CH418345A - Verfahren zur Herstellung von Yohimbe-Alkaloiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Yohimbe-Alkaloiden

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CH418345A
CH418345A CH1096562A CH1096562A CH418345A CH 418345 A CH418345 A CH 418345A CH 1096562 A CH1096562 A CH 1096562A CH 1096562 A CH1096562 A CH 1096562A CH 418345 A CH418345 A CH 418345A
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CH
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mixture
methanol
gave
carboxylic acid
water
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Application number
CH1096562A
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English (en)
Inventor
Donald Albright Jay
Goldman Leon
Original Assignee
American Cyanamid Co
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D459/00Heterocyclic compounds containing benz [g] indolo [2, 3-a] quinolizine ring systems, e.g. yohimbine; 16, 18-lactones thereof, e.g. reserpic acid lactone

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   Yohimbe-Alkaloiden   
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer organischer Verbindungen, insbesondere neuer am Ring E substituierter Derivate von Yohimbe-Alkaloiden der folgenden allgemeinen Formel
EMI1.1     
 worin R die Cyan-, Carboxyl-, Methyl-oder eine niedere   Carbalkoxygruppe und Ri ein    Wasserstoffatom oder eine niedere Alkanoylgnuppe bedeuten, sowie der Säureadditionssalze dieser Verbindungen.   Geeig-    nete niedere Alkylgruppen, die beim vorliegenden   erfinidungsgemässen Verfahren in    Betracht gezogen werden, sind diejenigen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wobei   Methyl und Athyl bevorzugt    sind.

     Geeig-    nete niedere Carbalkoxygruppen sind   Carbomethoxy,      Carbäthoxy    und dergl. Die wertvollen nicht-toxischen pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze dieser neuen Derivate können, ebenfalls hergestellt werden. Typische Säureadditionssalze sind die Hydrochloride, Phosphate, Sulfate, Citrate und der. gl.



   Das   erfindungsgemässe    Verfahren ist   gekenn-    zeichnet durch Reduktion des entsprechenden   17-Keto-yohimbealkaloids.    Man kann gewünschtenfalls das so gebildete Produkt mit einem niederen   Alkanoylierungsmittel behan, deln    und ferner gewünschtenfalls die Säureadditionssalze herstellen.



   Die Reduktion kann nach jedem beliebigen, an sich bekannten Verfahren zur Reduktion von Ketogruppen, das die anderen, am umgesetzten Yohimbekern sitzenden Gruppen nicht beeinflusst, bewirkt werden.



   Die   erfindungsgemäss    herstellbaren Verbindungen sind im allgemeinen weisse, kristalline Festsubstanzen, deren freie Basen in organischen Lösungsmittel, wie niederen Alkanolen, Chloroform, Aceton, Athylacetat,   Dimethylformamid und Ider., löslich    sind, und deren Salze in polaren Lösungsmitteln, wie beispielsweise Wasser und niederen Alkanolen,   lös-    lich sind.



   Die   erfindungsgamäss      herstellbaren Verbindun-    gen sind wertvolle   Depressoren    für das Zentralnervensystem von niederer Toxizität vom Typ des Muskelrelaxans und Tranquillizers und können oral oder parenteral verabreicht werden. Bei dieser Verabrei  chung    zeigen sie diese Wirkung in Mengen von 25 bis etwa 350   mg/kg Körpergewicht.    Die erfindungsge  mäss    herstellbaren Verbindungen können als solche verwendet werden, werden jedoch vorzugsweise in Form der nicht toxischen Säureadditionssalze angewandt, die leicht durch Behandeln mit einem Äquivalent einer Säure, wie beispielsweise Salzsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure, Zitronensäure und   dergl.,    hergestellt werden.



   Das   18a-Cyanyohimban-17-on    kann durch Behandeln von   Yohimban- [18, 17-d]-isoxazol    mit einem basischen Reagenz, wie beispielsweise einem Alkalialkylat, Natriumhydrid oder schwachem wässrigem Alkali, hergestellt werden. Diese Reaktion wird vorzugsweise in einem niederen   Alkanollösungsmittel    bei Raumtemperatur über einen Zeitraum von mehreren Stunden durchgeführt. Das 18a-Cynyohimban17-on kann auch durch Behandeln von 18-Hydroxymethylenyohimban-17-on mit   O,    N-Bis- (trifluor   acetyl)-hydroxylamin    hergestellt werden,.

   Diese Reaktion wirdvorzugsweise in einem inerten   Lösungsmit-    tel, wie beispielsweise Benzol, bei einer Temperatur von 50 bis   100     C über einen Zeitraum von 15 Minuten bis zu mehreren Stunden durchgeführt.



     Yohimbano- [18, 17-d]-isoxazol    kann leicht durch einige Minuten langes Behandeln von   18-Hydroxy-      methylenyohimban-17-on    mit   Hydroxylamin-hy-    drochlorid in einem Lösungsmittel, wie Eisessig, bei   100  C    hergestellt werden. 18-Hydroxymethylenyo  himban-17-on    kann in guter Ausbeute durch Behandeln von   Yohimban-17-on    mit einem niederen-Alkylformiat, wie beispielsweise Methyl-oder   Athylfor-    miat, in Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise einem   Alkalialkylat,    Natriumhydrid, Natriumamid und dergl., hergestellt werden. Yohimban-17-on wurde von Witkop, Ann. 554, 83 (1943) beschrieben.



   Das 18a-Methylyohimban-17-on kann durch   Entschwefeln    des   18- (niedrig Alkyl)-thiomethylenyo-      himban-17-ons    mit Raney-Nickel hergestellt werden.



  Diese Reaktion wird vorzugsweise bei   Rückflusstem-    peratur eines interten Lösungsmittels, wie beispielsweise Aceton, über einen Zeitraum von mehreren Stunden durchgeführt. Das   18- (niedrig    Alkyl)-thio  methylenyohimban-17-on kann    durch Behandeln von
18-Hydroxymethylenyohimban-17-on mit einem geeigneten niederen Alkylmercaptan in Gegenwart eines Säurekatalysators, wie beispielsweise p-Toluolsulfonsäure, Schwefelsäure, Essigsäure und   dergl.,    hergestellt werden. Das bevorzugte Verfahren besteht in der Behandlung von 18-Hydroxymethylenyohimban-17-on mit einem niederen Alkylmercaptan in Gegenwart von Eisessig und wasserfreiem Magnesi  umsulfat.   



   Das 18a-Cyanyohimban-17-on und das 18a-Me  thylyohimban-17-on    können durch Verwendung eines Reduktionsmittels, wie beispielsweise eines Alkaliborhydrids, von Wasserstoff und einem Katalysator, einem Metall und einer Base und dergl., zum entspre  chenden 18a-Cyan-17-hydroxyyohimban    und    18a-Methyl-17-hydroxyyohimban    reduziert werden.



  Diese Reaktion wird vorzugsweise in einem niederen    Alkanollösungsmittel bei Raumtemperatur über    einen Zeitraum von mehreren Stunden durchgeführt.



   Die   18a-Cyan-17-hydroxyyohimbane können      , durch herkömmliche Hydrolyse    mit wässrigem Natriumhydroxyd   zu den entsprechenden 17-Hydroxyyo-      himban-18a-carbonsäuren    hydrolysiert werden. Die   
17-Hydroxyyohimban-18a-carbonsäuren können    dann nach herkömlichen Verfahren, wie beispielsweise durch Behandeln mit einem   Diazoalkan,    Behandeln mit einem niederen Alkanol in Gegenwart einer Mineralsäure oder Behandeln mit einem niede ren Alkanol in Gegenwart von   N,      N-Dicyclohexylcar-    bodiimid, verestert werden.



   Die   17-Hydroxyyohimban-18a-carbonsäureester    können auch durch Reduktion des entsprechenden    17-Oxoyohimban-18a-carbonsäureesters mit    einem
Reduktionsmittel, wie beispielsweise einem Alkaliborhydrid, Wasserstoff und einem Katalysator, einem Metall und einer Base und dergl., hergestellt werden.



  Diese Reaktion wird vorzugsweise in einem niederen   Alkanollösungsmittel    bei Raumtemperatur über einen Zeitraum von mehreren Stunden durchgeführt. Die   17-Oxoyohimban-18a-car. bonsäure    kann leicht durch Behandeln von   Yohimban-17-on    mit einem niederen   Alkylmetallcarbonat,    wie beispielsweise Methylmagnesiumcarbonat, in einem inerten Lösungsmittel, wie beispielsweise Dimethylformamid, bei 120 bis 130  C über einen Zeitraum von mehreren Stunden hergestellt werden.

   Die so hergestellte   17-Oxoyohimban-18a-carbonsäure kana dann    nach herkömmlichen Verfahren, wie beispielsweise durch Behandeln mit einem Diazoalkan, Behandeln mit einem niederen Alkanol in Gegenwart einer Mineralsäure oder Behandeln mit einem niederen Alkanol in Gegenwart von N, N'-Dicyclohexylcarbodiimid, ver estert werden.



   Die   18a-Cyan-17-hydroxyyohimbane, 18a-Me-      thyl-17-hydroxyohimbane, 17-Hdroxyyohimban-       18a-carbonsäuren    und die niedrig   Alkyl-17-hydr-       oxyyohimban-18a-carboxylate    können alle an der Hydroxylgruppe in 17-Stellung nach herkömmlichen Verfahren acyliert werden. So ergibt beispielsweise Behandeln dieser   17-Hydroxyderivate    mit einem niedrigen   Alkanoylsäurehalogensid    oder mit einem niedrigen Alkanoylsäureanhydrid die entsprechenden    17- (niedrig Alkanoyloxy)-derivate.   



   Die folgenden Beispiele dienen zur näheren Erläuterung der Erfindung, ohne sie zu beschränken.



   Beispiel 1
Herstellung von    1 8-Hydroxymethylenyohimban-1 7-on   
Zu einer gekühlten Mischung von 10,0 g Yohimban-17-on, 10,0 g Natriummethylat und 300 cm3 mit Natrium getrocknetem Benzol wurden 14   cm3 Äthyl-    formiat   zu, gefügt.    Die Mischung wurde unter Stick stoff bei Raumtemperatur 20 Stunden lang gerührt und auf ein Gemisch von   300g Eis unld 200cm3    Wasser gegossen. Die organische Schicht wurde abgetrennt und mit dreimal je   100cm3 0,    1   n-Natrium-    hydroxyd gewaschen. Die basischen Waschwässer und die wässrige Schicht wurden vereinigt und in der Kälte mit Essigsäure neutralisiert.

   Filtrieren ergab
9, 4 g   18-Hydroxymethylenyohimban-17-on-hemy-    hydrat als lohfarbene Kristalle vom Smp.   =       140-147  C.    Beim Stehen, in der Kälte über Nacht ergaben die Mutterlaugen weitere 1, 8 g Kristalle.



  Umkristallisieren aus Methanol ergab farblose
Nadeln vom Smp. =   207-210     C (Zersetzung), die bei 145-148  C zu einem Glas sinterten.



   Beispiel 2
Herstellung von    18-Hydroxymethylenyohimban-17-on   
Eine Mischung von 5, 0 g Yohimban-17-on, 5, 0 g
Natriummethylat,   150 cms trockenem Peroxyd-    freiem Dioxan und 7   cmss      Äthylformiat    wurde bei  Raumtemperatur unter Stickstoff   21    Stunden lang       gerührt. Die Mischung wurde mit   Essigsäure neutra-    lisiert und fast t zur Trockne konzentriert. Der   Rück-    stand wurde aus wässrigem Methanol umkristallisiert und ergab 5, 3 g   18-Hydroxymethylenyohimban-   
17-on-hemyhydrat als   lohfarbene    Kristalle vom Smp. = 207-210  (Zers.), die bei 145 bis 154  C zu einem Glas sinterten.



   Beispiel 3
Herstellung von    1 7-Oxoyohimban-1 8a-carbonitril   
Eine Suspension von 0,35 g 18-Hydroxymethylenyohimban-17-on in 18 cm3 Benzol wurde teilweise destilliert, um, die Feuchtigkeit zu entfernen. Zur erhaltenen Suspension wurden 0,   161. oms trockenes    Pyridin, 0,   34g O, N-Bis-(trifluoracetyl)-hydroxylam, in    und 1 cm3 trockenes Aceton hinzugefügt, und die erhaltene Mischung mittels eines   Ölbades    2 Stunden lang auf 75 bis   80  C    erhitzt. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck entfernt, was einen dunkelbraunen Gummi ergab, der zwischen 6 cm3 gesättigtem Natriumbicarbonat und 5   cm3    Chloroform verteilt wurde.

   Die wässrige Schicht wurde weiter mit Chloroform   gewaschen, und die-vereinigten    organischen Schichten wurden über Magnesiumsulfat getrocknet und verdampft. Der erhaltene braune Feststoff (0, 227g) wurde nacheinander aus Methanol-Chloroform,   Aceton-Petroläther    (Siedebereich 20 bis   40  C)    und Methanol-Wasser umkristallisiert, was Kristalle von   17-Oxoyohimban-18a-carbonitril    vom Smp. = 265 bis   272  C    (Zers.) ergab.



   Beispiel 4
Herstellung von    Yohimbano- [17, 18-c]-isoxazol-hydrochlorid    und   Yohimbano- [18, 17-d]-isoxazol-hydrochlorid   
Eine Mischung von 1, 0 g 18-Hydroxymethylenyohimban-17-on, 0, 225 g   Hydroxylaminhydrochlo-    rid und 15   cm. s Eisessig wurde    in einem   ) lbad    6 Minuten lang auf   100  C    erhitzt. Die Mischung wurde abgekühlt und filtriert, was 0,   43 g farblose    Nadeln ergab. Umkristallisieren aus wässrigem Methanol ergab 0, 148 g einer Mischung der Hydrochloride von   Yohimbano- [17, 18-c]-isoxazol    und Yohim  bano- [18, 17-d]-isoxazol    als farblose Nadeln vom Smp. = 310 bis 315  C (Zers.), die 1/4 Mol   Kristall-    wasser enthielten.



      Beispiel S   
Herstellung von    17-Oxoyohimban-17a-carbonitril   
Eine Mischung von 0, 36g Yohimbano [17, 18-c]-isoxazol und   Yohimbano- [18,    17-d]-isoxazol wurde zu einer Lösung von 0, 115g Natrium in   10 cm3 Athanol zugesetzt. Nach Stehen über    Nacht wurde   dia    Mischung unter Stickstoff 3 Stunden lang zum Rückfluss gebracht. Die Mischung wurde mit Essigsäure neutralisiert und mit Wasser verdünnt, was 0,   281      g    lohfarbener Kristalle vom Smp. =   263    bis   268  C    (Zers.) ergab.

   Reinigen einer Probe durch Chromatographie an Silicagel ergab 17-Oxoyohim   ban-18a-aarbonitril mit 1/4 Mol Kristallwasser als loh-    farbene Nadeln vom Smp. = 278 bis 280  C (Zers.).



   Beispiel 6
Herstellung von    18-n-Butylthiomethylenyohimban-17-on   
Zu einer Mischung von 0,663 g 18-Hydroxymethylenyohimban-17-on, 2,0 g magnesiumsulfat und 5, 0 cm3 1-Butanthiol wurden 10 cm3 Essigsäure zugefügt. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 20 Stunden lang   geriihrt    und filtriert. Das Filtrat wurde zwischen   50cm3 ChloroformXund      100cm3    4n-Natriumhydroxyd verteilt. Nach weiterer Chloroformextraktion wurden die vereinigten organischen Schichten über Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert, was 0, 66 g weisslicher Kristalle von   18-n-Bu-      tylthiomethylenyohimban-17-on    ergab.   Umkristalli-    sieren aus Aceton ergab farblose Kristalle vom Smp.



     =    219 bis   222     C (Zers.).



   Beispiel 7
Herstellung von    1   8a-Methylyohimban-1 7-on   
Eine Mischung von 10, 0 Raney-Nickel, 0, 80 g      18-n-Butylthiomethylen-yohilmbanzl7-on    und 80cm3 Aceton wurde 12 Stunden lang zum   Rückfluss    gebracht und dann durch Diatomeenerde filtriert. Der Filterkuchen wurde gut mit Aceton gewaschen, und die vereinigten Filtrate wurden unter vermindertem Druck konzentriert, was 0, 50 g nahezu farbloser Kristalle ergab. Eine Chloroformlösung des Produkts wurde an Aluminiumoxyd chromatographiert.

   Verdampfen der dritten 25   cma-Portion    des   Eluats,    gefolgt von Umkristallisieren des Rückstands aus Methanol-Chloroform ergab   18a-Methylyohimban-17-    on, das 1/4 Mol Kristallwasser enthielt, als farblose Nadeln vom Smp. = 297 bis   302     C (Zers.).   



   Beispiel 8
Herstellung von
17a-Hydroxyyohimban-18a-carbonitril
Herstellung von
17α-Hydroxyyohimban-18α-carbonitril    und   17ss-Hydroxyyohimban-18α-carbonitril   
Zu einer gekühlten Lösung von 0,35 g Natriumborhydrid in 50 cm3 Äthanol wurden 2, 0 g    17-Oxoyohimban 18α-carbonitril zugefügt. Die    Mischung wurde bei Raumtemperatur 4 Stunden lang gerührt. Das überschüssige Natriumborhydrid wurde mit Essigsäure zersetzt und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt. Der   hinterbleibende    blassgelbe Feststoff wurde zwischen Chloroform und Wasser verteilt, und das   chloroformlösliche    Produkt wurde an Aluminiumoxyd chromatographiert.

   Eluie   ren mit Chloroform/Aceton (3 : 2) ergab 0, 46 g eines    Feststoffes, der beim Kristallisieren aus wässrigem Methanol   0, 135 g      17a-Hydroxyyohimban-18a-carbo-       nitril als lohfarbene Kristalle vom Smp. = 260 bis s      265     C (Zers.) ergab, die   1/,    Mol Kristallwasser enthielten.



   Weiteres Eluieren der Säulen mit Chloroform/  Methanol (99 : 1) ergab 0, 534g eines Feststoffes, der nach Kristallisieren aus Methanol 0, 36   g    17ss-Hydroxyyohimban-18a-carbonitril als weisse flockige Nadeln vom Smp. = 247 bis   250  C    (Zers.) ergab, die   1/4    Mol Kristallwasser enthielten.



   Beispiel 9
Herstellung von    17a-Hydroxyyohimban-18a-carbonsäure und    17a-Hydroxyyohimban-18a-carbonsäuremethylester
Eine Mischung von 0,   10g 17a-Hydroxyyohim-      ban-18a-carbonitril,    4,   0cm3 Äthanol, l, 0cm3Wasser    und 0, 25 g   Natriumhydroxyd    wurde 21 Stunden lang zum Rückfluss gebracht. Das Lösungsmittel wurde entfernt, und der Rückstand wurde in 5,   0      om3    Wasser gelöst und mit Essigsäure neutralisiert. Der Feststoff wurde durch Filtrieren entfernt und mit 3, 0 cm3 Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhielt 0,   08 g    rohe   17a-Hydroxyyohimban-18a-carbonsäure.   



  Eine zweite Ausbeute von Säure (0,   011      g)    wurde aus den Mutterlaugen beim Stehen erhalten. Die verei  nigten    Ausbeuten an roher   17c !-Hydroxy-L8a-car-      bonsäure    wurden in Methanol suspendiert und mit überschüssigem Diazomethan in Äther behandelt.



  Zersetzen des überschüssigen Diazomethans mit Essigsäure und Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck ergab 0,   092g eines    Glases.



  Chromatographieren des Glases an Aluminiumoxyd mit Chloroform als Elutionsmittel ergab 0, 012 g   
17α-Hydroxyyohimban-18α-carbonsäurementhylester    in   lohfanbenen    Nadeln vom Smp. = 206 bis 211    C    (Zers.) mit einem Mol   Kristallmethanol.   



   Beispiel 10
Herstellung von   
17ss-Hydroxyyohimban-18α-carbonsäure und 1 7ss-Hydroxyyohimban-1 8a-carbonsäuremethylester   
Eine Mischung von 0, 092 g 17ss-Hydroxyyohim  ban-l8a-carbonitril,    4, 0 cm3 Äthanol, 1,0 cm3 Wasser und 0, 22g Natriumhydroxyd wurde 18 Stunden lang zum   Rückfluss    gebracht. Die Mischung wurde auf ca. 1, 5 cm3 eingeengt und der sich abscheidende Feststoff durch Zugabe von   4 ; 0 cms    Wasser gelöst.



  Die Lösung wurde mit Essigsäure neutralisiert und der abgeschiedene Feststoff durch Filtrieren entfernt und getrocknet, was 0, 13 g rohe   17A-Hydroxyyohim-      ban-18a-carbonsäure    ergab. Diese wurde in Methanol suspendiert und mit überschüssigem Diazomethan in Äther behandelt. Zersetzen des   überschüssi-    gen   Diazomethans    mit Essigsäure und Konzentrieren der Lösung unter vermindertem Druck ergab 0, 13 g eines braunen Glases. Das Glas wurde aus wässrigem Methanol kristallisiert, was 0, 03 g   17ss-Hydroxyyo-      himban-18a-carbonsäuremethylester    als weisse Kristalle vom Smp. =   I45    bis 148  C mit 1/4 Mol Kristallwasser ergab.



   Beispiel 11
Herstellung von    17-Oxoyohimban-18α-carbonsäurehydrochlorid   
Eine Mischung von   2, 0g Yohimban-17-on    und 25 cm3 einer etwa 2m-Lösung von Methylmagnesi  umcarbonat    in Dimethylformamid wurde 3 Stunden lang unter Stickstoff auf 120 bis   130  C    erhitzt und gerührt. Die Mischung wurde in einem Eisbad gekühlt und langsam unter Rühren zu einer Mischung zugefügt, die in einem   Eissalzbad    gekühlt war. Der abgeschiedene Feststoff wurde filtriert und mit 2 cm3 kalter   6n-Salzsäure gewaschen. Trocknen über      Phosphorpentoxyd    im Vakuum bei Raumtemperatur ergab 2, 71 g lohfarbener Kristalle vom Smp. = 292 bis 294  C (Zers.) (beim Einsetzen in ein auf 288  C vorerhitztes Ölbad).

   Ein Anteil von 1, 91   g    dieses Feststoffes wurde mit einer Mischung von   650    cm3 von   50 g Eis    und   30    cm3 konzentrierter Salzsäure Methanol und   600    cm3 Äther verrieben, und die Suspension wurde filtriert,   was 0, 86g 17-Oxoyohim-    iban, 18-carbonsäurehydrochlorid als weisse Kristalle vom Smp.   = 314    bis 317  C (Zers.) (nach Einsetzen in ein auf 310  C vorerhitztes Ölbad) ergab.



   Beispiel 12
Herstellung von    17-Oxoyohimban-18α-carbonsäuresulfat   
0, 294 g Yohimban-17-on wurden mit 4,   0 cm3    einer Lösung von   Methylmagnesiumcarbonat    in Dimethylformamid, wie in Beispiel 11 beschrieben,   carboxyliert.    Die gekühlte Reaktionsmischung wurde zu einer Mischung von   12 g    Eis und 2 cm3 98 %iger Schwefelsäure gefügt und der abgeschiedene Feststoff abfiltriert und mit Wasser und 1 cm3 Äthanol gewaschen.   Mehrstündiges    Trocknen über Phosphorpentoxyd unter Vakuum bei Raumtemperatur ergab 0, 364 g 17-Oxoyohimban-18a-carbonsäuresulfat als   blassgelbe    Kristalle vom Smp. = 230 bis   260  C    (Gasentwicklung bei 260  C).



   Beispiel 13
Herstellung von    17-Oxoyohimban-18a-carbonsauremethylester   
Zu einer Suspension von 0, 50 g 17-Oxoyohimban    18a-carbonsäurehydrochlorid    in 50 cm3 eiskaltem Methanol wurden 50 cm3 diazomethanhaltiger eiskalter Äther (Diazomethan hergestellt aus 4, 0 g Nitrosomethylharnstoff und 8,0 cm3 40 %iger Kalilauge und über   KOH+Plätzchen    getrocknet) zugefügt.



  Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 10 Minuten lang stehengelassen und der   Uberschuss      an Di-    azomethan durch tropfenweise Zugabe von Eisessig zersetzt. Das Lösungsmittel wurde unter Vakuum entfernt, was   0, 598    g eines   hygroskopischen    Glases ergab. Das Glas wurde in 15 cm3 siedendem Methanol gelöst und tropfenweise Wasser zugegeben, bis sich weisse Kristalle   abschieden.    Kühlen und Filtrieren ergaben 0, 201 g 17-Oxoyohimban-18a-carbonsäure-methylester als weisse Kristalle vom Smp.   =    186 bis   188  C (Zers.) (nach Einsetzen    in ein auf   180  C    vorerhitztes ölbad).

   Eine zweite Ausbeute an Kristallen   (0,      0234 g)    wurde durch Verdünnen des Filtrates mit Wasser erhalten. Extraktion des Filtrats mit   5 x 10 cm3 Chloroform    und Verdampfen des Ex traktes im Vakuum ergab ein Glas. Dieses Glas wurde in 2,   0cm3    Methanol gelöst und die Lösung mit   1,    0   cm3 Wasser verdünnt. Abkühlen und Filtrie-    ren ergaben eine dritte Ausbeute (0,   102    g) an Kristallen, Smp. = 181 bis 183  C (Zers.) (nach Einsetzen in ein auf   180     C vorerhitztes Ölbad0
Die drei Ausbeuten wurden vereinigt, in 45 cm3 Methanol gelöst und die Lösung mit 3,   0    cm3 Wasser verdünnt.

   Abkühlen und Filtrieren ergab 0, 211 g   17-Oxoyohimban-18a-carbonsäure-methylester    als weisse Kristalle vom Smp. =   186    bis 188  C (Zers.) (nach Einsetzen in ein auf 180  C vorerhitztes Ölbad).



   Beispiel 14
Herstellung von    17-Oxoyohimban-18a-carbonsauremethylester   
Eine Mischung von 0,   35 g 17-Oxoyohimban-18α-    carbonsäure-hydrochlorid, 40 cm3 Methanol und   1Q cm3 mit    trockenem Chlorwasserstoff gesättigtem Methanol wurde 4 Stunden lang zum   Rückfluss    gebracht. Die Lösung wurde unter Vakuum auf   annä-      hernd    5 cm3 eingeengt und die restliche Lösung mit Äther verdünnt. Abkühlen und Filtrieren ergaben 0,   23      g weisser Kristalle, die    mit Äther gewaschen wurden. Ein Teil der Kristalle (0, 10g0 wurde zwi schen 10 cm3 gesättigter Natriumbicarbonatlösung und 10   cm3    Chloroform verteilt.

   Die wässrige Schicht wurde mit zusätzlichen 10 cm3 Chloroform extrahiert. Verdampfen der vereinigten Chloroformextrakte unter Vakuum ergab 0, 098 g eines Glases, das in 5 cm3 heissem Methanol gelöst wurde. Die Lösung wurde mit Wasser verdünnt, bis sich Kristalle   abschieden.    Abkühlen und Filtrieren ergaben 0, 073 g weisser Nadeln vom Smp. =   248    bis 255  C (Zers.) (nach Einsetzen in ein auf 180  C vorerhitztes Ölbad). Dieser Feststoff wurde durch Infrarotanalyse als eine Mischung von Yohimban-17-on und   17-Oxoyohimban-18a-carbonsäuremethylester    identifiziert. Diese Mischung wurde durch Chromatographie an Silicagel in die Bestandteile getrennt.



   Beispiel   15   
Aherstellung von    17-Oxoyohimban-18α-carbonsäurementhylester   
Zu einer   eis-kalten M-ischung    von 10,   0, g    rohem    17-Oxoyohimban-l8a-carbonsäurehydrochlorid und   
100   cm3    Dimethylformamid wurden 100   cni    Methanol und 11, 0 g N,N'-Dicyclohexylcarbodiimid zugesetzt. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 20 Stunden lang gerührt, mit   10lcm3 Wasser    und 3   cm'    Essigsäure behandelt und eine weitere Stunde lang       gerührt. Der ausgefallene Niederschlag wurde durch Filtrieren entfernt und das Filtrat unter Vakuum auf   100 cms    konzentriert.

   Die restliche Lösung wurde mit 50 cm3 gesättigter Natriumbicarbonatlösung behandelt und 4 x mit je 50 cm3 Chloroform extrahiert.



  Die Extrakte wurden mit 3 x je 100   cm3    Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und unter Vakuum konzentriert. Der Rückstand wurde mit   50''/oigem    wässrigem Methanol erwärmt, und nach Abkühlen und Filtrieren erhlielt man 6, 0 g 17-Oxoyo  himban-18a-carbonsäuremethylester,    der mit etwas   Yohimban-17-on    undl N, N'çDicyclohexyl-harnstoff verunreinigt war. Die Trennung dieser Bestandteile wurde durch Chromatographie an Silicagel und Umkristallisieren aus wässrigem Methanol durchgeführt.



   Beispiel 16
Herstellung von    17a-Hydroxyyohimban-18a-carbonsduremethylester 17α-Hydroxyyohimban-18α-carbonsäuremethylester 17ss-Hydroxyyohimban-18α-carbonsäuremethylester   
Zu einer gekühltern Lösung von 2,38 g Natriumborhydri, d in 300   om3    Methanol wurden 11, 6 g   17-Oxoyohimban-18a-carbonsäuremethylester    innerhalb von 10 Minuten zugefügt. Die Mischung wurde unter Stickstoff 50 Minuten lang bei   0     C gerührt.



  Das überschüssige Natriumborhydrid wurde mit Essigsäure zersetzt und das Lösungsmittel unter ver  mindertem    Druck entfernt, was ein gelbes Glas ergab.



  Das Glas wurde zwischen 100 cm3 Chloroform und   100    cm3 2, 5 %iger Natriumbicarbonatlösung verteilt.



  Die   Chloroformschicht    wurde abgetrennt, mit   100    cm3   2, 5"/oiger Natriumibicarbonatlösung    gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zu einem Glas konzentriert. Das Glas wurde an   900 g    neutralem Aluminiumoxyd chromatographiert. Eluieren mit Chloroform ergab 1,   45   g Festsubstanz, die nach Kristallisieren aus Methanol 0, 705 g 17a-Hydroxyyohimban-18a-carboxylat als weissliche Nadeln vom Smp. =212 bis   216     C (Zers.) ergab.



   Weiteres Eluieren der Säule mit Chloroform Methanol (99 : 1) ergab 2,   25g    eines Feststoffes, der nach Umkristallisieren aus wässrigem Methanol 0, 896 g   17ss-Hydroxyyohimban-18α-carbonsäureme-    thylester als weisse Kristalle vom Smp. = 136 bis   140     C ergab, die 1/4 Mol Kristallwasser enthielten.



   Beispiel 17
Herstellung von    17a-, Hydroxyyohimban-18a-carbonsauremethylester
Zu einer gekühlten Lösung von 5, 0kg Natrium-    borhydrid in 300 cm3 Methanol wurden 10,   Og      17-Oxoyohimban-18a-carbonsäuremethylester    in kleinen Anteilen innerhalb von 5 Minuten zugefügt.



  Die Mischung wurde abgekühlt und unter Stickstoff 11/2 Stunden lang gerührt, sorgfältig durch Zugabe von Essigsäure neutralisiert und unter vermindertem Druck verdampft. Der Rückstand wurde zwischen Chloroform und 2,   5l /0igem    Natriumbicarbonat verteilt. Die wässrige Phase wurde mit zusätzlichem Chloroform gewaschen und die vereinigten organischen Schichten über Magnesiumsulfat getrocknet und verdampft, was 6, 1 g eines teilweise kristallinen gelben Feststoffes ergab. Diese Mischung wurde in ihre Bestandteile durch Kristallisieren, gefolgt von   Chromatographieren    an neutralem Aluminiumoxyd aufgetrennt.

   Eluieren mit Chloroform und Kristallisieren aus Methanol ergab   17a-Hydroxyyohimban-    18a-carbonsäuremethylester als farblose Nadeln vom Smp. = 210 bis 214  C (Zers.), die 1 Mol   Kristall-    methanol enthielten.



   Beispiel   18   
Herstellung von   17a-Acetyloxyyohimban-18a-carbonsäuremethylester   
Eine Mischung von   0,    225 g   17a-Hydroxyyohim-      ban-18a-carbonsäuremethylester,    4, 0 cm3 trockenem Pyridin und 2,   Ocm3 Essigsäureanhydrid    wurde bei Raumtemperatur 66 Stunden lang stehengelassen.



  Die dunkelbraune Mischung wurde unter   verminder-      tem    Druck zu einer viskosen Masse konzentriert. Der Rückstand wunde in einer Mischung von 8, 0   cm3    wurde   abgekühl und    mi   konzenrierem Ammoni-    Wasser und 2, 0 cm3 Methanol gelöst, und die Lösung umhydroxyd basisch gemacht. Der erhaltene Feststoff wurde durch Filtrieren entfernt und mit 10   om3    Wasser gewaschen. Nach   teilwaisem    Lufttrocknen wurde der Feststoff in Methanol gelöst, mit Aktivkohle behandelt, filtriert und das Filtrat unter vermindertem Druck zu einem Glas konzentriert.

   Das Glas wurde aus wässrigem Methanol umkristallisiert, was 0, 08 g    17a-Acetyloxyyohimbanel 8a-carlbonlsäuremethylester    als lohfarbene Kristalle vom Smp. =   232    bis 234  C (Zers.) ergab. Umkristallisieren aus wässrigem Methanol ergab 0, 05 g lohfarbener Kristalle vom Smp.    =    236 bis 238 C (Zers.).



   Beispiel 19
Herstellung von    17ss-Acetyloxyyohlmban-18a-carbonsäuremethylester   
Eine Mischung von 0,   250g 17ssHydroxyyohim-      ban-18α-carbonsäurementhylester,    4,   Ocm3    wasserfreiem Pyridin und 2, 0 cm3 Essigsäureanhydrid wurde bei Raumtemperatur 66 Stunden lang   stehen-      gelasse.    Die dunkle Mischung wurde   dans    unter vermindertem Druck zu einer viskosen Masse konzentriert. Der Rückstand wurde in einer Mischung von 8, 0 cm3 Wasser und 2,   0    cm3 Methanol gelöst und die Lösung mit   konzentriertem      Ammoniumhy-    droxyd basisch gemacht. Der abgeschiedene Feststoff wurde durch Filtrieren entfernt und mit Wasser gewaschen.

   Der Feststoff wurde in Methanol gelöst, mit Aktivkohle behandelt, filtriert und das Filtrat unter vermindertem Druck konzentriert, was 0, 225 g eines Glases ergab. Das Glas wurde aus wässrigem Methanol kristallisiert, was 0,118 g 17ss-Acetyloxyyohimban-18a-carbonsäuremethylester als   lohfarbene    Kristalle vom Smp. = 122 bis   125  C ergab.    Umkristallisieren aus wässrigem Methanol ergab 0, 079 g lohfarbener Kristalle vom Smp. = 125 bis   129  C.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von am Ring E substi tuierten Derivaten von Yohimbe-Alkaloiden der allgemeinen Formel EMI6.1 worin R eine Cyan-, Carboxyl-, Methyl-oder niedere Carbalkoxygruppe und Ri ein Wasserstoffatom bedeutet, sowie der Säureadditionssalze dieser Verbin dungen, dadurch gekennzeichnet, dass man das ent sprechende 17-Ketoyohimbe-Alkaloid reduziert.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion mit einem Alkalimetallborhydrid durchgeführt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion mit einem Metall und einer Base durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Reduktion durch Wasserstoff und einen Katalysator bewirkt wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die erhaltene Verbindung mit einem niederen AlkanoylierungsmitteI, behandelt wird.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren nach Patentanspruch I hergestellten Verbindungen zur Herstellung von Säureadditionssalzen.
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