampfbad im Vakuum zu einem  dicken Sirup eingeengt wird.

   Der Rückstand wird mit       Eiswasser    verrührt und     mit        2,5n    Salzsäure     arger     säuert. Die ausfallende     Triacetyl-Verbindung    wird       abfiltriert,        gründlich    mit Eiswasser gewaschen und  getrocknet.  



  Verwendet man anstelle von     Essigsäureanhydrid          Formylessigsäureanhydrid@,    so     erhält    man     die    ent  sprechende     Triformyl-Verbindung.    In gleicher Weise  kann man die     Acylierung    mit     Propionsäure-    oder       Buttersäureanhydrid    durchführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer Aminosäure der Formel EMI0004.0182 in welcher R1 eine niedrige Alkylgruppe und R2 Wasserstoff oder eine niedrige Alkylgruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, d'ass man ein Amin der Formel EMI0004.0191 in welcher R3 eine aliphatische Gruppe oder die Benzylgruppe bedeutet,
    mit einer Verbindung der Formel EMI0005.0002 in einem aromatischen Lösungsmittel erhitzt und hier auf das Lösungsmittel abdampft, wobei man ein ver- äthertes Nitro-oxyindolylpropionsäureester-Zwischen- produkt erhält, diese Nitroverbindung an Gegen wart eines niedrigen Alkanols und Raney-Nickel hydriert, indem man die Reaktionsmischung schüttelt, bis die Wasserstoffabsorption aufhört,
    das erhaltene Amin aus der Lösung isoliert und in diesem die Gruppen R3 abspaltet, indem man das Amin in einem wässrigen niedrigen Alkanoll in Gegenwart eines Hydrierungs-Katalysators hydriert, bis soviele Mole Wasserstoff absorbiert sind, als Benzy bgruppen in den äther- und esterbildenden Teilen des Moleküls des genannten Esters vorhanden sind, bzw.
    durch Er hitzen mit wässrigem Alkali zur Oxy-aminosäure ver seift. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die erhaltene Oxy-aminosäure in Gegenwart einer Mineralsäure mit einem niedrigen Alkanol verestert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die erhaltene Aminosäure acyliert wird.
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