Zusatzpatent zum Hauptpatent Nr. 383 658 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Ermittlung der Lage von Schriftzeichen, insbesondere solchen von Gesprächszählerständen Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Er mittlung der Lage von durch eine Abtasteinrichtung abgetasteten und durch eine Verarbeitungseinrich- tung automatisch zu verarbeitenden Schriftzeichen,
insbesondere solchen von Zählerständen, wie Ge- sprächszählerständen in Fernsprechanlagen. Derar tige Schriftzeichen, z. B.
Buchstaben oder Ziffern, können auf Formblättern, Schreibmaschinenbogen, Buchseiten, Schecks, Kassenbons u. dgl. oder auf Fil men oder Photographien enthalten sein. Eine Verar- beitung der .Schriftzeichen kann dabei darin liegen, dass die Schriftzeichen identifiziert werden, um in Abhängigkeit von diesen Schriftzeichen eine Steue rung von fernmeldetechnischen oder nachrichtenver arbeitenden Einrichtungen, beispielsweise von Druckwerken, Schreibmaschinen,
Lochkartenstanz- einrichtungen oder Rechenmaschinen, mit Hilfe ge eigneter Signale ermöglichen zu können. Das Verfah ren gemäss dem Patentanspruch I des Hauptpatentes weist die Merkmale auf, dass .durch eine Vorabta- stung des die Schriftzeichen, deren jedes in seiner Projektion in der mit der Abtastrichtung zusammen fallenden Koordinatenrichtung sowie senkrecht dazu eine keine Unterbrechung aufweisende Linie bildet, enthaltenden Bildbereichs in einem ersten Schritt ein weiterer Bereich,
in dem das jeweils zu verarbeitende Schriftzeichen liegt, sodann unter Zuhilfenahme von äusseren Bezugszeichen und in einem zweiten Schritt ein engerer Bereich, in dem das Schriftzeichen liegt, und ein:
eigentlicher Zeichenbereich anhand des Schriftzeichens selbst ermittelt werden und dass in einem auf die Vorabtastung folgenden Hauptabtast- vorgang nur während. der Abtastung des das zu ver arbeitende Schriftzeichen enthaltenden Zeichenbe- reichs von der Verarbeitungseinrichtung ein Verar beitungsergebnis abgegeben wird.
Unter einem weiteren Bereich, in dem das jeweils zu verarbeitende Schriftzeichen liegt, wird dabei ein Teilbereich d s von der Abtasteinrichtung jeweils erfassten Bildbereichs verstanden, in dem nur zu ein und derselben Schriftzeile gehörende Zeichenberei che auftreten können, während unter einem engeren Bereich, in dem das jeweils zu verarbeitende Schrift zeichen liegt, derjenige Teil eines weiteren Bereichs verstanden wird, in .dem ein Zeichenbereich, d. h.
ein Bereich, in .dem gerade ein Schriftzeichen liegt, auf treten kann. Als äussere Bezugszeichen zur Ermitt lung des weiteren Bereichs, in dem die jeweils zu ver arbeitenden Schriftzeichen liegen, können nach dem im Hauptpatent beschriebenen Verfahren die kein Schriftzeichen enthaltenden Begrenzungen eines Schriftfeldes oder auch nur einer Schriftzeile oder aber besondere Marken benutzt werden. Die vorlie gende Erfindung bezieht sich auf einen speziellen Anwendungsfall des im Hauptpatent beschriebenen Verfahrens, nämlich auf die Ablesung von Ge sprächszählem der Fernmeldetechnik.
Derartige Zähler müssen in regelmässigen Abständen abgelesen werden. Solche Gesprächszähler sind im allgemeinen in Zählerfeldern zusammengefasst. Um die regelmäs- sige Ablesung :
der in einem solchen Feld enthaltenen Zähler zu beschleunigen, ist man bereits in der Weise vorgegangen, dass man jeweils ein solches Feld von beispielsweise<B>100</B> Gesprächszählern fotografiert, um zumindest den Zeitaufwand und Personalaufwand für das unmittelbare Ablesen der Gesprächszähler herabzusetzen.
Die in dem fotografischen Bild ent haltenen Ziffern, die den Stand der einzelnen Ge- sprächszähler angeben, müssen jedoch unter schritt weisem Transport des Bildes, so dass jeweils ein Ge- sprächszähler sichtbar wird, weiterhin durch hierfür besonders einzusetzende Personen ausgewertet wer den.
Es sind zwar bereits Verfahren zur automati schen Abtastung und Verarbeitung von Schriftzei- chen bekannt bzw. vorgeschlagen worden. Bei der Abtastung ist dabei der Bildbereich gewissermassen in Spalten von Flächenelementen eingeteilt; bei spal tenweiser Abtastung wird jeweils ein dem Hellig- keitsgrad des betreffenden Flächenelementes entspre chendes Signalelement erzeugt.
Hierbei wird nur zwi schen zwei Werten unterschieden, d. h. es treten nur zwei Arten von Signalelementen auf, die im folgen den als Signalwert 0 und Signalwert 1 bezeichnet seien. Von diesen Signalwerten entspricht der Signal- wert 0 dem Nichtauftreffen und der Signalwert 1 dem Auftreffen des Abtastpunktes auf ein Flächenele ment, das in seinem Helligkeitsgrad einem Element eines zu verarbeitenden Schriftzeichens entspricht.
Die Verfahren basieren auf der Voraussetzung, dass einer Verarbeitungseinrichtung jeweils nur die von einer Abtasteinrichtung bei der Abtastung gerade eines Schriftzeichens erzeugten Abtastsignale zuge- führt werden. Dies bedingt eine Kenntnis, der ge nauen Lage der einzelnen Schriftzeichen.
Die anschliessend beschriebene Erfindung betrifft nun ein Verfahren für die Ablesung von Gesprächs- zählerständen. Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass bei der Abtastung des die gesamte Frontplatte des betreffenden Ge sprächszählers sowie Teile der Frontplatten der an grenzenden Gesprächszähler umfassenden Bildbe reichs der weitere Bereich,
in dem die zu verarbeiten den Ziffern liegen, aus der seitlichen Begrenzung und aus der oberen Begrenzung der Frontplatte ermittelt wird.
Das Verfahren gemäss der Erfindung bietet die Möglichkeit, die linker und die obere Begrenzung des weiteren Bereichs in ganz bestimmten, der Form und Grösse des Gesprächszählers entsprechenden Ab ständen von der linken und der oberen Begrenzung der Frontplatte des Gesprächszählers, die sich als ein freier Raum zwischen der betreffenden Frontplatte und den benachbarten Frontplatten darbietet, zu be stimmen, und hiervon ausgehend ebenfalls in Abhän gigkeit von der Grösse des Gesprächszählers,
die un tere und die rechte Begrenzung des weiteren Bereichs festzusetzen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten vorteilhaften Ausfüh- rungsbeispiele erläutert. Fig. 1 zeigt zunächst bei spielsweise einen Ausschnitt aus einem Film, auf dem ein Feld von Gesprächszählern für Fernmeldeanlagen festgehalten ist. Dieser Ausschnitt stellt einen von einer Abtasteinrichtung gerade erfassten Bildbereich dar, in dem die Frontplatte FP eines gerade betrach teten Gesprächszählers enthalten ist.
Neben dieser vollkommen in dem Bildbereich enthaltenen Front platte FP umfasst der Bildbereich auch noch Teile der Frontplatten der angrenzenden Gesprächszähler, von denen die Frontplatte FP durch freie Zwischen räume, wie den linken Zwischenraum ZRl und den oberen Zwischenraum ZR2, getrennt ist. Diese Zwi schenräume stellen also die Begrenzung der Front platte FP dar.
Die Frontplatte FP des Gesprächszäh lers weist ein Fenster F auf, in dem die zu verarbei tenden Ziffern, die den Zählerstand angeben, enthal ten sind. Der engere Bereich EB, indem jeweils eine gerade zu verarbeitende Ziffer, beispielsweise die Ziffer 0, enthalten ist, ist in. Fig. 1 durch strichpunk- tierte Linien angedeutet.
Durch zwei waagrechte un terbrochene Linien ist die Begrenzung des weiteren Bereichs<I>WB,</I> in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen, angedeutet, .die aus der Begrenzung der Front platte, .d. h. aus den Zwischenräumen ZR1 und ZR2, ermittelt wird.
Es sei hier bemerkt, dass die Bildvor lage nicht unbedingt ein Film sein muss, beidem sich die zu verarbeitenden Ziffern durch ihren Transpa- renzgrad von ihrer Umgebung abheben; stattdessen kann natürlich auch eine undurchsichtige Bildvorlage abgetastet werden, in der sich die zu verarbeitenden Ziffern durch ihren Remissionsgrad von ihrer Umge bung abheben.
Allgemein soll hier angenommen wer den, dass sich die Ziffern durch ihren Helligkeitsgrad von ihrer Umgebung abheben, wobei, wie schon ge sagt, bei der Abtastung der einzelnen Flächenele mente nur zwischen zwei Werten unterschieden wird, nämlich ob ein Flächenelement in seinem Hellig- keitsgrad, d. h. in seinem Remissions,grad oder Transparenzgrad, einem Element einer zu verarbei tenden Ziffer entspricht oder nicht.
Im ersten Fall wird von der Abtasteinrichtung ein Signalelement <B> l </B> abgegeben, im letzteren Fall ein Signalelement 0 .
In Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung dargestellt, welche die Ermittlung der linken seitlichen Begren zung der betrachteten Frontplatte FP (Fig. 1) gestat tet.
Hierzu wird die Aufeinanderfolge zweier Grup pen von benachbarten Abtastspalten festgestellt, die jeweils eine eine Mindestanzahl überschreitende An zahl von Signalelementen aufweisen, die bei der er sten Gruppe der Abtastspalten den einen Signalwert (0) und bei der zweiten Gruppe der Abtastspalte den anderen Signalwert (1) besitzen.
Zu diesem Zweck sind an die Abtasteinnchtung A, die von einer geeig neten, aus der Fernsehtechnik oder aus der Technik der Zeichenerkennung bekannten Art sein kann und daher hier nicht weiter beschrieben zu werden braucht, der Sperreingang eines Sperrgatters G01 und der eine Eingang eines Und -Gatters G11 ange schlossen.
Der jeweils andere Eingang dieser beiden Gatter ist mit einem zentralen Taktgenerator ZTG verbunden, der Taktimpulse erzeugt, welche die Grenzen von Taktintervallen, in denen die Abtastein- richtung A jeweils ein Signalelement abgibt, darstel len. Die beiden Gatter G01 und G1 1 dienender Tren nung der Signalelemente 0 von den Signalelemen ten<B> l ,</B> .da das Sperrgatter GOl nur bei Zuführung .des Signalelements 0 und das Und -Gatter G11 nur bei Zuführung des Signalelementes 1 sowie der Taktimpulse übertragungsfähig ist.
An .den Ausgang des Sperrgatters G01 ist eine Zähleinrichtung Z21 angeschlossen, an den Ausgang des Und -Gatters G1 1 eine Zähleinrichtung Z1 1. Das Zählvolumen die ser beiden Zähleinrichtungen ist gleich einem geeig neten Teil der Summe der in einer Abtastspalte ent haltenen Signalelemente; bei einer Zahl von bei spielsweise 128 Signalelementen je Abtastspalte mögen die Zähleinrichtungen Z21 und Z11 beispiels weise das Zählvolumen 80 besitzen.
Den wei teren Erläuterungen seien diese Zahlen zu grunde gelegt. Die Zähleinrichtungen können, wie auch alle weiteren unten erwähnten Zähleinrich tungen, als Binärzählketten mit einem beliebig ein stellbaren Zählvolumen aufgebaut sein. Hierzu kön nen in bekannter Weise an die einzelnen Stufen die ser Binärzählkette jeweils wahlweise über einen Schalter die Eingänge eines Und -Gatters ange schlossen werden.
Dieses Und -Gatter bewirkt im Koinzidenzfall, d. h. beim Erreichen des mit Hilfe der Schalter ausgewählten Zählschrittes, eine Sperrung der Zähleinrichtung, so dass ein Weiterzählen unter bunden ist. Gleichzeitig kann eine Rückstellung der Zähleinrichtung bewirkt werden.
An dieser Stelle sei eingefügt, dass die in Fig. 2 und den folgenden Figuren nur in symbolischer Form dargestellten Gatten bistabilen Kippschaltungen und Zähleinrichtungen in bekannter Weise realisiert wer den können, wie dies beispielsweise den Entwick lungsberichten der Siemens & Halske AG. Jahrgang 22, Folge 2, Seiten 159 bis 171, August 1959, oder den Nachrichtentechnischen Fachberichten Band 14, 1959, Seiten 25 bis 29 zu entnehmen ist. Auf die Realisierung soll daher hier nicht weiter eingegangen werden.
In der Schaltungsanordnung nach Fig.2 ist an den Ausgang .der Zähleinrichtung Z21 der Steuerein gang einer weiteren Zähleinrichtung Z41 und an den Ausgang der Zähleinrichtung Z11 der Steuereingang einer weiteren Zähleinrichtung Z31 angeschlossen. Ferner ist an den Ausgang der Zähleinrichtung Z21 der Rückstelleingang der Zähleinrichtung Z31 und dementsprechend an den Ausgang der Zähleinrich tung Z11 der Rückstelleingang der Zähleinrich tung Z41 angeschlossen.
Jede der beiden Zählein richtungen Z31 und Z41 hat ein Zählvolumen, das der Aufgabe der beiden Zähleinrichtungen angemes sen ist, die linke Begrenzung der Frontplatte des Ge sprächszählers mit genügender Sicherheit gegenüber möglicherweise in dem abgetasteten Bild enthaltenen Fehlern zu ermitteln und gleichzeitig die linke Be grenzung des weiteren Bereichs festzulegen, in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen; die beiden Zähl einrichtungen können beispielsweise das Zählvolu men 4 haben.
Die Zähleinrichtung Z31 führt direkt zu dem einen Eingang eines Und -Gatters G011; zwischen die Zähleinrichtung Z41 und den anderen Eingang des Und -Gatters G011 ist ein durch eine bistabile Kippschaltung gebildeter Zwischenspeicher S41 ein- gefügt. An den Ausgang .des Und -Gatters G011 ist ein Speicher S011 angeschlossen,
der bei seiner Akti vierung einen die Abtasteinrichtung A mit .der zu .der Verarbeitungseinrichtung führenden Verbindungslei tung dl verbindenden Schalter VSl schliesst.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ermittelt in folgender Weise die linke Begrenzung der Frontplatte FP (in Fig. 1). Im Verlaufe der von links nach rechts fortschreitenden spaltenweisen Abtastung des von der Abtasteinrichtung gerade erfassten Bildbereichs (vgl.
Fig. 1) wird sich der Abtastvorgang auch auf diejenigen (der in Fig. 1 jeweils von oben nach unten verlaufenden) Abtastspalten erstrecken, die sich über den freien Zwischenraum ZR1 (vgl. Fig. 1) zwi schen der Frontplatte FP des gerade betrachteten Ge sprächszählers und der Frontplatte des links angren zenden Gesprächszählers hinziehen.
Dieser freie Zwischenraum besitzt einen Remis- sions- bzw. Transparenzgrad, der zu demjenigen der zu verarbeitenden Ziffern konträr ist; bei einem Filmnegativ, auf dem die von dem Gesprächszähler angezeigten Ziffern dunkel bzw. undurchsichtig er scheinen, erscheint der die Begrenzung der Front platte darstellende freie Zwischenraum zwischen die ser und den benachbarten Frontplatten als hell bzw. durchsichtig. Die Frontplatte selbst besitzt im wesentlichen den gleichen Remissions- bzw.
Trans parenzgrad wie die zu verarbeitenden Ziffern, ist also dunkel bzw. undurchsichtig, während der Remis sions- bzw. Transparenzgrad des in die Frontplatte eingelassenen Fensters im wesentlichen mit demjeni gen der die Begrenzung der Frontplatte darstellenden freien Zwischenräume übereinstimmt, also hell bzw. durchsichtig ist. Wird ein Flächenelement abgetastet, dessen Remissions- oder Transparenzgrad demjeni gen eines Flächenelements einer der zu verarbeiten den Ziffern entspricht, so gibt die Abtasteinrichtung ein Signalement<B> l </B> ab.
Dies ist der Fall, wenn der Abtastpunkt auf die Frontplatte FP oder auf eine der zu verarbeitenden Ziffern auffällt. Bei der Abtastung eines Flächenelementes, dessen Remissions- oder Transparenzgrad konträr zu demjenigen der zu ver arbeitenden Ziffern ist, gibt die Abtasteinrichtung jeweils ein Signalelement 0 ab.
Während also der Abtastpunkt über den die linke Begrenzung der Frontplatte FP darstellenden freien Zwischenraum ZR1 wandert, gibt die Abtasteinrich- tung Signalelemente 0 ab, die dem Nichtauftreffen des Abtastpunktes auf ein Flächenelement einer der zu verarbeitenden Ziffern entsprechen. Diese 0 -Signalelemente treten entsprechend der Breite des freien Zwischenraumes ZR1 über mehrere volle Abtastspalten hinweg auf.
Sie bewirken jeweils, dass das Sperrgatter G01 beim Auftreten eines Taktim pulses übertragungsfähig ist, so dass durch jedes 0 -Signal die Zähleinrichtung Z21 einen Schritt weitergeschaltet wird. Nach der Abgabe einer eine bestimmte Mindestanzahl (z. B. 80) überschreitenden Anzahl von Signalelementen 0 durch die Abtast- einrichtung A hat die Zähleinrichtung Z21 den letz ten Zählschritt erreicht und gibt dann ein Signal an die nachfolgende Zähleinrichtung Z41 ab.
Zu Beginn der Abtastung der nächsten Abtastspalte wird die Zähleinrichtung Z21 über einen Rückstelleingang von einer Leitung Sp her, die bei jedem Abtastspal- tenstart in hier nicht näher interessierender Weise ein entsprechendes Signal gibt, in den Ausgangszustand zurückgestellt. Ein solches Signal kann z.
B. von dem übergang der Abtasteinrichtung A auf die jeweils nächste Abtastspalte abgeleitet werden. Bei .der Ab tastung der nächsten sich über .den freien Raum ZR1 hinziehenden Abtastspalten wiederholt sich jeweils der beschriebene Vorgang; die Zähleinrichtung Z41 zählt dabei diese Abtastspalten. Hat die Zähleinrich- tung Z41 den letzten Zählschritt, z.
B. den vierten Zählschritt, erreicht, so aktiviert sie den Zwischen speicher S41, der seinerseits das Und -Gatter GOll an seinem einen Eingang für den Koinzidenzfall vor bereitet.
Erstreckt sich danach im Zuge .der von links nach rechts fortschreitenden Abtastung es Bildbe reichs der Abtastvorgang auf Abtastspalten, die sich über die Frontplatte FP selbst hinziehen, so wieder holen sich die geschilderten Vorgänge in ganz analo ger Weise auch für das nur 1 -.Signalelemente durchlassende Und -Gatter G11 und die Zählein richtungen Zll und Z31.
Die Zähleinrichtung Z31 zählt dabei diejenigen Abtastspalten, die sich über .die Frontplatte FP erstrecken und demzufolge eine eine Mindestanzahl (von beispielsweise 80) überschrei tende Anzahl von Signalelementen aufweisen, die dem Auftreffen des Abtastpunktes auf ein in seinem optischen Remissions- oder Transparenzgrad einer zu verarbeitenden Ziffer entsprechendes Flächenele ment, d. h. auf ein dunkles bzw. undurchsichtiges Flächenelement, entsprechen.
Hat die Zähleinrich tung Z31 den letzten Zählschritt, z. B. den vierten Zählschritt, erreicht, so tritt für das Und -Gatter GOll nunmehr der Koinzidenzfall ein und der Spei cher S011 wird aktiviert. Er bewirkt dabei das Schliessen des Verbindungsschalters VS1, der die Abtasteinrichtung A mit der zu der Verarbeitungs einrichtung führenden Verbindungsleitung dl verbin det.
Es sei hier bemerkt, dass die Verarbeitungsein richtung nicht unmittelbar an die Verbindungsleitung dl angeschlossen sein muss, dass vielmehr noch wei tere Verbindungsschalter, wie dies z. B. die unten näher erläuterte Schaltungsanordnung nach Fig.3 zeigt, eingefügt sein können.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 hat damit die Ermittlung der linken seitlichen Begrenzung der Frontplatte FP (vgl. Fig. 1) bewerkstelligt, wobei die Aufeinanderfolge zweier Gruppen von aufeinan- derfolgenden Abtastspalten, die jeweils eine eine Mindestanzahl überschreitende Anzahl von Signal elementen jeweils entgegengesetzten Signalwertes auf weisen, ein Zeichen für das Vorliegen je einer ent sprechend breiten hellen Zone (Zwischenraum ZR1)
und einer dunklen Zone (Frontplatte FP) darstellt. Durch die Breite der Zonen, die durch die Anzahl der Abtastspalten pro Gruppen bestimmt ist, ergibt sich eine beträchtliche Sicherheit ,dafür, dass es sich beim übergang von einer Abtastspalte mit mindestens 80 Signalelementen 0 auf eine Abtastspalte mit min destens 80 Signalelementen<B> l </B> tatsächlich um den zu ermittelnden linken Rand der Frontplatte FP han delt.
Ist .dagegen die vorstehend beschriebene Art der Aufeinanderfolge zweier solcher Gruppen gestört, so werden die geschilderten Vorgänge nicht zu Ende ge führt; vielmehr wird durch die kreuzweise Verbin dung der Zähleinrichtung Z21 mit dem Rückstellein- gang der Zähleinrichtung Z31 und umgekehrt der Zähleinrichtung Z11 mit dem Rückstelleingang der Zähleinrichtung Z41 eine Rückstellung der Zählein richtung Z31 oder Z41 bewirkt.
Auf diese Weise wird erreicht, dass tatsächlich nur nach der Ermittlung der linken Begrenzung .der Frontplatte FP der Schalter VS1 geschlossen wird, wobei der Zeitpunkt des Schliessens und damit verbunden die Lage der linken Begrenzung,des weiteren Bereichs<I>WB,</I> indem die zu verarbeitenden Schriftzeichen liegen, in bezug auf die linke Begrenzung der Frontplatte FP von dem Zähl volumen der Zähleinrichtung Z31 abhängig gemacht werden kann.
Man hat es also in .der Hand, die linke Begrenzung des weiteren Bereichs WB entsprechend nahe an die zu verarbeitenden Ziffern heranzulegen.
Der Verbindungsschalter VSl kann für die Dauer der Abtastung der Frontplatte FP (in. Fig. 1) ge schlossen bleiben, was sich gegebenenfalls durch Ab zählen der Abtastspalten bestimmen lässt. Zu Beginn der Abtastung eines jeden Bildbereichs werden dann der Zwischenspeicher S41 und der Speicher S011 von einer Leitung B her, die in hier nicht näher inter essierender Weise bei jedem Bildstart ein entspre chendes Signal abgibt, in den Ruhezustand zurückge stellt.
Der Zwischenspeicher S41 kann gegebenenfalls auch schon vorher, nach .dem Schliessendes Verbin dungsschalters VS1, zurückgestellt werden. Fig.3 zeigt eine Schaltungsanordnung, welche nach der Er mittlung der linken Begrenzung die Ermittlung der oberen Begrenzung der Frontplatte des betrachteten Gesprächszählers gestattet.
Hierzu wird die Aufein- anderfolge einer bestimmten Anzahl von Abtastspal- ten festgestellt, die jeweils zwei aufeinanderfolgende Folgen jeweils einer Mindestanzahl von Signalele- menten aufweisen, wobei die eine Folge nur Signal elemente 0 und die andere Folge nur Signal elemente 1 enthält.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 sind an die von der Abtasteinrichtung herführende Verbin dungsleitung dl, die identisch mit der Verbindungs leitung d1 in der Schaltungsanordnung nach Fig.2 sein mag, der Sperreingang eines Sperrgatters G02 und der eine Eingang eines Und -Gatters G12 an geschlossen.
Der jeweils andere Eingang dieser bei den Gatter ist über eine Leitung T mit dem (in Fig. 3 nicht dargestellten) zentralen Taktgenerator<I>ZTG</I> (vgl. Fig. 2) verbunden, der Taktimpuls erzeugt, welche die Grenzen von Taktintervallen, in denen die (in Fig. 3 nicht dargestellte) Abtasteinrichtung jeweils ein Signalelement abgibt, darstellen.
Die beiden Gat <I>ter G02</I> und G12 .dienen in ganz analoger Weise wie die entsprechenden Gatter in der Schaltungsanord nung nach Fig.2 der Trennung der 0 -Signalele- mente und der 1 -Signalelemente. über jeweils ein Sperrgatter SG02 bzw.<I>SG12</I> ist das Sperrgatter G02 mit einer Zähleinrichtung Z02 und das Urid ,Gatter G12 mit einer Zähleinrichtung Z12 verbunden.
Der Zähleinrichtung Z02 werden die Signalelemente 0 zugeführt, die dem Nichtauftreffen des Abtastpunktes auf ein in seinem optischen Remissions- oder Trans parenzgrad einem Element einer zu verarbeitenden Ziffer entsprechendes Flächenelement entsprechen; .der Zähleinrichtung Z12 werden die dem Auftreffen des Abtastpunktes auf ein, solches Flächenelement entsprechenden Signalelemente<B> l </B> zugeführt.
An den .dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 4 entsprechende Ausgang der Zähleinrichtung Z02 ist der eine Eingang einer bistabilen Kippstufe S12 an geschlossen; ihr anderer Eingang ist mit dem dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 64 entspre chenden Ausgang .der Zähleinrichtung Z12 verbun den.
An den Ausgang der Kippstufe S12 ist direkt der Sperreingang und über einen Zwischenspeicher S22 der andere Eingang eines Sperrgatters<I>SG22</I> ange schlossen; das Sperrgatter gibt dabei jeweils dann ein Signal an eine nachfolgende Zähleinrichtung Z32 ab, wenn sich der Zwischenspeicher S22 im Arbeitszu stand befindet, in den er zugleich mit der Kippstufe S12 bei der Abgabe eines Signals von der Zählein richtung Z02 her gelangt ist, und die Kippschaltung S12 durch ein von der Zähleinrichtung Z12 her ab gegebenes Signal in den Ruhezustand geschaltet wird.
Der Ausgang der Zähleinrichtung Z32 führt über zwei Zwischenspeicher S32 und S42 zu dem einen Eingang eines Und -Gatters G42, dessen anderer Eingang mit dem zentralen Taktgenerator verbunden ist. Das. Und -Gatter G42 steuert eine vierte Zähl einrichtung Z42, deren Ausgang wiederum über einen Zwischenspeicher SZ2 zu dem einen Eingang eines mit seinem anderen Eingang an den zentralen Taktgenerator angeschlossenen Und -Gatters GT2 führt.
An das Und -Gatter GT2 schliesslich ist eine Umlaufzähleinrichtung ZE2 angeschlossen, durch die ein Schalter VS2 gesteuert wird, der die von der Ab- tastcinrichtung herführende Verbindungsleitung dl mit der zu der Verarbeitungseinrichtung hinführen den Verbindungsleitung d' verbindet.
Weiterhin weist der Zwischenspeicher S42, an den der eine Eingang des der vierten Zähleinrichtung Z42 vorgeschalteten Und -Gatters G42 angeschlossen ist, einen Rück stelleingang auf, der mit dem Ausgang dieser vierten Zähleinrichtung Z42 verbunden ist. Auch der von der dritten Zähleinrichtung Z32 gesteuerte Zwischen speicher S32 besitzt einen Rückstelleingang, der an den Ausgang der ersten Zähleinrichtung Z02 ange schlossen ist.
Die vorstehend beschriebene Schaltungsanord nung arbeitet in der Weise, dass die von der Abtast- einrichtung her eintreffenden 0 -Signalelemente jeweils durch die Zähleinrichtung Z02 und die 1 -Signalelemente jeweils durch die Zähleinrichtung Z12 gezählt werden.
Hierzu ist zu bemerken, dass dies diejenigen Abtastsignalelemente sind, die bei der Abtastung der sich bereits über die Frontplatte FP zwischen dem freien Zwischenraum ZRl und dem Fenster F (vgl. Fig. 1) hinziehenden, von oben nach unten laufenden Abtastspalten gewonnen werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich wird, wird also zunächst eine Anzahl von l -Signalelementen entsprechend dem niedrigen Remissions- bzw. Transparenzgrad der oberen benachbarten Frontplatte eintreffen.
überläuft dann der Abtastpunkt in einer Abtast- spalte den die obere Begrenzung der Frontplatte FP bildenden freien Zwischenraum ZR2, so wer den nunmehr 0 -Signalelemente von der Abtast- einrichtung abgegeben, die bewirken, dass die Zähleinrichtung Z02 bis auf den der vollen Zählka pazität von beispielsweise 4 entsprechenden Zähl schritt geschaltet wird.
Dabei gibt,die Zähleinrichtung Z02 ein Signal ab, das eine Umsteuerung der bistabi- len Kippschaltung S12 vom Ruhezustand ( 0 - Zustand) in den Arbeitszustand ( l -Zustand) be wirkt. Dies hat wiederum eine Umsteuerung des Speichers S22 vom < < 0 Zustand in den 1 -Zustand zur Folge.
Im Anschluss hieran überläuft der Abtast- punkt i11 einer Abtastspalte .die Frontplatte FP, wobei 1 -Signale von der Abtasteinrichtung abgegeben werden.
Diese l -Signale bewirken, dass die Zähl einrichtung Z12 auf den der vollen Zählkapazität (von beispielsweise 64) entsprechenden Zählschritt geschaltet wird, wodurch die bistabile Kippschaltung S12 wieder in den 0 -Zustand gelangt. Damitistdas Sperrgatter SG22 übertragungsfähig; das Sperrgatter gibt ein Signal an die Zähleinrichtung Z32 ab, die dabei um einen Zählschritt weitergeschaltet wird.
Schliesslich überläuft der Abtastpunkt,die untere Be grenzung der Frontplatte, wodurch wieder die Zähl einrichtung Z02, die sich bereits selbständig über ein unten noch näher beschriebenes Mischgatter G2 in den Ausgangszustand zurückgestellt hatte, auf den letzten Zählschritt gesteuert wird und dabei wiederum den Speicher S12 in den 1 -Zustand steuert.
Nach dem die Abtastung einer Abtastspalte beendet ist, werden die Kippschaltung S12 und .der Speicher S22 von einer Leitung Sp her, die in hier nicht näher in teressierender Weise bei jedem Abtastspaltenstart ein entsprechendes Signäl abgibt, in den Ruhezustand zurückgestellt.
Es sei hier bemerkt, dass gegebenen falls in Abweichung von Fig. 3 die bistabile Kipp- stufe S12 auch über eine Binärzählstufe die Zählein richtung Z32 steuern kann, wobei die Binärzählstufe jeweils dann ein Signal an die nachfolgende Zählein- richtung Z32 abgibt, wenn die bistabile Kippstufe S12 zweimal vom Ruhezustand ( O -Zustand)
in den Arbeitszustand (e l -Zustand') und wieder zurück in den Ruhezustand geschaltet worden ist. Die Zählein- richtung Z32 wird .dabei jeweils .dann um einen Zähl schritt weitergeschaltet, wenn die Kippschaltung S12 von der Leitung Sp her, d. h. zu Beginn der Abta- stung der folgenden Abtastspalte, in den Ruhezustand zurückgestellt wird;
dies hat gleichzeitig auch die Rückstellung der bei der vorangehenden ersten Rückstellung der bistabilen Kippschaltung S12 in den Arbeitszustand gesteuerten Binärzählstufe zur Folge, wobei diese das Signal für die Zähleinrichtung abgibt.
Die geschilderten Vorgänge wiederholen sich bei der Abtastung der nachfolgenden Abtastspalten, wobei jedesmal die Zähleinrichtung Z32 um einen Zählschritt weitergeschaltet wird. Die Zähleinrich tung Z32 zählt also solche Abtastspalten, die sich über die obere Begrenzung der Frontplatte FP des betrachteten Gesprächszählers und über die Front platte selbst hinziehen. Beim: Erreichen des letzten, z.
B. des achten Zählschritts schaltet die Zähleinrich tung Z32 den Speicher S32 in .den Arbeitszustand um. Tritt jetzt in der nachfolgenden Abtastspalte wie derum eine Gruppe von 0 -Signalen auf, wie das gerade dann der Fall sein wird, wenn der Abtast- punkt in dieser nachfolgenden Abtastspalte den die obere Begrenzung der Frontplatte FP darstellenden freien Zwischenraum ZR2 überläuft, so hat dies zur Folge,
dass der Speicher S32 direkt von der Zählein richtung Z02 her in den Ruhezustand zurückgeschal- tet wird, wobei gleichzeitig der Speicher S42 aktiviert. wird. Hierdurch wird das Und -Gatter G42 an sei nem einen Eingang für den Koizidenzfall vorberei tet, der jeweils dann eintritt, wenn der an den ande ren Eingang des Gatters angeschlossene zentrale Taktgenerator ZTG über seine Leitung T einen Takt impuls abgibt.
Mit jedem dieser Taktimpulse gibt das Und -Gatter G42 ein .Signal an die Zähleinrichtung Z42 ab, das diese um einen Zählschritt weiterschal tet. Die Zähleinrichtung Z42 dient der Festlegung der oberen Begrenzung des weiteren Bereichs WB (vgl.
Fig. 1), in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen, in bezug auf die obere Begrenzung der Frontplatte FP. Die Zähleinrichtung Z42 beginnt nämlich, wie gesagt, gerade mit dem Zählvorgang, wenn der Ab tastpunkt über die obere Begrenzung der Frontplatte FP hinwegläuft. Nachdem die Zähleinrichtung auf ihrem letzten Zählschritt, der beispielsweise der 32.
Zählschritt sein mag, angelangt ist, beendet sie ein mal den Zählvorgang dadurch, dass sie den Zwi schenspeicher S42 in den Ruhezustand zurückstellt und damit das Und -Gatter G42 für weitere Takt impulse sperrt; zum anderen steuert sie den Zwi schenspeicher SZ2 in den 1 -Zustand um, wodurch nunmehr das Und -Gatter GT2 an seinem einen Eingang für den Koinzidenzfall vorbereitet wird.
Der nächste von dem zentralen Taktgenerator ZTG über die Leitung T abgegebene Taktimpuls gelangt daher zu dem Steuereingang der Zähleinrichtung ZE2, die dadurch eingeschaltet wird.
Die Zähleinrichtung ZE2, die die von nun an durch jeden von dem zen tralen Taktgenerator abgegebenen Taktimpuls um einen Zählschritt weitergeschaltet wird, weist eine Zählkapazität auf, die der Anzahl der in einer Ab tastspalte enthaltenen Signalelemente entspricht, bei- spielsweise also die Zählkapazität 128.
Durch die Zähleinrichtung ZE2 wird der Verbindungsschalter VS2, der die von der Abtasteinrichtung herführende Verbindungsleitung dl mit der zur Verarbeitungsein richtung hinführenden Verbindungsleitung d verbin det, in der Weise gesteuert, dass der Verbindungs- schalter VS2 jeweils dann, wenn die Zähleinrichtung ZE2 den ersten Zählschritt erreicht hat, geschlossen wird und jeweils dann wieder geöffnet wird,
wenn die Zähleinrichtung ZE2 denjenigen Zählschritt, bei spielsweise den 64. Zählschritt erreicht hat, der der Anzahl von in dem im weiteren Bereich<I>WB</I> (vgl. Fig. 1) gelegenen Teil einer Abtastspalte enthaltenen Signalelementen entspricht. Zur Steuerung des Ver bindungsschalters VS2 durch die Zähleinrichtung ZE2 kann eine bistabile Kippschaltung SS2 benutzt werden, mit deren beiden Eingängen jeweils die bei Erreichen der genannten Zählschritte, beispielsweise des 1. oder 64.
Zählschrittes, .aktivierten Zählstufen der Zähleinrichtung ZE2 über ein in Fig.3 nicht näher gezeigtes Koinzidenzgatter verbunden sind.
Dadurch, dass jeweils eine spaltenweise Abtastung von oben nach unten vorgenommen wird und dass die Zahl der Signalelemente je Spalte gerade 128 be trägt, ergibt sich, dass die eine Zählkapazität von 128 aufweisende Zähleinrichtung, die bei Erreichen der oberen Begrenzung des weiteren Bereichs WB zu zählen beginnt, gerade dann vollgezählt hat, wenn die Abtastung in der jeweils nächsten Spalte unmittelbar vor der oberen Begrenzung des weiteren Bereichs angelangt ist.
Mithin bewirkt die Zähleinrichtung ZE2, dass der Verbindungsschalter VS2 jeweils dann geschlossen wird, wenn in einer Abtastspalte der Ab tastpunkt gerade die obere Begrenzung des weiteren Bereichs, in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen, überschreitet, und dass der Schalter dann wieder ge öffnet wird, wenn eine Anzahl von Taktintervallen verstrichen ist,
die gleich der Anzahl von in dem im weiteren Bereich<I>WB</I> gelegenen Teil einer Abtast- spalte enthaltenen Signalelementen ist, mit anderen Worten, wenn :der Abtastpunkt die untere Begren zung des weiteren Bereichs überschreitet, wobei die Lage der unteren Begrenzung in bezug auf die obere Begrenzung des weiteren Bereichs durch .die Wahl eines entsprechenden Zählschrittes der Zähleinrich tung ZE2, z.
B. des 64. Zählschrittes, festgelegt wird: Gegebenenfalls kann jedoch die Rückstellung der bistabilen Kippschaltung SS2 und damit das Öffnen des Verbindungsschalters VS2 auch durch das auf ,der Leitung Sp auftretende Spaltenstartsignal bewirkt werden. In dieser Weise wird der Verbindungsschal ter VS2 .solange gesteuert, bis die Abtastung des Bildbereichs beendet ist.
Zu Beginn der Abtastung eines jeden Bildbereichs werden die Zähleinrichtun- gen Z32, Z42 und ZE2 sowie der Zwischenspeicher SZ2 von einer Leitung her, .die in. hier nicht näher interessierender Weise bei jedem Bildstart ein ent sprechendes Signal abgibt, in. den Ruhezustand zu rückgestellt.
Es wurde oben bereits kurz erwähnt, dass sich die Zähleinrichtung Z02 nach Erreichen des dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 4 entsprechenden Zählschrittes selbständig über ein Mischgatter G22 zurückstellt. Zu diesem Zweck ist der Ausgang des Mischgatters G22, dessen einer Eingang an den Aus gang der Zähleinrichtung Z02 angeschlossen ist, mit dem Rückstelleingang dieser Zähleinrichtung ver bunden. Ausserdem ist an den Ausgang des Misch gatters G22 der Sperreingang des zwischen dem Sperrgatter G02 und der Zähleinrichtung Z02 liegen den Sperrgatters SG02 angeschlossen.
Dieses Sperr gatter SG02 verhindert, dass zugleich mit einem Rückstellimpuls auch ein Zählimpuls zu der Zählein richtung Z02 gelangt. In analoger Weise ist an den dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 64 ent sprechenden Ausgang der Zähleinrichtung Z12 ein Mischgatter G32 angeschlossen, dessen Ausgang ein mal mit dem Rückstelleingang der Zähleinrichtung Z12 und zum anderen mit dem Sperreingang des zwi schen dem Und -Gatter G12 und der Zähleinrich tung Z12 liegenden Sperrgatters SG12 verbunden ist: Die Mischgatter G22 und G32 weisen ausserdem, mit dem Ausgang der zugehörigen Zähleinrichtung Z02 bzw.
Z12 verbundenen Eingang noch weitere Ein gänge auf. Der eine Eingang ist mit einer Leitung Sp verbunden, die bei jedem Abtastspaltenstart ein die Rückstellung der Zähleinrichtungen Z02 und Z12 bewirkendes Signal abgibt.
Der letzte Eingang des Mischgatters G32 schliesslich ist mit .dem dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 4 entsprechenden Ausgang der Zähleinrichtung Z02 verbunden, so dass die Zähleinrichtung Z12 immer dann in. den Aus gangszustand zurückgestellt wird, wenn im, Verlaufe der Abtastung einer Abtastspalte eine Reihe von 1 -Signalen, die dem Auftreffen des Abtastpunktes auf ein dunkles bzw. undurchsichtiges Flächenele ment entsprechen, durch eine entsprechende Anzahl von z.
B. 4 0 -Signalen unterbrochen wird, die dem Auftreffen des Abtastpunktes auf ein helles bzw. durchsichtiges Flächenelement entsprechen. Umge kehrt wird aber auch eine Rückstellung der Zählein richtung Z02 bewirkt, wenn die 0 -Signale durch eine bestimmte Anzahl von z. B. l -Signalen un terbrochen wird. Zu diesem Zweck ist der letzte Ein gang des Mischgatters G22 nun nicht an den dem vollen Zählvolumen von beispielsweise 64 entspre chenden Ausgang der Zähleinrichtung Z12, sondern an einen weiteren Ausgang dieser Zähleinrichtung angeschlossen, der einen früheren Zählschritt, z. B. dem 4. Zählschritt entspricht.
Im vorstehenden wurde beschrieben, in welcher Weise zur Ermittlung der Lage von durch eine Abtast- einrichtung abgetasteten und durch eine Verarbei tungseinrichtung zu verarbeitenden Ziffern, die durch einen in einem Feld von Gesprächszählern .angeord neten Gesprächszähler angezeigt werden, der weitere Bereich, in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen, aus der seitlichen Begrenzung und der oberen Be grenzung der Frontplatte des betreffenden Ge- sprächszählers ermittelt wird.
Zur Ermittlung des engeren Bereichs, in, dem die jeweils zu verarbeitende Ziffer liegt, kann in der Weise vorgegangen werden, dass zunächst der linke Rand des in der Frontplatte FP (vgl. Fig. 1) enthaltenen Fensters F ermittelt wird, und dass hiervon ausgehend der engere Be reich, in dem jeweils eine zu verarbeitende Ziffer liegt, jeweils durch Abzählen einer bestimmten An zahl von Abtastspalten ermittelt wird, die der Breite und dem gegenseitigen Abstand der Ziffern ent spricht.
Zur Ermittlung des linken Randes des Fen sters F kann dabei der Umstand ausgenutzt werden, dass das Fenster F einen zu dem Helligkeitsgrad der Frontplatte FP konträren Helligkeitsgrad besitzt.
Eine hierzu geeignete Schaltungsanordnung ist in Fig. 4 dargestellt. In dieser Schaltungsanordnung ist an die von dem Verbindungsschalter VS2 der Schal tungsanordnung nach Fig. 3 zu der Verarbeitungsein richtung hinführende Verbindungsleitung<B>d</B> ein Negator <I>NG</I> angeschlossen, der zu dem Steuerein gang der bistabilen Kippschaltung SW führt.
An den im Arbeitszustand aktivierten, d. h. im 1 -Zustand befindlichen Ausgang der bistabilen Kippschaltung <I>SW</I> ist der eine Eingang eines Und -Gatters GSp angeschlossen; der andere Eingang des Und -Gat- ters ist mit einer Leitung Sp verbunden, die jeweils zu Beginn der Abtastung einer Abtastspalte ein 1 -Si- gnal abgibt.
Der Ausgang des Und -Gatters GSp führt zu dem Steuereingang einer Zähleinrichtung ZSp. Diese Zähleinrichtung dient dazu, jeweils eine bestimmte Anzahl von Abtastspalten zur Ermittlung des engeren Bereichs, in dem eine der den Ge- sprächszählerstand anzeigenden, Ziffer liegt, abzuzäh len; sie hat ein dementsprechendes Zählvolumen a von beispielsweise 64.
über eine Leitung B, die jeweils bei einem Bild start ein. entsprechendes Signal abgibt, das z. B. von dem übergan.g der Abtasteinrichtung A (Fig. 2) auf das jeweils nächste Bild abgeleitet werden kann, wird die bistabile Kippschaltung SW zu Beginn der Abta- stung eines Bildbereichs in den Ruhezustand gestellt.
Abtastsignale werden der Schaltungsanordnung nach Fig. 4 jedoch nicht vom Beginn der Abtastung eines Bildbereichs an zugeführt, sondern erst dann, wenn der Schalter VS2 (siehe Fig. 3) geschlossen ist, d. h. wenn sich ein. Abtastvorgang über den weiteren Be reich erstreckt, in dem die zu verarbeitenden Ziffern liegen.
Wie sich aus Fig. 1 ergibt, werden demzufolge der Schaltungsanordnung nach Fig. 4 zunächst nur bei der Abtastung der Frontplatte FP von der Abtast- einrichtung abgegebene 1 -Signale zugeführt.
Erst wenn sich der Abtastpunkt im Zuge der von links nach rechts fortschreitenden Abtastung innerhalb einer Abtastspalte von oben nach unten über das Fenster F bewegt, gibt die Abtasteinrichtung 0 -Signale ab. Durch ein solches 0 -Signal, das durch den Negator <I>NG</I> in ein l -Signal invertiert wird, wird die bistabile Kippschaltung SW vom Ruhezustand in den Arbeitszustand umgeschaltet. Damit ist der linke Rand des Fensters F ermittelt.
Das mit seinem einen Eingang an den: nunmehr akti vierten Ausgang der bistabilen Kippschaltung SW angeschlossene Und -Gatter GSp wird gleichzeitig für den Koinzidenzfall vorbereitet, der immer dann eintritt, wenn von der Leitung Sp her ein l -Signal eintrifft, wie das jeweils bei einem Abtastspaltenstart der Fall ist.
Hierbei wird jedesmal die Zähleinrich tung ZSp um einen Zählschritt weitergeschaltet. Die Zähleinrichtung ZSp zählt also zum Zwecke der Er mittlung der rechten Begrenzung des engeren Be reichs, in dem eine jeweils zu verarbeitende Ziffer liegt, solche Abtastspalten ab, die sich über das Fen ster F (vgl. Fig. 1) erstrecken.
Zugleich mit der sich über den. engeren Bereich hinziehenden; Abtastung kann. aus einer Projektion des engeren Bereichs senkrecht zur Abtastrichtung der eigentliche Zeichenbereich, in dem die betref fende Ziffer liegt, ermittelt werden, bei dessen Abta- stung im Verlaufe eines auf die Vorabtastung folgen den Hauptabtastvorganges die Abtasteinrichtung mit der Verarbeitungseinrichtung verbunden wird.
Dies ist bereits im Hauptpatent beschrieben.
Das Erreichen der Begrenzung des engeren Be reichs zeigt sich in der Schaltungsanordnung nach Fig. 4 darin, dass nacheinander erst .der dem vorletz ten Zählschritt entsprechende Ausgang a-1 und da nach der dem vollen Zählvolumen entsprechende Ausgang<I>a</I> der Zähleinrichtung ZSp aktiviert werden. Diese Aktivierung kann zur Steuerung eines Pro grammsteuerwerkes ausgenutzt werden, das zur Regelung des zeitrichtigen Ablaufs der beschriebe nen sowie etwaiger nachfolgenden Vorgänge vorgese hen sein kann. Ein solcher nachfolgender Vorgang wäre z.
B. der auf die Vorabtastung, die der Ermitt lung der Lage einer Ziffer dient, folgende Hauptab- tastvorgang, um nun diese Ziffer verarbeiten zu kön nen. In den Figuren ist dies jedoch nicht besonders dargestellt, da das zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich erscheint.