CH416349A - Verdeck mit Windschutz an Traktoren - Google Patents

Verdeck mit Windschutz an Traktoren

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CH416349A
CH416349A CH1403463A CH1403463A CH416349A CH 416349 A CH416349 A CH 416349A CH 1403463 A CH1403463 A CH 1403463A CH 1403463 A CH1403463 A CH 1403463A CH 416349 A CH416349 A CH 416349A
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tractor
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CH1403463A
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Schawalder Albert
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Viktor Erzeugnisse Ag Amriswil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/06Drivers' cabs
    • B62D33/0617Drivers' cabs for tractors or off-the-road vehicles
    • B62D33/0625Drivers' cabs for tractors or off-the-road vehicles open

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description


  Verdeck mit Windschutz an Traktoren    Es sind für Traktoren sogenannte Leichtver  decke bekannt, bei denen der Windschutz und ein  daran     befestigter    vorzugsweise     aufrollbarer    Verdeck  teil     über    am Windschutz     angeordnete        Einsteckrohre,     ,die     in    Hülsen an der Motorverschalung des Traktors       einsteckbar    sind,     in        :einfachster    Weise     starr    am:

   Trak  tor     befestigt    und     mit    wenigen     Handgriffen;        wieder          entfernt        werden        können.     



  Neben solchen     Hilfsverdecken,    die zwar den Vor  teil aufweisen, leicht versorgt und bei Bedarf ohne       Schwierigkeiten    wieder     montiert    werden zu können,  dafür aber ihrer Bauart zufolge nur einen geringen  Schutz für den     Traktorfahrer        bieten,    sind     andere     Varianten bekannt, die dem Fahrer     einen    wesentlich       besseren    Schutz vermitteln,

   indem sie     praktisch        einen     über     die        ganze    Breite d es Fahrzeuges sich erstrecken  den     Windschutz    und entsprechend     ein        breiteres    und  längeres Dach     aufweisen,    so dass selbst auf den. Not  sitzen auf den Kotflügeln sitzende Mitfahrer vor     dem          Fahrtwind    und vor Niederschlägen geschützt sind.

    Solche Verdecke lassen     sich    nicht mehr in der für  kleine Leichtverdecke     bekannten    Weise     befestigen,     da das an     .den    Hülsen für die     Einsteckrohre    wirkende  Drehmoment bei dem Gewicht eines solchen     Verd        ek-          kes    zu gross wäre.  



  Solche     Verdecke    werden, daher als starrer Körper  bestehend aus: Dach und     Frontscheibe    mit Rahmen  ausgebildet, der gesamthaft an statisch günstiger  Stelle über     federnde        Teleskopstützen    z. B. auf den       Kotflügelblechen    der hinteren     Traktorräder    federnd  abgestützt ist.  



  Die starre     Ausbildung    von Dach und Front  scheite     bringt    es mit sich, dass solche Verdecke ein  Gewicht von über 100 kg aufweisen, und daher     zu     Recht als Schwerverdecke bezeichnet werden. Die  federnde Abstützung eines Körpers     mit    diesem Ge-    wicht     erfordert    seinerseits massive     Stützen,    die wie  derum das     Totalgewicht    erhöhen.  



  Solche Verdecke werden, einmal montiert, kaum  mehr entfernt, weil der Aufwand dazu zu gross     wäre.     Dies ist aber in vielen     Fällen    mit     Nachteilen    und     Un-          annehmlichkeiten    verbunden, da ein     Traktorverdeck     gewisse Arbeiten mit dem Traktor durch Sichtbehin  derung und durch die Vergrösserung der Gesamthöhe  des Traktors erschwert.  



  Ein weiterer bedeutender Nachteil solcher  Schwerverdecke ist dann auch darin zu sehen,     dass     die Verschiebung nach, oben des Schwerpunktes eines  mit     einem    solchen Verdeck     versehenen    Traktors die       Kippgefahr    wesentlich erhöht. Solche     Kippunfälle     haben aber bekanntlich, fast immer schwere     Verlet-          zungen.    oder den Tod des Fahrers zur Folge, der bei  einem mit Verdeck versehenen Traktor zudem noch  daran     gehindert    ist,     allenfalls        rechtzeitig        abzusprin-          gen.     



  Die     vorliegende    Erfindung     verbindet    die     Vorteile     des     Leichtverdeckes    mit     denjenigen    .des     Schwerver-          deckes,    ohne die Nachteile des letzteren     aufzuweisen.     



  Zu diesem Zweck ist     erfindungsgemäss    ein Ver  deck mit Windschutz an Traktoren dadurch gekenn  zeichnet, .dass es aus einem     starr    am Traktor     befestig=     baren Dach und     einer        zwischen    diesem und :dem  Traktor federnd hängend angeordneten Frontscheibe  besteht.  



  Statt eines     massiven,        schweren    starren Körpers,  dessen Stabilität und federnde Abstützung am Trak  tor     allen    durch Erschütterung infolge Bodenuneben  heiten erzeugten Schwingungen dieses Körpers ge  wachsen sein     muss,    wie dies für     die    bisher bekannten       Schwerverdecke        der    Fall war, wird bei der     erfin@-          dungsgemässen    Ausbildung davon Abstand genom  men,

   das Dach federnd     aufzuhängen.    Dieses     wird!         vorzugsweise als     RohTrah#men    mit     Stoffbespannung          ausgebildet,    wobei die Frontscheibe am     einen    Ende  der Stoffbespannung angehängt sein     kann,    die     an-          dernends    am Rohrrahmen     befestigt    ist.

   Dieser kann       seinerseits        vorzugsweise    über in der     Höhe        verstellt-          bare        entsprechend        dünn;        ausbildbare    Stützen am  Traktor     abgestützt        sein.     



  Ein solches Verdeck     wird,    für vergleichbare Aus  masse gegenüber einem bisher     üblichen        Schwerver-          deck        um        mehr        als        50        %        leichter.     



  Neben dem Vorteil dieser Gewichtseinsparung  durch nur     geringe        Veränderung    des     Traktorschwer-          punktes    und dadurch     Verringerung    der Kippgefahr  gegenüber den     Schwerverdecken,    ergibt sich auch  eine erhebliche     Materialersparnis    und entsprechend  auch     ein        niedriger    Gestehungspreis für ein solches       Verdeck.     



  Das geringe Gewicht     ermöglicht    auch     wiederum,          ähnlich    wie bei den bisher bekannten     Leichtverdek-          ken,        eine    leichte Montage und Demontage durch eine       einzige,    selbst     ungeübte    Person, was bei Schwerver  decken     ausgeschlossen    ist.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist     eine        beispiels-          weise        Ausführungsform    eines     erfindungsgemässen          Verdeckes    mit     Windschutz    an     einem    Traktor darge  stellt.

   Es zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht eines mit  einem Verdeck     ausgerüsteten    Traktors, und       Fäg.    2 einen     Längsschnitt        durch    das Verdeck     ge-          mäss        Fig.    1.  



  In der Zeichnung bezeichnet 1     die        Motorverscha          Iung        eines        Traktors    und 2 :den einen     d'er    beiden als       Notsitze    ausgebildeten     hinteren    Kotflügel desselben.

    An den hinteren Kotflügeln sind mit Abstand von  einander über     Laschen    3 je ein Paar Stützen 4 ver  schraubt, welche     teleskopartig        in        Hülsen    5 ragen, die       schwenkbar    an     zwei    inneren Streben 6 eines Rohr  rahmens 7     befestigt    sind. Durch Feststellschrauben 8  an dien     Hülsen    5 ist die Höhe     des        in    -dieser Weise  starr am Traktor     abgestützten    Rohrrahmens 7     ein-          stehbar.     



  Am     hinteren    Querrohr 9     (Fig.2)    dies     Rohrrah-          mens    7 ist das     eine    Ende einer Stoffbahn, 10     befestigt,     deren     Breite    derjenigen des     Rohrrahmens    entspricht       und    die über den     ganzen        Rohrrahmen    und' über das  vordere     Querrohr    11 :gezogen mit :dem     Rohrrahmen    7  zusammen     ein    Dach über dem     Fahrersitz    und über  den beiden     Notsitzen    :

  auf den     hinteren        Kotflügeln.    2       bildet.     



  Am anderen, über das vordere Querrohr 11 vor  ragenden Ende der Stoffbahn ist die     Frontscheibe    12  des     Verdeckes    angehängt. Diese Frontscheibe 12,  :deren Breite     derjenigen    des Daches     .entspricht,    ist     in     üblicher Weise     in    den Nuten     eines:

          Profilgummis    13  gelagert, der seinerseits,     ebenfalls        ein        bekannter    Weise  von     einem        Windschutzscheibenrahmen    14 eingefasst  ist, der mit     einer        peripheren:    Nase 15     in.        eine    entspre  chende Nut :

  des     Profilgummis    13     eingreift.        Das    über  das vordere Querrohr 11 des Dachrahmens 7 vorste  hende Ende     der        Stoffbahn    10 ist nun     zwischen    der    Nase 15 des Rahmens 14 .und ;

  dem     Profilgummi    1.3       eingeklemmt    und     zwar        mit        Vorteil    wie dargestellt,     als     Schlaufe, in     d'e        ein    Draht 16     o.    dgl.     eingezogen,    ist,  um ein Ausschlüpfen der Stoffbahn aus dieser       Klemnbverbindung    zu     verhindern.     



  Die derart an .der Stoffbahn und     damit    am     Dach:     angehängte Frontscheibe 1.2 samt     Gummiprofil    13  und Rahmen 14 ist nun .durch     elastische    Organe frei  schwingend zwischen dem Dach 7, 10 und d     ean    Trak  tor,     b:zw.        ider        Motorverschalung    1     desselben    gehaltert.

    Diese elastischen, Organe bestehen im     dargestellten     Beispiel, einerseits aus     Zugfedern    17,     @die        zwischen          idem    oberen     horizontal    verlaufenden Teil des     Profils     14     und    ,dem     Dachrahmen    7 wirken und andrerseits  aus     Gummiseilen,    die am .unteren,     horizontalen    Teil  des Profils 14 angreifen und an     seitlich    an der  Motorverschalung 1 angebrachten     Bolzen    oder  Haken 19     verankert    sind.

   Die     in    :dieser     Weise          federnd    zwischen Dach und Traktor hängende Front  scheibe ist wie     ohne    weiteres verständlich absolut  stossgesichert. Bei richtiger Wahl der Federstärken  der     gegeneinander    wirkenden     Federn    17     bzw.    18  werden bei     Höhenverstellung        des    Daches     auftretende     Abstandsänderungen zwischen Dach und Traktor  mindestens angenähert     gleichmässig    von den     Federn          beidseits    der Frontscheibe aufgenommen.  



  Die     Verankerung    19 .des     Gummiseiles    1.8 an der       Motorverschalung    1 und     diejenige    der Federn 17     .am          Dachrahmen    7 mittels     Briden    20 wird mit Vorteil so  positioniert, d ass d     ie        Resultierende    :der durch die ela  stischen     Halterungen        beids:eits    :der Frontscheibe 12  auf     @diese    ausgeübten Zugkräfte mindestens angenä  hert in :der:

   Ebene dieser     Frontscheibe    12     liegt,    so  dass diese stets ;die gewünschte und     durch    die Wahl  ,der Federorgane und deren     Verankerungsstell'e    ein  stellbare Neigung     beibehält.     



  An die untere     Rahmenleiste    des Frontscheiben  rahmens 14 ist     vorteilhaft    lösbar, ein     Beinschutz    21  für den Fahrer angehängt, dessen     seitliche    Verlänge  rung 22 bis an die Kotflügel 2     zurückgezogen    und  dort,     wiederum    lösbar,     befestigt    sind.  



  Ein     weiterer,    bisher nicht erwähnter Vorteil     .des          dargestellten    und beschriebenen Verdeckes     mit          Windschutz    kann noch     :

  darin    gesehen werden, dass  es, vom Traktor     gelöst,eine        raumsparende,    flache       Lagerung    gestattet, insbesondere     im.    Fabrikationsbe  trieb     eine    flache Stapelung,     indem    die     Frontscheibe     um das kurze     Stoffbespannungsstück    23     zwischen          Rahmenrohr    11 :des Daches und, oberer Leiste des       Profils    als Gelenk auf das Dach zurückgeklappt wer  den     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verdeck mit Windschutz an Traktoren, dadurch gekennzeichnet, dass ,es aus einem starr am Traktor befestigbaren Dach und einer zwischen diesem und dem Tranktor federnd hängend angeordneten Front scheibe besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verdeck nach Patentanspruchs bei dem das Dach als Rohrrahmen mit Stoffbespannung ausgebü- det ist, dadurch gekennzeichnet, dass, die Front scheibe am einen Ende der Stoffbespannung ange hängt ist, die anderends am Rohrrahmen befiestigt ist, der seinerseits :starr am Traktor abgestützt ist. 2.
    Verdeck nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Frontscheibe durch elastische Organe, z. B. Zugfedern, Gummiseile, die am Dach rahmen und an der Scheibe bzw. am Traktor und an der Scheibe angreifen, frei schwingend gehaltert ist. 3.
    Verdeck nach Unteranspruch 2,dadurchge- kennzeichnet, dass das vordere Ende der Stoffbe- spannung des Daches zwischen dem die Frontscheibe einfassenden Profilgummi und dem Frontscheiben- rahmen gegen Ausschlüpfen gesichert eingeklemmt ist und Frontscheibe und Stoffbespannung gleiche Breite aufweisen. 4.
    Verdeck nach Unteranspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Dach über höhenverstellbare Stützen abgestützt ist, wobei auftretende Abstandsän derungen zwischen Dach :und Traktor mindestens angenähert gleichmässig von der -elastischen Aufhän- gung der Frontscheibe beidseits derselben aufgenom men werden. 5.
    Verdeck nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die .Resultierende der durch die elastischen Halterungsorgane beidseits .der Front scheibe .auf -diese ausgeübten Kräfte mindestens, an genähert in der Ebene dieser Frontscheibe liegt. 6. Verdeck nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Frontscheibe ein Bein schutz für den Fahrer angehängt ist.
CH1403463A 1963-11-15 1963-11-15 Verdeck mit Windschutz an Traktoren CH416349A (de)

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