CH417127A - Anzeigendes Längenmessgerät mit Räderwerk - Google Patents

Anzeigendes Längenmessgerät mit Räderwerk

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Publication number
CH417127A
CH417127A CH203665A CH203665A CH417127A CH 417127 A CH417127 A CH 417127A CH 203665 A CH203665 A CH 203665A CH 203665 A CH203665 A CH 203665A CH 417127 A CH417127 A CH 417127A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
measuring device
length measuring
torsion spring
gear train
measuring
Prior art date
Application number
CH203665A
Other languages
English (en)
Inventor
Eckerkunst Wilhelm
Original Assignee
Suhl Feinmesszeugfab Veb
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  
 



  Anzeigendes   Längenmessgerät    mit Räderwerk
Die Erfindung betrifft ein anzeigendes Längenmessgerät, bei dem die Verschiebung eines Messbolzens über ein Räderwerk vergrössert auf einen über einer Skala kreisenden Zeiger übertragen wird.



   Anzeigende Längenmessgeräte mit Räderwerk wurden bisher hauptsächlich in Messständern für Un  terschiedsmessungen      und - innerhalb    ihres Messbe  reiches - zur    unmittelbaren Messung eingesetzt, finden aber   jet    auch für Messungen am bewegten Werkstück und für Unrundheitsprüfungen in   Schnell-    prüfgeräten Verwendung. Für diesen Zweck sind diese Messgeräte mit   Einrichtungen    versehen, die einen Bruch oder eine Deformation   empfindlicher    Werkteile wie sie die Verzahnung der Zahnräder und   Triebe    sowie deren Achsen darstellen, verhindern   sollen.   



   Bekannt sind solche Einrichtungen, bei denen die das Messwerk tragende Zahnstange auf einer gleitend und in einer Richtung gegen einen Anschlag federnden Hülse angebracht ist.



   Andere bekannte Anordnungen sehen zwischen dem in die Zahnstange eingreifenden Ritzel und dem auf dessen Achse angebrachten Zahnrad eine federn  de    Verbindung vor, die sich bei Überbeanspruchung der Getriebeteile vorübergehend löst.   Vorgeschlagen    worden ist auch eine federnde Kombination zwischen   Messbolzen    und   Messeinsatz,    wobei der Messeinsatz entgegen der Belastungsrichtung des Messbolzens durch eine Druckfeder gegen einen Anschlag gedrückt wird.   



   Den bekannten Geräten l, liegt dasselbe Wirkungs-    prinzip zugrunde. Beim Auftreten einer Stosskraft auf den Messbolzen, deren Grösse über die den Kraft  schluss    der   Übertragungsorgane    bewirkende Kraft der hierfür vorgesehenen Feder hinausgeht, trennt sich die kraftschlüssige Verbindung so lange, bis die Stosskraft mit der Federkraft im Gleichgewicht steht. Alsdann eilt das federnde Glied dem zum Messbolzen relativ festen Glied nach, bis der Ausgangszustand wieder besteht, d.h. der   Kraftschluss    wieder hergestellt ist.



   Die genannten Geräte   erfüllen    ihren Zweck, nämlich die empfindlichen   Werkteile    vor   zugfäiligen    Überlastungen und somit gegen Bruch zu schützen, solange die damit ausgerüsteten Längenmessgeräte im Kontrolllraum und an der Maschine bei manueller Betätigung und   verhältnismässig    langsamer Messfolge benutzt werden. Ihre Verwendung in automatisierten   Schnellprüfgeräten    oder in Maschinenfliessreihen sowie   Montagestrassen    bereitet   deshalb    Schwierigkeiten, weil hier der Stossschutz fast bei jeder Messung zur Wirkung kommt und die zum Ablesen verbleibende Zeit sehr kurz ist.

   Es kommt vor, dass diese Zeit bereits für das Abklingen der dem Zeiger durch dem Stoss aufgezwungenen Schwingungen verbraucht wird, ein einwandfreies Ablesen der Zeigerstellung also nicht mehr möglich ist.



   Es wurde auch versucht, die Zeigerschwingung durch entsprechend grössere Federsteife zu verringern. Das führt aber zwangsläufig wieder zu einer höheren Anfangsbelastung des Stossschutzsystems und damit zur Verringerung der bezweckten Wirkung.



   Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Messgerätes, das sich auch bei neuen, modernen Produktionsverfahren entsprechenden Anwendungsgebiete verwenden lässt, was nur mit einer Einrichtung möglich ist,   die    einen sicheren Schutz gegen Beschädigung der   Werkteile    durch schlagartige Beschleunigung des Messbolzens sicher verhindert, wobei der zur Erreichung dieses Schutzes erforderliche Zeitaufwand vernachlässigbar klein ist.



   Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur Vermeidung von Beschädigungen durch Stösse auf den Messbolzen an  einer Stelle des Kraftflusses vom   Messbolzen    bis zur Zeigerspitze ein progressiv wirkender Kraftspeicher angeordnet ist.



   In der Zeichnung sind zwei   Ausführungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine zylindrisch gewickelte Drehfeder, am kegeligen Mantel einer Buchse wirkend, geschnitten,
Fig. 2 eine kegelig gewickelte Drehfeder, am zylindrischen Mantel einer Buchse wirkend, geschnitten,
Fig. 3 ein Zahnrad, an dessen Speiche ein   Miteeh-      merfinger anliegt,   
Fig. 4 die Vorderansicht des anzeigenden Längenmessgerätes, z.T. geschnitten und mit z.T. weggelassenem Zifferblatt.



   Das anzeigende   Längenmessgerät    mit Räderwerk besteht aus einem Gehäuse 1 mit einer Führungsbuchse 2 und einer Führungsbuchse 3, die beide im Gehäuse 1 fest   eingepiresst    sind. In den   Füirungs-    buchsen 2 und 3 gleitet in Längsrichtung ein Messbolzen 4 mit einer   Verzahnung    5, die ein Ritzel 6 antreibt.



   Ein   Mitnehmerfinger    7 ist fest mit dem Ritzel 6 verbunden, während ein Zahnrad 9 fest auf einer Buchse 10 sitzt, die auf einem Zapfen 8 des Ritzels 6 leicht gleitet. Eine Federscheibe 11 sichert die Buchse 10 gegen axiale Verschiebung und auf einem   kegèli-    gen Mantel 12 liegt eine zylindrische Drehfeder 13 auf. Eine Buchse 14 mit einem zylindrisohen Mantel 15 und eine kegelig gewickelte Drehfeder 16 zeigen die Umkehrung der Teile 10, 12 und 13.



   Die   Wirluungsweise    der Erfindung ist folgende:
Im Gehäuse 1 bewegt   Mch    axial in den Führungsbuchsen 2 und 3 der   Messboilzen    4. Die an diesem angebrachte Verzahnung 5 bewegt das Ritzel 6 mit dem daran befestigten   Miitnehmerfinger    7. Auf dem Zapfen 8 des Ritzels 6 ist die das Zahnrad 9 tragende Buchse 10 leicht gleitend aufgesetzt und durch die Federscheibe 11 gegen axiale   Verschiebung    gesichert.



  Die Buchse 10 hat einen kegeligen Mantel 12, über dem die Drehfeder 13 mit zylindrischer Wicklung so angeordnet ist, dass der erste Federgang mit seinem Innendurchmesser dem grossen Durchmesser des ke  gegen    Mantels 12 entspricht. Wenn das Ritzel 6 durch ein die Vorspannkraft der Drehfeder 13 übersteigendes Drehmoment   stossartig    beansprucht wird, beginnt sich diese zu spannen. Dabei verkleinert sich der   Innenduirchmesser    der Drehfeder 13 und legt sich, die freie wirksame Federlänge verkürzend, an den kegeligen Mantel 12 auf. Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn nach Fig. 2 eine Buchse 14 den zylindrischen Mantel 15 besitzt und die Drehfeder 16 mit kegeliger Wicklung gefertigt ist.

   Da die Anlage des Mitnehmerfingers 7 am Rad 9 nur in der Ebene der Verzahnung erfolgt, ist ein Kippen oder seitliches Verwinden nicht möglich.



   Die Vorspannung der Drehfeder ist so ausgelegt, dass bereits bei einem etwa dem doppelten bis dreifachen der Messkraft entsprechenden Stoss auf den Messbolzen die   Spannung    der Drehfeder beginnt. Um den nun folgenden   Federungsweg    und somit die dazu benötigte Zeit zu verkürzen, muss   gsich    die freie Federlänge mit zunehmendem   Verdrehzungswinkel    verkürzen. Dies wird dadurch erreicht, dass der von der Drehfeder   umschiossene    Teil des Räderwerkes oder dieses selbst kegelig ausgebildet ist.   Beim    Spannen der Drehfeder wird der Innendurchmesser derselben kleiner, die Windungen legen sich nacheinander an den kegeligen Mantel an, wobei sich die frei wirksame   Fedetlänge    reduziert.

   Hierbei wird die der Drehfeder aufgezwungene Stossenergie nicht linear, sondern progressiv vernichtet. Die für diesen Vorgang benötigte Zeit ist kurz gegenüber einer Drehfeder ohne Verkürzung der freien Federlänge während der Beanspruchung. Dagegen ist die   mechanische    Beanspruchung der Werkteile nicht grösser geworden als dies bei linear wirkender Feder der Fall ist.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anzeigendes Längenmessgerät, bei dem die Verschiebung eines Messbolzens über ein Räderwerk vergrössert auf einen über einer Skala kreisenden Zeiger übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung von Beschädigungen durch Stösse auf den Messboizen an einer Steile des Kraftflusses vom Messbolzen bis zur Zeigerspitze ein progressiv wir kender I Kraftspeicher angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Längenmessgerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als progressiv wirkender Kraftspeicher eine Drehfeder (13, 16) vorgesehen ist, deren Windungen um eine rotationssymmetrische Buchse (10, 14) angeordnet sind.
    2. Längenmessgerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rotationssymmetrische Buchse (10, 14) einen kegeligen Mantel (12) oder einen zylindrischen Mantel (15) besitzt.
    3. Längenmessgerät nach Patentanspruch und, Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass rj, ie Dreh- feder (13, 16) eine zylindrische (13) oder eine kegelige Form (16) aufweist.
CH203665A 1965-02-12 1965-02-12 Anzeigendes Längenmessgerät mit Räderwerk CH417127A (de)

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