CH416461A - Stapeleinrichtung - Google Patents
StapeleinrichtungInfo
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Description
Stapeleinrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stapeleinrichtung mit einer waagerechten, zum Aufeinandersetzen gleichartiger Gegenstände dienenden Tragplatte, die an einer senkrechten Führungsstange mittels eines diese umfassenden Ringkörpers heb- und senkbar geführt ist, insbesondere eine Einrichtung zum Stapeln von Warenkörben in Selbstbedienungsläden. Die Stapeleinrichtung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass neben der Führungsstange eine weitere Stange um ihre senkrechte Achse drehbar angeordnet ist und an dieser auf einer mit vorbestimmter Steigung geführten Schraubenlinie Auflager vorgesehen sind, auf die sich der Ringkörper mittels eines daran befindlichen Stützgliedes abstützt. Durch diese Massnahmen ist es möglich, dass, je nachdem, in welcher Stellung mit Rücksicht auf ihre Achse die Drehstange sich befindet, ein anderes Auflager für das Stützglied wirksam wird. Durch Drehen der Stange kann also das Stützglied und damit der Tragarm gehoben oder gesenkt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann die Drehstange über ein Getriebe mit einem Handrad gekoppelt sein, was erlaubt, durch Drehen des Handrader die Stellung der Stange und damit die Höhenlage des Tragarmes festzulegen. Handelt es sich z.B. um das Stapeln von Warenkörben in Selbstbedienungsläden, so kann der Tragarm zunächst in die höchste Lage gebracht werden. Mit dem Aufstellen weiterer Körbe ist es dann wünschenswert, den Tragarm entsprechend azusenken. Dies kann dann dadurch erfolgen, dass das Handrad gedreht wird, wodurch auch eine Drehung der Stange mit den Auflagern erfolgt. An der Stange kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, um sie bei unbelasteter Tragplatte in diejenige Stellung zu bringen, bei der die Tragplatte sich oben befindet. Man kann ferner eine Vorrichtung vorsehen, um bei Loslassen des Handrades die Tragplatte zum Absinken zu bringen. Beides kann durch Zugfedern und über Seile erfolgen, die an der drehbaren Stange bzw. an der Traghülse angreifen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt des Vorderteils eines Kassenstandes mit davorstehendem Wagen zum Befördern der Warenkörbe; Fig. 2 eine Draufsicht des entsprechenden Standes mit der Tragplatte; Fig. 3 ein waagerechter Schnitt entsprechend der Schnittlinie III/III in Fig. 1. Mit 10 ist die Vorderwand des Kassentisches, mit 11 eine Zwischenwand, mit 12 eine Seitenwand bezeichnet. 13 ist eine Bodenplatte, 14 und 15 sind die Füsse des Kassentisches. Durch einen Schlitz in der Vorderwand 10 greift der Tragarm 16 der Tragplatte 17, auf welche die Warenkörbe 38 aufgesetzt werden können. Der Tragarm trägt rückwärtig eine Hülse 18, mittels deren der Tragarm auf der senkrechten Führungsstange 19 geführt ist, und zwar unter Vermittlung mehrerer übereinanderliegender, in ihrer gegenseitigen Lage durch einen Käfig gehaltener Kugelkränze. Die Hülse 18 trägt ein Ansatzstück 21, das als Stützglied dient. Um ihre senkrechte Achse drehbar ist die Stange 22 gelagert. Über ihren Umfang verteilt sind Stifte 23, die am oberen Ende Druckfedern 24 tragen. Die oberen Enden dieser Druckfedern bilden eine um die Achse der Druckstange 22 laufende Schraubenlinie von verhältnismässig hoher Steigung. Auf den Druck federn kommt mittels des Stützgliedes 21 der Tragarm 16 zur Auflage. Auf der Stange 22 sitzt ein Ritzel 25, in das eine endlose Kette 26 eingreift. Diese fasst in ein weiteres Ritzel 20, das mit dem Handrad 27 verbunden ist. Es entspricht also jeder Stellung des Handrades 27 eine solche der Drebstange 22, und den verschiedenen Stellungen des Handrades 27 entsprechen Stellungen, von dener in der einen das Stützglied 21 des Tragarmes 16 auf der obersten Druckfeder 24a, in einer anderen auf der nächsten Druckfeder 24b, in einer dritten auf der Druclcfeder 24c usw. aufliegt. In einer Nut 28 des Kopfes der Stange 22 läuft ein Seil 29, dessen eines Ende an der Stange 22 angreift, während das andere Ende mit der Zugfeder 30 verbunden ist, die mit ihrem anderen Ende bei 31 gelagert ist. In ein an der Hülse 18 sitzendes Auge fasst die Schlaufe 33 eines Seiles 34, das über eine obere Rolle 35 und eine untere Rolle 36 geführt ist und mit dem freien Ende der Zugfeder 37 verbunden ist, deren anderes Ende bei 37' gelagert ist. Auf die Tragplatte 17 können die Warenkörbe 38 aufgesetzt und aufeinander gestapelt werden. In der tiefsten Lage, die die Tragplatte einnehmen kann, nachdem sie in Richtung des Pfeiles 42 abgesenkt ist, liegen die Körbe mit (nicht dargestellten) vorderen und hinteren Ohren auf den Längsholmen 39 des Wagens 41 auf, der mittels der Räder 40 verfahrbar ist. Der Wagen 41 ist so ausgestaltet, dass er zwei Stapel von Warenkörben aufnehmen kann. Mit 43 ist ein weiterer voller Korbstapel bezeichnet. Die Längsholme 39 liegen so, dass sie seitlich an der Flucht der Bahn der Tragplatte 17 und dem vorderen Ende des Kassentisches vorbeifahren können. Der Wagen 41 kann also zunächst noch weiter nach rechts eingefahren werden; erst wenn ein Stapel Körbe geladen ist, wird er (bei der Darstellung der Fig. 1 nach links) um eine Korbbreite verschoben und nimmt dann die in Fig. 1 erkennbare Lage ein. Beim Stapeln der Körbe wird die Tragplatte zunächst in die oberste in Fig. 1 erkennbare Lage gebracht. Diese ist dadurch sichergestellt, dass bei unbelasteter Tragplatte 17 und bei Loslassen des Handrades 27 die Zugfeder 30 vermittels des Seiles 29 die Drehstange 22 in eine solche Lage bringt, dass der oberste Stift 23a mit der daran befindlichen Druckfeder 24a in diejenige Stellung kommt, in der das Stützglied 21 des Tragarmes 16 auf der Druckfeder 24a aufliegt. Sind jetzt mehrere Körbe gestapelt, und soll die Tragplatte herabgelassen werden, so wird das Handrad soweit gedreht, dass nunmehr durch Drehen der Stange 22 um ihre eigene Achse das Druckfederauflager 24 in die Stellung kommt, in der sich das Stützglied 21 befindet. Einer besonderen Kraftaufwendung bedarf es für das Drehen des Rades nicht, denn hierfür sorgt die Zugfeder 30, welche auf die Drehstange 22 einwirkt. Man muss nur das Handrad in der der nächsten Höhenlage der Tragplatte entsprechenden Stellung festhalten. Die den Abstützstellungen der einzelnen Stifte 23a, 23b, 23c entsprechenden Stellungen des Handrades 27 können durch Markierungen bezeichnet werden. Die Tragplatte 17 sinkt also entsprechend ab, wird aber durch die Druchfeder 24b federnd aufgefangen. Je nach der Anzahl der Stifte 23 und Druckfedern 24 ist eine entsprechende Anzahl von Zwischenstellungen der Tragplatte 17 möglich, bis diese in ihrer tiefsten Stellung angekommen ist, wo die Tragplatte von den Warenkörben belastet ist, weil diese mit ihren vorderen und hinteren Ohren auf den Längsholmen 39 des Wagens 41 zum Aufliegen kommen. In dieser Stellung kann der Wagen 41, nachdem beide Korbstapel gefüllt sind, abgefahren und ein neuer Wagen vorgeiSahren werden. Solange muss durch Festhalten des Handrades die Tragplatte 19 in der untersten Stellung festgehalten werden. Wird das Handrad losgelassen, so zieht die Zugfeder 37 über das Seil 34 die Hülse 18 und damit die Tragplatte 17 in die oberste Stellung. Hierzu reicht die Kraft der genannten Zugfeder nur aus, wenn die Tragplatte unbelastet ist, wenn also keine Warenkörbe auf derselben stehen. Alsdann können die Körbe in einem neu herangefahrenen Wagen 41 weiter gestapelt werden. Statt der schraubenlinienförmig angeordneten Stifte 23 mit Druckfedern 24 können auch andere Auflager an der Drehstange vorgesehen sein.
Claims (1)
- Der Patentanspruch soll auch mit beliebigen Unteransprüchen einzeln oder gruppenweise kombinierbar sein, soweit sich die Merkmale nicht gegenseitig widersprechen.PATENTANSPRUCH Stapeleinrichtung mit einer waagerechten, zum Aufeinandersetzen gleichartiger Gegenstände dienenden Tragplatte, die an einer senkrechten Führungsstange mittels eines diese umfassenden Ringkörpers heb- und senkbar geführt ist, insbesondere Einrichtung zum Stapeln von Warenkörben in Selbstbedienungsläden, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Führungsstange (19) eine weitere Stange (22) um ihre senkrechte Achse drehbar angeordnet ist und an dieser auf einer mit vorbestimmter Steigung geführten Schraubenlinie Auflager (23, 24) vorgesehen sind, auf die sich der Ringkörper (18) mittels eines daran befindlichen Stützgliedes (21) abstützt.UNTERANSPRüCHE 1. Stapeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreh stange (22) über ein Getriebe (20, 25, 26) mit einem Handrad (27) gekoppelt und dieses von dem Stande der das Stapeln der Gegenstände beaufsichtigenden Personen leicht erreichbar angeordnet ist.2. Stapeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem die Führungsstange umfassenden Ringkörper ein Zugmittel, z.B. Seil, (34) angeschlagen ist, auf welches eine Zugfeder (37) derart einwirkt, dass die leere Tragplatte (17) nach oben gezogen wird.3. Stapeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Drehstange (22) im Drehsinne um ihre Achse eine Feder (30) in solchem Sinne einwirkt, dass die Tragplatte (17) absinkt.
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