CH417506A - Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen von mit einem Gas aufgelockertem Teig, insbesondere Knäckebrotteig - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen von mit einem Gas aufgelockertem Teig, insbesondere Knäckebrotteig

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Publication number
CH417506A
CH417506A CH761664A CH761664A CH417506A CH 417506 A CH417506 A CH 417506A CH 761664 A CH761664 A CH 761664A CH 761664 A CH761664 A CH 761664A CH 417506 A CH417506 A CH 417506A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dough
gas
pump
loosened
crispbread
Prior art date
Application number
CH761664A
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English (en)
Inventor
Lingenfelder Ottmar
Original Assignee
Batscheider Knaeckebrotfabrik
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Publication of CH417506A publication Critical patent/CH417506A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C1/00Mixing or kneading machines for the preparation of dough
    • A21C1/14Structural elements of mixing or kneading machines; Parts; Accessories
    • A21C1/1495Arrangements for cooling or heating ; Arrangements for applying super- or sub-atmospheric pressure

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description


  Verfahren und     Einrichtung    zum Erzeugen von mit einem Gas  aufgelockertem Teig, insbesondere     Knäckebrotteig       Zur     Herstellung    von     Knäckebrotteigen    ist     ein    Ver  fahren     bekannt,

      bei     welchem    das einem     Behälter    zuge  führte     treibmittelfrene        Teigrohgemisch    mittels     einer     Förderpumpe     durch    einen     Kühlapparat    geleitet und  beim Durchlauf durch diesen der     Einwirkung    von die       Teigauflockerungherbeiführender    Druckluft sowie       umlaufenden    Messern oder     Schabern        ausgesetzt    wird,       durch    welche der Teig von den     Anfrierflächen    gelöst  wird.

   Von dem Kühlapparat aus erfolgt eine fortlau  fende Beschickung der Formmaschine und damit eine  fortlaufende     Ofenbeschickung.     



  Dieses bekannte     Verfahren    hat den     Nachteil,        dass     je nach     Konsistenz    des Teiges ein     verschieden    hoher       Gegendruck    entsteht     und    dass sich hierdurch die ein  strömende Luftmenge ändert. Bei jeder Veränderung  der     Teigzusammensetzung,sei    es     durch    Schrot ande  rer Herkunft oder mehr oder weniger     Flüssigkeit    oder  veränderte Temperatur, ändert     sieh    der     Gegendruck     und damit der eingearbeitete Luftanteil.

   Es ist somit  eine dauernde     Ueberwachung    notwendig.     Des    weiteren  besteht die Gefahr, dass über den die Druckluft erzeu  genden Luftkompressor dessen     mineralische        Schmier-          mittel    in den Teig eingedrückt werden.  



  Die vorliegende     Erfindung    vermeidet diese     Mängel          dadurch,        dass    in den     Zuleitungselementen        einer        För-          derpumpenanordnung    ein     regulierbares    Vakuum er  zeugt wird,     welches    die     gewünschte    Gasmenge an  saugt.  



  Bei der     erfindungsgemässen        Einrichtung    zur  Durchführung dieses Verfahrens ist eines ersten     För-          derpumpe    eine zweite     Förderpumpe    höherer, regelba  rer Leistung nachgeschaltet, wobei in die Verbindungs  leitung zwischen     den    beiden Pumpen ein     Gasansaug-          stutzen    eingebaut ist.  



  Das     Verhältnis    der Fördermenge der     beiden    Pum  pen bestimmt den eingearbeiteten     Gasanteil.    Dieses         Verhältnis    ändert sich auch bei starken Änderungen  der     Konsistenz    und des Gegendruckes des     Teilges     nicht. Dadurch ist eine absolut gleichmässige     Teigher-          @stellung,    insbesondere im     Hinblick    auf das     spezifische     Gewicht,     möglich.     



  Für eine feine     Verteilung    der     Luft    in der     Kühlap-          paratur    ist auch der     Gegendruck    des Teiges, der je  nach     Viskosität    des Teiges, der Reibung     desselben        an     den Wänden der     Leitungen    und dem Durchmesser der  selben verschieden sein kann, von     grossem    Einfluss.  Wird mit höherem Druck gearbeitet, so dehnt sich die  im Teig enthaltene Luft nach dem Austritt aus der  Anlage wieder aus und lockert     dadurch    den Teig     noch     mehr.

   Um diesen Druck nach Bedarf     regeln    zu können,       kann    am     Teigauslauf    ein regelbares     Druckeinstellven-          til    vorgesehen     werden.     



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    ist nicht nur mit  Luft, sondern mit jedem gegenüber     Lebensmitteln          inerten    Gas, wie Stickstoff,     Kahlensäure        etc.,    durch  führbar.  



  Durch die erste     Teigpumpe    kann die     Teigmenge,     durch die zweite Pumpe die Luftzugabe und damit das  spezifische Gewicht des     fertigen    Teiges,     durch    Rege  lung des Kältemittels die Temperatur, durch Änderung  der     Tourenzahl    des Kühlapparats die Intensität der  Mischung und durch Regelung des Gegendruckes die       Beeinflussung    der Luftbindung stufenlos geändert  werden.  



  Die Figuren zeigen     ein    Ausführungsbeispiel     einer     zur Durchführung des     erfindungsgemässen        Verfahrens          geeigneten        Einrichtung.     



       Esstellen        dar          Fig.    1     die    Einrichtung schematisch .in     Ansicht,          Fig.    2 den Schnitt nach     Linie        A-B    zu     Fig.    1.  



  Die Zuführung der     Teigrohstoffe    erfolgt     durch          Rohre    1 bis 4 zu einem     Teigmischer    5; werden die      Rohstoffe an anderer Stelle gemischt, dient er nur als       Zwischenbehälter.    Am     Auslaufende    desselben befin  det sich eine Förderpumpe 6, welche durch Leitung 7  über     eine        zweite    Förderpumpe 8 mit     einem        Behälter    9  in     Verbindung    steht.

   Die     Leistungen    der     Pumpen    6  und 8     sind    regelbar; die Leistung der Pumpe 8 ist       grösser    als     jene    der Pumpe 6. Diese Pumpe 8     steht    mit  einem     Gasansaugstutzen    10     'in.        Verbindung,

      der mit  einem     Strömungsmesser    11 und     einem        Filter    12     aus-          gerüstet        ist.    Der     Behälter    9 ist von einem     Kühlmantel     13 umgeben; das     Kältemittel    wird bei 14     zugeführt          und    tritt bei 15 aus.

   Der     Behälter    9     ist    durch     eine    Lei  tung 16     über        ein        regelbares        Druckeinstellventil    17 mit  einem     Teigaustnittsstutzen    18     verbunden.        Im        Inneren     des     Behälters    9     befinden        sich    auf     einer        umlaufenden          Webte    19 Schabemesser 20.

   Diese dienen dazu, den  Teig von den     Anfrierflächen    des     Behälters    9 zu lösen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Erzeugen von mit einem Gas aufgelockerten Teig, insbesondere Knäckebrotteig, bei welchem das Teigrohstoffgemisch durch einen Kühlbe- hälter gepumpt wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass tin den Zuleitungselementen einer Förderpumpenanord- nung ein regulierbares Vakuum erzeugt wird, welches die gewünschte Gasmenge ansaugt.
    II. Einsrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Patentanspruch I mit einem Teigmischer, einem Kühlbehälter mit Teigzu- und -ableitung sowie Förder- mitteln für den Teig, gekennzeichnet durch eine erste regulierbare Förderpumpe (6)
    und eine dieser ersten Pumpe nachgeschaltete zweite regulierbare Förder- pumpe (8), wobei die zweite Pumpe eine höhere Lei stung aufweist als die erste, und in der Verbindungs leitung (7) zwischen den beiden Pumpen ein Gasan- sa.ugstutzen (11) angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasansaugstutzen (10) mit einem Strömungsmesser (11) und einem Filter (12) ausgerüstet ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Teigableitung (16, 18) 'am Kühlbehälter ein: Druckeinstellventill, (17) enthält.
CH761664A 1964-06-11 1964-06-11 Verfahren und Einrichtung zum Erzeugen von mit einem Gas aufgelockertem Teig, insbesondere Knäckebrotteig CH417506A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3733689A1 (de) * 1987-10-06 1989-04-20 Batscheider Lieken Muehlen Verfahren zum herstellen eines brotteiges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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