CH417267A - Ventil - Google Patents

Ventil

Info

Publication number
CH417267A
CH417267A CH825464A CH825464A CH417267A CH 417267 A CH417267 A CH 417267A CH 825464 A CH825464 A CH 825464A CH 825464 A CH825464 A CH 825464A CH 417267 A CH417267 A CH 417267A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
time
switching
tariff
clock
Prior art date
Application number
CH825464A
Other languages
English (en)
Inventor
Gunther Oestreich Fritz Gustav
Original Assignee
British Engines Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Engines Ltd filed Critical British Engines Ltd
Publication of CH417267A publication Critical patent/CH417267A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/53Mechanical actuating means with toothed gearing
    • F16K31/54Mechanical actuating means with toothed gearing with pinion and rack
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/52Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam
    • F16K31/524Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam
    • F16K31/52408Mechanical actuating means with crank, eccentric, or cam with a cam comprising a lift valve
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/53Mechanical actuating means with toothed gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description


  
 



  Zeitschaltuhr
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zeitschaltuhr mit Synchronmotorantrieb und Zeitvorwahl über ein Differentialgetriebe, zur Steuerung von elektrischen Speicherheizungen.



   In immer stärkerem Masse wird elektrische Energie zur Raumbeheizung herangezogen und damit dem Bedürfnis nach Komfort bei absoluter Sicherheit und Zuverlässigkeit bei einem Minimum an Bedienungs- und Wartungsaufwand entgegengekommen.



   Die Elektrizitätsversorgungsunternehmen machen diese Art der Raumbeheizung wirtschaftlich tragbar, indem sie zu bestimmten Nacht- und teilweise auch Tagzeiten tariflich begünstigten Strom an den Verbraucher abgeben, was wiederum für die   Elektrizitätswerke    mit dem Vorteil einer besseren Ausnutzung ihrer Energiekapazität, besonders während der Nachtstunden, verbunden ist.



   Problematisch sind jedoch hierbei für die Elektrizitätswerke die starken Belastungsspitzen, die beim gleichzeitigen Einschalten der Heizungsanlagen über Tarifuhren oder Rundsteueranlagen bei Beginn der Niedertarifzeiten auftreten.



   In der Tat wird jedoch nur in seltenen Fällen der Zeitraum des verbilligten Tarifs zur Sättigung eines elektrischen Speicherofens voll benötigt. Vielmehr legt man die Aufladung in den letzten Teil der Niedertarifzeit, um einmal genügend Wärmeeinheiten für den folgenden Tag gespeichert zu haben, zum anderen, dass die Verluste durch Wärmeabstrahlung ausserhalb der eigentlichen Nutzungszeiten der Räume möglichst nieder sind.



   Über eine Tarifschaltuhr des Stromlieferanten wird der Leistungszähler auf den Nachttarif umgeschaltet, der in der Regel 9 Stunden beträgt. Speicherheizungen oder   Wasserboiler    benötigen jedoch nur in seltenen Fällen zur Sättigung den vollen Zeitraum des Nachttarifs.



  Um jedoch für den folgenden Tag genügend Wärmeeinheiten zu speichern, ohne Wärmeverluste in Kauf zu nehmen, wird die Aufheizzeit immer via der eigentlichen   Abcchaltzeit    durch die Tarifschaltuhr an aufwärts gerechnet. Zur Steuerung bzw. Vorwahl der Aufheizzeit in Abhängigkeit der tagsüber zur Beheizung der Räume erforderlichen Wärmeeinheiten werden Zeitschaltuhren benötigt.



   Die Wirtschaftlichkeit einer Speicherheizung kann noch erhöht werden, wenn die Aufladedauer und damit der Wärmebedarf vom Verbraucher selbst gewählt und an die herrschende Aussentemperatur in einfacher Weise angepasst werden kann. Diese Aufgabe wird von bekannten, zeitabhängigen Schaltwerken übernommen. Sie verlegen die Aufheizung automatisch in den letzten Teil der Niedertarifzeit, wobei an einem Stellknopf die Dauer der Aufheizzeit vorgewählt werden kann. Derartige Schaltwerke werden von einer Tarifuhr oder Rundsteueranlage bei Beginn der Niedertarifzeit angesteuert. Die Aufladung der Speicheröfen beginnt jedoch erst entsprechend der vorgewählten Heizzeit. Abgeschaltet wird der Ofen am Ende der Niedertarifzeit.



  Dieser Ablauf wiederholt sich täglich, bis eine andere Einstellung vorgenommen wird.



   Darüber hinaus sollten derartige Zeitschaltuhren aufgabengemäss die Programmierungsmöglichkeit besitzen, zu beliebigen Zeiten, ausserhalb der Niedertarifzeit - sofern vom Elektrizitätswerk zugelassen - eine Nachspeicherung vorzunehmen, wobei sich die Nachladung beispielsweise nur auf einen einzigen Tag beschränken soll, um beispielsweise eine unbeabsichtigte Dauerladung auszuschliessen.



   Diesen Nachteil der Dauerladung besitzen bekannte   Speicherheizungs-Schaltuhren.    Bei dieser Art von Uhren besteht die Möglichkeit, dass aus Versehen der Handschalter eingeschaltet bleibt, wodurch gerade während der Nachtzeit, also ausserhalb der eigentlichen Nutzungszeit der Räume, der Ofen aufgeladen wird. Es wird  somit   Wärmc    gespeichert, die in dieser Menge nicht gebraucht wird. Auch ist die Nachttarif-Speicherautomatik ausser Betrieb, d. h. sie ist kurzgeschlossen.



   Des weiteren sollen derartige Schaltwerke mit der Möglichkeit versehen sein, eine Dauerladung von Hand zu beliebiger Tageszeit vorzunehmen.



   Die bekannten Zeitschaltuhren, welche zur Steuerung der elektrischen Heizung von Speicheröfen zeitlich vorwählbar sind, werden von einem Synchron-Kleinmotor angetrieben- der über ein Untersetzungsgetriebe und entsprechende mechanische Schaltglieder einen elektrischen Schalter betätigt, wobei zwischen zeithaltendem Antrieb und Schaltkontakt ein in Zeiteinheiten geeichtes, manuell einstellbares, mechanisches Verzögerungsglied   an-    geordnet ist, das nach Art einer schiefen Ebene ausgebildet, vom zeithaltenden Antrieb abgetastet wird, wobei der zeithaltende Antrieb nach durchlaufener Abtaststrecke den Kontakt betätigt. Diese Art der   Zeitein-    stellung bzw. Einschaltzeitverzögerung ist recht ungenau und toleranzbehaftet und befriedigt in keiner Weise die Anforderungen, die an die Einschaltzeit und deren Reproduzierbarkeit gestellt werden.

   Zeitliche Schaltdifferenzen von einer Stunde und mehr zwischen vorgewählter und geschalteter Zeit sind keine Seltenheit. Derartige Ungenauigkeiten wirken sich in den Heizungskosten stark aus. Auch bewirkt eine derart unkontrollierte Steuerung der elektrischen Heizung   (iber-    oder Unterspeicherung von Wärmeeinheiten.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Zeitschaltuhren zu vermeiden und das zeithaltend angetriebene Werk mit einem Vorwählsystem zu versehen, das in bezug auf Einstell- und Schaltgenauigkeit toleranzlos arbeitet, wobei die   Über-    setzung Einstellweg zu Schaltweg grösser als 1 sein kann.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass bei einer von einer Tarifuhr gesteuerten Zeitschaltuhr eine auf einem Planetenrad eines Differentialgetriebes angeordnete Schaltscheibe vorgesehen ist, die mit zwei zueinander und bezüglich des Schaltzeitbeginns der Tarifuhr fest eingestellten Schaltreitern versehen ist, welche einerseits der Schaltung des Ladekontaktes der Heizung und anderseits der Schaltung eines Kontaktes des Motorstromkreises der Uhr dienen, welche einerseits den von der auf dem Sonnenrad des Differentialgetriebes angeordneten, zur Schaltnockenscheibe synchron umlaufenden und vorwählbaren Schaltscheibe über einen Schaltreiter und einen Kontakt geschalteten Ladestromkreis rückstellt und anderseits den von der Tarifuhr ausgelösten Zeitablauf der Uhr zeitgenau kongruent zur Ausgangslage beendet.



   Durch diese Massnahmen wird der Vorteil einer ganz besonders hohen Einstellgenauigkeit bei verhältnismässig einfachem Aufbau und leichter und übersichtlicher Bedienbarkeit erzielt.



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann nun das zeitabhängige Schaltwerk mit einem ein- oder mehrstufigen Schalter versehen sein, der, nach Handeinstellung aus seiner Null-Lage heraus, eine Tagesnachspeicherung zulässt und automatisch vom Schaltwerk nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitperiode in seine Null Lage zurückführbar ist.



   Durch diese Massnahme lässt das Schaltwerk, nachdem der Schalter manuell eingelegt wurde, eine Tagesnachspeicherung zu, worauf dieser automatisch vom Schaltwerk, beispielsweise kurz nach Beginn der nachfolgenden   Nachtspeicherung,    in die Stellung  Nachhcizung Aus  zurückgcführt wird.



   Eine unbeabsichtigte Dauerladung während der teuren Tagtarifzeiten über mehrere Tage ist somit mit der automatischen Löschung der Tagnachheizung unmöglich. Die Tagnachladung müsste täglich wieder neu vorgewählt bzw. eingelegt werden.



   Mit dem Tagnachladc-Schalter braucht nicht nur teurer   Tagtarif    bezogen zu werden. sondern es kann auch über eine Tarifuhr oder Ringleitung der Elektrizitätsversorgung zu bestimmten Zeiten billiger Strom zur Nachladung bezogen werden. Die Einstellung muss täglich neu vorgenommen werden.



   Auch kann eine weitere manuell   bedienbarc    Schaltstellung eingebaut   sein.    die   cs    erlaubt, die   Daucrladung    vorzunehmen. Die Nachladung wird erst dann wieder unterbrochen, wenn von Hand der Schalter wieder auf die Stellung  AUS  umgelegt wird. Darüber hinaus ist   cs    auch bei diesem   Hand-El N-AUS-Schalterkontakt    mit einer entsprechenden Tarifschaltuhr des Elektrizitätsversorgungsunternchmens möglich, verbilligten Tagtarif dauernd zu beziehen, ohne dass die Automatikspeicherung währcnd der Nachttarifzeit beeinträchtigt wäre, bzw. dass täglich der Schalter neu eingelegt werden muss, wie es bei der Schalterstellung  Nachladung EIN  mit automatischer Rückführung auf    AUS     der Fall ist.



   Um den Verschleiss des Schalters möglichst klein zu halten, wird dieser   zwecksmässig    als Sprungschalter ausgebildet. Hierdurch lässt sich ein schleichendes Kontaktgeben oder -öffnen, verbunden mit Kontaktbrand und unkontrollierbarer Übergangswiderstandsbildung, vermeiden.



   Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sollen nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Zeitschaltuhr im Schnitt,
Fig. 2 ein Schalt-Zeit-Programm einer derartigen Schaltuhrenanlage,
Fig. 3 einen Schaltplan einer derartigen Speicherheizungs-Steuerung,
Fig. 4 die Schaltuhr gemäss Fig. 1 in der Vorderansicht,
Fig. 5 schematisch das zeitabhängige Schaltwerk gemäss Fig. ],
Fig. 6 ein Schalt-Zeit-Programm, das eine Speicherung nur während der Nachtzeit erlaubt,
Fig. 7 einen Schaltplan einer derartigen Speicherheizungssteuerung mit Speicherung während der Nachttarifzeit und manuelle Nachladung zu beliebigen Tageszeiten,
Fig. 8 einen Schaltplan einer Speicherheizungssteucrung mit Speicherung während der Nachttarifzeit und von Hand vorwählbarer Nachladung während der Tagtarifzeit und
Fig. 9 die Schaltuhr gemäss Fig.

   5 in der Vorderansicht.



   In Fig. 1 bedeutet 1 den Synchron-Kleinmotor, der über ein Untersetzungsgetriebc 2 und 3 das Planetenrad 4, das auf der Welle 5 angeordnet ist, antreibt.



  Das Planetenrad 4   stcht    mit dem Rad 6 in Eingriff, das wie das Rad 7, das mit dem Rad 9 kämmt, auf dem Sonnenrad 8 angeordnet ist. Das Planeten rad 9, in Eingriff mit dem Rad 7 und ebenfalls wie das Rad 4 und das Rad 8 auf der Welle 5 gelagert, wird über das Getriebe 10 und den Knopf 11 zeitlich vorgewählt.



     1 2    bezeichnet eine Lagerplatine. Auf dem Umfang des   Sonnenrades 8 sind beispielsweise Schaltreiter 13 und 14 angeordnet, die über ein Schaltrad 15 und einen Kontaktnocken 16 einen Schaltarm 17 eines Schaltsatzes 18 betätigen.



   Mit dem Planetenrad 4 des Antriebes ist eine   Schaltseheibe    19 verbunden, die einen Schaltreiter 20 trägt.



   Im Schalt-Zeit-Diagramm nach Fig. 2 ist beispielsweise eine Programmierung dargestellt. In der Regel läuft der Nachttarif 9 Stunden, von 21 bis 6 Uhr. Dem Beispiel nach soll die Speicherheizzeit 3 Stunden betragen. Sie bemisst sich vom Zeitpunkt der Ausschaltung durch die Tarifuhr an rückwärts, um der Wärmebedarfszeit am nächsten zu liegen. Nach Fig. 3 schaltet die Tarifuhr 21 um 21 Uhr über den Kontakt 22, den Nachtstromabnehmer und damit die Speicherschaltuhr 24 ein. Der Synchronmotor in Fig. I läuft an und treibt das Planetenrad 4 an, das über das Rad 6 das Sonnenrad 8 antreibt, und das vom Planetenrad 9 über den Drehknopf 11 zum Schaltreiter 20 in seiner Einschaltzeit manuell um 3 Stunden vorgewählt wurde.



   Um 23 Uhr tritt der Haltekreiskontakt 25 des Speicherschaltwerkes 24, vom Motor 1 betrieben, in Tätigkeit und trennt den Synchronmotor-Stromkreis 26 vom   Tarifschaltuhrkreis.    Um 3 Uhr schaltet das Sonnenrad 8 den Kontakt 27 und damit die Speicherheizung über den Schutzschalter 23 ein. Um 6 Uhr schaltet die Tarifuhr 21 den Speicherheizkreis ab. Die Speicherschaltuhr 24 läuft mit ihrem eigenen Haltekreis 25 weiter, bis das Planetenrad 4 über den Schaltreiter 20 den Kontakt 27 gegen 8 Uhr öffnet. Der Haltekreis bringt die Zeitschaltuhr 24 an ihren End- bzw. Anfangspunkt um 9 Uhr und schaltet den Kontakt 25 aus bzw. wieder auf Bereitschaft. Mit der Kontakteinrichtung 28, die extra bedienbar ist, kann wahlweise von Hand 29 oder automatisch 30 der Schutzschalter 23 geschaltet werden.



   In Fig. 4 bedeutet   3 1    das Gehäuse, 32 das Zifferblatt, 33 den Zeitvorwahlknopf und 34 den Hand-Automatik-Betriebsschalter. 35 kennzeichnet eine Abdeckmaske.



   In Fig. 5 bedeutet 1 den Synchronmotor, der über ein Untersetzungsgetriebe 2 und 3 das Planetenrad 4, das auf der Welle 5 angeordnet ist, antreibt. Das Planetenrad 4 steht mit dem Trieb 6 in Eingriff, der wie der Trieb 7 mit einer gemeinsamen Welle verbunden auf dem Sonnenrad 8 gelagert ist. Über das Planetenrad 9, in Eingriff mit dem Trieb 7, kann mittels des Knopfes 10 das Sonnenrad 8 und damit die Speicherheizzeit vorgewählt werden. Auf dem Umfang des Sonnenrades 8 sind Schaltreiter 11 angeordnet, die über einen Kontaktsatz 120 den Speicherarbeitskreis schalten.



  Mit dem Planetenrad 4 des Antriebes ist eine Schaltnockenscheibe 130 verbunden, die Schaltnocken 140 trägt und welche teils den Haltekreiskontakt 150, teils den Nachladekontakt   1 60    schalten.



   Im Schalt-Zeit-Diagramm nach Fig. 6 ist beispielsweise eine Programmierung dargestellt. In der Regel läuft der Nachttarif 9 Stunden, von 21 bis 6 Uhr. Dem Beispiel nach soll die Speicherheizung 6 Stunden betragen. Sie bemisst sich vom Zeitpunkt der Einschaltung durch die Tarifuhr an rückwärts, um der Wärmebedarfszeit am nächsten zu liegen. Um 21 Uhr schaltet die Tarifuhr, der Nachtstromabnehmer und damit die Speicherschaltuhr ein. Der Synchronmotor 1 in Fig. 5 läuft und treibt das Planetenrad 4 an, das über den Trieb 6 das Sonnenrad 8 antreibt, und das vom Planeten rad 9 über den Drehknopf 10 zum Schaltreiter 11 in seiner Einschaltzeit manuell um 6 Stunden vorgewählt wurde.



  Etwa um 23 Uhr wird der Haltekreiskontakt 150 der Speicherschaltuhr betätigt und trennt den Synchron motorstromkreis vom Tarifschaltuhrkreis. Um 24 Uhr schaltet das Sonnenrad 8 über den Kontakt 120, der in Serie mit dem nicht gezeichneten Tarifschaltuhrkontakt liegt, die Speicherheizung ein. Um 6 Uhr schaltet die Tarifuhr den Heizkreis und damit die Heizung ab. Die Speicherschaltuhr läuft mit ihrem Haltekreis weiter, bis das Planetenrad 4 über den Schaltreiter 14 den mit dem Tarifuhrkontakt in Reihe liegenden Arbeitskontakt 160 gegen 8 Uhr öffnet. Der Haltekreis bringt das Schaltwerk an seinen Ausgangspunkt 9 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt schaltet sich das Schaltwerk über den Kontakt 150 selbst aus.



   Wird es erforderlich, während des Tages eine Nachladung des Speicherofens vorzunehmen, dann kann über den eingebauten Schalter 160 gemäss Fig. 7 eine Handschaltung, unabhängig von der Automatik des Schaltwerkes, vorgenommen werden.



   Die   Ofenheizung    180 wird über den Schalter 170 an das Versorgungsnetz 19 gelegt. In dieser Schaltstellung des Schalters   1 60    kann die Handausschaltung vernachlässigt werden, denn durch die im Schaltwerk eingebaute Automatik wird die Handeinschaltung kurz nach Inkrafttreten der Niedertarifzeit automatisch ausgeschaltet. Diese Ausschaltung erfolgt durch das Zeitschaltwerk. Wird dieses durch die Tarifschaltuhr 20 bei Beginn der Niedertarifzeit um 21 Uhr eingeschaltet, dann treibt der Synchronmotor 1 über das Untersetzungsgetriebe 2 und 3 das Planetenrad 4 an, auf dessen Welle 5 die Schaltnockenscheibe 130 angeordnet ist und mit dem Planetenrad 4 synchron umläuft.

   Steht der Handschalter 160 auf   ElN-Stellung,    dann kommt nach etwa 1 Stunde Laufzeit des   Schaltwerkes    der nicht gezeichnete Ausschaltnocken des Schalters 160 mit dem Schaltnocken 14 der Schaltnockenscheibe 130 in Eingriff, d. h. der Schalter 160 wird vom Schaltnocken 14 automatisch auf AUS-Stellung gebracht.



   Diese vorbeschriebene Anordnung gewährleistet, dass eine unbeabsichtigte Dauerladung über mehrere Tage während der teuren Tagtarifzeiten ausgeschlossen ist.



  Auch wird durch die Atomatik vermieden, dass bei versehentlicher Handschalterstellung auf EIN während der Nachtzeit und damit ausserhalb der eigentlichen Nutzungszeiten der Räume Wärme gespeichert, d. h.



  der Ofen unwirtschaftlich aufgeladen wird.



   Die   Hand-EIN-Automatik-AUS-Schaltung    erlaubt des weiteren nach Fig. 8 eine Handschaltungsmöglichkeit während eines Tages mit Niedertagtarif, zum Beispiel zwischen 12 und 13.30 Uhr. In diesem Falle liegt der Handschalterkontakt 160 in Reihe mit dem von der Tarifuhr 20 oder einer Rundsteueranlage der Energieversorgungsgesellschaft gesteuerten Kontakt 21. Wird der Handladekontakt 160 vorgewählt, d. h. auf EIN gelegt, dann schaltet die Tarifuhr 20 zu gegebener Niedertarifzeit die Heizung ein und aus, während der Kontakt 160 vom Schaltwerk nach Einsatz der Nachttarifzeit gegen 22 Uhr automatisch ausgeschaltet wird.



   In Fig. 9 bedeutet 22 das Gehäuse des Zeitschaltwerkes mit den Anschlussklemmen 23, welche im nichtsichtbaren Montagesockel des Schaltwerkes befestigt sind. Das Schaltwerk selbst wird auf dem Sockel aufgesteckt, wobei der nicht dargestellte Schaltersatz mit Kontaktmessern versehen ist, welche in entsprechenden Nuten der Anschlussklemmen 23 eingedrückt werden.



  Durch die beiden Schrauben 24 wird das Schaltwerk  mit dem Sockel vcrschraubt. 25 zeigt die gedruckte oder geätzte Skala, welche auf der Vorderplatine des Schaltwerkes befestigt ist und deren Befestigungsteile von einem Blendrahmen 26 verdeckt werden. Die Skala 25 ist zur Gehäusevorderseite bzw. zum Blendrahmen 26   vcrtieft    angeordnet. Mit dem zur Gehäuseachse koaxial angeordneten Drehknopf 27 kann die Ladezeit für den Speicherofen zwischen 0 und 9 Stunden vorgewählt werden. 28 zeigt den mehrstufigen Schalter in der Stellung  Nachheizung Aus . In dieser Stellung erfolgt keine Nachheizung während des Tages, sondern es wird nur während der Nacht, entsprechend der Einstellung des Stellknopfes 27, aufgeladen.



   In Stellung  Nachheizung EIN  erfolgt die Nachladung nur während eines einzigen Tages und wird automatisch kurz nach Beginn der nachfolgenden Nachtspeicherung wieder in Stellung  Nachheizung AUS  gebracht.



   Mit der Schalterstellung  Nachheizung DAUER EIN  wird die Nachladung erst dann wieder unterbrochen, wenn von Hand der Schalter wieder auf die Stellung  Nachheizung AUS  umgelegt wird.



   Das Zeitschaltwerk kann wahlweise für Ein- oder Aufbauzwecke verwendet werden. Bei Aufbaumontage wird über das Schaltwerkgehäuse 22 ein   Übergehäuse    gezogen, das mit dem allseitig über den Gehäuseumfang ragenden Frontrahmen 29 abschliesst.



   Es liegt im Rahmen der Erfindung, würde der   9stündige    Nachttarif nicht voll in Anspruch genommen, dass eine automatisch vom Zeitschaltwerk bewirkte Sperrschaltung in Tätigkeit tritt, die eine Nachladung von Hand zeitlich begrenzen oder verhindern kann, indem zum Arbeitskontakt des Schaltwerkes ein vom Schaltwerk betätigter Sperrkontakt in Reihe gelegt wird.



   Auch besteht noch die Möglichkeit, mittels einer einfachen Blockiereinrichtung im Zeitschaltwerk die Schalterstellung  Nachheizung DAUER EIN  teils aus energietechnischen Gründen der Versorgungsunternehmen, teils aus Gründen widerrechtlicher Benutzung zu verriegeln. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Zeitschaltuhr mit Synchronmotorantrieb und Zeitvorwahl über ein Differentialgetriebe, zur Steuerung von elektrischen Speicherheizungen, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer von einer Tarifuhr (21) gesteuerten Zeitschaltuhr (24) eine auf einem Planetenrad (4 in Fig. 1 bzw. 3 in Fig. 5) eines Differentialgetriebes angeordnete Schaltscheibc (19 in Fig. 1 bzw. 130 in Fig. 5) vorgesehen ist, die mit zwei zueinander und bezüglich des Schaltzeitbeginns der Tarifuhr (21) fest eingestellten Schaltreitern (20 in Fig. 1 bzw. 140 in Fig. 5) versehen ist, welche einerseits der Schaltung des Ladekontaktes (120 in Fig. 5 bzw. 30 in Fig. 7 und 8) der Heizung und anderseits der Schaltung eines Kontaktes (25 in Fig. 3 bzw. 150 in Fig.
    5) des Motorstromkreises der Uhr (24) dienen, welcher einerseits den von der auf dem Sonnenrad (6, 7) des Differentialgetriebes angeordneten, zur Schaltnockenscheibe (130) synchron umlaufenden und vorwählbaren Schaltscheibe (8) über einen Schaltreiter (11 in Fig. 5 bzw.
    13, 14 in Fig. 1) und einen Kontakt (120 in Fig. 5 bzw. 30 in Fig. 7 und 8) geschalteten Ladestromkreis rückstellt und anderseits den von der Tarifuhr (21) ausgelösten Zeitablauf der Uhr (24) zeitgenau kongruent zur Ausgangslage beendet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zeitschaltuhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zeitabhängige Schaltwerk mit einem ein- oder mehrstufigen Schalter (160, 28) versehen ist, der, nach Handeinstellung aus seiner Null-Lage heraus, eine Tagesnachspeicherung zulässt und automatisch vom Schaltwerk nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitperiode in seine Null-Lage zurückführbar ist.
    2. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (160, 28) als Sprungschalter ausgebildet ist.
    3. Zeitschaltuhr nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (160, 28) mit ein oder mehreren Schaltnocken versehen ist zur wahlweisen Handschaltung auf unterschiedliche Schaltfunktionen.
    4. Zeitschaltuhr nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (160, 28) parallel zum Arbeitskontakt (30) des Zeitschaltwerkes liegt.
    5. Zeitschaltuhr nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Handschalter (28) mit einem Knebelgriff auf der Zifferblattseite versehen ist.
    6. Zeitschaltuhr nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zeitschaltwerk mit einer Blokkiereinrichtung zur Feststellung des Schalters in wenigstens einer seiner Einstellstufen versehen ist.
    Entgegengehaltene Schrift- und Bildwerke Schweizerische Pafentschrift Nr. 301 558 Französische Patentschrt Nr. 1 258 962
CH825464A 1963-06-27 1964-06-24 Ventil CH417267A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2554663A GB1018670A (en) 1963-06-27 1963-06-27 Improvements in or relating to fluid flow control valves

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH417267A true CH417267A (de) 1966-07-15

Family

ID=10229442

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH825464A CH417267A (de) 1963-06-27 1964-06-24 Ventil

Country Status (4)

Country Link
CH (1) CH417267A (de)
DE (1) DE1295945B (de)
FR (1) FR1399960A (de)
GB (1) GB1018670A (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2121516B (en) * 1982-04-13 1985-11-13 Dobson Park Ind Fluid flow control valve
FI69349C (fi) * 1983-05-10 1986-01-10 Niskanen Erkki Oy Spindelventil foer ett roersystem foer vaetskor
JP2811057B2 (ja) * 1995-09-18 1998-10-15 協和醗酵工業株式会社 空気振動波発生装置
CN106704681A (zh) * 2016-12-05 2017-05-24 常熟市虞菱机械有限责任公司 一种防尘防水型部分回转阀门手动驱动装置

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE32305C (de) * A. L. G. DEHNE in Halle a. S Schwimmerventil mit Kniehebelübersetzung
US1528339A (en) * 1923-05-25 1925-03-03 Adolph Mueller Integral stop
GB565757A (en) * 1943-03-31 1944-11-27 William Warren Triggs Improvements in and relating to valves
DE1007588B (de) * 1951-08-30 1957-05-02 Leonardo Sorbello Ventil mit einem auf der Ventilstange vorgesehenen Stift, der in eine schraubenfoermige Nut eingreift

Also Published As

Publication number Publication date
GB1018670A (en) 1966-01-26
FR1399960A (fr) 1965-05-21
DE1295945B (de) 1969-05-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0332957A1 (de) Heizungssteuergerät
EP0387703B1 (de) Regelung für Brenner von Heizanlagen
EP0503265B1 (de) Eingabeeinrichtung für einen programmierbaren Heizungsregler
CH417267A (de) Ventil
DE19804399A1 (de) Elektrisches Haushaltsgerät mit Solarzelle
EP0464423B1 (de) Anordnung zum Steuern des Gesamtenergieverbrauches eines Elektrizitätsabnehmers
DE1640162A1 (de) Zeitschaltuhr fuer elektrische Speicherheizungen
DE1965810U (de) Zeitschaltuhr.
DE9017816U1 (de) Programmierbarer Heizungsregler
DE647699C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Betrieb elektrischer Widerstandsoefen, bei der die Heizwicklungen des Ofens durch einen Temperaturregler mit Verzoegerung von Dreieck- auf Sternschaltung umgeschaltet werden
EP0273064B1 (de) Elektrisches Steuer- und Regelgerät für eine Anlage zur Lieferung von Wärmeenergie an räumlich verteilte Raumheizkörper, Warmwasserbereiter od.dgl.
DE522393C (de) Automatische Regulierung periodisch arbeitender Absorptionskaeltemaschinen
DE2257647A1 (de) Temperaturregeleinrichtung fuer eine automatisch gesteuerte elektrische kochplatte mit ankoch- und fortkochbereich
DE2514933C3 (de) Elektrische Heizvorrichtung
DE676876C (de) Anordnung zur selbsttaetigen Abschaltung elektrischer Stromverbraucher nach Aufnahme einer bestimmten Energiemenge
DE1994747U (de) Ladethermostatuhr.
DE914184C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Raumtemperatur bei Sammelheizungsanlagen
DE1128105B (de) Verfahren und Anordnung zum Betrieb von elektrischen Waermespeicheroefen
DE1538437C3 (de) Programmauswahleinrichtung für ein motorgetriebenes Programmsteuergerät
DE2239085A1 (de) Speicherheizgeraet mit aufladeautomatik
DE1465055B2 (de) Anordnung zur Fernsteuerung der Aufladung mindestens einer elektrischen Wärmespeicher-Heizeinrichtung
DE1276810B (de) Verfahren zur Steuerung der Energiezufuhr zu Energiespeichern und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1565197A1 (de) Witterungsgesteuertes Steuergeraet fuer den Ladebeginn,insbesondere bei Nachtstromspeicheroefen
DE1540919A1 (de) Anordnung zur witterungsabhaengigen Aufladesteuerung von Nachtstromspeicheroefen
DE10107564A1 (de) Elektronischer Raumtemperaturregler mit Zeitsteuerung