CH416490A - Kettablasseinrichtung - Google Patents

Kettablasseinrichtung

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CH416490A
CH416490A CH845064A CH845064A CH416490A CH 416490 A CH416490 A CH 416490A CH 845064 A CH845064 A CH 845064A CH 845064 A CH845064 A CH 845064A CH 416490 A CH416490 A CH 416490A
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CH845064A
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Pfarrwaller Erwin
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Sulzer Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Kettablasseinrichtung       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Kettablass-          einrichtung    mit einer     Kettbaum-ReibungSbremsvor-          richtung,    insbesondere für eine     Greiferschützenweb-          maschine.     



  Bei einer     bekannten        Kettablasseinrichtung    der er  wähnten Art ist     als        Kettbaumbremse    eine Band  bremse eingebaut, deren Bremstrommel mit dem       Kettbaum    in     zwangläufiger,        getrieblicher    Verbindung,  z. B.     Zahnradverbindung    steht.

      Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass  in die     getriebliche    Verbindung von     Kettbaum    und       Bremsverrichtung        ein.        Differentialgetriebe        müb    zwei  seiner     Triebstellen    zwischengeschaltet ist, während  an die dritte     Triebstelle.ein    zusätzlicher Antrieb an  geschlossen ist, der auf das Differentialgetriebe im       entgegengesetzten    Drehsinn wie der ablaufende     Kett-          baum        einwirkt.    Auf diese Weise kann erreicht wer  den,

   dass die Reibungsbremsvorrichtung für den     Kett-          baum    niemals ganz zum Stillstand kommt. Bei -der  bekannten,     zwangläufigen,        getrieblichen    Verbindung  zwischen     Kettbaum    und Bremse tritt während des  Betriebs häufig der Fall ein, dass durch     die        Kett-          spannung    zunächst die Bremse etwas durchrutscht.  Sie folgt dem     Zug    der Kette, wie es bei einer     Kett-          baumbremse    erwünscht ist.

   Infolge der beim Rut  schen auftretenden, relativ geringen     Gleitreibung     rutscht der drehbare Teil der Bremse, z. B. die  Bremstrommel einer Bandbremse, um einen ver  hältnismässig grossen Drehwinkel weiter. Dabei nimmt  die     Kettspannung    um einen entsprechend grossen  Betrag -ab. Schliesslich reicht sie nicht mehr zu wei  terer Drehung der Bremse aus, die Bremse steht still.  Darauf nimmt die     Kettspannung    nach jedem Schuss  eintrag wieder zu. Da der Drehteil der Bremse aber       stillsteht,    muss zum Weiterdrehen die relativ grosse  Haftreibung überwunden werden.

   Die     Kettspannung       muss verhältnismässig stark zunehmen, bis - nach  relativ grosser Anzahl eingetragener Schüsse - durch  sie die Haftreibung überwunden werden kann. Dann  rutscht der Drehteil der Bremse wieder infolge der  hohen     Kettspannung    gleich um einen     -relativ    grossen  Drehwinkel usw. Die     Kettspannung    schwankt also  bei dem bekannten     Kettablass    in     unerwünschter    Weise  um einen relativ hohen Betrag.  



  Die erfindungsgemässe Ausführung lässt sich so  gestalten, dass -durch den gegenläufigen Zusatzan  trieb des Differentialgetriebes der Drehteil der Rei  bungsbremse ständig dreht. Somit ist von der     Kett-          spannung    immer nur die Gleitreibung der Bremse  zu     überwinden,    niemals die Haftreibung. Die     Kett-          spannung        schwankt    daher nur     im,    relativ engen Gren  zen.  



  Bei     einer    Bauart nach der     Erfindung    ist     an    eine  Antriebswelle eines Klinkentriebs ein     Rückwärtsan-          trieb    für das Zurückschalten der     Webmaschine    bei       Schlussfadenbruch        ankuppelbar,    bei dessen Betäti  gung der Klinkentrieb in gleicher Drehrichtung auf  das -Differentialgetriebe einwirkt wie bei normalem  Webbetrieb.

   Somit     lässt    sich durch den gegenläufigen  Zusatzantrieb am Differentialgetriebe auch erzielen,  dass bei     Schussfadenbruch    und anschliessendem Zu  rückschalten der     Fachbildungs-    und     Schusswechsel-          organe    der Webmaschine zwecks Wiederholung des  fehlerhaften Schusses immer Spannung in :der Kette  aufrechterhalten bleibt, weil die Kette     beim    Zurück  schalten der Maschine aufgrund des rückläufigen  Zusatzantriebs am Differentialgetriebe zurückgezogen  wird.  



  Bei einer Ausführungsform der     Erfindung    erfolgt  der Zusatzantrieb über einen Klinkentrieb, welcher  von der Hauptwelle der Webmaschine derart ange  trieben ist, dass jeder     Hauptwellendrehung    eine Klin  kenschaltung am Differentialgetriebe entspricht. Der           Klinkentrieb    kann leicht so eingestellt werden, dass  seine Stossklinke immer dann treibt, wenn der Blatt  anschlag der Webmaschine     vollzogen    ist und das  Fach wechselt. Zu diesem Zeitpunkt nimmt bekannt  lich die Spannung in der Kette etwas ab, so dass  hier die Gefahr relativ     gross.ist,    dass der Drehteil der       Kettbaumbremse    zum Stillstand kommt.

   Ist dies ein  mal geschehen, so bedarf es einer     wesentlich    grösse  ren     Kettspannung    zum Weiterlauf des drehbaren  Bremsteiles. Mit dem gegenläufigen     Klinkentrieb    am       Differentialgetriebe    lässt sich diese Erscheinung be  sonders sicher vermeiden.  



  Bei einer Bauart nach der Erfindung     enthält    die  Bremsvorrichtung eine in Abhängigkeit vom     Kett-          baumwickeldurchmesser    arbeitende Steuereinrichtung  zum     Schwächerstellen    der Bremswirkung entspre  chend der Abnahme des Wickeldurchmessers. Die       Kettspannung        lässt    sich damit - abgesehen von den  Schwankungen innerhalb eines Arbeitsspieles auf  grund von Fachwechsel und Blattanschlag - während  der ganzen     Kettabwicklung    vom     Kettbaum    immer  konstant halten.  



  Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung mit  einem aus zwei Halbbäumen bestehenden     Kettbaum,     ist zwischen den beiden Halbbäumen einerseits und  dem     Differentialgetriebe    anderseits ein zusätzliches       Differentialgetriebe    zum Ausgleich der     Kettspannung     an .den beiden Halbbäumen eingeschaltet. Die Er  findung lässt sich also auch ,bei einer Bauart anwen  den, die ein zur Erzielung gleicher     Kettspannung    an  den einzelnen Halbbäumen benutztes Differential  getriebe ohne     Zusatzantrieb    enthält.  



  Weitere Merkmale ergeben sich .aus der folgenden  Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbin  dung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.  



       Fig.    1 zeigt eine,     mit    einer     erfindungsgemässen     Einrichtung versehene     Greiferschützenwebmaschine,     von .der Rückseite     (Kettbaumseite)    aus gesehen, in  schematischer Darstellung.  



       Fig.    2 ist - teilweise in grösserem Massstab   eine zugehörige Seitenansicht durch wesentliche     Teile,     wiederum     teilweise    schematisiert.  



       Fig.    3 ist eine zugehörige Rückansicht,     teilweise     im Schnitt, und       Fig.    4 ist eine der     Fig.    1 entsprechende Ansicht  eines weiteren Ausführungsbeispiels.  



  Zwischen zwei Seitenwangen 1, 2 des     Maschinen-          gestelles        ist    auf der Rückseite der     aus    den zwei  Halbbäumen 3, 4 bestehende     Kettbaum    gelagert.     In     der Mitte werden die Halbbäume von einem Zwi  schenlager 5, das am Maschinengestell angebracht  ist     gehalten.    Der     Halbbaum    3     ist    mit einem Zahn  rad 6 auf Drehung gekuppelt, das mit einem auf  einer Welle 7 sitzenden     Ritzel    8 kämmt.

   Entspre  chend ist der Halbbaum 4 mit dem Zahnrad 9  drehfest verbunden, das     mit    dem     Ritzel    11 in Ein  griff steht. Das     Ritzel    11 sitzt auf einer auf der  Welle 7 drehbar gelagerten Hohlwelle. Diese und  die Welle 7 sind in ein     Differentialgetriebe    12 ge  führt und bilden die beiden     Antriebe    dieses Differen-         tialgetriebes.    Der Abtrieb     diese        Differentialgetriebes     12     wird    durch ein auf seinem Gehäuse angebrachten  Zahnkranz 13 gebildet. Dieser greift in ein auf  einer Welle 14 befestigtes Zahnrad 15, das mit einem  Zahnrad 16 in Eingriff steht.

   Letzteres kämmt mit  einem auf einer Hohlwelle 17 eines als Ganzes  mit 18 bezeichneten, weiteren Differentialgetriebes  angebrachten Zahnkranz 19, der eine erste Trieb  stelle des Differentialgetriebes bildet.  



  Die Hohlwelle 17 trägt innerhalb des Differen  tialgetriebes 18 einen lediglich in     Fig.    3 sichtbaren       Zabnkranz    21, mit dem zwei im Gehäuse des Dif  ferentialgetriebes gelagerte Planetenräder 22, 23 in  Eingriff stehen. Sie kämmen ihrerseits mit zwei  weiteren, im Gehäuse des Differentialgetriebes 18       gelagerten    Planetenrädern 24, 25,     die        ihrerseits    mit  einem Zahnrad 26 (zweite     Triebsstelle    des Differen  tialgetriebes) in Eingriff stehen.

   Dieses sitzt auf einer  Hohlwelle 27, auf der .die Bremstrommel 2 einer       Kettbaumbremsvorrichtung    befestigt ist, welches au  sserdem ein Bremsband 29 enthält  Das Bremsband ist mit seinem einen Ende 31  an einen ortsfesten Zapfen 32, mit dem anderen Ende  33 an einem Zapfen 34- angebracht, der auf einem  um den Zapfen 32 drehbaren Hebel 35 sitzt. Über  das freie Ende 36 des Hebels 35 ist ein Haken 37  einstellbar geschoben, an der eine Zugfeder 38 an  greift. Das andere Ende der Feder 38 ist an einer  Stange 39 befestigt. Sie ist durch eine Verschrau  bung 4.1 verstellbar an     einem    Hebel 42 angebracht,  der um eine ortsfeste Achse 43     verschwenkbar    ist.  Mit der Achse ist ein mit einer Rolle 44 ausgestatte  ter     Tastarm    45 drehfest verbunden.

   Die Rolle 44  liegt unter dem Zug der Feder 38 auf der Wicklung  46 des Teilbaumes 4 auf.  



  Das Gehäuse .des Differentialgetriebes 18     trägt     eine Verzahnung 47 (dritte Triebstelle des     Diffe-          rentialgetriebes),    mit der eine     Stossklinke    48     zu-          sammenarbeitet,    welche drehbar auf einem um die  Achse 14 hin und     her        verschwenkbaren        Klinken-          antriebshebel    49 gelagert ist. Ferner ist auf der  Achse 14 eine zu dem     Klinkentrieb    gehörende Sperr  klinke 51 drehbar gelagert.

   Der Hebel 49 ragt mit  einer Nase 52 in den Horizontalschlitz einer Scheibe  53, welche unter Zwischenlage eines     Pendel-Kugel-          lagers    54 in der exzentrischen     Ausnehmung    55 einer  Antriebsscheibe 56 gelagert ist. Die Scheibe 56 wird  bei normalem Webbetrieb von einer Rollenkette 58       angetrieben,    welche von der Hauptwelle der     Web-          maschine    angetrieben     wird,    so dass Scheibe 56 und  die mit ihr verbundene Welle 57 mit der gleichen  Drehzahl wie die Hauptwelle drehen.  



  Parallel zu der Welle 57 ist eine Achse 83 an  geordnet, die ein Handrad 84 und ein     Ritzel    82  trägt. Die Teile 82 bis 84 sind in Richtung der  Achse 83 verschiebbar, so dass die Räder 82, 81 in  den :in     Fig.    2 gezeichneten Eingriff gebracht werden  können. Die     Webmaschine,    insbesondere ihre Fach  bildungs- und     Schusswechselorgane    können dadurch  bei     Schussfadenbruch    zurückgeschaltet werden. Die      Teile 56, 57, 58 werden dabei in umgekehrtem  Drehsinn wie bei normalem Webbetrieb angetrieben.  Der Klinkentrieb 48, 49, 51 wirkt aber gleichwohl  entsprechend Pfeil 77 auf den Zahnkranz 47 des  Differentialgetriebes 18 ein.  



  Die     Wirkungsweise    ist folgende. Während des  normalen Webbetriebes     läuft    die in     Fig.2    mit 61  bezeichnete Webkette von den beiden Halbbäumen  3, 4 gemäss den Pfeilen 80 ab. Wenn die Halb  bäume voll bewickelt sind, haben sie     ihre    äussere  Wickellage bei 46. Rolle 44 und     Tastarm    45 stehen  in der in     Fig.    2 gezeichneten, gestrichelten, äusseren  Stellung. Während des Betriebs rückt der Mittel  punkt der Rolle 44 und damit der Arm 45 .all  mählich weiter nach links, entsprechend dem Bogen  62.

   Wenn die Wicklung ganz aufgebraucht ist, er  reicht die Rolle 44 die in     Fig.    2 strichpunktiert wie  dergegebene Stellung 44a, in der die Spannung der  Feder 38 nahezu verschwindet.  



  Die Kette 61 läuft über einen im Maschinen  gehäuse ortsfest und drehbar gelagerten Streich- oder  Spannbaum 63 und gelangt dann in horizontaler  Richtung in den Bereich der Schäfte 64, durch  welche das Fach 65 gebildet wird. Die     Schussfäden     werden durch     Greiferschützen    66 in das Fach getra  gen und     mittels        eines.    Rieten (Blattes) 67 bei 68 an  geschlagen, wo das Gewebe 69 beginnt.

   Es läuft  in     Fig.    2 nach rechts weiter und     wird    über einen  den Antrieb für das Gewebe 69 bildenden, in     Fig.    2  lediglich schematisch angedeuteten Schaltbaum 71  geführt, worauf es auf einen     Warenbaum    72 auf  gewickelt wird.  



  Unter dem von dem Schaltbaum 71 ausgeübten  Zug der Kette 61 übertragen die beiden Halb  bäume 3, 4 über ihre Zahnräder 6, 9 je ein Dreh  moment auf die     Ritzel    8, 11. Die beiden Dreh  momente bilden Antriebe für das Differentialge  triebe 12. Durch dieses     wird    dafür gesorgt, dass  die beiden Drehmomente seitens der Halbbäume und  damit die Spannung in den     Kettfäden    beider Halb  bäume einander gleich sind.

   Die Zahnräder 13, 15,  16, 19 werden beziehungsweise .in Richtung der  Pfeile 73 bis 76 gedreht.     Während    einer Umdrehung  der     Hauptwelle    und der Teile 56, 57 wird die Stoss  klinke 48 einmal abwärts bewegt, so dass sie über       .die    Verzahnung 47 das Gehäuse des Differential  getriebes 18 um einen Zahn in     Fig.    2 gemäss Pfeil  77 weiterdreht (schaltet). Darauf fällt die Sperr  klinke 51 in eine Zahnlücke ein (gezeichnete Stel  lung), so dass während des folgenden Hochganges  der Stossklinke 48 das     Differentialgetriebegehäuse     nicht in die frühere Stellung zurückdrehen kann.  



  Das Differentialgetriebe 18 erfährt also einen  ersten Antrieb über das Zahnrad 19 in     Fig.    2 im  Uhrzeigersinn und einen zweiten Antrieb über den  Zahnkranz 47 in     Fig.    2 entgegengesetzt dem Uhr  zeigersinn, also einen gegenläufigen Antrieb. Die  Planetenräder 22, 23 laufen dabei unter Eigen  drehung über die Verzahnung 21 und treiben dabei  die Planetenräder 24, 25, welche     ihrerseits    über das    Zahnrad 26     (Abtriebsrad    des Differentialgetriebes  18) die Bremstrommel 28 in Drehung versetzen.

   Der  Klinkentrieb 48, 49, 51 ist vorzugsweise so ein  gestellt, dass das Gehäuse des     Differentialgetriebes     18 von der Klinke 48 jeweils in demjenigen Zeit  abschnitt des Arbeitsspieles der Webmaschine in  Drehung versetzt wird, der im Anschluss an den  Anschlag des Rieten 67 folgt, also im wesentlichen  während des Fachwechsels.  



  Dadurch,     dass    der Zahnkranz 47 im gegenläufigen  Sinn wie das Zahnrad 19 und vorzugsweise zu einer  Zeit in Drehung versetzt wird, wo die     Kettspannung     abnimmt (während des Fachwechsels), ist dafür ge  sorgt,     dass    die Bremstrommel 28 niemals zum Still  stand kommt, wie es eintreten würde, wenn das  Differentialgetriebe 18 z. B. fortgelassen würde und  die Bremstrommel beispielsweise unmittelbar auf der  Achse 14 befestigt wäre.  



  Bei     Schussfadenbruch    wird die     Webmaschine     über .eine nicht dargestellte     Fadenwächtereinrichtung     selbsttätig stillgesetzt. Darauf muss die Maschine nach  Verschieben der Achse 83 und des     Ritzels    82 in  die Kupplungsstellung nach     Fig.    2 von Hand um eine  gewisse Anzahl von Arbeitsspielen zurückgeschaltet  werden, bis die Stelle im Gewebe wieder durch die  Schäfte geöffnet wird, wo der fehlerhafte Schuss  eingetragen wurde. Hiernach lässt sich der Schuss  erneuern und der Betrieb fortsetzen.

   Da der     Zahn-          kranz    47 auch während des     Zurückschaltens    der  Webmaschine über den Klinkentrieb 48, 49, 51  und .die Teile 56, 53 in gleicher Richtung wie beim  normalen Webbetrieb angetrieben wird, wird die  Kette 61 unter Erhaltung der bei normalem     Web-          betrieb    sich einstellenden     Kettspannung    von dem  Differentialgetriebe 18 zurückgezogen und der     Kett-          baum    3, 4.in umgekehrter Richtung wie beim     Web-          betrieb    in Drehung versetzt.  



  Bei dem abgewandelten Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4 ist ein einteiliger     Kettbaum    78 benutzt. Sein  Zahnrad 9 steht unmittelbar mit .dem Zahnrad 19  des Differentialgetriebes 18 in Eingriff. Ein dem  Differentialgetriebe 12 nach     Fig.    1-3     entsprechendes,     die Gleichheit der     Kettspannung    herbeiführendes  Ausgleichsgetriebe ist bei dieser Bauart nicht er  forderlich.  



  Abgewandelte Ausführungsformen ergeben sich,  wenn z. B. statt eines Klinkentriebes ein kontinuier  licher Antrieb für das Differentialgetriebe 18 benutzt  ist, vorzugsweise ein Antrieb, der bei normalem     Web-          betrieb    und beim Zurückschalten der Webmaschine  infolge     Schussfadenbruches    in gleicher Drehrichtung  gemäss Pfeil 77 auf das Differentialgetriebe 18 ein  wirkt. Ferner können die beiden Antriebe und die  Bremseinwirkung beim     Differentialgetriebe    18 in ge  änderter Weise angeordnet sein, z. B. kann der  Klinkentrieb auf ein an Stelle der Bremstrommel 28  angebrachtes Zahnrad und die Bandbremse an Stelle  der Verzahnung 47 angeordnet sein.

   Auch weitere  Vertauschungen bezüglich des Differentialgetriebes  18 sind möglich, etwa so, dass der vom     Kettbaum         bzw. den     Kettbäumen    kommende, von dem Zahnrad  16 ausgeübte Antrieb über den auf dem Gehäuse  umfang angebrachten     Zahnkranz    47 und der Klin  kentrieb über die auf der Hohlwelle 17 angebrachte  Verzahnung 19 in das Differentialgetriebe 18 ein  geleitet werden.  



  Der Streichbaum 63 kann auch     drehfest    im Ma  schinengestell 1, 2 gelagert sein. Bei einer weiteren  Bauart     ist    er     federnd    gelagert, d. h. er     vermag    einer  zunehmenden Spannung der Kette 6,1 in     Fig.    2  nach rechts und einer abnehmenden Spannung der  Kette nach links in gewissen Grenzen zu folgen.  



       Statt    eines     Differentialgetriebes    mit vier Stirn  rädern als Planetenräder kann auch eines mit zwei  Kegelrädern als     Planetenräder        verwendet    werden, wo  bei diese Planetenräder sich auf zwei tellerförmigen,  einander gegenüber angeordneten     Kegelrädern    ab  wälzen. Statt der     Handrückschaltvorrichtung    81,  82 kann auch     eine        moWnsch        getriebene        Rückschalt-          vorrichtung    eingebaut sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kettablasseinrichtung mit einer Kettbaumreibungs- bremsvorrichtung, insbesondere für eine Greifer schützenwebmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass in die getriebliche Verbindung von Kettbaum (3, 4, 78) und Bremsvorrichtung (28, 29) ein Differential getriebe (18) mit zwei seiner Triebstellen (19, 26) zwischengeschaltet ist, während an die dritte Trieb stelle (47) ein zusätzlicher Antrieb (48) angeschlossen ist,
    der auf das Differentialgetriebe im entgegen- gesetzten Drehsinn (Pfeil 77) wie der ablaufende Kettbaum (Pfeil 76) einwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Kettablasseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zusatzantrieb über einen -Klinkentrieb (48, 49, 51) erfolgt, welcher von der Hauptwelle der Webmaschine derart angetrieben ist, dass jeder Hauptwellendrehung eine Klinkenschal tung am Differentialgetriebe (18) entspricht.
    2. Kettablasseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an eine Antriebswelle (57) des Klinkentriebes (48, 49, 51) ein Rückwärtsantrieb (84, 82) für das Zurück schalten der Webmaschine bei Schussfadenbruch an kuppelbar ist, bei .dessen Betätigung der Klinken trieb in gleicher Drehrichtung auf das Differential getriebe (18) einwirkt wie bei normalem Webbetrieb.
    3. Kettablasseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (28, 29) eine in Abhängigkeit vom Kettbaumwickeldurch- messer arbeitende Steuereinrichtung (45, 42, 39, 36, 35) zum Schwächerstellen der Bremswirkung entsprechend der Abnahme des Wickeldurchmessers enthält. 4.
    Kettablasseinrichtung nach Patentanspruch, mit einem aus zwei Halbbäumen bestehenden Kettbaum, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Halbbäumen (3, 4) einerseits und dem Differential getriebe (18) anderseits ein zusätzliches Differential- getriebe (12) zum Ausgleich der Kettspannung an den beiden Halbbäumen eingeschaltet ist.
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