CH417248A - Druckmittelübertragungsgelenk - Google Patents

Druckmittelübertragungsgelenk

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Publication number
CH417248A
CH417248A CH1249863A CH1249863A CH417248A CH 417248 A CH417248 A CH 417248A CH 1249863 A CH1249863 A CH 1249863A CH 1249863 A CH1249863 A CH 1249863A CH 417248 A CH417248 A CH 417248A
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CH
Switzerland
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pressure medium
disks
fixed
rotatable
bores
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CH1249863A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl Ing Scholz
Zschauer Wolfgang
Original Assignee
Schwermaschinenbau Verlade Und
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L39/00Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
    • F16L39/04Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies allowing adjustment or movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description


      Druckmittelübertragungsgelenk       Die Erfindung betrifft ein     Druckmittelübertra-          gungsgelenk,    das der Übertragung von Druckmittel  vorzugsweise Drucköl, insbesondere im Maschinen  bau dient.  



  Bei hydraulisch betätigten Aggregaten im     Ma-          schienenbau    ist es oft so, :dass die     Anriebselemente     und der     Druckmittelspeicher    im festen Teil und die  angetriebenen und     die        die    Bewegung ausführenden  Elemente, beispielsweise Zylinder oder     Hydromotor,     im drehbaren Teil eines Aggregates untergebracht  sind.  



  Die     Zuführung    des     Arbeitsöls    zu den     einzelnen          Druckölverbrauchern        bzw.    die     Rückführung    dessel  ben erfolgt entweder mit     Hilfe    von Schläuchen oder  bekannter     Druckmittelübertragungselemente,    die im       wesentlichen    aus     einem        hohlen    Bolzen bestehen, auf  dem Hülsen drehbar angeordnet sind.

   Die     übertra-          gung    des     .Druckmittels    mit Hilfe von Schläuchen hat  jedoch eine Einschränkung des Bereiches zur Folge,  in dem sich der drehbare Teil gegenüber dem fest  stehenden Teil eines Aggregates drehen kann, so  dass diese     Übertragungsart    nur für     Schwenkbewe-          gungen    geeignet ist. Ein weiterer Nachteil bei der  Verwendung von Schläuchen ist deren leichte Stör  anfälligkeit bei häufiger Biege- und     Torsionsbean-          spruohung.     



  Um die beiden wesentlichsten Nachteile bei der  Übertragung mit Schläuchen zu beseitigen, ist man       in    der Praxis zur Anwendung der bereits     erwähnten          Druckmittelübertragungselemente    übergegangen, mit  denen     zwar    eine     vollkommene        Drehbarkeit    eines       .drehbaren    Teiles gegenüber     einem    festen Teil möglich  ist und bei deren     Verwendung    auch die wesentlichsten  Nachteile der Schläuche, die durch fest verlegte  Rohrleitungen ersetzt werden, beseitigt sind, die je  doch andere Nachteile aufweisen.

      Alle     @die    bekannten     Druckmittelübertragungsele-          mente,    die im wesentlichen aus     einem    hohlen Bolzen  und auf ihm angeordneten drehbaren     einzelnen    Hül  sen     bestehen,    und auch solche, die eine Hülse auf  weisen, die die     feste    Verbindung einzelner Ringe  darstellt, sind in der Anzahl ihrer Zuleitungen ab  hängig vom     Bolzenquerschnitt,    was bei einer Viel  zahl von Zuleitungen     bedeutet,    dass der     Bolzendurch-          messer    überdimensional gross gehalten werden muss,

    was aus einbautechnischen Gründen nicht in jedem  Fall vertretbar ist.  



  Mit zunehmender     Anzahl    der     Zuleitungen    ver  grössert sich jedoch nicht nur der Querschnitt des  Bolzens, sondern auch die Anzahl der Ableitungen  und ,die damit erforderliche     Anzahl    der einzelnen  drehbaren Hülsen, wodurch die Länge des     Bolzens     sich ebenfalls vergrössern muss.

   Da der angebohrte  Bolzen in seinem Durchmesser nach der Gesamtzahl  der     Zuführungsleitungen    bemessen sein muss,     wird          sein    Querschnitt nur an der Zuführungsseite voll  ausgenutzt, während er nach jeder Ableitung im  Querschnitt eine Bohrung verliert und massiver     wird.     Das bedeutet jedoch, dass mit     zumehmender    Anzahl  der Zu- und     Ableitungen        die    Eigenmasse eines be  kannten     Druckmittelübertragungselementes    unvertret  bar gross wird.

   Ausserdem wird bei einer     Vielzahl     von benötigten Zuführungsleitungen die Zugänglich  keit zu den Verschraubungen für die einzelnen An  schlüsse schwierig, so dass ;die Montage umständlich  und zeitraubend ist. Zum anderen sind die     bekannten          Druckmittelübertragungselemente    in der Zahl ihrer  Anschlüsse aus fertigungstechnischen Gründen be  grenzt, da Sacklöcher von bestimmtem Durchmesser  nicht in beliebiger Länge hergestellt werden können.  



  Es wurde auch bereits ein Gelenk zur Verbindung       con    Druckflüssigkeit     führenden    Leitungen mit Wälz-      Lager vorgeschlagen, bei dem mit     Hilfe    zweier gegen  einander     verdrehibarer        Teile    eine     Druckmittelüber-          tragung    für eine einzige Zuführung auf andere Art  und Weise, wie bisher beschrieben, erreicht     wird.     Dieses Gelenk ist jedoch nur bedingt verwendbar und  hat     in,

      keiner Weise die allen     angeführten    Druck  mittelelementen     .anhaftenden    Mängel und Nachteile  beseitigen     können.     



  Es ist Zweck und Aufgabe ;der Erfindung,     ein          Druckmittelübertragungsgelenk    zu schaffen, das. der       Übertragung    von Druckmittel, vorzugsweise     Druck-          öl,    insbesondere     iim    Maschinenbau dient und bei  Vermeidung     aller    angeführten Mängel und Nachteile       universell    anwendbar und konstruktiv sowie ferti  gungstechnisch einfach ist und ausserdem bei klein  sten Abmessungen und geringster Eigenmasse einfach  montiert werden kann.  



  Dies wird dadurch erreicht, dass auf einem das  gesamte     Druckmittelübertragungsgelenk    zusammen  haltenden Spannbolzen von Distanzhülsen     in    be  stimmtem Abstand voneinander gehalten, feste Schei  ben und     :

  zwischen        ihnen    auf den Distanzhülsen dreh  bare, drucklose Scheiben angeordnet sind, die über  den gesamten Umfang der Scheiben je nach Bedarf  in einem bestimmten Abstand     voneinander        @angeord-          net    radiale     Druckmittelzu-    bzw.

       -abführungsbohrun-          gen    von unterschiedlicher Tiefe     aufweisen,    von denen  die     Radialbohrungen    jeweils einer festen Scheibe und  einer drehbaren Scheibe     untereinander    über in die       Radialbohrungen    der festen Scheiben mündende       Axialbohrungen    und ebenfalls in den     festen    Scheiben  befindliche Ringkanäle mit, mit den     Radialbohrun-          gen    der drehbaren .Scheiben in     Verbindung    stehenden,  durchgehenden     Axialbohrungen    verbunden sind.  



  Vorteilhaft ist eine Ausbildung, bei welcher der       Spannbolzen    einerseits mit einem an einer äusseren  Stirnseite einer festen Scheibe     anliegenden    Ansatz  versehen ist und anderseits eine gegen die entgegen  gesetzt     liegende    äussere     Stirnseite        einer        festen     Scheibe     drückende    Spannmutter trägt.     Ferner    können  entsprechend der Anzahl der     Ringkanäle    zwischen  den Scheiben Dichtungen vorgesehen     sein.     



  Nachfolgend     wird    die Erfindung an     einem    Aus  führungsbeispiel beschrieben. In :der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    des     erfindungsgemässen          Druckmittelübertragungsgelenkes    für     zwölf    An  schlüsse,       Fig.    2 einen Schnitt durch eine feststehende  Scheibe     gemäss        Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt durch eine drehbare Scheibe  gemäss     Fig.    1,

         Fig.    4 einen Längsschnitt einer Ausführungs  form des erfindungsgemässen     Druckm@ittelübertra-          gungsgelenkes    für     zwei    Anschlüsse.  



  Das erfindungsgemässe     Druckmittelübertragungs-          gelenk    besteht aus einem Spannbolzen 1, auf dem im  Wechsel feste Scheiben 2 und drehbare Scheiben 3  angeordnet sind. Zwischen den festen Scheiben 2  sind auf dem     Spannbolzen    1 Distanzhülsen 4 ange  ordnet, die ein axiales Spiel für die auf ihnen dreh-    bar sitzenden Scheiben 3 garantieren und gleichzeitig  zur Verspannung der festen Scheiben 2 untereinander  dienen. Der Spannbolzen 1 liegt einerseits mit seinem  Bund an der äusseren     Stirnseite    einer festen Scheibe  an, und auf seinem anderen Ende sitzt eine Spann  mutter 5.

   Alle Scheiben 2 und 3 sind mit     :in        be-          stimmt-en    Abständen über den     gesamten    Umfang       verteilten    radialen Bohrungen 6 von unterschiedlicher  Tiefe versehen. Die radialen Bohrungen 6 der festen  Scheiben sind an ihrem unteren Ende über eine  axiale Bohrung 7 jeweils mit einem Ringkanal 8 ver  bunden. In den drehbaren Scheiben sind durch  gehende axiale     Bohrungen    9 angeordnet, in ,die die  radialen Bohrungen 6 dieser Scheiben münden und  die jeweils einem Ringkanal 8 in einer festen Scheibe  2 zugeordnet sind. Zwischen den Scheiben 2 und 3  sind, entsprechend -der Anzahl der     Ringkanäle    8,  Dichtungen 10 vorgesehen.  



  Wenn das gesamte     Druckmittelübertragungsge-          lenk    in einem Aggregat angeordnet ist, das aus  einem festen und     einem    drehbaren Teil besteht, auf  dem mehrere     Druckmittelverbraucher    angeordnet  sind, dann sind die festen Scheiben 2 dem festen  Teil des Aggregates zugeordnet, während die dreh  baren Scheiben 3 die Drehbewegung des drehbaren  Teiles des Aggregates     ebenfalls    ausführen. Sollen       nunmehr    die     Druckmittelverbraucher    mit Drucköl       beaufschlagt    werden, so     wird    Drucköl von einer  Pumpe in die radialen Bohrungen 6 der festen Schei  ben 2 gebracht.

   Dieses Drucköl     fliesst    über die axialen  Bohrungen 7 in die Ringkanäle 8, tritt in die durch  gehenden     Axialbohrungen    9 der drehbaren     Scheiben    3  ein und verlässt die     :drehbaren    Scheiben 3 wieder  über die radialen Bohrungen 6, von wo es zu den       einzelnen    auf dem drehbaren Teil des Aggregates  befindlichen     Druckmittelverbrauchern    gelangt.  



  Dabei bewirken die axialen Bohrungen 9 in den       drehbaren    Scheiben 3, dass sich der     Druck    des Druck  mittels .an beiden Stirnflächen der drehbaren Scheibe  aufbaut,     iso        d'ass    die Scheibe drucklos     schwimmend     sich drehen kann.

   Der Zweck des     Druckmittelüber-          tragungsgelenkes    ist .also erreicht, denn unter Ver  wendung     aufwendiger    Lagerungen zum Abfangen des  vom Druckmittel einseitig erzeugten Druckes     wurde     ein     einfaches,    zweckmässiges Element geschaffen für  die     Übertragung    von verschiedenartigsten Druckme  dien.

   Zur     Erreichung        zweier    verschiedener Bewe  gungsrichtungen, beispielsweise zur Erzeugung der  Bewegung :eines     Differentialzylinders,    der auf einem  drehbaren Teil eines Aggregates angeordnet ist, ist  die in     Fig.    4 gezeigte     Ausführungsform,    bei der der  Bolzen 1 und     eine        feste    Scheibe 2 ein Ganzes bilden,  besonders geeignet.

       Zweckmässigerweise    kann bei  dieser Ausführungsform auch der Eintritt des     Druck-          mittels    an eine Stirnseite einer festen Scheibe ver  legt werden, um noch     platzsparender    zu bauen. Bei       allen        Ausführungsformen    des     erfindungsgemässen          Druckmittelübertragungsgelenkes    kann man jedoch  die     Druckmittelein-    und Austrittsbohrungen so legen,      wie es für Kontrolle und Montage am günstigsten ist,  wodurch beste     Leitungsverlegung    möglich wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckmittelübertragungsgelenk, das :der über tragung von Druckmittel, vorzugsweise Drucköl, ins besondere im Maschinenbau dient, dadurch gekenn zeichnet, dass auf einem das gesamte Druckmittel übertragungsgelenk zusammenhaltenden Spannbolzen (1) von Distanzhülsen (4) in bestimmtem Abstand voneinander gehaltene, .feste Scheiben (2) und zwi schen ihnen .auf den Distanzhülsen (4) drehbare, drucklose Scheiben (3) angeordnet sind, die über den gesamten Umfang der Scheiben je nach Bedarf in einem bestimmten Abstand voneinander angeord nete radiale Druckmittelzu- bzw.
    -abführungsbohrun- gen von unterschiedlicher Tiefe aufweisen, von denen die Radialbohrungen (6) jeweils einer festen Scheibe (2) und einer drehbaren Scheibe (3) untereinander über in die Radialbohrungen (6) der festen Scheiben (2) mündende Axialbohrungen (7) und ebenfalls in den festen Scheiben (2) befindliche Ringkanäle (8) mit, mit den Radialbohrungen (6) der drehbaren Scheiben (3) in Verbindung ;stehenden, durchgehen den Axialbohrungen (9) verbunden sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Druckmittelübertragungsgelenk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spann bolzen (1) einerseits mit einem an einer äusseren Stirn seite einer festen Scheibe (2) anliegenden Ansatz versehen ist und anderseits eine gegen die entgegen gesetzt liegende äussere Stirnseite einer festen Scheibe (2) drückende Spannmutter (5) trägt. 2. Druckmittelübertragungsgelenk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass entsprechend der Anzahl der Ringkanäle (8) zwischen den Schei ben (2 und 3) Dichtungen (10) vorgesehen sind.
    3. Druckmittelübertragungsgelenk nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der Spannbolzen (1) und eine feste Scheibe (2) in einem Teil (1, 2) vereinigt sind und dadurch, dass die Scheiben (2) mit einem Ansatz, der der Zentrierung und der Abdichtung dient, versehen sind.
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