CH418309A - Sprühelektrode für Elektrofilter - Google Patents

Sprühelektrode für Elektrofilter

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CH418309A
CH418309A CH987164A CH987164A CH418309A CH 418309 A CH418309 A CH 418309A CH 987164 A CH987164 A CH 987164A CH 987164 A CH987164 A CH 987164A CH 418309 A CH418309 A CH 418309A
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Hueppi Johann Dipl-El-Ing
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Elex Ag
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    • B03C3/40Electrode constructions
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    • B03C2201/10Ionising electrode with two or more serrated ends or sides

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


  Sprühelektrode für     Elektrofilter       Die Erfindung löst die Aufgabe, für     Plattenelek          trofilter    eine Sprühelektrode     bzw.        :ein        diese    Ebene       ergebendes    Element zu     schaffen,    .dessen Tragkörper  weder durch     langdauernde    Überschläge     (Lichtbogen)     noch durch Elektroerosion     mechanisch        ;geschwächt          wird,und    ferner in sich selbst so     planeben        und:

      so     steif     ist,     .dass    seine     mechanische    Spannung     (durch    Ge  wichte, Federn     oider    Rahmen     wegfallen    kann.  



  Werden Drähte ohne besondere Sprühspitzen als  Sprühelektroden     verwendet,    so     kommt    es vor,     dass     Lichtbogen Grübchen in die Elektroden     fressen    und  diese     schliesslich    wegen der mechanischen Beanspru  chung an .den     angefressenen        Stellen(    brechen.  



  Sind dagegen an Drähte Sprühspitzen     geklemmt,     wie z. B. bei Stacheldraht, so berühren     sich    die Trag  körper und die Spitzenkörper nur in     Punkten.        An     ,diesen Punkten werden durch Elektroerosion die       Tragkörper        angefressen,        so,dassdiese    auch bei     dieser          Ausführung    wegen der     mechanischen    Beanspruchung  gefährdet sind.  



  Die     erwähnten        Drahtsprühelektroden    sind noch  in anderer Weise besonders gefährdet, und zwar an  ihrer     Aufhängestelle.    Ihre     Enden.        werden    an den  Aufhänge- oder     Spannstellen    um oder     in    Träger oder  Haken gewunden oder     geklemmt        und        berühren    diese  in der Regel nur in Linien oder     Punkten.    Da der       fliessende    Gleichstrom diese Stellen überschreiten.

         muss,    kommt es zur     Elektroerosion.    Ei entstehen  kleine Vertiefungen,     -die    infolge Kerbwirkung und  weil der Draht ohnehin verhältnismässig dünn ist,  leicht     zu        Brüchen    an der Aufhängestelle führen. Da  der Draht     dünn    ist, wird er, an der Aufhängestelle  auch durch     Korrosion    besonders gefährdet, vor     allem     wenn     Feuchtigkeit    in der     Aufhängestelle        lagert.     



  Durch diese Erfindung werden .die vier     gemannten          Nachteile    behoben.     Zugleich    ist eine Sprühelektrode,         geschaffen,        ,die    so     gerade    und so     steif    ist,     dass        sie          nicht    :durch Rahmen, Gewichte oder     Federn        gespannt     zu werden braucht.  



  Ferner     ist    der Träger dieser Elektroden so     kräftig,          dass    er an der Aufhängestelle nicht wegen     Elektro-          erosionsschäden    bricht. Aus dem gleichen Grund ist  er gegenüber Korrosion viel dauerhafter.  



  Die     Erfindung    benutzt als Träger     der        Sprüher     Rohre, die wegen ihrer     Steifigkeit        leicht    in das Filter  ein- und aus ihm ausgehängt werden     können.    Damit  die Rohre nicht pendeln, können sie     in    ihrem Unter  teil geführt sein.  



  Nun sind allerdings schon früh     Rohre    als Träger  von     Sprüherrn    bekannt     geworden,    aber     diese    Rohre  tragen nur eine     Sprüherreihe.    Sie     weisen    ferner     zwei     weitere     Nachteile    auf: Erstens ist der Aufwand von  einem genügend steifen Rohr für nur eine     Sprüher-          reihe        zu    gross,     besonders        diann,    wenn     Idas        Material     wie z.

   B. säurefester Stahl teuer ist.     Zweitens    sitzen  die     Sprüher    quer     zurrt    Gasstrom auf dem Rohr,     d.    h.  sie rücken im Vergleich zu     anderen    Ausführungen       um    .den halben Durchmesser des     Rohres    an die  Sprühplatten heran. Mit anderen Worten: Das     ganze     Filter     muss    um das     Mass        Rohrdurchmesser    mal     An-          zahl        Sprühebenen    breiter gebaut werden.

   Diese  Nachteile fallen     besondiers    bei     Filtern    von. 6 bis<B>10</B> m  Höhe .ins Gewicht.     Schliesslich    sei noch     erwähnt,    dass  die     Sprüher    im angeführten Patent (gar keine     Spitzers     sondern Scheiben     sind(.     



  Die neue     Sprühelektrode        für        Elektrofilter    hat die       Besonderheit,        dass    der Träger der     Sprüher    mehrere       Reihern    von     Sprühern        trägt    und .aus     einem    Rohr be  steht,

   mit welchem die     Sprüher    ohne bleibende       Durchlochung    oder     Durchschneidung    der Rohrwan  dung verbunden     sind.         Nach     einer        Verbesserung    der     Erfindung        bestehen,     Träger und     Sprühei    ,aus einem Stück.  



  Auch     können    nach [der     Erfindung    die     Sprühei        -am     Träger [durch beliebige, an sich     bekannte        Mittel    befe  stigt sein, sowie Träger     und        Sprühei    aus     verschiede-          nen        Baustoffen        bestehen.     



  Die neue     Erfindung    ist in     oder        Zeichnung        in    bei  spielsweisen schematischen     Ausführungen        wiederge-          geben:

            Fig.    1 ist die     teilweise    Seitenansicht     eines        rohr-          förmigen    Trägers     nüt        aufgeschweissten        Sprühspitzen,          Fig.    la zeigt     (gegenüber        Fig.    1     verkleinert)        eine     andere     Ausführungsform        in        Seitenansicht,

            Fig.    2 ist     eine        Draufsicht    auf     einen        Träger    nach       Fig.    1 oder la,       Fig.    3 ist eine der     Fig.        1/1a    entsprechende Seiten  ansicht einer einzigen Sprühelektrode mit Sprüh  spitzen     in    Spaltarbeit,       Fig.    4 ist     eine        Draufsicht    auf die     Sprühelektrode     nach     Fig.    3,

         Fig.5    ist eine andere     beispielsweise        Ausfüh-          rungsform    einer     Srühelektrod'e    nach der     Erfindung.     Im     einzelner,    ist in der Zeichnung der     folgende     Aufbau der neuen     Sprühelektroden        zu    entnehmen       und    die sich     daraus        ergebenden'Wirkungsweisen.     



  Auf     dem    Rohr 1 sitzen     Sprühei    2     bestehend    aus.       Ärmchen    3     und        Sprühspitzen    4.     Jetdes    Rohr 1     trägt     zwei     oder        ,mehrere    Reihen von     Spnühern        2-4,    welche       zweckmässig        senkrecht        übercinanderangeordnet     sind.

   Daher     kann    jede     Sprühelektrode        1--    zwei oder  mehr Sprühelektroden bisheriger Bauart ersetzen.  Die     Reihen    der     Sprühei        2-4    auf     einem    Rohr 1 kön  nen im     der    Höhe     gegeneinander        versetzt    sein.

   Dies       zeigt        Fig,    1     äfS        Beispiel.        Entsprechend    könnten     die     Sprühei nach den     Fig.    3-6     angeordnet        sein.     



  Nach den     Fig.        1/1a    und 2     besteht    der     Träger        aus          einem    Rohr 1_ Die     Sprühei    2,     bestehend    aus. den  Ärmchen 3 und den     Spitzen    4,     sind        auf    das Rohr 1  aufgeschweisst,     :also        formschlüssig        mit        Aden    Rohren 1.

    In der     Ausbildung        nach    den     Fig.    2 und 3     sind    die  Träger 5 und die     Sprühei    6 von     vornherein,        einstük-          kig.    Das     Profürohr    5 ist     stnanggepresst.        Ariden    bei  dien am Rohr     sitzenden    Rippen     sind        in    der Mitte  kleine Nuten     eingezogen.    Die     Ärmchen    6     werden     z.

   B. durch Sägen vom     Rohrgetrennt        und        nachher          umgebogen.    Die Spitzen 7     lassen:    sich, weil ,sie die  genannte eingezogene Nute auftrennt, ohne weiteres       auseinanderbiegen.     



  Nach     Fig.    5 ist das     Rohz    8 ;aus     Rippenprofilen          spiegelbildlich    zusammengesetzt. Die     in        dicsem    Falle       bandfömnigen        Sprühei    9     haben    Spitzen 10,     die    z. B.       durch        Stanzen,    und Abkanten     in        Massenfertigung          hergestellt    werden können.

   Die Flanschen 11.,     mit     denen die     Rinnenproffle    8     mittels    der     Nietreihen    12    verbunden     sind,    dienen     gleichzeitig        dazu,        die        Sprühei     9 mittels der Nieten 13 zu     befestigen.        Anstelle    der       Niebung    kann auch     P.unktschweissung        Verwendung          finden.     



  Nach der     Erfindung        bedeutet    der     Hinweis,        dass     die Träger als Rohre 1 bzw. 5, bzw. 8     ausgebildet          und        zum    Beispiel durch     Strangpressen    oder.

       Zusam-          mensetzen    von     Profilen        hergestellt    werden     können,          dass,der    Querschnitt oder Rohre     fair    die Erfindung von       untengeomdneter        Bedeutung        äst.    Die     Tnägearohre    kör  nen     beliebigen        Querschnitt    haben.

       Sie    können     oval     oder eckig     sein,    sie     könnten        auch    in     ihren        Q:uerschnit          ten        eine        unterschiedliche    Dicke haben,     zum        Zwecke,          Sonderaufgaben        zu    erfüllen, wie z. B.

   Sprühei     zu     stützen     oder        ihre        Raumlage        voneinander        au    bestim  men.     Träger    und Sprühei können besonders beider       Ausbildung    nach den     .Fig.    5     und;    6 aus     verschiedenen          Raustoffen    bestehen.

   Ein     Unterschied    in den Bau  stoffen     kann    aber auch     bereits    dadurch     erreicht    wer  den,     ;dass    nur die Sprühei nach den     Fig.        1-4    oder     die          Sprühspitzen    4, 7 oder 10     allein    einer     Oberflächen,          behandlung,    z. B. galvanisch     technischer    Art     unter-          worfen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sprühelektrode für Elektrofilter, gekennzeichnet durch einen rohrförmigen Träger mit formschlüssig damit verbundenen in Reihen angeordneten Sprü- hern aus Stab- oder handförmigen Ärmchen mit räumlich davon :
    abgebogenen RTI ID="0002.0249" WI="20" HE="4" LX="1570" LY="1421"> Sprühspitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Sprühelektrode nach. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Träger und Sprühei einstückig sind. 2.
    Sprühelektrode .nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Profilrohr ist, an dessen Profil, z. B. :an Rippen, die Sprühei form schlüssig befestigt sind. . 3.
    Sprühelektrode nach Patentanspruch oder Uni temansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Träger und Sprühgier mindestens oberflächlich .aus verschiedenen Baustoffen bestehen.
    4. Sprühelektrode nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-3, gekennzeichnet durch ein in der Querrichtung zusammengesetztes Trägerrohr. 5.
    Sprühelektrode nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1-4, dadurch :gekennzeichnet, idass die Sprüherreihen auf einem Rohr, vornehmlich in der Höhe, gegeneinander versetzt ,sind.
CH987164A 1963-10-08 1964-07-28 Sprühelektrode für Elektrofilter CH418309A (de)

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