CH416806A - Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter - Google Patents

Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter

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Publication number
CH416806A
CH416806A CH311764A CH311764A CH416806A CH 416806 A CH416806 A CH 416806A CH 311764 A CH311764 A CH 311764A CH 311764 A CH311764 A CH 311764A CH 416806 A CH416806 A CH 416806A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spark gap
magnets
surge arresters
plate electrodes
electrodes
Prior art date
Application number
CH311764A
Other languages
English (en)
Inventor
Koch Gerhard
Claus Dr Waehnert
Original Assignee
Hermsdorf Keramik Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hermsdorf Keramik Veb filed Critical Hermsdorf Keramik Veb
Publication of CH416806A publication Critical patent/CH416806A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/02Means for extinguishing arc
    • H01T1/04Means for extinguishing arc using magnetic blow-out

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Löschfunkenstrecke      für      Überspannungsableiter      Die      Erfindung   betrifft eine    Löschfunkenstrecke   für    überspannungsableiter   mit einem System    oxyd-      keramischer   Magnete und einer Mehrzahl von Plattenelektroden in horizontaler Anordnung. 



  Es ist bekannt,    Funkenstreckenanordnungen   mit    einem      geringen      Elektrodenabstand   und einem magnetischen Feld so auszubilden, dass aus den Elektroden    gebild--te   Haupt- und    Hilfsfunkenstrek-      ken      in   eine Ebene zu    liegen   kommen und von dem magnetischen Feld in entgegengesetzten    Richtungen   durchsetzt werden. Die Anordnung arbeitet    zur   Erzeugung des Magnetfeldes    mit   einer    Spuleneinrich-      tung   und kann bei hohen    überschlagsspannungen   mit Folgeströmen von 300 bis 500    Amp.   keine Verwendung finden.

   In solchen    Fällen   haben sich im    zunehmenden   Masse    permanentmagnetische      Blas-      einrichtungen,   insbesondere Einrichtungen auf der Grundlage von    oxydkeramlschen   Magneten eingeführt. Es ist z.

   B. bekannt, Permanentmagnete in    Ring-   oder Scheibenform auszubilden und sie auf bzw. innerhalb    einer   oder mehrerer besonders gestalteter Elektroden unterzubringen.    Durch   unterschiedliche    Ausbildung,des   Magnetfeldes, teils axial, teils radial in bezug auf die Längsachse der Funkenstrecke verlaufend, ist versucht worden, die Wirksamkeit derartiger Anordnungen noch    weiter   zu    verbessern.      Die   Wirkung solcher Magnete    besteht   darin, dass das magnetische    Feld   den Lichtbogen    ver-      längert   und in eine    Löschkammer   treibt, was    dazu   beiträgt,

   den von der Netzspannung    getriebenen      Fol-      gestrom   zu begrenzen. Bei der Ausbildung von Vielfachfunkenstrecken hat es sich bei horizontalen Anordnungen als nachteilig herausgestellt, den Lichtbogen benachbarter Trennstellen in der    gleichen   Richtung    auszulenken.   Solche Anordnungen begünstigen das Zusammenwachsen    entstehender   Teillichtbögen an den Enden der Löschkammer. Schliesslich werden intensive Kühlung des Lichtbogens an der    Löschkam-      merwand   und    optimale   Dehnung dadurch behindert, dass die Teillichtbögen    beiderseits   der    Löschkammer-      wand   als parallele Leiter brennen und sich gegenseitig abstossen.

   Die    Permanentmagnete,   dadurch in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt, sind darüber hinaus besonders bei hohen Strömen von der Gefahr der    Ent-      magnetisierung      bedroht.   



  Der    Erfindung   liegt die Aufgabe zugrunde, eine Löschfunkenstrecke zu    entwickeln,   die die    Nachteile      bekannter   Anordnungen    vermeidet.   Sie    ermöglicht   eine solche Ausbildung von Magneten und Elektroden, dass die Lichtbögen benachbarter    Trennstellen   nicht    zusammenwachsen,   eine    Entmagnetisierung   der    )Permanentmagneten   verhindert wird und die Elektroden zu einer    Vielfachfunkenstrecke      zusammengefasst   werden.

   Die    erfindungsgemässe   Löschfunkenstrecke ist dadurch    gekennzeichnet,      dass   in dem System mehrere    segmentartig   ausgebildete Magnete wechselnder    Magnetisierungsrichtung      in,      einer   Ebene    zusümmenge.-      fasst   und die einzelnen Magnete durch    dia-   oder    paramagnetische      Metallschichten      abgeschirmt   sind und die    Rhombenform      aufweisenden      Plattenelektro-      den   eine    Vielfachfunkenstrecke      bilden.   



  Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Metallschicht ;so auszubilden, dass sie eine    Vorionisierung   ,der Funkenstrecken gestatten. 



  Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten    Ausführungsbeispieles   erläutert. 



  Rhombische, an den Ecken abgerundete Plattenelektroden 1 sind in horizontaler Ebene in einem keramischen Grundkörper 2 so angeordnet, dass sie mit ihren Spitzen gegeneinander zu liegen kommen und eine    Vselfachfunkenstrecke   bilden. Durch    Teilung   der Elektrode und Anordnung    verstellbarer   Elemente ist es möglich, die Schlagweite zwischen zwei benach- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

    barten   Elektroden zum Zwecke der    Einstellung   einer    bestimmten      Ansprechspannung      zu      regulieren.      Die      überschlagstrecken      zwischen   den Elektroden    sind   vom magnetischen Fluss,

   ausgehend von den    segment-      artig   ausgebildeten, vertikal magnetisierten Magneten 3, in    vertikaler   Richtung so    durchgesetzt,   dass der Fusspunkt des Lichtbogens von der    Ansprechstelle   auf den Elektroden weggetrieben wird. Durch die Wirkung.der Magnete wird der Lichtbogen gedehnt, und    iseine      Fusspunkte   werden an die    in   radialer Richtung zeigenden    Endspitzen   der    geteilten   Elektroden getrieben.    Anschliessend   wird ,der Lichtbogen gegen die kühlende    Löschkammerwand   4 gedrückt.

   Dabei bietet die    Verwendung,der      erfindungsgemäss   ausgebildeten    Magnetsegmente   den Vorteil, die    Richtung   des    magnetischen   Flusses in    benachbarten      Trennstellen   umzukehren und damit die Lichtbögen in entgegengesetzter Richtung    auszulenken.   Zum Schutz gegen die    entmagnetisierenden      Einflüsse   der    Lichtbogeneigen-      felder   sind die Magnete auf der den Lichtbögen zugewandten Seite    mit      dia-   oder    paramagnetischen   Metallschichten 5 versehen. Die Schicht kann z.

   B. aus Kupfer, Messing oder    Aluminium   bestehen und entspricht in ihrer Dicke    mindestens   der    Eindringtiefe   der durch den magnetischen    Wechselfluss      in   der    Metallschicht      induzierten   Wirbelströme. Vorteilhaft ist es, die    Metallschichten   auf den Magneten    einer      Teilfunkenstrecke   in geeigneter Weise    mit   einer der beiden Elektroden elektrisch leitend zu verbinden und die sich dadurch ergebende elektrische Feldverteilung zur    Vorionisierung   der    Funkenstrecke   auszunutzen.

   Wenn die    oxydkeramischen   Magnetsegmente in be-    kannter   Weise    zur      Potentialsteuerung   der Gesamtfunkenstrecke benutzt werden, kann die Metallschicht 5    .schliesslich   auch zur    Steuerstromzuführung   zu den Magneten    benutzt      werden.   



     Natürlich   können auch mehrere solcher    Vielf.ach-      funkenstrecken   übereinander und    in   Reihe geschaltet angeordnet wenden, wobei die zwischen zwei Vielfachfunkenstrecken liegenden Magnetsegmente aus Gründen verringerter Bauhöhe nur einmal vorhanden zu sein brauchen.    Alle      ummittelbar      :senkrecht      überein-      anderlüegenden   Magnete    sind      :in   gleicher    Richtung      magnetisiert,   ein Umstand, der sich    günstig   auf das Magnetfeld    bzw.   die Grösse der zu verwendenden Magnete auswirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Löschfunkenstrecke für überspannungsableiter mit einem System oxydkeramischer Magnete und einer Mehrzahl von Plattenelektroden in horizontaler Anordnung, dadurch gekennzeichnet, dass in dem System mehrere segmentarti;g ausgebildete Magnete wechselnder Magnetisierungsrichtung in einer Ebene zusammengefasst und die einzelnen Magnete ;
    durch dia- oder paramagnetische Metallschichten abgeschirmt sind und .die Rhombenform aufweisenden Plattenelektroden eine Vielfachfunkenstrecke bilden. UNTERANSPRUCH Löschfunkenstrecke nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die elektrisch leitende Verbindung der abschirmenden Metallschichten niit den Plattenelektroden zum Zwecke der Vorionisierung.
CH311764A 1964-01-15 1964-03-11 Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter CH416806A (de)

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DD10241164 1964-01-15

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CH416806A true CH416806A (de) 1966-07-15

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ID=5478057

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CH311764A CH416806A (de) 1964-01-15 1964-03-11 Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5424703A (en) * 1992-05-08 1995-06-13 The Electrodyne Company, Inc. Magnetization of permanent magnet strip materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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