CH417735A - Federnder Klinkenverschluss in einem mehrteiligen Schaltgerät - Google Patents

Federnder Klinkenverschluss in einem mehrteiligen Schaltgerät

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Publication number
CH417735A
CH417735A CH252965A CH252965A CH417735A CH 417735 A CH417735 A CH 417735A CH 252965 A CH252965 A CH 252965A CH 252965 A CH252965 A CH 252965A CH 417735 A CH417735 A CH 417735A
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CH
Switzerland
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structural unit
plunger
ram
counter
stage latch
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Application number
CH252965A
Other languages
English (en)
Inventor
Gutowski Klaus
Original Assignee
Sprecher & Schuh Ag
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/015Boards, panels, desks; Parts thereof or accessories therefor
    • H02B1/04Mounting thereon of switches or of other devices in general, the switch or device having, or being without, casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description


  Federnder     Klinkenverschluss        in        einem        mehrteiligen        Schaltgerät       Es ist bekannt, Schaltgeräte, insbesondere Nieder  spannungs-Schütze, die aus mehreren, auswechsel  baren Baugruppen bestehen, mittels federnder Klem  men oder durchgehender Schrauben zusammenzu  fügen und zu befestigen. Bei     ider        Verwendung    solcher  Schütze in automatischen Anlagen von gedrängter  Bauart ist es sehr .erwünscht, die einzelnen Bau  gruppen rasch und ohne Benützung eines besonderen  Werkzeuges auswechseln zu können, wobei die     zur     Halterung dienenden Elemente möglichst platzspa  rend und unverlierbar sein sollen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt,     @dies-es    Ziel,       ohnc    Verwendung von Schrauben, zu erreichen.     Ihr     Gegenstand ist ein mehrstufiger     Klinkenverschluss     in einem aus mehreren Baueinheiten zusammenge  setzten Schaltgerät, mit einem unter Federdruck ste  henden Stössel, dadurch gekennzeichnet, dass der  Stössel die Form eines flachen Stabes aufweist, ;

  der  eine verbreiterte Kopfpartie hat, .die unter der Wir  kung einer sich gegen die oberste     Baueinheit    des  Schaltgerätes abstützende Druckfeder steht, und  längs     ides        Stösselschaftes    wenigstens so viele wechsel  ständig indessen Ebene liegende,     klinkenförmige          Haken    angeordnet ,sind, als Baueinheiten vorhanden  sind und jedem der genannten Haken ein an der  ihm entsprechenden     Baueinheit    zu deren Halterung       dienendes    Gegenorgan     zugeordnet    ist, das     Ganze     ,derart,

       dass    durch     exzentrischen    Druck auf die Kopf  partie des Stössels die Druckfeder     komprimiert    wird  und :der Stössel durch die ihm gleichzeitig aufge  zwungene     Kippbewegung    ausklinkt und die     jeweilige     unterste     Baueinheit    freigibt und bei     Aufhebung    des  auf die Kopfpartie des Stössels     ausgeübten    Druckes  in das Gegenorgan der nächst     untersten    Baueinheit  einklinkt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  ,der Erfindung dargestellt.         Fig.    1 zeigt schematisch ein aus 3 Baueinheiten  bestehendes Schaltgerät, .dessen rechte Hälfte     als          zusammengehaltener    Block dargestellt ist, während  auf .der     linken    Hälfte die beiden oberen Bauein  heiten von der untersten Baueinheit abgehoben ge  zeichnetsind.  



  Die     Fig.    2, 3 und 4 sind Längsschnitte durch  den eigentlichen     Klinkenverschluss,    wobei in     Fig.    2  der     Verschlussstössel    alle 3 Baueinheiten zusammen  hält, in     Fig.    3 die unterste Baueinheit ausgeklinkt     und     in     Fig.4    auch die mittlere Baueinheit     losgetrennt     dargestellt ist.  



  In     Fig.    1 sind 1, 2 und 3 ,die Baueinheiten, aus  denen beispielsweise ein     Niederspannungs-Schalt-          schütz    zusammengesetzt ist. Die unterste     Baueinheit     3 ist als Stecksockel mit den     Stromanschlüssen    4  ausgebildet und auf einer Tragschiene 5 befestigt.  Entsprechend der     Anzahl    der Baueinheiten sind die  das     Schaltgerät    zusammenhaltenden Klinkenver  schlüsse dreistufig. Im dargestellten Ausführungsbei  spiel sind zwei Verschlüsse vorgesehen, die an zwei  diagonal gegenüberliegenden Ecken des Schaltgerätes  angeordnet sind und     .dank    ihrer schmalen Bauweise  sehr wenig Platz beanspruchen.

   Ein     Klinkenverschluss     besteht im wesentlichen aus einem unter -dem Druck  einer Feder 6 stehendem flachen Stössel 7, der       klinkenförmige    Haken aufweist, denen entsprechende  an den Baueinheiten angeordnete Gegenorgane zuge  ordnet sind. Die linke     Hälfte    ,des in     Fig.    1 darge  stellten Schaltgerätes ist mit ausgeklinkter unterster  Baueinheit 3, d. h.     mit        gemeinsam    abgehobenen       Baueinheiten    1 und 2 gezeichnet.  



  Die Funktionsweise eines     Klinkenverschlusses    ist  aus ,den Schnittzeichnungen der     Fig.    2, 3 und 4 er  sichtlich. Der Stössel 7 ist ein flaches     Stanzteil,    dessen  verbreiterte Kopfpartie 8 unter dem Druck einer  Feder 6 steht und zwei exzentrisch angeordnete Ein-           kerbungen    9 und 10 aufweist. Der Stössel besitzt fer  ner so viele wechselständig in dessen Ebene liegende,       klinkenförmige        Haken    11, 12 und 13, als Bauein  heiten zusammen gehalten werden sollen,     id.    h. im  dargestellten Beispiel deren drei.

   Jedem dieser Haken  ist an der ihm entsprechenden Baueinheit ein zu  dessen     Halterung    dienendes Gegenorgan 14, 15 und  16 zugeordnet.  



       Fig.    2 zeigt den     Klinkenverschluss    in seiner tief  sten Lage, wo das Gegenorgan 16 der untersten  Baueinheit 3 mit dem Haken 13 in     Eingriff    steht     und     durch den Druck :der Feder 6     alle        .drei    Bauein  heiten zusammengehalten sind.  



  Will man nun die beiden Baueinheiten 1 und  2 des Schaltgerätes rasch auswechseln, so genügt     es,     beispielsweise mit einem     Schraubenzieher    in der  eingezeichneten     Pfeilrichtung    auf die Kerbe 10 zu  drücken, wodurch die Feder 6 komprimiert wird und  der Haken 13 des Stössels 7 ,durch     die    ihm gleichzeitig  aufgezwungene Kippbewegung vom Gegenorgan     .16     ausklinkt und die     Baueinheiten    1 und 2, von der die  Anschlüsse 4 tragenden Baueinheit 3     .abgehoben     werden können.

   Bei     nachherigem    Loslassen     des     Druckes auf die Kerbe 10     klinkt    der Haken 12  in das Gegenorgan 15 ein und der Stössel nimmt die  in     Fig.    3 dargestellte Lage ein.  



  Wünscht man auch die Baueinheiten 1 und 2  voneinander zu trennen, so drückt man auf die  Kerbe 9 und bewirkt dadurch das     Ausklinken    des  Hakens 12 ,und die Freigabe der Baueinheit 2,  wobei     anschliessend    der Stössel 7 die in     Fig.    4 ge  zeichnete Lage     einnimmt.    Der Stössel     ist    unverlier  bar, weil nun     sein    oberster Haken 11, wie es.     Fig.    4  zeigt, im Gegenorgan 14 der Baueinheit 1     einklinkt.     Endlich kann durch Druck auf die Kerbe 10 der  Stössel auch befreit und     mit    seiner Feder 6 von der  Baueinheit 1 ganz getrennt werden.  



  Um die Baueinheiten wieder miteinander zu ver  einigen, genügt es, die Teile in     ihre        Endlage    zu  sammen zu schieben und die Stössel im untersten  Bauteil einschnappen zu lassen.  



  Die Erfindung ist nicht auf das     beschriebene     Ausführungsbeispiel beschränkt. Dass Schaltgerät  kann auch aus nur     zwei    oder mehr     als    drei Bau  einheiten bestehen und an Stelle einer untersten, als  Stecksockel ausgebildeten Baueinheit könnte .auch  eine gemeinsame, für mehrere Schaltgeräte bemes  sene     Grundplatte    vorgesehen werden, welche die    ,entsprechenden Gegenorgane zur Halterung der Stö  ssel aufweist.  



  Man kann auch die unterste Baueinheit, wie es  in     Fig.    3     strichpunktiert    dargestellt ist, mit zusätz  lichen, symmetrisch angeordneten Gegenorganen 17  ausrüsten, so dass diese,     die    Anschlüsse tragende       Baueinheit,    um 180  gedreht, festgehalten werden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrstufiger Klinkenverschluss in einem aus meh reren Baueinheiten zusammengesetzten Schaltgerät, mit einem unter Federdruck .stehenden .Stössel, da durch gekennzeichnet, dass der Stössel die Form eines flachen Stabes aufweist, der eine verbreiterte Kopf- partie hat, die unter der Wirkung einer sich gegen idie oberste Baueinheit ides Schaltgerätes abstützende Druckfeder steht, und längs des Stösselschaftes wenig stens so viele wechelständig in dessen Ebene lie gende, klinkenförmige Haken angeordnet sind,
    als Baueinheiten vorhanden sind, und jedem der genann ten Haken ein an der ihm :entsprechenden Bauein heit zu deren Halterung dienendes Gegenorgan zu geordnet ist, das Ganze derart, dass durch exzentri schen Druck auf .die Kopfpartie des Stössels die Druckfeder komprimiert wird und der Stössel durch die ihm gleichzeitig aufgezwungene Kippbewegung ausklinkt und die jeweilige unterste Baueinheit frei gibt, und bei Aufhebung des auf die Kopfpartie des Stössels ausgeübten Druckes in das Gegenorgan der nächst untersten Baueinheit einklinkt. UNTERANS,PRDCHE 1.
    Mehrstufiger Klinkenverschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :die verbrei terte Kopfpartie des Stössels zwei zur Längsachse des Stössels exzentrisch angeordnete Einkerbungen (9) und (10) aufweist. 2. Mehrstufiger Klinkenvenschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, idass die unterste Baueinheit als Stecksockel ausgebildet 'Lit, um als gemeinsame Grundplatte für mehrere Schaltgeräte zu dienen. 3.
    Mehrstufiger Klinkenverschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die unterste, die Anschlüsse tragende Baueinheit, mit zusätzlichen Gegenorganen (17) ausgerüstet ist, welche gestatten, diese Baueinheit auch um 180 gedreht, festhalten zu können.
CH252965A 1965-02-24 1965-02-24 Federnder Klinkenverschluss in einem mehrteiligen Schaltgerät CH417735A (de)

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AT129566A AT259056B (de) 1965-02-24 1966-02-14 Federnder Klinkenverschluß, insbesondere für mehrteiliges Schaltgerät

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2308277A1 (fr) * 1975-04-14 1976-11-12 Merlin Gerin Dispositif de fixation du capot d'un coffret electrique
DE2724939A1 (de) * 1977-06-02 1978-12-07 Robert Buck Schaltgeraet, insbesondere elektronisches, beruehrungslos arbeitendes schaltgeraet
US8927889B2 (en) 2010-08-24 2015-01-06 Siemens Aktiengesellschaft Electric switch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2308277A1 (fr) * 1975-04-14 1976-11-12 Merlin Gerin Dispositif de fixation du capot d'un coffret electrique
DE2724939A1 (de) * 1977-06-02 1978-12-07 Robert Buck Schaltgeraet, insbesondere elektronisches, beruehrungslos arbeitendes schaltgeraet
US8927889B2 (en) 2010-08-24 2015-01-06 Siemens Aktiengesellschaft Electric switch

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AT259056B (de) 1967-12-27

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