CH417418A - Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel - Google Patents

Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel

Info

Publication number
CH417418A
CH417418A CH1650464A CH1650464A CH417418A CH 417418 A CH417418 A CH 417418A CH 1650464 A CH1650464 A CH 1650464A CH 1650464 A CH1650464 A CH 1650464A CH 417418 A CH417418 A CH 417418A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
balloon
jacket
twisting
spindle
thread
Prior art date
Application number
CH1650464A
Other languages
English (en)
Inventor
Hamel Edmund
Original Assignee
Hamel Edmund
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamel Edmund filed Critical Hamel Edmund
Publication of CH417418A publication Critical patent/CH417418A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/42Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
    • D01H1/427Anti-ballooning cylinders, e.g. for two-for-one twist machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Doppeldrahtzwirnspindel    mit einem     Ballonbegrenzungsmantel       Beim Zwirnen mit den bekannten     Doppeldraht-          zwirns,pindeln    :entsteht :durch das     Kreisen    des Fadens  nach-<B>dem</B> Verlassen der Spindel ein Fadenballon von  sehr grossem     Durchmesser,    der einen entsprechend  starken     Fadenzug    zur Folge hat.

   Um den Ballon  durchmesser in mässigen Grenzen zu     halten,        wurden     im die Spindel Bremsen eingebaut und     ausserdem    die  teilweise     Umschlingung    an der sogenannten Spei  cherscheibe     vorgesehen.    Das     unmittelbar    angestrebte  Ziel, nämlich die Verkleinerung des     Ballondurchmes-          sers,    wird     damit    auch erreicht. Der     Fadenballon    kann  auf diese Weise so klein gehalten werden, dass er den  die     stillstehende    Ablaufspule     umgebenden    Topf bzw.

    das entsprechende Trägeraggregat umhüllt, ohne       diese    Teile zu berühren.  



  Dabei müssen     jedoch        zwei    beträchtliche Nach  teile     in    Kauf     .genommen    werden, nämlich 1. die     er-          -hebliche    Fadenspannung im     Zwirn.,    die bei den mei  sten Zwirnen unerwünscht und schädlich ist, und 2.  das starke     Abschleudern    von Fasern infolge der gros  sen Luftreibung, die durch die grosse Umlaufge  schwindigk6it des Fadens im Ballon entsteht.

   Dieser       Faserflug    ist ein Verlust in der Produktion.     Ausser-          dem    macht er     es        unmöglich,        verschiedenes    oder     ver-          schiedenfarbiges    Material auf der     Doppeldrahtzwirn-          maschine        zu    gleicher Zeit zu     verzwirnen,    da sich der  Faserflug auf den Spulen ablagert und diese verun  reinigt.  



  Man hat deshalb versucht, den     Fadenballon     durch die bekannten     Ballondämmungsringe    oder  auch durch eine     Ummantelung        einzuengen.    Aber bei  dieser     Massnahme    kommt zu der Luftreibung des  Fadenballons noch die     Reibung    .des     Zwirns    an der  Innenseite     der    stillstehenden Ummantelung hinzu,  und es bleibt beidem bereits     erwähnten    Faserflug.  



  Die     Erfindung        betrifft    eine Doppeldr.ahtzwirn-    Spindel mit einem     Balloabegrenzungsmantel,    bei wel  cher die genannten     Nachteile    nicht mehr auftreten  können. Diese     Doppeldrahtzwirnspindel        ist    so ausge  bildet, dass der     Ballonbegrenzungsmantel    um die       Spindelachse    drehbar gelagert ist und in der gleichen  Drehrichtung     umläuft    wie die rotierende     Zwirnein-          richtung.     



  Das     vorteilhafte    Betriebsverhalten der erfin  dungsgemässen     Doppeldrahtzwirnspindel    sowie     Aus-          -'bildungsmögliehkeiten        werden    nachstehend anhand  der Zeichnung erläutert.

   Diese     zeigt        im    Längsschnitt       zwei        Ausführungsbeispiele,    und     zwar    in,     Fig.    1 eine  lotrecht :stehende     Doppeldrahtzwirnspindel,    -bei der       die    Ablaufspule durch Magnete am Rotieren gehin  dert wird, und in     Fig.    2 eine schrägstehende Spindel,  bei der der     Stillstand    der     Ablaufspule    .durch exzentri  sche Gewichtsanordnung am Träger der Ablaufspule  erreicht wird.  



  Die Ablaufspule 1 ist in üblicher Weise auf einen  konzentrisch zur Hohlspindel 2 angeordneten     Dorn     aufgesteckt und wird von dem Topf 3 umgeben.  Diese     Teile        -sind    durch     bekannte    Mittel am Drehen  gehindert,     nämlich        beispielsweise    durch Magnete 4  und 4' in     Fig.    1 oder durch Schräglage der Spindel bei  exzentrischer     Gewichtsbelastung        ihres    Trägers in       Fig.    2..

   Während des Zwirnvorganges wird der Faden  6 in !bekannter Weise durch     ,die        nicht    dargestellte       Aufwindeeinrichtung    von der     Ablaufspule    1 abgezo  gen. Sein Weg führt dabei durch     die    obere     COffnung     der     Hohlspindel    2 nach unten in die     !umlaufende     Speicherscheibe 7 und durch deren radial angeordne  ten Kanal 7' nach aussen.  



  Mit der     umlaufenden        Speicherscheibe    7 fest ver  bunden ist ein     Ballonbegrenzungsmantel    8, der im  Bereich der Ablaufspule     zylindrisch    verläuft und  oberhalb der Ablaufspule in einen     als    Deckel 9 aus-      gebildeten     kegelförmigen    Teil übergeht. Dieser hat       oben,    .eine koaxial     zur        Spindelachse        liegende        Faden-          durchtrittsöffnung    10.  



  Der Faden 6 wird jetzt nach einer nur     noch,ge-          ringfügigen    Umschlingung der Speicherscheibe 7  oder auch unmittelbar nach     Verlassen    des Kanals 7'  an -der Innenwand des     Ballonbegrenzungsmantels    8  nach oben und     im    Deckel 9 zu der Öffnung 10 ge  führt, von wo er     geradlinig    zur     Aufwindeeinrichtung     verläuft.     ,Auf    diese Weise     wird        jegliche        freie    Ballon  bildung vermieden.  



  Die     in,    dem     ringförmigen        Zwischenraum        zwischen     dem. stillstehenden Topf 3 und     dem    umlaufenden       Ballonbegrenzungsmantel    8 eingeschlossene Luft be  wegt sich dabei mit unterschiedlicher     Geschwindig-          keit,    und     zwar        nimmt    die Luftgeschwindigkeit von  innen nach aussen zu,

   wobei die äusserste am Ballon  Begrenzungsmantel     innen        anliegende    Luftschicht an  nähernd dessen     Umlaufgeschwindigkeit        annimmt.    Da  nun der     Zwirn        infolge    der     Fliehkraft    in d     leser        äusser-          sten    Luftschicht nach oben zur     Aufwindeeinrichtung     geführt wird,

   ist er     keiner    Luftreibung quer zu     seiner     Längsachse     ausgesetzt.    Er wird     .also        praktisch        ohne     den bei den bisherigen     Zwirneinrichtungen    auftreten  den Luftwiderstand     mit    der Liefergeschwindigkeit,  die oder     Spindeldrehzahl    und dem gewünschten Drall  entspricht nach oben gezogen.  



  Der     stillstehende    innere Topf 3 kann beider     er-          findungsgemässen        Doppeldrahtzwirnspindel    auch  weggelassen werden.     Es    ist     dann    nur darauf     zu    ach  ten, dass der     Ablaufpunkt    .des Fadens an der Ablauf  spule     entgegengesetzt    zur Drehrichtung des     Ballonbe-          grenzungsmantels    wandert, weil andernfalls die Luft  bewegung im Mantel d .en Faden von der Spule lösen  würde.  



  Mit der erfindungsgemässen     Einrichtung    wird  gegenüber dem .frei umlaufenden     Fadenballon    eine  wesentlich geringere     Fadenspannung    erzielt, .die unter  Umständen den Wegfall der Speicherscheibe und der  in der     Hohlspindel    untergebrachten Fadenbremse  oder     eines    dieser Teile erlaubt.

   Die     geringe,    zum  Zwirnen     notwendige    Fadenspannung wird     in        diesem     Falle zwischen dem Faden und der     Innenwand    des       Ballonbegrenzungsmantels        erzeugt,    wobei die Rei  bung am Faden, so wie an der Speicherscheibe,     in     seiner     Längsrichtung    erfolgt. Der Büllonbegrenzungs-         mantel    übernimmt     in    diesem Falle die Aufgabe der  Speicherscheibe.  



  Durch den Wegfall ,der Luftreibung     !bzw.    der seit  lichen gleitenden Reibung     wird    ferner     die        Bildung     von     Faserflug    vermieden. Soweit ,es .die technischen       Voraussetzungen    gestatten, also bei gleichem     Drall,     können verschiedenfarbige     Zwirne        nebeneinander     verarbeitet werden, ohne     dass    durch: Faserflug     ihre     Farben verfälscht werden.

   Ein weiterer Vorteil der       Einrichtung    besteht darin,     dass    der eingeengte Ballon       kleinere        Teilungsabstände    von Mitte Spindel     zu    Mitte  Spindel     gestattet.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Doppeldrahtzwiruspindel mit einem Ballonbe- grenzungsmantel, dadurch ,gekennzeichnet, -dass der Ballonbegrenzungsmantel (8) um die Spindelachse drehbar .gelagert ist und in der gleichen Drehrichtung umläuft wie die rotierende Zwirneinrichtung (T).
    UNTERANSPRüCHE 1. Doppeldrahtzwirnspindeln nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonbe- grenzungsmantel (8) mit dem die rotierende Zwirn- einrichtung (7') enthaltenden Bauteil (7) fest ver bunden ist.
    2. Doppeldrahtzwirnspindel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonbegren- zungsmantel unabhängig von der rotierenden Zwirn einrichtung drehbar gelagert ist und mit einer Dreh zahl angetrieben bzw. antreibbar ist, die von jener der Zwirneinrichtung abweicht.
    3. Doppeldrahtzwirnapindel nach dem Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballonbegrenzungsmantel im Bereich der Ablaufspule etwa zylindrisch und oberhalb der Ablaufspule etwa kegelförmig verläuft und oben eine koaxial zur Spindelachse liegende Fadendurchtrittsöffnung (10) hat.
    4. Doppeldrahtzwirnspindel nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der etwa kegelför mige Teil des Ballonbegrenzungsmantels ,als Deckel (9) ausgebildet ist.
CH1650464A 1964-01-10 1964-12-21 Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel CH417418A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0051319 1964-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH417418A true CH417418A (de) 1966-07-15

Family

ID=7157651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1650464A CH417418A (de) 1964-01-10 1964-12-21 Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH417418A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4307685C1 (de) * 1993-03-11 1994-11-17 Hamel Ag Verfahren zum Aufbau einer Fadenreserve an einem rotierenden Ballonbegrenzer einer Mehrfachdraht-Zwirnspindel und Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer
US6035620A (en) * 1997-09-08 2000-03-14 Volkman Gmbh & Co. Twisting spindle, especially two-for-one or direct cabling spindle
CN107099894A (zh) * 2017-06-23 2017-08-29 新昌县城南东明轴承厂 一种三倍捻纺锭及纺机

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4307685C1 (de) * 1993-03-11 1994-11-17 Hamel Ag Verfahren zum Aufbau einer Fadenreserve an einem rotierenden Ballonbegrenzer einer Mehrfachdraht-Zwirnspindel und Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer
US5515671A (en) * 1993-03-11 1996-05-14 Hamel Ag Method for building a specific yarn reserve at a rotating balloon limiter of a multiple twisting spindle and a multiple twisting spindle with rotating balloon limiter
US6035620A (en) * 1997-09-08 2000-03-14 Volkman Gmbh & Co. Twisting spindle, especially two-for-one or direct cabling spindle
CN107099894A (zh) * 2017-06-23 2017-08-29 新昌县城南东明轴承厂 一种三倍捻纺锭及纺机
CN107099894B (zh) * 2017-06-23 2023-06-23 新昌县城南东明轴承厂 一种三倍捻纺锭及纺机

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3400327C2 (de)
EP2733241A1 (de) Doppeldrahtspinnvorrichtung
DE1177532B (de) Vorrichtung zur Behandlung von Garn, Zwirn od. dgl. mit fluessigen, halbfluessigen oder gas-foermigen Medien waehrend des Spinn- oder Zwirnprozesses an Spinn- oder Zwirnspindeln
DE19955399C2 (de) Kablier- und Doppeldrahtzwirn-Spindel
DE2831506C2 (de)
DE3916969A1 (de) Fadenfuehrungsvorrichtung fuer eine doppeldrahtzwirnmaschine
CH417418A (de) Doppeldrahtzwirnspindel mit einem Ballonbegrenzungsmantel
DE4307685C1 (de) Verfahren zum Aufbau einer Fadenreserve an einem rotierenden Ballonbegrenzer einer Mehrfachdraht-Zwirnspindel und Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer
DE1246481B (de) Doppeldrahtzwirnvorrichtung
DE19726450C1 (de) Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer
DE526356C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kerngarn, insbesondere solchem mit einem Rosshaar-Seelenfaden
CH630129A5 (de) Verseiler.
DE19755824C2 (de) Doppeldrahtzwirnspindel zum Verdrehen von Naturseide
DE2614962C3 (de) Doppeldrahtzwirnspindel
WO2005026419A1 (de) Textilmaschine mit verdichtungsstreckwerk.
DE3741432C2 (de)
DE2320577A1 (de) Doppeldrahtspindel zum zwirnen und fachen von faeden
DE1086158B (de) Doppeldrahtzwirnspindel, insbesondere fuer schwere Zwirne, mit durch Magnete gehaltenem Spulentraegerkoerper
CH642405A5 (en) Apparatus for the production of twists by winding round
CH144268A (de) Verfahren und Einrichtung zum Zwirnen bei Zwirnmaschinen und dergleichen.
DE3840376A1 (de) Vorrichtung zum ergreifen eines fadens nach einem fadenbruch bei einer doppeldrahtzwirnmaschine
DE1268031B (de) Doppeldrahtzwirnspindel
DE1510850C (de) Doppeldrahtzwirnspindel
DE6803993U (de) Doppeldrahtzwirnspindel.
AT234558B (de) Maschine zur Herstellung von Litzen