CH418146A - Lawinensonde - Google Patents

Lawinensonde

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Publication number
CH418146A
CH418146A CH1675464A CH1675464A CH418146A CH 418146 A CH418146 A CH 418146A CH 1675464 A CH1675464 A CH 1675464A CH 1675464 A CH1675464 A CH 1675464A CH 418146 A CH418146 A CH 418146A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
avalanche
avalanche probe
steel
band
probe according
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Application number
CH1675464A
Other languages
English (en)
Inventor
Mariner Wastl
Original Assignee
Oesterreichischer Alpenverein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication of CH418146A publication Critical patent/CH418146A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B29/00Apparatus for mountaineering
    • A63B29/02Mountain guy-ropes or accessories, e.g. avalanche ropes; Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons
    • A63B29/021Means for indicating the location of accidentally buried, e.g. snow-buried, persons

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


      Lawinensonde       Gegenstand der Erfindung ist eine Lawinensonde,  wie sie in der Auffindung von Verunglückten ge  braucht wird, die von Lawinen verschüttet sind.  



  Um Personen, die durch Lawinen verunglückt  und im Schnee verschüttet sind, aufzufinden, sind die  verschiedensten Geräte und Einrichtungen vorge  schlagen worden. Will man das Leben derartig Ver  unglückter retten, ist es vor allem wichtig, sie mög  lichst rasch aufzufinden und aus dem Schnee auszu  schaufeln. Die     Hilfsmittel,    die zum     Auffinden    not  wendig sind, müssen daher möglichst einfach sein,  so     d'ass    :sie jeder     Skifahrer        oder        Bergwanderer    im  Winter leicht mit sich führen kann und im Bedarfsfall  sofort zur Hand hat.

   Die meisten bekannten Geräte  sind aber zu schwer oder sperrig, um bei Touren im  winterlichen Gelände mitgenommen zu werden, so  dass vielfach kostbare Zeit vergeht, bis mit den  durch Rettungsmannschaften herangebrachten Gerä  ten die Rettungsarbeit begonnen werden kann. Auch  Lawinenhunde, die bei derartigen Arbeiten mit viel  Erfolg verwendet werden, sind aus diesem Grund  einem Gerät unterlegen, das jeder Bergsportler bei  Bedarf sofort anwenden kann, wogegen Hunde erst  von der nächsten Rettungsstelle angefordert werden  und an den     Unfallsort    gebracht werden müssen.  



  Ein einfaches, leichtes und leistungsfähiges Gerät,  das den bestehenden Mangel behebt, wird durch die  Lawinensonde gemäss der Erfindung geschaffen, die  gekennzeichnet ist durch eine am Vorderende eines  quer zur     Richtung    seines Längsverlaufes schwachge  wölbten     steifelastischen    Bandes vorgesehene Ein  stichvorrichtung. In bevorzugter Ausführung wird  ein solches Band aus Stahl gefertigt sein, wobei die       Einstichvorrichtung    am vorderen Ende des Bandes  dadurch gebildet wird, dass das Band selbst in eine  abgerundete Spitze ausläuft.

   Die erfindungsgemässe  Lawinensonde kann wie ein     Stahlmessband    aufge-    rollt und in die Tasche gesteckt werden, so dass sie  ohne viel Raum zu     beanspruchen,    von jedem Sport  ler mitgenommen werden kann und im Bedarfsfall so  fort zur Hand ist, so dass die Sucharbeiten bei einer  notwendig werdenden     Rettungsaktion    sofort nach  einem Unfall begonnen werden können.

   Die unten  näher beschriebene Lawinensonde könnte aber auch  aus einem polymeren Kunststoff oder dergleichen ge  fertigt sein, wobei am     Einstichende    eine eigene Ein  stichvorrichtung angesetzt wäre, wenn der gewählte       Kunststoff    nicht hart genug ist, um den     gestellten    An  forderungen zu genügen und einem zu starken Ver  schleiss unterläge.  



  In den Figuren der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der erfindungsgemässen Lawinensonde  dargestellt und im nachfolgenden beschrieben, doch  sollen die gezeigten Ausführungsmöglichkeiten die  Erfindung nicht darauf beschränken.     Fig.    1 ist eine  Draufsicht auf den Erfindungsgegenstand,     Fig.    2 ein  Querschnitt und     Fig.    3 eine weitere Ausführungsmög  lichkeit mit aufgesetzter Spitze.  



  Das Band 1 besteht aus     steifelastischem    Stahl  und ist in der Querrichtung seines Verlaufes leicht ge  wölbt. An seinem vorderen zum Einstechen vorge  sehenen Ende ist es zugespitzt und die Spitze leicht  abgerundet. Das Band 1 lässt sich wie ein Rollmeter  in eine Kapsel aufrollen und kann so leicht in die  Tasche gesteckt werden. Um die Spitze besonders hart  und gegen Abnützung widerstandsfähig zu machen,  kann auch eine eigene Spitze 2 aus gehärtetem Stahl  oder     Widiastahl    angesetzt werden, wenn nicht die  Spitze des Bandes selbst gehärtet wird. Als Mate  rial des Bandes 1 kann auch ein geeigneter Kunst  stoff Verwendung finden, der mit einer Stahlspitze  versehen wird.  



  Versuche haben ergeben, dass sich die erfindungs  gemässe Lawinensonde auch in harten Schnee, ge-      pressten Schnee oder Eis einführen     lässt    und mehrere  Meter vorgetrieben werden     kann,    was     in    den meisten       Fällen    ausreicht, um Verschüttete aufzuspüren.

   Mit  der vorgeschlagenen Sonde ist somit ein einfaches und  brauchbares Gerät für den     Lawinenhilfsdienst    ge  schaffen, das infolge seiner Leichtigkeit und ein  fachen Möglichkeit, es unterzubringen,     überallhin    mit  geführt werden kann und     somit    ein wertvolles Hilfs  mittel im Kampf gegen den     Lawinentod        darstellt.     



  Die beschriebenen Ausführungsbeispiele der La  winensonde     stellen    nur Möglichkeiten dar, doch  könnte die Erfindung auch     in    mancherlei Varianten  verwirklicht werden, die alle in den Schutzbereich  fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lawinensonde, gekennzeichnet durch eine am Vorderende eines quer zur Richtung seines Längs- verlaufes schwachgewölbten steifelastischen Bandes (1) vorgesehene Einstichvorrichtung (2). UNTERANSPRÜCHE 1. Lawinensonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (1) aus Stahl besteht. 2. Lawinensonde nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Ende des Bandes (1) als Einstichvorrichtung ausgebildet ist und in eine abgerundete Spitze (2) ausläuft.
CH1675464A 1964-01-20 1964-12-28 Lawinensonde CH418146A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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AT37864A AT240182B (de) 1964-01-20 1964-01-20 Lawinensonde

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CH418146A true CH418146A (de) 1966-07-31

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ID=3488994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1675464A CH418146A (de) 1964-01-20 1964-12-28 Lawinensonde

Country Status (2)

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AT (1) AT240182B (de)
CH (1) CH418146A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT240182B (de) 1965-05-10

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