CH417002A - Einrichtung zum Klimatisieren von Industrieräumen - Google Patents

Einrichtung zum Klimatisieren von Industrieräumen

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CH417002A
CH417002A CH873964A CH873964A CH417002A CH 417002 A CH417002 A CH 417002A CH 873964 A CH873964 A CH 873964A CH 873964 A CH873964 A CH 873964A CH 417002 A CH417002 A CH 417002A
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CH
Switzerland
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air
water
washer
room
atomizer
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CH873964A
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English (en)
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Werner Dipl Ing Hochstrasser
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Luwa Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/12Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling
    • F24F3/14Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling by humidification; by dehumidification
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    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
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Description


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 Einrichtung zum    Klimatisieren   von    Industrieräumen   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum    Klimatisieren   von Industrieräumen mit mindestens einer    Luftaufbereitungsvorrichtung,   die einen    Luftwascher   und einen    Wasserfeinzerstäuber   aufweist und von einem Thermostat und einem    Hygrostat   regelbar ist. 



  Solche Einrichtungen lassen sich in    übersätti-      gungsanlagen   und Sättigungsanlagen einteilen. Jeder dieser Anlagetypen hat seinen spezifischen Anwendungsbereich. 



  Bei Übersättigungsanlagen wird ein mittels    Wasserfeinzerstäuber   erzeugter Nebel durch die    Luft-      verteilkanäle   in den Raum eingeblasen oder unabhängig von den    Luftverteilkanälen   direkt im Raum erzeugt. Dieser Anlagetypus eignet sich hauptsächlich für hohe relative Feuchtigkeit und hohe Leistungsdichte -    kW   installierte    Leistung/m2   Bodenfläche - im zu    klimatisierenden   Raum.

   Es treten jedoch    grundsätzlich   Nachteile auf, wie    Tropfenfall   von den im Raum angeordneten    Zerstäuberdüsen   bzw. von den Übersättigungskanälen; Stauberzeugung, weil von jedem    Wassertröpfchen   ein kleiner    Salzkristall      zurückbleibt,   wobei dieser Staub unter Umständen hygroskopisch sein und zu Korrosionserscheinungen führen kann. Ferner fehlt die Freizügigkeit bei der Verlegung der    übersättigungska-      näle,   die nur geradlinig geführt werden können, um    möglichst   wenig Tropfen an den Kanalwänden auszuscheiden.

   Die    Regulierung   dieser    übersättigungs-      anlagen   von Vollast bis auf etwa halbe Wärmelast im zu    klimatisierenden   Raum wird besonders einfach, indem nur die dem    Wasserfeinzerstäuber   zugeführte Wassermenge gedrosselt werden muss. Die oben angeführten Nachteile verbieten aber eine generelle Anwendung dieses Prinzips und bei kleiner Teillast im    zu      klimatisierenden   Raum treten die glei-    chen   Schwierigkeiten auf wie bei der nachbeschriebenen Regulierung von    Sättigungsanlagen.   



  Bei den Sättigungsanlagen wird bei voller Wärmelast im zu klimatisierenden Raum annähernd gesättigte Luft in den Raum eingeblasen, wie sie vom    Luftwascher      anfällt.   Die Luft muss also vom    Wa-      scher,   je nach der im zu    klimatisierenden   Raum vorhandenen Wärmelast, auf einen bestimmten durch Taupunkt und Trockentemperatur gekennzeichneten Zustand aufbereitet werden. Um diesen Zustand zu erreichen, wird bei einer bekannten Lösung die Temperatur des versprühten Wassers    zur   Erreichung des gewünschten Taupunktes und die Menge des versprühten Wassers zur Erreichung der gewünschten Trockentemperatur angepasst.

   Bei Anlagen mit mehreren    Luftwaschern   hat dies den Nachteil, dass jeder    Luftwascher   eine eigene    Umwälzpumpe   braucht und dass, speziell bei    Anlagen   in der    Textilindustrie,   jeder    einzelne      Wascher   eine eigene Reinigungsvorrichtung für das Wasser haben muss. Dadurch ergeben sich höhere Kosten und zudem noch grössere Wartungsarbeiten für den Betrieb der Anlage. 



  Vor    allem   ist es mit den bekannten Systemen nur sehr bedingt möglich, an verschiedenen    Orten   verschiedene, nach Temperatur und Feuchtigkeit festgelegte Luftzustände aufrechtzuerhalten, es sei denn, man ordne jedem    veränderten      Luftzustand   eine eigene, unabhängige    Klimaanlage   zu. Man begnügt sich daher meistens aus finanziellen Gründen mit der Regulierung der Feuchtigkeit und akzeptiert die sich einstellende Temperatur. 



  Die Befeuchtung der Luft in einem Wasserfeinzerstäuber erfolgt, ungeachtet der Temperatur des zugeführten Wassers, angenähert    adiabatisch,   da die Wärmeaufnahmefähigkeit des Wassers infolge der im    Verhältnis   zur    durchgesetzten   Luftmenge geringen 

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 zerstäubten Wassermenge nicht ausreicht, um die    Enthalpie   der Luft    wesentlich   zu verändern.

   Die Temperatur der Luft sinkt dabei entsprechend der verdunsteten Wassermenge,    d.h.   es    erfolgt   eine Umlagerung von fühlbarer in latente    Wärme.   Infolge der Feinheit der    Zerstäubung   ist aber die gesamte    Tropfenoberfläche   trotzdem so gross, dass sie genügt, um die Luft    angenähert      adiabatisch   bis fast zur Sättigung zu befeuchten. 



  Die Neigung der    Zustandslinie   im    Wascher   ist weitgehend von der Temperatur des in den    Wascher   eintretenden Wassers bestimmt und    kann   bei    relativ   warmem Wasser auf oder sogar über der    Adiabate,   bei relativ kaltem Wasser so liegen, dass eine Reduktion des absoluten Wassergehaltes der Luft im    Wascher      eintritt.   Der    Wascher   verbraucht für dieselbe Luftmenge bis etwa 15 mal mehr Wasser als der    Wasserfeinzerstäuber,

     wodurch eine gegenüber dem    Wasserfeinzerstäuber   viel stärkere Beeinflussung der Lufttemperatur und auch eine Reduktion der    Enthalpie      möglich      wird.   Da die benötigte Wassermenge für die Beeinflussung der Lufttemperatur vom Temperaturunterschied Wasser/Luft abhängt, muss bei der Verwendung relativ wärmeren Wassers, wie es zur    Erhaltung   einer gegebenen Luftfeuchtigkeit notwendig wäre, die Wassermenge bis zu unwirtschaftlichen Grössenordnungen erhöht werden.

   Will man innerhalb    wirtschaftlicher   Grenzen für die Wassermenge bleiben, so muss daher, solange gekühlt    wird,   mit einer    Entfeuchtung   der    Luft   im    Wascher   gerechnet werden, die wieder rückgängig gemacht werden muss, wenn die Regulierung des Raumzustandes genau sein soll. 



  Die vorliegende    Erfindung   hat zum Zweck, die vorgenannten Nachteile und Schwierigkeiten zu vermeiden, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der    Wasserfeinzerstäuber   dem    Luftwascher   vorgeschaltet ist, dass    Luftwascher   und    Wasserfeinzerstäuber   an dasselbe    Kaltwassernetz   angeschlossen sind und dass die    Kaltwasser-Speiseleitung   des    Luftwaschers   ein vom Thermostat    gesteuertes   Ventil und die Kaltwasser-Speiseleitung des    Wasserfeinzerstäubers   ein vom    Hygrostat   gesteuertes Ventil aufweist. 



  Nach einer bevorzugten und    fortschrittlichen      Ausführungsform   können sogar mehrere    Luftaufbe-      reitungsvorrichtungen   an eine gemeinsame    Kaltwas-      ser-Aufbereitungsvorrichtung   angeschlossen werden.

   Diese    Luftaufbereitungs-Vorrichtungen   gestatten in den von diesen    klimatisierten   Räumen oder Raumteilen    gleichzeitig   mehrere    unterschiedliche   nach Temperatur und Feuchtigkeit festgelegte    Luftzustände   aufrechtzuerhalten, mit dem Vorteil, dass durch das gemeinsame    Benützen   einer    einzigen      Wasseraufbe-      reitungsvorrichtung   die Installationskosten ganz    be-      trächtlich   gesenkt werden können. 



  Es ist zwar bereits eine Einrichtung zum    Klima-      tisieren   von Industrieräumen bekannt, die eine Behandlung der Luft in zwei    Stufen   aufweist. Dabei wird vor dem    Eintritt   der Luft in den    Wascher   Dampf in die Luft eingeblasen, um den Taupunkt geeignet zu beeinflussen, wobei die Regulierungsmittel des Dampfes wechselweise von einem Thermostat und einem    Hygrostat   gesteuert werden. Die    gewünschte   Luftfeuchtigkeit wird    anschliessend   durch einen    Wascher   erreicht. Damit ist aber eine Erhöhung der    Enthalpie   der in den    Wascher   eintretenden Luft verbunden und somit ein entsprechender Wärmeaufwand.

   Die zusätzlich    eingeführte   Wärmemenge muss, solange Kühlung notwendig ist, im    Luftwascher   wieder    abgeführt   werden, und zwar ebenfalls unter Energieaufwand. Zudem hat die Erfahrung gezeigt, dass eine Anlage zur Herstellung von Dampf im    Sommer   vom Inhaber der    Klimaanlage,   nur für seine Bedürfnisse allein, aus    wirtschaftlichen   Gründen nicht in Betrieb    gesetzt   wird, womit die Genauigkeit der Klimaanlage entsprechend zu    wünschen   übrig lässt.

   Diese bekannte Ausführung zur    Klimatisierung   von Industrieräumen weist noch den Nachteil der Kompliziertheit der Ausrüstung auf, welche hohe Anschaffungskosten bedingt und bei Unterhaltsarbeiten und Störungen einen entsprechenden Aufwand    erfordert.   



     In   der Zeichnung sind schematisch eine beispielsweise Ausführungsform der    erfindungsgemäs-      sen   Einrichtung sowie die Zustandsänderungen der Luft im    Psychrometer-Diagramm   dargestellt. 



  Es zeigen:    Fig.   1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Einrichtung zum    Klimatisieren   von Industrieräumen. 



     Fig.   2 Zustandsänderungen der Luft im    Psychro-      meterdiagramm,   bei über der Raumtemperatur liegenden Aussentemperatur. 



     Fig.   3 Zustandsänderungen der Luft im    Psychro-      meterdiagramm,   bei unter der Raumtemperatur liegenden Aussentemperatur. 



  In Fiel. 1 stellt 1 die    Mischkammer   einer    Luft-      aufbereitungs-Anlage      dar,   in welche Aussenluft 2 und Umluft 3 durch in der Zeichnung nicht dargestellte Klappen auf bekannte Art und Weise in    abstimmba-      rem   Verhältnis zugeführt werden.    Anschliessend   folgt das zylindrische    Ventilatorgehäuse   4, in welchem der    Wasserfeinzerstäuber   5 mit der Wasserzuleitung 6 und das    Ventilatorlaufrad   7 untergebracht sind.

   In Strömungsrichtung der Luft folgt nach dem    Ventilatorlaufrad   7 der    Ventilatormotor   8, der wasserdicht im    Diffusorkern   9 untergebracht ist, welcher sich über die    Leitschaufeln   10 auf das    Ventilatorge-      häuse   4 abstützt.

   Der    Diffusorkern   9 ragt in den    Diffusormantel   11 hinein, an den der    Kaltwasserluft-      wascher   12    mit   der    Wasserzuleitung   13, dem zentralen Verteilerrohr 14, den    Düsenarmen   15 und den Düsen 16    anschliesst.   Hinter dem    Wascher   12 folgt der    Wassertropfenabscheider   17 mit der Rücklaufwasserleitung 18, welche durch den Wasserfilter 20    an   den    Rücklaufwasserbehälter   21 angeschlossen ist. Der    Rücklaufwasserbehälter   21 ist durch die Leitung 22 mit der Pumpe 24 und über den Wasserkühler 23 und die Leitung 25    mit   dem Kaltwasserbehälter 26 verbunden.

   Die beiden Wasserbehälter sind durch eine Wand mit Überfallkante 27 voneinander ge- 

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 trennt. In den    Rücklaufwasserbehälter   21 mündet    ebenfalls   eine Frischwasserleitung 28. Der Kaltwasserbehälter 26 ist über eine Leitung 29, die Pumpe 30 und die    Verteilleitung   31 an die    Luftaufberei-      tungsanlage      angeschlossen.   Im Knotenpunkt 32 verzweigt sich die    Verteilleitung   31 in die Leitung 6, welche durch das    Regulierventil   33 mit Antrieb 34 zum    Wasserfeinzerstäuber   5 führt und in die Leitung 13, welche durch das Regulierventil 35 mit Antrieb 36 zum Verteilerrohr 14 des    Kaltwasserwaschers   12 führt.

   Für die    Steuerung   der ganzen Anlage sind im zu konditionierenden Raum ein Thermostat 37 und ein    Hygrostat   3 8 angebracht. Ersterer ist durch die    Druckluftleitung   39 über einen nach dem    Wasserab-      scheider   17 angeordneten Minimalthermostat 40 mit dem Ventilantrieb 36, letzterer über die Druckluftleitung 42 mit dem Ventilantrieb 34 verbunden. Ferner ist der Raumthermostat 37 über eine Druckluftleitung 44 mit den nicht dargestellten Motoren und    Klappen   zur    Steuerung   des    Umluft-Aussenluft-      Gemisches   verbunden.

   Die Druckluft wird den beiden Reglern 37 und 38 über die    Druckluftleitung   43 von    einem   nicht    gezeichneten      Drucklufterzeuger   her zugeführt. Hinter dem    Wassertropfenabscheider   17 tritt die aufbereitete Luft in den    Verteilkanal   41 ein. 



  Die Anlage hat zwei verschiedene Betriebsarten. Im Winter,    d.h.   wenn die    Feuchttemperatur   der Aussenluft tiefer ist als der gewünschte Raumtaupunkt    R*      (Fig.2   und 3), arbeitet die Anlage in herkömmlicher Weise mit Verdunstungskühlung, und die    Wasserkühlmaschine   23 ist    nicht   in Betrieb.

   Die    Feuchttemperatur   des in den    Kaltwasserwascher   12 eintretenden    Aussenluft-Umluft-Gemisches   wird auf nicht gezeigte Art durch die vom Raumthermostaten 37 gesteuerten    Klappen   so reguliert, dass die gewünschte Temperatur des zu konditionierenden Raumes nicht unterschritten wird, während der    Hygro-      stat   38 über den Ventilantrieb 34 und das Ventil 33 den    Wasserfeinzerstäuber   5 so reguliert, dass die gewünschte Relativfeuchtigkeit im Raum entsteht. Das Ventil 35 ist geschlossen und der    Wascher   12 ist daher nicht in    Betrieb,   ebenfalls ist der Wasserkühler 23 abgestellt.

   Die Pumpe 24 fördert das Wasser vom    Rücklaufbehälter   21 in den Kaltwasserbehälter 26, während die Pumpe 30 nur die kleine vom    Wasserfeinzerstäuber   benötigte Wassermenge fördert. 



  Im Sommer,    d.h.   wenn die    Feuchttemperatur   der Aussenluft höher    liegt   als der gewünschte Raumtaupunkt    R*      (Fig.   2 und 3), muss die    Wasserkühlma-      schine   23 zur Aufrechterhaltung des gewünschten Luftzustandes im zu    klimatisierenden   Raum in Betrieb genommen werden. Die nicht dargestellte Aussenluftklappe ist auf einer Minimalstellung, so dass nur noch so viel    Aussenluft   eintritt, wie für Ventilation und die Einhaltung des gewünschten Raumüberdruckes notwendig ist. 



  In    Fig.   2 sind die resultierenden Zustandsänderungen eingezeichnet. Der Zustand M, mit dem die Luft in den    Wasserfeinzerstäuber   5 und den Venti-    lator   7 eintritt, resultiert aus der Mischung einer kleinen Menge Aussenluft vom Zustand A mit einer grösseren Menge Umluft vom Zustand R.

   Im Ventilator 7 erfolgt durch die Verlustwärme des Ventilators und seines Antriebsmotors 8 eine Erwärmung auf den Zustand V.    Im      Wasserfeinzerstäuber   5 wird die Luft gleichzeitig    mit   der Aufnahme der    Ventila-      torwärme   durch eine annähernd    adiabatische   Zustandsänderung auf den Zustand F, und im    anschlies-      senden      Wascher   12 auf den    Einblaszustand      E1   gebracht. Infolge der    im   Raum anfallenden    Wärme   wird mit diesem    Einblaszustand   dann der Raumzustand R erreicht.

   Ist der Wärmeanfall im Raum kleiner, so werden    Wasserfeinzerstäuber   und    Wascher   12 entsprechend reguliert, und die sich einstellenden Zustände    F2   nach dem    Wasserfeinzerstäuber   und    E2   nach dem    Wascher   resultieren nach Aufnahme der im Raum anfallenden    Wärme   wieder im ursprünglichen Raumzustand R. Auch bei anderen Aussenluftzuständen A'    (Fig.   3) kann wiederum analog ein    Einblaszustand   Ei erreicht werden, der nach der Wärmeaufnahme der Luft    im   Raum zum Raumzustand R führt.

   Somit kann das System, ungeachtet der sich ändernden    Aussenluftbedingungen   und des sich ändernden Wärmeanfalles im Raum, immer den gleichen Raumzustand R wieder herstellen. 



  Mit dem    Wasserfeinzerstäuber   kann, nach dem früher erwähnten, der Taupunkt der Luft,    d.h.   die Feuchtigkeit gesteuert werden, während mit dem    Wa-      scher   die Temperatur der Luft    beeinflusst   wird. Der    Wasserfeinzerstäuber   wird daher zweckmässig vom    Hygrostaten,   der    Wascher   vom Thermostaten, beide im zu klimatisierenden Raum angeordnet, gesteuert, wodurch eine einfache    Regulierung   des Luftzustandes im zu klimatisierenden Raum    möglich   ist. 



  Im folgenden wird noch die Durchführung der beschriebenen Zustandsänderungen anhand der Einrichtung nach    Fig.   1 erläutert. 



  Im Sommerbetrieb saugt der durch den    Ventila-      tormotor   8 angetriebene Ventilator 7 ein Gemisch von Umluft 3 mit    sehr   wenig Aussenluft 2 an, das beim Durchtritt durch den über die Leitung 31, das Ventil 33 und die Leitung 6 von der Pumpe 30 durch die Leitung 29 mit Kaltwasser aus dem Kaltwasserbehälter 26 gespeisten    Wasserfeinzerstäuber   5 annähernd    adiabatisch   befeuchtet und durch Verdunstungskühlung etwas gekühlt wird. Das Ventil 33 wird dabei über den Antrieb 34 und die Druckluftleitung 42 vom im Raum angebrachten    Hygrostat   38 so    gesteuert,   dass bei zu hoher Raumfeuchtigkeit die dem    Wasserfeinzerstäuber   5 zugeführte Wassermenge reduziert wird.

   Der Rest des    Ventilatorgehäuses   4 mit den    Leitschaufeln   10 und der    Diffusor   11 dienen dabei als    Befeuchtungsstrecke   für den    Feinzerstäuber.   Hierauf tritt die Luft in den    Wascher   12    ein,   wo durch Düsen 16, die über ein Verteilerrohr 14 und Düsenarme 15 sowie die    Kaltwasserzuleitung   13, das    Ventil   35 und die    Verteilleitung   31 mit der Pumpe 30 verbunden sind, die erstere durch die Leitung 29 mit Kaltwasser aus dem    Kaltwasserbehäter   26 vex- 

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 sorgt, Wasser versprüht    wird.   Die    Tropfenoberfläche   dient dabei als    Wärmeaustauschfläche,

     und die Luft nimmt in    unmittelbarer   Nähe dieser Oberfläche    einen   Zustand an, der dem gesättigter Luft bei der Temperatur des Wassertropfens entspricht. Weil der    Wa-      scher   12    mit   Kaltwasser gespeist wird, tritt eine Kühlung und gleichzeitig eine Reduktion des Taupunktes der durch den    Wascher   durchströmenden Luft ein.

   Die Wassertröpfchen werden hierauf im    Wasser-      tropfenabscheider   17 praktisch    vollständig   niedergeschlagen, so dass die in den    Verteilkanal   41 eintretende    Zuluft   praktisch    tropfenfrei   und bei    Voll-      last   im zu    klimatisierenden   Raum    annähernd   gesättigt ist.

   Das im    Wassertropfenabscheider   17 abgeschiedene Wasser ist durch Übergang der Wärme von der    Luft   in das Wasser    erwärmt   worden und strömt über die    Rücklaufwasserleitung   18 und den Wasserfilter 20, in welchem aus der Luft abgeschiedene    Verunreinigungen   abgelagert werden, in den Rücklaufwasserbehälter 21 zurück. Die Frischwasserleitung 28 mit nicht dargestelltem    Schwimmerventil   dient zum Ersatz des Wassers, das im System verbraucht wurde. Aus dem    Rücklaufwasserbehälter   21 wird das Wasser über die Leitung 22 durch die Pumpe 24 in den Wasserkühler 23 gepumpt und über die Leitung 25 in den Kaltwasserbehälter 26 gefördert. Der Wasserkühler 23 ist dabei meist der Verdampfer einer Kältemaschine.

   Vom Kaltwasserbehälter 26    fliesst   das Kaltwasser in besprochener Weise über die Leitung 29 und die Pumpe 30    sowie   die Leitungen 31 und 6 zum    Wasserfeinzerstäuber   5 bzw. über die Leitung 13 zum    Wascher   12. Da bei diesen beiden Aggregaten die Wassermenge durch die Ventile 33 bzw. 35 reduziert werden kann, wird    in   den meisten Fällen die Pumpe 24 mehr Wasser fördern als die Pumpe 30, wodurch sich der Kaltwasserbehälter 26 langsam füllt. Wenn der Wasserstand dort zu hoch steigt,    läuft   das Wasser über die    überfallkante   27 in den    Rücklaufwasserbehälter   21 zurück, wo es erneut durch die Pumpe 24 angesaugt wird.

   Der Wasserkühler 23 und die Pumpe 24 können    somit   mit konstanter Wassermenge laufen. Mit sinkender Wassertemperatur im    Rücklaufwasserbe-      hälter   21    reguliert   sich der durch einen nicht dargestellten, bei der    Inbetriebsetzung   der    ganzen   Einrichtung eingestellten    Thermostat   gesteuerte Wasserkühler 23 automatisch so, dass die Temperatur des Wassers in der Leitung 25 und damit im    Behälter   26 konstant bleibt. Die Umschaltung von    Sommerbe-      trieb   auf Winterbetrieb kann manuell oder automatisch erfolgen und ist in der Zeichnung nicht dargestellt.

   Die durch die Düsen 16 des    Waschers   12 eingespeiste Kaltwassermenge    wird   durch den    Raum-      thernnostat   37, der über die    Druckluftleitung   39 mit dem Minimalthermostat 40 und mit dem Ventilantrieb 36 des Ventils 35 verbunden ist,    gesteuert.   Bei sinkender    Temperatur   im zu    klimatisierenden   Raum wird die den Düsen 16 des    Waschers   12    zugeführte   Kaltwassermenge durch das Ventil 35 reduziert. Ebenso    wird   die    Wassermenge   reduziert, wenn die Temperatur der    Zuluft   im    Zuluftkanal   41 unter die an in diesem Kanal angebrachten Thermostat 40 eingestellte Minimaltemperatur sinkt.

   Sind die Luftleitungen ohne Druck, so sind die beiden Ventile für    Wasserfeinzerstäuber   und    Wascher   geschlossen. 



     Im   beschriebenen Beispiel ist nur ein    einzelnes      Zuluftaggregat   eingezeichnet,    während   eine erfindungsgemässe    Einrichtung   für    Industrieräume   meistens mehrere Aggregate enthält, die über die Kaltwasserleitungen 31a    resp.   die    Rücklaufleitungen   19 am gleichen zentralen    Wasserkühlsystem,   bestehend aus    Wasserbehälter,   Wasserpumpen, Wasserfilter und    Wasserkühlmaschine   angeschlossen werden, im übrigen gleich sind und gleich betrieben werden wie die beschriebene Anlage.

   Wesentlich ist dabei, dass trotz der gleichen Temperatur des Kaltwassers für alle Aggregate ohne weiteres in verschiedenen Zonen verschiedene Bedingungen bezüglich Feuchtigkeit und Temperatur eingehalten werden können, ungeachtet der in den Zonen auftretenden Lastzustände. 



  Ferner ist die Einrichtung ohne    Fremdwärmezu-      fuhr   von voller Kühllast bis zur Null-Last regulierbar. Die    erfindungsgemässe   Anordnung des Wasserfeinzerstäubers bringt noch den Vorteil mit sich, dass nur ein einziger, nach dem    Wascher   angeordneter    Wassertropfenabscheider   notwendig ist, wodurch ein geringerer    Druckabfall   entsteht, dass die    Strömungs-      verhältnisse      günstiger   werden und dass der    Wasser-      feinzerstäuber   mit dem Ventilator kombiniert werden    kann.   Somit entfällt ein zweites Laufrad    mit   Antrieb für den    Wasserfeinzerstäuber.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Klimatisieren von Industrieräumen mit mindestens einer Luftaufbereitungsvorrich- tung, die einen Luftwascher und einen Wasserfeinzerstäuber aufweist und von einem Thermostat und einem Hygrostat regelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserfeinzerstäuber dem Luftwascher vorgeschaltet ist,
    dass Luftwascher und Wasserfeinzerstäuber an dasselbe Kaltwassernetz angeschlossen sind und dass die Kaltwasser-Speiseleitung des Luft- waschers ein vom Thermostat gesteuertes Ventil und die Kaltwasser-Speiseleitung des Wasserfeinzerstäu- bers ein vom Hygrostat gesteuertes Ventil aufweist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaltwasser-Speiseleitungen zu und die Rücklaufwasserleitungen von mehreren Luftaufbereitungsvorrichtungen an eine gemeinsame Wasseraufbereitungsvorrichtung angeschlossen sind.
CH873964A 1964-07-03 1964-07-03 Einrichtung zum Klimatisieren von Industrieräumen CH417002A (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH873964A CH417002A (de) 1964-07-03 1964-07-03 Einrichtung zum Klimatisieren von Industrieräumen

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BR (1) BR6570987D0 (de)
CH (1) CH417002A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2466709A1 (fr) * 1979-09-28 1981-04-10 Luwa Ag Procede et installation d'humidification d'air en vue de la climatisation de locaux

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2466709A1 (fr) * 1979-09-28 1981-04-10 Luwa Ag Procede et installation d'humidification d'air en vue de la climatisation de locaux

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Publication number Publication date
BR6570987D0 (pt) 1973-02-22

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