CH416794A - Temperaturbegrenzungsschalter - Google Patents

Temperaturbegrenzungsschalter

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CH416794A
CH416794A CH429064A CH429064A CH416794A CH 416794 A CH416794 A CH 416794A CH 429064 A CH429064 A CH 429064A CH 429064 A CH429064 A CH 429064A CH 416794 A CH416794 A CH 416794A
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CH
Switzerland
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lever
temperature
limit switch
switch according
switching mechanism
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Application number
CH429064A
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English (en)
Inventor
Fehrenbach Alfred
Heinrich Dipl Ing Constabel
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0208Switches actuated by the expansion or evaporation of a gas or liquid
    • HELECTRICITY
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
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    • H01H37/22Means for adjustment of "on" or "off" operating temperature by adjustment of a member transmitting motion from the thermal element to contacts or latch

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


      Temperaturbegrenzungsschalter            Die    Erfindung     betrifft    einen     Temperaturbegren-          zungsschalter,der,    insbesondere für     Heisswassergeräte     und für die Heizkessel von     Zentralheizungen    gedacht  ist. Bei     solchen        Geräten    ist meistens ein     Tempe-          raturregelschalter    vorgesehen, der auf eine bestimmte       Temperatur    einstellbar ist.

   Der Regelschalter schaltet  die Wärmezufuhr     beim    Erreichen einer     bestimmten     oberen     Grenztemperatur        aus    und bei einer zweiten,  niedrigeren Temperatur wieder ein.

   .Für den     Fall,     dass     ein.    Defekt     an    dem Regelschalter auftritt, ist       zusätzlich    noch     ein        Temperaturbegrenzungslschalter     vorgeschrieben, der auf eine Temperatur eingestellt  werden muss, die     oberhalb    der oberen     Grenztempe-          ratur        des        Regelschalters    liegt.  



  Es sind bereits     Temperaturbegrenzungsschalter     bekannt, bei denen ein     Temperaturfühlorgan    auf  einen     Mikroschalter        einwirkt    und beim Erreichen  einer bestimmten Temperatur die Ausschaltung des  Mikroschalters     bewirkt.    Der     Mikroschalter    ist so an  geordnet, dass er     auch    bei     Temperaturrückgang    nicht       wieder    von selbst einschaltet,     sondern    von Hand ein  geschaltet werden muss, wenn der Defekt am Regel  schalter,

   der zur Auslösung des     Temperaturbegren-          zungsschalters    führte, behoben ist. Diese     Temperatur-          begrenzungsschalter    haben jedoch     verschiedene    Nach  teile. So ist der     verwendete        Mikroschalter    im .all  gemeinen sehr teuer, und ausserdem ist die Schalt  leistung des Mikroschalters begrenzt. Da der gesamte       Temperaturbegrenzer    in einem Gehäuse unterge  bracht ist,     lässt    sich     die    Schaltstellung des     Mikro-          Schalters    nicht erkennen.  



  Die vorliegende     Erfindung    hat es sich zur Auf  gabe gemacht, einen     Temperaturbegrenzungsschalter     zu schaffen, bei dem ein     Tenperaturfühlorgan    einen  Schaltmechanismus     steuert.    Die Nachteile     bekannter          Temperaturbegrenzungsschalter    wenden erfindungs-    gemäss dadurch vermieden, dass der Schaltmechanis  mus mit     .einem    handbetätigten Bedienungsorgan ver  sehen ist, und dass die Verbindung zwischen dem       Schaltmechanismus    und dem     Temper.aturfühlorgan     durch ein     Scherenhebalsystem    erfolgt, das in einem  Punkte ;

  gelagert ist und von dem ein Hebel das       Temperaturfühlorgan    abtastet und der andere Hebel  die     Ausklinkung    des Schaltmechanismus bewirkt. Der  Abstand der beiden Hebel     untereinander    und     damit     ,die     Grundeinstellung    ist zweckmässig durch eine  Schraube einstellbar, während die Einstellung im  Betrieb z.

   B. über eine in dem einen Hebel ange  brachte     Kurvenscheibe    oder Stellschraube erfolgen  kann.     Zweckmässigerweise    liegt der eine Hebel mit  einem     Ansatz    auf einer Druckdose des     Temperatur-          fühlorgans    auf und     wirkt    bei Ausdehnung der Druck  dose auf den zweiten Hebel ein und schwenkt diesen  aus dem Bereich der     Verklinkungsnase.     



  Weitere Einzelheiten eines     Ausführungsb.eispieles     der Erfindung sind aus .der Zeichnung ersichtlich,  die den grundsätzlichen Aufbau darstellt und auf  die im folgenden Bezug genommen ist. Der     Tempe-          raturbegrenzungsschalter    ist .in     einem    mit 1 ange  deuteten Gehäuse untergebracht. Aus dem Gehäuse  ragt     lediglich    .an einer Seite :ein     Handbedienungs-          organ    2 und en einer anderen Seite das     Temperatur-          fühlorgan    3 heraus.

   Als     Temperaturfühlorgan    ist bei  diesem Beispiel eine nicht besonders dargestellte  Röhre vorgesehen, in der sich eine Flüssigkeit mit  grossem     Wärmeausdehnungskoeffizienten    befindet.  Die Röhre steht mit einer Druckdose 4 in Ver  bindung, die die Temperaturerhöhung in dem       Wärmefühlorgan    in eine Bewegung umwandelt und  auf den Ansatz 5 des     Hebels    6 überträgt: Der  Hebel 6 ist zusammen mit einem zweiten Hebel 7  im Punkte 8 schwenkbar gelagert, und die beiden      Hebel 6     und    7     bilden        zusammen        ein    Scherenhebel  system.

   Der Abstand der beiden Hebel 6 und 7  ist durch ein Organ 9 einstellbar, das aus einer mit  einem Rand 10 versehenen Schraube 11 besteht,  in die eine     Stellschraube    12 eingesetzt ist. Die  Schraube 12 dient     zur        -Grundeinstellung    bei der       Fertigung    sowie     zum    Ausgleich der Fertigungs  toleranzen und wird danach in der     Schraube    11  befestigt, z.

       B.    durch     Verlacken.    Die Schraube 11  ist in dem Hebel 7 drehbar, so     dass    der Abstand der  beiden Hebel und damit die     Ansprecliempfindlich-          keit    des gesamten Schalters einstellbar ist. Auf dem  Rand 10 ist ausserdem noch eine Skala angebracht,  die so geeicht     igt,        d'ass        isie        zusiammen    mit     einer    Nase  13 des Hebels 7 die     eingestellte        Ansprechtempe-          ratur    anzeigt.

   Um die Hebel 6 und 7     immer    auf       gegenseitigem    Anschlag     zusammenzuhalten;    ist eine  Feder 14 vorgesehen. Ausserdem ist     eine    Feder 15  vorhanden, die einerseits an dem Hebel 7 und ander  seits an dem Schaltmechanismus 16 befestigt ist und  somit auf den Hebel 7 gegen     die        Auslöserichtung     einwirkt. Der     Schaltanechanismus    16;. der in bekann  ter Weise aufgebaut sein kann, besitzt     eine    Klinken  nase 17, die sich ,auf einem Teil 18 des Hebels 7  abstützt. In der Zeichnung ist der Schalter im ein  geschalteten Zustand .gezeigt.

   Zwei     gleichartige,          hintereinanderliegende        Anschlussklemmen    19     sind        an     den     Kontaktstellen    20     .durch    eine Kontaktbrücke 21       miteinander    verbunden.  



  Bei Erwärmung der Flüssigkeit im     Temperatur-          fühlorgan    dehnt sich die Druckdose     in    Richtung des  Pfeiles 22 aus, und die Bewegung     wird        durch    den  Ansatz 5 .des Hebels 6 über das     Stellglied    9 auf den  Hebel 7 übertragen.

   Erreicht die Temperatur und  damit die Bewegung entsprechend der     Einstellung          mit    dem     Stellorgan    9 eine     bestimmte.        Grösse,    so     wird     die     Verklinkung    zwischen der Nase 17 und dem  Teil 18 gelöst, und der     Schaltmechanismus    geht  unter der Wirkung eines nicht dargestellten Kraft  speichers in die     Aus-Stellung.    Dabei wird die Kon  taktbrücke 21 durch die     Schaltstange    24     in        Richtung     des Pfeiles 23 angehoben und     unterbricht    dadurch  ,

  die Verbindung zwischen den     Klemmen.    19. Gleich  zeitig geht .das Handbedienung     sorgan    2     des    Schalt       mechanismus    in die gestrichelt dargestellte Lage. Ist  ,die Temperatur wieder abgesunken, so dass sich die  Flüssigkeit in dem     Fühlorgan    wieder zusammenge  zogen hat, so     kann    die     Einschaltung    durch Betäti  gung des     Handbedienungsorganes    2 wieder erfolgen.  



  Die Schaltstange 24 kann, wie     in    .der Zeichnung  gestrichelt dargestellt, noch verlängert sein. Dadurch  lassen sich noch zusätzliche Kontakte 25, 26,. die  beispielsweise als     Signalkontakte    dienen, schalten.  



  Die Verwendung     eines        Schaltmeehanismus    ist in  sofern -günstig, als     ein,    solcher     verhältnismässig    ein  fach und entsprechend     billig    hergestellt werden kann.       Ausserdem    kann man durch eine     Zweifachunterbre-          chungeine    sehr hohe Schaltleistung erzielen. Schliess  lich     kann    man mehrere     Stromkreise    schalten. Die       erforderlichen    Kontakte sind dabei     nebeneinander       oder übereinander angeordnet.

   Ausserdem ist das  verwendete     Scherenhebelsystem        verhältnismässig    ein  fach aufgebaut, in der Herstellung entsprechend  billig und gestattet eine genaue Fertigungseinstellung  sowie eine gute Zugänglichkeit für das     Betriebs-          einstellungsorgan.    Durch die     Stellung    des     Handbe-          dienungsorgans    ist die     Schaltstellung    von aussen stets  erkennbar.  



  Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf das  dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern     umfasst     auch Lösungen, bei denen einzelne     Teile    anders  ausgeführt sind. So ist es beispielsweise möglich, dass  das     Temperaturfühlorgan    aus einer     Bimetall-anord-          nung    besteht. Ebenso kann das     .Stehorgan    eine Kur  venscheibe sein. Schliesslich können die Einstell  organe für die Grundeinstellung und für die Be  triebseinstellung in dem einen Hebel     unabhängig    von  einander angebracht     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Temperaturb.egrenzungsschalter, insbesondere für Heisswassergeräte und Zentralheizungskessel, mit einem Temperaturfühlorgan, das: einen Schaltmecha nismus steuert, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus (16) mit einem handbetätigten Bedienungsorgan (2) versehen ist, und @dass die Ver bindung zwischen dem Schaltmechanismus und dem Temperaturfühlorgan (3) durch ein Scherenhebel system (6, 7) erfolgt, das in einem Punkte (8) :
    gelagert ist und von dem ein Hebel (6) das Temperaturfühl- organ @(3) abtastet und der andere Hebel (7) die Ausldinkung des Schaltmechanismus (16) bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Hebel (6, 7) untereinander und damit :
    die Grundeinstellungdurch eine Sehrabe (12) ein- stellbar ist, während zur Einstellung im Betrieb eine in dem Hebel (7) angebrachte Kurvenscheibe oder Stellschraube,(11) vorhanden ist.
    2. Temperaturbegrenzungsschialter nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Hebel (6) mit einem Ansatz (5) auf einer Druckdose (4) des Temperaturfühlorgans (3) aufliegt und bei Ausdehnung der Druckdose über das Stehorgan @(9) auf den zweiten Hebel (7) ein- wirkt und diesen aus dem Bereich der Verklinkungs- nasse (17) schwenkt.
    3.. Tempenaturbegrenzungsschalter nach Patent- anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (6, 7) gegeneinander und. (der Hebel (7) gegen die Auslöserichtung gefedert ist (14 und 15).
    4. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,. dass das Bedienungsorgan (2) des Schaltmechanismus die Schaltstellung nach aussen hin anzeigt. 5. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schaltstange (24) ausser den Kontakten (20, 21) zusätzliche Kontaktkombi nationen steuerbar sind.
    6. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch .und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rand des Stirn rades (11) und der Nase (13) Einstellmarkierungen angebracht sind.
CH429064A 1963-04-08 1964-04-06 Temperaturbegrenzungsschalter CH416794A (de)

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DEL0044591 1963-04-08

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AT246294B (de) 1966-04-12

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