CH417150A - Druckregelvorrichtung - Google Patents

Druckregelvorrichtung

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CH417150A
CH417150A CH281166A CH281166A CH417150A CH 417150 A CH417150 A CH 417150A CH 281166 A CH281166 A CH 281166A CH 281166 A CH281166 A CH 281166A CH 417150 A CH417150 A CH 417150A
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CH
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lever
pressure
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CH281166A
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Robert Dr Gaertner
Berthold Dipl Ing Thiele
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Losenhausenwerk Duesseldorfer
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/02Details
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Description


      Druckregelvorrichtung       Die Erfindung betrifft eine     Druckregelvorrich          tung    für hydraulische Anlagen, insbesondere     zur          Lastkonstanthaltung    an hydraulischen     Materialprüf-          maschinen,    mit einem Drosselglied, welches einen       Auslassquerschnitt    für     die    Druckflüssigkeit be  herrscht und im öffnenden Sinne von ;dem zu regeln  den Druck und im schliessenden Sinne von einer den       Sollwert    bestimmenden, über einen Steuerhebel an  greifenden Belastungsfeder     beaufschlagt    ist.  



  Bei einer solchen     Druckregelvorrichtung    hängt  die zur Erzielung eines bestimmten Druckes erforder  liche Stellung des Drosselgliedes von der Viskosität  der Druckflüssigkeit ab. Eine Bewegung des Drossel  gliedes bewirkt andererseits eine wenn auch geringe       Längun.g    oder Kontraktion ,der Belastungsfeder und       eine    entsprechende Änderung der Federkraft.     Bei     hohen Genauigkeitsanforderungen können dadurch  unzuträgliche Fehler auftreten. Ein Beispiel für sol  che Fälle sind hydraulische     Materialprüfmaschinen     mit einer solchen     Druckregelvorrichtung    für die       Lastkonstanthaltung.     



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese  durch die     viskositätsabhängige    Verlagerung des  Drosselgliedes bedingten Fehler zu vermeiden.  



  Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht,     dass          Mittel    vorgesehen sind, welche auf das     Drosselglied     eine     von,    seiner Stellung abhängige Zusatzkraft aus  üben, die so gerichtet und bemessen ist,     dass    sie  ,durch     Stellungsänderungen    des Drosselgliedes be  wirkte     Änderungen    der Federspannung     kompensiert.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    ist in den  Zeichnungen dargestellt und im folgenden beschrie  ben.  



       Fig.l        zeigt    teilweise schematisch, teilweise im  Schnitt, eine     Druckregelvorrichtung    nach der     Erfin-          dung.            Fig.    2     zeigt    eine Ansicht von links     in        Fig.    1 in  vergrössertem Massstab.  



       Fig.    3 zeigt einen Schnitt ähnlich     Fig.    1     ebenfalls     in     vergrössertem    Massstab.  



  Der Regler 4 hat die Aufgabe,     den;        Öldruck    in  dem System 18 konstant zu halten. Zu diesem Zweck  ist das System 18, in welches mittels der Pumpe 1  ständig Öl gefördert wird, über einen Steuerschieber  19 mit der     Auslassleitung    5 verbunden. Das Öl     fliesst     aus dem System 18 über eine Leitung 21 in einen       Ringraum    22 und über eine Drosselstelle 23     zum     Auslass 5. An dem Steuerschieber 19 liegt an der  einen Seite ein Messkolben 3 an, unter welchen der  zu regelnde Öldruck über die Leitung 2     geleitet    wird.

    Auf .der anderen Seite des Steuerschiebers 19 liegt in  noch zu beschreibender Weise eine Rolle 24 an, die  an einem Hebel 25 gelagert ist. Der Hebel 25 ist bei  26 durch ein     Blattfedergelenk    schwenkbar gelagert,  und an seinem Ende greift eine Zugfeder 27 an,  deren Spannung     mittels    des Handrades 6 und einer       Schraubspindel    28 verändert werden kann. Auf den  Hebel 25 wirkt im     Uhrzeigersinn    ein Drehmoment,  welches von dem Messkolben 3 über den Steuer  schieber 19 und die Rolle 24 auf den Hebel ausgeübt  wird. Diesem Drehmoment wirkt ein Moment entge  gen, welches durch die Zugfeder 27 hervorgerufen  wird.

   Wenn der Öldruck im System 18 über     einen     durch die Zugfeder 27 gegebenen Sollwert ansteigt,  überwiegt das erstere Moment, der Steuerschieber 19  wird nach rechts bewegt und dadurch der drosselnde  Ringspalt 23     vergrössert.    Es fliesst dann das Öl  leichter ab und der Druck     sinkt.    Umgekehrt zieht die  Feder 27 den Steuerschieber 19 über den Hebel 25  und     -die    Rolle 24 gegen die Kraft des Messkolbens 3  etwas nach links, wenn der Druck im System 18 ab  sinkt.     Dann.    wird der Drosselspalt 23 verkleinert und      das abfliessende Öl stärker gedrosselt.

   Es     wird    sich  somit ein Gleichgewichtszustand einstellen,     in    wel  chem die auf den     Messkolben    3 wirkende Kraft der  Feder 27 genau die Waage hält.  



  Der Wert, auf welchen der Öldruck geregelt wird,  hängt von der Kraft ab, welche die Feder 27 auf den  Hebel 25 ausübt. Nun kann natürlich die     Federkraft     bei dem relativ     kleinen    Hub des Steuerschiebers in  erster     Näherung    als konstant angesehen werden. Bei  hohen Anforderungen an die Regelgenauigkeit tritt  jedoch dieser geringe     Proportionalbereich    schon un  liebsam     in    Erscheinung.

   Bei einer     Lastkonstanthal-          tung    für     Materialprüfmaschinen,    die nach diesem  Prinzip aufgebaut ist, wenn nicht zusätzliche     Mass-          nahmen    getroffen werden, lässt sich die Erscheinung  beobachten, dass eine mittels des Handrades 6 einge  stellte Last im Laufe der Zeit absinkt.

   Das hat fol  genden     Grund:    Anfänglich ist das Öl im System kalt,  seine Viskosität ist gross und die     Leckölverluste    rela  tiv     gering.    In diesem Zustand liegt der Steuerschieber  19     verhältnismässig    weit rechts und drosselt das ab  fliessende Öl im Ringspalt 23 nur     wenig.    Mit der Zeit       erwärmt    sich jedoch das Öl. Seine Viskosität wird  dadurch     geringer    und .die     Leckölverluste    werden  grösser.

   Beide     Einflüsse    wirken in dem Sinn, dass der  Steuerschieber 19 das     abfliessende    Öl     stärker    dros  seln muss, um einen die Federkraft der Feder 27 aus  wiegenden     Öldruck        in:    System 18 aufrechtzuerhalten.  Der Steuerschieber 19 bewegt     sich    dann also nach  links. Diese relativ geringe Bewegung :des Steuer  schiebers     wirkt    sich mit dem     Hebelübersetzungsver-          hältnis    des Hebels 25 auf die Gleichgewichtslage des  rechten Endes der Feder 27 aus.

   Die Feder 21 wird  etwas entspannt und regelt einen     geringeren        Druck     ein als vorher.  



  Man könnte daran     denken,    diese Schwierigkeiten  dadurch zu     vermeiden,    dass man - bei     vertikaler     Anordnung .des Steuerschiebers - die Feder 27 :durch  ein Gewicht ersetzt, so     dass    man eine von der Stel  lung des Hebels 25 unabhängige Kraft     erhält.    Eine  andere Möglichkeit könnte sein, :dass man bei glei  cher     Vorspannung    eine hinreichend weiche Feder 27  verwendet, so dass sich die Federspannung bei den  hier auftretenden kleinen Wegen nicht     in    uner  wünschter     Weise        ändert.    Eine mathematische Unter  suchung des Regelkreises zeigt jedoch, :

  dass in beiden  Fällen leicht eine Unstabilität und Schwingungsnei  gung des Regelkreises eintritt. Im ersteren Falle z. B.  wegen der     vergrösserten    trägen Masse. Es lässt sich  auch zeigen, dass die Schwingungsneigung um so  grösser ist, je geringer der     Kraftunterschied    bei den  verschiedenen Lagen des     Federaufhängepunktes,    also  je flacher die     Federcharakteristik    ist. Die einzige  praktische Möglichkeit einer Stabilisierung des  Regelkreises bei der geschilderten     Anordnung    besteht  in einer     geschwindigkeitsproportionalen        Dämpfung.     Diese Dämpfung muss unmittelbar auf die bewegten  Glieder wirken.

   Dämpfungen über Düsen. oder dgl.  führen     lediglich    zu einer Verschleppung, nicht aber  zu einer Dämpfung des     Schwingungsvorganges.       Daher     sind    Mittel     vorgesehen,,    welche eine, diese       Erscheinung    korrigierende Zusatzkraft erzeugen.  Diese Mittel bestehen aus     einem    Kniehebel mit den  Armen 30, 31, die bei 32 gelenkig     miteinander    ver  bunden sind. Zwischen den äusseren Enden des Knie  hebels ist eine Zugfeder 33 gespannt.

   Der Arm 30  ist bei 34 an einem Träger 35 gelagert und stützt sich       unter        :dem        Einfluss    einer Feder 36 an einem einstell  baren Anschlag 37 des Trägers 35 ab. An dem Arm  31 ist eine Rolle 38 gelagert, welche an dem Hebel  25 anliegt. Mit dem Arm 31 ist ferner ein Draht 40  verbunden, der in einen Ölsumpf eintaucht.  



  Die Rolle 38 übt bei dieser Anordnung einen  Druck auf den Hebel 25 aus, der nach links gerichtet  ist und sich     weitgehend,    linear mit der     Auslenkung     des Hebels 25 ändert. Durch Einstellung .des An  schlages 37 kann die Grösse dieser Kraft     eingestellt     werden. Auf den Hebel 19 wirkt     dann    also einmal die  Zugkraft der Feder 27 (nach     links)    und zum anderen  .der     Druck    von dem Kniehebel über die Rolle 38  (ebenfalls nach links). Man kann dafür sorgen, dass  die Summe dieser     Kräfte    für alle praktisch auftreten  den Stellungen des Hebels 25 konstant bliebt.

   Dann  bleibt auch der eingeregelte     Druck    konstant.  



  Der Arm 31 macht eine relativ starke     Bewegung     bei einer     kleinen        Bewegung    des Hebels. 25. Diese Be  wegung macht in verstärktem Masse das Ende des  Drahtes 40 in dem Ölsumpf. Das ergibt bereits     eine     ausreichende Dämpfung des Regelkreises, welche  unmittelbar auf die bewegten Teile :des Reglers wirk  sam wird.  



  Die Güte der Regelung     hängt    ganz     entscheidend:     von der Reibung in der     Regelvorrichtung    ab.     Rei-          bungskräfte    erzeugen     Regelfehler    oder bewirken eine       ruckweise    Bewegung des Steuerschiebers, wodurch       Pendelungen        hervorgerufen    werden können.

   Zur       Verminderung    :der Reibung :des Steuerschiebers 19 ist  an dessen Bund 42     eine    Schwingung 44 befestigt, die  mit     einem    Schlitz 46 um einen     Kurbelzapfen    48 an       einen    Kurbelarm 50 greift. Die Kurbel 50, 48 wird  von einem Motor 52 angetrieben und dabei führt die  Schwinge 44 und mit ihr :der Steuerschieber     eine          Drehschwingbewegung    aus, welche die     Reibung    des  Steuerschiebers erheblich     vermindert.     



  Es bietet nun Schwierigkeiten, die ,rehschwin  genden Steuerschieber 19 dauerhaft an dem Hebel 25  abzustützen. Bei     bekannten    Anordnungen liegt der  Steuerschieber 19 mit     einer    Spitze an dem Hebel 25  an. Dabei ergeben sich, selbst bei günstigster Materi  alpaarung, zwischen Spitze und Anlagefläche durch  :die bohrende Bewegung der Spitze unter hoher Last  bald bleibende     Oberflächenveränderungen    und da  durch erhöhte. Reibung und     Verschlechterung    der  Regelung. Auch Versuche mit verschiedenen Form  gebungen der Spitze haben zu keinem befriedigendem  Ergebnisgeführt.  



  Bei der dargestellten     Anordnung    ist auf der     Stirn-          fläche    des Steuerschiebers 19 über ein Kugellager 54  ein Zwischenstück 56 gelagert. Das Zwischenstück  56 ist durch eine Lasche 58 und einen Stift 60 unver-      drehbar gegenüber dem     Steuerschiebergehäuse    29  gehalten     (Fig.    2). Der Hebel 25 besitzt     einen    Längs  schnitt 62, in welchem eine Rolle 24 in Gestalt eines  Kugellagers auf     einem    Zapfen 66 gelagert ist.  



  Das     Kugellager    54     gestattet        eine    fast     reibungsfreie          Drehung,des    Steuerschiebers 19 gegenüber dem fest  stehenden Zwischenstück 56 und über die Rolle 64  drückt der Hebel 34 ohne gleitende Reibung auf das  Zwischenstück. Es     sind,    keinerlei     Verschleissteile    wie  bei bekannten Anordnungen vorhanden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckregelvorrichtung für hydraulische Anlagen, insbesondere zur Lastkonstanthaltung an hydrauli schen Materialprüfmaschinen, mit einem Drossel glied, welches einen Auslassquerschnitt für die Druckflüssigkeit beherrscht und im öffnenden Sinne von dem zu regelnden Druck und im schliessenden Sinne von einer den Sollwert bestimmenden, über einen Steuerhebel angreifenden, Belastungsfeder be4 aufschlagt ist, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind,
    welche auf das Drosselglied eine von seiner Stellung abhängige Zusatzkraft ausüben, die so gerichtet und bemessen ist, dass sie durch Stel lungsänderungen :des Drosselgliedes bewirkte Ände rungen der Federspannung kompensiert. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckregelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzkraft mittels eines Kniehebels (30, 31) erzeugt wird, zwischen des sen Enden eine Zugfeder (33) gespannt ist und dessen abknickender Arm (31) in Richtung der von der Be lastungsfeder (27) ausgeübten Kraft auf den am Drosselglied (19) angreifenden Steuerhebel (25) drückt.
    2. Druckregelvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ortsfest gehaltene Arm (30) des Kniehebels an einem einstellbaren An schlag (37) abgestützt ist.
    3. Druckregelvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Steuerhebel (25) zugekehrte Ende eines als Drosselglied @dienen- .den Steuerschiebers (19) ein Axialkraft aufnehmen des Lager (54) für ein gegen Drehung gesichertes, scheibenförmiges Zwischenstück (56) trägt, und dass an dem Steuerhebel (25) eine an dem Zwischenstück anliegende Rolle (24) gelagert ist, deren Achse sich mit der des Steuerschiebers (19) kreuzt. 4. Druckregelvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :dass der Steuerhebel (25) mittels eines Federgelenks (68) gelagert ist.
CH281166A 1962-01-13 1963-01-11 Druckregelvorrichtung CH417150A (de)

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