CH416123A - Zinklegierung und Verwendung derselben - Google Patents

Zinklegierung und Verwendung derselben

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CH416123A
CH416123A CH358961A CH358961A CH416123A CH 416123 A CH416123 A CH 416123A CH 358961 A CH358961 A CH 358961A CH 358961 A CH358961 A CH 358961A CH 416123 A CH416123 A CH 416123A
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zinc
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CH358961A
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Inventor
Pelzel Erich Dipl-Ing Dr Mont
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Stolberger Zink Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C18/00Alloys based on zinc
    • C22C18/04Alloys based on zinc with aluminium as the next major constituent

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Description


      Zinklegierung    und Verwendung derselben    Die gebräuchlichen     Zinklegierungen    mit Gehalt       an        A1        bis        10        %,        Cu        bis    1     %,        Mg        bis        0,05        0/0,

          Rest          Feinzink    genügen zwar den an sie gestellten     Anforde-          rungen    und sind auch als Spritz- und     Druckgusslegie-          rungen    gut verwendbar. Jedoch besteht     ein    seit Jah  ren bekannter     übelstand    dieser Legierungen in ihrer  starken Neigung zur     Verkrätzung,    die mit ansteigen  der Temperatur erheblich     zunimmt        und    bei der Ver  arbeitung     in    der Massenfertigung     ausserordentlich     störend wirkt.  



       Ferner    sind     Zn-Legierungen    bekannt, die aus       20-75        %        A1        bestehen        und        daneben        noch        Cu        enthal-          ten        können        sowie        Gehalte        von        Spuren        bis        zu        10        %     <RTI  

   ID="0001.0049">   Be          neben        Si-Gehalten        von        0,15-6        %        besitzen.        Weiterhin     ist     eine    Legierung auf der Basis Zink Stand der       Technik,    welche wie folgt     zusammengesetzt    ist:  
EMI0001.0060     
  
    2-20 <SEP> 0/0 <SEP> Al
<tb>  2-10 <SEP> % <SEP> Cu
<tb>  0,1-10 <SEP> 0/<B>0</B> <SEP> Mg
<tb>  2 <SEP> % <SEP> Ni
<tb>  2. <SEP> 0/u <SEP> Fe
<tb>  2 <SEP> % <SEP> Mn
<tb>  1 <SEP> % <SEP> Ca
<tb>  0,01-1,2 <SEP> 0Io <SEP> Be       Vergleichsversuche haben gegenüber den  o. a.

   Zinklegierungen kein     unterschiedliches.    Verhal  ten gegeben.  



  Bei der Oxydation von     Be    entsteht     Be-Oxyd    unter  einer bedeutenden     Volumenszunahme.    Aus     einem     ccm     Be    erhält man 1,7 ccm     Be-Oxyd.        Wenn    auf der       Oberfläche    einer flüssigen     Be-haltigen    Legierung das       Be    oxydiert, bildet sich somit     eine    sehr dichte,

       die     weitere Oxydation hemmende     Be-Oxydhaut.    Ver  gleichsuntersuchungen mit den     bekannten        Be-halti.-          gen        Zinklegierungen    zeigen     indessen    überraschender-    weise nicht den Effekt, der von     Be    zu     erwarten    wäre,  nämlich das Stillstehen der Oxydation und ,die Bil  dung einer die     Verkrätzung    verhindernden     Oxydhaut.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine     Zink-          legierung,        enthaltend        0,1        bis        10        %        Aluminium,        0,05          bis    1     %        Kupfer        und        0,001        bis        0,

  1        %        Beryllium        und/     oder     Zirkonium    und/oder     Hafnium,    dadurch gekenn  zeichnet, dass darin der     Summengehalt    an den  Verunreinigungselementen     Lithium,    Natrium,       Kalium,        Rubidium,        Caesium,    Magnesium,     Calcium,          Strontium,    Barium, Cadmium,     Silizium,    Arsen, Anti  mon, Zinn, Bor,     Phosphor,    Kohlenstoff, Eisen,

         Kobalt        und        Nickel        0,005        %        nicht        übersteigt.        Vor-          zugsweise    enthalten die     erfindungsgemässen        Legie-          rungen        4-7        %        Al,        0,1-0,5        %        Cu,        0,002-0,004        Be,     Rest Feinzink, wobei die o. a.

       Begleitstoffe    praktisch  nicht vorhanden sein dürfen. Das     Be    kann ganz oder  teilweise durch     Zr        und'/oder        Hf    :ersetzt werden.  



  Als Folge der     erfindungsgemäss    vermeidbaren       Verkrätzung    lassen sich     Legierungen    erzeugen, die  höhere mechanische Eigenschaften besitzen und auch  eine verbesserte Beständigkeit gegen alle     Korrosions-          arten    aufweisen.     Ferner    ist als Vorzug     aufzuführen,     dass beim Schmelzen     erfindungsgemässer    Legierun  gen die     Metallverluste    wesentlich     geringer    werden.

         Insbesondere        sind:    aber die Legierungen gemäss der  Erfindung, wie eingehende Versuche bewiesen haben,       besonders    günstig als Spritz- und     Druckgusslegierun-          gen    verwendbar. Wegen des     Be-Gehalts    sind die  Legierungen nicht nur     besonders        dünnflüssig    und ge  statten     infolgedessen    eine Beschleunigung der Ferti  gung, sondern erlauben ausserdem die Herstellung  von Güssen mit     verringerter        Mikroporosität    und  weniger nichtmetallischen     Einschlüssen,    z. B.

   Oxyden  o. dgl., im Gussstück. Die Folge der     verringerten          Mikroporosität,    besonders am der Oberfläche der      Gussstücke, bringt     einen    verbesserten Korrosionswi  derstand von auf galvanischem Wege erzeugten       metallischen        überzögen        mit    sich.     Dies    ist von beson  derer Bedeutung, weil sich Druck- oder     Spritzguss-          teile    bisher nur mit Schwierigkeiten galvanisch     metal-          lisieren        liessen,    d. h. nur eine geringe Haftfestigkeit  der Metallüberzüge erzielbar war.

    



  Die Erfindung lässt sich beispielsweise dadurch  ausführen, dass man zur     Herstellung    der     Legierungen     nicht nur     ein    besonders reines Feinzink verwendet,       sondern.    auch     ein-        Al    hoher Reinheit     als    Legierungs  metall     benutzt        und        schliesslich    auch     Elektrolytkupfer     verwendet.

       In        Abhängigkeit    von der Höhe des  AI-Gehaltes ist es jedoch auch möglich, geringere       AI-Sorten    als Legierungskomponente     zu        verwenden.          Man,        kann        beispielsweise    bei einem     AI-Gehalt    von  1     %        ein        Hüttenaluminium        von        99,5        zu        legieren,

          wäh-          rend    bei höheren     AI-Gehalten    ein reineres Al in Be  tracht zu ziehen ist. Beispielsweise bei einem     AI-Ge-          halt        von        10        %        sollte        ein        Al        mit        einer        Reinheit        von          wenigstens        99,

  9        %        A1        als        Legierungsmetall        eingesetzt     werden.  



  <I>Ausführungsbeispiel</I>  In     einem        Druckgussbetrieb    werden     in    8 Stunden  100 kg pro     Maschine        einer        Feinzinklegierung    mit  4     %        Al,    1     %        Cu        und        0,05        %        Mg        zu        Druckgussteilen     von je 10     Gramm-Gewicht    verarbeitet. Der gesamte       Krätzeanfall    beträgt 4 kg.  



  Dieselbe Legierung, jedoch Mg-frei und aus  Komponenten hoher     Reinheit    erschmolzen, mit       einem        AI-Gehalt        von    4     %,        jedoch        mit        einem    Be-Ge-         halt        von        0,004        %,        ergab        einen,        Krätzeanfall        von     0,4 kg bei 10.0 kg Ausgangsmaterial.

   Hierbei wurde  ein Al als     Legierungskomponente    verwendet, welches       einen        Reinheitsgrad        von        99,8        %        Al        besass.        Die     Legierung war     spektralrein    bezüglich der o. a. nicht  zulässigen Beimengungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Zinklegierung, enthaltend 0,1 bis 10 % Alumi- nium, 0,05 bis 1 % Kupfer und 0,001 bis 0,1 0/0 Be- ryllium und/oder Zirkonium und,
    /oder Hafnium, da durch gekennzeichnet, dass darin der Summengehalt an den Verunreinigungselementen Lithium, Natrium, Kalium, Rubidium, Caesium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium., Cadmium., Silizium, Arsen, Anti- mon, Zinn, Bor, Phosphor Kohlenstoff Eisen.,
    Kobalt und Nickel 0,005 % nacht übersteigt. PATENTANSPRUCH II Verfahren zur Herstellung einer Zinklegierung gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dazu Feinzink, Reinstaluminium und Elektrolyt kupfer verwendet werden.
    PATENTANSPRUCH III Verwendung der Legierung nach Patentanspruch I als Druck- oder Spnitzgusslegierung.
CH358961A 1961-03-27 1961-03-27 Zinklegierung und Verwendung derselben CH416123A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3633338A1 (de) * 1986-10-01 1988-04-07 Teves Gmbh Alfred Metalleinsatz, insbesondere monometalleinsatz fuer lenkraeder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3633338A1 (de) * 1986-10-01 1988-04-07 Teves Gmbh Alfred Metalleinsatz, insbesondere monometalleinsatz fuer lenkraeder

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