CH416004A - Verfahren zur Herstellung von Kochgeschirr - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kochgeschirr

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CH416004A
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CH1349365A
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Groeninger Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C4/00Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge
    • C23C4/02Pretreatment of the material to be coated, e.g. for coating on selected surface areas
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J36/00Parts, details or accessories of cooking-vessels
    • A47J36/02Selection of specific materials, e.g. heavy bottoms with copper inlay or with insulating inlay
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von     Kochgeschirr       Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein Verfahren  zur     Herstellung    von Kochgeschirr, dessen Oberfläche       mindestens    teilweise mit     einem    Belag versehen ist.  



  Es ist bekannt,     @dass    Kochgeschirr,     beispielsweise     eine Bratpfanne, welches mit einem Belag von       Polytetrafluoräthylen    überzogen ist, gegenüber den       bisher    üblichen Kochtöpfen bzw. Pfannen     gewisse          Vorteile    aufweist. So hat es sich gezeigt, dass das  Kochgut in derart überzogenem Kochgeschirr so gut  wie keine Tendenz zum Festbacken oder Anbrennen  zeigt und dass somit für den Koch- bzw.     Bratvorgang     keinerlei Fett mehr benötigt wird.  



  Bei einem bekannten     Verfahren    wind die das       Ausgangsmaterial        des        Kochgeschirrs    bildende     Metall-          ronde    zunächst der Einwirkung einer     Säurelösung     ausgesetzt und anschliessend auf die so geätzte Ober  fläche der     Polytetrafluoräthylenbelag    aufgebracht.

    Dabei     müssen    diejenigen Teile des     Kochgeschirrs,     welche mit der Säurelösung     ,nicht    in Berührung       kommen    sollen, während der Säurebehandlung flüs  sigkeitsdicht     abgeschirmt        sein,        was    naturgemäss     einen     zusätzlichen Aufwand an     Zeit    und Kosten mit sich  bringt. Auch     birgt    der Umgang mit Säuren     selbst     beim Einsatz geschulten     Fachpersonals    stets ein ge  wisses Risiko.  



  Das durch die vorliegende Erfindung     geschaffene     Verfahren vermeidet     diese    Nachteile dadurch, dass  die mit dem Belag zu überziehende Oberfläche des  Kochgeschirrs vor dem Aufbringen     des    Belages sand  gestrahlt     wird.     



  Eine     Säurebehandlung    ist bei     diesem    Verfahren  nicht mehr erforderlich. Durch das Sandstrahlen,  das     entweder        mit        einem        trockenen    oder in     einer          Flüssigkeit    mitgeführten     Strahlmittel    erfolgen kann,       wind    die zu überziehende     Oberfläche    des     Kochge-          schirrs        aufgerauht,

      so dass     sich        eine        ausgezeichnete     Haftung     des    Belages ergibt. Ausserdem bleibt das    Verfahren nicht auf das Auftragen von Polytetra  fluoräthylen beschränkt, sondern es können auch  andere Kunststoffe, insbesondere     halogenhaltige    Poly  mere, verwendet werden. Besteht die     Metallronde     aus Stahl, so kommt auch ein Emailbelag in Frage.  



       Gemäss    einer bevorzugten Ausführungsform     des     Verfahrens wird eine     Aluminiumronde    mit einer       Wandstärke    zwischen etwa 5 und 8     mm    im Streck  drückverfahren     mit    einer     Drückrolle    auf     einem    um  laufenden     Drückfutter        geformt.    .Anschliessend wird  der geformte Körper     mit    einem chlorierten Kohlen  wasserstoff, beispielsweise     Perchloräthylen,    .entfettet  und sandgestrahlt.

   Die Korngrösse     des    zum Sand  strahlen     verwendeten        Strahlmaterials    liegt vorzugs  weise zwischen 100 und     150,u.    Der auf diese Weise  zur Aufnahme des     Belagmaterials    vorbereitete Körper  wird nun auf eine drehbare,     mit    einem Antrieb ver  sehene     Scheibe    aufgesteckt, .von welcher er in gleich  mässige Drehung versetzt     wind.        Eine    im     Abstand    von  der Scheibe angeordnete und gegen dieselbe gerich  tete Spritzpistole,

   welche durch einen     @an    sich be  kannten Mechanismus eine     ständige        oszillierende     Bewegung erhält, wird daraufhin     eingeschaltet.        Das     durch die     Pistole    auf den     Körper    .aufgespritzte Mate  rial haftet auf der durch     Sandstrahlen        vorbehandelten     Oberfläche sehr gut und bildet nach dem Einbrennen  einen harten, sehr     verschleissfesten    Belag.  



  Das     vorbeschriebene    Verfahren,     gemäss    welchem  die Verformung der Ronde     dem    Auftragen des Be  lages vorangeht,     bietet    den Vorteil, dass der Belag  praktisch     nicht    mehr durch einen     nachfolgenden     Arbeitsgang verletzt     wenden    kann. Grundsätzlich     ist     es aber auch ohne weiteres möglich, die     Ronde    zu  nächst zu entfetten und sandzustrahlen, dann den  Belag aufzuspritzen und erst anschliessend die Ver  formung vorzunehmen.      Zum Sandstrahlen wird vorzugsweise     ein     trockenes     Material    verwendet.

   Die     Verwendung    eines  in einer Flüssigkeit     notgeführten        Strahlmittels,    die  unter anderem -den     Vorteil    einer geringeren Staub  bildung bietet, liegt aber durchaus im Rahmen des  beschriebenen     Verfahrens.     



  Die Verformung der     Metallronde    kann durch  ein beliebiges der bekannten     sparlosen        Verformungs-          verfahren,    wie Tiefziehen,     Projizier-Streckdrücken,     Streckdrücken, Fliesspressen usw., erfolgen.  



  Die Relativbewegung zwischen dem zu spritzen  den Körper und der Spritzpistole kann selbstverständ  lich beliebig     variiert    werden. Das Aufbringen     des          Belagmaterials    durch Tauchen, auf     elektrostatischem     Wege, durch     Zerstäubung    oder von Hand mit einem  Pinsel ist ebenfalls möglich.  



  Das     Belagmaterial        kann    ein     Kunststoff,    beispiels  weise ein     halogenhaltiges    Polymer, wie Polytetra  fluoräthylen,     Polyvinylchlorid,        Polytrifluormono-          chloräthylen,    sein.

   Andere Kunststoffe,     welche        die          erforderliche    Verschleissfestigkeit und     Hitzebestän          digkeit    besitzen, sowie Lacke und - bei Verwendung  von     Stahlronden    - auch     Emailüberzüge,    kommen       ebenfalls    in Frage. Auch     Kunststoffemulsionen,    bei  spielsweise eine Emulsion von     Polytetrafluoräthylen          in    Wasser, können verwendet werden.  



  Der aufgebrachte Belag kann vor dem     Einbrennen     vorgetrocknet wenden. Auch die     sukzessive        Aufbrin-          gung    mehrerer     übereinanderliegender        Belagschichten     mit oder ohne Einschaltung von     Zwischentrocknungs-          phasen    ist möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kochgeschirr, dessen Oberfläche mindestens teilweise mit einem Belag versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Belag zu überziehende Oberfläche des Kochgeschirrs vor :dem Aufbringen des Belages sand gestrahlt wind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, @dass zunächst die Ronde verformt, dann der geformte Metallkörper entfettet und sand gestrahlt und schliesslich der Belag aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zunächst die Ronde entfettet und sandgestrahlt, dann mit Odem Belag versehen und endlich verformt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Belag ein halogenhaltiges Polymer, beispielsweise Polytetrafluoräthylen, Polyvinylchlorid oder Polytrifluormonochloräthylen, ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, @dass das Aufbringen des Belages in mehreren Schichten erfolgt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 und 2, bei welchem als Aus gangsmaterial eine Stahlronde verwendet wird, da durch gekennzeichnet, dass der Belag ein Emailüber zug ist. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, @dass die Korngrösse des zum Sand strahlen verwendeten Strahlmaterials 100-150 ,cc be trägt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Belag in Form einer Kunst stoffemulsion aufgebracht wird.
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