CH416462A - Stapelwagen mit Paletteverschiebevorrichtung - Google Patents

Stapelwagen mit Paletteverschiebevorrichtung

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CH416462A
CH416462A CH1505064A CH1505064A CH416462A CH 416462 A CH416462 A CH 416462A CH 1505064 A CH1505064 A CH 1505064A CH 1505064 A CH1505064 A CH 1505064A CH 416462 A CH416462 A CH 416462A
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CH
Switzerland
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rail
chain
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stacking trolley
engage
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CH1505064A
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Grivet Georges
Zellweger Bruno
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Eisen & Stahlwerk Oehler & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/12Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
    • B66F9/14Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members laterally movable, e.g. swingable, for slewing or transverse movements
    • B66F9/141Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members laterally movable, e.g. swingable, for slewing or transverse movements with shuttle-type movement

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Description


  Stapelwagen mit     Paletteverschiebevorrichtung       Die Erfindung betrifft einen Stapelwagen mit     Pa-          letteverschiebevorrichtung.     



       In    Lagerräumen sind zur guten     Ausnutzung    des  vorhandenen Raumes oft nur sehr enge Gänge vor  handen, in denen die Ware zu beiden Seiten der  Gänge abgelegt und wieder herausgenommen werden  muss. Die vorliegende Erfindung bezweckt das Able  gen und Entnehmen der Ware in solchen Gängen zu  erleichtern oder in gewissen Fällen überhaupt erst  zu ermöglichen.  



  Zu diesem Zweck ist ein Stapelwagen mit Palette  verschiebevorrichtung     erfindungsgemäss    dadurch ge  kennzeichnet, dass zwei Tragarme der     Paletteverschie-          bevorrichtung    aus je drei nach zwei Richtungen     tele-          skopartig    ausziehbaren Schienen zusammengesetzt  sind, von denen eine Schiene ortsfest ist, während die  zweite Schiene auf der ortsfesten und die dritte Schiene  auf der zweiten Schiene mittels dreier Zugorgane ver  schiebbar ist, von denen das eine Zugorgan endlos  ist, über zwei auf der ortsfesten Schiene gelagerte Um  lenkräder gespannt ist und ständig mit einem an der  zweiten Schiene befestigten     Mitnehmer    in Eingriff  steht,

   während die     anderen    beiden Zugorgane mit  ihrem     einen    Ende am rechten bzw. linken Ende der  ortsfesten Schiene befestigt sind, über eine am linken  bzw. rechten Ende der zweiten Schiene befestigte Rolle  geführt und mit ihrem anderen Ende am rechten bzw.  linken Ende der dritten Schiene befestigt sind.  



  Diese     Paletteverschiebevorrichtung    ermöglicht, wie  weiter unten ausgeführt, das Stapeln von Waren in  den erwähnten engen Gängen zu beiden Seiten der  selben.  



  Ein Ausführungsbeispiel -des erfindungsgemässen  Stapelwagens mit     Paletteverschiebevorrichtung    ist an-         hand    der beigefügten Zeichnung ausführlich beschrie  ben, es zeigt:       Fig.    1 eine     Seitenansicht    eines Stapelwagens mit  der     Paletteverschiebevorrichtung,          Fig.    2 eine Vorderansicht des in     Fig.    1 dargestell  ten Stapelwagens,       Fig.    3 eine Seitenansicht der nach einer Richtung  ausgezogenen     Paletteverschiebevorrichtung.     



       Fig.    4 eine Seitenansicht der nach der anderen  Richtung ausgezogenen     Paletteverschiebevorrichtung,          Fig.    5 eine Ansicht der in     Fig.    4 dargestellten Vor  richtung von oben,       Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     A-A    in     Fig.    3 und       Fig.    7 eine Ansicht einer Partie der     Palettever-          schiebevorrichtung.     



  Gemäss     Fig.    1 und 2 weist der an sich     bekannte     und daher hier nur kurz beschriebene Stapelwagen  10 ein Fahrgestell 11 auf, an dem zwei senkrechte       Fachwerkträger    12 und 13 befestigt sind, welche an  ihrem oberen Ende durch einen Balken 14 miteinan  der verbunden sind. Zwischen diesen beiden Fach  werkträgern 12 und 13 ist eine Kabine 15 vorgesehen,  in welcher die erfindungsgemässe     Paletteverschiebevor-          richtung    16 angeordnet ist. Diese Kabine 13 ist mit  an sich bekannten, in der Zeichnung nicht näher dar  gestellten Mitteln zwischen den     Fachwerkträgern    12,  13 verschiebbar.

   Am Fahrgestell 11 sind Räder 17  vorgesehen, damit der Stapelwagen auf Schienen 18  in Gängen 19 fahren     kann.    Ferner     sind    am Balken 14  Räder 20 befestigt, die den Stapelwagen 10 an einer  Schiene 21 führen, welche an der Decke 22 des Lager  raumes befestigt ist, damit der Stapelwagen eine     grös-          sere    Standsicherheit besitzt.      Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, können Trägerarme 23  der weiter unten beschriebenen     Paletteverschiebevor-          richtung    sowohl nach der einen als auch nach der an  deren Seite     herausgeschoben    werden.

   Die in der Zeich  nung nach rechts     herausgeschobenen    Trägerarme 23'  sind gestrichelt dargestellt.  



       In    der Kabine 15 sind Steuerhebel und Raum für  eine Bedienungsperson vorhanden, welche die     Kabine     15 in beliebiger Höhe anhalten kann und dann die  Trägerarme 23 mit der zu befördernden Ware nach  rechts oder nach links verschieben kann. Auf dem  Fahrgestell 11 ist ein Antriebsaggregat 24 vorgesehen,  das sowohl zum Heben und Senken der Kabine dient  als auch zum Verschieben des ganzen Stapelwagens  in den Gängen des Lagerraumes. Mit diesem An  triebsaggregat können daher einerseits die unteren  auf den Schienen 18 laufenden Räder 17 angetrieben  werden und unter Umständen auch die oberen auf  der Deckenschiene 21 befestigten Räder 20, ander  seits können die Mittel zum Heben und Senken der  Kabine 15 durch das Antriebsaggregat 24 betätigt  werden.

   Auch die Trägerarme 23 können vom An  triebsaggregat 24 verschoben werden, falls nicht in  der Kabine ein separater Motor für die Betätigung  der Trägerarme 23 vorgesehen ist. Der Stapelwagen  ist gerade so breit, dass er in den Gängen 19 zwischen  Gestellen des Lagerraumes hindurch kann, während  die     herausgeschobenen    Trägerarme 23 in diese Ge  stelle hineinragen. Der Abstand B     (Fig.    2) von einem  Gang 19 zu nächsten Gang 9 ist gerade doppelt so  gross als die Auszugslänge D der Trägerarme 23. Auf  diese Weise ist mit dem Stapelwagen der ganze Raum  in den Gestellen zwischen den Gängen 19 erreichbar.  



       In    dem beschriebenen, nicht zur Erfindung ge  hörenden Stapelwagen 10 ist nun in der Kabine 15  die     erfindungsgemässe    in den     Fig.    3 bis 6 dargestellte       Paletteverschiebevorrichtung    angeordnet.  



  Gemäss     Fig.    3-6 weist diese     Paletteverschiebevor-          richtung    zwei am Boden der erwähnten Kabine befe  stigte Balken 25 auf.     Dieser    Balken 25 weist gemäss       Fig.    6 eine im Querschnitt U-förmige Profilschiene  auf, die aus zwei Schenkel 26 und einem Verbin  dungssteg 27 zusammengesetzt ist und an der zwei  weitere in Querschnitt U-förmige Profilschienen 28  angeschweisst sind. Diese Profilschienen 28 sind im  Abstand voneinander angeordnet, wobei sie mit ihren  senkrecht stehenden Verbindungsstegen gegeneinan  der gerichtet sind. Dieser Balken 25 weist an seinen  beiden Enden je eine Platte 29 auf, welche mittels  Schrauben 30 am Boden der Kabine 15 angeschraubt  ist.

   In der Nähe der Enden des Balkens 25 sind zwei  Kettenräder 31 gelagert. Über diese beiden Kettenrä  der 31 ist eine endlose Kette 32 gespannt. Wie aus       Fig.    6 ersichtlich, sitzt das Kettenrad 31 auf einer  Welle 33, welche in Lagergehäusen 34 gelagert ist,  die mittels Schrauben 35 an den Schenkel 26 des  Balkens 25 befestigt sind.

       Im    Verbindungssteg 27 des  Balkens 25 sind Aussparungen vorgesehen, durch  welche eine Partie der Kettenräder 31     hindurchragt,     so dass sich das obere     Trum    32a der endlosen Kette    32 über dem     Verbindungssteg    27 zwischen den beiden  Profilschienen 28 befindet, während sich das untere       Trum    32b unterhalb des Verbindungssteges 27 zwi  schen den beiden Schenkeln 26 des Balkens 25 befin  det.

   An einer der beiden Wellen 33 ist ein     Antrieb          z.B.    ein Elektromotor vorgesehen, oder die Welle 33  ist über geeignete Mittel mit dem Antriebsaggregat  24     (Fig.    1) verbunden, so dass die endlose Kette 32       angetrieben    werden kann. Dieser Antrieb muss so  ausgebildet sein, dass die Welle 33 in beiden Dreh  richtungen angetrieben und in jeder gewünschten Lage  angehalten und wieder weiter gedreht werden kann.  



  Zwischen den Schenkeln der Profilschienen 28  sind Rollen 36 geführt, die an der     Innenseite    der  Schenkel 37 einer verschiebbaren Schiene 38 drehbar  befestigt sind. Diese Schiene 38 besteht aus den bei  den Schenkeln 37, die durch einen Verbindungssteg  39 miteinander verbunden sind und an ihrem unteren  Ende je einen     waagerechtstehenden    Flansch 40 auf  weisen. An der Aussenseite der Schenkel 37 sind wei  tere Rollen 41 drehbar gelagert, auf denen eine dritte,  verschiebbare Schiene 42 geführt ist. Diese dritte, ver  schiebbare Schiene 42 besteht aus zwei im Querschnitt  U-förmigen Profilschienen 43, die durch einen Ver  bindungssteg 44 miteinander verbunden sind.

   Die bei  den Schienen 38 und 42     bilden    zusammen die Trä  gerarme 23     (Fig.    2).  



  Zum Verschieben der zweiten Schiene 38 ist an  der unteren Seite des Verbindungssteges 39 in der  Mitte eine sich über die ganze Länge der Schiene 38  erstreckende Kettenzahnstange 44' vorgesehen, die  ständig mit der endlosen Kette 32 in     Eingriff    steht, so  dass bei einer Drehung der Welle 33 und somit des  Kettenrades 31 die Schiene 38 durch die Kette 32  mittels der Zahnstange 44 je nach der Drehrichtung  nach der einen oder anderen Seite verschoben wird.  



  Zum Verschieben der dritten Schiene 42 sind zwei  Ketten 45 und 46 vorgesehen. Gemäss     Fig.    3 ist die  eine Kette 45 mit ihrem     einen    Ende an linken Ende  bei 47 am Balken 25 befestigt, während ihr anderes  Ende bei 48 am linken Ende der dritten Schiene 42  befestigt ist. Diese Kette 45 läuft über ein am rechten  Ende der zweiten Schiene 38 drehbar befestigtes Ket  tenrad 49. Gemäss     Fig.    4 ist die andere Kette 46 mit  ihrem einen Ende am rechten Ende bei 50 am Bal  ken 25 befestigt während ihr anderes Ende bei 51  am rechten Ende der dritten Schiene 42 befestigt ist.  Diese andere Kette 56 läuft über ein am linken Ende  der zweiten Schiene 38 drehbar     befestigtes    Ketten  rad 52.  



  Gemäss     Fig.    7 weisen die Kettenräder 31 nur halb  so viele Zähne 53 auf, als ein gewöhnliches Ketten  rad, so dass nur jedes zweite Kettenglied der Kette 32  von einem Zahn     erfasst    wird. Ebenso ist der Abstand  der Zähne 54 der an der zweiten Schiene befestigten  Zahnstange 44 so     gewählt,    dass nur jedes zweite Ket  tenglied der endlosen Kette 32 von den Zähnen 54  der Zahnstange 44 erfasst wird. Die Anordnung ist  so getroffen, dass die Zähne 54 der Zahnstange 44     in     diejenigen Kettenglieder eingreifen, welche von den      Zähnen 53 der Kettenräder 31 nicht erfasst werden.

    Auf diese Weise ist es möglich, wie aus     Fig.    7 deut  lich ersichtlich, dass sowohl die Zahnstange 44 als  auch die Kettenräder 31 gleichzeitig im selben Be  reich mit der Kette 32 in Eingriff gelangen, ohne dass  die Zähne 54 der Zahnstange 44 gegen die Zähne 53  der Kettenräder 31 stossen.  



  Statt den Kettenrädern 31 die nur halb     soviele     Zähne 53 aufweisen, als ein gewöhnliches Zahnrad,  kann auch ein gewöhnliches Zahnrad verwendet wer  den, dessen Zähne in jedes Kettenglied eingreifen. In  diesem Falle ist es aber notwendig eine sogenannte        Duplex-Kette     zu verwenden bei der jedes Ketten  glied     doppel    so breit ist und in der Mitte noch einen  Zwischensteg aufweist, so dass in jedes Kettenglied  zwei Zähne eingreifen können,     d.h.    im vorliegenden  Falle könnte in jedes Kettenglied ein Zahn des Ket  tenrades 31 und ein Zahn der Zahnstange 44 gleich  zeitig eingreifen, in dem die Zahnstange gegenüber  dem Kettenrad seitlich versetzt ist.

   Somit könnten  auch die Zähne der Zahnstange so angeordnet sein,  dass sie in jedes Kettenglied eingreifen, statt nur in  jedes zweite Kettenglied.  



  Wie aus     Fig.    6 ersichtlich, sind die beiden Ketten  räder 49 und 52 an der zweiten Schiene 38 so befe  stigt, dass eine Partie der beiden Kettenräder 49, 52  durch eine Aussparung des     Verbindungssteges    39 der  Schiene 38     hindurchdringt,    so dass die eine Partie der  Ketten 45 und 46 sich über dem Verbindungssteg 39  der zweiten Schiene 38 befindet, während die andere  Partie unterhalb ist.    Wie aus     Fig.    5 ersichtlich, sind zwei genau gleiche  Balken 25 vorhanden, auf denen je zwei     teleskopartig     verschiebbare Schienen 38 und 42 vorgesehen sind,  die von einer gemeinsamen Antriebswelle 33 verscho  ben werden können.

   Eine an sich bekannte, in den  Zeichnungen nicht dargestellte Palette kann auf den  beiden verschiebbaren Schienen 42 aufgesetzt werden.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen     Palettever-          schiebenevorrichtung    ist wie folgt:    In der untersten Stellung der Kabine 15 des Sta  pelwagens 10 werden die Trägerarme 23 der Palette  verschiebevorrichtung nach der einen oder anderen  Seite unter eine mit der zu lagernden Ware beladene  Palette geschoben und diese in die Kabine hineinge  zogen, indem durch leichtes Anheben der Kabine die  Palette vom Boden abgehoben wird, bevor sie in die  Kabine hineingezogen werden kann. Sobald sich die  zu lagernde Ware in der Kabine 15 befindet, kann  der Stapelwagen an die Stelle fahren, an der die Ware  abgeladen werden soll, gleichzeitig wird die Kabine  in die gewünschte Höhe angehoben.

   Vor dem Fach  des Gestelles, in das die Ware eingeladen werden soll,  wird die     Paletteverschiebevorrichtung    wieder betätigt,  so dass die Ware in das gewünschte Fach des Ge  stelles gelangt, worauf die Kabine soweit abgesenkt  wird, dass die Palette nicht mehr auf den Trägern 23  der Verschiebevorrichtung, sondern auf dem Boden  des entsprechenden Faches aufliegt, so dass die Trä-         gerarme    23 wieder in ihre eingezogene     Stellung    ge  bracht werden können.  



  Das Ein- und     Ausschieben    der Trägerarme 23  geschieht wie folgt:  Sollen     z.B.    die in     Fig.    3 in ausgezogener Stellung  gezeigten Schienen eingezogen werden, so wird die  Welle 33 durch den nicht dargestellten Antrieb im       Gegenuhrzeigersinne    gedreht, so dass sich die endlose  Kette 32 in Richtung des Pfeiles E bewegt, wodurch  die zweite Schiene 38 in     Fig.    3 nach links geschoben  wird. Die Kette 32 bewegt sich solange in dieser Rich  tung, bis sich die Schiene 38 genau über dem orts  festen Balken 25 befindet, worauf der Antrieb ab  gestellt oder abgekuppelt wird, damit die Kette 32  stillsteht.  



  Während dieser Verschiebung der Schiene 38 er  folgt auch die Verschiebung der dritten Schiene 42  mittels der in     Fig.    4 dargestellten Kette 46, da sich  mit der Verschiebung der Schiene 38 das an ihr ge  festigte Kettenrad 52 ebenfalls nach links verschiebt,  zieht die Kette 46, weil sie mit ihrem einen Ende  bei 50 am Balken 25 befestigt ist und über das Ket  tenrad 52 gespannt ist, mit ihrem anderen bei 51 an  der dritten Schiene 42 befestigten Ende diese Schiene  42 ebenfalls nach links, bis sich diese dritte Schiene  42 genau über der zweiten Schiene 38 befindet. Diese  Stellung der Schiene 42 ist im selben Augenblick er  reicht, in dem die zweite Schiene 38 sich genau über  dem Balken 25 befindet und anhält.  



  Sollen hingegen die beiden Schienen ausgezogen  werden, so wird die Welle 33 im     Uhrzeigersinne    ange  trieben, so dass sich die endlose Kette 32 in Richtung  des Pfeiles F bewegt, wodurch die zweite Schiene 38  in     Fig.    3 nach rechts geschoben wird. Die Kette 32  bewegt sich solange in dieser Richtung, bis die Schie  ne 38 ihre rechte Endlage erreicht hat, worauf der  Antrieb abgestellt oder abgekuppelt wird, damit die  Kette 32 stillsteht.  



  Während dieser Verschiebung der Schiene 38 nach  rechts erfolgt auch die Verschiebung der dritten  Schiene 42 mittels der in     Fig.-3    dargestellten Kette 45  nach rechts, da sich mit der Verschiebung der Schiene  38 das an ihr befestigte Kettenrad 49 ebenfalls nach  rechts verschiebt, zieht die Kette 45, weil sie mit  ihrem einen Ende bei 47 am Balken 25 befestigt ist  und über das Kettenrad 49 gespannt ist, mit ihrem  anderen bei 48 an der dritten befestigten Ende diese  Schiene 42 ebenfalls nach rechts, bis diese Schiene 42  ihr rechte Endlage     (Fig.    3) erreicht hat.  



  Ein Ausziehen der zweiten und dritten Schiene  38 und 42 nach links in die Stellung nach     Fig.    4  erfolgt genau in der gleichen Weise, mit dem einzigen  Unterschied, dass in diesem Falle die Kette 46 zum  Ausziehen dient und die Kette 45 zum Einziehen der  dritten Schiene 42. Da im übrigen der Vorgang beim  Ausziehen nach links genau derselbe ist, wie beim  beschriebenen Ausziehen nach rechts, so erübrigt sich  eine ausführliche Beschreibung.  



  Das beschriebene Ausführungsbeispiel kann selbst  verständlich abgeändert werden, ohne aus dem durch      den beigefügten     Patentanspruch    abgegrenzten Schutz  bereich herauszutreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stapelwagen mit Paletteverschiebevorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass zwei Tragarme (23) der Paletteverschiebevorrichtung (16) aus je drei nach zwei Richtungen teleskopartig ausziehbaren Schienen (25, 38, 42) zusammengesetzt sind, von denen eine Schiene (25) ortsfest ist, während die zweite Schiene (38) auf der ortsfesten Schiene (25) und die dritte Schiene (42) auf der zweiten Schiene (38) mittels dreier Zugorgane (32, 45, 46) verschiebbar ist, von denen das eine Zugorgan (32) endlos ist, über zwei auf der ortsfesten Schiene gelagerte Umlenkräder (31)
    gespannt ist und ständig mit einem an der zweiten Schiene (38) befestigten Mitnehmer (44') in Eingriff steht, während die anderen beiden Zugorgane (45, 46) mit ihrem einen Ende (47, 50) am rechten bzw. linken Ende der ortsfesten Schiene (25) befestigt sind, über eine am linken bzw. rechten Ende der zweiten Schiene (38) befestigte Rolle (49, 52) geführt und mit ihrem anderen Ende (48, 51) am rechten bzw. linken Ende der dritten Schiene (42) befestigt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stapelwagen nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die erste ortsfeste Schiene (25) zwei im Querschnitt U-förmige, im Abstand vonein ander angeordnete, mit ihrem senkrecht stehenden Verbindungssteg gegeneinander gerichtete Profilstan gen (28) aufweist, in welche an der zweiten Schiene (38) befestigte Rollen (35) eingreifen. 2.
    Stapelwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Schiene (38) aus einer U-förmigen Profilstange (38) besteht, die am Ende ihrer Schenkel (37) mit Flanschen (40) versehen ist, wobei die Schenkel (37) an der Innenseite die mit der ortsfesten Schiene (25) in Eingriff stehenden Rollen (36) und an der Aussenseite die mit der dritten Schie ne (42) in Eingriff stehenden Rollen (41) aufweisen. 3.
    Stapelwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die dritte Schiene (42) aus zwei im Querschnitt U-förmigen, mit ihren seitlichen Öff- nungen gegeneinander gerichteten, durch einen Ver bindungssteg (44) miteinander verbundenen Profil stangen (43) gebildet wird, in welche die an der zwei ten Schiene (38) befestigten äusseren Rollen (41) ein greifen. 4.
    Stapelwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als endloses Zugorgan eine Kette verwendet wird, die über Kettenräder gespannt ist, deren Zähne in jedes zweite Kettenglied eingreifen, während an der zweiten Schiene eine Kettenzahn stange befestigt ist, deren Zähne in die dazwischenlie genden Kettenglieder eingreifen. 5.
    Stapelwagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als endlosens Zugorgan eine Du plex-Kette mit zwei Reihen Kettengliedern verwen det wird, die mit ihrer einen Reihe Kettengliedern über Kettenräder gespannt ist, deren Zähne in jedes Ket tenglied der einen Reihe eingreifen, während an der zweiten Schiene eine Kettenzahnstange befestigt ist, deren Zähne in jedes Kettenglied der anderen Reihe eingreifen.
CH1505064A 1963-12-06 1964-11-23 Stapelwagen mit Paletteverschiebevorrichtung CH416462A (de)

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FR2693392A1 (fr) * 1992-07-07 1994-01-14 Samco Système de transfert par crémaillère.
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