CH416794A - Temperaturbegrenzungsschalter - Google Patents
TemperaturbegrenzungsschalterInfo
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- H05B1/00—Details of electric heating devices
- H05B1/02—Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
- H05B1/0202—Switches
- H05B1/0208—Switches actuated by the expansion or evaporation of a gas or liquid
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Description
Temperaturbegrenzungsschalter Die Erfindung betrifft einen Temperaturbegren- zungsschalter,der, insbesondere für Heisswassergeräte und für die Heizkessel von Zentralheizungen gedacht ist. Bei solchen Geräten ist meistens ein Tempe- raturregelschalter vorgesehen, der auf eine bestimmte Temperatur einstellbar ist.
Der Regelschalter schaltet die Wärmezufuhr beim Erreichen einer bestimmten oberen Grenztemperatur aus und bei einer zweiten, niedrigeren Temperatur wieder ein.
.Für den Fall, dass ein. Defekt an dem Regelschalter auftritt, ist zusätzlich noch ein Temperaturbegrenzungslschalter vorgeschrieben, der auf eine Temperatur eingestellt werden muss, die oberhalb der oberen Grenztempe- ratur des Regelschalters liegt.
Es sind bereits Temperaturbegrenzungsschalter bekannt, bei denen ein Temperaturfühlorgan auf einen Mikroschalter einwirkt und beim Erreichen einer bestimmten Temperatur die Ausschaltung des Mikroschalters bewirkt. Der Mikroschalter ist so an geordnet, dass er auch bei Temperaturrückgang nicht wieder von selbst einschaltet, sondern von Hand ein geschaltet werden muss, wenn der Defekt am Regel schalter,
der zur Auslösung des Temperaturbegren- zungsschalters führte, behoben ist. Diese Temperatur- begrenzungsschalter haben jedoch verschiedene Nach teile. So ist der verwendete Mikroschalter im .all gemeinen sehr teuer, und ausserdem ist die Schalt leistung des Mikroschalters begrenzt. Da der gesamte Temperaturbegrenzer in einem Gehäuse unterge bracht ist, lässt sich die Schaltstellung des Mikro- Schalters nicht erkennen.
Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Auf gabe gemacht, einen Temperaturbegrenzungsschalter zu schaffen, bei dem ein Tenperaturfühlorgan einen Schaltmechanismus steuert. Die Nachteile bekannter Temperaturbegrenzungsschalter wenden erfindungs- gemäss dadurch vermieden, dass der Schaltmechanis mus mit .einem handbetätigten Bedienungsorgan ver sehen ist, und dass die Verbindung zwischen dem Schaltmechanismus und dem Temper.aturfühlorgan durch ein Scherenhebalsystem erfolgt, das in einem Punkte ;
gelagert ist und von dem ein Hebel das Temperaturfühlorgan abtastet und der andere Hebel die Ausklinkung des Schaltmechanismus bewirkt. Der Abstand der beiden Hebel untereinander und damit ,die Grundeinstellung ist zweckmässig durch eine Schraube einstellbar, während die Einstellung im Betrieb z.
B. über eine in dem einen Hebel ange brachte Kurvenscheibe oder Stellschraube erfolgen kann. Zweckmässigerweise liegt der eine Hebel mit einem Ansatz auf einer Druckdose des Temperatur- fühlorgans auf und wirkt bei Ausdehnung der Druck dose auf den zweiten Hebel ein und schwenkt diesen aus dem Bereich der Verklinkungsnase.
Weitere Einzelheiten eines Ausführungsb.eispieles der Erfindung sind aus .der Zeichnung ersichtlich, die den grundsätzlichen Aufbau darstellt und auf die im folgenden Bezug genommen ist. Der Tempe- raturbegrenzungsschalter ist .in einem mit 1 ange deuteten Gehäuse untergebracht. Aus dem Gehäuse ragt lediglich .an einer Seite :ein Handbedienungs- organ 2 und en einer anderen Seite das Temperatur- fühlorgan 3 heraus.
Als Temperaturfühlorgan ist bei diesem Beispiel eine nicht besonders dargestellte Röhre vorgesehen, in der sich eine Flüssigkeit mit grossem Wärmeausdehnungskoeffizienten befindet. Die Röhre steht mit einer Druckdose 4 in Ver bindung, die die Temperaturerhöhung in dem Wärmefühlorgan in eine Bewegung umwandelt und auf den Ansatz 5 des Hebels 6 überträgt: Der Hebel 6 ist zusammen mit einem zweiten Hebel 7 im Punkte 8 schwenkbar gelagert, und die beiden Hebel 6 und 7 bilden zusammen ein Scherenhebel system.
Der Abstand der beiden Hebel 6 und 7 ist durch ein Organ 9 einstellbar, das aus einer mit einem Rand 10 versehenen Schraube 11 besteht, in die eine Stellschraube 12 eingesetzt ist. Die Schraube 12 dient zur -Grundeinstellung bei der Fertigung sowie zum Ausgleich der Fertigungs toleranzen und wird danach in der Schraube 11 befestigt, z.
B. durch Verlacken. Die Schraube 11 ist in dem Hebel 7 drehbar, so dass der Abstand der beiden Hebel und damit die Ansprecliempfindlich- keit des gesamten Schalters einstellbar ist. Auf dem Rand 10 ist ausserdem noch eine Skala angebracht, die so geeicht igt, d'ass isie zusiammen mit einer Nase 13 des Hebels 7 die eingestellte Ansprechtempe- ratur anzeigt.
Um die Hebel 6 und 7 immer auf gegenseitigem Anschlag zusammenzuhalten; ist eine Feder 14 vorgesehen. Ausserdem ist eine Feder 15 vorhanden, die einerseits an dem Hebel 7 und ander seits an dem Schaltmechanismus 16 befestigt ist und somit auf den Hebel 7 gegen die Auslöserichtung einwirkt. Der Schaltanechanismus 16;. der in bekann ter Weise aufgebaut sein kann, besitzt eine Klinken nase 17, die sich ,auf einem Teil 18 des Hebels 7 abstützt. In der Zeichnung ist der Schalter im ein geschalteten Zustand .gezeigt.
Zwei gleichartige, hintereinanderliegende Anschlussklemmen 19 sind an den Kontaktstellen 20 .durch eine Kontaktbrücke 21 miteinander verbunden.
Bei Erwärmung der Flüssigkeit im Temperatur- fühlorgan dehnt sich die Druckdose in Richtung des Pfeiles 22 aus, und die Bewegung wird durch den Ansatz 5 .des Hebels 6 über das Stellglied 9 auf den Hebel 7 übertragen.
Erreicht die Temperatur und damit die Bewegung entsprechend der Einstellung mit dem Stellorgan 9 eine bestimmte. Grösse, so wird die Verklinkung zwischen der Nase 17 und dem Teil 18 gelöst, und der Schaltmechanismus geht unter der Wirkung eines nicht dargestellten Kraft speichers in die Aus-Stellung. Dabei wird die Kon taktbrücke 21 durch die Schaltstange 24 in Richtung des Pfeiles 23 angehoben und unterbricht dadurch ,
die Verbindung zwischen den Klemmen. 19. Gleich zeitig geht .das Handbedienung sorgan 2 des Schalt mechanismus in die gestrichelt dargestellte Lage. Ist ,die Temperatur wieder abgesunken, so dass sich die Flüssigkeit in dem Fühlorgan wieder zusammenge zogen hat, so kann die Einschaltung durch Betäti gung des Handbedienungsorganes 2 wieder erfolgen.
Die Schaltstange 24 kann, wie in .der Zeichnung gestrichelt dargestellt, noch verlängert sein. Dadurch lassen sich noch zusätzliche Kontakte 25, 26,. die beispielsweise als Signalkontakte dienen, schalten.
Die Verwendung eines Schaltmeehanismus ist in sofern -günstig, als ein, solcher verhältnismässig ein fach und entsprechend billig hergestellt werden kann. Ausserdem kann man durch eine Zweifachunterbre- chungeine sehr hohe Schaltleistung erzielen. Schliess lich kann man mehrere Stromkreise schalten. Die erforderlichen Kontakte sind dabei nebeneinander oder übereinander angeordnet.
Ausserdem ist das verwendete Scherenhebelsystem verhältnismässig ein fach aufgebaut, in der Herstellung entsprechend billig und gestattet eine genaue Fertigungseinstellung sowie eine gute Zugänglichkeit für das Betriebs- einstellungsorgan. Durch die Stellung des Handbe- dienungsorgans ist die Schaltstellung von aussen stets erkennbar.
Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern umfasst auch Lösungen, bei denen einzelne Teile anders ausgeführt sind. So ist es beispielsweise möglich, dass das Temperaturfühlorgan aus einer Bimetall-anord- nung besteht. Ebenso kann das .Stehorgan eine Kur venscheibe sein. Schliesslich können die Einstell organe für die Grundeinstellung und für die Be triebseinstellung in dem einen Hebel unabhängig von einander angebracht sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Temperaturb.egrenzungsschalter, insbesondere für Heisswassergeräte und Zentralheizungskessel, mit einem Temperaturfühlorgan, das: einen Schaltmecha nismus steuert, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaltmechanismus (16) mit einem handbetätigten Bedienungsorgan (2) versehen ist, und @dass die Ver bindung zwischen dem Schaltmechanismus und dem Temperaturfühlorgan (3) durch ein Scherenhebel system (6, 7) erfolgt, das in einem Punkte (8) :gelagert ist und von dem ein Hebel (6) das Temperaturfühl- organ @(3) abtastet und der andere Hebel (7) die Ausldinkung des Schaltmechanismus (16) bewirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Hebel (6, 7) untereinander und damit :die Grundeinstellungdurch eine Sehrabe (12) ein- stellbar ist, während zur Einstellung im Betrieb eine in dem Hebel (7) angebrachte Kurvenscheibe oder Stellschraube,(11) vorhanden ist.2. Temperaturbegrenzungsschialter nach Patent- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Hebel (6) mit einem Ansatz (5) auf einer Druckdose (4) des Temperaturfühlorgans (3) aufliegt und bei Ausdehnung der Druckdose über das Stehorgan @(9) auf den zweiten Hebel (7) ein- wirkt und diesen aus dem Bereich der Verklinkungs- nasse (17) schwenkt.3.. Tempenaturbegrenzungsschalter nach Patent- anspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (6, 7) gegeneinander und. (der Hebel (7) gegen die Auslöserichtung gefedert ist (14 und 15).4. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet,. dass das Bedienungsorgan (2) des Schaltmechanismus die Schaltstellung nach aussen hin anzeigt. 5. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch und den Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Schaltstange (24) ausser den Kontakten (20, 21) zusätzliche Kontaktkombi nationen steuerbar sind.6. Temperaturbegrenzungsschalter nach Patent anspruch .und den Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rand des Stirn rades (11) und der Nase (13) Einstellmarkierungen angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0044591 | 1963-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH416794A true CH416794A (de) | 1966-07-15 |
Family
ID=7270755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH429064A CH416794A (de) | 1963-04-08 | 1964-04-06 | Temperaturbegrenzungsschalter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT246294B (de) |
| CH (1) | CH416794A (de) |
| NL (1) | NL6403762A (de) |
-
1964
- 1964-04-02 AT AT288464A patent/AT246294B/de active
- 1964-04-06 CH CH429064A patent/CH416794A/de unknown
- 1964-04-08 NL NL6403762A patent/NL6403762A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6403762A (de) | 1964-10-09 |
| AT246294B (de) | 1966-04-12 |
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