CH416440A - Vorrichtung zum Ausrichten von Eiern - Google Patents
Vorrichtung zum Ausrichten von EiernInfo
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Description
Vorrichtung zum Ausrichten von Eiern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Eiern in eine Lage, in der die Eispitze nach unten gerichtet ist. Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch mindestens eine Einrichtung mit zwei parallelen, im Abstand voneinander angeordneten Stangen zur Aufnahme und zum Halten eines Eies, von denen mindestens eine Stange drehbar ist und durch Reibung das Ei mitdreht, um das Ei gegenüber den parallelen Stangen auszurichten, mit Antriebsmitteln, um mindestens diese eine Stange zu drehen, mit Mitteln, um die parallelen Stangen voneinander weg zu bewegen, damit dieses Ei sich neigt und schwenkt, wenn es mit abwärts gerichteter Spitze zwischen den Stangen hindurch hinunterfällt. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist weiter unten ausführlich beschrieben, wobei die verwendeten Ausdrücke nur für die Beschreibung und nicht für eine Begrenzung der Erfindung benutzt werden. Ein Ausführungsbeispiel ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, welche einen wesentlichen Teil der Beschreibung bildet. Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Ausrichten von Eierspitzen, Fig. 2 einen Grundriss nach Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht nach Linie 3-3 in Fig. 2, Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 4 mit den parallelen Stangen zur Aufnahme der Eier, welche in einem solchen Abstand zueinander sind, dass die Eier in eine geneigte Lage geschwenkt werden, Fig. 5 eine Seitenansicht der Vorrichtung in welcher die Eier in einer senkrechten Lage in die Aufnahmebehälter gelangen. Wie aus den verschiedenen Figuren der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt die Vorrichtung 10 zum Ausrichten der Eispitzen eine erste Ausrichtstange 12 und eine zweite Ausrichtstange 14, die so im Abstand voneinander angeordnet sind, dass sie ein Ei 16 aufnehmen können, das durch ein Schaufelrad 18 aus einem Träger 20 abgelegt wurde. Obwohl nur eine einzige Vorrichtung 10 dargestellt ist, kann eine beliebige Anzahl Vorrichtungen 10 nebeneinander angeordnet werden, entsprechend den Bedürfnissen beim Verpacken der Eier. Im wesentlichen weist die Vorrichtung 10 zum Ausrichten der Eispitzen zwei parallele Stangen 12 und 14 auf, die sich gegeneinander und voneinander wegbewegen, so dass die auf ihnen abgelegten Eier 16 in einen Behälter 22 oder in Klemmbacken 24, 24 zum Ablegen in Behälter 22 gelangen können. Ein Paar Führungsschienen 26, 26 sind zu beiden Seiten des Schaufelrades 18 angeordnet und dienen zur Aufnahme der Eier 16 in einer im wesentlichen ausgerichteten Stellung. Wie aus den verschiedenen Figuren ersichtlich, können die Eier 16, welche auf die beiden Stangen 12 und 14 durch das Schaufelrad 18 abgelegt wurden, auf diesen Stangen 12 und 14 mit nach vorne oder nach hinten gerichteter Spitze angeordnet werden. Es versteht sich, dass die Eier durch das Schaufelrad 18 auf die parallelen Stangen in einer Lage aufgesetzt werden, bei der die Achse des Eies nicht zur Achse der Stangen ausgerichtet ist. Da die Stange 14 sich vorteilhafterweise nicht dreht, so wird allein durch die Drehung der Stange 12 durch Reibung das Ei ausgerichtet, welches sich mitdreht und dabei selbständig ausrichtet. Da das Ei sich bei der Drehung in Richtung seiner Spitze bewegt, wird bei der weiteren Drehung der Stange 12 das Ei sich gegen das seine oder andere Ende der beiden parallelen Stangen bewegen. Wenn das Schaufelrad 18 gegen über den Stangen 12 und 14 so angeordnet wird, dass das Ei im wesentlichen mit der Spitze nach vorne oder nach hinten gerichtet auf die Stangen abgelegt wird, so ist es nicht notwendig, dass sich die Stange 12 dreht, denn das Ei befindet sich dann zum Ablegen immer in der richtigen Lage. In diesem Falle genügt es, um das Ei abzulegen, dass die Stangen voneinander wegbewegt werden. Das Ei als abgefiachtes Sphäroid besitzt eine Längsachse; der zu dieser Längachse senkrechte Schnitt mit dem grössten Durchmesser liegt in der Nähe der einen Spitze, da die beiden Spitzen des Eies in Form und Gewicht etwas verschieden sind. Die Längsachse des Eies ist im allgemeinen, wenn das Ei auf einer waagerechten Ebene liegt, etwas zu dieser Ebene geneigt, so dass das Ei wie ein konischer I Kör- per rollt und sich in Richtung seiner Spitze neigt. Der spitze Teil des Eies ist nach vorne geneigt und wird um die beiden parallelen Stangen 12, 14 geschwenkt, in eine mit der Spitze nach unten geneigte Lage. Wenn das Ei gegenüber den Stangen ausgerichtet ist, so werden die Stangen voneinander weg bewegt, wodurch das Ei 16 sich neigt und um die Stangen geschwenkt wird, um mit abwärts gerichteter Spitze in die Klemmbacken 24, 24, oder direkt in einen Behälter hinunterzufallen. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, werden die Klemmbacken 24, 24 geschwenkt und auseinanderbewegt (in die gestrichelt dargestellte Lage) um das Ei 16 freizugeben, welches dann in eine Aussparung 30 des Behälters 22 fällt. Die Stange 14 ist vorteilhafterweise mit im Abstand voneinander angeordneten Anschlägen 32 versehen, welche von einer Mittelpartie 30 aus voneinander weg, aufwärts geneigt sind, wobei das Ei 16 auf die Mittelpartie 33 aufgesetzt wird und sich auf dieser verschiebt Die Anschläge 32 begrenzen die Verschiebung des Eies 16 und bringen es in die richtige Lage in der es sich neigen und in den Behälter, oder in die Klemmbacken 24, 24 fallen kann. Statt der Anschläge 32 können verschiedene andere Vorrichtungen zur Begrenzung der Verschiebung der Eier an den Stangen 14 oder an den Stangen 12 oder zwischen diesen befestigt werden. Die Stange 12 wird vorteilhafterweise im Uhrzeigersinne gedreht, so dass die Eier gegen die zweite Stange 14 gedrückt werden, wie in Fig. 3 und 4 durch einen Pfeil angedeutet ist. Die Stange 12 ist in einem Träger 34 gelagert, der am Gestell 36 befestigt ist Ein Kettenantrieb 40 zum Drehen der Stange 12 ist in Fig. 1 dargestellt, aber jeder Fachmann versteht, dass ähnliche oder andere Antriebsmittel für den Antrieb der Stange 12 verwendet werden können. Die Gegenstange 14 ist starr an einem Stützglied 44 befestigt, das schwenkbar in einem oder mehreren Hebeln 46 angelenkt ist, diese Hebel 46 können das Stützglied 44 rechts nach oben ausschwenken, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, um das Ei 16 zwischen den Stangen 12 und 14 hindurch freizugeben, damit das Ei 16 in die Klemmbacken 24, 24 fallen kann. Obwohl nur eine einzige Einheit mit Stangen 12 und 14 dargestellt und beschrieben ist, so wird jeder Fachmann verstehen, dass mehrere solche Einheiten einfach nebeneinander angeordnet werden können um dieselbe Aufgabe - die Eispitzen auszurichten gleichzeitig oder hintereinander für viele Eier zu erfüllen. Die Mittel um gleichzeitig mehrere Eier 16 von der Vorrichtung 10 auszurichten und abzulegen, sind fragmentarisch in der Zeichnung dargestellt. Es ist für den Fachmann der Eierverpackungsindustrie selbstverständlich, dass die Eier am besten und in bevorzugter Weise mit nach unten gerichteter Spitze verpackt werden. Es war ein besonderes Problem, in dieser Branche eine mechanische Vorrichtung zu bauen, welche selbsttätig die Eier ausrichtet, die sich in beliebiger Lage auf einem Förderband befinden, so dass die Eier mit abwärts gerichteten Spitzen in die Aufnahmebehälter abgelegt werden können. Im Betrieb arbeitet die erfindungsgemässe Vorrichtung in der folgenden Weise. Ein Träger 20 bringt die Eier in beliebiger Anordnung zum Schaufelrad 18, oder einer ähnlichen Vorrichtung, welches die Eier auf die Stangen 12 und 14 ablegt. Ein Ei kommt im wesentlichen in der in Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Weise auf diese Stangen zu liegen. Die Eispitze kann in irgendeine Richtung ragen. Die Stangen 12 wird durch einen geeigneten Antrieb gedreht, um durch Reibung das Ei 16 zu ergreifen und es gegen über den Stangen 12, 14 auszurichten. Die Drehung der Stange 12 genügt nicht, um das Ei über einen der Anschläge 32 hinauszuschieben; das Ei ist dann bereit um in einen Behälter oder in die Klemmbacken 24, 24 zu fallen. Das Stützglied 44 an dem die Stange 14 starr befestigt ist, wird durch geeignete Mittel so geschwenkt, dass die Stangen 12 und 14 voneinander weg bewegt werden, so dass das Ei sich neigt und mit nach unten gerichteter Spitze entweder direkt in die Aussparung 30 des Behälters 22 oder in die Klemmbacken 24, 24 fällt und zwischen diesen Klemmbacken eingeklemmt wird. Die Klemmbacken 24, 24 werden dann geöffnet und das Ei fällt in die Aussparung 30 des Aufnahmebehälters 22. Zum Schutze der zerbrechlichen Eier 16, während dem Ausrichtevorgang, werden die Stangen und die anderen Teile, welche mechanisch mit den Eiern in Berührung kommen, vorteilhafterweise mit weichem Material z.B. Plastik, Gummi, Nylon oder dergl. ausgelrleidet; ein Material das geeignet ist die Eier zu ergreifen und das die Gefahr vermindert, dass die Eierschalen brechen oder Risse bekommen. Die oben beschriebene Erfindung weist eine Vorrichtung auf mit zwei parallelen im Abstand voneinander angeordneten Stangen zur Aufnahme eines Eies, eine oder beide dieser Stangen sind drehbar gelagert um das Ei auf den Stangen auszurichten, worauf die Stangen auseinandergespreizt werden, damit das Ei sich neigt und mit nach unten gerichteter Spitze in eine Aufnahmevorrichtung oder in einen Aufnahmebehälter fällt. Das Schaufelrad und der Träger sind Hilfsmittel der Vorrichtung zum Ausrichten der Eispitzen, ebenso die Klemmbacken oder andere Aufnahmevorrichtungen. In einer Anlage mit Mitteln zur Handhabung von täglich Hunderten und Tausenden von Eiern, sind die erwähnten und beschriebenen Hilfsmittel notwendige Teile der Anlage, welche die Vorrichtung zum Ausrichten der Eispitzen enthält. Aus der an einem einfachen Ausführungsbeispiel beschriebenen Vorrichtung ergibt sich, dass viele Teile dieser Vorrichtung in grösserem oder geringerem Masse geändert werden können, ohne Grundgedanken der Erfindung abzuweichen, welche durch die folgenden Ansprüche geschützt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Ausrichten von Eiern in eine Lage, in der die Eispitze nach unten gerichtet ist, gekennzeichnet durch, mindestens eine Einrichtung mit zwei parallelen, im Abstand voneinander angeordneten Stangen (12, 14) zur Aufnahme und zum Halten eines Eies (16), von denen mindestens eine Stange (12) drehbar ist und durch Reibung das Ei (16) mitdreht, um das Ei (16) gegenüber den parallelen Stangen (12, 14) auszurichten, mit Antriebsmitteln, (40) um mindestens diese eine Stange (12) zu drehen, mit Mitteln (44, 46) um die parallelen Stangen (12, 14) voneinander weg zu bewegen, damit dieses Ei (16) sich neigt und schwenkt, wenn es mit abwärts gerichteter Spitze zwischen den Stangen (12' 14) hindurch hinunterfällt.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Eier mit ihren Achsen parallel zu den Achsen der Stangen (12, 14) auf die Vorrichtung abgelegt werden.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (44, 46), welche die parallelen Stangen (12, 14) voneinander weg bewegen, mit der zweiten sich nicht drehenden Stange (14) verbunden sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Stange (14) starr befestigt und gegen Drehung gesichert ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Stange (14) an ihren beiden Enden zwei Partien (32) aufweist, die gegenüber einer zwischen den beiden Enden befindlichen Mittelpartie (33) erhöht sind.5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei einander gegenüberliegende trogartige Klemmbacken (24, 24) zu beiden Seiten und unterhalb der parallelen Stangen (12, 14) zur Aufnahme der mit nach unten gerichteten Spitze hinunter fallenden Eier (16) vorgesehen sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen Drehung gesicherte Stange (14) zwei Anschläge (32) aufweist, welche gegenüber einer Mittelpartie (33) aufwärts geneigt sind und eine Weiterbewegung der Eier (16) entlang der Stangen (12, 14) verhindern.7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter den beiden parallelen Stangen (12, 14) ein Behälter (22) angeordnet ist, der Aussparungen (30) enthält zur Aufnahme der mit der Spitze nach unten gerichteten Eier (16).8. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (18, 20) zum Zuführen und Ablegen von Eiern (16) auf die Stangen (12, 14) vorgesehen sind.9. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (24, 24) zur Aufnahme und zur Ablage der mit nach unten gerichteter Spitze herunterfallenden Eier (16) in einen darunter befindlichen Aufnahmebehälter (22) vorhanden sind.10. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Anzahl parallel nebeneinander angeordneter Einrichtungen.11. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die zweite Stange (14) jedes Stangenpaares (12, 14) gegen Drehung gesichert ist und mit Partien an jedem Ende versehen ist, welche von einer Mittelpartie (33) als Anschlag (32) aufwärts gerichtet sind, wobei jedes Ei (16) auf diesen parallelen Stangen (12, 14) in Richtung seiner Spitze vorwärtsbewegt wird, bis es eine Kante des Anschlages (32) erreicht und angehalten wird.12. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit zusätzlichen, einander gegenüberliegenden trogartigen Organen (24, 24) ausgerüstet ist, welche zu beiden Seiten und unterhalb der parallelen Stangen (12, 14) zur Aufnahme der mit nach unten gerichteter Spitze hinunterfallenden Eier (16) vorgesehen sind.13. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden zusätzlichen trogartigen Organe (24, 24) schwenkbar angelenkt sind, damit sie mit ihrem unteren Ende gegeneinander und voneinander weg schwenkbar sind, wobei die unteren Enden dieser Organe (24, 24) gegeneinander geschwenkt sind, wenn ein mit seiner Spitze nach unten gerichtetes Ei dazwischen gehalten wird und wobei diese unteren Enden voneinander weggeschwenkt sind, wenn das mit der Spitze nach unten gerichtete Ei in einen darunter befindlichen Behälter (22) abgelegt wird.14. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass unter den parallelen Stangen (12, 14) ein Behälter (22) angeordnet ist zur Aufnahme der mit der Spitze nach unten gerichteten Eier (16), die von den Stangen (12, 14) abgelegt werden.15. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (44, 46), welche die parallelen Stangen (12, 14) voneinander weg bewegen mit der zweiten Stange (14) verbunden sind, wobei gleichzeitig alle Stangen (14) der nebeneinander angeordneten Einrichtungen geschwenkt werden, so dass alle auf den Stangenpaaren (12, 14) befindlichen Eier gleichzeitig herunterfallen.16. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (44, 46), welche die parallelen Stangen (12, 14) voneinander wegbewegen mit der zweiten Stange (14) verbunden sind, wobei aufeinanderfolgend alle Stangen (14) der nebeneinander angeordneten Einrichtungen geschwenkt werden, so dass alle auf den Stangen (12, 14) befindlichen Eier (16) nacheinander herunterfallen.
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