CH417418A - Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel - Google Patents
Doppeldrahtzwirnspindel mit einem BallonbegrenzungsmantelInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
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- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/42—Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
- D01H1/427—Anti-ballooning cylinders, e.g. for two-for-one twist machine
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Description
Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel Beim Zwirnen mit den bekannten Doppeldraht- zwirns,pindeln :entsteht :durch das Kreisen des Fadens nach-<B>dem</B> Verlassen der Spindel ein Fadenballon von sehr grossem Durchmesser, der einen entsprechend starken Fadenzug zur Folge hat.
Um den Ballon durchmesser in mässigen Grenzen zu halten, wurden im die Spindel Bremsen eingebaut und ausserdem die teilweise Umschlingung an der sogenannten Spei cherscheibe vorgesehen. Das unmittelbar angestrebte Ziel, nämlich die Verkleinerung des Ballondurchmes- sers, wird damit auch erreicht. Der Fadenballon kann auf diese Weise so klein gehalten werden, dass er den die stillstehende Ablaufspule umgebenden Topf bzw.
das entsprechende Trägeraggregat umhüllt, ohne diese Teile zu berühren.
Dabei müssen jedoch zwei beträchtliche Nach teile in Kauf .genommen werden, nämlich 1. die er- -hebliche Fadenspannung im Zwirn., die bei den mei sten Zwirnen unerwünscht und schädlich ist, und 2. das starke Abschleudern von Fasern infolge der gros sen Luftreibung, die durch die grosse Umlaufge schwindigk6it des Fadens im Ballon entsteht.
Dieser Faserflug ist ein Verlust in der Produktion. Ausser- dem macht er es unmöglich, verschiedenes oder ver- schiedenfarbiges Material auf der Doppeldrahtzwirn- maschine zu gleicher Zeit zu verzwirnen, da sich der Faserflug auf den Spulen ablagert und diese verun reinigt.
Man hat deshalb versucht, den Fadenballon durch die bekannten Ballondämmungsringe oder auch durch eine Ummantelung einzuengen. Aber bei dieser Massnahme kommt zu der Luftreibung des Fadenballons noch die Reibung .des Zwirns an der Innenseite der stillstehenden Ummantelung hinzu, und es bleibt beidem bereits erwähnten Faserflug.
Die Erfindung betrifft eine Doppeldr.ahtzwirn- Spindel mit einem Balloabegrenzungsmantel, bei wel cher die genannten Nachteile nicht mehr auftreten können. Diese Doppeldrahtzwirnspindel ist so ausge bildet, dass der Ballonbegrenzungsmantel um die Spindelachse drehbar gelagert ist und in der gleichen Drehrichtung umläuft wie die rotierende Zwirnein- richtung.
Das vorteilhafte Betriebsverhalten der erfin dungsgemässen Doppeldrahtzwirnspindel sowie Aus- -'bildungsmögliehkeiten werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.
Diese zeigt im Längsschnitt zwei Ausführungsbeispiele, und zwar in, Fig. 1 eine lotrecht :stehende Doppeldrahtzwirnspindel, -bei der die Ablaufspule durch Magnete am Rotieren gehin dert wird, und in Fig. 2 eine schrägstehende Spindel, bei der der Stillstand der Ablaufspule .durch exzentri sche Gewichtsanordnung am Träger der Ablaufspule erreicht wird.
Die Ablaufspule 1 ist in üblicher Weise auf einen konzentrisch zur Hohlspindel 2 angeordneten Dorn aufgesteckt und wird von dem Topf 3 umgeben. Diese Teile -sind durch bekannte Mittel am Drehen gehindert, nämlich beispielsweise durch Magnete 4 und 4' in Fig. 1 oder durch Schräglage der Spindel bei exzentrischer Gewichtsbelastung ihres Trägers in Fig. 2..
Während des Zwirnvorganges wird der Faden 6 in !bekannter Weise durch ,die nicht dargestellte Aufwindeeinrichtung von der Ablaufspule 1 abgezo gen. Sein Weg führt dabei durch die obere COffnung der Hohlspindel 2 nach unten in die !umlaufende Speicherscheibe 7 und durch deren radial angeordne ten Kanal 7' nach aussen.
Mit der umlaufenden Speicherscheibe 7 fest ver bunden ist ein Ballonbegrenzungsmantel 8, der im Bereich der Ablaufspule zylindrisch verläuft und oberhalb der Ablaufspule in einen als Deckel 9 aus- gebildeten kegelförmigen Teil übergeht. Dieser hat oben, .eine koaxial zur Spindelachse liegende Faden- durchtrittsöffnung 10.
Der Faden 6 wird jetzt nach einer nur noch,ge- ringfügigen Umschlingung der Speicherscheibe 7 oder auch unmittelbar nach Verlassen des Kanals 7' an -der Innenwand des Ballonbegrenzungsmantels 8 nach oben und im Deckel 9 zu der Öffnung 10 ge führt, von wo er geradlinig zur Aufwindeeinrichtung verläuft. ,Auf diese Weise wird jegliche freie Ballon bildung vermieden.
Die in, dem ringförmigen Zwischenraum zwischen dem. stillstehenden Topf 3 und dem umlaufenden Ballonbegrenzungsmantel 8 eingeschlossene Luft be wegt sich dabei mit unterschiedlicher Geschwindig- keit, und zwar nimmt die Luftgeschwindigkeit von innen nach aussen zu,
wobei die äusserste am Ballon Begrenzungsmantel innen anliegende Luftschicht an nähernd dessen Umlaufgeschwindigkeit annimmt. Da nun der Zwirn infolge der Fliehkraft in d leser äusser- sten Luftschicht nach oben zur Aufwindeeinrichtung geführt wird,
ist er keiner Luftreibung quer zu seiner Längsachse ausgesetzt. Er wird .also praktisch ohne den bei den bisherigen Zwirneinrichtungen auftreten den Luftwiderstand mit der Liefergeschwindigkeit, die oder Spindeldrehzahl und dem gewünschten Drall entspricht nach oben gezogen.
Der stillstehende innere Topf 3 kann beider er- findungsgemässen Doppeldrahtzwirnspindel auch weggelassen werden. Es ist dann nur darauf zu ach ten, dass der Ablaufpunkt .des Fadens an der Ablauf spule entgegengesetzt zur Drehrichtung des Ballonbe- grenzungsmantels wandert, weil andernfalls die Luft bewegung im Mantel d .en Faden von der Spule lösen würde.
Mit der erfindungsgemässen Einrichtung wird gegenüber dem .frei umlaufenden Fadenballon eine wesentlich geringere Fadenspannung erzielt, .die unter Umständen den Wegfall der Speicherscheibe und der in der Hohlspindel untergebrachten Fadenbremse oder eines dieser Teile erlaubt.
Die geringe, zum Zwirnen notwendige Fadenspannung wird in diesem Falle zwischen dem Faden und der Innenwand des Ballonbegrenzungsmantels erzeugt, wobei die Rei bung am Faden, so wie an der Speicherscheibe, in seiner Längsrichtung erfolgt. Der Büllonbegrenzungs- mantel übernimmt in diesem Falle die Aufgabe der Speicherscheibe.
Durch den Wegfall ,der Luftreibung !bzw. der seit lichen gleitenden Reibung wird ferner die Bildung von Faserflug vermieden. Soweit ,es .die technischen Voraussetzungen gestatten, also bei gleichem Drall, können verschiedenfarbige Zwirne nebeneinander verarbeitet werden, ohne dass durch: Faserflug ihre Farben verfälscht werden.
Ein weiterer Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass der eingeengte Ballon kleinere Teilungsabstände von Mitte Spindel zu Mitte Spindel gestattet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Doppeldrahtzwiruspindel mit einem Ballonbe- grenzungsmantel, dadurch ,gekennzeichnet, -dass der Ballonbegrenzungsmantel (8) um die Spindelachse drehbar .gelagert ist und in der gleichen Drehrichtung umläuft wie die rotierende Zwirneinrichtung (T).UNTERANSPRüCHE 1. Doppeldrahtzwirnspindeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonbe- grenzungsmantel (8) mit dem die rotierende Zwirn- einrichtung (7') enthaltenden Bauteil (7) fest ver bunden ist.2. Doppeldrahtzwirnspindel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonbegren- zungsmantel unabhängig von der rotierenden Zwirn einrichtung drehbar gelagert ist und mit einer Dreh zahl angetrieben bzw. antreibbar ist, die von jener der Zwirneinrichtung abweicht.3. Doppeldrahtzwirnapindel nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonbegrenzungsmantel im Bereich der Ablaufspule etwa zylindrisch und oberhalb der Ablaufspule etwa kegelförmig verläuft und oben eine koaxial zur Spindelachse liegende Fadendurchtrittsöffnung (10) hat.4. Doppeldrahtzwirnspindel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa kegelför mige Teil des Ballonbegrenzungsmantels ,als Deckel (9) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH0051319 | 1964-01-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH417418A true CH417418A (de) | 1966-07-15 |
Family
ID=7157651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1650464A CH417418A (de) | 1964-01-10 | 1964-12-21 | Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH417418A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4307685C1 (de) * | 1993-03-11 | 1994-11-17 | Hamel Ag | Verfahren zum Aufbau einer Fadenreserve an einem rotierenden Ballonbegrenzer einer Mehrfachdraht-Zwirnspindel und Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer |
| US6035620A (en) * | 1997-09-08 | 2000-03-14 | Volkman Gmbh & Co. | Twisting spindle, especially two-for-one or direct cabling spindle |
| CN107099894A (zh) * | 2017-06-23 | 2017-08-29 | 新昌县城南东明轴承厂 | 一种三倍捻纺锭及纺机 |
-
1964
- 1964-12-21 CH CH1650464A patent/CH417418A/de unknown
Cited By (5)
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| DE4307685C1 (de) * | 1993-03-11 | 1994-11-17 | Hamel Ag | Verfahren zum Aufbau einer Fadenreserve an einem rotierenden Ballonbegrenzer einer Mehrfachdraht-Zwirnspindel und Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer |
| US5515671A (en) * | 1993-03-11 | 1996-05-14 | Hamel Ag | Method for building a specific yarn reserve at a rotating balloon limiter of a multiple twisting spindle and a multiple twisting spindle with rotating balloon limiter |
| US6035620A (en) * | 1997-09-08 | 2000-03-14 | Volkman Gmbh & Co. | Twisting spindle, especially two-for-one or direct cabling spindle |
| CN107099894A (zh) * | 2017-06-23 | 2017-08-29 | 新昌县城南东明轴承厂 | 一种三倍捻纺锭及纺机 |
| CN107099894B (zh) * | 2017-06-23 | 2023-06-23 | 新昌县城南东明轴承厂 | 一种三倍捻纺锭及纺机 |
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