CH418292A - Verfahren zur Erzeugung tiefer und gleichmässiger Farbdrucke und Färbungen auf Mischgeweben aus Cellulose und synthetischem Polyamid - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung tiefer und gleichmässiger Farbdrucke und Färbungen auf Mischgeweben aus Cellulose und synthetischem Polyamid

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CH418292A
CH418292A CH1037164A CH1037164A CH418292A CH 418292 A CH418292 A CH 418292A CH 1037164 A CH1037164 A CH 1037164A CH 1037164 A CH1037164 A CH 1037164A CH 418292 A CH418292 A CH 418292A
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Description


      Verfahren    zur Erzeugung tiefer     und    gleichmässiger Farbdrucke     und    Färbungen  auf     Mischgeweben    aus     Cellulose    und     synthetischem    Polyamid    Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Verfahren  zur Erzeugung tiefer und gleichmässiger Farbdrucke  und Färbungen auf Mischgeweben aus     Cellulose,    be  sonders aus Baumwolle oder aus regenerierter     Cellu-          lose,    und synthetischem Polyamid, vor allem Nylon;

    die für dieses Verfahren verwendbaren Druckpasten  bzw.     Foulardflotten    oder Färbeflotten sowie das nach  diesem Verfahren bedruckte bzw. gefärbte Misch  gewebe aus     Cellulose    und synthetischem Polyamid.  



  Für das Bedrucken und Färben von Mischgewe  ben aus     Cellulosematerial    und synthetischem Poly  amid wurden bis jetzt     Küpen-    oder     Reaktivfarbstoffe     verwendet. Aus der französischen Patentschrift Num  mer<B>1297</B> 776 ist ferner ein Verfahren zum Färben  von Mischgeweben aus synthetischen Fasern, z. B.       Polyamidfasern,    und     Cellulosefasern    mit einem Ge  misch von     Dispersionsfarbstoffen    und Reaktiv- oder       Küpenfarbstoffen    nach dem     Thermosolverfahren     bekannt. Die genannten     Farbstofftypen    bringen je  doch Nachteile mit sich.

   Die Verwendung von     Küpen-          farbstoffen    ist umständlich, zeitraubend und erfor  dert oftmals hohe Temperaturen. Ferner sind die       Echtheiten,    besonders die     Lichtechtheiten    der     Küpen-          färbungen    bzw. die     Nassechtheiten    der mit     Disper-          sionsfarbstoffen    erzielten Färbungen auf syntheti  schem Polyamid häufig bedeutend geringer als auf  dem     Cellulosematerial    und für manche Anwendungs  gebiete nicht ausreichend.  



  Bei Verwendung von     Reaktivfarbstoffen    in alkali  schem Mittel wird gewöhnlich nur der     Celluloseanteil     des Mischgewebes gefärbt, während der aus syntheti  schem Polyamid bestehende Teil nicht oder nur  schwach und meist unecht gefärbt     wird.     



  Um diese Nachteile zu umgehen, hat man schon       Farbstoffmischungen    aus Direkt- und Säurefarbstof-         fen    verwendet. Man     erhält    damit zwar gleichmässige  Drucke, aber die     Echtheiten    von Färbungen in tiefen  Tönen, wie von Schwarz, Braun oder Marineblau, ge  nügen den heutigen Anforderungen nicht mehr.  



  Es     wurde    nun gefunden, dass man tiefe und  gleichmässige, das heisst egale Farbdrucke und Fär  bungen auf Mischgeweben aus     Cellulose    und synthe  tischem Polyamid erhält, wenn man das Mischgewebe  mit einer Druckpaste bedruckt bzw.

   mit einer     Fou-          lardflotte    imprägniert oder in eine     Färbeflotte    ein  führt, welche sauren     Wollfarbstoff,    zum Eingehen  einer chemischen Bindung     befähigten        Reaktivfarb-          stoff    und alkalisch reagierende Stoffe enthalten, und  die bedruckte     bzw.    imprägnierte Ware     dämpft    oder  die Färbeflotte erhitzt und die behandelte Ware her  nach spült.  



  Es ist überraschend, dass saure Wollfarbstoffe in  der alkalischen Druckpaste bzw.     Färbeflotte    den     Poly-          amidanteil    voll und echt anfärben.  



  Die erfindungsgemäss verwendbaren sauren     Woll-          und        Reaktivfarbstoffe    gehören zweckmässig den übli  chen Klassen echter organischer Farbstoffe an. Bei  spielsweise handelt es sich um     anionische,    gegebenen  falls schwermetallhaltige, Mono- oder     Polyazofarb-          stoffe,        Anthrachinon-,        Formazan-    oder     Phthalocya-          ninfarbstoffe,    wie sulfonierte     schwermetallfreie    oder  schwermetallhaltige (z.

   B.     kupfer-,        nickel-,        kobalt-          oder    chromhaltige)     Monoazofarbstoffe    aus der     Ben-          zol-azo-benzol-,        Benzol-azo-naphthalin-,        Benzol-azo-          pyrazol-,        Benzol-azo-acyloacetarylamid-,        Naphthalin-          azo-naphthalin-    und Naphthalin -     azo    -     pyrazolreihe,

            sulfonierte        Disazofarbstoffe    aus der     Benzol-azo-ben-          zol-azo-benzol-,    Benzol -     azo    -     naphthalin-azo-benzol-          und        Naphthalin    -     azo    -     benzol-azo-benzolreihe,    sulfo-           nierte        Anthrachinonfarbstoffe    der     1-Amino-4-phenyl-          amino-    oder 1-     Amino    -     4-diphenyl-amino-anthrachi-          nonreihe,

          sulfonierte,    besonders kupferhaltige     Phthalo-          cyaninfarbstoffe,    die vorteilhaft     Sulfonsäurealkylamid-          gruppen    aufweisen.  



  Die zum Eingehen einer chemischen     Bindung    be  fähigten     Reaktivfarbstoffe    weisen als reaktive Grup  pen beispielsweise     Substituenten    auf, die einen als       Anion        abspaltbaren        beweglichen    Rest oder eine addi  tionsfähige Mehrfachbindung enthalten; im übrigen  gehören sie vorteilhaft den im vorangehenden Ab  schnitt behandelten     Farbstoffklassen    an.  



  Reaktive Gruppen mit als Anion     abspaltbarem     Rest weisen in erster Linie bewegliche Halogenatome  auf, vorzugsweise Chlor oder auch Brom, die     ihre     Beweglichkeit beispielsweise der     Bindung    an     ce-    oder       ss-Kohlenstoffatome    in negativ substituierten     aliphati-          schen    Resten,

   der     Anwesenheit        elektrophiler        Substi-          tuenten    in o- und     p-Stellung    aromatischer Ringe oder  der     Anwesenheit    tertiärer     Ringstickstoffatome        in    vor  zugsweise     6gliedrigen        Heterocyclen    aromatischen  Charakters, die mindestens zwei tertiäre     Ringstick-          stoffatome    aufweisen, verdanken.

   Auch mit starken  Säuren veresterte     aliphatische        Hydroxylverbindungen,     deren     ss-Stellung        elektrophil    substituiert ist, kommen  als     abspaltbare    Reste in Frage,

   beispielsweise mit  Schwefelsäure oder     Sulfonsäuren    veresterte     ss-Hy-          droxyalkylsulfonyl-    und     ss    -     Hydroxyalkylsulfamoyl-          gruppen.    Additionsfähige Mehrfachbindungen     sind     beispielsweise die in Nachbarstellung zu einer     elektro-          philen    Gruppe befindlichen     aliphatischen     
EMI0002.0054     
    Als Beispiele für reaktive Gruppen seien genannt:

    die Reste     aliphatischer        Halogencarbonsäuren,    wie der       Acylrest,    der Chlor- oder     Bromessigsäure,    der     Chlor-          oder        Brompropionsäure,    der a- oder     ss-Chlor-    oder       Bromacrylsäure,    der     a,ss-Dichlor-    oder     Dibromacryl-          säure,    der a- oder     ss-Chlor-    oder     Bromcrotonsäure,     der a"     f-Dichlorcrotonsäure,

      der Chlor- oder     Brom-          maleinsäure-    oder     -fumarsäure,    oder der     Acylrest    der       Fluor-nitro-    oder     Chlor-nitro-benzolcarbonsäure    oder  der     Fluor-nitro-    oder     Chlor-nitro-benzolsulfonsäure,          in    welchen das Fluor- bzw.

   Chloratom in o-     oder/und          p-Stellung    zu der     Nitrogruppe    bzw. den     Nitrogruppen     steht, oder der     Acylrest    der     2,4-Dichlor-pyrimidin-5-          oder        -6-carbonsäure    oder     2,3-Dichlor-chinoxalin-5-          oder        -6-carbonsäure.     



  Bevorzugte reaktive Gruppen sind jedoch Reste  von     cyclischen        Imidhalogeniden    der Kohlensäure, ins  besondere mindestens ein bewegliches Halogenatom  enthaltende     Triazinyl-    oder     Diazinylreste,    z. B.

   Chlor  oder     Brom-s-triazinylreste,    die als weitere     Ringsubsti-          tuenten    beispielsweise Halogen, die primäre oder  eine sekundäre     Aminogruppe,    eine     Alkoxy-,        Alkyl-          thio-,        Phenoxy-    oder     Phenylthiogruppe    oder einen       aliphatischen    oder aromatischen einwertigen Rest ent  halten können;

   besonders günstige     Reaktivgruppen     sind     Di-    oder     Trichlor-    bzw.     -brom-pyrimidylreste.       Als alkalisch reagierende Verbindungen     enthält     die Druckpaste bzw. Färbeflotte beispielsweise Al  kali-, insbesondere Natrium- oder     Kaliumhydroxyde,          Alkalisalze    der Kohlensäure, z.

   B.     Natriumearbonat     oder     -bicarbonat,        Alkalisalze    von Phosphorsäuren,  wie     Trinatriumphosphat    oder     Tetranatriumpyrophos-          phat    oder von Kieselsäuren, wie     Natriummetasilicat.     



  Daneben     enthält    die Druckpaste bzw.     Färbeflotte          vorteilhaft    die in der     Textildruckerei    und     -färberei     üblichen Verdickungsmittel, beispielsweise aufge  schlossene Gummiarten, wie sogenannte  Kristall  gummi ,     Johannisbrotkernmehl,        Tragant,    Britisch  Gummi oder     Cellulosederivate,    wie     Methylcellulose,     oder lösliche Salze der     Carboxymethylcellulose,

      vor  allem aber die wasserlöslichen Salze der     Alginsäuren.     Des weiteren kann die Paste     bzw.    Flotte auch noch  weitere     Hilfsmittel    enthalten, beispielsweise hygrosko  pische Agenzien, besonders wasserlösliche     Säure-          amide,    wie     Harnstoff    oder     Thioharnstoff    oder     Alky-          lenglykole,    wie     Thiodiäthylenglykol,    oder auch     Farb-          stabilisierungsmittel,

      wie     nitrobenzolsulfonsaure        Al-          kalisalze.     



  Das Bedrucken der Mischgewebe kann nach üb  lichen Methoden erfolgen, vorzugsweise bei Tempera  turen von 10 bis 25  C. Die bedruckte     Ware    wird auf  bekannte Art und Weise gedämpft und hernach ge  spült.  



  Das Färben erfolgt vorzugsweise im     Foulard.     Hierbei imprägniert man die Ware mit der     definitions-          gemässen        Färbeflotte    und fixiert den Farbstoff als  dann auf übliche Weise     durch    Dämpfen. Doch     lässt     sich das Mischgewebe in manchen     Fällen    auch durch  Erhitzen in einer Färbeflotte nach dem Ausziehver  fahren     färben.       In den folgenden Beispielen sind die Temperatu  ren in Celsiusgraden angegeben. Teile bedeuten Ge  wichtsteile. C.

   I. bedeutet     Colour    Index, Second Edi  tion, 1956, herausgegeben durch     The        Society    of     Dyers          and        Colourists,    Bradford, England und     The        Ameri-          can        Association    of Textile     Chemists        and        Colorists,          Lowell,    Mass., USA sowie die bisher erschienenen       Ergänzungen.     



  <I>Beispiel 1</I>  Ein Mischgewebe aus 1 Teil Nylon und 1 Teil  Baumwolle     wird    mit folgender Druckfarbe bedruckt:  
EMI0002.0168     
  
    24 <SEP> g <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Yellow <SEP> 11
<tb>  16g <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Yellow <SEP> 110
<tb>  50g <SEP> Harnstoff
<tb>  30g <SEP> Thiodiäthylenglykol
<tb>  360 <SEP> g <SEP> Wasser
<tb>  450 <SEP> g <SEP> einer <SEP> 10%igen <SEP> wässerigen <SEP> Natriumalginat  Lösung
<tb>  10g <SEP> Natriumsalz <SEP> der <SEP> 3-Nitrobenzolsulfonsäure
<tb>  <U>60 <SEP> g</U> <SEP> einer <SEP> 25 <SEP> % <SEP> igen <SEP> Natriumcarbonat-Lösung
<tb>  1000 <SEP> g <SEP> Total         Das bedruckte     Textihnaterial    wird getrocknet und  anschliessend     während    20 min bei 0,2 Atü gedämpft.

    Die so behandelte     Ware    wird zuerst kalt, dann warm       gespült,    anschliessend bei etwa 60  mit der Lösung  von 1-2 g oberflächenaktivem basischem Stickstoff  aufweisenden     Polyglykoläthers    und 0,5     ml    40 %     igem       Ammoniak     im    Liter Wasser geseift und dann noch  mals gut     gespült.     



  Man erhält einen tiefen,     gleichmässigen    gelben  Druck. Verwendet man unter     ähnlichen    Bedingungen  bei sonst gleicher Arbeitsweise     eine    der in der nach  folgenden Tabelle     aufgeführten        Farbstoffmischungen;     so erhält man     ebenfalls    tiefe und gleichmässige Drucke.

    
EMI0003.0016     
  
    <I>Tabelle</I>
<tb>  Farbton <SEP> auf <SEP> Mischgewebe <SEP> aus
<tb>  Nr. <SEP> g <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Name <SEP> und <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> Teil <SEP> Nylon <SEP> und
<tb>  1 <SEP> Teil <SEP> Baumwolle
<tb>  2 <SEP> 24 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Yellow <SEP> 12 <SEP> gelb
<tb>  16 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Orange <SEP> 63
<tb>  3 <SEP> 20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Orange <SEP> 10 <SEP> orange
<tb>  12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Orange <SEP> 94
<tb>  8 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Orange <SEP> 63
<tb>  4 <SEP> 20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Red <SEP> 17 <SEP> rot
<tb>  20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Red <SEP> 302
<tb>  5 <SEP> 24 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Red <SEP> 18 <SEP> Bordeaux
<tb>  12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Violet <SEP> 75
<tb>  4 <SEP> C. <SEP> I.

   <SEP> Acid <SEP> Red <SEP> 258
<tb>  6 <SEP> 12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Red <SEP> 17 <SEP> violett
<tb>  12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 10
<tb>  16 <SEP> C.1. <SEP> Acid <SEP> Violet <SEP> 48
<tb>  7 <SEP> 25 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Violet <SEP> 3 <SEP> violett
<tb>  15 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Violet <SEP> 73
<tb>  8 <SEP> 20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 17 <SEP> blau
<tb>  20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Blue <SEP> 225
<tb>  9 <SEP> 25 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 16 <SEP> blau
<tb>  15 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Blue <SEP> 106
<tb>  10 <SEP> 8 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 16 <SEP> grün
<tb>  13 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Yellow <SEP> 11
<tb>  13 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Green <SEP> 57
<tb>  6 <SEP> C. <SEP> I.

   <SEP> Acid <SEP> Yellow <SEP> <B>110</B>
<tb>  11 <SEP> 26 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Brown <SEP> 5 <SEP> braun
<tb>  7 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Orange <SEP> 51 <SEP> (26 <SEP> 550)
<tb>  7 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Orange <SEP> 63
<tb>  12 <SEP> 24 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Brown <SEP> 6 <SEP> braun
<tb>  12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Brown <SEP> 45
<tb>  4 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Violet <SEP> 75
<tb>  13 <SEP> 24 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 10 <SEP> marineblau
<tb>  12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Violet <SEP> 88
<tb>  4 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Blue <SEP> 225
<tb>  14 <SEP> 30 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Black <SEP> 6 <SEP> grau
<tb>  10 <SEP> C. <SEP> I.

   <SEP> Acid <SEP> Black <SEP> 132       
EMI0004.0001     
  
    <I>Tabelle</I> <SEP> (Fortsetzung)
<tb>  Farbton <SEP> auf <SEP> Mischgewebe <SEP> aus
<tb>  Nr. <SEP> g <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Name <SEP> und <SEP> Nr. <SEP> 1 <SEP> Teil <SEP> Nylon <SEP> und
<tb>  1 <SEP> Teil <SEP> Baumwolle
<tb>  15 <SEP> 17 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 22 <SEP> schwarz
<tb>  13 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Brown <SEP> 5
<tb>  10 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Black <SEP> 132
<tb>  16 <SEP> 28 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Black <SEP> 4 <SEP> schwarz
<tb>  12 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Black <SEP> 132
<tb>  17 <SEP> 20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Yellow <SEP> 18 <SEP> gelb
<tb>  20 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Yellow <SEP> 70
<tb>  18 <SEP> 26 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Blue <SEP> 24 <SEP> blau
<tb>  14 <SEP> C.

   <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Blue <SEP> 62 <SEP> (62 <SEP> 045)
<tb>  19 <SEP> 24 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactive <SEP> Red <SEP> 7 <SEP> violett
<tb>  16 <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Acid <SEP> Red <SEP> 213
<tb>  20 <SEP> 24 <SEP>   <SEP> BASAZOLGELB <SEP> 3 <SEP> GL <SEP> (BASF) <SEP> gelb
<tb>  16 <SEP> C.1. <SEP> Acid <SEP> Yellow <SEP> 110       <I>Beispiel 21</I>  Mit einer kalten     Foulardflotte,    die aus  
EMI0004.0003     
  
    20 <SEP> g <SEP> C. <SEP> I. <SEP> Reactiv <SEP> Red <SEP> 17
<tb>  20 <SEP> g <SEP> C. <SEP> I.

   <SEP> Acid <SEP> Red <SEP> 302
<tb>  100g <SEP> Harnstoff
<tb>  10 <SEP> g <SEP> kalzinierten <SEP> Natriumcarbonats
<tb>  10 <SEP> g <SEP> einer <SEP> 10%igen <SEP> wässerigen <SEP> Natriumalginat  Lösung <SEP> und
<tb>  <U>640</U>g <SEP> Wasser
<tb>  1000g <SEP> Total       besteht,     foulardiert    man ein Mischgewebe aus 1 Teil  Nylon und 1 Teil Baumwolle     (Abquetscheffekt    60 %).  Danach trocknet man das Gewebe und dämpft und  spült es anschliessend, wie in Beispiel 1 angegeben.  



  Man erhält eine tiefe und gleichmässige rote  Färbung.  



  <I>Beispiel 22</I>  50g     Harnstoff    und 30 g     Thiodiäthylenglykol    wer  den in 460 ml 70  warmem Wasser aufgelöst und in  diese Lösung 12 g C. I.     Reactive        Yellow    12 und 8 g  C.

   I.     Acid        Orange    63     eingerührt.    Darauf setzt man  dieser     Mischung    200     ml    einer 2,5 %     igen    Lösung von  hochviskosem     Natriumalginat    sowie 110     ml    einer  10 %     igen    Lösung von     m-nitrobenzolsulfonsaurem    Na  trium und 150     ml    einer 10 %     igen    Lösung von wasser  freiem     Natriumcarbonat    in Wasser zu.  



  In dieser     Färbeflotte    wird ein Mischgewebe aus  1 Teil Nylon 66 und 1 Teil Baumwolle bei einer Tem  peratur von 30      foulardiert,        dann    getrocknet und in  einem     Sterndämpfer        während    20 min bei 0,2 Atü  gedämpft.

   Nach dem Auswaschen und Nachseifen mit  1     gA        eines    basischen     Fettalkoholpolyglykoläthers    und  0,5     mlA    28 %     igem        Ammoniak    bei 60      während     20     min.        erhält    man ein gleichmässig gelb gefärbtes  Gewebe.    <I>Beispiel 23</I>    Verwendet man anstelle von 12 g C. I.     Reactive          Yellow    12 und 8 g C. I.     Acid    Orange 63 bei einer       Färbung    nach dem Verfahren von Beispiel 21 eine  Mischung von 24 g C.

   I.     Reactive        Brown    6, 24 g  C. I.     Acid        Brown    45 und 7 g C. I.     Acid        Violet    75,  so     erhält    man ein     gleichmässig        rotstichig    braun gefärb  tes Gewebe.  



  <I>Beispiel 24</I>  100 Teile Mischgarn aus 1 Teil Nylon 66 und  1 Teil Baumwolle werden in einem     Strangfärbeappa-          rat    mit einer Farbflotte behandelt, die 4000 Teile  Wasser, 1 Teil C. I.     Reactive        Violet    6, 1 Teil C. I.       Acid    Orange 94, 200 Teile     kalziniertes        Natriumsulfat     und 40 Teile     Trinatriumphosphat    enthalten.

   Man  geht mit dem     Färbegut    bei 50      in    diese Flotte ein,  behandelt das Gut 10 min bei dieser Temperatur, er  hitzt die Flotte     innerhalb    40 min auf 85  und behan  delt das Gut noch 40 min bei dieser Temperatur. An  schliessend wird das Garn gespült und     während     20     min    mit einer 0,3 %     igen    Lösung von     Marseiller-          seife    bei einer Temperatur von 60  nachgeseift.  



  Man     erhält    ein zweifarbig     gefärbtes    Garn, dessen       Polyamidanteil    gleichmässig     rotstichig    orange und des  sen Baumwollanteil gleichmässig violett gefärbt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Erzeugung tiefer und gleich mässiger Farbdrucke und Färbungen auf Mischgewe ben aus Cellulose und synthetischem Polyamid, da durch gekennzeichnet, dass man das Mischgewebe mit einer Druckfarbe bedruckt bzw.
    mit einer Foulard- flotte imprägniert oder in eine Färbeflotte einführt, welche sauren Wollfarbstoff zum Eingehen einer che mischen Bindung befähigten Reaktivfarbstoff und alkalisch reagierende Stoffe enthalten, und die be druckte bzw. imprägnierte Ware dämpft oder die Färbeflotte erhitzt und die behandelte Ware hernach spült.
    II. Druckpaste bzw. Foulardflotte oder Färbeflotte zur Durchführung des Verfahrens gemäss Pa tentanspruch I, welche sauren Wollfarbstoff, zum Ein gehen einer chemischen Bindung befähigten Reaktiv farbstoff und alkalisch reagierende Stoffe enthält. III. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I bedruckte oder gefärbte Mischgewebe aus Cellulose und synthetischem Polyamid.
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