CH416917A - Roots-Gebläse - Google Patents

Roots-Gebläse

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Publication number
CH416917A
CH416917A CH265862A CH265862A CH416917A CH 416917 A CH416917 A CH 416917A CH 265862 A CH265862 A CH 265862A CH 265862 A CH265862 A CH 265862A CH 416917 A CH416917 A CH 416917A
Authority
CH
Switzerland
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chamber
pressure line
overflow
resonance
preventing means
Prior art date
Application number
CH265862A
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Dipl Ing Hubrich
Original Assignee
Polysius Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of CH416917A publication Critical patent/CH416917A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C18/00Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids
    • F04C18/08Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C18/12Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type
    • F04C18/126Rotary-piston pumps specially adapted for elastic fluids of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of other than internal-axis type with radially from the rotor body extending elements, not necessarily co-operating with corresponding recesses in the other rotor, e.g. lobes, Roots type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description


      Roots-Gebläse       Das     übliche        Roots-Gebläse    hat neben seinen  vielen Vorteilen unter anderem auch zwei sehr grosse,  charakteristische Nachteile, nämlich, einmal den  Nachteil der volumenkonstanten Verdichtung und  ein anderes Mal den Nachteil einer stark schwingen  den Drucksäule in der Förderleitung infolge des       Rückströmens    aus dem     Druckraum        in        die    sich öff  nende     Förderkammer.        Wenn    der     Drehkolben        durch     fortlaufende Drehung die Kante des Auslasses über  schreitet und dadurch die 

  transportierende Kammer  mit Luft oder einem anderen Fördermedium vom  Ansaugdruck mit dem Druckraum in Verbindung  bringt, stürzt, entgegen der eigentlichen     Strömungs-          und    Bewegungsrichtung, verdichtete Luft vom     Aus-          blasdruck    in die Förderkammer und verdichtet diese  durch     Vermischung.    Dieser Vorgang hat zur Folge,  dass sich die beiden oben genannten Nachteile ein  stellen, die mit steigendem Druckverhältnis zuneh  men, so dass bei einem gewissen Druckverhältnis  (in der Praxis etwa 1,8) bald eine obere     Wirt-          schaftlichkeits-Grenze    gezogen ist.  



  Man hat schon bei verschiedenen     Bauarten    ver  sucht, eine     Voreinströmung    in die an und für sich  noch abgeschlossene, Fördermedium     transportierende     Kammer zu erreichen, um diese Nachteile zu be  seitigen oder abzuschwächen. So hat man z. B.  schräge     Auslass-Schlitze    angeordnet, deren Kante der  Drehkolben nicht mehr in einer einzigen Stellung,  also in einem unendlich kurzen Zeitpunkt über  schreitet, sondern deren     überschreitung    sich über  einen bestimmten Drehwinkel erstreckt.

   Bei einer  anderen Bauart hat man den unmittelbar an den       Auslass    angrenzenden Gehäuseteil nicht mehr zen  trisch und im selben Radius um den Drehmittelpunkt  des Drehkolbens     weitergeführt,    sondern ihn versetzt  und mit einem grösseren Radius     allmählich    erweitert,  so dass gewissermassen im letzten Teil des Förder-         kammer-Transportess        die        Förderkammer    durch grö  ssere  Schlitzverluste  allmählich aufgefüllt wurde.  Man     will    also bei den erwähnten Bauarten ein       allmählicheres    überströmen erreichen, um den plötz  lichen schlagartigen Druckausgleich zu verhindern  oder abzuschwächen.

   Es hat sich aber gezeigt, dass  diese Massnahmen nicht genügen. Der Grund ist  darin zu suchen, dass die Luft, die zur     überströmung     verwendet wurde, ja auch wie vorher unmittelbar  und direkt aus der Druckleitung entnommen wurde  und dass deshalb bei den hohen Drehzahlen und  der damit zur     überströmung    zur Verfügung stehen  den, sehr kurzen     Zeit    die     überströmung    um einen       derart    geringen Betrag allmählicher wurde, dass im  Druckraum praktisch kein Unterschied zur plötz  lichen     überströmung    vorhanden war.  



  Es ist auch schon     bekannt,    bei einem     Roots-Ge-          bläse    mit zwei     Lemnikaten-Drehkolben        im;    letzten  Bereich des Förderraumes vor dem     Auslass    dreh  schieberähnliche, etwa     Halbkreisquerschnitt    aufwei  sende, rotierende Körper anzuordnen, die ein Kom  primieren der Fördermenge in der Kammer neben  dem Drehkolben bezwecken sollen und dadurch die  Druckschwingungen, die beim öffnen der Kammern  zur     Auslassseite    entstehen könnten, vermeiden sollen.

    Bei dieser Bauart     wird    der erstrebte Vorteil durch  eine     Verkomplizierung    und damit Verteuerung des  ursprünglich einfachen und billigen     Roots-Gebläses     erkauft.  



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei  einem     Roots-Gebläse    der herkömmlichen Bauart die  eingangs.     erwähnten        Na'chtei'le    zu     vermeiden,    ohne  dass     eine    Ergänzung der     rotierenden        Teile    oder eine  Abänderung der einfachen normalen     Förderraum-          form        erforderlich    ist. Damit schon vor dem Erreichen  der     Auslasszone    eine innere Verdichtung bzw.

   Vor  verdichtung in der das Fördermedium transportieren-      den     Kammer    neben jedem Drehkolben erfolgt, wird  erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass     die    jeweils durch  einen Drehkolben bereits von dem     Saugraum    abge  schlossene und noch von der eigentlichen Druck  leitung getrennte, das geförderte Medium transpor  tierende Kammer durch Überströmung aus einem  gesonderten Resonanzraum aufgefüllt wird, der     durch     ein     gasschwingungsverhinderndes    Mittel mit der       Druckleitung    verbunden ist.

   Dadurch wird das Gas  volumen zum Herstellen     eines    Druckausgleichs in  der Förderkammer nicht     unmittelbar    aus der Druck  leitung, sondern mittelbar aus einer Resonanzkam  mer     entnommen.     



  Dabei können als     gasschwingungsverhinderndes     Mittel     einige        schwingungsfreie    Rohre vorhanden sein.  Es ist auch möglich, dass als schwingungsver  hinderndes Mittel ein     ringförmiger,    über den ganzen       Druckleitungsrohrumfang    durchgehender oder auch  unterbrochener     überströmschlitz    vorhanden ist. Fer  ner kann der     ringförmige        Resonanzraum    unterteilt  sein,     damit    jede der jeweils an einem Drehkolben  gebildeten Kammern von einem gesonderten     Re-          sonanzraum    aufgefüllt wird.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand  eines Schnittes durch ein Ausführungsbeispiel er  läutert, wobei die wichtigste Stellung der Drehkolben  gezeigt ist.  



  Im     Gebl'äsegehäuse    1, d. h. in dem als     Förder-          raum    dienenden     Hohlraum    desselben, rotieren die  beiden Drehkolben 3 und 5. Neben dem     linken     Drehkolben 3 ist gerade eine das Fördermedium  transportierende Kammer 2 gebildet. Mit 4 ist der       Einlass    und mit 9 der     Auslass    bzw. die Druck  leitung bezeichnet.

   Wenn der     linke    Drehkolben 3  mit seiner oberen Kante die     Kammer    2 vom     Ein-          lassraum    4 trennt, überschneidet er     mit    seiner unteren  Kante den     überströmschlitz    6 auf der linken     Ge-          bläseseite.    Der     überströmschlitz    6 mündet nicht,  wie bei den bisherigen Bauarten, die das gleiche  Ziel erreichen wollten, unmittelbar in der Druck  leitung 9, sondern in einem um diese Druckleitung  9 gelegten Resonanzraum 7. Der Resonanzraum 7  steht mit der Druckleitung 9 durch kleine Rohre  8 in Verbindung.

   Diese kleinen Rohre 8 sind als       Resonatorhälse    berechnet und können nach den be  kannten     Formeln    der Gasdynamik so ausgelegt wer  den, dass sie als sogenannte schwingungsfreie Rohre  wirken. Wenn der Drehkolben 3 also den     linken          Überströmschlitz    6 überschreitet, füllt sich die Kam  mer 2 aus dem Resonanzraum 7 bis auf den End  zustand des geförderten Mediums auf.

   Der     Re-          sonanzraum    7 füllt sich aber aus der     Druckleitung     9 seinerseits     nicht    gleichlaufend mit der plötzlichen  Überströmung     in    die     Förderkammer    2 auf, sondern  wird durch die schwingungsfreien Rohre     allmählich     und kontinuierlich     nachgefüllt.    Die schädliche Rück  wärts-Schwingung des geförderten Mediums     in    der    Druckleitung ist also verhindert und durch eine  völlig unschädliche     Resonatorschwingung    im Re  sonanzraum 7 ersetzt worden.

   In der     Druckleitung     wird also eine wesentlich     beruhigtere    und fast statio  näre Gassäule     fliessen.        Dadurch    kann auch eine  Verminderung des     Ausblasschalles    erreicht werden.  Die oben genannte     Wirkung    wird noch dadurch  unterstützt, dass der rechte Drehkolben 5 das ge  förderte Medium gerade stark in den     Auslass    9  und durch den rechten     überströmschlitz    6 in den       Resonanzraum    7 verdrängt, wenn sich die linke  Förderkammer 2 gerade aus diesem Resonanzraum  7 auffüllt.

   Es muss also keineswegs das gesamte,  zur     Förderkammer-Auffüllung    verwendete Medium  durch die kleinen Rohre 8 aus der Druckleitung  9 entnommen werden. Analog, wie soeben für die  linke     Gebläseseite    beschrieben, verläuft der Vorgang  auf der rechten     Gebläseseite.     



  Ob dabei der Resonanzraum 7     unmittelbar    mit  einem Flansch 10 an das     Gebläsegehäuse    1 ange  schlossen oder     sonstwie    an die Druckleitung 9 oder  an das     Gebläsegehäuse    befestigt wird, ist eine An  gelegenheit der jeweiligen     konstruktiven        Ausführung.     



  Der Resonanzraum 7 könnte statt durch die  Rohre 8 auch durch einen     ringförmigen,    über den  ganzen     Druckleitungsrohr-Umfang    durchgehenden  oder auch unterbrochenen     überströmschlitz    mit der  Druckleitung 9 in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Roots-Gebläse, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils durch den einen der Drehkolben (3, 5) bereits vom Saugraum abgeschlossene und noch von der eigentlichen Druckleitung getrennte, das geför derte Medium transportierende Kammer (2) des Förderraumes durch Überströmung aus einem ge sonderten Resonanzraum (7) aufgefüllt wird, der durch ein gasschwingungsverhinderndes Mittel (8) mit der Druckleitung (9) verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Gebläse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als gasschwingungsverhinderndes Mittel einige schwingungsfreie Rohre (8) verbunden sind. 2.
    Gebläse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als gasechwingungsverhindern- des Mittel ein ringförmiger, über den ganzen Druck leitungsrohr-Umfang durchgehender oder auch unter brochener überströmschlitz vorhanden ist. 3. Gebläse nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der ringförmige Resonanzraum (7) unterteilt ist, damit jede der jeweils an einem Drehkolben gebildeten Kammern von einem ge sonderten Resonanzraum aufgefüllt wird.
CH265862A 1962-03-05 1962-03-05 Roots-Gebläse CH416917A (de)

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