CH416340A - Handfeuerlöscher - Google Patents
HandfeuerlöscherInfo
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- CH416340A CH416340A CH1213463A CH1213463A CH416340A CH 416340 A CH416340 A CH 416340A CH 1213463 A CH1213463 A CH 1213463A CH 1213463 A CH1213463 A CH 1213463A CH 416340 A CH416340 A CH 416340A
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
- A62C13/003—Extinguishers with spraying and projection of extinguishing agents by pressurised gas
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Description
Handfeuerlöscher Die Erfindung bezieht sich auf einen Handfeuer- löscher, insbesondere für Brände an Kraftfahrzeugen,, der aus wenigstens zwei batterieartig in einem Träger zusammengesetzten Druckbehältern besteht.
Er, ist dadurch gekennzeichnet, :dass die voneinander völlig unabhängigen; für sich funktionsfähigen, ,das Löseh und Druckmittel enthaltenden Druckbehälter mit ihren Sprühdüsen an ein. gemeinsames Betätigungsorr- gan und an eine gemeinsame Austrittsdüse ange schlossen sind.
Es sind zum einmaligen Gebrauch bestimmte Feuerlöscher bekannt, :die für beliebige Brände, ins besondere an Kraftfahrzeugen verwendet werden und welche aus einem nahtlos gezogenen zylindrischen Druckbehälter bestehen, :der das Löschmittel enthält und :durch eine Sprühdüse .abgeschlossen ist, welche manuell betätigt werden, kann.
Von diesen Feuerlö schern haben sich diejenigen als besonders vorteilhaft bezüglich ihrer Wirkung und ihres Raumbedarfs er wiesen, bei denen das Verhältnis des Durchmessers des Druckbehälters zu dessen Länge etwa zwischen 1:2,5 und 1:4 liegt. Hierbei hat man ein Gewichtsver hältnis von Behälter zu dem antitoxischen Löschmit- tel etwa zwischen 1:6 und 1:9 gewählt.
Mit :diesen Feuerlöschern ist es ohne weiteres möglich, die vier Klassen der bekannten Brandklassi fizierung zu beherrschen. Soll jedoch ein solcher Feuerlöscher für Brandherde grösseren Umfanges verwendet werden, .dann geht man bis jetzt so vor, den Behälter und damit den Inhalt entsprechend zu vergrössern, was sich jedoch, ebenso wie die Ver wendung von einzelnen Feuerlöschern gleichzeitig als unwirtschaftlich erwies, da die Leistung,
des Feuerlö schers nicht linear mit den äusseren Abmessungen steigt. Durch :den eingangs ,gekennzeichneten Handfeu erlöscher wird .ein neuer Weg beschritten, wobei es sich herausgestellt hat, :dass diese neue Art der Kom bination zweier oder mehrerer zu Feuerlöschzwecken dienenden Druckbehälter nicht nur eine Addition der Wirkungen beider erreichen lässt, sondern -darüber hinaus eine merkliche Erhöhung ,der verdoppelten Wirkung.
In weiterer Ausbildung sind. die Druckstössel der Sprühdüsen gegebenenfalls kraftschlüssig mit einem entweder an dem Träger oder an dem Behälter befe stigten Joch verbunden, welches das Betätigungsor gan bildet oder mit einem solchen verbunden ist. Die Mundstück der Sprühdüsen der Druckbehälter sind vorzugsweise lösbar jeweils mit einem Schenkel einer Rohrgabel verbunden, die ihrerseits :die Austrittsdüse aufweist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und zwar zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäs- sen Löschgerätes mit zwei Druckbehältern; Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes; Fig. 3 eine Draufsicht; Fig.4 eine Vorderansicht des die gemeinsame Betätigung der Sprühdüsen bewirkenden Joches; Fig. 5 eine Draufsicht .auf das Joch;
Fig. 6 eine Ansicht :der ,die gemeinsame Austritts düse enthaltenden Rohrgabel; Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine andere Aus führungsform; Fig. 8 einen Schnitt durch die Ausführungsform der Fig. 7 wach der Linie VIII-VIII.
In einem .an einer Wand oder in; einem: Kraftfahr- zeug lösbar zu befestigenden Träger 1 sitzt eine her ausnehmbare Halterung 2 für die beiden Druckbe hälter 3 und 4 des dargestellten Löschgerätes.
An der Halterung ist eine Lasche 5 befestigt, die jeweils mit einem Stützring 6 verbunden ist, der sich auf die Oberseite der Druckbehälter 3 und 4 aufsetzt. Beide Stützringe 6 sind durch einen Lagerbock 7 miteinan der . verbunden, in welchem den ,das Joch 8 tragende Stössel 9 verschiebbar gelagert ist.
Das Joch ist durch die Feder<B>10</B> gegenüber dem Lagerbock abgestützt und trägt den Betätigungsknopf 11. Die freien Enden des Joches 8 wirken mit den Betätigungsorganen 12 der Sprühdüsen 13 der beiden Druckbehälter 5- und 4 zusammen. Die beiden Mundstücke 14 der Sprühdü sen sind an ,die beiden Schenkel der Rohrgabel 15 angeschlossen, welche die gemeinsame Austrittsdüse 16 trägt.
Die Ausführungsform der Fig. 7 und 8 besteht aus einem zweiteiligen Gehäuse, wobei der untere Teil in der Art eines Tellers 17 ;
ausgebildet ist, in welchem die beiden Druckbehälter 3 und 4 unter Zwischenschaltung von Federn 18 sitzen, die an dem Teller 17 befestigt sind. Der Teller 17 trägt ausser dem einen Stahlbügel 19, ,dessen beiden nach oben ragenden Schenkel 20 am freien Ende eine Verdik- kung 21 aufweisen,
die in entsprechende Aussparun gen 22 des etwa glockenförmigen Gehäuseoberteils 23 federnd eingreifen. Zur Verbindung werden die beiden Gehäuseteile übereinander gestülpt und hier bei schnappen die Verdickungen 21 in die Ausspa rungen 22 ein,, während zum Lösen lediglich die Ver dickungen 21 etwa nach innen gedrückt werden, worauf die Glocke 23 .abgezogen werden kann.
Das zum Betätigen der Druckbehälter dienende Joch 8 ist in einer zwischen den Druckbehältern an aeordneten Führung <I>23a</I> parallel zu den Druckbehäl- tern verschiebbar gelagert. Das Joch steht ausserdem unter der Wirkung eines Riegels 24, der vor Betäti gung der Druckbehälter gegen den Druck der Feder 25 zurückgeschoben werden muss.
Er ist auf der Oberseite des Gehäuses gelagert und greift mit sei nem freien Ende 26 in :den Weg der Jochführung. Der Riegel 24 hält ausserdem einen :Bügel 27, der in die Jochführung hineinragt und einerseits .als oberer Anschlag für das Joch 8 dient, indem der mit dem Joch verbundene Bolzen 28 bei dessen Aufwärtsbe wegung mit .dem Bügel zusammenwirkt. Ausserdem dient der Bügel .als Abstützung für die Jochfeder 29.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Handfeuerlöscher, insbesondere. für Brände an, Kraftfahrzeugen, der .aus wenigstens zwei batteriear tig in einem Träger zusammengesetzten Druckbehäl tern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die vonein- ander völlig unabhängigen, für sich funktionsfähigen,das Lösch- und Druckmittel enthaltenden Druck- behälter mit ihren Sprühdüsen an ein :gemeinsames Betätigungsorgan und an eine gemeinsame Austritts- düse angeschlossen sind. SPRÜCHE 1.Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Druckstössel der Sprühdüsen der Druckbehälter kraftschlüssig mit einem entweder an dem Träger oder den Behältern geführten, Joch verbunden sind, welches das Betäti gungsorgan bildet, oder mit :einem solchen verbunden ist.2. Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mundstücke der Sprühdüsen lösbar jeweils mit dem Schenkel einer Rohrgabel verbunden sind, welche die gemeinsame Austrittsdüse aufweist. 3.Handfeuerlöscher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch in einer zwischen den in einem gemeinsamen Gehäuse sitzenden Druckbehälter angeordneten Füh rung parallel zu denn Druckbehältern verschiebbar gelagert ist. 4.Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, .dass indem Gehäuse quer zur Jochführung und in dem Verschiebeweg des Joches ein federbelasteter Riegel angebracht ist. 5.Handfeuerlöscher nach Patentanspruch und ,den Unteransprüchen 1, 3 und 4, gekennzeichnet durch einen in :die Jochführung nagenden Bügel, der durch den Riegel in seiner Lage gehalten ist und der einerseits einen Anschlag für das verschiebbare Joch und andererseits eine Abstützung für die das Joch belastende Feder bildet.6. Handfeuerlöscher nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch ein die beiden Druckbehälter aufnehmendes zweiteiliges Gehäuse, wobei der eine Gehäuseteil tellerförmig ausgebildet ist, auf welchem unter Zwischenschaltung von Federn die Druckbe hälter ruhen, während der andere, glockenförmige Gehäuseteil durch eine lösbare Rastenverbindun.g mit .dem Teller verbunden ist. 7.Handfeuerlöscher nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass sich an dem Teller ein Stahlbügel befindet, :dessen beide am Ende verstärkten federnden Schenkel in Wand- aussparungen der Glocke eingreifen:.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0036103 | 1962-10-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH416340A true CH416340A (de) | 1966-06-30 |
Family
ID=7125318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1213463A CH416340A (de) | 1962-10-09 | 1963-10-01 | Handfeuerlöscher |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT239653B (de) |
| CH (1) | CH416340A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5005736A (en) * | 1987-10-23 | 1991-04-09 | Portas Abelardo A | Apparatus for simultaneously dispensing two components |
| US5169029A (en) * | 1990-05-31 | 1992-12-08 | Societe Francaise d'Aerosols et de Bauchage | Mixing dispenser and method of using same |
-
1963
- 1963-10-01 AT AT784363A patent/AT239653B/de active
- 1963-10-01 CH CH1213463A patent/CH416340A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5005736A (en) * | 1987-10-23 | 1991-04-09 | Portas Abelardo A | Apparatus for simultaneously dispensing two components |
| US5169029A (en) * | 1990-05-31 | 1992-12-08 | Societe Francaise d'Aerosols et de Bauchage | Mixing dispenser and method of using same |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT239653B (de) | 1965-04-26 |
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