CH417500A - Schiebereiter für Webschäfte - Google Patents

Schiebereiter für Webschäfte

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CH417500A
CH417500A CH858564A CH858564A CH417500A CH 417500 A CH417500 A CH 417500A CH 858564 A CH858564 A CH 858564A CH 858564 A CH858564 A CH 858564A CH 417500 A CH417500 A CH 417500A
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CH
Switzerland
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hook
rail
slider
head
nose
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Application number
CH858564A
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English (en)
Inventor
Ag E Froehlich
Original Assignee
Ag E Froehlich
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/0616Horizontal upper or lower rods
    • D03C9/0633Heald bars or their connection to other frame parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  Schiebereiter für     Webschäfte       Beim Ein- und     Ausschaften    der     Aufreihschienen     mit den Litzen bestehen seit langem gewisse Schwie  rigkeiten, die auf die Bauart der die     Aufreihschienen     aufnehmenden Schiebereiter zurückzuführen sind,  von denen je Schaft etwa 10 bis 30 im Abstand von  einander angeordnet sind.  



  Es sind Schiebereiter mit Gleitteil aus Kunststoff  bekannt, bei denen der mit der     Aufreihschiene    zu  sammenarbeitende Hakenteil aus     Metall    besteht. Die  se Hakenteile haben den Nachteil, dass die Auf  reihschiene mit den Litzen     stark    verkantet werden  muss, um sie ein- und ausfahren zu können, wozu  es der Verwendung von Spezialwerkzeugen bedarf.  Bei weiter geöffneten bzw. offenen Haken besteht die  Gefahr, dass die     Aufreihschiene        während    des Be  triebes aus den Haken herausfällt.

   Man hat diesem  Übelstand damit abzuhelfen versucht, dass :man die  Schiebereiter so auf dem Tragstab anordnete, dass  abwechslungsweise beim einen Reiter die Öffnung  des Hakenteiles nach vorn, beim nächsten Reiter nach  hinten gerichtet war usw. Aber auch bei dieser Lö  sung bestanden die Schwierigkeiten des Ein- und Aus  fahrens weiter, ja sie wurden noch grösser. Dies hat  dann dazu geführt, Haken mit Federverschluss zu  versehen, indem im Arbeitszustand eine von Hand  zu betätigende federnde Nase sich vor die     Aufreih-          schiene    legt.

   Zum Ausfahren der     Schiene    müssen die  Nasen der Hakenteile gegen die Kraft der Federn aus  der Sperrstellung     ausgerückt    werden,     ansonst    die  Schiene nicht herausgenommen werden kann.     Auch     bei dieser Lösung ist das Ein- und Ausfahren der  Schiene somit recht mühsam, mit Schwierigkeiten und  zusätzlichem Kraftaufwand verbunden.     Ausserdem     besteht bei dieser Konstruktion der Nachteil, dass  der Hakenteil zu breit wird und     demzufolge    zur Bil  dung von, Gassen in der     Litzenreihe        führt.     



  Gemäss der Erfindung ist nun eine Lösung des  Problems geschaffen, welche die bei den bisherigen  Reitern mit Haken geschilderten Nachteile einwand-    frei vermeidet und zwar mittels eines durch das     Ein-          und        Ausfahren    der     Aufreihschiene    selbst, also auto  matisch ein- und     ausrückbaren    Verschlusses.

   Hierbei  kann der Verschluss     zweckmässigerweise    dadurch  gebildet .sein, dass der Kopf des Reiters vor der  Hakennut zum Einlegen der     Aufreihschiene    eine Nase  aufweist, deren Abstand zur Auflagefläche der Schie  ne in der Nut etwas kürzer ist als die Höhe der Auf  reihschiene.     Vorzugsweise    besteht der Schiebereiter  aus einem einzigen Stück aus hartem elastischem  Kunststoff.  



  Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus  den     Unteransprüchen,    der Beschreibung und Zeich  nung, mit     welch    letzterer rein beispielsweise eine Aus  führungsform des     erfindungsgemässen    Schiebereiters  dargestellt ist.  



       Fig.    1 zeigt einen Teil der einen Seitenstütze und  des einen Tragstabes mit einem Schiebereiter mit       Aufreihschiene,    in     Ansicht.     



       Fig.    2 zeigt den     Schiebereiter        nach        Fig.    1 in Stirn  ansicht.  



  Gemäss der dargestellten Ausführung ist an der  Laufschiene la eines     Webschafttragstabes    1, der an  der Seitenstütze 2     befestigt    ist, ein Reiter als Träger  der     Aufreihschiene    4 verschiebbar angeordnet.  



  Der Reiter besteht zur Gänze aus hartem elasti  schem Kunststoff. Als besonders günstig für die     Zwek-          ke    der vorliegenden Erfindung hat sich     Azetalharz,     hochpräzis gespritzt, erwiesen. Der Hakenteil     (Haken)     des Reiters begrenzt eine Nut 3a zur Aufnahme der       Aufreihschiene    4 auf. Gegenüber der Hakennase 3b  weist der Kopf 3 des Reiters vor der Nut 3a eine vor  stehende Nase 3c auf, deren Abstand zur Auflage  fläche 3d der Schiene 4 in der Nut 3a etwas kürzer  ist, als die Höhe h der     Aufreihschiene    4.

   Hierdurch  überwindet die Schiene 4 sowohl beim Ein-, als auch  beim Ausfahren in bzw. aus der Nut 3a den Wider  stand der Nase 3c, so dass ein selbsttätiger     Schnapp-          verschluss        geschaffen    ist.

   Beim Einfahren der Schiene      4 wird diese zunächst in der aus     Fig.    2     ersichtlichen     Weise in die Nut 3a     eingelegt,    mit dem     oberen        Rand     an die Nase 3c angelegt (gestrichelte Stellung)     und    in  die Nut     eingedrückt,    wo     :sie        in        der    Nut 3a arretiert  ist, während zum Ausfahren die Schiene nur aus der  Nut 3a     herausgedrückt    zu werden     braucht.     



  Der Hakenteil weist an der Nase 3b und in der       Nähe        derselben        einen        verhältnismässig    dicken Quer  schnitt auf, um einen Bruch der     am    meisten bean  spruchten     Stellen    3e und 3f mit Sicherheit zu ver  meiden. Wegen dieser     starken        Querschnittsform    einer  seits weist     andererseits    der Steg des     Hakenteiles        eine          Verjüngungszone    3g auf, um die beim Ein- und Aus  fahren der Schiene nötige     Federung    des Hakens zu  gewährleisten.  



  Infolge des verwendeten     Materials    ist während  der     Lebensdauer    des Reiters     eine    Veränderung der  Masse     und    eine     Abnützung    der     beanspruchten    Teile  nicht     möglich    wie z.

   B.     bei    Hakenteilen aus Metall,  weil die     Aufreihschiene        sich        beim    Gebrauch nicht  in den Haken     einarbeitet.    Auch gewichtsmässig     hat     der vorliegende Haken Vorteile     gegenüber    Metall  haken, weil dies sich auf das     Gesamtgewicht    des  Geschirres     auswirkt.    Der     Hakenteil    aus     Kunststoff    hat  noch den weiteren     Vorteil,        dass    er nicht, wie bei       Metallhaken.,

      zwei     benachbarte    Schäfte bei     deren        Auf-          und    Niederbewegung beschädigen bzw.     verkratzen     kann.     Besonders    bei Verwendung von     automatischen          Geschirreinziehmaschinen,    bei welchen die Litzen mit  den     Aufreihschienen    aus- und     eingeschaftet        werden     müssen,

   hat der     erfindungsgemässe    Reiter mit seiner  höchst     einfachen        Schienenein-        und        ausfahrbarkeit     ganz     erhebliche        Vorteile.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schiebereiter für Webschäfte, mit einem. hart elastischen Haken zur Aufnahme einer Litzenauf- reihschiene, die durch den Haken und den starren Reiterkopf formschlüssig festhaltbar ist und unter elastischer Biegung des Hakens einlegbar oder her ausnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf (3)
    und der Haken des Schiebereiters aus Kunst stoff bestehen und der Schiebereiter zwischen dem Kopf und der Hakennase (3b) an seinem der Haken öffnung gegenüberliegenden Rückensteg eine Verjün gungszone (3g) aufweist, die an der betreffenden Stel le eine Biegung des Rückensteges zwecks Weitens der Hakenöffnung zum Einlegen oder Herausnehmen der Litzenaufreih.schiene (4) gestattet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schiebereiter nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine der Hakennase (3b) gegen überliegende Nase (3c) des Kopfes (3) von der Auf lagefläche (3d) der Litzenaufreihschiene (4) einen Ab stand aufweist, der im entspannten. Ruhezustand des Hakens kleiner ist als die Höhe (h) der Litzenaufreih- schiene (4) und nur durch die Biegung des Rücken steges über die genannte Höhe (h) hinaus vergrös- serbar ist. 2.
    Schiebereiter nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Schiebereiter aus einem ein zigen Kunststoffstück besteht.
CH858564A 1964-06-26 1964-06-26 Schiebereiter für Webschäfte CH417500A (de)

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DE19651535841 DE1535841A1 (de) 1964-06-26 1965-06-25 Schiebereiter fuer Webschaefte
GB2692065A GB1109695A (en) 1964-06-26 1965-06-25 Improvements in or relating to loom heald frames
ES0314686A ES314686A1 (es) 1964-06-26 1965-06-26 Perfeccionamientos en los caballetes corredizos para lizos.

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