CH417227A - Spreizdübel aus Kunststoff - Google Patents

Spreizdübel aus Kunststoff

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CH417227A CH1556063A CH1556063A CH417227A CH 417227 A CH417227 A CH 417227A CH 1556063 A CH1556063 A CH 1556063A CH 1556063 A CH1556063 A CH 1556063A CH 417227 A CH417227 A CH 417227A
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    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/12Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like
    • F16B13/124Separate metal or non-separate or non-metal dowel sleeves fastened by inserting the screw, nail or the like fastened by inserting a threaded element, e.g. screw or bolt

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Description


  Spreizdübel aus     Kunststoff       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein       Spreizdübel    aus Kunststoff, der einen mit Aussenrip  pen     versehenen,        mindestens,        einen        Längsschlitz    be  sitzenden Spreizteil und einen mit einer     Einführ-          öffnung    für die Befestigungsschraube versehenen  Hals aufweist, wobei am Dübel sich über wenigstens       einen        Teil        des,

          Halses    nach     hinten        erstreckende        Mittel     zur Sicherung des Dübels gegen Drehen im Bohrloch  vorgesehen sind.     Wird    bei einem solchen Dübel die  Befestigungsschraube eingeschraubt, so spreizt sich  der Spreizteil des Dübels. Die     Drehsicherungsmittel,     die z.

   B. am Spreizteil angeordneten Flügel oder  Zungen sein können, werden dadurch in ihrem Er  streckungsbereich am     Spreizteil    ebenfalls nach aussen  gedrückt, so dass     sie        Stärker        :m        Sinne    einer Dreh  sicherung zur Wirkung kommen können, als wenn  sie sich ausschliesslich über den     ungeschlitzten    und  somit nicht     spreizbaren    Halsteil des Dübels erstrecken  würden.

   Anderseits hat die bekannte Anordnung zur  Folge, dass die     Drehsicherungsmittel    nur in ihrem  über dem     Spreizteil    liegenden Abschnitt nach aussen  gedrückt werden, d. h.     die        Drehsicherungsmittel    kom  men erst zur Wirkung, wenn die Schraube in den       Spreizteil        eingedungen    lt.

   Dies, hat nicht nur zur  Folge, dass zu Beginn des     Eindrehens    der Befesti  gungsschraube keine oder nur eine ungenügende  Drehsicherung des Dübels vorhanden ist, so dass  sich     dieser    im Bohrloch     mitdreht,    sondern bewirkt  auch, dass die     Drehsicherungsmittel    nur über einen  relativ kleinen Teil ihrer Länge, nämlich im Bereich  des     Spreizteils.,    zur     Wirkung    kommen; was oft un  genügend ist.  



  Beim     erfindungsgemässen        Spreizdübel    sind diese  Nachteile vermieden. Er ist zu diesem Zweck da  durch gekennzeichnet, dass der Längsschlitz des  Spreizteils bis mindestens     1/3    der Länge des Dübel  halses in den     letzteren        hinein        verlängert        ist.    Dadurch    spreizt die Befestigungsschraube schon zu Beginn  ihres     Eindrehens    einen Teil des     Dübelhalses    und  damit auch die sich über diesen Halsteil hinweg  erstreckenden     Drehsicherungsmittel;

      die     Drehsiche-          rungsmittel    kommen also früher und ausserdem über  einen grösseren Teil ihrer Länge zur Wirkung als  bei völlig     ungeschlitztem    Hals.  



  Es     ist    ferner     bekannt,        dile    zylindrische     Einführ-          öffnung    des     Dübelhalses    durch eine     Konusöffnung     in die verengte Längsöffnung des     Spreizteils    über  gehen zu lassen. Die durch die Erfindung erzielte  Wirkung kann noch verbessert werden, wenn die  Übergangsstelle zwischen     Einführöffnung    und Konus  öffnung zwischen dem Ende des in den Halsteil  hinein verlängerten Längsschlitzes und der Ansatz  stelle der     Drehsicherungsmittel    liegt.

   Da in diesem  Fall die Befestigungsschraube relativ früh in die       Konusbohrung    eintritt und sich dabei bereits im  geschlitzten     Dübelteil    befindet, erfolgt das Spreizen  sehr früh.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es  zeigt:       Fig.    1 in Seitenansicht einen Teil eines ersten  Beispiels,       Fig.    2 im     Axialschnitt    und teilweise in Seiten  ansicht einen Teil eines zweiten Beispiels,       Fig.    3a, 3b und 3c schematisch eine Ansicht  in     Axialrichtung    und zum Teil im Schnitt je eine  Variante der     Drehsicherungsmittel    des Beispiels nach       Fig.    1,       Fig.    4 im Querschnitt den Halsteil eines dritten  Beispieles,

         Fig.    5 in Seitenansicht ein viertes Beispiel und       Fig.    6 schematisch ein weiteres Beispiel mit ver  gleichsweise dargestellter Befestigungsschraube.      Der in     Fig.    1 gezeigte Spreizdübel aus Kunststoff  besitzt einen Spreizteil 1 mit     zylindrischen    Umfangs  rippen 2, deren     Seitenflächen    leicht konisch ausein  anderlaufen. An den     Spreizteil    1 schliesst sich ein  Halsteil 3 mit zylindrischer     Einführöffnung    4 für die  Befestigungsschraube (nicht gezeichnet) an.

   Die ge  genüber der     Einführöffnung    4 erheblich verengte       Mittelöffnung    5 des     Spreizteils    1 ist mit der genannten       Einführöffnung    4 dich     eine        Konusöffnung    6 ver  bunden. Der Spreizteil 1 besitzt in an sich bekannter  Weise zwei (nur einer sichtbar) um 180  zueinander  versetzte,     schraubenlinienförmig    verlaufende Längs  schlitze 7, die mit der Mittelöffnung 5 des     Spreizteils     in Verbindung stehen.

   Diese     Längsschlitze    7 sind in  den     Halsteil    3 hinein verlängert, und zwar erstrecken  sie sich mindestens um 1/3 der Länge des Halsteils  in den letzteren hinein. Am Umfang des dem Hals  teil 3 zugekehrten Endabschnittes des     Spreizteils    1  sind zwei einander diametral gegenüber liegende Flü  gel 8 angeordnet, die als     Drehsicherungsmittel    dienen.

    Diese Flügel erstrecken sich über mehr als     1/3    der  Länge des Halsteils nach hinten und sind leicht nach  aussen     gekrümmt.    In der     Axialebene    durch die Mitte  dieser Flügel 8 besitzen die letzteren einen solchen  konvexen     Querschnitt,    dass sie sich beim Einführen  des Dübels in das Bohrloch gerade richten und über  ihre ganze Länge (oder wenigstens den grösseren  Teil derselben) an der     Bohrlochwandung        anliegen.     



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, liegt die     Ansatzstelle     der Flügel 8 am     Spreizteil    1 im Bereich der Konus  öffnung 6, und die     Übergangsstelle    x zwischen     Ein-          führöffnung    6 liegt zwischen dem Ende y des     in    den       Halsteil    3     hinein    verlängerten     Längsschlitzes    7 und  der     Ansatzstelle    z der     Drehsicherungsflügel    B.

   Damit  wird erreicht, dass beim Eindringen der Befestigungs  schraube in die     Konusöffnung    6 sofort     ein        Spreizen     des geschlitzten Halsteils erfolgt, wobei     insbesondere     auch die Ansatzstelle     z    der Flügel 8 relativ stark       gespreizt    wird, was ein sofortiges Anpressen der  Flügel 8 an     die        Bohrlochwand        zur    Folge hat. Die  axiale Länge der     Konusöffnung    beträgt dabei zweck  mässig etwa     1/3    der Gesamtlänge des Dübels.  



  Bei der in     Fig.    2 gezeigten Ausführung,, dessen       Spreizteil    11 nicht gezeichnete Längsschlitze aufweist,  die sich bis mindestens     1/3    der     Länge    des Halsteils 13  in den     letzteren        hinein.        erstrecken,        sind    aus     denn        Hals-          teil    13 eine Mehrzahl von Längszungen 18 ausge  stanzt, die schräg     auswärts    über den     Umfang    des       Halsteils        vorstehen.    Die Zungen 18,

   welche     durch    bis  an     dass        freie        Stirnende    des,     Halsteils        rei!chendb    Ein  schnitte gebildet sind, dienen als     Drehsicherungs-          mittel,    die beim Einschieben des Dübels in das Bohr  loch gegen dessen Wandung anliegen. Dabei werden  die Zungen 18     federnd    in die     Ausschnitte    im     Halsteil     13 zurückgebogen, was eine einwandfreie seitliche  Führung der Zungen ergibt, und ein Abscheren der  selben praktisch     verunmöglicht.     



  Die     Drehsicherungsmittel    wie Flügel, Zungen und  dergleichen wirken     einerseits        durch    ihre Umfangs  reibung an der     Bohrlochwand    und anderseits durch    den Eingriff ihrer in Drehrichtung der Befestigungs  schraube vorausgehenden, äusseren Längskante in  diese     Bohrlochwand.    Es hat sich deshalb als beson  ders zweckmässig erwiesen, diese Flügel oder Zungen  mit einem derart abgesetzten Querschnitt zu ver  sehen, dass sie auf der in Drehrichtung der Schraube  vorangehenden Seite zwei (oder mehrere) Längs  kannten aufweisen. In     Fig.3a    ist ein solches Bei  spiel dargestellt.

   Der obere der beiden gezeichneten  Flügel 28 ist in seiner unbelasteten schräg     auswärts     ragenden Stellung gezeigt, während der untere Flügel  in seiner durch die     Bohrlochwand    einwärts gedrück  ten Lage dargestellt ist. Diese Flügel 28 (die z. B. den  in     Fig.    1 gezeigten Flügeln 8 entsprechen können)  sind im Querschnitt so abgesetzt, dass sie auf der in       Eindrehrichtung    a der Schraube vorangehenden Seite  zwei zueinander versetzte Längskanten 28a aufweisen.  Damit wird ein verstärkter Eingriff dieser Flügel 28  in die     Bohrlochwand    und damit eine entsprechend  bessere Drehsicherung des Dübels erreicht.  



  Anderseits erzeugt die Reibung zwischen den als  Drehsicherung dienenden Flügeln oder Zungen und  der     Bohrlochwand        eine        relativ    grosse     Scherwirkung     auf diese Flügel, d. h. auf deren meist relativ     kleine          Ansatzstelle    am Dübel. Die freie Spannweite des  Flügels     ergibt        ausserdem        eine    relativ grosse radiale  Nachgiebigkeit bzw.

   Biegsamkeit des     Flügels.    Um       einerseits    das Abscheren zu erschweren und ander  seits     die        B.iegesteifigkeit        dbr        Flügel    zu     erhöhen,    sind  diese     zweckmässig    über einen grösseren Teil     ihrer     Länge mit dem Dübel verbunden. Ein Beispiel einer  solchen Ausführungsart ist in     Fig.    3b dargestellt.

         Die    analog dem Beispiel nach     Fig.    1 vom halsseitigen  Ende des     Spreizteils    wegragenden Flügel 38     sind     durch einen dünnen Mittelsteg     38a,    der sich über       einen    Teil der Länge bzw. über die ganze Länge des       Flügels        erstreckt,    mit dem Dübel verbunden.

       Diesle          beine        Einwärtsfedern    der Flügel (unten in     Fig.        3b)     sich     zusammenfaltenden    dünnen Stege 38a     wirken          einerseits    als Widerstand gegen das     Einwärtsbiegen     der Flügel und erhöhen anderseits die     Abscherfestib          keit    der Flügel.  



  Bei den vorangehend beschriebenen Ausführun  gen wurde angenommen, die Flügel oder     Zungen     erstrecken sich von einer vorderen Ansatzstelle am       Spreizteil    oder am     Halsteil    frei nach hinten. Es ist  aber auch möglich, diese Flügel über ihre ganze  Länge fest mit dem Dübel zu verbinden, so dass sie  nach Art einer Fahne 48     (tangential    wie in     Fig.    3c,  oder gewölbt oder,     abgewinkelt)    seitwärts vom Dübel       wegragen,

      und zwar in der     Eindrehrichtung    der     Be-          festigungsschraube.        Zweckmässig    ist     die    Anordnung       sa    getroffen,     dass    der     Radialabstand    der freien Längs  kante der Fahne und damit auch ihre     Quererstrek-          kung    gegen das halsseitige     Dübelende    hin zunimmt.  



  Da der Dübel aus Kunststoff besteht,     russ    nicht  nur der Scher- und Biegefestigkeit der     Drehsiche-          rungsmittel        sondern    auch der Knickfestigkeit des       Dübelkörpers    selbst Beachtung geschenkt werden. Bei       einem        Dübel    mit     Umfangszippen,        wie    er z.

   B. in     Fig.         1 und 2 dargestellt ist, stellt der Kernquerschnitt des  Spreizteils zwischen den Umfangsrippen die Schwäch  ste     Dübelstelle    dar; an diesen Stellen wird der Dübel  mit dem üblicherweise zylindrischen Kernquerschnitt  beim Einschlagen des Dübels in ein etwas zu enges  Bohrloch oft gestaucht, wodurch das Einführen der  Befestigungsschraube erschwert oder gar     verunmög-          licht    wird.

   Wie dies in     Fmg.2        beispielsweise        ange-          deutet    ist,     kann    die     Einsehlxgfestigkeit    des Dübels  dadurch     vergrössert    werden, dass der Kernquerschnitt  des Spreizteils zwischen den Rippen gegen den Hals  teil hin stufenweise konisch verdickt ist.  



  Da der aus Kunststoff bestehende Dübel zweck  mässig durch Spritzgiessen hergestellt wird, lassen sich  die verschiedensten Formen von     Drehsicherungsmit-          teln    erzeugen. Eine Variante der in     Fig.    2 gezeigten  Zungen ist in     Fig.    4     dargestellt.    Bei dieser     Aus-          führung        sind        am.        Halsteil    53     relativ    grosse, bis an  das freie Stirnende dieses Halsteils reichende Aus  schnitte 59 vorgesehen, in welchen     tangential    ver  laufende Zungen 58 belassen sind.

   Wenigstens die  eine freie Längskante<I>58a</I> ragt über den Aussen  umfang des Halsteils 53 hinaus. Zweckmässig nimmt  der radiale Abstand dieser vorstehenden Längskante  gegen das freie     Stirnende    des Halsteils 53 hin zu.  Da die Zungen 58 sich in     ähnlicher    Weise wie beim  Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.        3c        tangential    nach  aussen erstrecken,

   kommen die vorstehenden Zungen  kanten 58a beim Einschieben des Dübels in das  Bohrloch mit der Wand des letzteren in Eingriff und  verhindern so das     Mitdrehen    des     Dübels.    Der<B>die</B>  Zungen 58 aufweisende Halsteil 53 kann zum     Teil     oder über seine ganze Länge konisch ausgebildet sein,  so dass die Längskanten 58a der Zungen 58 überall  gleich weit über den Aussenumfang des Halsteils vor  stehen.  



  Im vorangehenden wurden Dübel beschrieben,  deren Spreizteil zylindrische Umfangsrippen aufweist,  wie dies in den     Fig.    1 und 2 dargestellt ist. Es ist  aber auch möglich, schraubenlinienförmig verlau  fende Rippen 62 vorzusehen, wie dies beim Beispiel  nach     Fig.    5 gezeigt ist.

   An sich könnte der     Spreizteil     61 eines solchen     Dübels    auch     achsparallki    geschützt  sein;     vorteilhaft    besitzen     aber        die        Längsschlitze    67,  wie in     Fig.    5 gezeigt,     Schraubenlinienform,    wobei  ihre Steigung derjenigen der Rippe 62 entspricht.  Auch in diesem Fall sind die Längsschlitze 67 um  wenigstens     1/3    der Länge des Halsteils 63 in den  letzteren hinein verlängert. Auch die Rippen 62  können in den Halsteil hinein verlängert sein.

   Die  Rippen 62 dienen nicht nur der     Dübelverstärkung,     sondern wirken mit ihren     Aussenkanten    gleichzeitig  als     Drehsicherungsmittel;    es könnten aber zusätzlich  noch als     Drehsicherungsmittel    dienende Flügel, Zun  gen oder Fahnen vorgesehen sein, wie sie beispiels  weise in den     Fig.1,    2, 3a, 3b, 3c und 4     dargestellt     sind.  



  Die üblichen Kunststoffdübel der beschriebenen  Art eignen sich sowohl für Normalmontage (Ein  stecken des Dübels in das Bohrloch vor dem An-    bringen des zu befestigenden Gegenstandes) als auch  für     Durchsteckmontage    (Durchstecken des Dübels  durch die     öffnung    im zu     befestigenden    Gegenstand  hindurch in das Bohrloch). Da     wenigstens    der Spreiz  teil des Dübels vollständig im Bohrloch versenkt  liegen muss, ragt     höcheens    ein     kleiner        Abschnitt    des  Halsteils von relativ geringer Länge in die Durch  stecköffnung im zu befestigenden Gegenstand.

   Der  relativ lange, gewindefreie Schaft von Holzschrauben,  wie sie zum Befestigen von     Holzprofilen,    Leisten,  Platten und dergleichen (besonders im Fenster- und       Türenbau)    verwendet werden, ist demzufolge nur  über eine kleine Länge oder gar nicht innerhalb der       Durchstecköffnung    des zu befestigenden Holzteils ge  führt;

   das somit zwischen Schraubenschaft und Wand  der     Durchstecköffnung    im     Holzteil        verbleibende    Spiel  führt oft zu einer     Lockerung    des zu befestigenden       Holzteils,    besonders wenn dieser gewissen Erschüt  terungen     ausgesetzt        isü.    Um diesen     Nachteil    zu  vermeiden, d. h. um eine sichere Führung des Holz  teils auf dem Dübel bzw.

   der Holzschraube im  Dübel zu     gewährleisten,        ist    der Dübel zweckmässig  mit einem verlängerten Halsteil versehen, der aus  dem Bohrloch herausragt und auf welchem der zu  befestigende Holzteil aufsitzen kann. Bei der Be  messung     dieses        Halses,    geht man     zweckmässig    von  den Längenverhältnissen der normalisierten Holz  schrauben aus.

   Wie in     Fig.    6 dargestellt, beträgt  die Länge des gewindefreien Schaftes einer nor  malisierten Holzschraube<B>S</B>     2/3    der Länge des     Ge-          windeteils.        Damit    nun der     gewindefreile    Schaft der  Schraube S vom     Dübelhals    auf einer genügenden       Länge    gefasst ist,

   beträgt die Halsverlängerung zweck  mässig mindestens etwa     1/3    der normalen     Dübellänge.     Dieser in den zu befestigenden Gegenstand hinein  ragende verlängerte     Dübelhals    sichert diesen Gegen  stand einwandfrei gegen seitliche Verschiebungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spreizdübel aus Kunststoff, der einen mit Aussen rippen versehenen, mindestens einen Längsschlitz be sitzenden Spreizteil und einen mit einer Einführ- öffnung für die Befestigungsschraube versehenen Hals aufweist, wobei am Dübel sich über wenigstens einen Teil des Halses, nach hinüen erstreckende Mittel zur Sicherung des Dübels gegen Drehen im Bohrloch vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Längsschlitz des Spreizteils bis mindestens 1/3 der Länge des Dübelhalses in den letzteren hinein ver längert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Spreizdübel nach Patentanspruch, bei welchem die zylindrische Einführöffnung des Dübelhalses durch eine Konusöffnung in die verengte Längs öffnung des Spreizteils übergeht, dadurch gekenn zeichnet,
    dass die Übergangsstelle zwischen Einführ- öffnung und Konusöffnung zwischen dem Ende des in den Halsteil hinein verlängerten Längsschlitzes und der Ansatzstelle der Drehsicherungsmittel liegt.
    2. Spreizdübel nach Patentanspruch, dessen Dreh sicherungsmittel unmittelbar vor dem Dübelhals am Spreizteil vorgesehene, schräg auswärts nach hinten ragende Zungen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen in einer Axialebene gesehen einen solchen konvexen Querschnitt besitzen, dass sie sich beim Einführen des Dübels in das Bohrloch gerade richten und wenigstens über den grösseren Teil ihrer Länge an der Bohrlochwandung anliegen.
    3. Spreizdübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dübelhals wenigstens über den grösseren Teil seiner Länge bis an sein freies Stirnende Längsschlitze aufweist, aus welchen die Drehsicherungsmittel bildenden Zungen schräg nach hinten ragend herausgebogen sind.
    4. Spreizdübel nach Patentanspruch, dessen Spreizteil mit Umfangsrippen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanddicke des Spreizteils zwischen den Umfangsrippen gegen dessen freies Ende hin abnimmt. 5.
    Spreizdübel nach Patentanspruch, dessen Drehsicherungsmittel sich über einen Teil der Dübel länge erstreckende und wenigstens teilweise über dessen Aussenumfang vorstehende Zungen sind, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Zungen wenigstens über einen Teil ihrer freien Länge mit dem Dübelkörper verbunden sind. 6.
    Spreizdübel nach Patentanspruch, dessen Drehsicherungsmittel sich über einen Teil der Dübel länge erstreckende und wenigstens teilweise über dessen Aussenumfang vorstehende Zungen sind, da durch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche des Quer schnittes der genannten Zungen unter Bildung von wenigstens zwei in Verdrehrichtung des Dübels blickenden Längskanten abgesetzt ist. 7.
    Spreizdübel nach Patentanspruch, dessen Hals gegen die Schraubeneinführöffnung hin eine konische Erweiterung aufweist, dadurch gekennzeich net, dass der konische Halsteil eine Mehrzahl von Ausschnitten aufweist, in welchen annähernd tangen- tial verlaufende, als Drehsicherungsmittel dienende Zungen angeordnet sind. B. Spreizdübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an seinem Umfang mindestens einem schraubenlinienförmigen Längsschlitz gleich laufende Längsrippen vorgesehen sind.
    9. Spreizdübel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Dübel eine Halsverlängerung von mindestens 1/3 der normalen Dübellänge aufweist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4861206A (en) * 1986-11-26 1989-08-29 Tox-Dubel-Werk Richard M. Heckhausen GmbH & Co. KG Straddling plug
WO1990012214A1 (de) * 1989-04-03 1990-10-18 Oldendorf Guenter Mehrteiliger dübel

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