CH416446A - Dosendeckel mit Ausgiesser - Google Patents
Dosendeckel mit AusgiesserInfo
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Description
Dosendeckel mit Ausgiesser Die Erfindung betrifft einen Dosendeckel mit Ausgiesser. Solche Dosendeckel eignen sich für Behälter, in denen Flüssigkeiten aufbewahrt werden, die öfters in jeweils kleinen Mengen dem Behälter entnommen werden, wobei dieser rasch und leicht geöffnet werden kann. Der Dosendeckel und auch der Ausgiesser können aus Blech oder Plasük bestehen. Der erfindungsgemässe Dosendeckel mit Ausgies- ser ist dadurch ausgezeichnet, dass der Dosendeckel einen nach der Aussenseite des Deckels vorstehenden Napf aufweist, dass der Ausgiesser lösbar am genannten Napf befestigt ist und dass Mittel zur Durch lbrechung des Napfbodens im Bereiche des Ausgusskanals des Ausgiessers vorgesehen sind. Dieser Dosendeckel mit Ausgiesser erleichtert das häufige Entnehmen von Flüssigkeitsmengen die im Verhältnis zum Inhalt des Behälters klein sind. Teure Schraubenverschlüsse werden dadurch vermieden. Dadurch, dass der Boden des Napfes bei der ersten Entnahme durchstossen werden muss erhält der Verbraucher die Garantie, dass dem Behälter noch keine Flüs- sigkeit entnommen wurde, und dass der Inhalt der Etikette entspricht. Der Napf des Deckels kann zweckmässiger Weise im Ziehverfahren hergestellt werden, und kann zur lösbaren Befestigung des Ausgiessers am Übergang vom Boden des Napfes zu dessen Mantel einen Wulst aufweisen. Der Boden des Napfes kann zweckmässiger. Weise dünner sein, als dessen Mantel. Ferner kann der Napimantel konisch ausgebildet sein, mit der Verjüngung nach dem Napfboden hin. Ausserdem ist es vorteilhaft, dass der Napf über jeder Partie und besonders über dessen Falzrand hervorsteht. Ein innerer Teil des Ausgiessers kann vorzugsweise drehbar in einem äusseren Teil angeordnet sein, um durch ein Drehen die Öffnungen zum Ausgiessen des Inhalts und für den Eintritt der Luft öffnen und schliessen zu können. Mindestens ein Teil des Ausgiessers kann mit einer Markierung versehen sein, welche erkennen lässt, ob der Ausgiesser geöffnet oder geschlossen ist. Vorzugsweise kann am Ausgiesser ein Sahnabel vorgesehen sein, der durch Drehen des einen Teiles abdeckbar ist. Die beiden ineinander geschobenen zueinander verdrehbaren Teile können mit Dichtungen versehen sein. Der am Napf des Dosendeckels befestigte Teil kann eine Sammelrinne aufweisen, die mit einem Luftloch versehen sein kann, das zugleich als Ablauf dienen kann. Ferner kann der am Napf des Dosendeckels befestigte Teil mit einer Lasche zum Abnehmen des Ausgiessers von der leeren Dose versehen sein. Zwei vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind anhand der beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben, es zeigt: Fig. 1 einen erfindungsgemäss ausgebildeten Dosendeckel im Sahnitt mit einem Napf, Fig. 2 eine Ansicht des in Fig. 1 dargestellten Dekkeis von oben. Fig. 3 ein zweites Ausführungbeispiel des Napfes in vergrössertem Masstab, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch einen Dosendeckel mit Ausgiesser vor dem Durchstossen des Napfes, Fig. 5 den selben Ausgiesser wie lin Fig. 4 nach dem Durchstossen des Napfes in geöffneter Stellung. Fig. 6 einen Grundriss des in Fig. 5 dargestellten offenen Ausgiessers, Fig. 7 eine Partie des in Fig. 5 dargestellten Aus- giessers in geschlossener Stellung und Fig. 8 einen Grundriss des in Fig. 7 dargestellten, geschlossenen Ausgiessers. Der in Fig. 1 dargestellte Napf 1 ist im Tiefziehverfahren hergestellt und besteht mit dem Deckel 2 aus einem Stück. Der Deckel weist tin an sich bekannter Weise einen Falzrand 3 auf. der zum Befestigen des Deckels am Behälter vorgesehen ist. In Fig. 3 ist nach einem anderen Ausführungsbeispiel ein für sich gezogener Napf 1 gezeigt, der in den Deckel 2 eingesetzt, ist. Der Napf 1 ist durch einen Falz 5 im Deckel 2 befestigt. Zur Bildung einer Dichtung kann der Falz 5 gummiert Isein. Am Übergang von Napfboden 6 zum Napfmantel 7 Ijst eine Wulst 8 z. B. eine Rundsicke vorgesehen, welche das Aufsetzen eines Ausgiessers erleichtert. Ausserdem gibt dieser Wulst 8 dem Napf 1 die nötige Festigkeit um dem Boden 6 des Napfes durchstossen zu können. Der Boden 6 des Napfes list angekerbt Diese Ankerbung 9 erleichtert das Durchstossen des Napfbodens 6. Dieser Napf 1 kann entweder exzentrisch, wie in Fig. 2 dargestellt, oder in der Mitte des Deckels vorgesehen sein. Gemäss Fig. 5 ist auf dem Napf 1 der äussere Teil 10 eines Ausgiessers aufgesetzt. Dieser äussere Teil 10 weist an seiner unteren Partie einen Rand 12 auf, der einerseits den Wulst 8 des Napfes 1 umgreift, so dass der Ausgiesser auf dem Napf 1 festsitzt und anderseits eine Rinne 13 bildet die zur Aufnahme von Flüssig- keitstropfen dient, damit der Behälter sauber bleibt. Der äussere Teil 10 ist ferner mit einem Schnabel 14 versehen, der das Ausgiessen erleichtert, sowie mit einer Bohrung 15, die in die Rinne 13 mündet und einerseits als Luftloch beim Ausgiessen sowie anderseits als Ablauf für die in der Rinne 13 aufgefangenen Flüssigkeitstropfen dient. An der Innenwand des Teiles 10 sind ferner zwei ringförmige Rillen 16 vorgesehen, welche die Stellung eines inneren Teiles 11 bestimmen. Dieser innere Teil 11 besteht im wesentlichen aus einem Rohr 17 und einem Deckel 18 der etwas über das Röhrchen 17 hervorsteht. Dieses Röhrchen 17 weist an seinem unteren Ende eine scharfe Kante 19 auf, die für das Durchstossen des Napfbodens 6 dient Ausserdem sind am Röhrchen 17 zwei Öffnun- gen 20 und 21 vorhanden, die mit dem Schnabel 14 und der Bohrung 15 in Übereinstimmung gebracht werden können, so dass der Behälter entleert werden kann. Ausserdem weist das Röhrchen zwei Rippen 22 auf, welche In die ringförmigen Rillen 16 eingreifen können. Am Deckel 18 des Röhrchens 17 ist ein Vorsprung 23 vorgesehen, der dazu dient, bei geschlossenem Ausgiesser den Such, nabe 14 abzudecken. Der Rand 12 des äusseren Teiles 10 weist noch eine Lasche 24 auf, welche das Abnehmen des Ausgiessers von einem leeren Behälter erleichtert. Auf dem Deckel 18 des Röhrchens 17 kann n ein Pfeil 25 vorgesehen sein, der erkennen lässt, ob der Ausgiesser geöffnet oder geschlossen ist. Die Wirkungsweise des beschriebenen Ausgiessers ist wie folgt: Die Dose oder der Behälter die mit dem erfindungs gemässen Napf 1 versehen sind, werden mit einem separaten Ausgiesser geliefert. Der Ausgiesser wird exst vor dem Gebrauch des Doseninhaltes auf den Napf 1 aufgesetzt in dem der Rand 12 über den Wulst 8 des Napfes 1 gestülpt wird. Dabei befindet sich der innere Teil 11 in seiner obersten Stellung gemäss Fig. 4 und kann durch einen Druck auf den Deckel 18 des Röhrchens in die in Fig. 5 dargestellte Stellung gebracht werden, wobei der Boden 6 des Napfes 1, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, durchstossen wird. Gleichzeitigge- langt die Öffnung 20 des Röhrchens 17 in den Bereich des Schnabels 14, so dass die Flüssigkeit aus dem Behälter durch das Inrrere des Röhrchens 17, die Öffnung 20 und den Schnabel 14 ausfiiessen kann. Das Loch 21 des Röhrchens 17 befindet sich in dieser Stellung des Röhrchens 17 im Bereich der öffnung 15 so dass beim Ausgiessen der Flüssigkeit Luft in den Behälter durch die öffnungen 15 und 21 machströmen kann. Sobald das gewünschte Quantum Flüssigkeit aus dem Behälter entnommen wurde, wird der innere Teil 11 aus der in Fig. 6 gezeigten Stellung in die in Fig. 7 und 8 dargestellte Stellung gedreht, dadurch gelangt die Öffnung 20 aus dem Bereich des Schnabels 14 (siehe Fig. 7), so dass keine Flüssigkeit mehr aus dem Behälter entweichen kann. Gleichzeitig wird durch den Vorsprung 23 des Deckels 18 des inneren Teiles 11 der Schnabel 14 zugedeckt, damit kein Schmutz in diesen fallen kann, ferner gelangt die Luft öffnung 21 des Röhrchens 17 aus dem Bereich der Öffnung 15 des äusseren Teiles 10, so dass der Behälter vollständig geschlossen ist. Sobald der Behälter leer ist, kann der Ausgiesser mit Hilfe der Lasche 24 vom Behälter entfernt und auf einen neuen vollen Behälter aufgesetzt werden. Die Materialkombination kann beliebig sein, so können Näpfchen aus Plarstikmaterial in Blechdosen, als auch Blechnäpfchen in Plastikdosen eingesetzt werden, wobei sowohl Ausgiesser aus Blech, Plastik oder einem anderen geeigneten Material verwendet werden können. Es können aber sowohl Dose, als auch Näpfchen und Ausgiesser aus dem gleichen Material verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Dosendeckel mit einem Ausgiesser, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosendeckel (2) einen nach der Aussen- oder Innenseite des Deckels (2) vorstehenden Napf (1) aufweist, dass der Ausgiesser (10, 11) lösbar am genannten Napf (1) befestigt ist und dass Mittel zur Duchbrechung des Napfbodens (6) im Bereiche des Ausgusskanalls (14) des Ausgiessers (10, 11) vorgesehen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Dosendeckel nach Patentanspruch mit einem Ausgiesser der mindestens aus zwei Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (10) des Aus giesser lösbar am genanten Napf (1) befestigt ist, während ein zweiter im genannten Teil (10) versohieb- barer Teil (11) des Ausgiiessers Mittel (19) aufweist, um den angekerbten Boden (6) des Napfes (1) zu durchstossen und dass mindestens einer der beiden genannten Teile (10, 11) des Ausgiessers Öffnungen (14, 15, 20, 21) aufweist, welche nach Durchstossen des Napfes (1) das Ausgiessen des Inhaltes und den Eintritt von Luft ermöglichen.2. Dosendeckel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Napf (1) zur lösbaren Befestigung des Ausgiessers (10, 11) einen Wulst (8) aufweist.3. Dosendeckel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (6) des Napfes (1) dünner ist als dessen Mantel (7).4. Dosendeckel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Napfmantel (7) konisch aus gebildet ist, mit t Verjüngung nach dem Napfboden (6) hin.5. Dosendeckel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Napf (1) über jeder Partie des Deckels (2), auch dessen Falzrand (3), hervorsteht.6. Dosendeckel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Teil (11) des Ausgiessers drehbar im äusseren Teil (10) angeordnet ist, um die Öffnungen (14, 15, 20, 21) zum Ausgiessen des Inhaltes und für den Eintritt der Luft zu öffnen und zu verschliessen.7. Dosendeckel nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil (11) mit einer Markierung (25) versehen ist, weiche erkennen lässt, ob der Ausgiesser geöffnet oder geschlossen ist 8. Dosendeckel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Ausgiesser ein durch Drehen des einen Teiles (11) abdeckbarer Schnabel (14) vorgesehen ist.9. Dosendeckel nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zueinander verdrehbaren Teile (10, 11) mit Dichtungen versehen sind.10. Dosendeckel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste am Napf (1) des Dosendeckels (2) befestigte Teil (10) eine Sammelrinne (13) aufweist, die mit einem Luftloch (15) versehen ist, das zugleich als Ablaufloch dient 11. Dosendeckel nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der am Napf des Dosendeckels befestigte Teil mit einer Lasche (24) zum Abnehmen des Ausgiessers von der leeren Dose versehen list.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1362363A CH416446A (de) | 1963-11-06 | 1963-11-06 | Dosendeckel mit Ausgiesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH1362363A CH416446A (de) | 1963-11-06 | 1963-11-06 | Dosendeckel mit Ausgiesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH416446A true CH416446A (de) | 1966-06-30 |
Family
ID=4393981
Family Applications (1)
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| CH1362363A CH416446A (de) | 1963-11-06 | 1963-11-06 | Dosendeckel mit Ausgiesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH416446A (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1980000556A1 (en) * | 1978-09-12 | 1980-04-03 | Teich Ag Folienwalzwerk | Tank for liquid or flowing materials |
| EP0078109A1 (de) * | 1981-10-23 | 1983-05-04 | The University Of Birmingham | Abgabevorrichtung für Flüssigkeiten |
| FR2710613A1 (fr) * | 1993-09-28 | 1995-04-07 | Moulin Jerome | Dispositif pour obturation de contenants de fluides et/ou permettant un prélèvement de ces mêmes fluides. |
| WO1998041334A1 (de) * | 1997-03-15 | 1998-09-24 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Kartuschensystem |
| FR2987286A1 (fr) * | 2012-02-24 | 2013-08-30 | Rexam Dispensing Sys | Dispositif d'application d'un produit fluide contenu dans un reservoir deformable avec un moyen de perforation |
-
1963
- 1963-11-06 CH CH1362363A patent/CH416446A/de unknown
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| WO1998041334A1 (de) * | 1997-03-15 | 1998-09-24 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Kartuschensystem |
| US6193108B1 (en) | 1997-03-15 | 2001-02-27 | Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien | Cartridge system |
| FR2987286A1 (fr) * | 2012-02-24 | 2013-08-30 | Rexam Dispensing Sys | Dispositif d'application d'un produit fluide contenu dans un reservoir deformable avec un moyen de perforation |
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