CH418236A - Gerät zur Aufbereitung von Wasser, insbesondere Trinkwasser - Google Patents

Gerät zur Aufbereitung von Wasser, insbesondere Trinkwasser

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CH418236A
CH418236A CH388264A CH388264A CH418236A CH 418236 A CH418236 A CH 418236A CH 388264 A CH388264 A CH 388264A CH 388264 A CH388264 A CH 388264A CH 418236 A CH418236 A CH 418236A
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CH
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filter
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candle
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CH388264A
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Sanzenbacher Wilhelm
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Sanzenbacher Wilhelm
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/50Treatment of water, waste water, or sewage by addition or application of a germicide or by oligodynamic treatment
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/10Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being held in a closed container
    • B01D24/12Downward filtration, the filtering material being supported by pervious surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D27/00Cartridge filters of the throw-away type
    • B01D27/02Cartridge filters of the throw-away type with cartridges made from a mass of loose granular or fibrous material

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Description


  Gerät zur     Aufbereitung    von     Wasser,    insbesondere Trinkwasser    Wasser, das aus verschmutzten Seen,     Flüssen,     Teichen und     Brunnen        entnommen    wird, oder     solches,     welches von einem     verschmutzten        Reservoir    mit ver  schiedenen Gerüchen, wie Chlor etc., über eine Wasser  leitung bezogen wird, ist wegen der     Gefahr    von ge  sundheitlichen Schäden als Trinkwasser nicht ver  wendbar.  



  Die Erfindung betrifft ein Gerät zur     Aufbereitung     von Wasser, insbesondere Trinkwasser, mittels dessen       verschmutztes    Wasser zu einwandfreiem Trinkwasser  aufbereitet werden kann, und welches durch Beifügung  eines besonderen Wirkstoffes auch zur Enthärtung  von Wasser dienen kann.

       Dieses    zweckmässig leicht  von Hand tragbare Gerät zeichnet sich dadurch aus,  dass ein mit einem Vorfilter und einem     verschliess-          baren    Einfüllrohrstutzen versehener Wasser-Behälter  einen aus     schüttbarem    Material bestehenden Filter  und einen festen     Filter    aufweist, welch'     letzterer        aus-          wechselbar    ist und mit einem     Ausflussstutzen    kommu  niziert, das Ganze derart,

   dass durch den     schüttbaren     Filter eine     Aufbereitung    .und durch den     festen        Filter     eine Aufbereitung und Feinfiltrierung bewirkt wird.  



  In der Zeichnung ist eine     beispielsweise    Ausfüh  rungsform des     Erfindungsgegenstandes    schematisch       dargestellt.    Es zeigen:  Fig. 1 einen Schnitt durch ein tragbares     Filtrier-          gerät    und  Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1.  



  In der     Zeichnung    bedeutet 1 einen     Behälter,    der  vorzugsweise aus Metall oder auch aus Kunststoff  hergestellt und     zweckmässig    von Hand transportabel  ist. Zweckmässigerweise weist der Behälter 1 einen  rechteckigen Querschnitt auf, so     dass    er eine     verhält-          nismässig        flache        Gestalt    hat und     dadurch        bequem     getragen bzw. angehängt werden kann, wozu ein Trag  henkel 2 dient.

      Oben ist der Behälter 1 mit einem Einfüllrohr  stutzen 3 versehen, der ein Aussengewinde 4 auf  weist, derart, dass die Öffnung des Einfüllrohrstut  zens 3 durch eine Verschlussmutter 5 dich     abschliess-          bar    ist.     Diese    wird     mittels    eines     flexiblen    Sicherungs  bandes 6, das an seinem     unteren    Ende an der Stelle 7  mit dem Behälter 1 verbunden ist und in dessen oberen  Ende ein mit der     Verschlussmutter    5     verbundener     Knopf 8 drehbar gelagert ist, gegen Verlieren gesichert.  



  Im     Einfüllrohrstutzen    3 ist ein Sieb 9, welches  vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist, eingesetzt,  das dazu dient,     beim        Einfüllen    von verschmutztem  Wasser, die     gröberen        Schmutzteile    aufzufangen.

   Der  Durchmesser der     Sieblöcher        beträgt    etwa 1     Milli-          meter.    Zum     Reinigen    des Siebes 9 und des Behälters  1 und zum Einfüllen von     Wirkstoffen    in     diesen    muss  das Sieb 9     leicht        entfernbar    sein. Es ist deshalb an  seinem oberen Ende mit einem zugleich     als    Dichtungs  ring dienenden     Flansch    10     versehen,    an dem     es    ergrif  fen und zwecks     Reinigung    herausgezogen werden  kann.  



  Im unteren Teil des Behälters 1 ist eine Auslauf  mutter 11 mittels eines Aussengewindes 12     einge-          schraubt,    in welche links ein Auslaufstutzen 13 ,mit  Gewinde 14 und rechts eine Filterkerze 15 mit Ge  winde 16 eingeschraubt sind.

   Der     Auslaufstutzen    13  ist mittels eines Verschlussstückes 17, welches gegen  Verlieren mittels eines     flexiblen    Sicherungsbandes 18       gesichert    ist und vorzugsweise als Hahn oder Ventil  ausgebildet sein kann, dicht     verschliessbar.    Die Filter  kerze 15 besteht aus stark gepresster     Diatomeenerde     und weist in ihrem Innern einen     axial    angeordneten  rohrförmigen Hohlraum 19 auf, der mit dem     Aus-          laufstutzen    13 dicht in Verbindung steht und als  Sammler für das gereinigte Wasser dient.

   Vor Ge  brauch der beschriebenen     Einrichtung    wird der Be-      hälter 1 bis zu etwa Y3 -seiner Höhe mit einer aus  aktivierter, mit Silber gebundenen Spezial-Aktiv-Kohle  nebst     anderen        Zusätzen    bestehenden     Filtermasse    20       gefüllt,    welche die     Filterkerze    15     völlig    umgibt.  



       Gemäss        einer        bevorzugten;        Ausführungsform    kann  das zu behandelnde Wasser über eine flexible     Ansaug-          Leitung    21, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht,  mittels eines zwei Ventile aufweisenden Pumpballons       bekannter    Art     und    einer     mittels    einer     Verschraubung     23 an den Behälter 1 anschliessbaren Rohrleitung 24       angesaugt        werden.     



  Das     beschriebene    Gerät wird, nachdem die Filter  masse 20     eingefüllt    worden ist, wie folgt     verwendet.     Das verschmutzte sowie geruchstarke zu behandelnde  Wasser wird durch den Einfüllrohrstutzen 3 oder über  die     Ansaugleitung    21 in den     Behälter    1 befördert.

    Durch     wiederholtes        Schütteln    des     Behälters    1     wird     die Filtriermasse 20 aufgelockert, damit diese mit dem       aufzubereitenden    Wasser gut     in        Berührung        kommt.     Hierauf lässt man den     Behälter        während    etwa 3 Minu  ten     ruhig        stehen,

      wobei die Aufbereitung des Wassers  erfolgt und sich die Filtriermasse 20 im unteren Teil  des     Behälters    1 um die     Filterkerze    15     herum.    wieder  absetzt. Durch die Filtriermasse 20 und durch die       Wandung    der     Filterkerze    15     hindurch        wird    das aufbe  reitete Wasser     gefiltert,

      wobei das     Wasser    beim     Durch-          sickern        durch    die     Filterkerze    15 noch     eine        zusätzliche     Aufbereitung     erfährt.    Das aufbereitete Wasser     füllt     den     Hohlraum    19 der     Filterkerze    15 und den Hohl  raum des     Auslaufstutzens    13     langsam    auf.     Jetzt    kann  das     Verschlussstück    17     entfernt    werden, bzw.

   der     in     diesem vorgesehene Hahn oder das mit ihm kom  binierte     Ventil        geöffnet    werden und das     aufbereitete,     einwandfreie und geruchlose, saubere Wasser     als          Trinkwasser    dem     Behälter    1     entnommen    werden. Die  Auslaufgeschwindigkeit beträgt praktisch etwa 1 Liter  je     Minute.     



  Bei     normal        verschmutztem    Wasser, z. B. am Ufer       entnommenem        Seewasser,        weicht    die     Wirkung    der       Filtermasse    für ca. 200 Liter Wasser.  



  Bei stark     verschmutztem    Wasser ist     die    Wirkung  der     Filtermasse    20 nach der     Aufbereitung    von     ca.     150 bis 180 Liter soweit erschöpft, dass sie ersetzt  werden muss. Die     Filterkerze    15 kann     hingegen    nach       durchgeführter        Reinigung        weiterhin    gebracht werden.  



  Das     beschriebene    Gerät     kann.        durch        Beifügung     eines besonderen Wirkstoffes zur Filtriermasse 20 auch  zusätzlich eine Wasserenthärtung bewirken.  



  Das     beschriebene    Gerät     kann    nicht nur aus Metall       oder        Kunststoff,        sondern    auch aus     einer        Kombination     dieser     Materialiengebildet    sein.     Selbstredend    könnte  man am     Auslaufstutzen    13 ein     anderes    geeignetes Re  gulierorgan, wie     Dreh-,        Kipp-,        Schieberventil    oder  dergl. Absperrventile; anordnen.

   Die Grösse des Ge  rätes ist dem Verwendungszweck     angepasst    und der  Wasserinhalt des Behälters beschränkt sich bei persön-    licher Verwendung auf einen bis mehrere Liter, so  dass es mit den Reise-, Touren-, Militäreffekten etc.  ohne zu grossen Raumbedarf mitgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zur Aufbereitung von Wasser, insbesondere Trinkwasser, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Vorfilter (9) .und einem verschliessbaren Ein füllrohrstutzen (3) versehener Wasser-Behälter (1) einen aus schüttbarem Material bestehenden Filter (20) und einen festen Filter (15) aufweist, welch' letzterer auswechselbar ist und mit einem Ausflussstutzen (13) kommuniziert,
    das Ganze derart, dass durch den schüttbaren Filter (20) eine Aufbereitung und durch den festen Filter (15) eine Aufbereitung und Feinfil trierung bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass im Einfüllrohrstutzen (3) ein mit einem als Dichtungsring dienenden Flansch (10) versehenes, entfernbares, den Vorfilter bildendes Sieb (9) vor gesehen eist, wobei der untere Teil des Behälters durch den lockeren Filter (20) teilweise angefüllt ist und innerhalb diesem der feste Filter (15) liegt, der aus wechselbar und kerzenartig ist,
    einen axial angeord neten Hohlraum in sich schliesst und mit dem aus serhalb des Behälters (1) befindlichen Ausflussstutzen (13) kommuniziert. 2.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der lockere Filter (20) aus einer aktivierten, mit Silber gebundenen, gleich zeitig eine Enthärtung bewirkenden Masse besteht, wobei der feste, kerzenartige Filter (15) aus stark gepresster Diatomeenerde besteht. 3.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feste kerzenartige Filter (15) im gesetzten Zustand des lockeren Filters (20) ganz innerhalb diesem liegt, und letzterer angenähert bis zu einem Drittel den Behälter (1) ausfüllt. 4.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ver- schliessen der Öffnung des Einfüllrohrstutzens (3) eine gegen Verlieren gesicherte Verschlussmutter (5) vorgesehen ist, und der Ausflussstutzen (13) mit einem Verschlussteil (17) verschliessbar ist, der mittels einer flexiblen Verbindung (18) gegen Verlieren gesichert ist. 5.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü- chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Teil des Behälters (1) über einen Pumpballon (22) eine flexible Ansaugleitung (21) angeschlossen ist.
CH388264A 1964-03-25 1964-03-25 Gerät zur Aufbereitung von Wasser, insbesondere Trinkwasser CH418236A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4828692A (en) * 1987-07-31 1989-05-09 Purewater Sciences International, Inc. Simplified method and apparatus for purification
US4948499A (en) * 1987-07-31 1990-08-14 Purewater Science International, Inc. Simplified method and apparatus for purification

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4828692A (en) * 1987-07-31 1989-05-09 Purewater Sciences International, Inc. Simplified method and apparatus for purification
US4948499A (en) * 1987-07-31 1990-08-14 Purewater Science International, Inc. Simplified method and apparatus for purification

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