CH416465A - Verfahren zum Trocknen von blattförmigem und langfaserigem Gut, insbesondere Grünfutter, und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Trocknen von blattförmigem und langfaserigem Gut, insbesondere Grünfutter, und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens

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CH416465A
CH416465A CH1399363A CH1399363A CH416465A CH 416465 A CH416465 A CH 416465A CH 1399363 A CH1399363 A CH 1399363A CH 1399363 A CH1399363 A CH 1399363A CH 416465 A CH416465 A CH 416465A
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    • F26DRYING
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    • F26B19/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects not covered by groups F26B9/00 - F26B17/00
    • F26B19/005Self-contained mobile devices, e.g. for agricultural produce

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  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


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 Verfahren zum Trocknen von blattförmigem und langfaserigem Gut, insbesondere Grünfutter, und Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens In den letzten Jahren wurden in landwirtschaftlichen Betrieben sogenannte Heubelüftungsanlagen eingerichtet, in denen das frischgemähte oder    ange-      welkte      Grünfutter   unter Dach gestapelt und durch Zufuhr von Kalt- oder Warmluft am Stock getrocknet wurde. Derartige Anlagen sollen dem Landwirt ermöglichen, sich beim Einbringen der Grünfutterernte vom Wetter unabhängig zu machen, ein qualitativ hochwertiges Futtermittel für das Vieh zu erzeugen und darüber hinaus auch in der sonnenarmen Jahreszeit, wie z. B. Spätherbst, das noch anfallende Grünfetter rationell zu verwerten. 



  Dem beschriebenen Verfahren haftete aber, wie die Praxis gezeigt hat, der grosse Nachteil an, dass z. B. Grünfutter, das aus saftigen Blattfasern bestand, in gestapeltem Zustand der zugeführten Trocknungsluft einen solchen Widerstand entgegensetzte, dass ihm die Feuchtigkeit oft nicht innert nützlicher Frist entzogen werden konnte, wodurch schimmlige Stellen entstanden, durch die das Futter an Qualität erheblich einbüsste. Selbst die Versuche durch Einsatz von besonders kräftigen Ventilatoren zur Zufuhr der Trocknungsluft konnten, abgesehen von den Nachteilen, die damit in Kauf genommen werden mussten, wie höhere Anschaffungskosten, grösserer Stromverbrauch, stärkere Geräuschentwicklung, nicht vollständig befriedigen. Auch bei der Trocknung von Futterpflanzen mit kräftigen Stengeln, wie z. B.

   Klee (Luzerne) zeigte sich der Nachteil, dass zu deren Trocknung eine intensive Zufuhr von    Trocknungs-      luft   während    verhältnismässig   langer Zeit notwendig war, der Trocknungsprozess also erhebliche Kosten verursachte. 



  Diesen Nachteilen abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Dieselbe bezieht sich auf ein Verfahren zum Trocknen von blattförmigen und lang- faserigem Gut, insbesondere Grünfutter, und auf eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass das Behandlungsgut in einen Behälter eingefüllt und in demselben unter gleichzeitiger Zufuhr von Trocknungsluft einem Auflockerungsprozess unterzogen wird. 



  Die Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens weist einen zur Aufnahme des Behandlungsgutes dienenden Behälter auf, der mit Mitteln zur Auflockerung und gleichzeitigen Belüftung des Trocknungsgutes ausgerüstet ist. 



  Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt, und zwar zeigt:    Fig.   1-8 acht verschiedene Ausführungsbeispiele in Seitenansicht,    Fig.   9 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäss dem neunten Ausführungsbeispiel,    Fig.   10 eine    Seitenansicht   einer Einzelheit mit teilweisem Schnitt,    Fig.   11 eine Ansicht zu    Fig.   10 von links gesehen,    Fig.   12 einen Schnitt nach der Linie    I-I   der    Fig.   10,    Fig.   13 eine Ansicht von    Fig.   10, von rechts gesehen,

   mit angebautem Ständer und    Fig.   14 eine Detailvariante in einem Vertikalschnitt. 



  Bei der Vorrichtung    Qemäss   dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   1 ist mit 1 ein Anhänger bezeichnet, der an den    Grasauflader   2 angehängt ist, welch letzterer von einer nicht gezeichneten, motorisch betriebenen Zugmaschine, z. B. einem Traktor, Jeep usw., gezogen wird. Auf dem Fahrgestell des 

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 Anhängers 1 ist der hohlzylindrische Behälter 3 angeordnet, der zur Aufnahme des    Behandlungsgutes   z. B. Grünfutter dient, der von der horizontal verlaufenden Welle 4 durchsetzt ist, die ihren Antrieb über den Riemen 5 auf nicht    näher   dargestellte Weise von der vorderen Laufradachse des Anhängers 1 erhält.

   Die Welle 4 ist mit in Abstand voneinander und versetzt in bezug aufeinander angeordneten Mitnehmern 5' versehen, deren Zweck später beschrieben ist. 



  Das vordere Ende des Behälters 3 ist oben mit einem Einfülltrichter 6 ausgerüstet, innerhalb welchem die beiden zwangläufig miteinander verbundenen    Quetschwalzen   7 angeordnet    sind,   die    ihren   Antrieb z. B. über einen endlosen Riemen entweder von der vorderen Laufradachse des Anhängers 1 oder von der nicht gezeichneten Zugmaschine erhalten können. 8    bezeichnet   einen an der Vorderwand des Behälters 1 angeordneten Ventilator, dessen Mündung in das Innere des Behälters 1 gerichtet ist und der ebenfalls von der vorderen Laufradachse des Anhängers 1 oder von einer Zugmaschine aus über nicht gezeichnete Antriebsmittel angetrieben werden kann. 



  Der Grasauflader 2 ist in bekannter Weise mit einer quer zur Fahrrichtung verlaufenden    Mitneh-      mertrommel   9 ausgerüstet, die ihren Antrieb von der Kardanwelle der nicht    gezeichneten      Zugmaschine   aus erhält und die beim Bewegen des Aufladers über das    abgeschnittene   Grünfutter zum endlosen Förderband 10 schleudert, das seinen Antrieb über nicht gezeichnete Kraftübertragungsmittel von der Zugmaschine aus erhält. Das obere Ende des Förderbandes 10 steht mit dem Verteilerrohr 11 in Verbindung, dessen Mündung über dem Einfülltrichter liegt. 



  Die Rückwand 12 des Behälters 3 besitzt eine exzentrische Ausnehmung 13 die unter dem Einfluss des Drehschiebers 14 steht, der ebenfalls mit einer exzentrischen Ausnehmung 15 versehen ist. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit der beschriebenen Vorrichtung wie folgt durchgeführt werden: Angenommen, der Anhänger 1 und der Grasauflader 2 seien an eine nicht gezeichnete motorisch betriebene Zugmaschine, beispielsweise einen Traktor oder Jeep, angeschlossen und man wolle abgemähtes, auf dem Boden einer Wiese liegendes Grünfutter in den    Behälter   3    einfüllen,   so fährt man mit der Zugmaschine bzw. dem Auflader 2 über das abgemähte Gras, wobei dasselbe durch die Mitnehmertrommel 9 über das Förderband 10 zum Auswurf 11 gefördert und von diesem den rotierenden    Quetsch-      walzen   7 zugeführt und durch deren    Quetschwir-      kung   für die nachfolgende Bearbeitung aufgeschlossen wird.

   Das Behandlungsgut fällt alsdann aus dem Trichter 6 in das vordere Ende des Behälters 3, woselbst es unter dem Einfluss der sich drehenden Mitnehmerwelle 4 gründlich durchmischt und durch gleichzeitige Luftzufuhr vom Ventilator 8 einem Trocknungsprozess unterzogen wird. Infolge der ständigen Auflockerung des Behandlungsgutes durch die Mitnehmer 5, 5' kann die dem Behälter zugeführte Trocknungsluft sehr wirksam zur Geltung gebracht und der Trocknungsprozess gründlich und mit minimalem Zeitaufwand durchgeführt werden. 



  Währenddem man beim Einfüllen des zu behandelnden Grünfutters in den    Behälter   3 den Drehschieber 14 in bezug auf die Rückwand 12 des Behälters 3 derart    einstellt,   dass die in der Rückwand 12 befindliche Austrittsöffnung 13 so weit geschlossen ist, dass sie lediglich der durch den Ventilator 8 eingeblasenen Trocknungsluft den Austritt aus dem Behälter 3 gestattet, wird nach Abschluss des Trocknungsprozesses das Behandlungsgut zwecks Entleerung desselben aus dem Behälter 3 durch entsprechendes Verstellen des Drehschiebers 14 die in der rückseitigen Behälterwand 12 vorgesehene exzentrische Austrittsöffnung so weit freigegeben, dass der Behälterinhalt unter ständigem Drehen der    Mitneh-      merwelle   4 aus dem Behälter 3 gefördert wird und z.

   B.    mittels   eines    Gebläses   dem Heustock zugeführt werden kann. 



  Indem das    Behandlungsgut   vor -dem    Einfüllen      beim   Passieren der    Quetschwalzen   7    einem      Quetsch-      prozess      unterzogen      wird,   werden dadurch    namentr      lieh   die festen    Bestand't--ile      desselben,   wie z. B.    Kleestengel   usw., für den    Trocknungsprozess   aufgeschlossener. 



  Der beschriebene    Behandlungsprozess   beginnt bereits    während   des    Einfüllens   des Behandlungsgutes in den    Behälter   3, er kann    während   dem Transport des Anhängers 1 zur    Heulagerstelle   ununterbrochen fortgesetzt und an seinem    Bestimmungsort   zu Ende    geführt   werden. 



  Die Vorrichtung    gemäss   dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   2, bei welcher der Einfachheit halber die miteinander    übereinstimmenden   Teile mit den    nämlichen   Bezugszeichen versehen sind, wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel, und deren Behälter 3 ebenfalls unter dem    Einfluss   eines nicht    ge   zeichneten    Ventilators   zur Zufuhr von    Trocknungs-      luft   steht, unterscheidet sich von jenem hauptsächlich dadurch, dass die beiden Quetschwalzen 7 zwischen    Mitnehmerwalze   9 und dem unteren Ende des För- ,derbandes 10    angeordnet   sind, das Behandlungsgut also bereits in zerquetschtem Zustande dem Förderband 10 zugeführt wird,

   von wo es über den Auswurf 11 in den geöffneten Behälter gelangt, woselbst es durch die auf der    Mitnehmerwelle      sitzenden   Mitnehmer durchmischt und durch die eingeführte Luft getrocknet wird. 



  Das    erfindungsgemässe   Verfahren selbst    wird   mit der Vorrichtung    gemäss   dem zuletzt beschriebenen    Ausführungsbeispiel,   im wesentlichen wie    vorbe-      schrieben,      :durchgeführt.   



  Bei der Vorrichtung    gemäss   dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   3 ist    seit   T der Traktor bezeichnet, an den der mit einem nicht dargestellten    Förderband      ausgerüstete   fahrbare    Grasauflader   16 angeschlossen 

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 ist, der an    seinem   untern Ende mit einem quer zur Fahrrichtung des Traktors T verlaufenden    Feldhäcks-      ler   17 ausgerüstet ist. Der Feldhäcksler 17 erhält seinen Antrieb von der Kardanwelle K des Traktors T. 1 bezeichnet einen Anhänger, der lösbar an den Grasauflader 16 anschliessbar ist.

   Auf dem Fahrgestell des Anhängers 1 ist der hohlzylindrische Behälter 3 angeordnet, der, wie aus den Fig. 3 und 10-14 ersichtlich, mit zwei horizontalen, achsparallel in bezug aufeinander verlaufenden, in der    nämlichen   Vertikalebene liegenden Wellen 18, 18' ausgerüstet ist. Auf den Wellen 18, 18' sitzen in Abstand voneinander kreuzweise angeordnete Schneidmesser 19, 19'. Die auf der Welle 18 sitzenden Schneidmesser 19 sind, wie aus Fig. 12 ersichtlich, versetzt in bezug auf die der Welle 18' befindlichen Schneidmesser 19' angeordnet. Wie aus den Fig. 3 und 10 ersichtlich, stehen die auf der oberen Welle 18 sitzenden Schneidmesser 19 mit den zugeordneten, auf der unteren Welle 18' sitzenden Messern 19' in Wirkungsverbindung. Die Messerwelle 18 erhält ihren Antrieb über den endlosen Riemen 20 (Fig. 3) von der vorderen Laufradachse des Anhängers 1.

   Wie in den Fig. 10 und 11 dargestellt, erfolgt die Übertragung der Drehbewegung der Messerwelle 18 auf die Messerwelle 18' durch das Zahnradgetriebe 21. 



  Der Behälter 3 besitzt am oberen Teil seiner Mantelfläche, wie aus Fig. 12 ersichtlich, eine sich über seine ganze Länge erstreckende Einfüllöffnung 22, die durch die beiden beidseitig derselben angeordneten Schiebeplatten 23, die mit Handgriffen 23' ausgerüstet sind, verschliessbar sind. Die Schiebeplatten 23 sind seitlich in nicht näher dargestellten Führungen geführt. 



  Die rückseitige    Abschlusswand   des Behälters 3 ist wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel mit einer    exzentrisch   angeordneten Austrittsöffnung 13 versehen, die unter dem Einfluss des analog ausgebildeten Kreisschiebers 14 steht. 



  Mit 24 ist das am oberen Ende des Grasaufladers 16 angeordnete, unter dem Einfluss eines Verstellorgans stehende    Auswurfrohr   bezeichnet, dessen Mündung gegen die Einfüllöffnung 22 des Behälters 3 gerichtet ist. 



  Das    erfindungsgemässe   Verfahren wird mit der Vorrichtung    gemäss   der zuletzt beschriebenen Ausführungsform wie folgt durchgeführt: Angenommen, der Traktor T sei mit dem Ruflader 16 und dem Anhänger 1 ausgerüstet und werde beispielsweise über eine Wiese geführt, von der man das Gras ernten will, so wird das Gras durch den Feldhäcksler 17 abgeschnitten und über die - weil bekannt, nicht dargestellten - Förderbänder des    Ruf-      laders   16 durch den Auswurf 24 in den Behälter 3 gefördert, nachdem die beiden Schiebeplatten 23 nach Erfassen der    Handgriffe   23' in die aus den Fig.

   11, 12 und 13 ersichtliche Lage gezogen worden sind, in welcher die im oberen Teil des Behälters 3 befindliche, sich über die ganze Länge desselben erstreckende Einfüllöffnung 22 freigegeben wird. Zu- folge der Rotation der beiden Messerwellen 18, 18' wird das in den Behälter 3 eingeführte Behandlungsgut zerkleinert und gleichzeitig in Drehbewegung versetzt und durch ständige Zufuhr von Trocknungsluft, die beispielsweise, wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel dargesellt und beschrieben, in den Behälter 3 eingeführt werden kann, durchwirbelt und vollständig getrocknet.

   Indem die rückseitige Behälterwand 12 und der mit ihr zusammenwirkende, Rundschieber 14    wie      beim,      erstbeschriebenen   Ausführungsbeispiel ausgebildet sind, erfolgt die Ausgabe .des getrockneten Behandlungsgutes auf die dort beschriebene Weise, worauf dann die    überführung   desselben auf den Heustock erfolgen kann. 



  Bei oder Vorrichtung gemäss dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   4 ist mit 17 oder Grashäcksler bezeichnet, der zusammen mit d    em   ein nicht gezeichnetes, endloses Förderband enthaltenden    Auflader   16 auf dem    Fahrgestell   25 angeordnet und wie beim zuletzt beschriebenen    Ausführungsbeispiel   an eine Zugmaschine, wie Traktor oder Jeep,    anhängb.ar   ist, wobei sowohl der Grashäcksler 17 wie auch das endlose Förderband des    Aufladers   16 und die zur Zufuhr des abgeschnittenen Grases zum Förderband des    Aufladers   dienende Schleuderwalze 26 ihren Antrieb auf    nicht   näher    dargestellte      Weise   von der Zugmaschine aus erhalten. 



  27 bezeichnet ,einen an den    Auflader   16 angeschlossenen Anhänger, .auf dem der hohlzylindrische, zur Aufnahme des    .Behandlungsgutes   dienende Behälter 3 angeordnet ist, der von einer mit nicht gezeichneten    Mitnehmern   ausgerüsteten horizontalen Welle 28 durchsetzt ist. Die genannte    Mitnehmer-      welle   erhält ihren Antrieb über den endlosen Riemen 29 von der vorderen    Laufradachse   des Anhängers 27. Der Behälter 3 besitzt an seiner Mantelfläche an beiden Längsseiten in Abstand voneinander und versetzt in bezug aufeinander angeordnete, nach oben offene Taschen, deren Zweck später beschrieben ist. Die Innenwand des Behälters 3 ist mit einer Spirale 31 versehen, die zur Förderung des Behandlungsgutes dient.

   In seiner vorderen    Hälfte   besitzt der Behälter 3 oben eine    Einfüllöffnung   32, die durch den in Längsrichtung verstellbaren Schieber 33 ,abschliessbar    ist.   Der Behälter 3 steht wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel unter dem Einfluss eines nicht gezeichneten Ventilators. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit der zuletzt beschriebenen Vorrichtung wie folgt durchgeführt werden: Angenommen, der mit Odem    Feldhäcksler   17 ausgerüstete Ruflader 16 und der Anhänger 27 seien an eine nicht gezeichnete, motorisch .angetriebene Zugmaschine    angeschlossen   und der auf dem    Behälter   3 sitzende    Abschlussschieber   33 befinde sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen    Offenstellung      und      man   befahre mit der Zugmaschine eine mit zu erntendem Futtergras bewachsene Wiese, so    wird   das Gras durch den    Feldhäcksler   17 abgeschnitten,

   durch die    Schleuderwalze   26 dem nicht    gezeichneten   Förder- 

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 band des Aufladers 16 zugeführt und durch den Auswurf in die Einfüllöffnung 32 des Behälters 3 gefördert. Bei der Fahrbewegung der Zugmaschine und damit zwangläufig auch des Anhängers 27 wird der Mitnehmerwelle 28 über den Antriebsriemen 29 eine Rotationsbewegung erteilt, durch welche das in den Behälter 3 eingefüllte Behandlungsgut durchwirbelt wird, wobei durch die Drehbewegung des Behandlungsgutes die an der    Mantelfläche   des Behälters 3 vorgesehenen, nach oben offenen Taschen 30 Aussenluft ansaugt und dem Behandlungsgut    zugeführt   wird,

   so    dass   im Zusammenhang mit der durch den nicht bezeichneten Ventilator in der Längsrichtung des Behälters 3 strömenden Trocknungsluft das Behandlungsgut nicht nur einem Auflockerungs- sondern auch einem sehr intensiven Trocknungsprozess unterzogen wird. 



  Die an der Innenwand des Behälters 3 vorgesehene Spirale 31 bewirkt eine Förderung des Behandlungsgutes an das hintere Ende des    Behälters   3, an dessen Rückwand es nach erfolgtem    Trocknungs-      prozess   durch eine nicht    näher   dargestellte, unter dem Einfluss eines    Abschlussorgans   stehende Austrittsöffnung entnommen und alsdann dem Heustock zugeführt werden kann. 



  Das Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach Fig. 5 zeigt einen unter Dach, über dem nicht gezeichneten Heustock angeordneten länglichen, hohlzylindrischen Behälter 3, der von der Mitnehmerwelle 34 durchsetzt ist, die beiderends in Trägern 35    gelagert   sind, die an    ihren   oberen Enden mit Führungsrollen 36 ausgerüstet und in der    horizontal   verlaufenden T-förmigen Führungsschiene F längs verschiebbar angeordnet sind. Die Mitnehmerwelle 34 steht unter dem Einfluss eines Antriebsmotors, z. B. eines Elektromotors 37, der an eine nicht gezeichnete Kraftquelle angeschlossen ist und der unter dem Einfluss eines Schalters steht. 



  Der    Behälter   3 ist oben mit einer sich über seine ganze Länge erstreckenden Einfüllöffnung 38 versehen, die, wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 10-13 gezeigt, durch beidseitig derselben angeordnete Schieber 39 verschliessbar ist. Der Behälter 3 ist drehbeweglich gelagert und steht    unter   dem Einfluss eines nicht näher dargestellten Umstellorgans, damit er, wie in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet, in die Entladestellung gebracht werden kann. 



  Mit 40 ist ein Einfülltrichter für das zu behandelnde Grünfutter bezeichnet, an den das unter dem Einfluss des Ventilators 41 stehende Förderrohr 42 angeschlossen ist, dessen oberes Ende mit einem einstellbaren Auswurf 43 ausgerüstet ist, dessen Mündung gegen die Einfüllöffnung 33 des Behälters 3 gerichtet ist. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann mit der Vorrichtung gemäss dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel wie folgt durchgeführt werden: Angenommen, der Behälter 3 befinde sich mit offener Einfüllöffnung 32 in der in Fig. 5 mit vollen Linien gezeichneten Lage und dessen Mitnehmer- welle 34 werde durch den Elektromotor 37 in Drehung versetzt und das in .den Trichter 40 eingefüllte Grünfutter werde unter dem Einfluss des Ventilators 41 durch die Förderleitung 35 und den Auswurf 43 dem Behälter 3    zugeführt,   woselbst es bei Drehung der Mitnehmerwelle 34 durch die auf derselben sitzenden Mitnehmer das Behandlungsgut    aufgelok-      kert   wird, wobei gleichzeitig .durch Luftzufuhr über einen nicht gezeichneten Ventilator, der beispielsweise, wie bei der Vorrichtung nach dem Ausführungsbeispiel nach Fig.

   1 gezeigt, angeordnet sein kann, dem Behandlungsgut Trocknungsluft zugeführt wird, ist der Trocknungsprozess erledigt, so wird der Behälter, wie in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet, längs der Führungsschiene F in die gewünschte, über dem nicht gezeichneten Heustock in die    Ent-      ladestellung   verschoben, in welcher er durch entsprechendes Drehen um die    Mitnehmerwelle   34 auf den Heustock entleert werden kann. 



  Das Ausführungsbeispiel nach    Fig.   6 zeigt eine ortsfeste, z. B.    in   der    Nähe   eines    Heustockes   angeordnete Vorrichtung zur    Ausübung   des erfindungsgemässen Verfahrens, welche beim gezeichneten Beispiel aus drei .Behältern 3 besteht, die sämtliche von in der Längsrichtung derselben verlaufenden Mitnehmerwellen 44    durchsetzt      sind,   die    beiderends   in Trägern 45 drehbeweglich gelagert sind.

   Die Mitnehmerwellen 44 sind    einerends,   und zwar alle drei, auf der nämlichen Seite mit je einem Antriebsrad 46 ausgerüstet, die sämtlich unter dem Einfluss einer gemeinsamen endlosen Antriebskette 47 stehen, die ihren Antrieb von dem Elektromotor E aus erhält.    Sämtliche      Behälter   3    besitzen   oben    eine      Einfüllöff-      nung,   die durch beidseitig derselben angeordnete Schiebeplatten 23 verschliessbar ist.

   Die    Mitnehmer-      wellen   44 können mit    Mitnehmern   gemäss dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   1 oder mit    Schneidmesser,   wie in den    Fig.   3 und 10 bis 13 gezeigt, oder einer    Kombination   von    Mitnehmern   und    Schneidmessern   ausgerüstet sein. Allen drei Behältern 3    wird.   von einem nicht gezeichneten Gebläse aus    Trocknungs-      luft   zugeführt.    Die   Behälter 3 sind auf der der Antriebskette 47 abgekehrten Seite mit je einer Entnahmeöffnung    versehen.   



  Bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens mit der    Vorrichtung   gemäss dem zuletzt beschriebenen    Ausführungsbeispiel   wird das Behandlungsgut, beispielsweise Grünfutter, nachdem, wie in der Zeichnung dargestellt, die Schieber 23 ge- öffnet und die    Einfüllöffnungen   zu den    Behältern   3 freigegeben worden    sind,      in   die    Behälter   3 eingefüllt, worauf man durch entsprechende Betätigung der Schieber deren    Einfüllöffnungen   schliesst.

   Hierauf wird der Elektromotor E eingeschaltet, worauf sämtliche durch die Behälter 3 hindurchgeführten Mitnehmerwellen 44 durch    ;die   Antriebskette 47 in Drehung versetzt werden, das eingefüllte    Grünfutter   durch die    Mitnehmer   aufgelockert oder, falls die    Mitnehmerwellen   44 mit Schneidewerkzeugen ausgerüstet sind, zerkleinert    wird.   Durch gleichzeitige Zu- 

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 fuhr von Luft in die Behälter 3 findet bei der Durchmischung des Behandlungsgutes ein Feuchtigkeitsentzug statt, der bis zur vollständigen Trocknung des Behandlungsgutes führt, das alsdann den Behältern 3 entnommen und z. B. mittels Gebläse dem Heustock zugeführt werden kann. 



  Bei der Vorrichtung gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 ist mit 48 das Fahrtgestell eines für eine Zugmaschine bestimmten Anhängers bezeichnet, das beiderends je eine Lagerstütze 49' aufweist, deren eine 49' wesentlich höher ist als die andere 49, so dass der Behälter 3 die aus der Zeichnung ersichtliche Schräglage einnimmt. Die Lagerstützen 49, 49' sind an ihren freien    Enden   mit Lagern 50 zur Aufnahme der Mitnehmerwelle 51 ausgerüstet. Die Mitnehmerwelle 51 ist durch den hohlzylindrischen    Behälter   3, der zur Aufnahme des Behandlungsgutes dient, hindurchgeführt und    beider-      ends   in den Lagern 50 gelagert.

   Die Mitnehmerwelle ist mit in Abstand voneinander fest mit derselben verbundenen, nicht gezeichneten Mitnehmern oder Schneidmessern versehen, sie erhält ihren Antrieb von der Radachse 52 des Anhängers über die endlose Kette 53. Der Behälter 3 besitzt an seiner Innenwand einen    spiralförmig   verlaufenden Einsatz 54. Die Rückwand 55 des Behälters 3 ist mit einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Auslauföffnung versehen, die unter dem Einfluss eines ebenfalls nicht dargestellten Absperrschiebers steht. Der Behälter 3    besitzt   oben eine sich über annähernd seine ganze Länge erstreckende Einfüllöffnung, die, wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 10-13 dargestellt, durch beidseitig derselben angeordnete Schieber 23 verschiebbar ist.

   Der Behälter 3    steht   unter dem Einfluss eines nicht    gezeichneten   Gebläses zur Zufuhr von Trocknungsluft. 



  Die Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens mit der Vorrichtung gemäss dem zuletzt beschriebenen Ausführungsbeispiel geschieht im wesentlichen, wie bei dem in Fig. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel, nur mit dem Unterschied, dass zufolge des an der Innenwand des Behälters 3 angeordneten spiralförmigen Einsatzes 54 das getrocknete Behandlungsgut bei geöffneter Auslauföffnung unter entsprechender Drehung der Mitnehmerwelle 51 aus dem Behälter 3 gefördert wird und dem Heustock zugeführt werden kann. 



  Die    Vorrichtung      gemäss      dem      Ausführungsbeispiel   nach Fig. 8, bei der die miteinander übereinstimmenden Teile mit den nämlichen .Bezugszeichen versehen sind, wie beim zuletzt    beschriebenen   Ausführungsbeispiel, unterscheidet sich von diesem im wesentlichen nur    dadurch,      dass   der Behälter 3 derart verstellbar gelagert ist, dass er in zwei verschiedene Gebrauchslagen eingestellt werden kann. Zu diesem Zweck ist die Tragstütze 49 an ihrem oberen Ende mit    einem   Lager 56 ausgerüstet, mit welchem der am benachbarten Ende der    Mitnehmerwelle   51    befind-      liehe   Lagerteil 56 drehbeweglich verbunden ist.

   Mit 57 ist ein vertikaler, am vorderen Ende    des   Fahrgestelles 48    angeordneter,   unter dem Einfluss einer nicht gezeichneten Druckpumpe stehender Druckzylinder bezeichnet, in welchem die Kolbenstange 58 axial    verschiebbar   angeordnet    ist.   Die Kolbenstange 58 besitzt .an ihrem dem    Druckzylinder   57    abgekehrten   Ende ein Lager 59, mit dem das eine Ende des Lagerraumes 60    gelenkig   verbunden ist, dessen anderes Ende mit dem Lager 61 zur Aufnahme des    benachbarten   Endes der    Mitnehmerwelle   51    ausgerüstet   ist. 



  Der Behälter 3 steht unter dem Einfluss eines nicht gezeichneten Gebläses zur Zufuhr von    Trock-      nungsluft,   er besitzt oben eine sich über seine    ganze   Länge erstreckende    Einfüllöffnung,   die, wie beim Ausführungsbeispiel, nach den    Fig.   3 und 10-13, durch    Abschlussschieber   23 verschliessbar ist. Die Rückwand des    .Behälters   3 ist mit einer nicht näher dargestellten, unter dem Einfluss eines ebenfalls nicht    gezeichneten      Abschlussorgans   stehenden Auslauföffnung zur Entnahme des getrockneten Behandlungsgutes    versehen.   



  Zur Ausübung ;des erfindungsgemässen Verfahrens mit der zuletzt    beschriebenen   Vorrichtung bringt man zuerst den Behälter .aus .der in    Fig.   8 mit vollen Linien dargestellten Schräglage    durch   Entlastung der Kolbenstange 58 in die strichpunktiert eingezeichnete    Horizontallage,   in der nach    Öffnen      oder      Abschluss-      schieber   23 die    Einfüllöffnung      freigegeben   und das Behandlungsgut in den Behälter eingefüllt und die mit    Mitnehmem   der    Zerkleinerungswerkzeuge   ausgerüstete    Mitnehmerwelle   51 beim :

  Bewegen des Anhängers über die endlose Kette 53 in Drehung versetzt    wird,   wobei der Behälterinhalt aufgelockert    wird   und derselbe unter    gleichzeitiger   Zufuhr von    Trocknungsluft   einem    Trocknungsprozess      unterzogen   wird. Nach Beendigung desselben wird der Behälter 3 durch Zufuhr eines Druckmediums zum Druckzylinder 57 in die in    Fig.   8 mit vollen Liniengezeichnete Schräglage überführt, in welcher der Behälterinhalt unter dem Einfluss der rotierenden    Mitnehmerwelle   51 nach erfolgter Behandlung aus dem Behälter 3 gefördert und anschliessend auf dem Heustock deponiert werden kann. 



  Bei der Vorrichtung zur Ausübung des    erfin-      dungsgemässen   Verfahrens handelt es sich um eine ortsfeste Anlage. Dieselbe besitzt einen vertikalen,    hohlzylindrischen   Behälter 62, der auf der über der im Boden B vorgesehenen    Ausnehmung   63 angeordnet ist. Durch den Behälter 62 ist in seiner Längsachse die Welle 64 hindurchgeführt, die    ihren   Antrieb durch das andern    untern   Ende derselben angeordnete Kegelgetriebe 65, die horizontale Welle 66 über den endlosen Riemen 65 vom Elektromotor E aus erhält.

   Die Welle 64 ist innerhalb des Behälters 62 durch (das Rohr 67 hindurchgeführt, die mit in Abstand voneinander angeordneten, rechtwinklig von ihm    abstehenden,      versetzt   in bezug aufeinander angeordneten Stäben 68 ausgerüstet ist, deren Zweck später beschrieben .ist. Der Behälter 62 besitzt nahe 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 seinem unteren Ende einen mit Durchbrechungen versehenen Boden 69. Mit 70 sind zwei an das Gebläse G angeschlossene Luftzufuhrrohre bezeichnet, die von unten in den Behälter 62 münden und die unter dem Einfluss je eines Regulierventils 71 stehen, von denen aus der Zeichnung aber nur das eine ersichtlich ist. 72 bezeichnet einen Einfüllbehälter an den das untere Ende des Förderrohres 73 angeschlossen ist, das    ebenfalls   unter dem Einfluss des Gebläses G steht.

   Das obere abgewinkelte Ende des Förderrohres 73 ist mit einem Auswurf 74 versehen, der gegen den am oberen Ende der Welle 64 sitzenden Trichter 75 gerichtet ist, dessen unteres Ende mit dem Verteiler 76 ausgerüstet ist. Über dem Behälter 62 ist auf nicht    näher   dargestellte Weise das Dach 77 angeordnet. 



  Das erfindungsgemässe    Verfahren   kann mit der zuletzt beschriebenen Vorrichtung wie folgt durchgeführt werden: Angenommen, der an eine nicht gezeichnete Kraftquelle angeschlossene Elektromotor E wie auch der nicht näher bezeichnete, zum Antrieb des Gebläses G dienende Elektromotor seien eingeschaltet und man fülle in den Einfülltrichter 72 Grünfutter ein, so wird dasselbe durch    Gebläseluft   durch die Förderleitung 73 und den Auswurf 74 in den am oberen Ende fest auf der Welle 64 sitzenden Trichter 75 und von diesem zum Verteiler 76 gefördert, der das Behandlungsgut    durch   seine    rotierende   Bewegung ringsherum im Behälter 62 verteilt.

   Zufolge den an dem feststehenden Rohr 67 vorgesehenen, als Schikanen wirkenden Stäben 68 wird das vom Verteiler 76 herunterfallende Behandlungsgut von diesen aufgefangen, dadurch aufgelockert und bleibt zum Teil an den Stäben 68 hängen, so dass die durch die Rohre 70 von unten in den Behälter 62 eingeführte Trocknungstuft intensiv auf dasselbe einwirken kann. 



  Die Entnahme des Trocknungsgutes aus dem Behälter 62 kann    durch   eine nicht gezeichnete, im unteren Teil des Behälters vorgesehene abschliessbare Entnahmeöffnung erfolgen. 



  Die Variante gemäss Fig. 14 zeigt eine an ein nicht gezeichnetes Gebläse angeschlossenes Luftzuleitungsrohr 77 in Verbindung mit einer nur teilweise dargestellten Vorrichtung gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 10-14, bei der die Trocknungsluft statt wie beim, ersten    Ausführungs-      Beispiel   dargestellt, auch von der gegenüberliegenden Seite des Behälters 3 in denselben eingeführt werden kann. 



  Zur Ausübung des beschriebenen Verfahrens kann bei warmem Wetter als Trocknungsluft Aussenluft und bei feuchtem oder kaltem Wetter künstlich erzeugte Warmluft verwendet werden. Die Zufuhr der Trocknungsluft kann durch ein Gebläse entweder in Längsrichtung des das Behandlungsgut    enthaltenden   Behälters, und zwar zweckmässigerweise im Gegenstrom zur Bewegungsrichtung des    Behandlungsgutes   erfolgen, doch ist auch eine    Ausführungsform      denk-      bar,   gemäss welcher der Behälter an seiner Innen- wand mit gegen das Behandlungsgut gerichteten Düsen zur Zufuhr der Trocknungsluft versehen ist, ferner könnte die Mitnehmerwelle, als Hohlwelle ausgebildet,

   an das Gebläse    angeschlossen      und   mit seitlichen Luftaustrittsöffnungen versehen sein. 



  Eine Weiterentwicklung des erfindungsgemässen Verfahrens ist indem Sinne denkbar, dass man das Trocknungsgut mit Infrarotstrahlen behandeln würde. 



  Ausser den dargestellten Ausführungsbeispielen sind noch weitere denkbar, mit denen der angestrebte Zweck erreicht werden könnte, z. B. ein horizontal gelagerter zur Aufnahme des Behandlungsgutes dienender Behälter, der rotierend, um eine feststehende mit Schikanen ausgerüstete Welle drehbar gelagert wäre, ferner wäre eine    Ausführungsform   in Verbindung mit einem liegenden Behälter möglich, gemäss welcher der Behälter eine Mehrzahl hintereinander angeordnete,    .miteinander   in Verbindung stehende    Kammern   aufweisen würde, durch welche das Behandlungsgut entsprechend seinem Feuchtigkeitsgehalt wandern würde. 



  Indem beidem beschriebenen Verfahren das Behandlungsgut während der Zufuhr von Trocknungsluft ständig einer gründlichen Durchmischung bzw.    Durchwirbelung   unterzogen wird, kann die    Trock-      nungsluftbesonders   intensiv auf .das    Behandlungsgut   einwirken, so dass bei verhältnismässig minimalem Zeitaufwand    ein   qualitativ hochwertiges und haltbares Trockenprodukt erzielt werden kann. 



     Weil   bei    dien      fahrbar      eingerichteten   Vorrichtungen mit dem    Trocknungsprozess   bereits beim Aufladen    des:   Behandlungsgutes auf der Wiese    begonnen   werden und dieser auf dem Transport zur Scheune fortgesetzt werden    kann,   ist die Durchführung des    erfindungsgemässen   Verfahrens sehr    wirtschaftlich.   



  Bei nasskalter Witterung    ermöglichen   insbesondere die    vorbeschriebenen,   fahrbaren    Vorrichtungen   das    nasse   Grünfutter von der anhaftenden Feuchtigkeit zu befreien und :eventuell durch Zufuhr von Warmluft so weit zu erwärmen, dass es bei der    Grünverfüttesung   dem Vieh    zuträglicher   ist. 



     In   Fällen,    in   denen    der   Landwirt bereits über eine ortsfeste    Heubelüftungsanlage   verfügt, können die    vorbeschriebenen   Vorrichtungen mit Vorteil zur    Vorbehandlung   des zu    trocknenden   Grünfutters verwendet werden, so    dass   ,dasselbe in    aufgelockertem   Zustand auf den Stapel der    Heubelüftungsanlage   gebracht und dort durch Zufuhr von    Trocknungsluft   vollständig nachgetrocknet werden kann. 



     Also      Trocknungsluft   kann u. a. auch die Abwärme eines    ortsfesten   oder fahrbaren Motors verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Trocknen von blattförmigem und langfaserigem Gut, insbesondere Grünfutter, dadurch gekennzeichnet, dass -das Behandlungsgut in einen Behälter eingefüllt und in demselben unter gleichzeitiger Zufuhr von Trocknungsluft einem Auflockerungsprozess unterzogen wird. <Desc/Clms Page number 7> II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen zur Aufnahme des Behandlungsgutes dienenden Behälter aufweist, der mit Mitteln zur Auflockerung und gleichzeitigen Belüftung des Trocknungsgutes ausgerüstet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen hohlzylindrischen mit Einfüll- und Austrittsöffnung versehenen Behälter (3) zur Aufnahme des Behandlungsgutes aufweist, der mit mindestens einer unter dem Einfluss eines Antriebsorgans stehenden, in seiner Längsrichtung verlaufenden, mit Mitnehmern ausgerüsteten Welle versehen ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) zur Aufnahme des Behandlungsgutes auf dem Fahrgestell eines Anhängers angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Welle (4) angeordneten Mitnehmer (5') in verschiedenen Schräglagen in bezug aufeinander angeordnet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerwelle (4) ihren Antrieb vom Laufwerk eines Anhängers aus erhält. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) zur Aufnahme des Behandlungsgutes mit über der Einfüllöffnung vorgesehenen Quetsch- walzen (7) ausgerüstet ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme des Behandlungsgutes dienende Behälter (3) unter dem Einfluss eines Gebläses steht. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell des Behälters (3) an einen Graslader anhängbar ist. 8.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe an einen traktorgezoge- nen zur Aufnahme des abgeschnittenen Grases dienenden, mit Quetschorganen ausgerüsteten Grasauflader anschliessbar ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe an eine traktorgezogene, zur Aufnahme des abgeschnittenen Grases dienende, mit Zerkleinerungswerkzeugen ausgerüstete Grasförderanlage anschliessbar ist. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme des Behandlungsgutes mit zwei in der Längsrichtung desselben verlaufenden, achsparallel in bezug aufeinander angeordneten Wellen versehen ist, die mit in Abstand voneinander angeordneten Schneidwerkzeu- gen ausgerüstet sind, wobei die Schneidwerkzeuge der einen Welle mit denjenigen der andern in Wirkungsverbindung stehen. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme des Behandlungsgutes an seiner Mantelfläche mit taschen- förmigen, nach oben offenen Ausbuchtungen versehen ist, durch welche bei Drehung des Trocknungsgutes im Behälter Luft in denselben eingesaugt wird. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme des Behandlungsgutes dienende Behälter verstellbar unter Dach über einem Heustock angeordnet ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme das Behandlungsgutes längs verschiebbar an einer über dem Heustock befindlichen Gleitschiene angeordnet ist. 14.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme des Behandlungsgutes zwecks Entleerung um seine Achse drehbar gelagert ist. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 12-14, :dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme .des Behandlungsgutes dienende Behälter unter dem Einfluss einer Fördervor- richtung für d;as Trocknungsgut steht, deren Mündung mit einem in bezug auf die Einfüllöffnung des Behälters verstellbaren Verteiler ausgerüstet ist. 16.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 12-15, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem nämlichen Gebläse, das zur Förderung des Behandlungsblutes zum Behälter dient, dem letzteren Trocknungsluft zugeführt wird. 17. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Behältern zur Aufnahme des Behandlungsgutles- drehbeweglich nebeneinander angeordnet sind und unter dem Einfluss eines gemeinsamen Antriebmotors stehen. 18.
    Vorrichtung nach Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme des .Behandlungsgutes in geneigter Stellung auf einem Fahrgestell angeordnet und mit einer Förderschnecke ausgerüstet ist. 19. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme des Behandlungsgutes derart auf einem Fahrgestell gelagert ist, dass er aus seiner Horizontallage in eine Schräglage oder umgekehrt überführt werden kann. 20.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 19, :dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Aufnahme .des Behandlungsgutes einer- .ends gelenkig und anderenends höhenverstellbar auf einem Lagergestell angeordnet ist. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung des Behälters (3) durch ein Druckmedium bewirkt wird. 22.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe als ortsfeste Anlage <Desc/Clms Page number 8> ausgebildet ist, wobei der Behälter (62) zur Aufnahme des Behandlungsgutes senkrecht angeordnet und mit einem zentralen, in vertikaler Richtung verlaufenden Rohr (67) versehen ist, an dessen Mantelfläche in Abstand voneinander untersetzt in bezug aufeinander angeordnete, als Schikane wirkende, in horizontaler Richtung abstehende Arme (68) angeordnet sind und durch welches Rohr ein an ihrem oberen Ende einen Verteiler (76) für das Behand- lungsgut tragende, unter dem Einfluss eines Antriebmotors stehende Welle (64)
    hindurchgeführt ist und welche Vorrichtung ferner mit einem Gebläse ausgerüstet ist, das einerseits das Behandlungsgut zum Verteiler (76) fördert und das anderseits dem Behälter (62) von unten Trocknungsluft zuführt.
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