CH416806A - Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter - Google Patents
Löschfunkenstrecke für ÜberspannungsableiterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
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Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter Die Erfindung betrifft eine Löschfunkenstrecke für überspannungsableiter mit einem System oxyd- keramischer Magnete und einer Mehrzahl von Plattenelektroden in horizontaler Anordnung.
Es ist bekannt, Funkenstreckenanordnungen mit einem geringen Elektrodenabstand und einem magnetischen Feld so auszubilden, dass aus den Elektroden gebild--te Haupt- und Hilfsfunkenstrek- ken in eine Ebene zu liegen kommen und von dem magnetischen Feld in entgegengesetzten Richtungen durchsetzt werden. Die Anordnung arbeitet zur Erzeugung des Magnetfeldes mit einer Spuleneinrich- tung und kann bei hohen überschlagsspannungen mit Folgeströmen von 300 bis 500 Amp. keine Verwendung finden.
In solchen Fällen haben sich im zunehmenden Masse permanentmagnetische Blas- einrichtungen, insbesondere Einrichtungen auf der Grundlage von oxydkeramlschen Magneten eingeführt. Es ist z.
B. bekannt, Permanentmagnete in Ring- oder Scheibenform auszubilden und sie auf bzw. innerhalb einer oder mehrerer besonders gestalteter Elektroden unterzubringen. Durch unterschiedliche Ausbildung,des Magnetfeldes, teils axial, teils radial in bezug auf die Längsachse der Funkenstrecke verlaufend, ist versucht worden, die Wirksamkeit derartiger Anordnungen noch weiter zu verbessern. Die Wirkung solcher Magnete besteht darin, dass das magnetische Feld den Lichtbogen ver- längert und in eine Löschkammer treibt, was dazu beiträgt,
den von der Netzspannung getriebenen Fol- gestrom zu begrenzen. Bei der Ausbildung von Vielfachfunkenstrecken hat es sich bei horizontalen Anordnungen als nachteilig herausgestellt, den Lichtbogen benachbarter Trennstellen in der gleichen Richtung auszulenken. Solche Anordnungen begünstigen das Zusammenwachsen entstehender Teillichtbögen an den Enden der Löschkammer. Schliesslich werden intensive Kühlung des Lichtbogens an der Löschkam- merwand und optimale Dehnung dadurch behindert, dass die Teillichtbögen beiderseits der Löschkammer- wand als parallele Leiter brennen und sich gegenseitig abstossen.
Die Permanentmagnete, dadurch in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt, sind darüber hinaus besonders bei hohen Strömen von der Gefahr der Ent- magnetisierung bedroht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Löschfunkenstrecke zu entwickeln, die die Nachteile bekannter Anordnungen vermeidet. Sie ermöglicht eine solche Ausbildung von Magneten und Elektroden, dass die Lichtbögen benachbarter Trennstellen nicht zusammenwachsen, eine Entmagnetisierung der )Permanentmagneten verhindert wird und die Elektroden zu einer Vielfachfunkenstrecke zusammengefasst werden.
Die erfindungsgemässe Löschfunkenstrecke ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem System mehrere segmentartig ausgebildete Magnete wechselnder Magnetisierungsrichtung in, einer Ebene zusümmenge.- fasst und die einzelnen Magnete durch dia- oder paramagnetische Metallschichten abgeschirmt sind und die Rhombenform aufweisenden Plattenelektro- den eine Vielfachfunkenstrecke bilden.
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Metallschicht ;so auszubilden, dass sie eine Vorionisierung ,der Funkenstrecken gestatten.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung an Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles erläutert.
Rhombische, an den Ecken abgerundete Plattenelektroden 1 sind in horizontaler Ebene in einem keramischen Grundkörper 2 so angeordnet, dass sie mit ihren Spitzen gegeneinander zu liegen kommen und eine Vselfachfunkenstrecke bilden. Durch Teilung der Elektrode und Anordnung verstellbarer Elemente ist es möglich, die Schlagweite zwischen zwei benach-
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barten Elektroden zum Zwecke der Einstellung einer bestimmten Ansprechspannung zu regulieren. Die überschlagstrecken zwischen den Elektroden sind vom magnetischen Fluss,
ausgehend von den segment- artig ausgebildeten, vertikal magnetisierten Magneten 3, in vertikaler Richtung so durchgesetzt, dass der Fusspunkt des Lichtbogens von der Ansprechstelle auf den Elektroden weggetrieben wird. Durch die Wirkung.der Magnete wird der Lichtbogen gedehnt, und iseine Fusspunkte werden an die in radialer Richtung zeigenden Endspitzen der geteilten Elektroden getrieben. Anschliessend wird ,der Lichtbogen gegen die kühlende Löschkammerwand 4 gedrückt.
Dabei bietet die Verwendung,der erfindungsgemäss ausgebildeten Magnetsegmente den Vorteil, die Richtung des magnetischen Flusses in benachbarten Trennstellen umzukehren und damit die Lichtbögen in entgegengesetzter Richtung auszulenken. Zum Schutz gegen die entmagnetisierenden Einflüsse der Lichtbogeneigen- felder sind die Magnete auf der den Lichtbögen zugewandten Seite mit dia- oder paramagnetischen Metallschichten 5 versehen. Die Schicht kann z.
B. aus Kupfer, Messing oder Aluminium bestehen und entspricht in ihrer Dicke mindestens der Eindringtiefe der durch den magnetischen Wechselfluss in der Metallschicht induzierten Wirbelströme. Vorteilhaft ist es, die Metallschichten auf den Magneten einer Teilfunkenstrecke in geeigneter Weise mit einer der beiden Elektroden elektrisch leitend zu verbinden und die sich dadurch ergebende elektrische Feldverteilung zur Vorionisierung der Funkenstrecke auszunutzen.
Wenn die oxydkeramischen Magnetsegmente in be- kannter Weise zur Potentialsteuerung der Gesamtfunkenstrecke benutzt werden, kann die Metallschicht 5 .schliesslich auch zur Steuerstromzuführung zu den Magneten benutzt werden.
Natürlich können auch mehrere solcher Vielf.ach- funkenstrecken übereinander und in Reihe geschaltet angeordnet wenden, wobei die zwischen zwei Vielfachfunkenstrecken liegenden Magnetsegmente aus Gründen verringerter Bauhöhe nur einmal vorhanden zu sein brauchen. Alle ummittelbar :senkrecht überein- anderlüegenden Magnete sind :in gleicher Richtung magnetisiert, ein Umstand, der sich günstig auf das Magnetfeld bzw. die Grösse der zu verwendenden Magnete auswirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Löschfunkenstrecke für überspannungsableiter mit einem System oxydkeramischer Magnete und einer Mehrzahl von Plattenelektroden in horizontaler Anordnung, dadurch gekennzeichnet, dass in dem System mehrere segmentarti;g ausgebildete Magnete wechselnder Magnetisierungsrichtung in einer Ebene zusammengefasst und die einzelnen Magnete ;durch dia- oder paramagnetische Metallschichten abgeschirmt sind und .die Rhombenform aufweisenden Plattenelektroden eine Vielfachfunkenstrecke bilden. UNTERANSPRUCH Löschfunkenstrecke nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die elektrisch leitende Verbindung der abschirmenden Metallschichten niit den Plattenelektroden zum Zwecke der Vorionisierung.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD10241164 | 1964-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH416806A true CH416806A (de) | 1966-07-15 |
Family
ID=5478057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH311764A CH416806A (de) | 1964-01-15 | 1964-03-11 | Löschfunkenstrecke für Überspannungsableiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH416806A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5424703A (en) * | 1992-05-08 | 1995-06-13 | The Electrodyne Company, Inc. | Magnetization of permanent magnet strip materials |
-
1964
- 1964-03-11 CH CH311764A patent/CH416806A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5424703A (en) * | 1992-05-08 | 1995-06-13 | The Electrodyne Company, Inc. | Magnetization of permanent magnet strip materials |
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