CH416908A - Kettenwirkmaschine zur Herstellung einer Plüschware - Google Patents

Kettenwirkmaschine zur Herstellung einer Plüschware

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CH416908A
CH416908A CH1378163A CH1378163A CH416908A CH 416908 A CH416908 A CH 416908A CH 1378163 A CH1378163 A CH 1378163A CH 1378163 A CH1378163 A CH 1378163A CH 416908 A CH416908 A CH 416908A
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CH
Switzerland
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plush
loops
loop
needles
knitting
Prior art date
Application number
CH1378163A
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English (en)
Inventor
Wuensch Wolfgang
Kreisel Hartmut
Rueger Gert
Original Assignee
Naehwirkmaschinenbau Malimo Ka
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/08Flat warp knitting machines with provision for incorporating pile threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Kettenwirkmaschine        zur        Herstellung    einer Plüschware    Die     Erfindung    betrifft eine     Kettenwirkmaschine     zur Herstellung einer Plüschware, deren Plüschschlin  gen aus den     ausgezogenen        Platinenmaschen    der zu  Maschen verarbeiteten     Plüschkettenfäden    bestehen,  wobei zur Bildung der Plüschschlingen zwischen die  Wirknadeln     greifende        Schlingenhalter    vorgesehen  sind.  



  Bei den bekannten Maschinen dieser Art belegt  die     Plüschkettenfäden-Legeschiene    mit ihren Loch  nadeln wechselweise je zwei benachbarte Wirknadeln.  Beim     Wechseln.    von der     einen        zur        anderen    Wirknadel  werden dabei die zwischen dem Warengrund und dem       öhr    der Lochnadeln der Legeschiene befindlichen       Plüschkettenfädenteile        zwangläufig    über die,     Brust     von     Schlingenhalter    darstellenden Plüschplatinen ge  legt,

   was zur     Bildung        ider        Plüschschlingen    führt. Die  Plüschschlingen bestehen also aus den     Platinenma-          schen    eines     zusammenhängenden    Gewirkes - in der       Praxis         Trikot     genannt.  



  Die Länge .der Plüschschlingen     ist        bei    diesen  Maschinen     praktisch    allein von der Höhe der     ,Plüsch-          platinen    abhängig, und von dieser Höhe hängt wieder  die vordere Endstellung     ider    Wirknadeln ab. Je länger  die Plüschschlingen sein sollen, um so grösser .ist folg  lich der Weg der     Wirknadeln.     



  Diesem Bekannten gegenüber liegt der Erfindung       die    Aufgabe zugrunde, die Länge der Plüschschlingen       zumindest        teilweise,        gegebenenfalls    aber sogar     im     wesentlichen von ;der Höhe der     Schlingenhalterunab-          hängig    zu machen.  



  Erreicht     wird    das gesteckte Ziel     erfindungsgemäss     dadurch, dass mit der     Plüschkettenfäden-Legeschiene     die Wirknadeln in     Fransenbindung    belegbar sind und  dass die     Schlingenhalter    zur     Ausziehung    der     Platinen-          maschen    der von den     Plüschkettenfäden    gebildeten         Maschenstäbchen    bei zurückgezogener Wirknadel  reihe parallel zu derselben versetzbar sind.  



  Bei der     erfindungsgemässen    Maschine erfordert  die     Schlingenhalterbarre    zum Unterschied zum Be  kannten zwar einen Antrieb für .den     axialen    Versatz,  wofür sich aber der Antrieb der     Plüschkettenfäden-          Legeschiene    vereinfacht.  



  Im nachfolgenden ist ein Ausführungsbeispiel der       Erfindung    anhand der Zeichnung beschrieben. In die  ser zeigen:       Fig.    1 die     Maschenbildungsstelle    einer zur Gat  tung der     Kettenwirkmaschinen    gehörenden     Nähwirk-          maschine    in Schrägansicht und       Fig.    2 die fertige Ware im Querschnitt.  



  Das Ausführungsbeispiel geht von einer     Maschine     aus, der ein fertiger Warengrund 1,     beispielsweise    in  Gestalt eines Gewebes zugeführt wird, das dann auf  der Maschine seine Ausstattung mit     Plüschschlingen    2  erhält. In üblicher Weise ist diese     Maschine    mit Wirk  nadeln 3 versehen, die     vorteilhaft    aus     Schiebernadeln     bestehen.

   Die     Plüschkettenfäden    4     sind    in den Loch  nadeln einer     Legeschiene    5 geführt, mit -der     die    Wirk  nadeln 3     belegt    werden.

       Die        Plüschkerotenfäden-          Legeschäene    5 belegt     die        Wirknadeln    3     in        Fransen-          bind'ang.    Hierzu wird     die    Legeschiene 5 in an sich       bekannter        Weise    so angetrieben, dass die,

       Lochnadeln          dieser        Legeschiene    die     Wirknadeln    3     einfach          umkreisen.    Jede Lochnadel der     Plüschke:

  ttenfäden-          Legeschiene        arbeitet        also    mit ein und     derselben    Wirk  nadel 3     zusammen.    Vor dem     Warengrund    1 sind die  üblichen     Schlingenhalter    6     angeordnet,

      die     bei        au & -          getriebenen        Wirknadeln    3     zwischen    die letzteren grei  fen und     dem        Darstellungsbeispiel        zufolge    die     Gestalt     von     Platinen        besitzen.    In der ausgetriebenen Stellung  werden die     Wirknadeln    3     mit    den     Plüsehkettenfäden         4 belegt,

   worauf die     Wirknadeln.    3 in     ihre    Abschlag  stellung     zurückkehren.        Darauif        erhalten        die        Schlin-          genhaltler    6 einen     seitlichen        Vorsatz    um     eine    Nadel  teilung, im     Falle    der     Fig.    1 in Richtung der     Pfeile    x,

         also    nach     rechts.        Hierdurch        werden        die    zwischen dem       Warengrund    1     und    dem Öhr     der        Lochnadeln.    der       Plüschkettenfäden-Legeschiene    5     befindlichen    Fa  denteile von den     Schlingenhaztern    6     erfa.sst        und     nach     rechts        ausgeweitet.    Bei dem     daarrauffolgenden          

  Maschinenbildungsvorgang        erfolgb        dann        einfach    der       Rückversatz        der        Schlingenhalter    6     in        Richtung    des  Pfeiles y, so dass     also    die     betreffenden        Fadenteile    der       Plüschkettenfäden    4     dann    nach     linkes    ausgezogen  werden.  



  Die     Plüschschlingen    2 bestehen     aus,den        Platinen-          maschen    der von den Wirknadeln hergestellten Fran  sen, deren     Nadelmaschen    7 sich auf der Rückseite des  Warengrundes 1 befinden, wie :aus der     Fig.    2 hervor  geht.  



       Vorteilhaft        sind    die     Schlsngenhalter    6 in ihrer  Länge so     beschaffen,    dass     idie    jeweils gebildeten       Plüschschlingen    2 durch den Abzug des Warengrun  des I von :den     Schlingenhaltern    6 abrutschen, bevor  ,die Wirknadeln 3 für einen neuen     Maschenbildungs-          vorgang    wieder den     Warengrund    I durchstechen. Dies  muss aber     nicht        unbedingt    der     Fall    sein.

   Verbleiben  die vorher gebildeten     Plüschschlingen    auf den     Schlin-          genhaltern    6, so werden die :ersten beim Zurückver  setzen der     Schlingenhalter    6 einfach nach der betref  fenden Seite mitgenommen.  



       Die    Maschine kann so     beschaffen        sein,    dass alle       Schlingenhalter    6     gemeinsam        versetzbar        sind.    Hier  ,durch wird eine Plüschware     mit    geschlossener     ,Plüsch-          schlingendecke    erzeugt. Musterungen sind in diesem  Falle insofern möglich,     als    der     Versatz    der     Schlingen-          halter    6 stellenweise unterbleibt.

   Die     Platinenmaschen     der von     den        Plüschkettenfäden    4 gebildeten Maschen  stäbchen (Fransen) liegen     dann    dicht auf der Vorder  seite des Warengrundes,     idie    dann an der     betreffenden            Steile        plüsehschlingenlos    ist.     Es    geht aber auch     an,    die       Schlingenhalterreihe    in Gruppen zu     unterteilen    und  diese Gruppen voneinander unabhängig versetzbar  vorzusehen.  



  Hierdurch lassen sich dann Plüschwaren mit       Plüschlingen-Längsstreifen    erzielen - ja sogar     Kam-          musterungen    -, wenn die     Schlingenhaltergruppen     in bezug auf ihren     Versatz        wechseln.     



  Die     Schlingenhalter    6 können auch     idie        Gestalt     von     Nadeln        besitzen.        Praktisch    werden     die        Plüsch-          ,schlingen    2 dann durch Aden Versatz dieser Nadeln ge  bildet.     Finden    Platinen im Sinn des Darstellungsbei  spieles     Anwendung,    so wirken dieselben     mit        ihrer     Höhe noch zusätzlich auf die Länge der Plüsch  schlingen ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kettenwirkmaschine zur Herstellung einer Plüsch ware, deren Plüschschlingen aus den ausgezogenen Platineninaschen der zu Maschen verarbeiteten Plüschkefttenfäden beistehen, wobei zur Bildung der Plüschschlingen zwischen die Wirknadeln greifende Schlingenhalter vorgesehen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass mit der Plüschkettenfäden-Legeschiene (5) die Wirknadeln (3)
    in Fransenbindung belegbar sind und dass die Schlingenhalter (6) zur Ausziehung der Platinenmaschen :der von den Plüschkettenfäden (4) gebildeten Maschenstäbchen bei zurückgezogener Wirknadelreihe parallel zu derselben versetzbar sind. UNTERANSPRüCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, ,dass alle Schlingenhalter (6) gemeinsam versetzbar sind. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schlingenhalterreihe in Grup pen unterteilt und diese Gruppen voneinander unab hängig versetzbar sind.
CH1378163A 1963-08-07 1963-11-08 Kettenwirkmaschine zur Herstellung einer Plüschware CH416908A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109573473A (zh) * 2018-10-10 2019-04-05 武汉市农业科学院 一种排种器台架试验传送带平台

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109573473A (zh) * 2018-10-10 2019-04-05 武汉市农业科学院 一种排种器台架试验传送带平台
CN109573473B (zh) * 2018-10-10 2024-04-02 武汉市农业科学院 一种排种器台架试验传送带平台

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