CH416046A - Getriebe mit gegrenzter Anzahl der Umdrehungen, insbesondere für Rollstore - Google Patents
Getriebe mit gegrenzter Anzahl der Umdrehungen, insbesondere für RollstoreInfo
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Description
Getriebe mit begrenzter Anzahl der Umdrehungen, insbesondere für Rollstore Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit begrenzter Anzahl der Umdrehungen, insbesondere für Roll- store, wobei ein mit einer Schnecke in Eingriff stehendes Schneckenrad auf seinem Umfang zumin dest einen Zahn zum intermittierenden Drehen eines Malteserkreuzes bis zu einem Endanschlag aufweist.
Bei einem derartigen Getriebe ist es bekannt, das Malteserkreuz nur über einen Teil seines Um fangs mit Ausnehmungen bzw. mit Zähnen zu dessen Mitnahme zu versehen. DasAuftreffen des amSchnek- kenrad angebrachten Zahnes auf den nicht ausge sparten Teil des Malteserkreuzes ;stellt den Endan schlag dar.
Das Getriebe ist in der einen Dreh richtung gesperrt, so dass nur eine begrenzte An zahl von Umdrehungen der Schnecke und des Schnek- kenrades bis zu diesem Endanschlag ausgeführt wer den konnte.
Diese Anordnung weist mehrere Nachteile sauf. Der Antrieb (der Schnecke mittels einer Handkurbel ergibt infolge des Schneckengetriebes eine Vergrösse- rung des, Drehmomentes am Schneckenrad und somit eine grosse Umfangskraft des am Schneckenrad an geordneten Zahnes.
Liegt beim Endanschlag letzt genannter Zahn am nicht ausgesparten Teil des Mal teserkreuzes an, so können die :sperrenden Teile in folge des grossen Kraftangriffes leicht zerstört werden. Damit bei unsachgemässer Bedienung der Handkurbel ,der Endanschlag nicht zerstört werden kann, muss eine sehr starke Dimensionierung der Bauteile vor genommen werden, wodurch die gesamte Anlage gross wird.
Sind z. B. zum Herablassen eines langen Roll- stores viele Umdrehungen des Schneckenrades not wendig, so muss das Malteserkreuz viele Aussparun- gen bzw. Zähne aufweisen, da letzteres bis zum Endanschlag weniger als eine Umdrehung ausführen kann.
Diese grosse Anzahl von Aussparungen ides Malteserkreuzes zusammen seit dem vorher erwähn ten nachteiligen grossen Kraftangriff auf das Malte serkreuz machen eine grosse und starke Dimensio- nierung des Malteserkreuzes notwendig, so dass die gesamte Getriebeanordnung nicht klein gebaut wer den kann.
Wird bei der bekannten Anordnung eine andere Anzahl von Umdrehungen des Schneckenrades bis zum Endanschlag gewünscht, so muss weiterhin ein. Mal teserkreuz mit einer anderen Anzahl von Zähnen eingebaut werden.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe ist, ein Getriebe ohne diese erwähnten Nachteile zu schaffen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, d'ass zwischen dem Malteserkreuz und der Schnecken welle ein vom Malteserkreuz bewegbares Glied vor handen ist, welches sich in der unwirksamen Stellung ausser Eingriff mit der Schneckenwelle und in der wirksamen Stellung in Eingriff mit der Schnecken welle zum Sperren des Getriebes befindet.
Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unter- ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung. In letzterer ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Getriebe, teilweise geschnitten, Fig. 2 einen Schitt nach Linie II-II )der Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit des Getriebes, in Richtung des Pfeiles A in Fig. 2 gesehen.
In der häNtigen Gehäuseschale 1 ist eine Schnek- kenwelle 2 in den Lagern 3 gelagert. Die Schnecken welle 2 ist mittels einer nicht dargestellten Hand kurbel sowie eines in den Vierkant 4 der Welle 2 eingesetzten Zwischenstückes drehbar. Eine Schnecke 5 treibt mit einer Untersetzung von 1 : 5 auf ein Schneckenrad 6. In dessen Vierkant 7 ist eine nicht dargestellte Welle eines Rollstores, eines Rolladens oder eines Sonnenstores geführt.
Das Schneckenrad 6 ist zu einen Teil in der Gehäuseschale 1 und zum anderen Teil in der zweiten Gehäuseschale 8 ge lagert. Das Schneckenrad weist auf seinem Umfang einen Zahn 9 auf (Fig. 1). Der Zahn 9 kämmt mit den Aussparungen 10 eines Malteserkreuzes 11, wel ches in den beiden Gehäuseschalen 1, 8 gelagert ist (Fig. 1, 2).
Bei jeder Umdrehung des Schneckenrades 6 wird: das Malteserkreuz 11 intermittierend um eine Zahnteilung gedreht. Das Malteserkreuz 11 weist neun Aussparungen 10 auf, so dass neun Umdrehun gen ides Schneckenrades 6 eine Umdrehung des Mal teserkreuzes 11 ergeben.
Das Malteserkreuz 11 weist einen Zahn 12 auf, der mit den Aussparungen 13 eines weiteren Mal teserkreuzes 14 kämmt. Letzteres ist auf einem in den Gehäuseschalen 1, 8 gelagerten Glied 15 be- festigt. Das Malteserkreuz 14 weist sieben Aus sparungen 13 auf.
Die Schneckenwelle 2 trägt auf ihrem Umfang eine radiale Nase 16. Die Längsachse des Gliedes 15 steht rechtwinklig zur Längsachse der Schnecken welle 2. Das Glied 15 weist zwei Nocken 17, 18 auf, an deren Stirnseiten die Nase 16 zum An schlag gebracht werden kann (Fig. 2).
Dieser An schlag der Nase 16 am Nocken 17 oder 18 ist ider Endanschlag zur Begrenzung der Anzahl Umdrehun gen des Schneckenrades 6. Diese Begrenzung ist in den meisten Fällen als unterer Anschlag beim Ablassen z. B.,eines Rollstores vorgesehen.
Das Glied 15 ist iso ausgebildet, dass die Nase 16 beim Drehen der Schneckenwelle 2 bis auf die zwei Nacken 17, 18 frei über idem Glied 15 durch drehen kann (Fig. 2).
Die zwei Nocken 17, 18 sind .so zueinander ange ordnet, dass der zwischen ihnen liegende Umfamgs- winkel ein Vielfaches der Teilung des Malteserkreuzes 14 ist (Fig. 3). Der Umfangswinkel 19 schliesst drei Teilungen das Malteserkreuzes 14, d. h. drei Aus sparungen 13, ein, wobei das Glied 15 um die drei Teilungen z.
B. in Richtung des Pfeiles 20 gedreht werden kann, bis der Nocken 18 von der Stelllung in Fig. 3 in die Stellung des Nockens 17 gelangt ist. Beim Drehen des Gliedes 15 um drei Teilungen dreht sich das Malteserkreuz 11 dreimal. Bei Beginn (der Drehung des Schneckenrades 6 in der Stellung nach Fig. 1,
2 wird das Malteserkreuz 11 sofort mittels des Zahnes 9 und das Malteserkreuz 14 mittels des Zahnes 12 um eine Teilung weitergedreht, so dass der Nocken 17 aus :dem Eingriffsbereich der Nase 16 der Schneckenwelle 2 ist. Das Malteserkreuz 14 kann sich jetzt noch um zwei Teilungen weiterdrehen, bis der Nocken 18 im Eingriffsbereich der Nase 16 ist.
Den Drehungen des Malteserkreuzes 14 um diese zwei Teilungen entsprechen achtzehn Um drehungen des Schneckenrades 6 und damit der im Schneckenrad 6 geführten Rollstorewelle. Der End anschlag für den Rollstore, das bedeutet die Sperrung des Schneckengetriebes 5, 6, erfolgt nach achtzehn Umdrehungen des Schneckenrades 6. Der Umfangswinkel 21 ;schliesst vier Teilungen, d. h. vier Aussparungen 13, ein.
Das Glied 15 kann in Richtung des Pfeiles 20 um diese vier Teilungen gedreht werden, bis. der Nocken 17 von der Stellung in Fig. 3 in die Stellung des Nockens 18 gelangt ist. Das Drehen des Gliedes 15 um vier Teilungen er gibt vierfaches Drehen des Malteserkreuzes 11 und eine Anzahl von siebenundzwanzig Umdrehungen des Schneckenrades 6.
Sieht man bei einem weiteren Ausführungsbeispiel nur einen Nocken 17 oder 18 vor, so kann das Schneckenrad 6 vierundfünfzig Umdrehungen aus führen. Wird der Umfangswinkel 19 in Fig. 3 um eine Teilung des Malteserkreuzes 14 verringert und ,der Umfangswinkel 21 dadurch um eine Teilung vergrössert, so, kann die Schneckenwelle 6 im einen Fall neun und im anderen Fall sechsunddreissig Um drehungen ausführen.
Mit dem Glied nach Fig. 3 können somit einmal achtzehn und ein andermal isiebenundzwanzig Um drehungen des Schneckenrades 6 bis zum Endan- schlag eingestellt werden, je nachdem, ob das Glied 15 so eingebaut ist, dass beim Drehern. des Schnecken rades 6 der Umfangswinkel 19 oder 21 durchlaufen wird.
Dadurch, dass der Endanschlag, d. h. das Sperren des Schneckengetriebes, zwischen !der Schneckenwelle 2 und dem Glied 15 ,erfolgt, wird das an ider Schnek- kenwelle von Hand angreifende Drehmoment direkt am Glied 15 abgestützt. Das abzustützende Dreh moment wird: somit nicht entsprechend der über- setzung des Schneckengetriebes 5, 6 vergrössert. Weist ,das Scheckengetriebe 5, 6 z.
B. eine Übersetzung von 1 : 5 auf, so ist das an den Nocken 17, 18 abzu stützende Moment fünfmal kleiner als bei den be- kannten Getriebe. Die Bauteile können entsprechend kleiner dimensioniert werden.
Ein weiterer Vorteil des Getriebes ergibt sich daraus, dass die bis zum Endanschlag auszuführenden Umdrehungen des Schneckenrades 6 von der Anzahl der Teilung beider Malteserkreuze 11, 14 abhängig sind, nicht nur von den Teilungen .eines Malteser- kreuzes bekannter Getriebe.
Bei jeder Umdrehung des Schneckenrades 6 wird das Malteserkreuz 1.1 um eine Aussparung 10 weiter gedreht. Die gesamten notwendigen Aussparungen bis zum Endanschlag ver teilen sich beim neuen Getriebe auf beide Mafteser- kreuze. Dadurch weist jedes Malteserkreuz für sich wenige Aussparungen 10, 13 auf;
wirksam ist die Multiplikation ihxler Aussparungen. Infolge dieser Auf teilung können sehr viele Umdrehungen des Schnek- kenrades 6 bis zum Endanschlag gewählt werden. Weiterhin können die beiden. Malteserkreuze 11, 14 klein und leicht idimensioniert werden, wodurch dass ganze Getriebe klein und leicht gebaut werden kann.
Durch einfaches Umstecken des Gliedes 15 können zwei verschiedene Umdrehungs-Anzahlen des Schnek- kenrades 6 bis zum Endanschlag erreicht werden. Durch einfaches Auswechseln von nur einem Mal- teserkreuz, z. B. vom Glied 15 mit Malteserkneuz 14 gegen ein anderes Glied mit anderer Aufteilung der Nocken 17, 18, können andere Umdrehungs- Anzahlen des Schneckenrades 6 bis zum Endanschlag gewählt werden.
Claims (1)
- ,PATENTANSPRUCH Getriebe mit begrenzter Anzahl der Umdrehun gen, insbeondere für Rollstore, wobei ein mit einer Schnecke in Eingriff stehendes Schneckenrad auf sei nem Umfang zumindest einen Zahn zum intermit- tierenden Drehen eines Malteserkreuzes bis zu einem Endanschlag aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Malteserkreuz (11) und der Schnecken welle (2)ein vom Malteserkreuz bewegbares Glied (15) vorhanden ist, welches sich in der unwirksamen Stellung ausser Eingriff mit der Schneckenwelle (2) und in der wirksamen Stellung in Eingriff mit ,der Schneckenwelle zum Sperren des Getriebes (5, 6) befindet. UNTERANSPRÜCHE 1.Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das vom Schneckenrad (6) treib- bare Malteserkreuz (11) auf seinem Umfang zu mindest einen Zahn (12) zum intermittierend'en Dre hen eines weitem am Glied (15) befestigten Malteser- kreuzes (14) aufweist.2. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schneckenwelle (2) auf ihrem Umfang eine radiale Nase (16) aufweist und dass die Längsachse des mit einem Malteserkreuz (14) ver- sehenen Gliedes (15) rechtwinklig zur Achse der Schneckenwelle (2) angeordnet ist und dass das Glied (15) auf seinem Umfang zumindest einen mit der Schneckenwellennase (16) zum Anschlag bringbaren Nocken (17, 18) aufweist. 3.Getriebe nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied (15) zwei Nocken (17, 18) aufweist und dass ider Umfangswinkel zwischen Iden beiden Nocken !ein Vielfaches der Teilung des zweitgenannten Maltes.er- kreuzes (14) ist.4. Getriebe nach den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Schneckenrad (6) treibbare Malteserkreuz (11) auf dem Umfang neun Zähne und das am Glied (15) befestigte Mal teserkreuz (14) auf dem Umfang sieben Zähne auf weist und @dass der Umfangswinkel zwischen den beiden am Glied (15) angebrachten Nocken (17, 18) in der einen Drehrichtung drei und in der anderen Drehrichtung vier Teilungen des zuletztgenannten Malteserkreuzes (14) -einschliesst.
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