CH415831A - Vorrichtung zum Umwandeln eines Informationssignals, insbesondere eines Messsignals, in eine die Grösse des Informationssignals kennzeichnende Gruppe von Impulsen - Google Patents

Vorrichtung zum Umwandeln eines Informationssignals, insbesondere eines Messsignals, in eine die Grösse des Informationssignals kennzeichnende Gruppe von Impulsen

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CH415831A
CH415831A CH194664A CH194664A CH415831A CH 415831 A CH415831 A CH 415831A CH 194664 A CH194664 A CH 194664A CH 194664 A CH194664 A CH 194664A CH 415831 A CH415831 A CH 415831A
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pulses
pulse
pulse generator
switch
pulse modulator
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CH194664A
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Cornelis Balder Johan
Kramer Cornelis
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Philips Nv
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Landscapes

  • Recording Measured Values (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum     Umwandeln    eines     Informationssignals,        insbesondere    eines     Messsignals,          in    eine die Grösse des     Informationssignals    kennzeichnende Gruppe von     Impulsen       Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Umwandeln eines Informationssignals, insbeson  dere eines     Messsignals,    in eine die Grösse des Infor  mationssignals kennzeichnende Gruppe von Impul  sen, welche in einer Aufzeichnungsvorrichtung auf  gezeichnet wird. Solche Vorrichtungen können z. B.

         vorteilhaft    in     Kontroll-    oder     Messapparaturen    zum  unmittelbaren Aufzeichnen eines     Messsignals    im bi  nären oder     dezimalen    Zahlensystem verwendet wer  den.  



  Die Erfindung bezweckt eine Vorrichtung vom  eingangs erwähnten Typ zu schaffen, welche sich  durch einfachen     Aufbau    sowie durch genaue Auf  zeichnung und durch eine weitgehende Beschränkung  der Abhängigkeit von den     Eigenschaften    der ange  wandten Elemente unterscheidet.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet,     d'ass    ein als Schalter     wirkender    Im  pulsmoduTator mit einem an diesen     angeschlossenen     Impulsgenerator vorgesehen ist, wobei die Ausgangs  impulse des     Impulismodulators    der     Kaskad'enschal-          tung    eines     Tiefpassflters    und eines     Differenzerzeugers     zugeführt werden, und an diesen     Differenzerzeuger     auch das Informationssignal angelegt wird, um ein  Differenzsignal zu erzeugen, das den als Schalter  wirkenden     Impulsmodulator    steuert,

   und diese Vor  richtung weiter mit einer     Aufzeichnungsvorrichtung     in Form einer Zählvorrichtung und mit einem     Start-          Stop-Kreis    versehen ist, der beim Starten die Zähl  vorrichtung an den Ausgangskreis des     Impulsmodu-          lators        anschliesst    und nach einer bestimmten Anzahl  von Impulsen des Impulsgenerators vom Startzeit  punkt an die Verbindung zwischen der Zählvor  richtung und dem Ausgangskreis des     Impulsmodu-          lators    selbsttätig unterbricht.

      Es sei noch erwähnt, dass der als Schalter wir  kende     Impulsmodulator        Impulse    einer einzigen Po  larität oder entgegengesetzter     Polrarität    liefern kann.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung und ihre       Vorteile    werden nachstehend anhand der Figuren  näher erläutert.  



       Fig.    1     zeigt    in einem Blockschaltbild eine Vor  richtung nach der Erfindung.  



       Fig.    2     zeigt        eines        Ausführungsform    einer Vor  richtung nach der Erfindung.  



       Fig.    3 stellt eine     Strom-Spannungskennlinie    dar  zur Erläuterung der in     Fig.    2 gezeigten Vorrichtung,  während       Fig.    4 eine besonders einfache Vorrichtung nach  der     Erfindung    veranschaulicht.  



  Die in     Fig.    1 gezeigte Vorrichtung nach der Er  findung ist dazu eingerichtet, ein     Mefsssign.al,    das von  einem     Messgenerator    1 herrührt     und'.        in    der Bandbreite  von 0-2 Hz     liegt,    in eine die Grösse des     Messsignals     kennzeichnende Gruppe von Impulsen umzuwandeln,  welche in einer Aufzeichnungsvorrichtung aufge  zeichnet wird.

   Zu diesem Zweck enthält die Vor  richtung einen als Schaltvorrichtung wirkenden Im  pulsmodufator 3 mit einem an     d'ie'sen    angeschlosse  nen Impulsgenerator 4 zum Erzeugen von Impulsen  mit einer     Impulswiederholungsfrequenz    von 25     kHz;     weiter     enthält        die        Vorrichtung    einen     Impulserneuerer     5,     ein    an dein Ausgangskreis des Impulserneuerers 5  angeschlossenes     Tiefpassfilter    6 und einen darauf  folgenden Differenzerzeuger 7, der     mit    dem Impuls  mod'ulator 3 verbunden ist.

   Das     Tiefpassfilter    besteht  aus einem Reihenwiderstand und einem     Querkond'en-          sator    und hat eine     Grenzfrequenz,    welche die höchste  zu übertragende Signalfrequenz überschreitet, aber  die     Impulswiederholungsfrequenz        unterschreitet.    Die           Grenzfrequenz    des     Tiefpassfilters    beträgt zum Bei  spiel 200     Hz.     



  Dem     Differenzerzeuger    7 wird     zusammen        mit     der Ausgangsspannung des     Tiefpassfilters    6 das     Mess-          signal    zum Erzeugen einer     Differenzspannung        zu-          geführt,    welche den als Schaltvorrichtung wirkenden       Impulsmodulator    3 derart steuert,

   dass in Anhängig       keit    von der Polarität des     Differenzsignals        die    dem       Impulsmodulator    3 zugeführten Impulse des Impuls  generators durchgelassen oder unterdrückt werden.  In der     gezeigten    Ausführungsform hat z.

   B. ein posi  tives     Differenzsignal    den     Impulsmodulator    3 in die       Durchlasslage    gebracht, und die     durchgelassenen     Impulse werden zur weiteren     Verarbeitung    dem Im  pulserneuerers 5 durch Sperrung des Tores 10 nach  einem negativen     Differenzsignal    der     Impulsmodülator     gesperrt ist und keine     Impulse    durchgelassen werden.  



  Die     gezeigte    Vorrichtung     enthält    zur Aufzeich  nung     der    Grösse des     Messsignals    ausser der     Aufzeich-          nungsvorrichtung    2 in Form eines Aufzeichnungs  zählers vom dezimalen     Typ    auch einen     Start-Stop-          Kreis    8     mit    einem     Betätigungsschalter    9,

   der bei  Betätigung durch Freigabe .eines     Tores.    10 den     Auf-          zeichnungszähler    2     an    den     Impulserneuerer    5     an-          schliesst    und die Verbindung     zwischen    dem     Auf-          zeichnungszähler    2 und dem Ausgangskreis des Im  pulserneuerers 5 durch Sperrung des Tores 10 nach  einer     bestimmten        Anzahl    von     Impulsen    des     Impuls-          generators    4 vom Startzeitpunkt her unterbricht,

   wo  bei die Freigabe und die Sperrung des Tores 10       mittels    einer bistabilen     Kippschaltung    11 bewirkt  werden. Die     bistabile        Kippschaltung    11 enthält     zwei     kreuzweise verbundene     Transistoren    12, 13, wobei  jeweils der     Kollektorkreis    des einen Transistors 12       bzw.    13 galvanisch     mit    der Basiselektrode des an  deren     Transistors.    13 bzw. 12 verbunden ist.

       Über     den Betätigungsschalter 9 ist an die Basiselektrode  des     Transistors    12 eine     Steuerspannungsquell'e    14       angeschlossen,    die bei Betätigung des Betätigungs  schalters 9     mittels    eines.

   der     Basllselektrode    zuge  führten     positiven        Impulses,    das     Umklappen    der     bi-          stabilen        Kippschaltung    11 von     der    Ruhelage in die  Arbeitslage     herbeiführt,    wobei der Transistor 13  leitend und der Transistor 12 gesperrt ist.  



  Um dafür zu sorgen, dass das Tor 10 nach einer       bestimmten    Anzahl von Impulsen des     Impulsgene-          rators    4 gesperrt wird, ist die gezeigte Vorrichtung       gleichfalls        mit        eihem    Hilfszähler 15 vom     dezimalen     Typ versehen,

   der über     ein    von der     bistabilen        Kipp-          schallltung    11     gesteuertes    Tor 16 mit dem     Impuls-          generator    4 verbunden ist und der nach einer be  stimmten     Anzahl    von Impulsen des.     Impulsgegera-          tors    4 eine     Stop-Spannung    für die     bistabile        Kipp-          schaltung    11 liefert.

       Insbesondere    liefert der     Hilfs-          zähler    15 in der gezeigten Ausführungsform nach 104       Impulsen    des.     Impulsgenerators    4 einen Ausgangs  impuls positiver Polarität, der über die     Leitung    17  der     Basiselektrode    des.

       Transistors    13 zugeführt wird  und     somit    das     Umklappen    der     bistabilen        Kippschal-          tung    11 von der Arbeitslage in die Ruhelage her-         beiführt,    wobei der Transistor 12 leitend und der       Transistor    13 gesperrt ist.  



  Wenn also in der     gezeigten    Vorrichtung der  Betätigungsschalter 9 geschlossen wird, werden durch  das     Umklappen    der     bistabilen    Kippschaltung 11 von  der Ruhelage in die Arbeitslage die beiden Tore 10,  16 gleichzeitig freigegeben und werden die Impulse  des     Impulsmodulators    3 und des     Impulsgenerators    4  dem Aufzeichnungszähler 10 bzw.

   dem     Hilfszähler    15  zugeführt, wobei die     bistabile        Kippschaltung    11  nach 104 Impulsen des Impulsgenerators 4 durch die       Stop-Spannung    des Hilfszählers 15 wieder in die  Ruhelage umgeklappt wird und somit die beiden Tore  10, 16 wieder sperrt. Wie     nachstehend    näher erläutert  wird, wird dabei die Grösse der     Messspannung    im       Aufzeichnungszähler    2 nach dem dezimalen Zahlen  system     aufgezeichnet.     



  Wenn der gezeigten Aufzeichnungsvorrichtung  ein     Messsignal    zugeführt wird,     wird    der     Impulsmodu-          lator    3 in einem von der Grösse des     Messsignals    ab  hängigen Wechsel freigegeben und gesperrt und wer  den dabei die im     Impulsmodulator    3 durchgelassenen  Impulse über den     Impulserneuerer    5 dem     Tiefpass-          filter    6 zugeführt, wobei durch     Glättung    eine Gleich  spannung entsteht,

   welche     proportional        mi't    der je       Zeiteinheit    dem     Tiefpassfilter    6 zugeführten Anzahl  von Impulsen ist. Ist das     Messsignal    grösser als die       Ausgangsspannung    des.

       Tiefpassfilters    6, so dass die  Differenzspannung eine positive Polarität aufweist,  so lässt der     Impulsmodulator    3 die vom Impuls  generator 4 herrührenden     Impulse,    durch, und     diese     Impulse führen eine Vergrösserung der     Ausgangs-          spannung    des     Tiefpassflters    6 herbei, während um  gekehrt, wenn das     Messsignal    kleiner als die Aus  gangsspannung des     Tiefpassfilters    6 ist,

   der     Impuls-          modulator    3 durch die     auftretende    Differenzspan  nung gesperrt wird und keine Impulse     durchlässt,    was       eine    Abnahme der Ausgangsspannung des     Tiefpass-          filters    6 zur Folge hat.  



  Die     gezeigte        Vorrichtung    ist somit bestrebt, die       Grösse    der     Ausgangsspannung    des     Tiefpassfilters    6  und die Grösse des     Messsignals    einander gleich zu  machen,

   da bereits     die        geringste        Differenz    zwischen  diesen     beiden    Spannungen durch Freigabe oder Sper  rung des     Impulsmodulators    3 für die diesem     Mod'u-          lator    zugeführten Impulse des Impulsgenerators 4  eine     Korrektion    der dann auftretenden Abweichung       herbeiführt.    In dieser     Weise    wird erzielt,

       d'ass    die An  zahl von Ausgangsimpulsen je Zeiteinheit die Grösse  des     Messsignals    sehr genau     kennzeichnet.    Die er  zielte Genauigkeit beträgt sogar etwa 1103 oder       weniger.     



  Zur Aufzeichnung der Grösse des     Messsignals     werden die     am        Impulsmodulator    3 auftretenden  Impulse über den     Impulserneuerer    5 dem Aufzeich  nungszähler 2     zugeführt,    der zu     diesem    Zweck bei       Betätigung    des Schalters 9 in der oben erläuterten  Weise während 104 Impulse des     Impulsgenerators    4  an den Ausgangskreis des     Impulserneuerers    5 an  geschlossen ist.

   Infolge der Tatsache,     d'ass    die An-      zahl von Impulsen des     Impulsmodulators    3 je Zeit  einheit genau     proportional    der Grösse des     Messsignals     ist,     zeichnet    der Aufzeichnungszähler 2 die Grösse       dels        Masssignals        unmittelbar    in einem dezimalen       Zahlensystem    auf.

   Wenn angenommen wird, dass 104       aufgezeichnete    Impulse im Aufzeichnungszähler 2       einem        Messsignalwert    von V Volt     entsprechen,    ent  spricht ein einziger     Impuls        lV    Volt und beträgt dar       Messsignalwert    bei     N-Impulsen    N     1V        Vodt.    In     einem     praktischen     Ausführungsbeispiel,

      bei dem 104 Im  pulse     einem    Wert von 10 Volt entsprechen und der       Aufzeichnungszähler    5876 Impulse     aufzeichnet,    be  trägt der     Messsignalwert    5,876 Volt, wobei     dIe    Tole  ranz einige Einheiten im     letzten    Dezimal beträgt.  



  Die     gezeigte    Aufzeichnungsapparatur     unerscheä-          det    sich nicht nur durch eine einfache Bauart und  eine grosse Genauigkeit, sondern auch durch ihre  weitgehende Unabhängigkeit von den angewandten  Elementen,     wenn    nur dafür gesorgt wird, dass der       Inhalt    der vom     ImpuTserneuerer    5 abgegebenen Im  puls der     erforderlichen    Genauigkeit entspricht, das  der     Kreis    zwischen dem Ausgang und dem Eingang  des     Impulsmodulators    als     ein        Gegenkopplungskreis     wirkt.

   All diese     Vorteile    machen die     beschriebene     Apparatur für Anwendung in der     Praxis        besonders     geeignet.  



  Statt der Anwendung von     Dezimalzählern    für den  Aufzeichnungszähler 2 und den Hilfszähler 15 lassen  sich     gleichfalls    binäre Zähler verwenden, wobei     die     Grösse des     MesssignA        vertes    im binären Zahlen  system aufgezeichnet     wird:.    Solche binären     Zähl-          vorrichtungen    lassen sich z. B.     vorteilhaft        zur    wei  teren Verarbeitung der Massergebnisse in elektroni  schen     Rechenmaschinen    anwenden.  



  Es     sei    noch erwähnt,     d'ass    in der gezeigten Vor  richtung die     Reihenfolge    des     Tiefpassfilters    6 und  des     Differenzerzeugers    7 ohne     Bedenken        umgekehrt     werden     kann.     



       Fig.    2     zeigt        eine    Abart der in     Fig.    1     dargestellten          Vorrichtung,    wobei entsprechende     Elemente    mit den  gleichen Bezugsziffern     bezeichnet    sind.  



  Um einen     besonders        einfachen    und empfind  lichen     Impulsmodulator    zu erhalten, werden     in    dieser  Vorrichtung zwei     Zweipolelemente    in Form von     zwei          Tunneldioden    18, 19 angewandt, welche, wie aus der  'in     Fig.    3     dargestellten        Strom-Spannungskennlinie     hervorgeht, beim     Überschreiten    eines     bestimmten     kritischen     Spannungswertes        Vk    einen negativen  Widerstandswert aufweisen.

   Die     ungleichnamigen     Elektroden der     Tunneldioden    18, 19 sind     mitein-          under    verbunden, und an diesen Verbindungspunkt  sind über den Widerstand 20 bzw. 21 das     Tiefpass-          filter    6 und der     Messsignalgenerator    1     angeschlbssen,     wobei über einen Transformator 22 den anderen un  gleichnamigen Elektroden die Impulse des     Impuls-          generators    4 zugeführt werden, welche die Einstellung  der beiden Tunneldioden 18,

   19 jeweils     in    Richtung  ihres negativen     Widerstandswertes        verschiebt.    Den         Verbindungspunkt    der     Tunneldioden    18, 19 werden  die Ausgangsimpulse des     Impulsmodulators    entnom  men, welche über den Impulsverstärker 23     zur     weiteren Verarbeitung dem     Tiefpassfilter    6 zugeführt  werden, wobei über das Tor 10 auch der Auf  zeichnungszähler 2 an den Verbindungspunkt der       Tunneldioden    18, 19 angeschlossen ist.  



  In einer Weise, die völlig mit dem bereits in       Fig.    1 beschriebenen Vorgang identisch ist, werden  je nach der Polarität des     Differenzsignals,    das in der       gezeigten    Vorrichtung durch die     Differenz        zwischen     den über die Widerstände 21, 22 fliessenden Strömen  gebildet wird, die vom Impulsgenerator 4 stammen  den Impulse     weitergegeben    oder unterdrückt. Wird  z.

   B. zu einem bestimmten Zeitpunkt durch das     dann          auftretende    Differenzsignal die     Tunneldiode    19 in  der     Durchlassrichtung    und die Tunneldiode 18 in der  Sperrichtung vorgespannt, so wird ein über den       Transformator    22 den     Tunneldioden    18, 19 zu  geführter     Impuls    zur Folge haben, dass die     Tunnel-          diode    19     jenseits    der Spitze T der     Strom-Spannungs-          kennlinie,

          insbesondere    im     flachen    Gebiet<I>CD</I> ihrer       Strom-Spannungskennlinie,    und die     TunneIdibde    18  im Gebiet diesseits der Spitze T eingestellt werden.

    Beim Auftreten eines     Impulses    des.     Impulsgenera-          tors    4, der,     wile    oben bereits erwähnt wurde,     die-    Ein  stellpunkte     der    beiden Tunneldioden 18, 19 gleich  zeitig in     Richtung    der     Negativwid#erstandskennlinie          verschiebt,

      wird nämlich die Einstellung der Tunnel  diode 19 wegen ihrer     Voreinstellung    in der Durch  lassrichtung     zunächst        der        Strom-Spannungskenn-          linie    über die Spitze T nach kleineren Stromwerten  folgen,     wodurch    die     Tunneldiode    18     in.        einem        Punkt     im Gebiet der Spitze T     verriegelt    wird.  



  Die beiden Tunneldioden 18, 19 bilden     zusammen     einen     Spannungsteiler    über dem     Transformator    22,  wobei der Wiederstand der     Tunneld'iod'e    19, der vom       Quotienten        der    zu ihrem Einstellpunkt im flachen       Einstellgebiet    CD gehörenden     Spannungs-    und Strom  werte bedingt wird, um eine Grössenordnung grösser  als der     Wikiarstand    der Tunneldiode 18     ist,    der vom       Quotilenten    der zu ihrem Einstellpunkt für den     kri-          ,

  tischen    Wert     Vk    gehörenden     Spannungs-    und Strom  werte     bedingt    wird, so dass der dem Transformator 22  zugeführte     Impuls    über den sehr     niedrigen    Wider  stand der Tunneldiode 18 nach der Ausgangslei  tung 24 weitergeleitet wird. Wenn die Tunneldiode 18  in der     Durchlassnichtung    und die     Tunneldiode    19  in der     Sperrichtung        vorgespannt    sind, wird dagegen  dem     Tiefpassfilter    kein Impuls zugeführt.  



  Genau so wie anhand der     Fig.    1     erörtert    wurde,  sind die     Ausgangsimpulse    des     Impulsmodulators    3  bestrebt, nach Verstärkung und     Polaritätsumkehrung     im Impulsverstärker 23 über das     Glättungsfilter    6,  das     Differenzsignal    auf Null     einzustellen,

      wobei die  Anzahl der je Zeiteinheit dem     Impulsmodulator    3  entnommenen Impulse genau der Grösse des     Mess-          signa!Cs    proportional     äst.    In dieser Vorrichtung er  folgt die Aufzeichnung in der gleichen Weise wie       in        Fig.    1 beschrieben. Die Ausgangsimpulse des Im-           pulsmodulators    werden     nämlich    bei Betätigung des  Schalters 9     während    104 Impulse des     Impulsgene-          rators    4 dem     Aufzeichnungszähler    2     zugeführt.     



  Im     Vergleich    zu der in     Fig.    1 gezeigten Vorrich  tung unterscheidet sich die Vorrichtung nach     Fig.    2  durch ihre<I>grosse</I>     Empfindlichkeit        (Unterschiede    von  2     ,uA    im     Differenzsignal    werden z.

   B. noch bemerkt)  und ausserdem durch     ihre    besonders grosse Einfach  heit; es     stellt    sich heraus, dass in dieser Vorrichtung  u. a. ein Impulserneuerer fortgelassen werden kann,  da     Verzerrungen        in,    den     Ausgangsimpulsen    des     Im-          pulsmodulators.    3 weitgehend'     beschränkt    sind. Bei  der gezeigten     Vorrichtung    wirkt der     Impulsmodulator     3 gleichzeitig als Impulserneuerer.  



       Fig.    4 zeigt eine     wertere        Vereinfachung    der     Vor-          richtung    nach der     Erfindung.     



       Die    denen der     Fig.    2     entsprechenden    Elemente  sind     in        Fig.    4 mit den gleichen     Bezugsziffern    be  zeichnet.  



  Wie     anhand    der     Fig.    2 beschrieben wurde, wer  den zum Erzeugen des Differenzsignals die vom Im  puTsmodulator 3 stammenden     Innpulse    über einen als       Phasenumkehrstufe    wirkenden Verstärker 23 einem  durch ein     Vierpolnetzwerk    gebildeten     Tiefpassfilter          zugeführt.    Die beiden     Funktionen    - die     Phasen-          umkehrung    und die     Glättang    - werden in der     Vor-          richtung    nach     Fig.    4 durch die  <RTI  

   ID="0004.0051">   Anwendung    eines  an den Verbindungspunkt der Tunneldioden 18, 19  angeschlossenen     Glättungsfilter        vollführt,    das aus. der       Reihenschaltung    eines Widerstandes 25 und     einer     Spule 26 besteht.  



  Am     Verbindungspunkt        dler        Tunneldioden    18, 19  auftretende Impulse werden zur     Glättang    der Reihen  schaltung des Widerstandes 25 und der     Spule,    26       zugeführt,    wobei infolge der bei     Glättang    der Impulse  in der Spule 26 erzeugten entgegengesetzt gerichteten  elektromotorischen Kraft ein Strom fliesst, der mit  dem über den     Reihenwiderstand    27 zugeführten       Signalstrom    das     erwünschte        Differenzsignal    liefert.

    In der gezeigten Ausführungsform     ward    das     Mess-          signal    über den     Reihenwiderstand    27     dem.        Verbin-          dungspunkt    der Spule 26 und des     Widerstandes    25       zugeführt.     



  Die     Wirkungsweise    der gezeigten Vorrichtung     ist     gleich der der     Vorrichtung    nach     Fig.    3, wobei auch  in diesem     FaTI,    die je     Zeiteinheit    am Verbindungs  punkt der     Tunneldioden    18, 19 auftretenden Im  pulse genau der     Grösse    des     Messsignals    proportional  sind, und die     Aufzeichnung        erfolgt    in der gleichen       Weise,    wie sie bei den     Vorrichtungen    nach den       Fig.    1 und 3 beschrieben ist.  



  Nachstehend werden von einer in der Praxis ein  gehend     geprüften        Vorrichtung    vom erwähnten     Typ     die folgenden Daten erwähnt:       Tunneldioden    18, 19:     Germanium-Tunneldioden          mit        einem        Spitzenstrom    von 5     mA,     Widerstand 25:     120D     Spule 26: 100 m11,  Widerstand 27:

   1     k2.       Es     .seii    noch bemerkt, dass statt Tunneldioden auch  andere     Zweipolelemente    mit     Negativ-Widerstands-          kennUnie    angewandt werden können, z.

       B.        pnpn-          Dioden.    Weiter sei noch     erwähnt,    dass statt des von  Hand     betätigten    Schalters 9 des     Start-Stop-Kreises    8       in    den betreffenden Vorrichtungen auch     elektronisch          gesteuerte    Schalter Anwendung     finden        können,    z. B.  für selbsttätige Aufzeichnung von     Messsignalen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Umwandeln eines Informations signals in eine die Grösse des Informationssignals kennzeichnende Gruppe von Impulsen, welche in einer Aufzeichnungsvorrichtung aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, d'ass ein als Schalter wir kender ImpuT'smodul@ator mit einem an diesen ange schlossenen Impulsgenerator vorgesehen ist,
    wobei die Ausgangsimpulse des Impulsmodulators der Kaskad'enschaltung eines Tiefpassfälters und' eines Differenzerzeugers zugeführt werden, und an diesen Differenzerzeuger auch das Informationssignal an gelegt wird, um ein Differenzsignal zu erzeugen, das e den als Schalter wirkenden Impulsmodulator steuert,
    und diese Vorrichtung weiter mit einer Aufzeich nungsvorrichtung in Form einer Zähllborrichtung und mit einem Start-Stop-Kreis versehen ist,
    der beim Starten die Zählvorrichtung an den Ausgangskreis f des Impulsmodulators anschliesst und nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen des Impulsgene rators vom Startzeitpunkt an die Verbindung zwi schen der Zählvorrichtung und dem Ausgangskreis des Impulsmodulators selbsttätig unterbricht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach .Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Hilfs- zähler versehen ist, der beim Starten des Start-Stop- Kreises an den Impulsgenerator angeschlossen wird i und nach einer bestimmten Anzahl von Impulsen des Impulsgenerators eine Stop-Spannung für den Start- Stop-Kreis liefert. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Zähl vorrichtung und der Hilfszähler über je, ein Tor an den Ausgangskreis des Impulsmodulators angeschlos sen sind, und d'ass zum Steuern der Tore der Start- 'Stop-Kreis mit einer bistabilen Kippschaltung ver sehen ist,
    die bei Betätigung durch einen Betätigungs schalter die beiden Tore freigibt und nach einer be stimmten Anzahl von Impulsen des Impulsgenerators durch die, der bistabilen Kippschaltung zugeführte Stopspannung des Hilfszählers die beiden Tore sperrt. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsschalter ein elek tronischer Schalter ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsmod'ulator durch zwei miteinander verbundene Tunneldioden gebildet wird, wobei den miteinander verbundenen Elektroden der Tunneldioden das Messsignal und das Ausgangs signal des Tiefpassfilters und den anderen Elektroden der Tunneldioden die Impulse des Impulsgenerators zugeführt werden,
    während dem Verbindungspunkt der beiden Tunneldioden die Ausgangsimpulse des Impulsmod'ulators entnommen werden. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Verbindungspunkt der beiden Tunneldioden entnommenen Ausgangsimpulse über einen als Phasenumkehrstufe wirkenden Ver stärker dem Tiefpassfilter zugeführt werden. 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefpassfilter durch die Reihenschaltung einer S" r ale und eines Widerstandes gebildet wird, welche Reihenschafung an den Ver- bindungspunkt der Tunneldioden angeschlossen ist.
CH194664A 1963-02-21 1964-02-18 Vorrichtung zum Umwandeln eines Informationssignals, insbesondere eines Messsignals, in eine die Grösse des Informationssignals kennzeichnende Gruppe von Impulsen CH415831A (de)

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NL63289316A NL141339B (nl) 1963-02-21 1963-02-21 Inrichting voor het omzetten van een informatiesignaal, in het bijzonder een meetsignaal in een de grootte van het informatiesignaal karakteriserende groep pulsen.

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NL141339B (nl) 1974-02-15
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