CH416179A - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Ermittlung der Lage von Schriftzeichen, insbesondere solchen von Gesprächszählerständen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Ermittlung der Lage von Schriftzeichen, insbesondere solchen von Gesprächszählerständen

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CH416179A
CH416179A CH546261A CH546261A CH416179A CH 416179 A CH416179 A CH 416179A CH 546261 A CH546261 A CH 546261A CH 546261 A CH546261 A CH 546261A CH 416179 A CH416179 A CH 416179A
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CH546261A
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Friedrich Dr Baur
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Peter Dipl Ing Honold
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
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Description


      Zusatzpatent        zum        Hauptpatent    Nr. 383 658    Verfahren     und    Schaltungsanordnung     zur        Ermittlung    der Lage von Schriftzeichen,  insbesondere solchen von     Gesprächszählerständen       Das Hauptpatent betrifft     ein    Verfahren zur Er  mittlung der Lage von durch     eine        Abtasteinrichtung     abgetasteten und durch eine     Verarbeitungseinrich-          tung    automatisch zu verarbeitenden     Schriftzeichen,

       insbesondere     solchen    von     Zählerständen,    wie     Ge-          sprächszählerständen        in    Fernsprechanlagen. Derar  tige Schriftzeichen, z. B.

   Buchstaben oder     Ziffern,     können auf     Formblättern,    Schreibmaschinenbogen,  Buchseiten, Schecks, Kassenbons u. dgl. oder auf Fil  men oder     Photographien    enthalten sein.     Eine        Verar-          beitung    der     .Schriftzeichen    kann dabei     darin    liegen,  dass die Schriftzeichen identifiziert     werden,    um     in     Abhängigkeit von diesen Schriftzeichen eine Steue  rung von fernmeldetechnischen oder nachrichtenver  arbeitenden Einrichtungen, beispielsweise von       Druckwerken,    Schreibmaschinen,

       Lochkartenstanz-          einrichtungen    oder Rechenmaschinen, mit     Hilfe    ge  eigneter Signale ermöglichen zu können. Das Verfah  ren gemäss dem Patentanspruch I des Hauptpatentes  weist die Merkmale auf, dass .durch eine     Vorabta-          stung    des die     Schriftzeichen,    deren jedes in seiner  Projektion     in    der mit der     Abtastrichtung    zusammen  fallenden     Koordinatenrichtung    sowie senkrecht     dazu          eine    keine Unterbrechung aufweisende Linie bildet,  enthaltenden Bildbereichs in einem ersten Schritt ein  weiterer Bereich,

   in dem das     jeweils    zu verarbeitende       Schriftzeichen        liegt,    sodann unter Zuhilfenahme von  äusseren Bezugszeichen und in einem zweiten Schritt  ein engerer Bereich, in dem das Schriftzeichen liegt,  und     ein:

      eigentlicher Zeichenbereich anhand des  Schriftzeichens selbst ermittelt werden und dass     in     einem auf die     Vorabtastung    folgenden     Hauptabtast-          vorgang    nur     während.    der     Abtastung    des das zu ver  arbeitende     Schriftzeichen    enthaltenden Zeichenbe-         reichs    von der     Verarbeitungseinrichtung    ein Verar  beitungsergebnis abgegeben wird.  



  Unter     einem    weiteren Bereich, in dem das jeweils  zu verarbeitende Schriftzeichen liegt, wird dabei     ein     Teilbereich     d s    von der     Abtasteinrichtung    jeweils       erfassten    Bildbereichs verstanden,     in    dem nur zu     ein     und derselben     Schriftzeile        gehörende    Zeichenberei  che auftreten können, während unter einem engeren  Bereich, in dem das     jeweils    zu verarbeitende Schrift  zeichen liegt, derjenige Teil     eines    weiteren Bereichs  verstanden wird, in .dem ein Zeichenbereich, d. h.

   ein  Bereich, in .dem gerade     ein    Schriftzeichen liegt, auf  treten kann. Als äussere Bezugszeichen zur Ermitt  lung des weiteren Bereichs, in dem die     jeweils    zu ver  arbeitenden Schriftzeichen liegen, können nach dem  im Hauptpatent beschriebenen Verfahren die     kein          Schriftzeichen    enthaltenden Begrenzungen eines  Schriftfeldes oder auch nur     einer    Schriftzeile oder  aber besondere Marken benutzt werden. Die vorlie  gende Erfindung bezieht sich auf     einen    speziellen  Anwendungsfall des im Hauptpatent beschriebenen  Verfahrens, nämlich auf     die        Ablesung    von Ge  sprächszählem der Fernmeldetechnik.

   Derartige  Zähler müssen in regelmässigen Abständen abgelesen  werden. Solche Gesprächszähler     sind    im allgemeinen  in     Zählerfeldern        zusammengefasst.    Um die     regelmäs-          sige        Ablesung    :

  der in einem solchen Feld enthaltenen       Zähler    zu beschleunigen, ist man bereits     in    der Weise  vorgegangen, dass man     jeweils        ein    solches Feld von  beispielsweise<B>100</B> Gesprächszählern     fotografiert,    um       zumindest    den Zeitaufwand und Personalaufwand für  das unmittelbare Ablesen der Gesprächszähler  herabzusetzen.

   Die     in    dem     fotografischen    Bild ent  haltenen Ziffern, die den Stand der     einzelnen    Ge-           sprächszähler        angeben,    müssen jedoch unter schritt  weisem     Transport    des     Bildes,    so     dass    jeweils ein     Ge-          sprächszähler    sichtbar wird, weiterhin durch hierfür  besonders     einzusetzende        Personen    ausgewertet wer  den.

   Es sind zwar bereits     Verfahren    zur automati  schen     Abtastung    und     Verarbeitung    von     Schriftzei-          chen    bekannt bzw. vorgeschlagen worden. Bei der       Abtastung    ist dabei der     Bildbereich        gewissermassen     in Spalten von     Flächenelementen    eingeteilt; bei spal  tenweiser     Abtastung        wird        jeweils    ein dem     Hellig-          keitsgrad    des betreffenden Flächenelementes entspre  chendes Signalelement erzeugt.

   Hierbei wird nur zwi  schen zwei Werten     unterschieden,    d. h. es     treten    nur  zwei Arten von Signalelementen auf, die im folgen  den als Signalwert 0 und Signalwert 1 bezeichnet  seien. Von diesen Signalwerten     entspricht    der     Signal-          wert    0 dem     Nichtauftreffen    und der Signalwert 1 dem       Auftreffen    des     Abtastpunktes    auf ein Flächenele  ment, das in seinem     Helligkeitsgrad    einem Element  eines zu verarbeitenden Schriftzeichens entspricht.

         Die    Verfahren basieren auf der Voraussetzung, dass  einer     Verarbeitungseinrichtung    jeweils nur die von  einer     Abtasteinrichtung    bei der     Abtastung    gerade  eines Schriftzeichens erzeugten     Abtastsignale        zuge-          führt    werden. Dies bedingt     eine        Kenntnis,    der ge  nauen Lage der     einzelnen        Schriftzeichen.     



  Die     anschliessend    beschriebene     Erfindung        betrifft     nun ein Verfahren     für    die     Ablesung    von     Gesprächs-          zählerständen.    Das Verfahren gemäss der Erfindung  ist dadurch     gekennzeichnet,        dass    bei der     Abtastung     des     die    gesamte     Frontplatte    des betreffenden Ge  sprächszählers sowie Teile der     Frontplatten    der an  grenzenden Gesprächszähler     umfassenden    Bildbe  reichs der weitere Bereich,

   in dem die zu verarbeiten  den     Ziffern    liegen, aus der seitlichen Begrenzung und  aus der oberen Begrenzung der Frontplatte ermittelt  wird.  



  Das     Verfahren    gemäss der     Erfindung    bietet die       Möglichkeit,    die     linker    und die     obere        Begrenzung    des  weiteren Bereichs in ganz bestimmten, der Form und  Grösse     des        Gesprächszählers    entsprechenden Ab  ständen von der linken und der oberen Begrenzung  der Frontplatte des Gesprächszählers, die sich als ein  freier Raum zwischen der     betreffenden    Frontplatte  und den benachbarten Frontplatten darbietet, zu be  stimmen, und hiervon ausgehend ebenfalls in Abhän  gigkeit von der Grösse des Gesprächszählers,

   die un  tere und die rechte     Begrenzung    des weiteren Bereichs       festzusetzen.     



  Die Erfindung wird im folgenden anhand der     in     der Zeichnung dargestellten vorteilhaften     Ausfüh-          rungsbeispiele    erläutert.     Fig.    1 zeigt zunächst bei  spielsweise einen Ausschnitt aus einem Film, auf dem  ein Feld von Gesprächszählern für Fernmeldeanlagen  festgehalten ist. Dieser Ausschnitt stellt einen von  einer     Abtasteinrichtung    gerade erfassten Bildbereich  dar,     in    dem die Frontplatte     FP    eines gerade betrach  teten     Gesprächszählers    enthalten ist.

   Neben dieser       vollkommen    in dem Bildbereich enthaltenen Front  platte     FP        umfasst    der Bildbereich auch noch Teile    der Frontplatten der     angrenzenden    Gesprächszähler,  von denen     die    Frontplatte     FP    durch freie Zwischen  räume, wie den linken Zwischenraum     ZRl    und den  oberen Zwischenraum     ZR2,    getrennt ist. Diese Zwi  schenräume stellen also die Begrenzung der Front  platte     FP    dar.

   Die Frontplatte     FP    des Gesprächszäh  lers weist ein Fenster F auf, in dem die zu verarbei  tenden     Ziffern,    die den     Zählerstand    angeben, enthal  ten sind. Der engere Bereich     EB,    indem jeweils eine  gerade zu verarbeitende     Ziffer,    beispielsweise die       Ziffer    0, enthalten ist, ist     in.        Fig.    1 durch     strichpunk-          tierte    Linien angedeutet.

   Durch zwei waagrechte un  terbrochene Linien ist die Begrenzung des weiteren  Bereichs<I>WB,</I> in dem die zu verarbeitenden     Ziffern     liegen,     angedeutet,    .die aus der Begrenzung der Front  platte, .d. h. aus den Zwischenräumen     ZR1        und        ZR2,          ermittelt    wird.

   Es sei hier     bemerkt,    dass die Bildvor  lage nicht unbedingt ein Film sein muss, beidem sich  die zu verarbeitenden     Ziffern    durch ihren     Transpa-          renzgrad    von ihrer Umgebung abheben; stattdessen  kann natürlich auch eine undurchsichtige Bildvorlage  abgetastet werden,     in    der sich die zu verarbeitenden       Ziffern    durch ihren     Remissionsgrad    von ihrer Umge  bung abheben.

   Allgemein soll hier     angenommen    wer  den, dass sich die Ziffern durch ihren     Helligkeitsgrad     von ihrer Umgebung abheben, wobei, wie schon ge  sagt, bei der     Abtastung    der     einzelnen    Flächenele  mente nur zwischen zwei Werten unterschieden wird,       nämlich    ob ein Flächenelement in seinem     Hellig-          keitsgrad,    d. h. in seinem     Remissions,grad    oder       Transparenzgrad,    einem Element einer zu verarbei  tenden     Ziffer    entspricht oder nicht.

       Im    ersten Fall  wird von der     Abtasteinrichtung    ein Signalelement  <B> l </B> abgegeben, im letzteren Fall ein Signalelement   0 .  



  In     Fig.    2 ist     eine    Schaltungsanordnung dargestellt,  welche die Ermittlung der linken     seitlichen    Begren  zung der betrachteten Frontplatte     FP        (Fig.    1) gestat  tet.

   Hierzu wird die     Aufeinanderfolge    zweier Grup  pen von benachbarten     Abtastspalten    festgestellt, die  jeweils eine eine     Mindestanzahl    überschreitende An  zahl von Signalelementen aufweisen, die bei der er  sten Gruppe der     Abtastspalten    den     einen    Signalwert  (0) und bei der zweiten Gruppe der     Abtastspalte    den  anderen     Signalwert    (1) besitzen.

   Zu diesem Zweck  sind an die     Abtasteinnchtung    A, die von einer geeig  neten, aus der Fernsehtechnik oder aus der Technik  der Zeichenerkennung bekannten Art sein kann und  daher hier nicht weiter beschrieben zu     werden     braucht, der Sperreingang     eines    Sperrgatters     G01    und  der     eine    Eingang eines      Und -Gatters    G11 ange  schlossen.

   Der jeweils andere Eingang dieser beiden  Gatter ist mit einem zentralen Taktgenerator ZTG  verbunden, der Taktimpulse erzeugt, welche die  Grenzen von     Taktintervallen,    in denen die     Abtastein-          richtung    A jeweils ein Signalelement abgibt, darstel  len. Die beiden Gatter G01 und     G1    1 dienender Tren  nung der Signalelemente  0  von den Signalelemen  ten<B> l ,</B> .da das Sperrgatter     GOl    nur bei Zuführung  .des Signalelements  0  und das      Und -Gatter    G11      nur bei Zuführung des Signalelementes   1   sowie der  Taktimpulse übertragungsfähig ist.

   An .den Ausgang  des     Sperrgatters    G01 ist eine     Zähleinrichtung    Z21       angeschlossen,    an den Ausgang des      Und -Gatters          G1    1 eine     Zähleinrichtung        Z1    1. Das Zählvolumen die  ser beiden     Zähleinrichtungen    ist gleich einem geeig  neten Teil der Summe der in einer     Abtastspalte    ent  haltenen Signalelemente; bei einer Zahl von bei  spielsweise 128 Signalelementen je     Abtastspalte     mögen die Zähleinrichtungen Z21 und Z11 beispiels  weise das Zählvolumen 80 besitzen.

   Den wei  teren     Erläuterungen    seien diese Zahlen zu  grunde gelegt. Die Zähleinrichtungen können,  wie auch alle weiteren unten erwähnten Zähleinrich  tungen, als     Binärzählketten    mit     einem    beliebig ein  stellbaren Zählvolumen aufgebaut sein. Hierzu kön  nen in bekannter Weise an die einzelnen Stufen die  ser     Binärzählkette    jeweils wahlweise über einen  Schalter die     Eingänge    eines      Und -Gatters    ange  schlossen werden.

   Dieses      Und -Gatter    bewirkt im       Koinzidenzfall,    d. h.     beim    Erreichen des mit     Hilfe    der  Schalter ausgewählten Zählschrittes,     eine    Sperrung  der Zähleinrichtung, so dass ein     Weiterzählen    unter  bunden ist. Gleichzeitig kann     eine    Rückstellung der       Zähleinrichtung        bewirkt    werden.  



  An dieser Stelle sei     eingefügt,    dass die in     Fig.    2  und den folgenden Figuren nur in symbolischer     Form     dargestellten Gatten bistabilen Kippschaltungen und       Zähleinrichtungen    in bekannter Weise realisiert wer  den können, wie dies beispielsweise den  Entwick  lungsberichten der Siemens  &      Halske    AG.  Jahrgang  22, Folge 2, Seiten 159 bis 171, August 1959, oder  den  Nachrichtentechnischen Fachberichten  Band  14, 1959, Seiten 25 bis 29 zu entnehmen ist. Auf die       Realisierung    soll daher hier nicht weiter     eingegangen     werden.  



  In der Schaltungsanordnung nach     Fig.2    ist an  den Ausgang .der Zähleinrichtung Z21 der Steuerein  gang einer weiteren Zähleinrichtung Z41 und an den  Ausgang der Zähleinrichtung Z11 der Steuereingang  einer weiteren Zähleinrichtung Z31 angeschlossen.       Ferner    ist an den Ausgang der Zähleinrichtung Z21  der     Rückstelleingang    der Zähleinrichtung Z31 und  dementsprechend an den Ausgang der Zähleinrich  tung Z11 der     Rückstelleingang    der Zähleinrich  tung Z41 angeschlossen.

   Jede der beiden Zählein  richtungen Z31 und Z41 hat ein Zählvolumen, das  der Aufgabe der beiden Zähleinrichtungen angemes  sen ist, die linke Begrenzung der Frontplatte des Ge  sprächszählers mit genügender Sicherheit gegenüber  möglicherweise in dem abgetasteten     Bild    enthaltenen       Fehlern    zu ermitteln und gleichzeitig die linke Be  grenzung des weiteren Bereichs festzulegen, in dem  die zu verarbeitenden Ziffern liegen; die beiden Zähl  einrichtungen können beispielsweise das Zählvolu  men 4 haben.  



  Die Zähleinrichtung Z31     führt    direkt zu dem  einen Eingang eines      Und -Gatters    G011;     zwischen     die Zähleinrichtung Z41 und den anderen Eingang  des      Und -Gatters    G011 ist ein durch eine     bistabile       Kippschaltung gebildeter Zwischenspeicher S41     ein-          gefügt.    An den Ausgang .des      Und -Gatters    G011 ist  ein Speicher S011 angeschlossen,

   der bei     seiner    Akti  vierung einen die     Abtasteinrichtung    A mit .der zu .der       Verarbeitungseinrichtung    führenden Verbindungslei  tung dl     verbindenden    Schalter     VSl    schliesst.  



  Die Schaltungsanordnung nach     Fig.    2 ermittelt in  folgender Weise die linke     Begrenzung    der Frontplatte       FP        (in        Fig.    1). Im Verlaufe der von links nach rechts  fortschreitenden spaltenweisen     Abtastung    des von  der     Abtasteinrichtung    gerade erfassten     Bildbereichs     (vgl.

       Fig.    1) wird sich der     Abtastvorgang    auch auf  diejenigen (der in     Fig.    1 jeweils von oben nach unten  verlaufenden)     Abtastspalten    erstrecken, die sich über  den freien Zwischenraum     ZR1    (vgl.     Fig.    1) zwi  schen der Frontplatte     FP    des gerade betrachteten Ge  sprächszählers und der Frontplatte des links angren  zenden Gesprächszählers hinziehen.  



  Dieser freie Zwischenraum besitzt einen     Remis-          sions-    bzw.     Transparenzgrad,    der zu demjenigen der  zu verarbeitenden     Ziffern    konträr ist; bei einem       Filmnegativ,    auf dem die von dem Gesprächszähler  angezeigten Ziffern dunkel bzw. undurchsichtig er  scheinen, erscheint der die Begrenzung der Front  platte darstellende freie Zwischenraum zwischen die  ser und den benachbarten Frontplatten als hell bzw.  durchsichtig. Die Frontplatte selbst besitzt     im     wesentlichen den gleichen     Remissions-    bzw.

   Trans  parenzgrad wie die zu verarbeitenden Ziffern, ist also  dunkel bzw. undurchsichtig, während der Remis  sions- bzw.     Transparenzgrad    des in die Frontplatte  eingelassenen Fensters im wesentlichen mit demjeni  gen der die Begrenzung der Frontplatte darstellenden  freien Zwischenräume übereinstimmt, also hell bzw.  durchsichtig ist. Wird ein Flächenelement abgetastet,  dessen     Remissions-    oder     Transparenzgrad    demjeni  gen eines Flächenelements einer der zu verarbeiten  den     Ziffern    entspricht, so gibt die     Abtasteinrichtung     ein Signalement<B> l </B> ab.

   Dies ist der Fall, wenn der       Abtastpunkt    auf die Frontplatte     FP    oder auf eine der  zu     verarbeitenden    Ziffern auffällt. Bei der     Abtastung     eines Flächenelementes, dessen     Remissions-    oder       Transparenzgrad    konträr zu demjenigen der zu ver  arbeitenden     Ziffern    ist, gibt die     Abtasteinrichtung     jeweils ein Signalelement  0  ab.  



  Während also der     Abtastpunkt    über den die linke  Begrenzung der Frontplatte     FP    darstellenden freien  Zwischenraum     ZR1    wandert, gibt die     Abtasteinrich-          tung    Signalelemente  0  ab, die dem     Nichtauftreffen     des     Abtastpunktes    auf     ein    Flächenelement einer der  zu verarbeitenden Ziffern entsprechen. Diese        0 -Signalelemente    treten entsprechend der Breite  des freien Zwischenraumes     ZR1    über mehrere volle       Abtastspalten    hinweg auf.

   Sie bewirken jeweils, dass  das Sperrgatter G01 beim Auftreten eines Taktim  pulses übertragungsfähig ist, so dass durch jedes        0 -Signal    die Zähleinrichtung Z21 einen Schritt  weitergeschaltet wird. Nach der Abgabe einer eine  bestimmte Mindestanzahl (z. B. 80) überschreitenden  Anzahl von Signalelementen  0  durch die Abtast-           einrichtung    A hat die     Zähleinrichtung    Z21 den letz  ten     Zählschritt    erreicht und gibt dann     ein    Signal an  die     nachfolgende        Zähleinrichtung    Z41 ab.

   Zu     Beginn     der     Abtastung    der nächsten     Abtastspalte    wird die  Zähleinrichtung Z21 über einen     Rückstelleingang     von einer Leitung     Sp    her, die bei jedem     Abtastspal-          tenstart    in hier nicht näher     interessierender        Weise        ein     entsprechendes Signal gibt,     in    den Ausgangszustand  zurückgestellt.     Ein    solches Signal     kann    z.

   B. von dem       übergang    der     Abtasteinrichtung    A auf     die        jeweils     nächste     Abtastspalte    abgeleitet werden. Bei .der Ab  tastung der nächsten sich über .den freien Raum     ZR1          hinziehenden        Abtastspalten    wiederholt sich jeweils  der     beschriebene    Vorgang; die     Zähleinrichtung    Z41  zählt dabei diese     Abtastspalten.    Hat die     Zähleinrich-          tung    Z41 den letzten     Zählschritt,    z.

   B. den vierten  Zählschritt, erreicht, so aktiviert sie den Zwischen  speicher S41, der     seinerseits    das      Und -Gatter        GOll     an seinem einen     Eingang    für den     Koinzidenzfall    vor  bereitet.

   Erstreckt sich danach im Zuge .der von links  nach rechts     fortschreitenden        Abtastung    es Bildbe  reichs der     Abtastvorgang    auf     Abtastspalten,    die sich  über die Frontplatte     FP    selbst     hinziehen,    so wieder  holen sich die geschilderten Vorgänge in ganz analo  ger Weise auch für das nur      1 -.Signalelemente     durchlassende      Und -Gatter    G11 und die Zählein  richtungen     Zll    und Z31.

   Die     Zähleinrichtung    Z31  zählt dabei diejenigen     Abtastspalten,    die sich über .die  Frontplatte     FP    erstrecken und demzufolge     eine    eine       Mindestanzahl    (von beispielsweise 80) überschrei  tende Anzahl von Signalelementen aufweisen, die  dem Auftreffen des     Abtastpunktes    auf ein in     seinem     optischen     Remissions-    oder     Transparenzgrad        einer    zu  verarbeitenden     Ziffer    entsprechendes Flächenele  ment, d. h. auf     ein    dunkles bzw. undurchsichtiges  Flächenelement, entsprechen.

   Hat     die    Zähleinrich  tung Z31 den letzten Zählschritt, z. B. den vierten  Zählschritt, erreicht, so tritt für das      Und -Gatter          GOll    nunmehr der     Koinzidenzfall    ein und der Spei  cher S011 wird     aktiviert.    Er     bewirkt    dabei das  Schliessen des Verbindungsschalters     VS1,    der die       Abtasteinrichtung    A mit der     zu    der Verarbeitungs  einrichtung führenden Verbindungsleitung dl verbin  det.

   Es sei hier bemerkt, dass     die    Verarbeitungsein  richtung nicht     unmittelbar    an die Verbindungsleitung  dl angeschlossen     sein    muss,     dass    vielmehr noch wei  tere Verbindungsschalter, wie dies z. B. die unten  näher erläuterte     Schaltungsanordnung    nach     Fig.3     zeigt, eingefügt sein können.  



  Die Schaltungsanordnung nach     Fig.    2 hat damit  die Ermittlung der linken seitlichen Begrenzung der  Frontplatte     FP    (vgl.     Fig.    1) bewerkstelligt, wobei  die     Aufeinanderfolge    zweier Gruppen von     aufeinan-          derfolgenden        Abtastspalten,    die jeweils     eine    eine  Mindestanzahl überschreitende Anzahl von Signal  elementen jeweils entgegengesetzten Signalwertes auf  weisen, ein Zeichen für das     Vorliegen    je     einer    ent  sprechend breiten hellen Zone (Zwischenraum     ZR1)

       und einer dunklen Zone     (Frontplatte        FP)    darstellt.  Durch die Breite der Zonen, die durch die Anzahl der         Abtastspalten    pro Gruppen bestimmt ist, ergibt sich  eine beträchtliche Sicherheit     ,dafür,    dass es sich beim       übergang    von     einer        Abtastspalte    mit     mindestens    80  Signalelementen  0  auf eine     Abtastspalte    mit min  destens 80 Signalelementen<B> l </B> tatsächlich um den  zu     ermittelnden        linken    Rand der Frontplatte     FP    han  delt.

   Ist .dagegen die vorstehend beschriebene Art der  Aufeinanderfolge zweier solcher Gruppen gestört, so  werden die     geschilderten    Vorgänge nicht zu Ende ge  führt;     vielmehr    wird durch die     kreuzweise    Verbin  dung der Zähleinrichtung Z21 mit dem     Rückstellein-          gang    der     Zähleinrichtung    Z31 und umgekehrt der       Zähleinrichtung    Z11     mit    dem     Rückstelleingang    der       Zähleinrichtung    Z41 eine Rückstellung der Zählein  richtung Z31 oder Z41 bewirkt.

   Auf diese Weise wird  erreicht, dass tatsächlich nur nach der Ermittlung der  linken     Begrenzung    .der Frontplatte     FP    der Schalter       VS1    geschlossen     wird,    wobei der Zeitpunkt des  Schliessens und damit verbunden die Lage der     linken          Begrenzung,des    weiteren Bereichs<I>WB,</I>     indem    die zu  verarbeitenden     Schriftzeichen    liegen,     in    bezug auf die       linke    Begrenzung der Frontplatte     FP    von dem Zähl  volumen der Zähleinrichtung Z31 abhängig gemacht  werden kann.

   Man hat es also     in    .der Hand, die linke  Begrenzung des weiteren Bereichs WB entsprechend  nahe an die zu verarbeitenden     Ziffern        heranzulegen.     



  Der Verbindungsschalter     VSl    kann für die Dauer  der     Abtastung    der Frontplatte     FP        (in.        Fig.    1) ge  schlossen bleiben, was sich gegebenenfalls durch Ab  zählen der     Abtastspalten        bestimmen    lässt. Zu     Beginn     der     Abtastung    eines jeden Bildbereichs werden dann  der Zwischenspeicher S41 und der Speicher S011  von einer Leitung B her, die in hier nicht näher inter  essierender Weise bei jedem Bildstart ein entspre  chendes Signal abgibt, in den Ruhezustand zurückge  stellt.

   Der Zwischenspeicher S41 kann     gegebenenfalls     auch schon vorher, nach .dem Schliessendes Verbin  dungsschalters     VS1,        zurückgestellt    werden.     Fig.3     zeigt eine     Schaltungsanordnung,    welche nach der Er  mittlung der linken Begrenzung die Ermittlung der  oberen Begrenzung der Frontplatte des betrachteten  Gesprächszählers gestattet.

   Hierzu wird die     Aufein-          anderfolge    einer bestimmten Anzahl von     Abtastspal-          ten    festgestellt, die jeweils zwei aufeinanderfolgende  Folgen jeweils einer Mindestanzahl von     Signalele-          menten    aufweisen, wobei die eine Folge nur Signal  elemente  0  und die andere Folge nur Signal  elemente   1   enthält.  



       In    der Schaltungsanordnung nach     Fig.    3     sind    an  die von der     Abtasteinrichtung    herführende Verbin  dungsleitung dl, die identisch mit der Verbindungs  leitung d1     in    der Schaltungsanordnung nach     Fig.2          sein    mag, der Sperreingang eines Sperrgatters G02  und der eine Eingang eines      Und -Gatters    G12 an  geschlossen.

   Der jeweils andere Eingang dieser bei  den Gatter ist über eine     Leitung    T mit dem (in     Fig.    3  nicht     dargestellten)    zentralen Taktgenerator<I>ZTG</I>  (vgl.     Fig.    2) verbunden, der Taktimpuls erzeugt,  welche die Grenzen von Taktintervallen, in denen die  (in     Fig.    3 nicht dargestellte)     Abtasteinrichtung        jeweils              ein    Signalelement abgibt, darstellen.

   Die beiden Gat  <I>ter G02</I> und G12 .dienen in ganz analoger Weise wie  die entsprechenden Gatter     in    der Schaltungsanord  nung nach     Fig.2    der Trennung der      0 -Signalele-          mente    und der      1 -Signalelemente.        über    jeweils ein  Sperrgatter SG02 bzw.<I>SG12</I> ist das Sperrgatter G02  mit einer     Zähleinrichtung    Z02 und das      Urid ,Gatter     G12 mit einer Zähleinrichtung Z12 verbunden.

   Der  Zähleinrichtung Z02 werden die     Signalelemente     0   zugeführt, die dem     Nichtauftreffen    des     Abtastpunktes     auf ein in seinem optischen     Remissions-    oder Trans  parenzgrad einem Element einer zu verarbeitenden  Ziffer entsprechendes Flächenelement entsprechen;  .der Zähleinrichtung Z12 werden die dem Auftreffen  des     Abtastpunktes    auf     ein,    solches Flächenelement  entsprechenden Signalelemente<B> l </B> zugeführt.

   An  den .dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 4  entsprechende Ausgang der Zähleinrichtung Z02 ist  der eine Eingang einer bistabilen Kippstufe     S12    an  geschlossen; ihr anderer     Eingang    ist mit dem dem  vollen Zählvolumen von beispielsweise 64 entspre  chenden Ausgang .der Zähleinrichtung Z12 verbun  den.

   An den Ausgang der Kippstufe S12 ist direkt der  Sperreingang und über einen Zwischenspeicher     S22     der andere Eingang eines Sperrgatters<I>SG22</I> ange  schlossen; das Sperrgatter gibt dabei jeweils dann ein       Signal    an eine nachfolgende Zähleinrichtung Z32 ab,  wenn sich der Zwischenspeicher S22 im Arbeitszu  stand befindet, in den er zugleich mit der Kippstufe  S12 bei der Abgabe eines Signals von der Zählein  richtung Z02 her gelangt ist, und die Kippschaltung  S12 durch ein von der Zähleinrichtung Z12 her ab  gegebenes Signal in den Ruhezustand geschaltet wird.

    Der     Ausgang    der Zähleinrichtung Z32 führt über  zwei Zwischenspeicher S32 und S42 zu dem einen  Eingang eines      Und -Gatters    G42, dessen anderer  Eingang mit dem zentralen Taktgenerator verbunden  ist. Das.      Und -Gatter    G42 steuert eine vierte Zähl  einrichtung Z42, deren Ausgang wiederum über  einen Zwischenspeicher     SZ2    zu dem einen Eingang  eines mit     seinem    anderen Eingang an den zentralen  Taktgenerator angeschlossenen      Und -Gatters        GT2     führt.

   An das      Und -Gatter        GT2    schliesslich ist eine       Umlaufzähleinrichtung        ZE2    angeschlossen, durch die  ein Schalter     VS2    gesteuert wird, der die von der     Ab-          tastcinrichtung    herführende Verbindungsleitung dl  mit der zu der Verarbeitungseinrichtung hinführen  den     Verbindungsleitung    d' verbindet.

   Weiterhin weist  der Zwischenspeicher S42, an den der eine Eingang  des der     vierten    Zähleinrichtung Z42 vorgeschalteten        Und -Gatters    G42 angeschlossen ist, einen Rück  stelleingang auf, der mit dem Ausgang dieser vierten  Zähleinrichtung Z42 verbunden ist. Auch der von  der dritten Zähleinrichtung Z32     gesteuerte    Zwischen  speicher     S32    besitzt einen     Rückstelleingang,    der an  den Ausgang der ersten Zähleinrichtung Z02 ange  schlossen ist.  



  Die vorstehend beschriebene Schaltungsanord  nung arbeitet in der Weise, dass die von der     Abtast-          einrichtung    her     eintreffenden         0 -Signalelemente       jeweils durch die Zähleinrichtung Z02 und die        1 -Signalelemente    jeweils durch die     Zähleinrichtung     Z12 gezählt werden.

   Hierzu ist zu bemerken, dass  dies diejenigen     Abtastsignalelemente    sind, die bei der       Abtastung    der sich bereits über die Frontplatte     FP     zwischen dem freien Zwischenraum     ZRl    und dem       Fenster    F     (vgl.        Fig.    1) hinziehenden, von oben     nach     unten laufenden     Abtastspalten    gewonnen werden.

    Wie aus     Fig.    1 ersichtlich wird, wird also     zunächst     eine Anzahl von      l -Signalelementen    entsprechend  dem niedrigen     Remissions-    bzw.     Transparenzgrad     der oberen benachbarten Frontplatte eintreffen.

    überläuft dann der     Abtastpunkt    in einer     Abtast-          spalte    den die obere Begrenzung der Frontplatte       FP    bildenden freien Zwischenraum     ZR2,    so wer  den nunmehr      0 -Signalelemente    von der     Abtast-          einrichtung    abgegeben, die bewirken, dass die  Zähleinrichtung Z02 bis auf den der     vollen    Zählka  pazität von beispielsweise 4 entsprechenden Zähl  schritt geschaltet wird.

   Dabei     gibt,die        Zähleinrichtung     Z02 ein Signal ab, das eine Umsteuerung der     bistabi-          len    Kippschaltung     S12    vom Ruhezustand     ( 0 -          Zustand)    in den Arbeitszustand     ( l -Zustand)    be  wirkt. Dies hat wiederum     eine    Umsteuerung des  Speichers S22 vom  <  < 0  Zustand in den      1 -Zustand     zur Folge.

   Im Anschluss hieran überläuft der     Abtast-          punkt        i11    einer     Abtastspalte    .die Frontplatte     FP,    wobei        1 -Signale    von der     Abtasteinrichtung    abgegeben  werden.

   Diese      l -Signale    bewirken, dass die Zähl  einrichtung Z12 auf den der vollen Zählkapazität  (von beispielsweise 64) entsprechenden     Zählschritt     geschaltet wird, wodurch die bistabile Kippschaltung       S12    wieder in den      0 -Zustand    gelangt.     Damitistdas     Sperrgatter SG22     übertragungsfähig;    das Sperrgatter  gibt ein Signal an die     Zähleinrichtung    Z32 ab, die  dabei um einen Zählschritt weitergeschaltet wird.

    Schliesslich überläuft der     Abtastpunkt,die    untere Be  grenzung der Frontplatte, wodurch wieder die Zähl  einrichtung Z02, die sich bereits selbständig über ein  unten noch näher beschriebenes Mischgatter G2     in     den Ausgangszustand zurückgestellt hatte, auf den  letzten Zählschritt gesteuert wird und dabei wiederum  den Speicher S12 in den   1  -Zustand steuert.

   Nach  dem die     Abtastung    einer     Abtastspalte    beendet ist,  werden die     Kippschaltung    S12 und .der Speicher     S22     von einer Leitung     Sp    her, die in hier nicht     näher    in  teressierender Weise bei jedem     Abtastspaltenstart    ein  entsprechendes     Signäl    abgibt, in den Ruhezustand  zurückgestellt.

   Es sei hier bemerkt,     dass    gegebenen  falls     in    Abweichung von     Fig.    3 die     bistabile        Kipp-          stufe        S12    auch über eine     Binärzählstufe    die Zählein  richtung Z32 steuern kann, wobei die     Binärzählstufe     jeweils dann ein Signal an die nachfolgende     Zählein-          richtung    Z32 abgibt, wenn die     bistabile    Kippstufe       S12    zweimal vom Ruhezustand     ( O -Zustand)

      in den  Arbeitszustand (e l      -Zustand')    und wieder     zurück    in  den Ruhezustand geschaltet worden ist. Die     Zählein-          richtung    Z32 wird .dabei jeweils .dann um     einen    Zähl  schritt     weitergeschaltet,    wenn die Kippschaltung     S12     von der Leitung     Sp    her, d. h. zu Beginn der Abta-           stung    der folgenden     Abtastspalte,    in den Ruhezustand  zurückgestellt wird;

   dies hat gleichzeitig auch die  Rückstellung der bei der vorangehenden ersten  Rückstellung der     bistabilen    Kippschaltung S12 in den  Arbeitszustand gesteuerten     Binärzählstufe    zur Folge,  wobei diese das     Signal    für die Zähleinrichtung abgibt.  



  Die     geschilderten    Vorgänge wiederholen sich bei  der     Abtastung    der nachfolgenden     Abtastspalten,     wobei jedesmal die     Zähleinrichtung    Z32 um einen  Zählschritt weitergeschaltet wird. Die Zähleinrich  tung Z32     zählt    also solche     Abtastspalten,    die sich  über die obere Begrenzung der Frontplatte     FP    des  betrachteten     Gesprächszählers    und über die Front  platte selbst hinziehen.     Beim:        Erreichen    des letzten,  z.

   B. des achten     Zählschritts    schaltet die Zähleinrich  tung Z32 den Speicher S32 in .den Arbeitszustand  um. Tritt jetzt in der nachfolgenden     Abtastspalte    wie  derum eine Gruppe von      0 -Signalen    auf, wie das  gerade dann der Fall     sein    wird, wenn der     Abtast-          punkt    in dieser nachfolgenden     Abtastspalte    den die  obere Begrenzung der Frontplatte     FP    darstellenden  freien     Zwischenraum        ZR2    überläuft, so hat dies     zur     Folge,

       dass    der Speicher S32 direkt von der Zählein  richtung Z02 her in den     Ruhezustand        zurückgeschal-          tet    wird, wobei gleichzeitig der Speicher S42 aktiviert.  wird. Hierdurch     wird    das      Und -Gatter    G42 an sei  nem einen Eingang für den     Koizidenzfall    vorberei  tet, der     jeweils    dann eintritt,     wenn    der an den ande  ren     Eingang    des Gatters angeschlossene zentrale  Taktgenerator ZTG über seine Leitung T einen Takt  impuls abgibt.  



       Mit    jedem dieser     Taktimpulse    gibt das        Und -Gatter    G42 ein     .Signal    an die Zähleinrichtung  Z42 ab, das diese um einen Zählschritt weiterschal  tet. Die     Zähleinrichtung    Z42 dient der Festlegung der  oberen Begrenzung des weiteren Bereichs WB (vgl.

         Fig.    1), in dem die zu verarbeitenden     Ziffern    liegen,  in bezug auf die obere Begrenzung der Frontplatte       FP.    Die Zähleinrichtung Z42 beginnt nämlich, wie  gesagt, gerade mit dem Zählvorgang, wenn der Ab  tastpunkt über die obere Begrenzung der Frontplatte       FP        hinwegläuft.    Nachdem die Zähleinrichtung auf       ihrem    letzten     Zählschritt,    der beispielsweise der 32.

         Zählschritt    sein mag, angelangt ist, beendet sie ein  mal den     Zählvorgang    dadurch, dass sie den Zwi  schenspeicher S42 in den Ruhezustand zurückstellt  und damit das      Und -Gatter    G42 für weitere Takt  impulse sperrt; zum anderen steuert sie den Zwi  schenspeicher     SZ2    in den   1      -Zustand    um, wodurch  nunmehr das      Und -Gatter        GT2    an     seinem    einen  Eingang für den     Koinzidenzfall    vorbereitet wird.

   Der  nächste von dem zentralen     Taktgenerator    ZTG über       die    Leitung T abgegebene Taktimpuls gelangt daher  zu dem     Steuereingang    der Zähleinrichtung     ZE2,    die  dadurch eingeschaltet wird.

   Die Zähleinrichtung       ZE2,    die die von nun an durch jeden von dem zen  tralen Taktgenerator abgegebenen     Taktimpuls    um  einen     Zählschritt    weitergeschaltet     wird,    weist eine  Zählkapazität auf, die der Anzahl der in     einer    Ab  tastspalte enthaltenen Signalelemente     entspricht,    bei-         spielsweise    also die     Zählkapazität    128.

   Durch die  Zähleinrichtung     ZE2    wird der Verbindungsschalter       VS2,    der die von der     Abtasteinrichtung        herführende          Verbindungsleitung    dl mit der zur Verarbeitungsein  richtung hinführenden Verbindungsleitung     d    verbin  det, in der Weise gesteuert,     dass    der     Verbindungs-          schalter        VS2    jeweils dann, wenn die     Zähleinrichtung          ZE2    den ersten Zählschritt erreicht hat, geschlossen  wird und jeweils dann wieder geöffnet wird,

   wenn die       Zähleinrichtung        ZE2    denjenigen     Zählschritt,    bei  spielsweise den 64. Zählschritt erreicht hat, der der  Anzahl von in dem im weiteren Bereich<I>WB</I> (vgl.       Fig.    1) gelegenen Teil einer     Abtastspalte    enthaltenen  Signalelementen entspricht. Zur Steuerung des Ver  bindungsschalters     VS2    durch die     Zähleinrichtung          ZE2    kann eine     bistabile    Kippschaltung     SS2    benutzt  werden, mit deren beiden Eingängen jeweils die bei  Erreichen der genannten     Zählschritte,    beispielsweise  des 1. oder 64.

   Zählschrittes, .aktivierten     Zählstufen     der     Zähleinrichtung        ZE2    über ein     in        Fig.3    nicht  näher     gezeigtes        Koinzidenzgatter    verbunden sind.

    Dadurch, dass jeweils eine spaltenweise     Abtastung     von oben nach unten vorgenommen wird und dass  die Zahl der     Signalelemente    je     Spalte    gerade 128 be  trägt, ergibt sich,     dass    die eine     Zählkapazität    von 128  aufweisende Zähleinrichtung, die bei Erreichen der  oberen Begrenzung des weiteren Bereichs WB     zu     zählen beginnt, gerade     dann        vollgezählt    hat, wenn die       Abtastung    in der jeweils nächsten Spalte unmittelbar  vor der oberen Begrenzung des weiteren Bereichs  angelangt ist.

       Mithin    bewirkt die     Zähleinrichtung          ZE2,        dass    der     Verbindungsschalter        VS2    jeweils dann  geschlossen wird, wenn in einer     Abtastspalte    der Ab  tastpunkt gerade die obere Begrenzung des weiteren  Bereichs, in dem die zu verarbeitenden     Ziffern    liegen,  überschreitet, und     dass    der     Schalter    dann wieder ge  öffnet wird, wenn eine Anzahl von     Taktintervallen     verstrichen ist,

   die gleich der Anzahl von     in    dem im  weiteren Bereich<I>WB</I> gelegenen Teil einer     Abtast-          spalte        enthaltenen    Signalelementen ist, mit anderen  Worten, wenn :der     Abtastpunkt    die untere Begren  zung des weiteren Bereichs überschreitet, wobei die  Lage der unteren Begrenzung in bezug auf die obere  Begrenzung des weiteren Bereichs durch .die Wahl  eines entsprechenden     Zählschrittes    der Zähleinrich  tung     ZE2,    z.

   B. des 64.     Zählschrittes,        festgelegt    wird:  Gegebenenfalls     kann    jedoch die Rückstellung der       bistabilen        Kippschaltung        SS2    und damit das Öffnen  des Verbindungsschalters     VS2    auch durch das auf  ,der Leitung     Sp    auftretende Spaltenstartsignal     bewirkt     werden. In dieser Weise wird der Verbindungsschal  ter     VS2    .solange     gesteuert,    bis die     Abtastung    des  Bildbereichs beendet ist.

   Zu Beginn der     Abtastung     eines jeden Bildbereichs werden die     Zähleinrichtun-          gen    Z32, Z42 und     ZE2    sowie der Zwischenspeicher       SZ2    von einer     Leitung    her, .die     in.    hier nicht näher       interessierender    Weise bei jedem     Bildstart    ein ent  sprechendes Signal abgibt,     in.        den    Ruhezustand zu  rückgestellt.

             Es    wurde oben bereits kurz erwähnt, dass sich die  Zähleinrichtung Z02 nach Erreichen des dem vollen       Zählvolumen    von     beispielsweise    4 entsprechenden  Zählschrittes selbständig über ein Mischgatter G22       zurückstellt.    Zu diesem Zweck ist der Ausgang des  Mischgatters G22, dessen einer Eingang an den Aus  gang der Zähleinrichtung Z02 angeschlossen ist, mit  dem     Rückstelleingang    dieser Zähleinrichtung ver  bunden. Ausserdem ist an den Ausgang des Misch  gatters G22 der     Sperreingang    des zwischen dem  Sperrgatter G02 und der Zähleinrichtung Z02 liegen  den Sperrgatters SG02 angeschlossen.

   Dieses Sperr  gatter SG02 verhindert, dass zugleich mit einem       Rückstellimpuls    auch ein Zählimpuls zu der Zählein  richtung Z02 gelangt.     In    analoger Weise ist an den  dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 64 ent  sprechenden Ausgang der Zähleinrichtung Z12 ein  Mischgatter G32 angeschlossen, dessen Ausgang ein  mal mit dem     Rückstelleingang    der     Zähleinrichtung     Z12 und zum anderen     mit    dem Sperreingang des zwi  schen dem      Und -Gatter    G12 und der Zähleinrich  tung Z12 liegenden Sperrgatters SG12 verbunden ist:  Die Mischgatter G22 und G32 weisen ausserdem, mit  dem Ausgang der zugehörigen Zähleinrichtung Z02  bzw.

   Z12 verbundenen Eingang noch weitere Ein  gänge auf. Der     eine    Eingang ist mit einer Leitung     Sp     verbunden, die bei jedem     Abtastspaltenstart    ein die  Rückstellung der Zähleinrichtungen Z02 und Z12  bewirkendes Signal abgibt.

   Der letzte Eingang des  Mischgatters G32 schliesslich ist mit .dem dem     vollen     Zählvolumen von beispielsweise 4 entsprechenden  Ausgang der Zähleinrichtung Z02 verbunden, so dass  die Zähleinrichtung Z12     immer    dann     in.    den Aus  gangszustand zurückgestellt wird, wenn     im,    Verlaufe  der     Abtastung    einer     Abtastspalte    eine Reihe von        1 -Signalen,    die dem Auftreffen des     Abtastpunktes     auf ein dunkles bzw. undurchsichtiges Flächenele  ment entsprechen, durch eine     entsprechende    Anzahl  von z.

   B. 4      0 -Signalen    unterbrochen wird, die dem  Auftreffen des     Abtastpunktes    auf ein helles bzw.  durchsichtiges Flächenelement entsprechen. Umge  kehrt wird aber auch eine Rückstellung der Zählein  richtung Z02 bewirkt, wenn die      0 -Signale    durch  eine     bestimmte    Anzahl von z. B.      l -Signalen    un  terbrochen wird. Zu diesem Zweck ist der letzte Ein  gang des Mischgatters G22 nun nicht an den dem  vollen Zählvolumen von     beispielsweise    64 entspre  chenden Ausgang der Zähleinrichtung Z12, sondern  an einen weiteren Ausgang dieser Zähleinrichtung  angeschlossen, der     einen    früheren Zählschritt, z. B.  dem 4. Zählschritt entspricht.  



  Im vorstehenden wurde beschrieben, in welcher  Weise zur Ermittlung der Lage von durch eine     Abtast-          einrichtung    abgetasteten und durch eine Verarbei  tungseinrichtung zu verarbeitenden Ziffern, die durch  einen in einem Feld von Gesprächszählern .angeord  neten Gesprächszähler angezeigt werden, der weitere  Bereich, in dem die zu verarbeitenden Ziffern     liegen,     aus der     seitlichen    Begrenzung und der oberen Be  grenzung der Frontplatte des betreffenden Ge-         sprächszählers    ermittelt wird.

   Zur Ermittlung des  engeren Bereichs,     in,    dem die jeweils zu verarbeitende  Ziffer liegt, kann in der Weise vorgegangen werden,  dass zunächst der linke Rand des in der Frontplatte       FP    (vgl.     Fig.    1) enthaltenen Fensters F ermittelt  wird, und dass hiervon ausgehend der engere Be  reich, in dem jeweils eine zu verarbeitende     Ziffer     liegt, jeweils durch Abzählen einer bestimmten An  zahl von     Abtastspalten    ermittelt wird, die der Breite  und dem     gegenseitigen    Abstand der Ziffern ent  spricht.

   Zur Ermittlung des     linken    Randes des Fen  sters F kann dabei der Umstand ausgenutzt werden,  dass das Fenster F einen zu dem Helligkeitsgrad der  Frontplatte     FP    konträren Helligkeitsgrad besitzt.  



  Eine hierzu geeignete Schaltungsanordnung ist in       Fig.    4 dargestellt. In dieser     Schaltungsanordnung    ist  an die von dem Verbindungsschalter     VS2    der Schal  tungsanordnung nach     Fig.    3 zu der Verarbeitungsein  richtung hinführende Verbindungsleitung<B>d</B> ein       Negator   <I>NG</I> angeschlossen, der zu dem Steuerein  gang der bistabilen Kippschaltung SW führt.

   An den  im Arbeitszustand     aktivierten,    d. h.     im         1 -Zustand     befindlichen Ausgang der     bistabilen    Kippschaltung  <I>SW</I> ist der eine Eingang eines      Und -Gatters        GSp     angeschlossen; der andere Eingang des      Und -Gat-          ters    ist mit einer Leitung     Sp    verbunden, die jeweils zu  Beginn der     Abtastung        einer        Abtastspalte    ein      1 -Si-          gnal    abgibt.

   Der Ausgang des      Und -Gatters        GSp     führt zu dem     Steuereingang    einer     Zähleinrichtung          ZSp.    Diese Zähleinrichtung dient dazu, jeweils eine  bestimmte Anzahl von     Abtastspalten    zur Ermittlung  des engeren Bereichs, in dem eine der den     Ge-          sprächszählerstand        anzeigenden,        Ziffer    liegt, abzuzäh  len; sie hat ein dementsprechendes Zählvolumen a  von beispielsweise 64.  



  über eine Leitung B, die jeweils bei einem Bild  start     ein.    entsprechendes Signal abgibt, das z. B. von  dem     übergan.g    der     Abtasteinrichtung    A     (Fig.    2) auf  das jeweils nächste Bild abgeleitet werden kann, wird  die bistabile Kippschaltung SW zu Beginn der     Abta-          stung    eines Bildbereichs in den Ruhezustand gestellt.

         Abtastsignale    werden der Schaltungsanordnung nach       Fig.    4 jedoch nicht vom Beginn der     Abtastung    eines       Bildbereichs    an zugeführt, sondern erst dann, wenn  der Schalter     VS2    (siehe     Fig.    3) geschlossen ist, d. h.  wenn sich     ein.        Abtastvorgang    über den weiteren Be  reich erstreckt, in dem die zu verarbeitenden Ziffern  liegen.

   Wie sich aus     Fig.    1 ergibt, werden demzufolge  der Schaltungsanordnung nach     Fig.    4 zunächst nur       bei    der     Abtastung    der Frontplatte     FP    von der     Abtast-          einrichtung    abgegebene      1 -Signale    zugeführt.

   Erst  wenn sich der     Abtastpunkt    im Zuge der von links  nach rechts fortschreitenden     Abtastung    innerhalb       einer        Abtastspalte    von oben nach unten über das  Fenster F bewegt, gibt die     Abtasteinrichtung           0 -Signale    ab. Durch ein solches      0 -Signal,    das  durch den     Negator   <I>NG</I> in     ein         l -Signal    invertiert  wird, wird die bistabile     Kippschaltung    SW vom  Ruhezustand in den Arbeitszustand umgeschaltet.  Damit ist der linke Rand des Fensters F ermittelt.

        Das mit     seinem    einen Eingang an     den:    nunmehr akti  vierten Ausgang der     bistabilen        Kippschaltung    SW  angeschlossene      Und -Gatter        GSp    wird gleichzeitig  für den     Koinzidenzfall    vorbereitet, der     immer    dann  eintritt,     wenn    von der Leitung     Sp    her ein      l -Signal          eintrifft,    wie das     jeweils    bei     einem        Abtastspaltenstart     der Fall ist.

   Hierbei wird jedesmal die Zähleinrich  tung     ZSp    um einen Zählschritt weitergeschaltet. Die       Zähleinrichtung        ZSp    zählt also zum Zwecke der Er  mittlung der rechten     Begrenzung    des engeren Be  reichs, in dem     eine        jeweils    zu verarbeitende     Ziffer          liegt,    solche     Abtastspalten    ab, die sich über     das    Fen  ster F (vgl.     Fig.    1) erstrecken.  



  Zugleich mit der sich über den.     engeren    Bereich       hinziehenden;        Abtastung        kann.    aus     einer    Projektion  des engeren Bereichs     senkrecht    zur     Abtastrichtung     der eigentliche Zeichenbereich, in dem die betref  fende Ziffer liegt, ermittelt werden, bei dessen     Abta-          stung    im Verlaufe eines auf die     Vorabtastung    folgen  den     Hauptabtastvorganges    die     Abtasteinrichtung    mit  der Verarbeitungseinrichtung verbunden wird.

   Dies  ist bereits     im    Hauptpatent beschrieben.  



  Das Erreichen der Begrenzung des engeren Be  reichs zeigt sich in der Schaltungsanordnung nach       Fig.    4 darin, dass nacheinander erst .der dem vorletz  ten Zählschritt entsprechende Ausgang a-1 und da  nach der dem vollen     Zählvolumen    entsprechende  Ausgang<I>a</I> der     Zähleinrichtung        ZSp    aktiviert     werden.     Diese Aktivierung kann zur Steuerung eines Pro  grammsteuerwerkes ausgenutzt werden, das zur  Regelung des zeitrichtigen Ablaufs der beschriebe  nen sowie etwaiger nachfolgenden     Vorgänge    vorgese  hen     sein    kann. Ein solcher nachfolgender Vorgang  wäre z.

   B. der auf die     Vorabtastung,    die der Ermitt  lung der Lage einer     Ziffer    dient, folgende     Hauptab-          tastvorgang,    um nun diese     Ziffer    verarbeiten zu kön  nen.     In    den Figuren ist dies jedoch nicht besonders  dargestellt, da das zum     Verständnis    der     Erfindung     nicht erforderlich     erscheint.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren nach Patentanspruch I des Hauptpa tents, für die Ablesung von Gesprächszählerständen, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Abtastung des die gesamte Frontplatte des betreffenden Gesprächs zählers sowie Teile der Frontplatten der angrenzen den Gesprächszähler umfassenden Bildbereichs der weitere Bereich<I>(WB),</I> in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen, aus der seitlichen Begrenzung (ZR1)
    der Frontplatte (FP) und aus ihrer oberen Begren zung (ZR2) ermittelt wird. II. Schaltungsanordnung nach dem Patent anspruch II des Hauptpatents, zur Durchfüh- rung des Verfahrens nach Patentanspruch I hiervor, dadurch gekennzeichnet, dass die dem unterschiedlichen Helligkeitsgrad der abgetaste ten Flächenelemente entsprechenden unterschied lichen Signalelemente ( 0 bzw.
    1 ) jeweils getrennt zu jeweils in einer Abtastspalte lie gende Signalelemente zählenden Zähleinrichtung (Z21, Z11; Z02, Z12) geführt werden, deren Zählvo lumina gleich bestimmten Teilen der Summe der in einer Abtastspalte enthaltenen Signalelemente sind, und an die weitere Zähleinrichtungen (Z31, Z41;
    Z32) enthaltende Schaltmittel angeschlossen sind, welche das Auftreten von mehreren benachbarten Abtastspalten, in denen jeweils mindestens eine der ersteren Zähleinrichtungen (Z21, Z11;
    Z02, Z12) vollgezählt hat, feststellen und in Abhängigkeit von der somit ermittelten zeitlichen bzw. oberen Begren zung (ZRl bzw. ZR2) der Frontplatte (FP) Schalter (VS1, VS2) schliessen, die in die von der Abtastein- richtung (A) zu der Verarbeitungseinrichtung füh rende Verbindungsleitung (d0,<I>dl, d')</I> eingefügt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Ermittlung des weiteren Be reiches (WB) die linke Begrenzung der Frontplatte aus der Aufeinanderfolge zweier Gruppen von be nachbarten Abtastspalten, die jeweils eine eine Min destanzahl überschreitende Anzahl von Signalele menten ( 0 bzw.
    1 ) aufweisen, die bei der einen Gruppe der Abtastspalten dem Nichtauftreffen und bei der anderen Gruppe der Abtastspalten dem Auf treffen des Abtastpunktes auf ein in seinem Hellig keitsgrad einem Element einer der zu verarbeitenden Ziffern entsprechendes Flächenelement entsprechen, ermittelt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die obere Begrenzung der Front platte aus der Aufeinanderfolge einer bestimmten Anzahl von Abtastspalten, die jeweils zwei aufeinan- derfolgende Folgen von eine jeweilige Mindestanzahl überschreitenden Signalelementen ( 0 bzw.
    1 ) aufweisen, die in der einen Folge dem Nichtauftreffen und in der anderen Folge dem Auftreffen des Abtast- punktes auf ein in seinem Helligkeitsgrad einem Ele ment einer Ziffer entsprechendes Flächenelement entsprechen, ermittelt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, :dadurch ge kennzeichnet; dass der weitere Bereich<I>(WB),</I> in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen, aus der seitli chen und der oberen Begrenzung der Frontplatte (FP) durch Abzählen jeweil seiner bestimmten Anzahl von Abtastspalten bzw. von Signalelementen einer Ab tastspalte ermittelt wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Ermittlung des engeren Berei ches (EB), in dem die jeweils zu verarbeitende Ziffer liegt, der linke Rand des die Ziffern enthaltenden Fensters (F) der Frontplatte (FP) des Gesprächszäh lers aus dem ersten Auftreten von Signalelementen ( 0 ) in dem weiteren Bereich, die dem Nichtauftref- fen des Abtastpunktes ,auf ein in seinem Helligkeits grad einem Element einer Ziffer entsprechendes Flä chenelement entsprechen, ermittelt wird,
    und dass von dem linken Randdes Fensters (F) ausgehend der engere Bereich (EB), in; dem jeweils eine zu verarbei- Lende Ziffer liegt, jeweils durch Abzählen einer be stimmten Anzahl von Abtastspalten ermittelt wird.
    5. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die dem unterschiedli chen Helligkeitsgrad der abgetasteten Flächenele mente entsprechenden, unterschiedlichen Signalele mente ( 0 bzw. 1 ) jeweils getrennt zu zwei ersten Zähleinrichtungen (Z21 bzw. Z11) geführt werden, deren Zählvolumen gleich einem geeigneten Teil der Summe der in einer Abtastspalte enthaltenen Signal elemente ist und die jeweils zu dem Steuereingang der einen bzw. der anderen (Z41 bzw.
    Z31) und dem Rückstelleingang der anderen bzw. der einen (Z31 bzw. Z41) zweier weiterer Zähleinrichtungen (Z31, 241) führen, von denen die eine Zähleinrichtung (Z41) über einen Zwischenspeicher (S41) und die an dere Zähleinrichtung (Z31) direkt zu je einem Ein gang eines Und -Gatters (G011) führt, an dessen Ausgang ein Speicher (S011) angeschlossen ist, der bei seiner Aktivierung einen die Abtasteinrichtung (A) mit der zu der Verarbeitungseinrichtung führen den Verbindungsleitung (dl) verbindenden Schalter (VSl)
    schliesst (Fig. 2). 6. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Trennung der dem unterschiedlichen Helligkeitsgrad der abgetasteten Flächenelemente entsprechenden unterschiedlichen Signalelemente ( 0 bzw.
    1 ) an die Abtasteinrich- tung (A) der Sperreingang eines Sperrgatters (G01) und der eine Eingang eines Und -Gatters (G11) an geschlossen ist, deren jeweils anderer Eingang mit einem zentralen Taktgenerator (ZTG) verbunden ist, und an deren Ausgang jeweils eine der beiden ersten Zähleinrichtungen (Z21, Z1 l) angeschlossen ist. 7. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die dem unterschiedli chen Helligkeitsgrad der abgetasteten Flächenele mente entsprechenden unterschiedlichen Signalele mente ( 0 bzw.
    1 ) jeweils. getrennt zu einer ersten bzw. einer zweiten Zähleinrichtung (Z02 bzw. Z12) geführt sind, an deren Ausgang jeweils einer der bei den Eingänge einer bistabilen Kippstufe (S12) ange schlossen ist, die über eine Binärzählstufe eine die sich über die obere Begrenzung (ZR2 in Fig. 1) der Frontplatte (FP in Fig. 1) und die Frontplatte selbst hinziehenden Abtastspalten zählende dritte Zählein richtung (Z32) steuert,
    an deren Ausgang ein nach dem Abzählen einer bestimmten Anzahl von Abtast- spalten aktivierter Zwischenspeicher (S32) ange schlossen ist (Fig. 3). B. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die dem unterschiedli chen Helligkeitsgrad der abgetasteten Flächenele mente entsprechenden unterschiedlichen Signalele mente ( 0 bzw. 1 ) jeweils getrennt zu einer ersten bzw. einer zweiten Zähleinrichtung (Z02 bzw.
    Z12) geführt sind, deren Ausgänge jeweils; zu einem der beiden Eingänge einer bistabilen Kippstufe (S12) führen, an deren Ausgang direkt der Sperreingang und über einen Zwischenspeicher (S22) der andere Eingang eines Sperrgatters (SG22) angeschlossen ist, das eine die sich über die obere Begrenzung (ZR2 in Fig. 1) der Frontplatte (FP in Fig. 1) und die Front platte selbst hinziehenden Abtastspalten zählende dritte Zähleinrichtung (Z32) steuert,
    an deren Aus gang ein nach dem Abzählen einer bestimmten An zahl von Abtastspalten aktivierter Zwischenspeicher (S32) angeschlossen ist (Fig. 3). 9. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des von der dritten Zähleinrichtung gesteuerten Zwischen speichers (S32) über einen weiteren Zwischenspei cher (S42) zu dem einen Eingang eines mit seinem anderen Eingang an einen zentralen Taktgenerator <I>(ZTG)</I> angeschlossenen Und -Gatters (G42) führt,
    durch das eine vierte Zähleinrichtung (Z42) gesteuert wird, die von der oberen Begrenzung (ZR2 in Fig. 1) beginnend eine geeignete Anzahl von Taktinterval len, in denen die Abtasteinrichtung jeweils ein Signal element abgibt, abzählt und damit die obere Begren zung des weiteren Bereiches<I>(WB</I> in Fig. 1), in dem die jeweils zu verarbeitenden Ziffern liegen, be stimmt, und dass die vierte Zähleinrichtung (Z42)
    ihrerseits über einen Zwischenspeicher (SZ2) zu dem einen Eingang eines mit seinem anderen Eingang an den zentralen Taktgenerator<I>(ZTG)</I> angeschlossenen weiteren Und -Gatters (GT2) führt, an das eine Umlaufzähleinrichtung (ZE2) mit einer der in einer Abtastspalte enthaltenem Anzahl von Signalelemen ten entsprechenden Zählkapazität angeschlossen ist, durch die ein Schalter (VS2), der die von der Abtast- einrichtung herführende Verbindungsleitung (dl)
    mit der zu der Verarbeitungseinrichtung hinführen den Verbindungsleitung (d') verbindet, gesteuert wird. 10. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Trennung der dem unterschiedlichen Helligkeitsgrad der abgetasteten Flächenelemente entsprechenden unterschiedlichen Signalelemente ( 0 bzw.
    1 ) an die von der Abtast- einrichtung herführende Verbindungsleitung (d1) der Sperreingang eines Sperrgatters (G02) und der eine Eingang eines Und -Gatters (G12) angeschlos sen sind, deren jeweils anderer Eingang mit einem zentralen Taktgenerator<I>(ZTG)</I> verbunden ist und deren Ausgang jeweils mit einer der ersten beiden Zähleinrichtungen (Z02 bzw. Z12) verbunden ist (Fig. 3). 11.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstelleingang des von der dritten Zähleinrichtung (Z32) gesteuerten Zwischenspeichers (S32) an den Ausgang der ersten Zähleinrichtung (Z02) angeschlossen ist (Fig. 3). 12.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenspeicher (S42), an den der eine Eingang des der vierten Zähl einrichtung (Z42) vorgeschalteten Und -Gatters (G42) angeschlossen ist, einen mit dem Ausgang die ser vierten Zähleinrichtung (Z42) verbundenen Rückstelleingang aufweist (Fig. 3). 13. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Zähleinrich- tung (Z12) einen Rückstelleingang aufweist, an den der Ausgang eines.
    Mischgatters (G32) .angeschlossen ist, dessen Eingänge an den Ausgang dieser, zweiten Zähleinrichtung (Z12) und an den Ausgang der ersten Zähleinrichtung (Z02) sowie an eine Leitung (Sp) an geschlossen sind, auf der jeweils bei einem Abtasb- spaltenstart ein Signal ( 1 ) auftritt (Fig. 3). 14.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Zähleinrich- tung (Z02) einen Rückstelleingang aufweist, an den der Ausgang eines Mischgatters (G22) angeschlossen ist, dessen Eingänge an den Ausgang dieser ersten Zähleinrichtung (Z02) und an einen weiteren Aus gang der zweiten Zähleinrichtung (Z12) sowie an eine Leitung (Sp) angeschlossen sind, auf der jeweils bei einem Abtastspaltenstart ein Signal ( 1 )
    auftritt (Fig. 3). 15. Schaltunganordnung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten und der zweiten Zähleinrichtung (Z02 und Z12) jeweils ein Sperrgatter <I>(SG02</I> bzw. SG12) vorgeschaltet ist, des= sen Sperreingang an den Ausgang des zugehörigen Mischgatters (G22 bzw.
    G32) angeschlossen ist und dessen anderer Eingang mit dem Ausgang des jewei ligen, an die von der Abtasteinrichtung herführende Verbindungsleitung (dl) angeschlossenen Gatters (G02 bzw. G12) verbunden ist (Fig. 3).
    16. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an die von dem Ver bindungsschalter (VS2) zu der Verarbeitungseinrich tung hinführende Verbindungsleitung (d) ein Schal- ter angeschlossen ist, der beim Auftreten von Signal elementen ( 0 ), die dem Nichtauftreffen des Ab tastpunktes auf ein in seinem Helligkeitsgrad einem Element einer Ziffer entsprechendes Flächenelement entsprechen,
    in den Arbeitszustand gesteuert wird, und der dabei eine Zähleinrichtung (ZSp) einschaltet, die jeweils bei einem Abtastspaltensbart um einen Zählschritt weitergeschaltet wird (Fig. 4). 17.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter eine mit ihrem Steuereingang über einen Negator (NG) an die Verbindungsleitung (d') angeschlossene bistabile Kippschaltung (SW) aufweist, deren im Arbeitszu stand aktivierter Ausgang mit dem einen Eingang eines mit seinem anderen Eingang .an eine Leitung (Sp), die jeweils bei einem Abtastspaltenstart ein ent sprechendes Signal ( 1 ) abgibt,
    angeschlossenen Und -Gatters (GSp) verbunden ist, das zu dem Steuereingang der Zähleinrichtung (ZSp) führt (Fig. 4).
    18. Schaltungsanordnung nach den Unteransprü chen 5, 8 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung eines wahlweise einstellbaren Zählvolu mens der verwendeten Zähleinrichtungen die Aus gänge der einzelnen Zählstufen dieser Zähleinrich- tungen jeweils wahlweise über einen Schalter mit einem Eingang eines Und -Gatters verbunden sind, an dessen Ausgang ein Rückstelleingang der betref fenden Zähleinrichtung angeschlossen ist.
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