CH417385A - Universal-Werkzeugschleifmaschine - Google Patents

Universal-Werkzeugschleifmaschine

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Publication number
CH417385A
CH417385A CH168964A CH168964A CH417385A CH 417385 A CH417385 A CH 417385A CH 168964 A CH168964 A CH 168964A CH 168964 A CH168964 A CH 168964A CH 417385 A CH417385 A CH 417385A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
spindle
tool
grinding machine
gear
shaft
Prior art date
Application number
CH168964A
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Dipl Ing Fiala
Original Assignee
Hahn & Kolb
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Filing date
Publication date
Application filed by Hahn & Kolb filed Critical Hahn & Kolb
Publication of CH417385A publication Critical patent/CH417385A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


      Universal-Werkzeugschleifmaschine       Um übliche     Univessal-Werkzeugschleifmaschinen          voll    ausnutzen zu können,     sind    folgende Zusatzein  richtungen     erforderlich.     



  1. Teileinrichtung für das Schleifen und Schärfen       geradgenuteter        Fräswerkzeuge,    wenn ein Schleifen  mit Zahnstütze nicht möglich ist. Das     betrifft        besonn          ders    alle Schaftfräsen, bei denen die Nuten     im    Schaft  auslaufen.  



  2.     Drallschleifeinnichtung    zum     Schleifen        und     Schärfen     drallgenuteter        Werkzeuge,        wenn    mit Zahn  stütze nicht     geschliffen        werden    kann. Der Bereich für  die     Steigungen,    die auf den üblichen     Drallschleifein-          richtun,gen    geschliffen werden können, ist beschränkt.  



  3.     Hinterschleifeinrichtung    für das     .axiale        Hintern          schleifen,    z. B. von     Senkern.    Die     Steigung    des Hin  terschliffs wird hierbei meist durch     eine    Kurven  scheibe erreicht und ist .also nicht     stufenlos    einstell  bar.  



  4.     Radiusschleifeinrichtung.     5.     Rundschleifeinrichtung.     



  Das Wechseln und Einrichten der     Zusatzeinrich-          tungen    ist     zeitraubend    und deshalb in, der Praxis     unn     beliebt.  



  Viele Betriebe wollen bei     Einzelfertigung    Werk  zeuge     ins        Volle        schleifen.    Das ist bei einer     Drall-          schleifeinrichtung        nur    mit feinfühliger     Zustellung     möglich.     HieTZU    sind die     üblichen        Universal-Werk-          zeugschleifmaschinen    nicht     eingerichtet.     



  Bei     derb    meisten     Universal--Werkzeugschleifma-          schinen    ist das Schleifen der Sparfläche bzw. der  Nuten am konischen     Werkzeugen    nicht     möglich,    da  die     Drallschleifeinrichtun,g    nicht vertikal     neigbar    ist  bzw. die     Schleifspindelachse    nicht     in    die     Vertikale     oder     in    ,die     Nähe    der     Vertikalen    gebracht     werden     kann.

      Entsprechend diesem Aufbau der bekannten     Uni-          versas-Werkze@ugs,chleifmaschine,        können    nicht meh  rere     Arbeitsoperationen        in    einer     Aufspannung    durch  geführt werden. Ein     tangentiales        Zustellen    des Werk  zeugs ist bei den üblichen     Universal        Werkzeug-          schleifmaschinen    nur beschränkt möglich.

   Der Auf  bau dem bekannten     Universal-Werkzeugschleifma-          schinen    gestattet auch nicht oder nur schlecht, mit  Wasserkühlung zu     schleifen.     



  Die ,den     Gagensband    der Erfindung     bildende        Uni-          versal-Werkzeugschleifmaschine    kann das Schärfen  aller Fräsen, Senker,     Reibahlen,    Gewindebohrer, Stu  fenbohrer, konische     Kopierfräsen        mit    Kugelnase in  dem zur     Maschine    passenden Grössenbereich ermög  lichen und auch das ins Volle schleifen, wobei alle  Arbeitsgänge in einer Einspannung     durchgeführt     wenden können.  



  Die Erfindung besteht darin, dass     ein    Spindel  stock mit     waagerecht        liegentder    das zu schleifende  Werkzeug aufnehmender Spindel, um eine lotrechte  Achse dreheinstellbar, auf einem Schieber gelagert  ist, ,

  der seinerseits zur Erzeugung der Längsbewegun  gen des zu schleifenden     Werkzeuges        in        seiner    Längs  richtung auf     .einem    sowohl in .der gleichen Richtung  als .auch quer .dazu     einstellbaren        Führungsstück          wahlweise    mittels     eines        Handhebels    im     Schnellgang     oder durch Drehen     einier        Gewindespindel    im Lang  samganggegenüber einem mit dem Führungsstück  fest     verbundenen        Linealträger    mit  <RTI  

   ID="0001.0104">   einer    um     eine     lotrechte Achse beliebig     dreheinstellbaren    Kopier  scheibe verschiebbar ist, die in einer durch ihre Dreh  achse gehenden geraden Führungsnut ein drehbares       Gleitstück        einer    in dem     Getriebegehäuse    des Spindel  stockes waagrecht quer zur Achse der Werkzeugspin  del verschiebbaren Zahnstange führt, die über     ein     Getriebe auf die     Werkzeugspindel    treibt,

   wobei aus-           serdem        eine    aus dem Getriebegehäuse     herausgeführte     Welle zum unmittelbaren Antreiben ödes     Getriebes     von Hand     vorgesehen    ist, und     :

  dass        ,die        Werkzeug-          spindel    über     ein        Differential    mit einer     Welle    verbun  den ist, die durch den auf     ihr        verschiebbaren    Teil  kopf     eines        Teilapparates,    wahlweise     mit        :

  einer    sie auf  nehmenden Lagerbüchse     festkuppelbar    oder, von, die  ser zum     unmittelbaren    Drehen der     Spindel    abkuppel  bar ist, wobei     die    Lagerbüchse ihrerseits     dreheinstell     bar ist.  



  Die     Erfindung        wird    nachstehend anhand eines in  der Zeichnung dargestellten Beispiels     erläutert.    Es  zeigen       Fig.    1 eine     Seitenansicht    der     Maschine,          Fig.    2 eine Draufsicht,       Fig.    3     eine    Ansicht     in        Richtung        III    der     Fig.    1,       Fig.    4     eine    Seitenansicht entsprechend     Fig.    1     mit     einer.

       Zusatzeinrichtung    für das Schleifen sehr     langes          Werkzeuge,          Fig.    5     einen    Längsschnitt     ides        Spindelstocks        und          der    ihn tragenden     Führungsteile,    wobei zur besseren  Veranschaulichung, abweichend von Aden Darstellun  gen     in        Fig.    1 bis 4,

       alle    für die     Erfindung        wesentli-          chen    Getriebeachsen     in    die Schnittebene gelegt     sind.     



  Der mit 1     bezeichnete        Spindelstock    ist auf     einem.     Schieber 2 um     eine    lotrechte Achse 3     dreheinstellbar          angeordnet.    Die     Dreheinstellung    des     Spindelstocks     geschieht beispielsweise     durch    ein nicht     :

  dargestelltes          selbsthemmendes    Schneckengetriebe, dessen Bedie  nung an dem Schieber 2 in beliebiger Weise     erfolgt.     Der Schieber 2 ist     in        seiner        Längsrichtung    zusammen  mit dem     Spindelstock    1 auf     einem    Führungsstück 5  verschiebbar, das     seinerseits    in     .der    gleichen Richtung  auf     einem    zweiten Führungsstück 6     verstellbar    ist.

    Das     Letztere    ist auf dem     Maschinentisch    7 quer zur       Verschieberichtung    des     Schiebers    2 verstellbar. Die  beiden Führungsstücke 5 und 6     liegen.    beim     Schleif-          vorgang    fest und werden nur zum     Anstellen    gegen       denn        Schleifkopf    in Längs- und     Querrichtung        verstellt.     Die Längseinstellung des Führungsstückes 5 erfolgt  beim Ausführungsbeispiel durch     eine        Spindel.    8 über  einen  <RTI  

   ID="0002.0094">   Zahnstangentrieb    9, 10 und die     Einstellung    des  Führungsstückes 6 mittels     einer    indem Maschinen  tisch 7 gelagerten     Gewindespindel    11.  



  Zum     betriebsmässigen        Verschieben    des den     Spin-          delstock    1 tragenden Schiebers 2 ist :an     einer    Längs  seite     ein,    in lotrechter Ebene     ;schwenkbarer    Handhe  bel 12     vorgesehen,        dessen        in    dem     Führungsstück    5  gelagerte Drehachse 13 über     ein        Zahnwadgetriebe    14,  15, 16 auf     ein        Schneckenrad    17     treibt,    :

  das .mit einem       Schneckengewinde    einer in dem Schieber 2 gelager  ten     Spindel    18 in     Eingriff    steht. Die Steigung des  Schneckengewindes ist so gewählt,     ,dass    Selbsthem  mung besteht. Das     Getriebe        ist    durch     eine        Klemm-          schraube    20     an,    -dem Führungsstück 5     feststellbar,        @so          dass    es mit dem Handhebel 12 nicht mehr, gedreht  werden kann.

   Es     kann,    also durch     Schwenken    des  Handhebels 12 der Schieber 2 mit dem     Spindelstock     1     in    seiner Längsrichtung verschoben werden, wobei  die     Spindel    18 als     Zahnstange        wirkt.    Man kann aber    auch bei an d     .em        Führungsstück    5     festgestelltem    Ge  triebe die     Längsbewegung    des Schiebers 2 und des       Spindels:tocks    1 durch Drehen der     Spindel    18 bewir  ken, wobei deren Gewinde auf der     Zahnung    :

  des fest  gehaltenen     Schne.ckenzades    17 eine     Schraubbewe-          gung    ausführt. Hierzu ist das Ende der     Spindel    18 an       einer        Stirnseite    des Schiebers 2 nach aussen heraus       geführt    und     mit        einem    Vierkant 21 o. dgl. zum An  setzen     einer.    Handkurbel versehen.  



  Mit     denn    Handhebel 12     kann    der     Schieber    2 mit  :dem     Spindelatock    1 mit     verhältnismässig    grosser     Ge-          schwindigkeit    und durch Drehen der Spindel 18 mit       kleinerer        Geschwindigkeit        feinfühlig    verschoben wer  den, wie es für -das     Schleifen        ins    Volle     in:    Betnacht  kommt.  



  Die indem Gehäuse des     Spindelstocks    1     gelagerte          Werkzeugwelle    23 ist an ihrem freien Ende     zum    Ein  setzen des zu     schleifenden        Werkzeuges        eingerichtet     und liegt     in        der    Verschieberichtung :

  des Schiebers 2       in    waagrechter     Ebene.    In einem oben über den     Spin-          delstock    1     greifenden    Wandbeil eines mit dem Füh  rungsstück 5     fest        verbundenem    Trägers 24 ist     eine     Kopierscheibe<B>25</B> dreheinstellbar gelagert.

   Die  Kopierscheibe 25     kann    mit     Hilfe        :eines        in    :dem Träger  24 gelagerten     Ritzels    26., das     in    eine am Scheibenum  fang vorgesehene     Zahnung        eingreift,    um jeden belie  bigen Winkel     ,gedreht    und     mittels        einer    Klemm  schraube 27     festgestellt    werden. An der     Unterseite     der Kopierscheibe 25 ist eine durch deren Mittel  achse gehende Führungsnut 28 vorgesehen, die ein  Gleitstück 29, z.

   B.     einen    Gleitstein oder     eine    Rolle,  führt, das drehbar mit     einer    in :dem Gehäuse des       Spindelstocks    1 waagerecht quer zur Achse der  Werkzeugspindel 23 verschiebbaren     Zahnstange    30  verbunden ist.

   Die     Zahnstange    30     treibt    über     Zahn-          räder    31, 32,     eine    zur     Werkzeugspindel    23 parallele       Zwischenwelle    33 und     ein    Zahnrad 34 auf     ein    zur       Werkzeugspindel    koaxiales Zahnrad 35. Das Zahn  rad 35 ist an dem Steg 36 eines     Kegelräder-Differen-          tials    vorgesehen, dessen eines Sonnenrad 37 auf der       Werkzeugspindel    23 festsitzt.

   Das     in    der     gleichen     Achse     liegende    zweite     Sonnenrad    38 sitzt auf einer  Welle 39. Die beiden mit den     Sonnenrädern    37, 38     in          Eingriff    stehenden     Planetenräder    40 und 41     .sind        in     üblicher Weise     an    dem Steg 36 drehbar gelagert.

       Der     Steg 36 und die     Welle    39     sind   RTI ID="0002.0226" WI="3" HE="4" LX="1608" LY="2067">  in    einer Lagerbüchse  42     gelagert,    die     ihrerseits    in dem Gehäuse des     Spin-          delstocks    1 drehbar     gelagert    ist und     eine    Schnecken,       nadzahnung    43 hat, die mit     einer    indem     Spindelstock          :

  drehbar    gelagerten     Schneckenwelle    44, die bei 45       (Fig.    1 bis 4) zur     Bedienung    zugänglich ist, in     Eingriff     steht. Das Schneckengetriebe 43, 44 ist     selbsthem-          mend    und     ermöglicht    so eine     stabile        Dreheinstellung     der Lagerbüchse 42.  



  Auf dem aus :der Lagerbüchse 42 herausgeführten  Ende :der     Welle    39 ist eine Büchse 46     aufgekenlt,    auf  der ,mit     Mehrkeilnuten    ein     Teilkopf    47 verschiebbar  geführt ist. Der     Teilkopf    47 hat     in    .an sich     bekannter     Weise an     seiner        einen        Stirnseite    einen vorspringen  den     Kupplungsstift    48, der in die Löcher. einer Teil-           scheite    49     einführbar    ist.

   Die Teilscheibe 49 ist an  der freien Stirnseite der Lagerbüchse 42 befestigt.     In     der Kupplungsstellung mit der. Teilscheibe 49 wird  der     Teilkopf    47 durch     eine    Feder 50 gehalten, die  sich an einer auf der Büchse 46 und damit auf der       Welle    39 festsitzenden Scheibe 51 abstützt. Die  Scheibe 51 begrenzt die     Ausrückbewe.gung    des Teil  kopfes 47.

   Mit     Hilfe    einer durch     eine        Bohrung    der       Anschlagscheibe    51     greifenden    Schraube 52, die in  eine achsparallele     Gewindebohrung    des Teilkopfes  47 eingreift, kann der Teilkopf 47 bleibend aus sei  ner     Eingriffstellung        mit    der     Teilscheibe    49     herausbe-          wegt    werden.

   Die     Anschlagscheibe    51     kann    zum An  setzen einer     Handkurbel    53     (Fig.    1 und 4) eingerich  tet oder dauernd mit einer solchen verbunden     sein.     



  Das Zahnrad 35 steht über Zahnräder 54, 55 und  56 mit einer an der hinteren Stirnseite des Spindel  kopfes 1     herausgeführten    Welle 57 in Verbindung,  die an ihrem freien Ende ein Vierkant 58 o. dgl. für  das Ansetzen einer Handkurbel hat.  



  Mit Hilfe der Kopierscheibe 25 ist die Drehbewe  gung der     Werkzeugspindel    23 beim     Län.gsverschie-          ben    des     Spindelstockes    1 entsprechend der     Drallstei-          gung    des zu     schleifenden    Werkzeuges     einstellbar.    Die       Einstellungen    der Kopierscheibe sind! anhand einer  Skala     (Fig.    2) ablesbar.

   Ist die     Führungsnut    28 der       Kopierscheibe    25 genau     in    die Richtung der Längs  verschiebung des Schiebers 2 eingestellt, so wird auf  die     Werkzeugspindel    23 keine Drehbewegung über  tragen, wie es für das Schleifen und Schärfen     gerad-          genuteter    Werkzeuge     notwendig    ist.

   Ist die Kopier  scheibe 25 so eingestellt,     dass    ihre     Führungsnut    28  mit der Verschieberichtung einen     Winkel    bildet, so  wird beim Verschieben des     Spindelstockes    1 bzw. des  Schiebers 2 die     Zahnistange   <B>30</B> durch das in .der Füh  rungsnut 28     geführte        Gleitstück    verschoben und  treibt über die Zahnräder 31, 32, die     Zwischenwelle     33, und die Zahnräder 34 und 35 auf den Steg 36 des  Differentials, wobei dessen Planetenräder auf dem  Sonnenrad 38, das auf der durch den     eingerückten;

            Teilkopf    47 festgehaltenen Welle 39     sitzt,    sich     abwä1-          zen    und auf das Sonnenrad 37 und damit auf die  Werkzeugspindel 23 treiben. Das     Längsverschieben     des     Spindelstockes    1 bzw.

   des Schiebers 2 kann hier  bei unter     Benutzung    des Handhebels 12     schnell    oder  durch Drehen der     Spindel    18 mittels     einer,    auf ihr       Ende    21     aufgesetzten    Handkurbel langsam     und        fein-          fühlig    erfolgen.

   Die     Längsbewegung    des     Spindelstok-          kes    kann durch Anschläge 60 und 61     (Fig.    1) an dem  Schieber 2 und dem     Führungsstück    5 entsprechend  der Länge .des zu schleifenden     Werkzeuges    begrenzt  werden.  



  Diese Arbeitsweise mit Ableitung d er     Drehbewe-          gung    der     Werkzeugspindel    23 von der Längsbewe  gung des     Spindelstockes    1 ist bei     einer        Winkelstel-          lung    der     Führungsnut    28 der     Kopierscheihe    25 zur  Richtung     .der    Längsbewegung bis zu etwa 40   mög  lich. Bei diesem Grenzwinkel ist die     Drallsteigung     noch     verhältnismässig    gross.

   Für kleinere     Drallstei-          gungen,    die einen grösseren Winkel zwischen der         Führungsnut    und der Verschieberichtung verlangen,  wird die Welle 57 mittels einer auf ihr Ende 58 auf  gesetzten Handkurbel gedreht.     Dann,    wird über die  Zahnräder 56, 55, 54 das     Zahnrad    35 angetrieben  und über das Differential 37, 38, 40, 41 die Werk  zeugspindel 23 gedreht. Hierbei treibt das Zahnrad  35 über das Zahnrad 34, die     Zwischenwelle    33 und       ,die        Zahnräder    32, 31 auf die     Zahnstange    30.

   Das mit  der Zahnstange 30 drehbar     verbundene        Gleitstück    29  gleitet     für    der Führungsnut 28 der Kopierscheibe 25  und zwingt dem     Spindelstock    die Längsbewegung  auf. Hierbei muss die     Klemmschraube    20 gelöst sein,  damit die in dem Schieber 2 gelagerte     Spindel    18 an  dem     Schneckenrad    17     nicht    sperrt. Die Spindel 57  kann je nach     Erfordernis        schnell    oder langsam ge  dreht werden.

   Diese Arbeitsweise     kommt    insbeson  dere auch bei sehr klein eingestellter     Drallsteigung     für das axiale     Hinterschleifen,    z. B. von     Senkern,        in     Betracht. Steht die Führungsnut 28 der Kopier  scheibe 25 im rechten Winkel zur Richtung der       Längsverschiebung,    so findet eine Längsbewegung  ,des     Spindelstocks    beim Drehen der Welle 57 nicht  mehr statt.  



  Durch Verdrehen der Lagerbüchse 42 mit Hilfe  der     Schneckenwelle    44 kann das Werkzeug an die       Schleifscheibe        tangential    angestellt werden. Diese       Verstellung    dient einerseits zum Anstellen des Werk  zeugs an die     Schleifscheibe    und andererseits zum Zu  stellen während des     Schleifvorganges.     



  Wird der     Teilkopf    47 mit der Teilscheibe 49       durch    die Schraube 52 ausser Eingriff gebracht, so  kann die     Welle    39     mittels    der auf die Scheibe 51 auf  gesetzten Handkurbel 53 gedreht werden. Dann treibt  das     Sonnenrad    38 über die Planetenräder 40 und 41  und das Sonnenrad ' 37 auf die Werkzeugspindel 23.  Der Steg 36 des Differentials ist hierbei durch einen       grösseren    Drehwiderstand     festgehalten,    so dass eine  von der     Kopierscheibe    25 abgeleitete Längsbewegung  des     Spindelstockes    unterbleibt.

   Die erforderliche  Längsbewegung wird durch Schwenken des Handhe  bels 12 oder durch Drehender Spindel 18 mit kleine  rer Geschwindigkeit erzeugt. Die Kopierscheibe 25  muss hierbei so     eingestellt    sein,     dass        ihre    Führungs  mut 28 in -der     Verschieberichtung        liegt.    Diese       Arbeitsweise    kommt für Rundschleifen in Betracht.  



       Fig.    4 zeigt eine     Zusatzeinrichtung    für das Schlei  fen langer Werkzeuge     kleineren    Durchmessers, wie  z. B. Reibahlen. Diese     besteht    .aus einer an die Stirn  leite :des     Spindelstockes        ansetzbaren,    parallel zur  Werkzeugspindel 23     verlaufenden        Führungsstange    65  und einem .auf dieser verschieb-     und        feststellbaren     Reitstock 66.

   Das zu schleifende     Werkzeug    wird zwi  schen der     Reitstockspitze    67 und einer     in    die Werk  zeugspindel 23 eingesetzten Spitze 68     gehalten.     



  Im     Inneren    des     Maschinengestells    ist     ein:    Kühl  wasserbehälter und eine Pumpe     angeordnet,    die das  Kühlwasser über eine biegsame Leitung 70 an die       Schleifstelle    heranführt.  



  Der im ganzen mit 71 bezeichnete Schleifkopf  besteht aus einem Schwenkteil 72, einer Säule 73 und      einem     Spindelträger    mit Motor 74. Der Schwenk  teil ist durch einen Handhebel 75 zwischen zwei  auf einer Kreisbahn verstellbaren Anschlägen 76  drehbar und mit einer Schraube 77     festklemmbar.     Der     Handhebel.    75 kann durch     Verdrehen    von .dem       Schwenkteil    72 gelöst und     durch        entgegengesetztes     Drehen wieder mit ihm     verbunden    wenden.

   Auf     diese     Weise     kann    der Handhebel 75     immer        in    die     jeweils     für die Bedienung     günstigste    Lage gebracht wenden.  



  Die Säule 73 ist auf dem     Schwenkteil    72     drehbar     und durch eine Schraube 79     feststellbar.    Ausserdem  ist sie an dem     Schwenkteil    72     mittels        einer        Spindel     mit Vierkant 78 radial verstellbar.

   Der     Spindelträger     74 ist an der Säule 73 durch eine     Spindel        mit    Vier  kant 80 in der Höhe verstellbar und um eine waag  rechte Achse um 360      verdrehbar.        Durch    Schrauben  80 und 81     kann.    der     Spindelträger        in,    seiner Höhen  lage     und        in        seiner        Drehstellung        festgeklemmt    werden.  



  Die     Schleifscheibe        kann    somit     in    jede beliebige  Lage gebracht werden, die beim     Schleifen    der Werk  zeuge erforderlich ist. Durch. Drehen des ganzen  Schleifkopfes mit .dem Handhebel 75 kann     jeder    be  liebige Radius     geschliffen    werden,     wenn:    das zu  schleifende Werkzeug mit dem     Krümmungsmittel-          punkt    der     zu    schleifenden Rundung in die Schwenk  achse 85     (Fig.    2) des Schleifkopfes gebracht wird.

    Das     kann    mit Hilfe einer     Radiuseinstellehre    gesche  hen.  



  Für das     Abrichten    der Schleifscheiben können  zwei     Abzieheinrichtungen    angebracht werden, und  zwar eine für das gerade Abziehen von beispielsweise  für das Rundschleifen bestimmten Flachscheiben,       und    eine für das kreisförmige Abziehen  In     Fig.    1 ist als Schleifscheibe eine Topfscheibe  (zum Schleifen der     Freiflächen)    und     in        Fig.    4     eine     Kegelscheibe (für das Schleifen der Sparflächen bzw.  Nuten)     dargestellt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Universal-Werkzeugschleifmaschine, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Spindelbock 1 mit waagrecht liegender, das zu schleifende Werkzeug aufnehmen der Spindel (23), um eine lotrechte Achse (3) dreh einstellbar, auf einem Schieber (2) gelagert ist, der seinerseits zur Erzeugung der Längsbewegungen des zu schleifenden Werkzeuges in seiner Längs richtung auf einem .sowohl in der gleichen Richturig als auch quer dazu einstellbaren Führungsstück (5) wahlweise mittels eines Handhebels (12)
    im Schnell- gang oder durch Drehen einer Gewindespindel (18, 21) im Langsamgang gegenüber einem mit dem Füh rungsstück (5) fest verbundenen Linealträger (24) mit einer um eine lotrechte Achse beliebig dreheinstell baren Kopienscheibe (25) verschiebbar ist, die in einer durch ihre Drehachse gehenden .geraden Füh rungsnut (28) ein drehbares Gleitstück (29)
    einer in dem Getriebegehäuse des Spindelstocks waagrecht quer zur Achse der Werkzeugspindel verschiebbaren Zahnstange (30) führt, die über ein Getriebe (33 bis 41) auf die Werkzeugspindel treibt, wobei ausserdem eine aus dem Getriebegehäuse herausgeführte Welle (57) zum unmittelbaren Antreiben des Getriebes von Hand vorgesehen ist, und dass die Werkzeugspindel über ein Differential (37, 38, 40, 41)
    mit einer Welle (39) verbunden ist, die .durch dien .auf ihr verschieb baren Teilkopf (47) eines Teilapparates wahlweise mit einer .sie aufnehmenden Lagerbüchse (42) fest kuppelbar oder von dieser zum unmittelbaren Drehen der Spindel abkuppelbar ist, wobei die Lagerbüchse (42) ihrerseits dreheinstellbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Werkzeugschleifmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Spin- ,delstock (1) tragende Schieber (2) eine in seiner Längsrichtung durchgehende, an einem Ende zum Aufsetzen einer Handkurbel eingerichtete Gewinde spindel (18) enthält, die mit einem in dem Führungs stück (5) des Schiebers (2) angeordneten, mit dem Handhebel (12) verbundenen Zahnradtrieb (13-19) in Eingriff steht,
    der für das Verschieben des Schie bers durch Drehen der Gewindespindel (18) mittels einer, Klemmschraube (20) blockierbar ist. 2. Werkzeugschleifmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopierscheibe (25) 'in einem oben über .den:
    Spin- delstock (1) greifenden Wandteil des mit dem Füh rungsstück fest verbundenen Linealträgers (24) dreh bar gelagert ist und an ihrem Umfang eine mit einem Stellrstzel (26) in Eingriff stehende Zahnung hat und durch Klemmschrauben (27) feststellbar ist.
    3. Werkzeugschleifmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, dass der Teilkopf (47) des Teilapparates auf der mit der Werkzeugspindel (23) über das Differential (37, 38, 40, 41) verbundenen Welle (39) mit Mehr keilnuten zwischen der an der Lagerbüchse (42) fest angeordneten Teilscheibe (49) und einer mit der Welle festverbundenen Anschlagscheibe (51) geführt ist, die eine Schraube (52) zum Ausrücken des Teil kopfes aus seiner Eingriffstellung mit der Teilscheibe enthält und zum Ansetzen einer Handkurbel (5<B> </B> eingerichtet ist. 4.
    Werkzeugschleifmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass .die Lagerbücbse (42) für die mit er Werkzeug- spindel (23) über :das Differential (37, 38, 40, 41) verbundene Welle (39) innerhalb des Getriebegehäu ses des Spindelstockes (1) eine Schneckenradzahnung (43) hat, die mit einer von Hand drehbaren Schnecke (44) in Eingriff steht.
    5. Werkzeugschleifmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ,der in .allen Richtungen -einstellbare Schleifkopf um eine vertikale Achse (85) drehbar ist zum Schlei fen von Kugelflächen.
CH168964A 1963-02-12 1964-02-11 Universal-Werkzeugschleifmaschine CH417385A (de)

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