CH416800A - Schaltungsanordnung zur elektronischen Regelung von Motoren - Google Patents
Schaltungsanordnung zur elektronischen Regelung von MotorenInfo
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- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
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- H02P7/28—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices
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- H02P7/29—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices controlling armature supply only using pulse modulation
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Description
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Schaltungsanordnung zur elektronischen Regelung von Motoren Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur elektronischen Regelung von Motoren, insbesondere von Kleingleichstrommotoren, welche Motoren eine Solldrehzahl auch bei schwankender Belastung und Spannung beibehalten müssen, mit Auswertung der Drehzahl! mittels gekoppeltem Wechselspannungs- generator und Transistorregelverstärker. Ein Anwendungsgebiet ist für solche Motoren, z. B. der Bandbetrieb, in Reporter-Magnettongeräten.
Neben mechanischen Fliehkraftreglern und elek- trischen Fliehkraftkentaktreglem, die recht unsicher arbeiten und zum Teil mit erheblichen Leistungsverlusten behaftet sind, werden auch elektronische Regelschaltungen verwendet. Wegen des Raum-, Spannungs- und Leistungsbedarfes sind Elektronenröhren, z. B. für den oben angegebenen Verwen- dungszweck, ungeeignet, und es werden ausschliesslich Transistoren verwendet. Die Ausnützung der Drehzahl erfolgte bisher durch einen mit dem Motor fest gekoppelten Generator (z. B. Polrad), der eine Wechselspannung einer der Drehzahl proportionalen Frequenz abgibt.
Diese Wechselspannung wird in einer Vergleichsschaltung mit einer frequenzkonstan- ten Wechselspannung oder einem frequenzkonstanten Schwingkreis (Diskriminator) verglichen und die entstehenden, den Frequenzschwankungen proportionalen Spannungen werden verstärkt und dteuern den Widerstand eines in Reihe mit dem Motor liegenden Leistungstransistors. Da die Diskriminatorkreise sehr breit sind, ist die ausnützbare Spannung sehr klein und erfordert viele Verstärkerstufen,
die durch ihre eigene Unkonstanz Fehler verursachen. Ein Vergleich mit einer frequenzkonstanten Vergleichsfrequenz erfordert einen stabilen Generator, der schwer zu realisieren ist und erheblichen Raumaufwand hat. Die Genauigkeit ist also bei diesen Schaltungen entweder gering oder der Aufwand und Raum- und Leistungsbedarf ist gross, was bei kleinen Geräten unerwünscht ist.
Die Aufgabe, mit geringstem Aufwand eine empfindliche Regelung zu schaffen, die mit wenigen unempfindlichen Bauelementen auskommt, wird dadurch gelöst, dass die der Drehzahl frequenzpro- portionale Wechselspannung einem Hochpass zugeführt wird, dessen Arbeitspunkt auf der geraden Flanke liegt, und die an der Induktivität des Hochpasses liegende Wechselspannung gleichgerichtet und dem als Gleichstromverstärker ausgebildeten Regelverstärker zugeführt wird.
Um die Bauteile besonders klein zu halten und eine hohe Genauigkeit zu erzielen, wird die Frequenz der Wechselspannung zweckmässig möglichst hoch gewählt. Da aus Raum- und Leistungsgründen (Erzeugung hinreichend hoher Amplituden ohne zu starke, Belastung des Motors) die Frequenz des Generators nicht beliebig hoch gewählt werden kann, wird der Hochpass zweckmässig auf eine Harmonische der abgegebenen Frequenz dimensioniert. Die Grundfrequenz wird durch den Hochpass stark gedämpft, weil sie z. B. im Sperrbereich liegt, und nur die gewünschte Oberwelle wird wirksam.
Eine weitere Erhöhung der Genauigkeit kann durch mehrgliedrige Hochpässe und Einführung einer Mitkopplung in den Verstärker erzielt werden.
Die Regeleigenschaften hinsichtlich der Abhängigkeit von der Batteriespannung und von der Belastung kann noch weiter verbessert werden, wenn die Grenz- frequenz des Hochpasses von diesen Faktoren abhängig gemacht wird. Dies lässt sich z.
B. durch eine Vormagnetisierung des Kernes der Hochpassspule erreichen, die die Induktivität entsprechend des durch die Vormagnetisierungs.spule fliessenden Stromes verringert.
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Ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung ist in der Figur dargestellt und im folgenden näher beschrieben:
In Serie zu dem Motor M ist die Emitter- Kollek- torstrecke eines Transistors T2 geschaltet. Auf der Achse des Motors sitzt ein Polrad P, welches mit umläuft und in der Abnehmerspule A eine Wechselspannung induziert, deren Frequenz von der Motordrehzahl abhängig ist.
Diese Wechselspannung wird einem Hochpass, bestehend aus Lo und Cl, zugeführt. Die Spanung an La wird über einen Gleichrichter GI einem Transistor Ti als Steuerspannung zugeführt. Der Kondensator C2 dient zur Siebung. Damit liegt eine der Drehzahl proportionale Gleichspannung zwischen Basis und Emitter des Transistors T1. Eine hohe
Empfindlichkeit wird z. B. durch Verwendung der dritten Harmonischen, d. h. durch Abstimmung des Kreises La, Cl auf diese Frequenz, erreicht. Die Transistoren T1 und T2 sind über R3 Gleichstrom gekoppelt.
Dadurch entsteht zwischen Emitter und Kollektor des Transistors T2 ein Spannungsabfall, der mit steigender Frequenz, also steigender Motordrehzahl, höher wird. Durch Einstellung der Verstärkung auf einen solchen Wert, dass die Spannungs- minderung am Motor ausreicht, um die Drehzahl um den gleichen Betrag zu vermindern, der zur Erzeugung des Regelwertes führte, kann die Drehzahl gut konstant gehalten werden.
Der Verstärker weist eine Mitkopplung auf, die durch Rückführung einer Teilspannung, die an einer Anzapfung des Spannungsteilwiderstandes R4 abgenommen wird, über den Entkopplungswiderstand R5 zur Basis des Transistors T1 erfolgt.
Durch entsprechende Wahl von R5 kann die Drehzahl des Motors in einem bestimmten Bereich unabhängig von der Batteriespannung gemacht werden. Der Regelbereich ist neben der erforderlichen Motorspannung einerseits durch die zulässige Kollektorspannung und anderseits durch die Kollektorspannung begrenzt.
Zur Verbesserung der Regeleigenschaften wird die Grenzfrequenz des Hochpasses Lo, Cl in Ab- hängigkeit von der Batteriespannung, von der Belastung oder auch von beiden zusammen verändert. Das kann durch eine Vormagnetisierung des Kernes K bewirkt werden, die die Induktivität der Hochpassspule La verringert.
Neben der Möglichkeit, zum Ausgleich von Belastungsschwankungen einfach die Vormagnetisie- rungsspule in Serie zum Motor in den Stromkreis einzuschalten, hat vor allem die. dargestellte Mög- lichkeit Bedeutung. Bei) Spannungsschwankungen wird, bedingt durch die Regelschaltung, die Span- nung am Transistor T2 wesentlich stärker .schwanken als am Motor.
Die beiden Vorrnagneti!sierungs- wi'cklungen L,1 und Lv.2 sind gegeneinander geschal- tet. Die Amperewindungszahl von Lvl soll grösser sein als die von Lot, damit sich die magnetischen Felder nicht völlig aufheben. Sinkt z. B. die Batterie- spannung, so wird der Strom durch Lot geringer, durch LVl bleibt er annähernd konstant.
Die resultierende Vormagnetisnerung wird also ansteigen, die Indüktivität von La geringer werden und die Regelspannung damit ebenfalls. Durch den Kondensator C3 sollen Regelschwingungen unterdrückt werden.
Die Kompensation des Temperaturganges des Transistorverstärkers kann durch temperaturabhängige Kollektorwiderstände erfolgen, wie bei R2 angedeutet ist. Besonders sorgfältig ist in dieser Hinsicht der Transistor T1 zu kompensieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schaltungsanordnung zur elektronischen Regelung von Motoren, insbesondere von Kleingleichstrom- motoren, die eine Soll-Drehzahl!, auch bei schwankender Belastung und Spannung beibehalten müssen, mit Auswertung der Drehzahl mittels gekoppeltem Wechselspannungsgenerator und Transistorverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass die der Drehzahl, fre- quenzproportionale Wechselspannung einem Hochpass zugeführt wird, dessen Arbeitspunkt auf der geraden Flanke liegt,und dass die an der Induktivität des Hochpasses liegende Wechselspannung gleichgerichtet und dem als Gleichstromverstärker ausgebildeten Regelverstärker zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochpass auf eine Oberwelle, vorzugsweise die dritte des Wechsel- spannungsgenerators abgestimmt ist und, der Wechselspannungsgenerator diese Oberwelle bevorzugt erzeugt. 2.Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzfrequenz des Hochpasses durch eine Vormagnetisierung der Induktivität veränderlich ist, und d'ass die Vormagneti- sierung abhängig von der Batteriespannung und/Oder der mechanischen Belastung des Motors ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD17182861 | 1961-01-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH416800A true CH416800A (de) | 1966-07-15 |
Family
ID=5491809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH941261A CH416800A (de) | 1961-01-24 | 1961-08-11 | Schaltungsanordnung zur elektronischen Regelung von Motoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH416800A (de) |
-
1961
- 1961-08-11 CH CH941261A patent/CH416800A/de unknown
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