CH415726A - Tiefzugvorrichtung für Triebfahrzeuge - Google Patents

Tiefzugvorrichtung für Triebfahrzeuge

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CH415726A
CH415726A CH760264A CH760264A CH415726A CH 415726 A CH415726 A CH 415726A CH 760264 A CH760264 A CH 760264A CH 760264 A CH760264 A CH 760264A CH 415726 A CH415726 A CH 415726A
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CH
Switzerland
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drawing device
elastic element
dependent
deep
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CH760264A
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Borgeaud Gaston Dr Sc Techn
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Schweizerische Lokomotiv
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    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
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Description


  Tiefzugvorrichtung für Triebfahrzeuge    Die Erfindung betrifft eine Tiefzugvorrichtung für  Triebfahrzeuge, wobei der     Fahrzeugkasten    mit dem  Triebgestell über Zugstangen     verbunden    ist, deren  Achsen die vertikale Mittelachse des Triebgestelles  möglichst tief schneiden.  



  Es ist bekannt, die Triebdrehgestelle und den  Fahrzeugkasten eines     Schienenfahrzeuges    für     die        über-          tragung    der Zug- und Bremskräfte über Tiefzugvor  richtungen miteinander zu verbinden. Man wählt diese  Art der Verbindung, um das beim     Triebgestell        infolge     der Zugkraft auftretende Aufbäummoment und die  dadurch entstehenden positiven und     negativen    Achs  druckänderungen möglichst zu einem     Minimum    zu  machen.

   Das wesentliche Merkmal einer Tiefzugvor  richtung besteht darin, dass der Angriffspunkt für  die Zugkraft an dem     Triebdrehgestell    möglichst nahe  der Schionenoberkante liegt. Dies lässt sich am ein  fachsten durch in     geneigter    Richtung     verlaufende    Zug  stangen erreichen, die an dem Fahrzeugkasten und an  dem Drehgestell angelenkt sind. Die Neigungen der  Stangen     Bind    dabei im     allgemeinen    so gewählt, dass  sich die Achsen der Zugstangen in einem - unge  fähr in der Mitte des Triebgestelles - etwa auf Höhe  der Schlienenoberkante liegenden Punkt schneiden.  



  Normalerweise sind bisher die Zugstangen starr  mit dem     Drehgestell    und dem Fahrzeugkasten ver  bunden worden, wobei die Zugstangen am Fahrzeug  kasten oder am Triebgestell mit Hilfe von schlitzar  tigen Ösen angelenkt worden sind. Diese Ösen haben  die Aufgabe, der, bei einer bestimmten Fahrtrich  tung, nicht ziehenden Stange ein     Nachgeben    zu er  möglichen, wenn sich der     Abstand    zwischen den bei  den Fixpunkten am Drehgestell und am Fahrzeug  kasten, z. B. infolge des Kastemfederspieles, verändert.  Da in     beiden    Fahrtrichtungen gefahren werden soll,  ist für jede Zugstange eine Öse vorhanden.  



  Auch sind Lösungen     bekannt,        bei    welchen die    Verbindung über vorgespannte Federn     stattfindet,    de  ren Elastizität erst von einem bestimmten Wert der  Stangenkraft ab zur Wirkung kommt, während die  Verbindung unterhalb dieses     Wertes        starr        wirkt.     



  Wie schon erwähnt, ist das     Triebdrehgestell    oder  genauer gesagt     sein        gefederter    Teil     beim    Fahren mit  Zugkraft in Längsrichtung durch die Tiefzugvorrich  tung mit dem Fahrzeugkasten in dem erwähnten, etwa  auf Höhe der Schienenoberkante liegenden Punkt  verbunden. Bei starrer Verbindung muss der gefederte       Teil    des Triebgestelles während der     Fahrt    seine Nick  schwingungen relativ zum     Fahrzeugkasten    um     d'i'esen          Prunkt    ausführen.

   Dadurch erfährt der     Schwerpunkt     des Triebgestelles     Längsschwingungen.    Die entspre  chenden Massenträgheitskräfte müssen zusätzlich von  den Zugstangen aufgenommen     werden    und können in       Längsrichtung    des     Fahrzeuges    Werte annehmen, die an  Grösse der Zugkraft     gleichkommen    oder ,sie sogar       übersteigen    können.  



       Wird    ein solcher Wert erreicht, so kommt es dazu,  dass am Ende der Öse der     ziehenden    Stange die von  der Zugkraft hergestellte, feste Verbindung zwischen  dem     Fahrzeugkasten    und dem     Triebgestell    für Augen  blicke verlorengeht, was bei der anschliessenden Wie  derberührung zu heftigen Schlägen führt, die sowohl       d'as    Material     übermässig    beanspruchen als auch     einen     erheblichen Lärm     verursachen.       Der     Erfindung        liegt    die Aufgabe zugrunde,

   diese  kurzzeitige Auflösung der     festen    Verbindung     zwischen     dem Fahrzeugkasten und dem Triebgestell und die  dadurch hervorgerufenen Schläge zu vermeiden. Die       Erfindung    ist daher     dadurch        gekennzeichnet,    dass     jede     Zugstange über     mindestens    ein     elastisches        Element          derart    verspannt ist, dass sie bei allen Betriebszustän  den auf Zug beansprucht ist.  



  Wenn man,     neben    den     Nickschwingungen    des       Drehgestellrahmens    um den     Angriffspunkt    der Zug-      kraft, den bereits beschriebenen     Längenänderungen,     die infolge der     Kastenfederung    zwischen den beiden  Befestigungspunkten einer Zugstange am Fahrzeugka  sten und     am        Triebgestell    hervorgerufen     werden,    Rech  nung trägt und erreichen will,     dass    die vordere, nicht  ziehende Stange stets auf Zug     beansprucht    bleibt, ist  es notwendig, bei elastischen Elementen,

   die eine rein  lineare     Federcharakteristik    ergeben, die Verspannung       mindestens    ,so     gross    wie die Zugkraft des Triebgestel  les zu wählen. Da dadurch     die    ziehende Stange ins  gesamteiner     B'e'lastung    von etwa der     zweifachen    Zug  kraft     gewachsen    sein     muss,        bedeutet    das eine erhebli  che     Vergrösserung    der     Dimensionierung    der einzelnen  Zugstange.

   Diese Verstärkung der Zugstangen kann       vermieden    werden, wenn das elastische Elementeine  nicht lineare Federcharakteristik aufweist, derart,  dass es mit steigender Belastung steifer wird.  



  Eine     vorteilhafte    Ausführungsform der Erfindung  besteht darin, dass das elastische Element aus Gummi  besteht, der zunächts überwiegend auf Scherung, mit       steigender    Belastung     jedoch    zusätzlich mehr und mehr  auf Druck beansprucht ist. Dadurch     lässt    sich als wei  terer Vorteil eine metallische Trennung zwischen Fahr  zeugkasten und Triebgestall erreichen.  



  Eine     andere    Möglichkeit für die     Ausbildung    der  elastischen Elemente ist     dadurch    gegeben, dass das       elastische    Element aus einer Anzahl     Teilfedern    zu  sammengesetzt ist, d'i'e     stufenweise    zur Wirkung kom  men, wobei die     Teilfedern    aus konzentrisch um     die     Zugstange     angeordneten        Gummiringen        öder    aus um  die     Zugstange    herum angeordneten     Gummipuffern     bestehen können,

   d'i'e     verschiedene        Abstände    von ihrer  einen     Auflagefläche    besitzen. Weiterhin kann man  vorteilhafterweise als elastisches Element eine Schrau  benfeder mit verschiedenen Steigungen, eine     Evolut-          feder    oder eine Kegelstumpffeder verwenden.  



  Eine weitere Ausführungsform der     Erfindung    kann  darin bestehen, dass     jede        Zugstange    in zwei durch ein  Gelenk verbundene Teile geteilt ist, die durch eine  vorzugsweise im Gelenkpunkt angreifende Feder  unter Zugspannung     gehalten    sind.  



  Weitere Merkmale     ergeben    sich aus nachstehen  der Beschreibung einiger     Ausführungsbeispiele    im Zu  sammenhang mit d er Zeichnung.  



  Figur 1 zeigt in schematischer     Darstellung    eine  erste Ausführungsform der     erfindungsgemässen    Ver  bindungsvorrichtung zwischen Fahrzeugkasten     und     Triebdrehgestell.  



  Figur 2 stellt eine     :anleiere    Ausführungsform einer  Tiefzugvorrichtung nach 'der Erfindung dar, während  Figur 3 im     vergrösserten        Massgrab    das in Fi  gur 1 und 2 gezeigte elastische Element wiedergibt.  Die Figuren 4, 5 und 6     stellen        versch'ie'dene    wei  tere     Ausführungsbeispiele    für die elastische Verbin  dung zwischen Triebgestell und Fahrzeugkasten dar.  



       In    Figur 7     schliesslich    sind 'in einem Diagramm  die nicht linearen Federcharaktieristiken der zwei ela  stischen Elemente, die     auf    die an einem Triebgestell       angreifenden    Zugstangen einwirken,     sow'i'e    die 'in der  hinteren Zugstange wirkende Zugkraft Z     gezeigt,    wobei    als Ordinate die an den Zugstangen wirkende Kraft S  der elastischen Elemente und auf der Abszisse die  zwischen     Fahrzeugkasten    und Triebgestell     auftretende          Relativverschiebung    0 x aus der     Ruhelage    beim An  greifen einer Zugkraft aufgetragen ist.  



  Gleiche T'eil'e sind in allen Figuren mit gleichen  Bezugsziffern versehen.  



  Der     Fahrzeugkasten    1     ('Figur    1) 'ist, wie durch d'i'e  Feder 2     angedeutet,    federnd auf dem Rahmen 3 des  Triebdrehgestelles abgestützt. Dieses besitzt zwei Ach  sen 4 unkt 5, die über die Federn 6 bzw. 7 den Rahmen  3 tragen. Für die Übertragung der     Zug-    und Brems  kräfte ist der Fahrzeugkasten 1 über eine     Tiefzug-          vorfchtung    mit Odem Drehgestellrahmen 3 verbunden.  Die Tiefzugvorrichtung besteht im wesentlichen aus  einer, gegen die Horizontale geneigten, hinteren Zug  stange     8,,    für die     Vorwärtsfahrt    und einer gleicharti  gen vorderen Zugstange 8" für die Rückwärtsfahrt.

   Die  beiden Zugstangen 8 bilden dabei mit der Horizon  talen einen solchen Winkel, dass sich die Richtungen  ihrer Achsen     etwa    in der Mitte des     Triebgestelles    in  der Höhe der Schienenoberkante in dem Punkt P  schneiden. Dieser Schnittpunkt ist der bereits mehr  fach erwähnte Angriffspunkt der Zugkraft am Dreh  gestell. Die Fahrrichtung des     Fahrzeuges    ist in Fi  gur 1 und 2 nach     rechts    angenommen und durch einen  Pfeil     angedeutet.     



  Erfindungsgemäss sind die Zugstangen 8 mit dem  Fahrzeugkasten 1 durch je ein elastisches Element       10"    und     10,,    verbunden.     Selbstverständlich    kann das  elastische Element 10 ,auch     jeweils    zwischen der Zug  stange 8 und dem Triebdrehgestellrahmen 3 ange  bracht sein.  



  Eine derartige     Anordnung    ist     in    Figur 2     gezeigt.     Weiterhin verlaufen, im Gegensatz zu Figur 1, die  Zugstangen 8 bei 'der Ausführung nach Figur 2 nicht  geneigt, sondern     hor'i'zontal.    Die Zugstangen 8, und<B>81,</B>  sind dabei an den Fahrzeugkasten 1 über je ein Ge  stänge 9,. und 9n angelenkt, das im Punkt D eine  Drehbewegung zwischen Odem Kasten 1 'und der jewei  ligen Zugstange B     zulässt.    Die elastischen     Elemente          10"    und     10,,    sind in je einer trägerartigen Verlängerung  3a ,der Triebgestellrahmens 3 untergebracht.

   Der An  griffspunkt P der Zugkraft liegt bei d'i'eser Ausfüh  rungsform zwar etwas oberhalb der     Schieneno'berkan-          te.    Dies kann     jddoch    in Kauf genommen werden, da  auf diese Weise für die     Unterbringung    der n'ich't  dargestellten Antriebsmotoren unter     Umstän'd'en    gün  stigere     Platzverhältnisse    geschaffen werden können.  



  In jedem     Ausführunggbeispi'el    ist das elastische  Element 10 derart     @ausgdbiklet,    dass es eine nicht  lineare Federcharakteristik besitzt, so dass bei fort  schreitender     Relativverschiebung    0 x des Triebgestel  les gegenüber dem Fahrzeugkasten in Fahrtrichtung  die Kraft     Sn    (Figur 7) der hinteren Stange pro  Längeneinheit der Verschiebung steiler zunimmt und  diejenige     S,,    der     voz'd:eren        'Stange    pro Längeneinheit  der Verschiebung flacher -abnimmt.

   Dadurch     wind    er  reicht,dass die Verspannung des el'asti'schen Elementes       nicht,    wie schon beschrieben, etwa die gleiche Grösse      wie die Zugkraft haben muss, sondern     wesentlich        klei-          ner    gehalten werden kann, und     dass    trotzdem die Stan  gen stets unter Zug stehen.  



  Die Wirkung der nicht linearen     Federcharakteri-          stiken    sei nun anhand des Diagrammes der Figur 7  näher erläutert. Die Fahrtrichtung sei, wie schon er  wähnt, nach rechts in     Richtung        der    Pfeile in Figur 1       und        2,angenommen.    Dadurch wird die hintere Stange  8h (Figur 1) zur ziehenden 'Stange;

       'ihrem    elastischen  Element 10h ist in Figur 7 die von links nach rechts  ansteigende Charakteristik Sh zugeordnet, während die  Charakteristik des     Elementes        10v    durch die von 'links  nach     rechts    fallende Kurve     S"    dargestellt ist. Beide  Kurven Sy und Sh schneiden die Ordinatenachse, für       die    die Relativverschiebung A x = 0 ist, im Punkt A.  Da der dazugehörige Abszissenwert 0 die gegensei  tige Stellung des Kastens 1 und des Drehgestellrah  mens 3 bei ruhender Maschine wiedergibt, stellt dieser  Ordinatenwert im Punkt A also die den Zugstangen  gemäss der Erfindung gegebene Verspannung dar.  



  Durch die zwischen dem Drehgestellrahmen 3, in  dem im allgemeinen die Antriebsmotoren gelagert  sind, und 'dem Fahrzeugkasten 1 übertragenen Zug  kräfte entsteht eine Relativverschiebung A x des Trieb  gestelles gegenüber dem     Fahrzeugkasten    1     nach    vorn,  also nach rechts. Diese Auslenkung A x bewirkt, wie  das Diagramm zeigt,     dass    für den Weg A x = eine  willkürliche Einheit die Federspannung Sh in dem ela  stischen Element     10h    von dem Wert A auf den Wert  Bh steigt und diejenige Sy in dem Element 10, von  dem Wert A auf den Wert     B"    sinkt.

   Für A x = 2  wird die Federspannung im elastischen Element     10h     bis zum Wert Ch steigen und diejenige im elastischen  Element<B>10,</B> zu     dem    Wert     C,,        sinken.    Die aus     beiden     Stangenkräften     S,,    und     S,,    resultierende und vom Trieb  gestell 3 auf den Kasten 1 übertragene Zugkraft Z  ergibt sich annähernd aus der Differenz (Sh - Sy). Ihr  entspricht die     Kurve    Z der Figur 7.  



  Wie man sofort aus     dem    Diagramm sieht, kann,  dank der nicht     linearen    Charakteristik der vorgeschla  genen Anordnung, die gewählte Vorspannung A er  heblich kleiner     als    die Zugkraft Z gehalten     werden,     ohne dass die Stangenkraft Sy in der reicht ziehenden  Stange     8,.    negativ wird, d. h. ihre Zugbeanspruchung  verlorengeht.  



  Die infolge der Kastenfederung     entstehenden    Aus  schläge zwischen dem Kasten 1 und dem Triebgestell  3 halben eine     entsprechende    gegenseitige Verschiebung  'der beiden Charakteristiken Sy und Sh in Figur 7 zur  Folge. Daher muss der Wert der Vorspannung A so  gewählt     werden,    dass auch bei gegeneinander ver  schobenen Charakteristiken Sv uni Sh eine ausreichen  de Restspannung gewährleistet ist.

   Die Nickbewegun  gen des Triebgestelles 3 rufen bei der     erfindungsge-          mässen        Ausbildung    seiner Verbindung mit dem Fahr  zeugkasten 1 kleinere Verschiebungen A x des Trieb  gestelles 3 als bei bisherigen Zugvorrichtungen hervor,  wobei sich die Nickbewegungen als kleine Schwankun  gen der Zugkraft Z auswirken.    Nun seien einige Ausführungsformen für das ela  stische Element 10 beschrieben. Bei dem ersten Aus  führungsbeispiel, das in der Figur 3 gezeigt 'ist, be  steht das an sich bekannte elastische Element 10  aus einem kegelig geformten Gummiring 11, der  zwischen die kegeligen Flächen 12 und 13 zweier       Metallringe    14 und 15     eingebettet,    z. B. einvulkanisiert,  ist.

   Das dadurch     entstandene,    ohne Belastung etwa  hohlkegelförmige, elastische Element 10 ist in eine  flache Schale 16     eingebettet,    die im Zentrum eine  Bohrung 17 für den Durchtritt der Zugstange 8 be  sitzt. Die Schale 16 ist mit Tragelementen 18     ver-          schweisst,    die ihrerseits mit einer     Grundplatte    19 ver  bunden sind. Die Grundplatte 19 ist an dem Fahr  zeugkasten 1 angeschweisst.  



  Als zweite Auflage für das elastische Element 10  dient eine Hülse 20, die von der Zugstange 8 getra  gen wird und auf einer 'Seite eine plattenartige Erwei  terung 21 besitzt. Weiterhin weist die Hülse 20 an  ihrem der Schale 16     zugewandten    Ende eine Kugel  fläche 22 auf, die sich auf einer entsprechenden Ge  genfläche 23 der Schale<B>16</B> abstützt, sobald die an der       Zugstange    8 angreifende Kraft den zulässigen Wert       übersteigt.    Durch die mit einem     Splint    24 gesicherte  Schraubenmutter 25, die in ein     entsprechendes    Gewin  de an der Zugstange 8     eingeschraubt    ist, :ist die Hülse  20 von der Zugstange 8 gehalten.

      Die nicht lineare Federcharakteristik des ela  stischen Elementes 10, die in Figur 7     dargestellt    ist,  wird auf folgende Weise erreicht. Das ohne     Vorspan-          nung    etwa     hohlkegelstumpfförmige    Element 10 wird  bei     einer    Zugbelastung in Richtung der Zugstange 8  nach     links    zwischen die     Platte    21 und die Schale 16  gepresst, wobei sich die beiden     Metallringe    14 und 15       parallel    aufeinander zu bewegen.

   Dadurch wird der  dazwischenliegende Gummiring 11 zunächst nur auf       Scherung    beansprucht, bis seine freien Ränder 27, 28  beginnen, sich auf der Platte 21 und im     Innern    der  Schale 16     abzustützen.    Von diesem Augenblick an  tritt in dem Gummi     zusätzlich   <I>eine</I>     Druckbelastung     auf.

   Mit steigender Belastung vergrössert sich diese  Druckbelastung immer mehr, da ein immer grösserer  Anteil der freien Randflächen 27, 28 des Gummirin  ges 11 auf der Platte 21 und der Schale 16 aufliegen  und so immer grössere Bereiche des Ringes 11 auf  Druck beansprucht     werden.    Da der Gummi bei der  Druckbelastung einer Längenänderung einen     grös-          seren    Widerstand entgegensetzt als bei der Scherbe  lastung, wird auf diese Weise ein nicht linearer Ver  lauf der     Federkenntinie    erreicht.  



  In Figur 3 ist das elastische     Element    10 in einer  Lage gezeigt, in der ein Teil seiner Randflächen 27,  28 bereits auf den     Widerlagern    16, 21 aufliegt. Mit  weiter steigender Zugkraft an der Stange 8 berühren       schliesslich    die freien Randflächen 27, 28 des Gummi  ringes 11 die entsprechenden Gegenflächen der Bau  teile 16     und    21 vollständig. Wird diese     elastische          Höchstbelastung    erreicht, so liegen die beiden     Flächen     22 und 23 der Schale 16 und der Hülse 20 aufein-      arider auf und verhindern @, ein "weiteres Zusammen  drücken des Elementes 10.  



  Das in     Figur    4 gezeigte Ausführungsbeispiel der  elastischen     Verbindung        zwischen    dem     Fahrzeugkasten     1 und dem Triebgestell 3 ist     demjenigen    nach Figur 2       sehr    ähnlich. Das 'in dem Beispiel nach Figur 3 aus  den Ringen 11, 14, 15 bestehende Element 10 ist  ersetzt durch drei Gummiringe 30, die verschiedene  Durchmesser und     verschiedene        Abstände    von ihrer  einen     Auflagefläche    31 an der Platte 32 besitzen.

   Die  Ringe 30 sind auf der     Oberfläche    33 des     Metallringes     34 befestigt, der die Hülse 20 des vorherigen Ausfüh  rungsbeispieles ersetzt und auf der Zugstange 8 wieder  um durch eine Schraubenmutter 25 gehalten ist.  



  Die     Platte    32 ist, ähnlich wie im ersten Beispiel  die Schale 16, mit dem     Fahrzeugkasten    1     verschweisst.     Die Rückseite des Ringes 34 ist kegelstumpfartig ver  längert. Diese     Verlängerung        besitzt    eine halbkugel  förmige Ausnehmung 35, die in eine Bohrung 36  im Zentrum des Ringes 34 -übergeht. In die     Ausneh-          mung    35 greift ein, aus Metall oder aus Kunststoff  hergestelltes, der Ausnehmung 35 angepasstes Gegen  stück 39 ein, das von einer mit einem seitlichen Rand  37     versehenen    Platte 38 gehalten wird.

   Die halbku  gelförmige Ausnehmung 35 des Ringes 34 und das  entsprechende Gegenstück 39 dienen dazu, eine ge  lenkige     Verbindung    zwischen dem Fahrzeugkasten 1  und der Zugstange 8 zu     ermöglichen,        damit    die beim       Federn    des Fahrzeugkastens     auftretenden         Dreh -          Kräfte    bei maximaler Zugspannung nicht von dem  elastischen Element 10 aufgenommen     werden    müssen.  



  Die Ringe 30 sind konzentrisch mit und um die  Zugstange 8 herum angeordnet und werden beim An  legen einer Zugkraft     zwischen    den Flächen 31 und 33       zusammengepresst.    Zunächst steht dabei nur der     in-          nerste    Gummiring 30, der den kürzesten Abstand zur  Fläche 31 besitzt, unter Druck.

   Mit     steigender    Bela  stung werden dann zunächst zusätzlich der zweite und       schliesslich    alle drei Ringe     zusammengepresst.        In     einem     Diagramm,    ähnlich     demjenigen        der    Figur 7,  ergibt sich dabei eine unstetige, aus drei Geraden  stücken     verschiedener    Steigung,     zusammengesetzte     Kennlinie, wobei die Unstetigkeitsstellen bei den Wer  ten von A x auftreten, bei denen der zweite und       schliesslich    der dritte Ring 30 zusätzlich zur     Wirkung          kommen.     



  Die scharfen Übergänge bei den     Neigungswechseln     der     Federcharakteristik    können abgeschwächt und so  mit ein     gleichmässigerer    Verlauf der     Charakteristik     erreicht     werden,    wenn man -die     Endflächen    30a der  Ringe 30 gewölbt ausführt, was     'in    Figur 4 bei einem  Ring gestrichelt     dargestellt    ist.  



  Die Ringe 30 dieses Ausführungsbeispieles können  auch durch Schraubenfedern     unterschiedlicher    Länge  ersetzt sein. Weiterhin ist es möglich, die Ringe 30  oder die Schraubenfedern gleich lang zu machen und       dafür    den Ring 34 stufenförmig auszubilden.     Schliess-          lich    können die Ringe 30 auch durch um die Zug  stange 8 herum verteilte, einzelne, stabförmige Gum-    mipuffer oder einzelne Schraubenfedern verschiedener  Länge ersetzt sein.  



  In dem Beispiel nach     Figur    5 besteht die elastische  Verbindung 10 aus einer einfachen Schraubenfeder 41,  ,die zwischen zwei Flächen 31     und    33 zweier ringför  miger     Platten    32 und 34 eingespannt ist, wobei die       Platte    32 wiederum über Tragelemente 18, 19 mit dem       Fahrzeugkasten    1     verschweisst    ist.

   Die Feder 41     besitzt     in ihren     einzelnen        Windungen        verschiedene        Steigungen.     Dadurch     wird    wiederum eine     nicht    lineare Federcha  rakteristik,     ähnlich    derjenigen von Figur 7,     erreicht.     



  Die Halterung des Ringes 34 an der Zugstange 8  ist in den beiden vorstehenden Beispielen     gleichartig     derjenigen der Hülse 20 in Figur 3     aufgebaut.     



  Die Schraubenfeder des Ausführungsbeispieles  nach Figur 5 kann auch durch eine Evolutfeder oder  eine     Kegelstumpffeder    ersetzt sein.  



  Bei dem Beispiel nach Figur 6 sind die Zugstangen       8,,    und     8h    je in     zwei    Teile 8a und 8b     unterteilt,    die  durch je einen Bolzen 50     gelenkig    miteinander ver  bunden :sind.     In    dem Gelenkpunkt     greift    als elastisches       Element    10 eine auf Druck vorgespannte Feder 51  an.

   Diese     Feder    51 hat die Aufgabe, Teile 8'a und 8'b  dauernd unter einer Zugspannung zu     halten.    Weiter  hin verhindert sie ein ruckartiges Strecken der beiden  Teile 8'a und 8'b, wenn sich der Abstand der     Fixpunkte     am Fahrzeugkasten 1 und     @am        Triebgestell    3 plötzl'i'ch       vergrössert.    Sie bewirkt also, dass die     Streckbewegung     gedämpft     erfolgt.     



  Als     Widerlager    für die Feder 51 dient eine mit  der     Grundplatte    19     verbundene,    gewinkelte Abstüt  zung 52. Die Zugstangen     8,,    und     8h    sind über das mit  einer Bohrung versehene     Tragelement    18 am Fahr  zeugkasten     mittels    eines     Bolzens    53     ange'lenkt.     



  Die nicht lineare     Kennlinie    des elastischen Ele  mentes 10 wird hier durch die gegenseitige geometri  sche     Anordnung    - d. h. durch den     Winkel,    den. die  sich im Gelenkpunkt 50 schneidenden Achsen der       Zugstangenteile    8a und 8b untereinander und mit der  Mittelachse der     Feder    bilden - erreicht. Die Nicht  hnearität kann verstärkt     werden,    wenn man die Fe  der 51 selbst mit einer nicht     linearen        Charakteristik     ausbildet.  



       Weiterhin    besteht die Möglichkeit, eine der beiden  erwähnten Gummikonstruktionen statt der Feder 51  in diesem     Ausführungsbeispiel    als elastisches Element  10 zu verwenden.     Schliesslich    sei noch     erwähnt,        dass          alle    der hier gezeigten elastischen Elemente 10   unter Umständen     geringfügig    verändert - in der Kon  struktion nach Figur 2 verwendet werden können, bei  der die elastischen Elemente 10 zwischen dem Trieb  gestell 3 und der Zugstange 8     angeordnet    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tiefzugvorrichtung für Triebfahrzeuge, bei der der Fahrzeugkasten mit dem Triebgestell über zwei Zug stangen verbunden ist, deren Achsen die vertikale Mit telachse des Triebgestelles möglichst tief schneiden, dadurch gekennzeichnet, 'dass jede Zugstange über mindestens ein elastisches Element derart verspannt ist, dass sie bei allen Betriebszuständen auf Zug bean sprucht ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das elastische Element eine nicht lineare Federcharakteristik aufweist, derart, dass es mit steigender Belastung steifer wird. 2. Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element aus Gummi besteht, der zunächst überwiegend auf Scherung, mit steigender Belastung jedoch zusätzlich mehr und mehr auf Druck bean sprucht ist. 3. Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element aus einer Anzahl Teilfedern zu sammengesetzt ist, die stufenweise zur Wirkung kommen. 4.
    Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Teilfedern aus kon zentrisch um die Zugstange angeordneten Ringen be stehen, die verschiedenen Abstand von ihrer einen Auflagefläche besitzen. 5. Tiefzugvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Teilfedern aus um die Zugstange herum angeordneten stabförmigen Gummi puffern bestehen, die verschiedenen Abstand von ihrer einen Auflagefläche besitzen. 6. Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element aus einer Schraubenfeder mit ver schiedenen Steigungen besteht. 7.
    Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element aus einer Kegelstumpffeder besteht. B. Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element .aus einer Evolutfeder besteht. 9. Tiefzugvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zugstange in zwei durch ein Gelenk verbundene Teile geteilt ist, die durch eine vorzugsweise am Gelenk punkt angreifende Feder unter Zugspannung gehal ten sind.
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