CH417512A - Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Waschen von Textilgut - Google Patents
Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Waschen von TextilgutInfo
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Description
Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Waschen von Textilgut Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Nassbehand'ehx,, insbesondere Waschen von: Textilgut, mit antreibbaner Siebtrommel und Flottenumlauf.
Vorrichtungen dliesex Art sind bekannt und fin den bei allen Nassbehandlungsvorg'ängen wie z. B. beim Waschen, Färben, Avivieren usw. Verwendung. Nachteilig hierbei ist, dass die unlöslichen Substan zen, wie z.
B. Schmutzteilchen, Farbpigmente usw. durch das Gut gespült werden und dort hängen blei ben; das Gut selber wirkt hier als Filter und die Schwebeteilchen setzen sich auf der Gutoberfläche ab.
Erfindungsgemäss ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass im Flottenkreislauf oder in einem Teil düs Flottenkreislaufs und/oder in einem abgezweigten Flottenkreislauf mindestens ein Filter, angeordnet ist.
Es kann sich eine Filterschicht aussenhalb des Siebtrommelmantels im Bereich des nicht .abgedeck ten Trommelmantelteils befinden.
Damit wird eins gleichmässige Verteilung der umgewälzten Flotte über die ganze Arbeitsbreite ge währleistet. Ausserdem ist an dieser Stelle der Durchströmquenschnitt für .die Flotte sehr gross, so dass dlie Geschwindigkeit relativ niedrig ist und nur geringe Druckverluste auftreten.
Die Filterschichten) kann (können) dem Trommel- form ganz oder teilweise entsprechen, d. h. die Filter schicht kann, aussen in einem gewissen Abstand um den Siebtrommelmantel herum .angeordnet sein oder nun um einen Teil (also Teilkreisbogen) und ragt dann,
beispielsweise senkrecht nach oben in Richtung zum Flottenspiegel.
Ein weiterer wesentlicher vorzugsweiser Ausfüh- rungsgedanke liegt in der Kombination von minde stens einer Filterschicht mit vorgelagerten Leitschau- fein.
Diese Leitschaufeln können in. .der Uännge gestaf felt sein und bewirken eine gleichmässige Verteilung den Flotte entsprechend der Strömungsgeschwindig- keit.
Man kann auch eine Umkleidung für die Sieb- trommel vorsehen, derart, dass die Flotte beispiels weise. zwischen .dieser Umkleidung und der Behälter- wand geführt wird. Wenn die Flotte jetzt umgelenkt wird, gelangt sie auf denn Filtermantel, der an der Umkleidung befestigt ist.
Man kann auch die Kombination Filter und Sieb blech wählen, In .einem gewissen Abstand zum Sieb- trommelmantel bringt man ein an sich bekanntes Siebblech an, das ganz oder teilweise die Form der Siebtrommel aufweist. Unmittelbar auf .diesem Sieb blech oder in einem gewissen Abstand dazu kann man ebenfalls einen Filter vorsehen.
Weiterhin kann eine einstellbares Abschlussblech vorgesehen wenden, das der Filterschicht zugeordnet ist.
Bei einer weiteren Anordnung kann man auch einen Filterkorb unmittelbar dort vorsehen, wo die gesamte Flotte der Umwälzpumpe zugeführt wird. Dadurch erreicht man, dass alle Schmutzteilchen so fort im Filter festgehalten werden.
Bei einer weiteren Massnahme kann man zwi schen der. Umkleldung und der Wand des Waschba des einen leicht lösbaren Filterring befestigen.
In diesem: Sinne können die Filter auch als aus tauschbare Platten vorgesehen sein. und unmittelbar neben oder in einem gewissen Abstand; zur Siebtrom- mel senkrecht auf die Bodenwand (oder geneigt) des Behälters abgesenkt sein. Die gesamte Flotte muss dann,durch diese Filterplatten treten.
Bei einer besonderen Ausführungsform kann für den Filtervorgang ein besonderer Kreislauf vorgese- hem. werden, der durch eine Vorrichtung erzeugt wird, die im wesentlichen .aus einem Rohrsystem mit min destens einem Filter und einten Pumpe besteht.
Es ist auch möglich, den Filter zylindzisch zu for men und innen an der Siebtrommel zu befestigen. Ein solcher Filter läuft also mit .der Siebtrommel um.
Dann muss das Abdeckblech einen entsprechend grösseren Abstand aufweisen, damit Platz für den Filter. ist.
Eine solche Anordnung hat denn Vorteil, dass man den: Filter beispielsweise mit den Seiten- wänden der Siebtrommel vereinigen (verklemmen:) kann; dieser Filter lässt sich durch einfaches Heraus- ziehen leicht entfernen und somit austauschen.
Bei einer anderen Ausführungsform befestigt man den Filter an dem, Abdeckblech, also auch im Sieb- trommelinneren.
Weitere vorteilhafte und zweckmässige Merkmale der zu schützenden Ausführung ergeben sich auch aus den; nachfolgenden beispielsweisen Ausführungs formen wie beschrieben und/oder dargestellt.
Figur 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Sieb- trommelwasch-Vorrichtung der erfindungsgemässen Art. Das Gut 21 wird beispielsweise über eine Leit- rolle 22 der motorgetriebenen Siebtrommel 8 zuge führt und über die andere Leitrolle 22 abgeführt.
In der Siebtrommel befindet sich eine Saugan- lage, hier dargestellt beispielsweise durch ein Pum penrad 4, das, wie bekannt, von einem Motor 23 ge- trieben wird (siehe Figur 2).
Der Strömungsverlauf ist durch Pfeile gekenn- zeichnet.
In. Figur 1 ist beispielsweise eine Siebfläche 5 ge zeichnet, die im Abstand zur Siebtrommel 8 angeord- net ist. Im unteren Bereich ist die Formgebung halb- kreisförmig; darüber ist der Verlauf senkrecht nach oben.
Mehrere derartiger Filterflächen können im parallelen Abstand zueinander vorgesehen werden.
Im unteren Bereich ist dann eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Filterungskreislaufes 13 gezeigt.
Sie besitzt ein Rohrsystem, in dem beispielsweise Filter, 14, 15 (hier zwei Stück gezeigt) vorgesehen werden. Der Motor 24 treibt ein Pumpenrad an bzw. Schau- feln, die auf einer Achse 25 montiert sind. Dadurch ergibt sich ein Kreislauf, entsprechend. der Pfeile 26, 27.
Die Flotte wird also aus dem Flottenbehälter ab gesaugt, gereinigt und entsprechend. dem Pfeil 27 wieder in den Flottenbehälter gepumpt.
Die beiden in Figur 1 gezeigten. Möglichkeiten können einzeln. oder zur Anwendung ge- langen.
Figur 2 zeigt verschiedene Fikerumgsmöglichked- terr. Beispielsweise kann ein, Filterkorb 9 unmittelbar um die Welle .des Pumpenrades 4 angeordnet sein. Die Flotte muss also durch den Filterkorb hindurch treten und damit erfolgt das Reinigen.
Im linken Teil des- Figur 2 ist dann gezeigt, wie die Flotte entsprechend dem Pfeil 7 in einen Ring- querschnitt eintreten kann, der durch die Filter schicht 1 und die Siebfläche 5 gebildet ist.
Um dies zu erreichen, wird das Abschlussblech 6 (gestrichelt gezeichnet) vorgelegt. Damit ist die Filterschicht 1 aussen Betrieb gesetzt;
die Siebfläche 5 muss vorge- sehen werden, um eine gleichmässige Verteflung der umgewälzten Flotte über die .gesamte Arbeitsbreite des Siebtrommehnantels zu erreichen. Der Siebfläche 5 können Leitschaufeln zugeordnet sein,
ähnlich den Leitschaufeln 2.
Bei geöffnetem bzw. fortgelassenem Abschluss- blech 6 strömt die Flotte entsprechend: dem Pfeil 26 in den äusseren Bereich des Waschbades. Es können hi-en an sich bekannte Lenkbleche 27 vorgesehen sein.
Zwischen einem solchen Lenkblech 27 bzw. der Behälterwand und einer Umkleidung 3 kann ein Fil- terring 11 (gestrichelt gezeichnet) langebracht werden. Dadurch erfolgt ein Filternder Flotte.
Zusätzlich oder allein kann aber auch die Filter- schicht 1 wirksam werden. Dieser Filterschicht 1 kann ein. Siebblech 28 vorgeschaltet sein; einem sol chen Siebblech können wiederum Leitbleche 2 (ge staffelt) zugeordnet werden.
Man kann aber auch,das Siebblech 28RTI ID="0002.0249" WI="15" HE="3" LX="1776"LY="1041"> fortlassen und nur Leitschaufeln: 2 vorsehen.
Schliesslich isst es .auch möglich (siehe rechte Seite der Figur 2), nur eine Filterschicht 29 oder 30 anzu bringen.
Figur 3 zeigt in Aufsicht eine .austauschbare Fil- terplatte 17. Diese kann im; Waschbad geeignet befe stigt sein, beispielsweise durch Einführen in U-Schie- nen 31.
Im Schnitt zeigt Figur 4 noch einmal :die aus tauschbaren Filterplatten 17, aber auch; einen ande ren Lösungsweg, nämlich einen Zylinder 19, der mit ,dem Abdeckblech 20 vereinigt ist.
Diesen Filter 19 kann man aber auch zylindrisch festigen und anmit telbam am Inneren der Siebtrommel anbringen, so dass er mit umläuft.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Nassbehandeln, insbesondere Waschens von Textilgut, mit antreibbarer Siebtrom mel und Flottenumlauf, dadurch gekennzeichnet,dass im Flottenkreislauf oder in einem Teil des Flotten kreislaufs und/oder in einem abgezweigten Flotten kreislauf mindestens ein Filter angeordnet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb des Siebtrommel- mantels, im Bereich .des nicht abgedeckten. Trommel- mantelteils, sich eine Filterschicht (1, 29) befindet. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Filterschicht (1, 29) der Trommelform ganz oder teilweise entspricht. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch die Kombination einer Filterschicht (l, 29) mit vorgelagerten Leitschaufeln (2).4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Leitscheufeln (2) gestaffelt ist, vorzugsweise abfallend in Richtung zur Ausströmseite des Pumpenrades (4). 5. Vorrichtung mach Pabentanspruch, gekenn zeichnet durch .eine Umkleidung (3), in die wenigstens eine Filterschicht (1, 29) einsgelagert ist.6. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennr zeichnet durch eine zwischen Siebtrommel (8) und Filterschicht (1, 29) angeordnete Siebfläche (5). 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch ein, einstellbares Abschlussblech (6), zugeordnet zu einer; Filterschicht (1).B. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Saugteil den Pumpe (10) ein; Filterkorb (9) zugeordnet ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Umkleidung (3) und der Wand (12) des Waschbades ein leicht lösba rer Filterring befestigt ist. 10.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Filter als austauschbare Platten (17) in; das Waschbad hineinstellbar vorgesehen sind. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung (13) zur Erzeugung eines gesonderten Filterungskreislaufes, im wesentli- chen bestehend aus einem Rohrsystem mit minde- stens einem Filter (14, 15) und einer Pumpe.12. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter im Siebtrommelin- nern. als Teil (19) eines Zylinders geformt angeordnet ist. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass, der Filter (19) am Innenab- deckblech (20) befestigt ist. 14.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Filter als Zylinderkörper ausgebildet und innen am Siebtrommelnlantel ange bracht ist.
Priority Applications (6)
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1963
- 1963-12-24 CH CH1590463A patent/CH417512A/de unknown
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