CH417750A - Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine - Google Patents

Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine

Info

Publication number
CH417750A
CH417750A CH1361362A CH1361362A CH417750A CH 417750 A CH417750 A CH 417750A CH 1361362 A CH1361362 A CH 1361362A CH 1361362 A CH1361362 A CH 1361362A CH 417750 A CH417750 A CH 417750A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sheet metal
holes
bolts
metal segments
layers
Prior art date
Application number
CH1361362A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dipl Ing Bendziula
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL40728A external-priority patent/DE1140638B/de
Priority claimed from DEL41031A external-priority patent/DE1149096B/de
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH417750A publication Critical patent/CH417750A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description


  Aus     einzelnen    Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen     Grossmaschine       Das     Blechpaket    von     Läufern    :elektrischer Gross  maschinen     wird,    besonders :bei solchen mit relativ  grossem Läuferdurchmesser, üblicherweise aus Blech  segmenten geschichtet.     .Hierbei    :

  stossen .die     in    Um  fangsrichtung weisenden Kanten     (Stossstellen)    der  Blechsegmente stumpf     aneinander,    so     dass    sich     aus     einer Anzahl derartig .gestossener Blechsegmente     das     ringförmige     Blech    .ergibt. Dieses     bildet    für den Ma  gnetfluss den Jochteil, während die Pole in beispiels  weise     schwalbenschwanzförmigen    Nuten der Bleche       angeordnet    und mit     idiesen    fest verbunden sind.

    Jedoch kann das ringförmige Blech auch mit     Nuten          zur        Aufnahme    der elektrischen Leiter, z. B.     einem          Volltrommelläufer,        ausgebildet        sein;    hierbei     entfallen          -dann    die besonders ausgebildeten Pole.  



  Um das so aus     Einzelblechen    (bzw. deren Blech  segmenten) gebildete     Paket    zusammenzuhalten, sind  Bolzen vorgesehen, die     ,durch        entsprechende    Löcher  der Blechsegmente geführt werden. Die Stossstellen  der Blechsegmente liegen dabei zumeist in     Achs-          richtung        .nicht        hintereinander,    sondern     werden    von  Blechlage zu Blechlage versetzt angeordnet;     mehrere     Blechlagen ergaben     dabei    eine     Schicht    und     mehrere     Schichten die Pakethöhe.

   Hierbei :sind im allgemei  nen die Schichten untereinander mit gleicher Lagen  folge ausgebildet, wobei unter     Lagenfolge    der Ab  stand eines Stosses in einer Lage     zum    Stoss in der  folgenden Lage     usf.        gemeint        ist.     



  In bekannten Ausführungen sind dabei innerhalb  eines     Blechsegmentes        mehrere    Löcher vorgesehen,  die in     Umfangsrichtung    hintereinander und zumeist.  mit gleichem Abstand     zueinander    in das     jeweilige     Blechsegment eingestanzt werden.

   Es ergibt     sich     daraus,     dass    die durch     diese    Löcher gesteckten     Bolzen     von :den jeweiligen Stossstellen innerhalb     eines    Blech  segmentes verschieden weit     entfernt        -:sind.    Es     ergibt          sich        fernerhin,        :dass    der     rdurch    die gesamte Pakethöhe    hindurchtretende Bolzen in jeder     Blechlage    eine  andere Entfernung von der genannten Stossstelle hat  als     in,der    folgenden Lage.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, hier gegenüber     Iden          bekannten    Anordnungen :eine     optimale    Lösung     lan-          zugeben,    um so mit möglichst     .geringem    Aufwand  an Material, Arbeitskraft     und    -zeit     eine        maximale          Haltekraft    für     das        gesamte    Blechpaket zu     erreichen.     



  Gegenstand der     Erfindung    ist     ;ein    aus einzelnen       Blechsegmenten    geschichteter Läufer     :einer    elektri  schen Grossmaschine, bei welchem     mehrere    Blech  lagen der Blechsegmente :eine Schicht und mehrere  Schichten die Pakethöhe des:

   Läufers ergeben, wobei       idie    Blechsegmente mittels Bolzen,     welche        @durch        in     jenen angeordnete     Löcher        gesteckt    sind,     unterein-          ander    fest verbunden     sind,

      wobei fernerhin die       Blechsegmente    mit ihren     Stossstellen    von Blechlage  au Blechlage     zueinander    um einen Lochabstand oder  ein     ganzzahliges    Vielfaches davon     ersetzt    sind     und     so eine     Lagenfolge    :bilden     (nämlich    die     fortlaufend          gezählte    Nummer der     :

  Blechlage,    bei der die nächste,  also um nur einen     Lochabstand    versetzte,     Stossstelle     angeordnet ist).     Erfindungsgemäss    ist die     Anzahl    ,der  Löcher pro Blechsegment gleich der Anzahl der  Lagen pro Schicht, weiterhin gehorcht die Lagen  folge     innerhalb    einer Schicht im Gesetz nachstehen  der Folgen:     entweder,    für die Anzahl :der Lagen  <I>n</I> =gerade Zahl: 1,3<B>...</B> (n-1),<I>n,</I> (n-2)...2 oder,  für<I>n</I> = ungerade Zahl:

   1,3<B>...</B><I>n, (n-1), (n-3)</I><B>...</B><I>2,</I>       wobei    die     jeweils    nachfolgende Schicht mit der  gleichen     Lagenfolge    ausgebildet ist wie die vorher  gehende.  



  Die Erfindung w     .ird    an Hand der     Zeichnung    bei  spielsweise :erläutert. In ihr zeigt     idie        Fig.    1 eine be  kannte Ausführung :eines     Ausschnittes    von aus Blech  segmenten geschichteten Läufern elektrischer Ma  schinen; die     Fig.    2 bis 6 zeigen     die        Lastangriffspunkte         an vier     Bolzen    der     Fig.    1;

       Fig.    7 bis 12     zeigen    (das  selbe wie die     Fig.    1 .bis 6,     jedoch    bei einer Aus  führung     nach    der     Erfindung.        Fig.    13 erläutert dann  noch eine Weiterbildung der     Erfindung.     



  Bei den Betrachtungen zu der Zeichnung wind  davon ausgegangen, dass einerseits die .aus :den     Rei-          bungskräften        resultierenden        Haltekräfte    nicht     exakt     eimittelbar und auch     wesentlich    geringer     sind    als       die    von den     Bolzen    ausgehenden. .Sie werden daher       vernachlässigt;

      man     darf        @dieses    tun,     @da    man sich  dabei auf der sicheren Seite -befindet.     Anderseits        wind     davon ausgegangen, dass die     Richtung    der Haupt  beanspruchung des Blechpaketes bzw. der     darin    an  geordneten Bolzen, .besonders wenn     ges        sich        #uin    Läufer  elektrischer     Maschinen    mit     Durchmessern    von mehre  ren     Metern    handelt, in     Umfangsrichtung    weist;

   denn  bei den dabei     auftretenden    radialen     Blechdicken    von  nur etwa 30 cm     sind    die     radial    nach     .aussen    gerichte  ten und so auf :die Bolzen wirkenden     Kräfte        ausser-          ordentlich    gering.  



  Wickelt man nun den     Läuferumfang        bzw.    das       (diesen        bildende    Blechpaket ab, 'so     :ergibt    sich als  Beispiel einer bekannten     Ausführung        rdie        Fig.    1 im       achsparallelen    Schnitt.     Hierbei    ist nur     eine        Schicht     aus fünf     Blechlagen    1     bis    5     dargestellt;

      die     weiteren     Schichten befinden sich     also        unterhalb    der     Fig.    1  und sind aus Gründen der     übersichtlichkeit    weg  gelassen.

   Jede Blechlage ist aus einer     Anzahl    von  Blechsegmenten     aufgebaut,        die    an den     Stosssteilen    .6  stumpf     aneinanderstossen.    Diese Stossstellen 6 sind  von Blechlage zu     Blechlage    um     einen        Lochabstand    7  zueinander     versetzt    und ergeben so die     Lagerfolge.     Die Bleche bzw.

   Blechsegmente werden     "durch    die  Bolzen 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16     untereinander     zusammengehalten und fest mit dem     {nicht    gezeichne  ten) Läufer     verbunden.     



  Betrachtet man die     Bolzen    9 bis 13 und     die        an     diese     angreifenden        Kräfte,    so erhält man die     Fig.    2  bis 6.

   Am     Bolzen    9, der in der     Fig.    2     -dargestellt    ist,  greifen     das    oberste und das     unmittelbar        -darunter-          liegende    Blechsegment in .r den     Pfeilrichtungen    17, 18  an, und zwar nur von diesen     Lagen        ausgehend     definiert, da     hier    in     unmittelbarer    Nachbarschaft des       Bolzens    9 Stossstellen 6 angeordnet     ,

  sind.    Die     unteren          .drei        Blechlagen    würden wohl im     Idealfalle        ebenfalls     eine Kraft auf den     Bolzen        ausüben    können,     die    theo  retisch den     eingezeichneten        Kräften    17, 18 der     Fig.    2  in ihrem     skalaren    Wert     jeweils        identisch    ist.

       Es    ist  aber bei     dieser        Betrachtung        in        Zusammenhang    mit  der     Fig.1    leicht ersichtlich,

   dass schon bei     geringsten          Fertigungsungenauigkeiten        Verschiebungen    in     tder     theoretischen     Kraftverteilung        .auftreten        müssen    und       "das    aus     Sicherheitsgründen        jeweils        nur        die        Kräfte     angesetzt werden können,     die    in     Fig.    2     dargestellt     sind.

   Für     das    Moment ergibt sich dadurch,     wenn        man     ,die Kräfte 17, 18     jeweils    mit     Pbezeichnet    und den  Hebelarm,     d.    h. der     Abstand    zwischen den     beiden     Angriffspunktender Kräfte 17, 18     mit    b, ."bei     Rechts-          drehsinn    ein Wert     von    M = + P- b.

       Dasselbe    er  gibt sich für .die     Fig.    3 bis 5, bei welchen die     Kräfte       19 bis 24 mit ihren     jeweiligen        Angriffspunkten    an den       Balzen    10 bis 12 dargestellt sind. Auch in diesen       Fällen    ist also jeweils M =     -f-   <I>P</I>     #   <I>b.</I>     Fig.    6 zeigt nun  ,den     Kraftangriff    25, 26 am Bolzen 13.     Hierbei    ergibt       sich    für das. Moment M =<I>P - 4b.</I>  



  Daraus folgt, dass bei sonst gleicher     Bolzendic        e     und gleichen Beanspruchungsrichtungen innerhalb der  jeweiligen     Blechsegmente    im dargestellten bekannten  Fall auf vier     Bolzen    das     gleiche    Moment einwirkt,  während der     fünfte    Bolzen ein vierfaches Moment  aufzunehmen hat. Das gleiche würde sich bei     näherer     Betrachtung für     die    weiteren Bolzen ergeben.

   Der  hieraus zu ziehende Schluss ist, dass bei einer Lager  folge 1, 2, 3, 4, 5, 1     ....        für    vier     Bolzen    ein relativ       niedriges        Einspannmoment        anzusetzen    ist, während  sich für den     fünften    Bolzen     eine        Vervierfachung    des       Einspannmomentes    :ergibt.  



       Wird    die Anzahl der Bleche n von fünf auf     bei-          spielsweise    acht erhöht, so würde     sich    bei zu     Fig.    1  analoger Anordnung     für    sieben     .Bolzen        jeweils        Idas     gleiche Moment ergeben,     wähnend        am    achten     Bolzen     ,ein um 8 - 1 =     7mal    erhöhtes Moment angreift.

         Ganz        allgemein.    ist also zu sagen, dass bei einer der       Fig.    1 äquivalenten     Anordnung    das auf den letzten       Bolzen    wirkende Moment     jeweils        (n-1)

  -fach    grösser  ist als das auf     -die    übrigen Bolzen     wirkende.        Ähnlich          ungünstige        Verhältnisse    ergeben     sich    bei     allen    be  kannten anderen     Lagerfolgen.    Es müssen also alle  Bolzen so     dimensioniert    sein,     dass    sie     Idas        (n-1)-fache     Moment     aufzunehmen    in     rder    Lage -sind, bezogen auf  das     Minimalmoment.     



  In     Fig.    7     wird    nun an     fünf        Blechlagen    eine Lager  folge nach der Erfindung     dargestellt,    bei     welcher          wohl    auf     jeden    einzelnen     Bolzen        höchstens        "das     :doppelte Moment     einwirkt    wie bei der     bekannten          Anordnung    nach     Fig.    1; aber auch nicht mehr.

   Die       Vervierfachung    :des Momentes beim letzten     Balzen     (nach     Fig.    1)     fällt        also    bei einerRTI ID="0002.0231" WI="18" HE="4"LX="1608" LY="1730">  Anordnung    nach der       Erfindung    weg.

   Um (das     im        einzelnen    zu veranschau  lichen,     sind    die     Fig.    8     Abis    12     analog    zu den     Fig.    2       bis    5     :

  dargestellt    und,     .ebenfalls    wie     @Fig.    7     zu        Fig.    1,       m        *t        i        idengleichen        Bezugszeichen        versehen.        Wie        leicht          nachzuprüfen    ist, gilt     für    jede .andere     Anzahl    von       Blechlagen,

          @dass    bei     geeigneter    Wahl der Lagerfolge  nie     ein    höheres Moment     Aals    "das Doppelte auf     den     Bolzen einwirkt.  



  Als     allgemeines        Gesetz    ergibt sich daraus, dass     die     Lagerfolge     n    innerhalb einer Schicht nach     nach-          stehenden    Folgen     aufzubauen    ist: entweder, für     An-          zahl    der Lagen n =gerade Zahl:     l.,    3, 5 . . .     (n--1);     <I>n, (n-2),</I>     (n-4)    ... 2 oder, für<I>n</I> =     ungerade    Zahl:  1,<B>3,5 ...</B> n,     :(n,1),        (n-3)...    2.  



  Eine     Anordnung    ,der     Lagerfolge    nach der Erfin  dung benötigt     also        lediglich        reine    gegenüber ;bekannten       Anordnungen    neue     Schichtungsart        (Schichtungsfolge)     ,der     einzelnen        Blechsegmente        innerhalb        einer    jeden  Schicht, ohne dass dabei der     Blechschnitt    geändert  werden muss.

   Die     höchstmöglichen    auf einen Bolzen  auftreffenden Momente     sind    nunmehr wesentlich       vermindert:    Bei     bekannten        Anordnungen    sind sie      <I>M = P - b - (n-1),</I>     afs!o,    um beim     Beispiel    nach der  Erfindung zu     bleiben,        M    =     P    - b     #        -4;

          tatsächlich        ist     aber die Anzahl der     Blechsegmentlagen    pro     Schicht     im allgemeinen wesentlich höher und     dadurch    .auch       ider    Wert für (n     -.1).    Bei     einer        .Anordnung        nach    der  Erfindung ist das     höchst        auftretende    Moment M = P  <I>b -</I>     [n-(n        --2)]   <I>= P - b</I> . 2;

   also     wesentlich        geringer.        ,Die     Folge ist, dass man die bisher     relativ    dicken     Bolzen     und     @dementsprechend    grossen     Löcher    in den Blech  segmenten entsprechend verringern kann, ohne dass  dadurch die Festigkeitseigenschaften der     gesamten     Anordnung gemindert werden.

   Auch     die    magne  tischen     Eigenschaften    werden     gebessert,    da     idie    Lö  cher in den     Blechsegmenten    je nach dem Wert     ihres     Durchmessers ein mehr oder     weniger    grosses Hinder  nis für den     Magnetflussbilden.     



  Der gleiche     Erfolg    wird     erzielt,    wenn man - in  einer Weiterbildung des Gegenstandes     ider    Erfin  dung -     idie        Löcher    in an     sich    bekannter Weise     durch     Lochgruppen ersetzt, wie     beispielsweise    in     Fig.    13  dargestellt.

       Diese    zeigt     eine    Draufsicht auf ein     Blech-          s@egment,    bei     welcher    die     Löcher    27 jeweils zu einer  Lochgruppe 28     zusammengefasst    sind, Diese Anord  nung wird besonders     vorteilhaft    bei Wasserkraft  generatoren mit     senkrechter    Welle angewandt, wo  grosse     Kräfte    zu     beherrschen    und -daher     eine    grosse  Zahl von     .Bolzen    und Löchern     anzuordnen    sind.  



  Die     Fertigung    und der     Zusammenbau    derartiger       Blechsegrnentanordnungen    kann dann in an sich be  kannter Weise     etwa        wie    folgt vorgenommen     werden:

       Nach dem Stanzen der     leinzelnen        Sagenente    wenden  diese     geschichtet    und ,die dann in achsparalleler       Richtung        fluchtenden    Löcher     bzw.        Lochgruppen        bei-          spielsweise    so weit     aufgerieben,    dass     idie        durch    sie       hindurchzuführenden    Bolzen genügend     ,Platz,    wenn  auch     mit,enger    Toleranz, haben.

   Nachdem Einführen  der     Bolzen    wird d     arnn    ,das Blechpaket durch     geeignete     Massnahmen     mit    der     Läuferwelle    verbunden     und    so  alles     zusammengehalten.     



  Es     können    jedoch auch (die Löcher bzw. Loch  gruppen von vornherein so gross     ausgeführt    werden,  ,dass auch     nach        erfolgtem        Zusammenbau    und     trotz     der dabei entstehenden     Fertigungsungenauigkeiten     noch die Bolzen hindurchgeführt werden     können.     Auch .in     .diesem    Falle kann danach der Läufer einer  Schleuderprobe unterworfen werden, bei welcher sich  die     einzelnen    Blechsegmente     mit    einem Teil ihrer       Lochwandungen,

  einseitig    und mehr oder weniger eng  an die Bolzen anlegen,     während    auf der     anderen     Seite das Bolzens ein relativ grosser     Zwischenraum          zwischen    diesem und     ider        Lochwandung    entsteht.  Die bereits vor     der        Schleuderprobe    eingetriebenen  Teile werden dann zum Ausgleich der so entstande  nen Zwischenräume     in        bekannter    Weise nachgetrie  ben.  



       Allen,diesen        Fertigungsverfahren    haften     folgernde          Nachteile    an: Dias Aufreiben sämtlicher Löcher ver  langt     einen    erheblichen     Arbeitsaufwand    und dem  gemäss     eine        Verteuerung    aderelektrischen     Maschine,     wobei     noch    nicht     einmal    ein     sattes    Anliegen sämt-         licher        Blechsegmente    bzw.

   der     Lochwandungen    an  den     Bolzen    gewährleistet     ist.        'A'        bnliches        gilt    auch     für     die     Fertigung        nach        idem        Prinzip    des     Naehkeilens.     



  Daher wird     meiner        Weiterbildung    des Gegen  standes     edier        Erfindung        vorgeschlagen,    dass nur :die       Iden    Stossstellen der Blechsegmente     benachbarten    U  cher bzw.

   Lochgruppen mit enger     Toleranz        zu    den  in     ihnen    angeordneten     Bolzen        ausgebildet        ;sind;        die     Bolzen     in    ,den übrigen Löchern     ibzw.    Lochgruppen  liegen durch vergrösserte Ausbildung der     jeweiligen     Lochdurchmesser nicht ,an :den Lochwandungen an.

    Dabei kann man in vorteilhafter Weise die (den       Stossstellen    benachbarten Löcher     bzw.        Lochgruppen     vor .dem Schichten enger als die entsprechenden       Bolzen    ausbilden und nach dem     Schichten        .gemein-          sam    soweit     aufreiben,    dass die gewünschte enge  Toleranz erreicht wird.  



  Bei dem Läufer nach oder Erfindung greifen an  den Bolzen nur     definierte        Kräfte    an. Sie selbst wer  den, bei zu engem Lochabstand,     -durch    von den Ble  chen     ausgehende    Spannungen     nicht        verwölbt,    so dass       eine    zusätzliche     unnötige        Beanspruchung        vermieden     wird.

   Derartige Anordnungen ,sind     idann    besonders  vorteilhaft, wenn, wie beispielsweise bei     Wasserkraft-          generatoren    mit     senkrechter        Welle,    grosse     Kräfte        be-          herrrscht    werden müssen und daher eine grosse Zahl  von Bolzen den Löchern     anzuordnen        sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einzelnen Blechsegm@enten geschächteter Läu fer -einer elektrischen Grossmaschine, bei welchem mehrere Blechlagen der Blechsegmente eine Schicht, und mehrere Schichten die Pakethöhe des Läufers .ergeben, wobei die Blechsegmente .mittels Bolzen, welche durch in jenen :
    angeordnete Löcher gesteckt sind, untereinander fest verbunden sind, wobei ferner hin die Blechsegmente ,mit ihren Stossstellen von Blechlage zu Blechlage zueinander um einen Loch abstand oder ein ganzzahliges Vielfaches davon ver setzt sind und so eine Lagerfolge bilden, dadurch gekennzeichnet,
    dass idie Anzahl ider Löcher pro Blechsegment gleich der Anzahl der Lagen pro Schicht ist, dass weiterhin die Lagerfolge innerhalb einer Schicht dem Gesetzt nachstehender Folgen gehorcht:
    entweder, für die Anzahl der Lagen n = gerade Zahl: 1, 3<B>...</B><I>(n -1), n,</I> (n <I>-2)</I><B>...</B> 2 oder, für n=un- gerade Zahl: 1, 3<B>...</B><I>n,</I> i(n -l), (n-3)<B>...</B> 2, und wobei die jeweils nachfolgende Schicht mit der glei chen Lagerfolge ausgebildet ist wie die vorher gehende.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Läufer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Löcher in Lochgruppen angeordnet sind. 2.
    Läufer nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, (dass nur die den Stossstellen der Blechsegmente benachbarten Löcher mit enger Toleranz zu Iden in ihnen angeordneten Bolzen ,
    ausgebildet sind und die Bolzen in den übrigen Löchern durch vergrösserte Ausmbildung der jeweiligen Lochdurchmesser an den Lochwandungen nicht an- liegen. 3. Läufer nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur bei den Löchern, die den Stossstellen @benachbart und z. B. .in Lochgruppen angeordnet sind, die entspre chenden Bolzen an (den Lochwänden anliegen.
CH1361362A 1961-12-15 1962-11-20 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine CH417750A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL40728A DE1140638B (de) 1961-12-15 1961-12-15 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Laeufer elektrischer Grossmaschinen
DEL41031A DE1149096B (de) 1962-01-24 1962-01-24 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Laeufer elektrischer Grossmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH417750A true CH417750A (de) 1966-07-31

Family

ID=25985491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1361362A CH417750A (de) 1961-12-15 1962-11-20 Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer einer elektrischen Grossmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH417750A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2552476C2 (de) Schwungrad mit ineinandergefügten Kränzen
DE3430396C2 (de) Bürstenloser Einphasenmotor
DE2817951A1 (de) Laeufer fuer eine elektrische maschine
DE2253820A1 (de) Buerstenlose reluktanzmaschine, insbesondere reluktanzmotor der scheibenbauart
DE2621301A1 (de) Selbstsynchronisierbarer synchronmotor
DE2252922B2 (de) Dauermagneterregter Schenkelpolläufer einer Synchronmaschine
DE3224904C2 (de) Gepanzerter Rotor für permanentmagnetisch erregte Drehfeldmaschinen
EP0509119A1 (de) Rotor einer Asynchronmaschine
DE7441678U (de) Elektrische maschine vertikaler bauart
EP2422427B1 (de) Rotierende elektrische maschine, insbesondere doppelt gespeiste asynchronmaschine im leistungsbereich zwischen 20 mva und über 500 mva
CH409099A (de) Elektrische Maschine vertikaler Bauart mit einem den Ständer umgebenden Betonring
DE2102803A1 (de) Läufer für Axialwasserturbinen und dergl
DE2416119B2 (de) Elektromagnet
DE1902187C3 (de) Drehkolbenmaschine
DE1638477C3 (de) Stander fur einen selbstanlaufen den Synchronmotor
AT233108B (de) Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Läufer elektrischer Großmaschinen
DE4330272C1 (de) Rotoranordnung für eine elektrische Maschine
DE1513993A1 (de) Elektrische Maschine in Scheibenbauweise mit speichenradfoermigem Laeufer
CH452673A (de) Rotor einer rotierenden elektrischen Maschine
DE10037787B4 (de) Permanenterregte Synchronmaschine
DE1140638B (de) Aus einzelnen Blechsegmenten geschichteter Laeufer elektrischer Grossmaschinen
EP0050836B1 (de) Brennelementbündel für Kernreaktor
DE2311945C3 (de)
DE4222187C1 (en) Squirrel cage rotor with short-circuit cage on endface of laminated core - has bars arranged in grooves of laminated core and connected to short-circuit rings
DE102010019317A1 (de) Rotor für einen Permanentmagnetretarder