CH418440A - Schutzrelaisanordnung insbesondere Überstromrelaisanordnung - Google Patents

Schutzrelaisanordnung insbesondere Überstromrelaisanordnung

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CH418440A
CH418440A CH7763A CH7763A CH418440A CH 418440 A CH418440 A CH 418440A CH 7763 A CH7763 A CH 7763A CH 7763 A CH7763 A CH 7763A CH 418440 A CH418440 A CH 418440A
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CH
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capacitor
voltage
resistor
transistor
current
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CH7763A
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English (en)
Inventor
K Sonnemann William
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
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    • HELECTRICITY
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    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/50Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to the appearance of abnormal wave forms, e.g. AC in DC installations
    • H02H3/52Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to the appearance of abnormal wave forms, e.g. AC in DC installations responsive to the appearance of harmonics
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Description


      Schutzrelaisanordnung    insbesondere     Überstroinrelaisanordnung       Diese Erfindung     betrifft        Schutzrelaisanordnungen     und hat insbesondere Bezug auf zeitverzögerte über  stromrelaisanordnungen unter Verwendung statischer       Teile.     



  Der Schutz elektrischer Systeme durch Schutzre  laisanordnungen ist allgemein bekannt. Derartige  Anordnungen können praktisch sofort oder mit Zeit  verzögerung auf verschiedene in dem zu schützenden  System vorhandene elektrische     Betriebsgrössen    an  sprechen. Da die     Erfindung    hinreichend als auf einen       @überstromschutz    für ein elektrisches     Wechselstrom-          system    angewendet erläutert werden kann, soll die  folgende     Erläuterung    auf einen solchen     Anwendungs-          fall    .bezogen werden.  



  In einer     verzögerten        überstromr.elaisanordnung     ist es     wünschenswert,    einen Verzögerungsvorgang  nur einzuleiten, wenn der Strom in .dem zu schützen  den System einen vorbestimmten als     Mindest-Auslö-          ,sewert    bekannten Wert erreicht oder überschreitet.

    Zu diesem Zweck     kann,ein    Vergleichs- oder     Schwell-          wertgerät    für die Einleitung der gewünschten Verzö  gerung     verwendet    werden, das seinen Betriebszustand  ändert, wenn der Strom in dem zu schützenden  System :einen vorbestimmten     Schwell-    oder Ver  gleichswert überschreitet.  



  Gemäss der Erfindung kann die     Einleitung    des  Verzögerungsvorganges durch. Ableitung einer unste  tigen Grösse aus der Erregung der     Relaisanordnung     festgesetzt     werden.     



       In    einer bevorzugten Ausführung der Erfindung  wird die Primärwicklung     eines        sättig-baren    Wandlers  in     übereinstimmung    mit dem     ,Strom    des zu schützen  ,den elektrischen Systems erregt. Wenn :der     Wandler     gesättigt wird, erscheint eine Unstetigkeit in Gestalt  von     Harmonischen,    der Grundfrequenz. Eine oder  mehrere dieser Harmonischen können für die Steue-         rung    der Einleitung eines     Verzögerungsvorganges          verwendet    werden.

   Beispielsweise kann die ausge  wählte Harmonische gleichgerichtet und die gleichge  richtet Grösse unmittelbar zur Ladung eines     Verzö-          gerungskondensators    verwendet werden. Alternativ       kann;    die harmonische Grösse verwendet werden, um  ,die Ladung des aus einer anderen Energiequelle auf  geladenen     Kondensators    freizugeben.  



  Es ist weiterhin wünschenswert, die Vollendung  des Verzögerungsvorganges genau sicherzustellen. Zu  diesem Zweck kann ein Vergleichs- oder     Schwell-          wertgerät    verwendet werden. Wenn die Spannung an  ,dem Verzögerungskondensator     den    durch das Ver  gleichs- oder     Schwellwertgerätbestimmten    Wert  überschreitet, ist der Verzögerungsvorgang     vollendet.     



  Nach einem     beworzugten    Merkmal ,der Erfindung  kann ein bekanntes     Vergleichsgerät    verwendet wer  den, um sowohl den     Mindest        Auslösewert    als auch       ,die    Vollendung     des        Verzögerungsvorganges    zu be  stimmen.  



  Die     Efindung    ermöglicht auch die Ableitung  einer konstanten     Grösse    von der Erregung der Relais  anordnungen. Diese konstante Grösse kann als Ver  gleichswert verwendet werden.  



  Falls die den Verzögerungsvorgang einleitende Be  dingung vor Vollendung des Verzögerungsvorganges  verschwindet, ist es wünschenswert, dass die Relais  anordnung sofort     zurückgestellt    wird. In überein  stimmung mit der Erfindung kann ein steuerbarer  Schalter für die Überbrückung des Verzögerungskon  densators verwendet werden. Dieser steuerbare  Schalter kann von der Richtung des     Stromflusses    in  bezug auf den Verzögerungskondensator gesteuert  werden, um den Kondensator     augenblicklich    zu ent  laden, wenn die Relaisanordnung     zurückgestellt    wer  den soll.

   Alternativ kann der steuerbare Schalter so-      wohl durch die     Richtung    des Stromflusses relativ zu  dem Verzögerungskondensator als auch durch Ände  rung in der Grösse dieses Stromes gesteuert werden.  



  In     übereinstimmung    mit einem bevorzugten  Merkmal der Erfindung kann der Verzögerungskon  densator bei     Einleitung    des     Verzögerungsvorganges     zwecks Ladung an eine     Gleichspannungsquelle    ange  schlossen sein. Die     Spannung    an dem     Verzögerungs-          kondensator        wind    dann mit     einer        variablen        Bezugs-          gröss-e    verglichen.  



  Ein weiteres bevorzugtes     Merkmal,der    Erfindung  ist eine     verzögerte        Schutzrelaisanordnung,    .bei der  sowohl die Einleitung als auch die Vollendung des  Verzögerungsvorganges .durch ein bekanntes Ver  gleichsgerät bestimmt werden kann.  



  Ein     vorteilhaftes    Merkmal der Erfindung ermög  licht eine     verzögerte        Schutzrelaisanordnung    mit ver  besserten     Mitteln    für     Rückstellung    der     Anodnung.     



  Es ist ein     zusätzliches        vorteilhaftes    Merkmal der       Erfindung,    eine     verzögerte        Schutzrelai,sanordnung    zu  ermöglichen, bei der ein Verzögerungskondensator  aus einer     Gleichspannungsquelle        geladen    und die  Spannung an     denn        Kondensator    mit einer variablen       Bezugsspannung        verglichen    wird.  



       Einzelheiten    der Erfindung werden aus der fol  genden Beschreibung in Verbindung mit den Ausfüh  rungsbeispielen darstellender, beiliegender Zeichnun  gen     ersichtlich,    in welcher       Fig.    1 eine schematische Ansicht einer Schutzre  laisanordnung unter     Verwendung    der Erfindung und       in        Verbindung    mit einem elektrischen System dar  stellt.  



       Fig.    2 ist eine schematische Ansicht, eine abge  wandelte     Schutzrelais.anordnung        darstellend.     



       Fgi.    3 ist eine graphische Wiedergabe, die be  stimmte Beziehungen zwischen     Spannung    und Strom  in der     Schutzrelaisanordnung    nach Figur 4 zeigt.  



       Fig.    4, 5 und 8 sind schematische Darstellungen  verschiedener     Abänderungen    von     Schutzrelaisanord-          nungen    unter Verwendung der     Erfindung    und       Fig.    6 und 7 sind graphische Wiedergaben, die :die  Beziehungen     zwischen        Spannung    und Strom zeigen  und zweckmässig für die Erläuterung der Erfindung  sind.  



  Unter Hinweis     auf,die    Zeichnung zeigt     Fig.    1 eine       Schutzrelaisanordnung,    die einem Netzleiter L2 eines  zu schützenden elektrischen Systems     zugeordnet    ist.  Dieses System kann von jeder beliebigen Art sein. Es  kann     ,ein    Einphasen- oder     Mehrphasensystem    sein.  Für vorliegende Zwecke soll     angenommen    werden,  dass das System ein     Einphasen-Wechselstromsystem     ist, das durch :die Netzleiter L1 und L2 dargestellt       wird    und für das Arbeiten bei     einer    Frequenz von 60  Hz bestimmt ist.  



       Ein    Selbstschalter     CB    ist für Abtrennung von  Teilen des elektrischen Systems bei Fehlerzuständen  vorgesehen. Der Selbstschalter enthält einen Schalter       CB1,    der geschlossen ist, wenn der     Selbstschalter    ge  schlossen ist, und der offen ist, wenn der Selbstschal  ter geöffnet ist. Der Selbstschalter enthält weiterhin         eine        Auslösespule        TC.    Die Erregung der Auslöse  spule     TC    bei     geschlossenem    Selbstschalter     CB    erfolgt  bei einem     Auslösevorgang    des Selbstschalters.

   In der       Schutzrelaisanordnung    wird eine Gleichspannung El  von einer indem zu schützenden elektrischen System  auftretenden Betriebsgrösse abgeleitet und     einen     durch einen festen Widerstand R3 und :einen regelba  ren Widerstand R4 gebildeten Spannungsteiler aufge  drückt. In der     beivorzugten        Ausführung    nach     Fig.    1  wird die Spannung E1 von :dem in dem Netzleiter L2       fliessenden,        Netzstrom   <I>IL</I> abgeleitet.  



  Zwecks Erregung der     Schutzrelaisanordnung    wird  die Primärwicklung eines Stromwandlers     CT    in, Ab  hängigkeit des Netzstromes<I>IL</I> erregt. Die Sekun  därwicklung des     Stromwandlers    ist an die Primär  wicklung des Wandlers     T1    angeschlossen, der     einen     Eisenkern hat. Für     Abstimmungszwecke    hat die Pri  märwicklung des     Wandlers    T1     vorzugsweise    eine ein       stellbare        Anzapfung,    um die wirksame Zahl der Win  dungen der Wicklung einstellen zu können.  



  Die     Sekundärwicklung    des Wandlers T1 ist an  einen einstellbaren     Belastungswiderstand    R1 und an  die Eingangsklemmen     eines        Vollw        eggleichrichters          FWRl    angeschlossen, der in üblicher Weise - wie  dargestellt - in     Brückenanordnung    sein kann.

   Die       Ausgangsklemmen    des Gleichrichters     FWR1    haben       die    durch übliche Polaritätszeichen angedeuteten  Polaritäten und sind an einen Siebkondensator Cl  und an den durch die Widerstände R3 und R4 darge  stellten     Spannungsteiler        unigeschlossen,    um an     diesem     die Spannung El zu erzeugen.

   Die an     einem    .durch  den Widerstand R3 dargestellten Teil des Span  nungsteilers anstehende Spannung wird     zur    Ladung  eines     Kondensators    C4 über zwei Schalter     SWl    und  <I>SW2</I> und durch einen steuerbaren Schalter     TR1    ver  wendet. Für     vorliegende        Zwecke    soll     angenommen     werden, dass die Schalter     SWl    und     SW2    einpolige       Zweiwegschalter    sind, die wie in     Fg.    1 dargestellt  angeordnet sind.

   Bei der in     Fig.    1 gezeigten Lage der  Schalter     SW1    und     SW2    enthält der Lagekreis für -den  Kondensator C4 weiter einen Regelwiderstand R5.  Der Widerstand R5 kann zum Zwecke der Einstel  lung der     Ladungsgeschwindigkeit    des     Kondensators     C4     eingestellt    werden.

   Ein     dem    Kondensator C4 über  den Schalter     SW2    parallel geschalteter Widerstand  R6 unterstützt die rasche Entladung des     Kondensa-          tors,    wenn die Spannung an dem Widerstand R3 un  ter einen Wert unterhalb der     Spannung    an dem Kon  densator C4 absinkt.  



  Es ist wünschenswert, dass die Ladung des     Kon          densators    C4 nur eingeleitet     wird,    wenn der Netz  strom<I>IL</I> einen vorbestimmten Vergleichs- oder       Schwellwert    erreicht. Für Werte des     Netzstromes    un  ter dem     Vergleichswert    ist ;der Schalter     TR1    im       Sperrzustand,    um eine Ladung des     Kondensators    zu  verhindern. Für Werte des Netzstromes über dem.       Vergleichswert    ist der Schalter     TR1    geschlossen, um  eine Ladung des Kondensators C4 zu gestatten.  



       In    einer bevorzugten Ausführung der Erfindung  hat der Schalter     TR1    die Gestalt     eines    Transistors.      Dieser Transistor kann vom     NPN-    oder     PNP-Typ     Sein. Für vorliegenden Fall soll angenommen wer  den, dass der Transistor     TR1    ein     NPN-Transistor    ist.  



  In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung  wird der Schalter     TR1    von .einer     Diskontinuität    in  dem Ausgang des Transformators     T1    gesteuert. Eine  solche     Diskontinuität    kann dadurch erhalten werden,  dass der Eisenkern des Wandlers     T1    so bemessen  wird, dass er Sättigung erreicht, wenn der Netzstrom  <I>IL</I> seinen Vergleichs- oder Schwellwert erreicht. Der       spezielle    Netzstrom, bei dem der Eisenkern gesättigt  wird, kann durch Einstellung des     Belastungswider-          standes    der     Sekundärwicklung    des Transformators  eingestellt werden.

   Obzwar die Widerstände R3 und  R4 Teile dieser     Belastung    darstellen, wird die       wesentliche    Einstellung durch den Widerstand     R1     bewirkt.  



  Die Sättigung des     Wandlers    bewirkt die Erzeu  gung einer beträchtlichen Anzahl von Harmonischen.  Jede dieser     Harmonischen    kann für die     Steuerung    des  Schalters     TR    1 verwendet werden. In     Fig.    1 wird     einte     dieser Harmonischen: durch Anlegen eines     Konden-          sators    C3 und einer.     Induktanz    L3 in Reihe an die  Sekundärwindung     ,des    Wandlers     T1    ausgesiebt. Diese  Reihenschaltung ist für Resonanz mit der Frequenz  der gewünschten Harmonischen bemessen.

   Daher  wird ein wesentlicher Strom     dergewünschten    harmo  nischen Frequenz, falls vorhanden, durch die     Induk-          tanz    L3 fliessen. Die     Induktanz    L3     :dient    als Primär  wicklung eines     Wandlers    mit einer Sekundärwicklung  S3. Vorzugsweise wird dieser Wandler mit einem  Eisenkern mit Luftspalt versehen. Die Sekundär  wicklung S3 ist an die Eingangsklemmen eines Voll  weggleichrichters     FWR2    angeschlossen, :der als       Gleichrichter    in     Brückenschaltung    dargestellt ist.

   Die  Ausgangsklemmen des Gleichrichters sind an einem       Siebkondensator    C2 und .an einem Belastungswider  stand R2 angeschlossen, um eine Spannung E2 hier  an zu erzeugen, die von dem ausgewählten harmoni  schen Ausgang des Transformators     T1    abhängig ist.  



  Bei Betrachtung der     Fig..l    wird ersichtlich, dass  .die Spannung     E2    an Basis und     Emitter    :des Transi  stors     TR1    über den     Widerstand    R4 und .einen Regel  widerstand R7 angelegt ist. Der Widerstand R4 er  zeugt eine kleine     Vonspannung    für den     Emitterkreis     des Transistors     TRl,    die den Transistor im Sperrzu  stand zu halten bestrebt ist.

   Wenn die Spannung     E2     in einem     grösseren    Wert als die Spannung an dem  Widerstand R4 auftritt, schickt die resultierende  Spannung in dem     Emitterkreis    einen Strom hier  durch, die den Transistor     TR1    aufschaltet. Wenn die  Leitfähigkeit des     Emitter-Kollektorkreises    :des Tran  sistors     TR1    steigt, so wie der ausgewählte harmoni  sche Ausgang :des Wandlers     TR1    steigt, steigt -der       Ladungsgeschwindigkeitsgrad    des Kondensators C4  in entsprechender Weise.

   Unter :diesen Umständen  kann die Ladegeschwindigkeit des Kondensators C4  durch     Einstellung    des: Widerstandes R7 geregelt wer  den.    Ein Verzögerungsvorgang des Kondensators C4       wird    vollendet, wenn die Spannung an dem Konden  sator einen bestimmten Vergleichs- oder Schwellwert  erreicht. In dem Beispiel nach     Fig.    1 wird ,dieser Wert       durch,    eine Anordnung Dl bestimmt, die den     Strom-          fluss    sperrt, so lange die Spannung hieran nicht den  gewünschten     Schwell-    oder     Vergleichswert    erreicht.

    Die Anordnung D1 kann die     Gestalt    einer     Zener-          :diode    annehmen.  



  Wenn die Anordnung Dl durchbricht, löst     :der     hierdurch fliessende Strom den Selbstschalter     CB     aus. Wenn     :der    Strom eine ausreichende Grösse hat,  kann. er unmittelbar der     Auslö.sespule        TC        zugeführt     werden. In     Fig.    1 ist jedoch ein geeigneter Verstärker  vorgesehen. Dieser Verstärker kann in üblicher  Weise .einen     gesteuerten        .Silizium-Gleichrichter        SCR1     enthalten,     dessen    Gitter und Kathode an den Kon  densator C4 über die     Anordnung    D1 angeschlossen  ist.

   Die     Auslösespule        TC    ist an Kathode und Anode  des gesteuerten     Silizium-Gleichrichters    über den  Schalter     CB1    und eine durch eine Batterie<I>BA</I> darge  stellte     Gleichstromquelle    angeschlossen.  



  Die Wirkungsweise des     vorbeschrieben:en    Teiles  der     Fig.    1 soll nun:     betrachtet    werden. Es sei ange  nommen, dass :der Selbstschalter     CB    geschlossen ist,  und :dass ,der Netzstrom<I>IL</I> über den     .Selbstschalter          CB        einer    Last zugeführt wird.. Infolge Wirkung auf  die Wandler     CT    und     T1    und den Gleichrichter       FWRl    tritt die Spannung El an :den Widerständen  R3 und R4 auf.

   So lange der Netzstrom<I>IL</I> inner  halb eines normalen Bereiches für die Last bleibt, ist  :der Transistor     TR1    in Sperrzustand und der Konden  sator C4 kann nicht geladen werden. Jede Ladung,  die     vorher    dem Kondensator C4 zugeführt sein  könnte, wird über den Widerstand R6 abgeführt.  



  Es sei angenommen, dass infolge eines in der Be  lastung auftretenden Fehlers der Netzstrom<I>IL</I> bis  zu einem Wert     ansteigt,    :der ausreicht, :den     Wandler     T1 zu sättigen. Diese Sättigung bewirkt die Erzeu  gung von Harmonischen, von denen eine, beispiels  weise die dritte Harmonische, durch den     Reihenreso-          nanzkreis    C3,     L3:    ausgeschieden wird, der abgestimmt  ist, um bei der Frequenz :einer solchen dritten Har  monischen in Resonanz zu kommen.

   Die dritte Har  monische erzeugt eine     Spannung    an der     Sekundär-          wicklung    S3, die gleichgerichtet wird, um die Span  nung E2 an dem Widerstand R2 zu erzeugen.  



  Wenn die Spannung E2 in: ihrer Höhe die Span  nung an dem Widerstand R4 übersteigt, schaltet der  Transistor     TRl    auf, um einen     Ladungsvorganig    für  den Kondensator C4 einzuleiten. Wenn der Netz  strom<I>IL zu</I> steigen     fortfährt,    steigt die an dem       Widerstand    R3 auftretende Spannung ebenfalls und  das steigert die Ladung des Kondensators C4. Zu  sätzlich steigt die harmonische Erzeugung .des     Wand-          lers        T1    und das steigert die Spannung E2.

   Eine     Stei-          P        Cr        rung    der Spannung E2 möge die Leitfähigkeit des       Emitter-Kollektorkreises    des Transistors     TR1    stei  gern, um weiterhin die Ladung des Kondensators C4  zu verstärken.

             Falls    der Fehler beseitigt wird, bevor der Kon  densator C4     rausreichend    geladen ist, um     :den        Selbst-          schalter        CB        auszulösen,        sinkt    .der     Netzstrom   <I>IL</I> un  ter den für die Sättigung des Wandlers T1 erforderli  chen     Wert.    Als Folge der Beendigung der Erzeugung  von Harmonischen     sinkt        die    Spannung E2 im       wesentlichen    auf Null     und,

  der    Transistor     TR1    kehrt  in den Sperrzustand zurück. Der Kondensator C4  entlädt sich nun über den     Widerstand    R6.  



  Es sei weiterhin     angenommen,    dass statt einer  Beseitigung der Fehler fortdauert, bis     .der    Kondensa  tor C4 eine Spannung erreicht, um die     Zenerdiode     Dl durchzubrechen. Der sich     .ergebende        Stromfluss:     durch die     Zenerdiode    zündet den gesteuerten     Silizi-          um-Gleichrichter        SCR1,    um :

  den     Selbstschalter        CB          auszulösen.    Als     Folge,der        Auslösung,des    Selbstschal  ters     CB    fällt der Netzstrom<I>IL</I> auf Null und die Er  zeugung von Harmonischen     durch    den Wandler     T1     wird beendet. Der Transistor     TR1    wird in seinen  Sperrzustand zurückgesetzt und der Kondensator C4  entlädt sich über :den Widerstand R6. Dies vollendet  den     Wirkungszyklus        der        Schutzrelaisanordnung.     



       Wenn,der    Kondensator C4 entladen wenden soll,  ist es wünschenswert, dass diese Entladung rasch er  folgt. Die Entladung des Kondensators C4     kann    da  durch extrem rasch gemacht werden,     dass    die Schal  ter     SW1    und     SW2    in ihre untere     in        Fig.    1 dargestellte  Stellung gebracht werden.  



  Wenn die Schalter     SWl    und     SW2    in ihrer unteren  Stellung     sind,    wird die an dem Widerstand R3 auftre  tende Spannung an den Kondensator C4 über die  Widerstände     R5A    und R8 und den Schalter     TR1    an  gelegt.

   Die     Ladegeschwindigkeit    des Kondensators  kann durch Einstellen des     Widerstandes        R5A    einge  stellt     wenden.    Parallel zu -dem Kondensator C4 ist  nun ein Schalter     TR2    gelegt, der in Sperrzustand ist,  wenn der Kondensator ,geladen werden     soll,    und der       in.    leitendem Zustand ist, wenn der Kondensator  rasch entladen werden soll.

   Dieser Schalter hat vor  zugsweise die Gestalt eines Transistors mit an ,die  Enden des     Kondensators    C4     angelegtem        Emitter    und  Kollektor.     Emitter    und Basis des Transistors sind an  die Klemmen des Widerstandes R8 bzw. eines  Gleichrichters<I>DA</I> angeschlossen. Ein Widerstand       R6A    ist zwischen Basis und     Kollektor    des Transi  stors     einsgeschaltet.     



  Es sei     angenommen,    dass eine Ladespannung an  dem Widerstand R3     auftritt    und dass .der Transistor       TR    1 in leitendem     Zustand    ist. Ein Ladestrom für den  Kondensator C4     erzeugt    einen Spannungsabfall an  dem Widerstand R8, der so gepolt ist, dass die Basis  des Transistors     TR2    in bezug auf den     Transistor-          Emitter    positiv ist.

   Da der Transistor     TR2    als     PNP-          Transistor        angenommen    ist, hält der Spannungsab  fall an dem Widerstand R8 den Transistor in Sperr  zustand und den Kondensator kann daher Ladung  erhalten.  



  Wenn der Netzstrom vor Beendigung der Verzö  gerungsaktion -des Kondensators C4 unter den Min       destauslösewert    fällt,     beginnt    der Kondensator sich    über die Widerstände R8 und     R6A    in Reihe     zu    entla  den. Der Spannungsabfall an dem Widerstand R8  hält nun den     Emitter,des    Transistors     TR2    positiv be  züglich der Basis und der Transistor wird infolgedes  sen in leitenden Zustand gebracht. Der Transistor  überbrückt nun in der Wirkung den Kondensator C4  und sichert eine rasche Entladung oder Rückstellung  des Kondensators.  



  Der     Gleichrichter   <I>DA</I> verhindert das Auftreten  einer hohen Spannung zwischen     Emitter    und Basis  ,des Transistors     TR2,    während der Kondensator C4  geladen wird.  



  In     Fig.    1     sind    zwei Vergleichs- oder     Schwellwert-          geräte    verwendet, um die Einleitung und die Vollen  dung des Verzögerungsvorganges zu bestimmen.  



  Das Vergleichsgerät     für    die Bestimmung der Einlei  tung eines     Verzögerungsvorganges    spricht auf das  Vorhandensein einer     Harmonischen    in dem Ausgang  des Wandlers TI an. Die     Zenerdiode    D1 ist als Ver  gleichsgerät für die Zwecke der     Bestimmung    der       Vollendung    des     Verzögerungsvorganges    verwendet.  Diese zwei Vergleichswerte werden durch- ein einziges  Gerät in der     Abwandlung    nach     Fig.    2 geliefert.  



       Fig.    2 zeigt     Stromkreise,    die     dazu    bestimmt sind,  die durch die unterbrochene Umrahmung in der     Fig.    1  umschlossenen Stromkreise zu ersetzen. Es ist zu er  sehen, dass der Widerstand R1, der     Vollweggleich-          richter        FWR1    .und der Kondensator C1     zur    Erzeu  gung der Gleichspannung El verwendet sind, die von       dem    Netzstrom<I>IL</I> abhängig ist. Für vorliegende  Zwecke soll     angenommen    werden, dass der Schalter       SW3    geschlossen ist.

   Unter dieser Annahme wird die  Gleichspannung El direkt an einen Belastungswider  stand R9 und an einen Kreis     angelegt,    der ein     Ver-          gleichsgerät    D2 und einen Widerstand R10 in Reihe  enthält.  



  Das Vergleichsgerät D2 ist für niedrig angelegte  Spannung im     Sperrzustand.    Wenn die     angelegte     Spannung einen     vorbestimmten        Vergleichs-    oder       Schwellwert    erreicht, wird das Gerät D2 leitend und  gestattet einen stetigen Stromfluss durch den Wider  stand R10. Unter diesen Umständen tritt ein im       wesentlichen        gleichbleibender        Spannungsabfall    an  dem Gerät D2 auf. Eine     Zenerdiode    hat Eigenschaf  ten dieser Art und soll als Gerät D2 verwendet ange  nommen werden.  



  Die Spannung El     wird    ebenfalls an den Konden  sator C4 in     Fig.2    über den Schalter     SW3,    einen  Widerstand R11 und einen Widerstand R12 sowie       einen    Widerstand     RSB,    der einen     einstellbaren     Widerstandswert hat,     angelegt.    Durch Einstellung des  Widerstandes     R5B        kann,die    Ladegeschwindigkeit des       Kondensators    C4 einsgestellt werden.  



  Um den Kondensator C4 zurückzustellen, sind  Kollektor und     Emitter    eines Transistors     TR3,    ange  nommen als von der Type     NPN,    an die Klemmen des  Kondensators C4 angeschlossen. Der Kollektor des  Transistors     TR3    ist     gleichzeitig    an die Transistorba  sis über einen Widerstand R13 und einen Gleichrich  ter D3 angeschlossen.

   Ein Gleichrichter T4 ist zwi-      scheu     Emitter    und Basis des Transistors     TR3    ge  schaltet, um das     Anlegen,    .gefährlicher Spannung an  die     Basis-Emitter-Verbindung    .zu verhüten, wenn der  Transistor im     Sperrzustand    ist.  



  Der Transistor     TR3    ist zum Teil durch einen zu  sätzlichen Transistor     TR4    gesteuert, der ebenfalls als       NPN-Type        angenommen    sei. Der Kollektor des  Transistors     TR4    ist an den Kollektor des Transistors       TR3    über einen Widerstand R13 angeschlossen. Wie  dargestellt, ist der     Emitter    des Transistors     TR4    an  einem Punkt zwischen den Widerständen R11 und  R12 angeschlossen.

   Die an dem Widerstand R10 auf  tretende     Spannung    wird an Basis und     Emitter    des  Transistors     TR4    über einen Widerstand R14 und den  Widerstand R11 angelegt. Die an dem Widerstand  R15 auftretende     Spannung        ist    für die Betätigung des  gesteuerten     Silizium-Gleichrichters        SCR1    der     Fig.    1  verwendet.

   Der Stromkreis für     den,    Widerstand R15  kann von einem Punkt zwischen der Diode D2 und  dem Widerstand R10 über einen Gleichrichter D5  und den Widerstand R15 zu einem Punkt zwischen  dem Kondensator C4 und dem Widerstand     R5B    ge  führt werden.  



  Die Wirkung der in     Fig.2    dargestellten Anord  nung soll nun betrachtet werden. Es sei .angenommen,  dass der Selbstschalter     CB    in geschlossener Stellung  ist und dass ein     Netzstrom   <I>IL</I> fliesst, der unterhalb  des     Mindestauslösewertes    ist. Unter diesen Umstän  den reicht die Spannung El nicht aus, um die     Zener-          diode   <I>D2</I> durchzubrechen. Da die Diode<I>D2</I> unter  diesen Umständen im wesentlichen kleinen     Strom-          fluss    gestattet, ist der Transistor     TR4    im Sperrzu  stand.  



  Es ist zu beachten, dass der Gleichrichter     FWR1     einen .Strom .durch den     Basis-Emitter-Kreis    des Tran  sistors     TR3        leitet.    Dieser     Kreis    kann von der positi  ven Klemme des Gleichrichters     FWR1    über den  Widerstand R13, die Diode D3, Basis     und        Emitter     des Transistors     TR3,    ,die Widerstände     R5B,    R12 und  R11 und den Schalter     SW3    zu der negativen Klemme  des Gleichrichters     FWR1    geführt werden.

   Der Tran  sistor     TR3    ist somit in leitendem Zustand und sichert  einen     entladenen    Zustand des Kondensators C4.  



  Sobald der     Netzstrom   <I>IL</I> ansteigt, erreicht die       Gleichspannung    El einen     Vergleichs-    oder     Schwell-          wert,    der ausreicht, die     Zenerdiode    D2 durchzubre  chen. Strom fliesst nun :durch die Diode D2 und den  Widerstand R10.  



  Die an dem Widerstand     R1,0    auftretende Gleich  spannung leitet .einen Strom durch den Widerstand  R14, Basis und     Emitter        res    Transistors     TR4    und den  Widerstand R11, um den Transistor     TR4    aufzuschal  ten. Dies bringt das rechte Ende des Widerstandes  R13 im     wesentlichen    auf das negative Potential des  Gleichrichters     FWR1    und der Transistor     TR3    ist nun  in Sperrzustand. Infolgedessen beginnt nun der Kon  densator C4 sich     aufzuladen.     



  Es sei wiederholt, dass eine im wesentlichen kon  stante Gleichspannung an der Diode D2 infolge ihres  Durchbruchs auftritt.     Während,des        .Anfangszustandes       der Ladung des Kondensators C4 ist die rechte       Klemme    der Diode     D5    positiver als die linke       Klemme.    Infolgedessen sperrt der Gleichrichter einen       Stromfluss    durch den Widerstand R15. Während der  Kondensator C4 sich auflädt, wird seine untere  Klemme zunehmend negativ. Wenn die Spannung an  dem Kondensator C4 über die     Spannung    an der  Diode D2 ansteigt, fliesst ein, Strom durch den  Gleichrichter D5 und den Widerstand R15.

   Der sich  ergebende Spannungsabfall an dem Widerstand R15  schaltet den gesteuerten     Silizium-Gleichrichter        SCR3     der     Fig.    1 auf, um -den Selbstschalter     CB    auszulösen.  Somit hat der Spannungsabfall an der Diode D2 als  zweiter Vergleichs- oder Schwellwert gedient, mit  dem der Verzögerungsvorgang vollendet wird.  



  Es ist zu beachten, .dass der Schalter     SW3        parallel     zu einer Diode D6 geschaltet ist, die von einer Type  sein kann, die eine konstante Spannung nach     ihrem     Durchbruch     aufrechterhält.    Die Diode D6 kann da  her .eine     Zenerdiode    sein. Falls der Schalter     SW3    ge  öffnet ist, wird die Diode D6 wirksam. und sperrt den       Stromfluss,    bis die an die Diode angelegte Spannung  ausreichend wird, um einen Durchbruch :der Diode zu  bewirken. Danach wird der Spannungsabfall an der  Diode von der Gleichspannung El abgezogen.  



  Die Wirkungsweise der Anordnung nach     Fig.2     bei geöffnetem     Schalter        SW3    kann durch Betrach  tung der     Fig.    3 besser verstanden werden. In     Fig.    3  stellen Ordinaten Spannungswerte und Abszissen  Werte des Netzstromes<I>IL</I> dar. Falls der Wandler       T1        Sättigungscharakteristik    hat, möge die Spannung  El einen Verlauf ähnlich dem durch die Kurve El in       Fig.    3 dargestellten haben.

   Wenn der Spannungsab  fall an der Diode D6 von der     Spannjung    El abgezo  gen wird, möge die Spannung E3, die an der Diode  D2 und dem Widerstand R10 in Reihe auftritt,     einen     Verlauf ähnlich wie durch die Kurve E3     dargestellt     haben.  



  Wenn der Netzstrom<I>IL</I> auf Null ansteigt, steigt  die Spannung El     entlang    der Kurve E1 bis ein Wert  des Netzstromes<I>1D6</I> erreicht ist. Dieser Stromwert  ist ausreichend, um eine Spannung E3 zu erzeugen,  welche die     Zenerdiode    D2     durchbricht,    um einen  Ladevorgang des Kondensators C4 in der     vorbe-          schriebenen    Weise einzuleiten.  



  Die gekröpfte     Charakteristik    der Kurve E3 in       Fig.3    ist für eine     Anzahl    von     Relaisanwendungen     wünschenswert. Sie wird in einfacher Weise durch  Zufügung ,der     Zenerdiode    D6 erreicht.  



  In der Anordnung nach     Fig.4    wird der Selbst  schalter C5 wieder zum Zweck der Aufteilung der  Netzleiter     L1    und L2 verwendet. Die Auslösung des  Selbstschalters wird durch     Aufschaltung    oder Zün  dung des gesteuerten     Silizium-Gleichrichters        SCR1     bewirkt, wodurch ein     Stromfluss    von der Batterie<I>BA</I>  zu der     Auslösespule        TC    über den .gesteuerten Gleich  richter und den Schalter     CB1    geleitet wird.  



  Eine Gleichspannung El wird an dem Kondensa  tor Cl und dem Widerstand R9     angelegt.    Diese  Gleichspannung kann von dem     Netzstrom   <I>IL</I> in der           vorb:eschriebenen    Weise abgeleitet werden. In     Fig.    4  ist jedoch eine abgewandelte Art der     Ableitung    der       Spannung    El     gezeigt.     



  In     Fig.4    wird der     Stromwandler        CT    wieder     in     Abhängigkeit von dem     Netzstrom   <I>IL</I>     erregt    und  seine Sekundärwicklung ist an die regelbar ange  zapfte Primärwicklung ,des     Wandlers    T2 angeschlos  sen. Dieser     Wandler    hat eine in der Mitte angezapfte       Sekundärwicklung,    -deren     Mittelanzapfung    an die  negative Klemme N des     Kondensators    Cl ange  schlossen ist.

   Die zwei     Endklemmen    der Sekundär  wicklung des Wandlers     T2    sind je über Halbweg  gleichrichter D8 und D9 an die positive Klemme P  des     Kondensators    Cl angeschlossen.. Die Gleichrich  ter D8 und D9     sind    so gepolt,     um    einen Stromfluss  von den Endklemmen der     Sekundärwicklung    zu der  positiven     Klemme    P zu leiten.

   Der     Regelwiderstand     R1 ist parallel zu den Enden .der Sekundärwicklung  gelegt und kann     .eingestellt    werden, um den Wert des  Netzstromes<I>IL</I> zu steuern, bei dem Sättigung des  Eisenkerns des     Wandlers        :eintritt.     



  Die Spannung El     wird    für die Ladung des     Kon-          densators    C4 verwendet. Der Kondensator wird wie  der durch den     Emitter-Kollektor-Kreis    des Transi  stors     TR3    zurückgestellt. Die     Steuerjung    dieses Tran  sistors     in        Fig.    4 weicht     jedoch        etwas    von der vorste  hend     geschilderten    Steuerung ab.  



  Die Steuerung :des Transistors     TR3    wird durch  einen gegensinnigen Übertrager M mit einer     Primär-          wicIdung    und einer Sekundärwicklung     bewirkt.    Der  Übertrager kann mit     .einem    Eisenkern versehen     sein,     der einen Luftspalt hat,     um        eine    Sättigung des Kerns  innerhalb des     Wirkungshereiches    des     Übertragers    zu       verhindern.     



  Bei Betrachtung der     Fig.    4 ist zu beachten, dass  die Spannung El an den Kondensator C4 über einen       Stromkreis    angelegt ist, der von der positiven       Klemme    P über den Regelwiderstand R5, die Primär  wicklung des     Übertragers    M und den Kondensator  C4 zu der negativen     Klemme    N geführt sein kann.  Die Spannung an dem Kondensator C4 ist an Gitter  und Kathode des gesteuerten     Silizium-Gleichrichters          SCR1    über die Primärwicklung des gegensinnigen  Übertragers und     ein    Vergleichs- oder     Schwellwertge-          rät    D11 angelegt.

   Die Sekundärwicklung des über  tragers M ist     parallel        zu    Basis und     Emitter    des Tran  sistors     TR3    geschaltet, um den Transistor auf- und  zuzuschalten.  



  Das Vergleichsgerät D11 sperrt     vorzugsweise    den  Stromfluss hierdurch, bis die Spannung daran einen       vorbestimmten        Durchbruchswert    überschreitet. Das  Gerät bleibt     daraufhin    mit     einem    geringen Wert der  angelegten     Spannung    aufgeschaltet,

   bis der     durch-          fliessende    Strom unter     einen        geringen    Haltewert       sinkt.    Ein derartiges Gerät wird als     Vier-Lagen-          Diode    oder Schaltdiode bezeichnet und ist auch un  ter dem Handelsnamen      Dynistor         erhältlich,    wie auf  Seite 62 und 63 von      Electrons     vom 27. Februar  1959, herausgegeben von     McGraw-Hidl        Company,     New York, beschrieben.

      Um die Wirkung des in     Fig.    4 gezeigten Systems  zu beschreiben, soll angenommen     werden,    dass der  Selbstschalter     CB    geschlossen ist und dass ein kon  stanter Wert des Netzstromes<I>IL</I> fliesst, der unter  halb des Wertes liegt, bei dem Auslösung gewünscht  wird. Wegen der     Spannjung    E1 an den Klemmen P  und N ist der Kondensator C4     ,geladen..    Die Span  nung an dem Kondensator C4 ist jedoch nicht ausrei  chend, um die Diode D11 :durchzubrechen..  



  Weiter soll angenommen werden, dass ein Fehler  auftritt, der ein Ansteigen :des Netzstromes bis zu  einem für die     Auslösung,des    Selbstschalters     CB    aus  reichenden Wert zur Folge hat. Wenn ,der Netzstrom  <I>IL</I>     steigt,    steigt die Spannung E1 ebenfalls. Infolge  dessen     fliesst    ein Strom durch den Widerstand R5  und die Primärwicklung .des gegensinnigen     übertra-          gers    M zum Zwecke :der Steigerung der Ladung des  Kondensators C4.

   Die     Steigerung    des     Stromflusses     durch die     Primärwicklung    ;des Übertragers     induziert     eine Spannung in der Sekundärwicklung des     übertra-          gers,    die :geeignet gepolt ist, um einen Strom durch  den     Basis-Emitter-Kreis    des Transistors     TR3    zu trei  ben. Da :der Transistor     TR3    nun in leitendem Zu  stand ist, überbrückt er wirkungsvoll den Kondensa  tor C4 und entlädt rasch den     Kondensator.     



  In äusserst kurzer Zeit erreicht .der Strom durch  die Primärwicklung des Übertragers M einen ständi  gen Wert und die in der     Sekundärwicklung    des     üb:er-          tragers    induzierte Spannung fällt .auf Null. Das schal  tet den Transistor, aus und :der Kondensator C4 be  ginnt zum Zweck einer Messung eines     Zeitintervalls     aufzuladen.  



  Die Spannung an dem Kondensator C4 fährt fort  zu steigen, :bis sie .einen für den Durchbruch der  Diode     Dll    ausreichenden     Wert    erreicht. Der Kon  densator liefert nun Strom :durch :die Primärwicklung  -des Übertrages M und die Diode D11 zu dem     G.itter-          kathodenkreis    des gesteuerten     Silizium-Gleichrichters          SCR1.    Der     gesteuerte        Silizium-Gleichricbter    zündet  nun, um den Selbstschalter     CB    auszulösen.

   Wenn die  Diode D11 durchbricht,     induziert    der von dem Kon  densator C4 durch die Primärwicklung :des     übertra-          gers    M .geleitete Strom eine     Spannung    in. der Sekun  därwicklung des Übertragers, die geeignet gepolt ist,  um den Transistor     TR3    im Sperrzustand zu halten.  



       Aus    der vorstehenden     Erläuterung    ist klar, dass  der gegensinnige Übertrager M durch den Transistor       TR3    wirkt, um dem Kondensator C4;     unmittelbar     bevor er beginnt, ein     Zeitintervall    zu messen, zu ent  laden oder zurückzustellen.  



       In    der Anordnung nach     Fig.    1 wurde eine bei Sät  tigung des Wandlers     T1    erzeugte Harmonische, wie  z. B.     die    dritte Harmonische, für die Zwecke der Ein  leitung eines Verzögerungsvorganges verwendet. Bei  der Anordnung nach     Fig.    2 wurde ein     Vergleichs-          oder        Schwellwertgerät    in der Form der     Zenerdiode     D2 für die     Einleitung    des Verzögerungsvorganges  verwendet.     In    der     Anordnung    nach     Fig.    4 wurde ein  Wechsel in der Grösse des.

   Netzstromes für die Ein  leitung eines Verzögerungsvorganges     verwendet.    In      der Anmeldung nach     Fig.    5 wurde ein harmonischer  Ausgang eines Sättigungswandlers T3 als Energie  quelle für die Ladung eines Kondensators verwendet,  der für den Verzögerungsvorgang verwendet wird.  Das     Vorhandensein    der harmonischen Ausgangsspan  nung ist daher ausreichend für die Einleitung     eines     Verzögerungsvorganges.  



  In den Ausführungen der     Fig.    1 und 4 wurde ein  Vergleichs- oder     Schwellwertgerät    verwendet, um die  Beendigung eines Verzögerungsvorganges zu bestim  men. Dies war auf den Durchbruch einer Anordnung  gegründet, die die Gestalt einer     Zenerdiode    anneh  men .kann. In     Fig.    2 wurde der Spannungsabfall an  einem     Vergleichsgerät,    wie einer     Zenerdiode    D2, für       die    Bestimmung der Vollendung :eines Verzögerungs  vorganges     verwendet.    In     Fig.    5 .ist :die Grösse einer  Komponente der     Abgahe    des Wandlers T3, z.

   B. der  Grundkomponente, als Vergleichswert für die  Zwecke der Bestimmung der     Vollendung    einer Zeit  verzögerung verwendet.  



  In     Fig.    5 wird der Selbstschalter     CB    wiederum für  die     Auftrennung    der Netzleiter L1 und L2 verwendet.  Der gesteuerte     Silizium-,Gleichrichter        SCR1    ist für  die Vollendung .eines     Auslösekreises    für die Auslöse  spule     TC    über -den Schalter     CB1    dargestellt.  



  Die Sekundärwicklung des Stromwandlers     CT    ist  für die Erregung der angezapften .Primärwicklung  eines     Wandlers    T3 verwendet. Die     Amperewindun     gen dieser Wicklung können durch Betätigung der  einstellbaren     Anzapfungeingestellt    werden. Wenn  auch die     Sekundärwicklung    des Wandlers T3 auf     dein     gleichen Schenkel wie die Primärwicklung angeord  net sein kann, wird vorzugsweise die Sekundärwick  lung - wie dargestellt - auf einem ,besonderen  Schenkel aufgebracht. Dies vermindert die Luftkopp  lung zwischen Primär- und Sekundärwicklung.  



  Wenn auch der     Sättigungseisenkern    des     Wandlers     T3 nicht aus     Rechteck-Hysteresis-Werkstoff        gebildet     zu sein .braucht, :ist es nützlich,     anzunehmen,    dass ein  solcher     Rechteckschle.ifenwerkstoff        verwendet    ist, um  die Wirkungsweise der     Fig.    5 zu erläutern.  



  Es sei     angenommen,    ass die     maximalen    Grössen  des Flusses in dem Magnetkern für jede Polarität  etwas geringer sind,     als    die für die Sättigung des  Magnetkernes erforderlichen Werte. Unter diesen  Umständen wird bei einem     sinusförmigen    Eingang  der Primärwicklung eine     Sinusspannung    an dem ein  stellbaren     Belastungswiderstand    R1 erzeugt. Dieser  Widerstand kann für die Einstellung des Sättigungs  punktes des Wandlers eingestellt werden und bildet  gleichzeitig .einen Pfad für Harmonische, die nicht für       Steuerungszwecke        verwendet    werden.  



  In     F:ig.    6 stellen die Kurven Grund- und harmoni  sche     Spannungen    dar, die an dem Widerstand     R1     auftreten.     Ordinaten        bedeuten    Durchschnittswerte  der Sekundärspannung und die Abszissen stellen  Werte des Netzstromes<I>IL</I> dar.  



  Es ist zu beachten, dass der Magnetkern bei  einem Wert<I>IS</I> des Netzstromes zu sättigen beginnt.  Die Sättigung     begrenzt    rasch die Zunahme der    Sekundärspannung relativ zum Netzstrom der durch  die Kurve     EF    dargestellten Grundfrequenz. Es sei  wiederholt, dass die Grundfrequenz als 60 Hz ange  nommen wurde.  



  Wenn der Eisenkern sättigt, treten Harmonische  in dem Ausgang der Sekundärwicklung auf und eine  dieser     Harmonischen,    angenommen die dritte Har  monische, ist durch die Kurve<B>EH</B> dargestellt.  



  In     Fig.    6 gibt die Kurve     EFl    die Kurve     EF    in  einem anderen     Massstab    der Sekundärspannung wie  der. Wie später erläutert werden soll, wird die Kurve       EFl    als Vergleichs- oder     Schwellwert    für die Bestim  mung der     Vollendung    eines Verzögerungsvorganges       venwendet.     



  Die Kurve     EHl    in     Fig.    6 stellt eine Wiederholung  der Kurve<I>EH</I> unter Verwendung des für die Kurve       EFl    verwendeten Masstabs dar. Es sei angenommen,  dass jeder     Ordinatenwert    der Kurve     EHl    den       3,5fachen    Wert der entsprechenden Ordinate der  Kurve<I>EH</I> hat. Jedes andere Vielfache der Kurve<I>EH</I>  kann - falls gewünscht - verwendet werden.  



  Die an dem Widerstand R1 auftretende Spannung  wird zwei     Reihenresonanzkreisen    zugeführt. Ein  Kreis     enthält    den Kondensator<I>CH</I>     und    die Primär  wicklung des gegensinnigen     übertragers        MH.    Der  Kondensator<I>CH</I> und de durch die Primärwicklung  des     übertragers        MH    eingeführte     Induktanz    sind ab  gestimmt, um auf die gewünschte harmonische Fre  quenz, für vorliegende Zwecke angenommen als die  dritte harmonische Frequenz, in Resonanz zu kom  men.

   Der Kondensator     CF    und die durch die Primär  wicklung des gegensinnigen Übertragers     MF    einge  führte     Induktanz    sind bemessen, um auf die Grund  frequenz,     die    als     60,Hz    angenommen ist, in Resonanz  zu kommen. Die beiden Resonanzkreise sind     also     verwendet, um die Harmonischen und die Grundfre  quenz auszusieben.  



       Eine    von der Sekundärwicklung des     übertragers          MH    abgenommen Gleichspannung ist an einen  Kondensator C8 und einen     Belastungswiderstand     R21 angelegt. Zu diesem Zweck ist eine     Mittelanzap-          fung    der Sekundärwicklung des Übertragers     MH    an  die negative Klemme des Kondensators C8 ange  schlossen. Die Enden der Sekundärwicklung sind an  die positive Klemme des Kondensators C8 je über       Halbweggleichrichter    D13 und D14 angeschlossen.

    Diese beiden Gleichrichter sind so gepolt, dass sie  einen Strom von der     jeweiligen        Endklemme    der  Sekundärwicklung zu der positiven Klemme<I>PH</I> des       Kondensators    C8 leiten.  



  Die an dem Kondensator C8 auftretende Span  nung     VH1    ist für die Ladung des Kondensators C4  über den Regelwiderstand     R5A    und den festen  Widerstand R8     verwendet.    Die Entladung des Kon  densators C4 wird durch den Transistor     TR2    in glei  cher Weise, wie in bezug auf     Fig.    1 erläutert, bewirkt.  



  Eine Gleichspannung     VFl    an dem     .Kondensator     C9     stammt    von der Sekundärwicklung des gegensin  nigen     übertragers        MF.    Zu diesem Zweck ist     eine          Mittelanzapfung    der Sekundärwicklung des übertra-           gers        1MF    an     die    negative Klemme des Kondensators  C9 angeschlossen.

   Die beiden     Endklemmen    der  Sekundärwicklung sind über je einem     Halbweg-          gleichrichter    D15     unf    D17 an die positive Klemme  PF des     Kondensators    angeschlossen. Die Gleichrich  ter sind so gepolt, dass sie     einen    Strom von der je  weiligen     Endklemme    in Richtung auf die positive  Klemme PF leiten. Ein Belastungswiderstand R23 ist  parallel zu den     Klemmen   <I>PF</I> und<I>N</I> gelegt, um durch  die Spannung     VFl    erregt zu werden.  



  Ein Teil des Spannungsabfalls an dem Wider  stand R23     wird        als    Vergleichs- oder Schwellwert für  die     Bestimmung    der Vollendung eines     Verzögerungs-          vorganges        verwendet.    Diese Spannung tritt zwischen  der     Anzapfung    R23A und der negativen Klemme N  auf und entspricht der     Wechselspannung        EFl    nach       Fig.    6.  



  Es ist zu beachten,     dass    die     Differenz        zwischen     der an der     Anzapfung    R23A und     der    negativen       Klemme    N auftretenden Spannung und der     Spannung     an dem Kondensator C4 an Basis und     Emitter    des  Transistors     TR8    angelegt wird.

   So lange     ,die    Span  nung an dem Kondensator C4 die kleinere     der    beiden       Spannungen    ist, ist der Transistor     TR8    im     Sperrzu-          stand.    Der Transistor ist     :als        NPN-Type        angenom-          men.    Wenn die Spannung an dem Kondensator C4  jedoch die grössere der beiden Spannungen wird,       fliesst    ein Strom in den     Basis-Emitter-Kreis    des  Transistors, um den Transistor aufzuschalten.

   Dies  leitet einen     Auslösevorgang    auf dem Selbstschalter       CB        iu    jeder gewünschten     Art    ein.  



  In der besonderen Anordnung nach     Fig.    5     fliesst,     wenn der Transistor     TR8    aufgeschaltet wird,     ein     Strom von der positiven Klemme PF durch einen  Widerstand R25, einen Widerstand R27, den     Kollek-          tor-Emitter-Kreis    des Transistors     TR8    und den un  teren Teil des Widerstandes R23 zu der negativen  Klemme N.

   Der     Spannungsabfall    an dem Widerstand  R25 ist in richtiger Richtung, um einen Transistor       TR9    aufzuschalten, welcher als     PNP-Type    angenom  men sei.     Infolgedessen        fliesst    nun     ein        .Strom    von der  positiven Klemme PF durch den     Kollektor-Emitter-          Kreis    des Transistors     TR9    und     den.    Widerstand R29  zu der negativen Klemme N.  



  Der Spannungsabfall an dem Widerstand R29 ist  Über den Gleichrichter<B>D18</B> an     einen    Widerstand  R30 angelegt und     ,zugleich    an     den        Basis-.Emitter-          Kreis    eines Transistors TR10 über einen Widerstand  R31.

   Der Transistor TR10 sei als     NPN-Type    ange  nommen.     Ein    Strom     fliesst    nun von der positiven       ,Klemme    der Batterie<I>BA</I> durch den Widerstand R33,  den     B.asis-Emitter-Kreis    des Transistors     TR10,    den  Widerstand R31, die     Auslösespule        TC    und den  Schalter     CB    zu der negativen     Klemme    -der Batterie  <I>BA.</I> Dieser Strom reicht jedoch nicht aus, um die       Auslösespulle        TC    für die Auslösung des Selbstschal  ters     CB    zu betätigen.

    



  Der     Spannungsabfall    an ,dem Widerstand R33 ist  über     einen    Widerstand R34 an den     Basis-Emitter-          Kreis    eines Transistors TR11 angelegt, der als<I>PNP-</I>    Type angenommen sei.

   Dieser Transistor schaltet  nun auf und     ein        Strom    fliesst von der positiven       Klemme    der Batterie<I>BA</I> durch den     Emitter-Kollek-          tor-Kreis    des Transistors     TR11,    den     Widerstand     R35, die     Auslösespule        TC        und    den Schalter     CBl   <I>zu</I>  der negativen Klemme der Batterie BA.

   Es sei ange  nommen., dass dieser Strom nicht ausreicht, die Aus  lösespule     TC    zum Zweck der     Auslösung    des Selbst  schalters     CB    zu betätigen.  



  Der     Spannungsabfall    an dem Widerstand R35 ist  an Gitter und Kathode des gesteuerten     Silizium-          Gleichrichters        SCRI    angelegt. Dieser     gesteuerte     Gleichrichter bewirkt nun die Auslösung des Selbst  schalters     CB    in der vorstehend     geschilderten    Weise.  



  Die Transistoren     TR9,    TR10 und TR11 können  durch jede übliche     Verstärkeranordnung    ersetzt wer  den, die geeignet ist, den Ausgang des Transistors       TR8    zu verstärken, um die Wirkung des gesteuerten       Silizium-Gleichrichters        SCR1    ausreichend zusichern.  



  Aus dieser kurzen Betrachtung der     Fig.    5 ist klar,       dass    die Einleitung und     Vollendung    ,des Verzöge  rungsvorganges völlig durch die Kurven     EHl    und       EFl        bestimmt    sind. Keine zusätzlichen     Vergleichs-          oder        Schwellwertgeräte    werden für diese Bestimmung  benötigt. Eine Auslösung     kann    nicht unterhalb des.

    Wertes<I>IS</I>     ,des    Netzstromes erfolgen, bei dem die Sät  tigung des Eisenkerns des     Wandlers    T3 auftritt, um  den harmonischen Ausgang - dargestellt durch die  Kurve     EHl    -     zu    erzeugen. Der     Mindestauslösewert     des     Netzstromes    ist der durch den Schnitt der Kurven       EHl    und     EFl    :dargestellte Wert. Infolge des     steilen     Anstieges der Kurve     EHl    liegt dieser Wert nur wenig  über dem Wert IS, bei dem die Sättigung -des Eisen  kerns des Wandlers T3     beginnet.     



  Es ist zu beachten,     dass    die durch die Kurve     EF1     dargestellte Vergleichsspannung über den Wirkungs  bereich des Systems nicht völlig konstant ist. Für  jeden Wert dies     Netzstromes    ist jedoch ein bestimmter       ,Spannungswert    durch die Kurve     EFl    dargestellt, der  für Vergleichszwecke geeignet ist.  



  Die durch die Kurve     EH1    dargestellte Spannung  und die     Differenz    zwischen den Kurven     EHl    und       EFl    steigt merklich, wenn der Netzstrom über den  dem Schnitt der     Kurven        entsprechenden    Wert an  steigt. Die     Relaisanordnung    nach     Fig.    5 ergibt somit  die für Relaiszwecke gewünschte     Invertzeitcharakte-          ristik.     



  In den Anordnungen, soweit sie beschrieben wur  den, ist die für die Ladung des     Verzögerungskonden-          sators        verwendete    Spannung eine     veränderliche     Spannung, die ansteigt, wenn der     Netzstrom    über       einen        bestimmten    Arbeitsbereich des Systems an  steigt. In der Anordnung nach     Fig.    8 wird der Kon  densator mit Hilfe einer Spannung geladen; die über  den ersten Teil des     Wirkungsbereiches    des Systems       verhältnismässig    konstant ist.

   Die     Spannung    an dem       Kondensator    wird mit     einer    Vergleichs- oder       Schwellwertspannung    verglichen, die abnimmt,     wenn     der Netzstrom über     einen        bestimmten    Arbeitsbereich  des     Systems        ansteigt.    Das     gewünschte        Verhältnis    der      Spannung ist :graphisch in     Fig.    7 dargestellt, in der  Ordinaten     Durchschnittswerte    der Sekundärspannung  und Abszissen Werte des Netzstromes bedeuten.  



  In     Fig.    7 ist     die    Kurve     EF    der     Fig.    6 wiedergege  ben. Diese Kurve hat einen wesentlichen Teil, der  über einen wesentlichen Bereich des Netzstromes  konstant ist.     Die    Ausdehnung des Knieteiles der  Kurve     kann    wesentlich durch Auswahl     eines    Werk  stoffes mit weitgehend     rechteckiger        Hysteresis-          Schleife    für den Kern des Wandlers T3 begrenzt  werden.

   Wenn eine Spannung entsprechend der  durch die Kurve     EF    dargestellten     für    die Zwecke der  Ladung des     Verzögerungskondensators    verwendet  wird,     ist        daher    die     Ladlespannung    im wesentlichen  über einen wesentlichen     Änderungsbereich    des Netz  stromes     konstant.     



  In     Fig.    7 stellt die Kurve     ED1    die Differenz zwi  schen den     Kurven        EF    und,<I>EH</I> der     Fig.    6 dar.     Falls     durch die Kurve     ED1    ähnliche Spannungen als Ver  gleichs- oder     Schwellwertspannungen    für die Bestim  mung der Beendigung eines Verzögerungsvorganges  des     Verzögerungskondensators        verwendet    werden,  wird eine .geeignete     Invertzeitcharakteristik    erhalten.  



  Andere Verläufe der Vergleichsspannung können  leicht erhalten werden. So stellt in     Fig.    7 die Kurve       ED2    die     Differenz    zwischen den durch die Kurve     EF     der     Fig.    6 und der     Hälfte    der durch die Kurve<I>EH</I> in       Fig.    6 dargestellten     Spannungen    dar.  



  Die in     Fig.    8     dargestellten    Kreise sind     bestimmt,     ,die Kreise     der        Fig.    5 zu ersetzen die durch gebro  chene Linien umschlossen     sind.    Es sei für vorlie  gende Zwecke     angenommen,    dass die Spannung     VEl     an     dem        Widerstand    R23 in     Fig.    8 der Spannung     EF     der     Fig.    6 entspricht, und dass die     Spannung        VH,

      die  an dem Widerstand R21 der     Fzg.    8 auftritt, der Span  nung<I>EH</I> :der     Fig.    6 entspricht.  



  Der     Verzögerungskondensator    C4,     der    Entlade  transistor     TR3        und    der     Ladewiderstand        R5B    der       Fig.    2     sind.        in        Fig.    8     wiederholt.    Die Steuerung des  Transistors     TR3    weicht jedoch in dem System nach       Fig.    8 etwas ab.  



  Wenn der Netzstrom, unterhalb des Wertes bleibt,  bei dem der Selbstschalter     CB    auszulösen     bestimmt     ,ist, wird, ein Strom von der positiven     Klemme    PF       :durch    den     Widerstand    R41, den     Basis-Emitter-Kreis     des     Transistors        TR3    und den Widerstand     R5B    zu .der  negativen     Klemme    N geführt. Dieser Strom bringt  den Transistor     TR3    in leitenden Zustand und der       Kondensator    C4 wird daher     entladen.     



       Wenn    der     Netzstrom    über :den Wert IS in     Fig.    7  in den     .Auslösebereich    des Selbstschalters ansteigt,  wird der     Wandler    T3     gesättigt    und erzeugt einen har  monischen Ausgang, -der     seinerseits    das Vorhanden  sein einer     bestimmten    Spannung     VH    an dem Wider  stand R21 zur Folge hat.

   Ein Teil dieser Spannung  wird     verwendet,    um den     NPN-Transistor        TR    15  durch     ;einen        Stromkreis        auszuschalten:

  ,    -der von der  einstellbaren     Anzapfung    des Widerstandes R21  durch den     Basis,Emitter-iKreis    des     Transistors        TR15,     .den     Schalter        SW5    (für vorliegenden Fall als geschlös-    sei     angenommen)    und einen unteren Teil     dies    Wider  standes R23     zu    der negativen     .Klemme    N geführt  werden kann.

   Da der Transistor     TR15    nun     in,    leiten  dem Zustand ist,     fliesst    ein Strom von der positiven       Klemme    PF durch den Widerstand R41, den     Kollek-          tor-#Emitter-Kreis,des    Transistors     TR15,    den Schalter       SW5    und den unteren Teil des Widerstandes R23     zu     der negativen Klemme N.

   Es sei     angenommen,    dass  der untere Teil des Widerstandes R23     einen    wesent  lich höheren Widerstandswert hat als der Widerstand       R5B.    Er     bewirkt,    dass die     Spannung    en     -Basis-Emitter     des Transistors     TR3        ausreichend        herabgedfckt    wird,       um    den     Transistor        auszuschalten.    Der     Kondensator     C4     beginnt    nun,

   über den Widerstand     R5B    in über  einstimmung mit der Spannung     VFl    an den Wider  stand R23 zu laden.  



  Der erhöhte Strom durch den unteren Teil des  Widerstandes R23 kann im wesentlichen durch     öff-          nung    des Schalters     SW5        ausgeschaltet    werden.  



  Das Öffnen des Schalters     SW5    legt den     Basis-          Emitter-Kreis    eines Transistors TR16 in Reihe mit  dem     Basis-Emitter-Kreis    des     Transistors        TR15.    Der  Transistor     REl6    ist als     PNP-Type        dargestellt.    Da die       Basis-Emitter-Kreise    der beiden Transistoren in  Reihe     geschaltet    sind, schalten die beiden Transisto  ren zu gleicher     Zeit,auf.     



  Wenn die     Spannung    an dem     unteren    Teil     eines          Widerstandes    R21 die an dem oberen Teil des  Widerstandes<B>R23</B>     übersteigt,        fliesst    ein Strom von       der        Anzapfung    des Widerstandes R21 durch den       Basis-Emitter-Kreis    des Transistors     TR15,    den     Emit-          ter-Basis-Kreis    des Transistors TR16 und den un  teren Teil des     Widerstandes    R23 zu der negativen  Klemme N.

   Durch Aufschalten erzeugen die beiden  Transistoren einen Strompfad von der positiven  Klemme PF durch den     Widerstand        R4,1,    den     Kollek-          tor4Emitter-Kreis    des     Transistors        TR15,    den     Emit-          ter-Kollektor-Kreis    des     Transistors    TR16 und     den     Widerstand R43     zu        der    .negativen     Klemme    N.

   Da der  Widerstand R43 einen geringen Widerstandswert im  Vergleich zu dem Widerstand     R5B    hab, schaltet der       Transistor        TR3    nun aus, um die     Ladung        dies    Kon  densators C4 in der     vorbeschriebenen    Weise zu ge  statten.  



       Wenn    der Kondensator C4 lädt, vergleicht der  Transistor     TR9    die Spannung an     dem    Kondensator  mit der Differenz zwischen den     Spannungen        VFl    und       VH.    Mit anderen Worten, die     Spannung    an dem  Kondensator C4 wird mit     einer    die     Kurve        ED1    der       Fig.    7 entsprechenden Spannung verglichen.  



  Da die Spannung     VFl        grösser    ist .als die Span  nung     VH    dreht die Differenz zwischen diesen Span  nungen den     Transistor        TR9    in     seinen    Sperrzustand.

    Der Steuerkreis für den Transistor     TR9    kann von der  positiven     Klemme    PF     durch    den     Kondensator    C4,  den     Basis-Emitter-Kreis    des     Transistors        TR9,    einen  Widerstand R45 und     den    Widerstand R21     zu    der  negativen Klemme N geführt werden.  



  Wenn die Spannung an     dem    Kondensator C4     an-          steigt,        erreicht    sie endlich einen     Schwell-    oder Ver-           gleichswert,    bei der sie die     Differenz    zwischen den  Spannungen     VFl    und     VH    erreicht.

   Jede folgende  Zunahme der Spannung an dem Kondensator C4 er  zeugt einen Stromfluss durch den     Emitter-Biasis-Kreis     des Transistors     TR9,    um den     Transistor        aufzUschal-          ten.    Die     Aufschaltung    des Transistors löst den  Selbstschalter     CB    in der in bezug auf die     Fig.    5 erläu  terten Weise aus.  



  . In     Fig.8    wird der Kondensator C4 somit von       einer        Quelle    geladen, die eine Spannung     VFl    hat, die  über einen wesentlichen Bereich im wesentlichen  konstant ist. Die     Spannung    .an dem     .Kondensator    wird.  mit einer Spannung, entsprechend der durch die  Kurve     ED   <I>1</I> in     Fig.    7 dargestellten, verglichen, die  abnimmt,     wenn,der        Netzstrom    steigt. Das ergibt eine       Inverzeitcharakteristik    der     Relaisanordnung.     



  Obzwar die Erfindung in bezug auf     bestimmte          Ausführungen    beschrieben wurde,     sind        zahlreiche    in  Geist und Umfang der     Erfindung    fallende Änderun  gen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schutzrelaisanordnung, insbesondere überstrom relaisanordnung, mit durch statische Elemente be wirkter Verzögerung des Auslösevorganges, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung des Verzöge rungsvorganges durch eine :aus der Erregung der An ordnung abgeleitete unstetige Grösse bestimmt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schutzrelaisanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als unstetige Grösse ein Strom mit einer harmonischen Frequenz der Netzfre quenz dient. 2. Schutzrelaisanordnung nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen sättigbaren Wandler, dessen Primärwicklung in Abhängigkeit von dem Netzstrom erregt wird und dessen Eisenkern so be messen ist, dass er seine Sättigung erreicht, wenn der Netzstrom den Mindestausiösewert erreicht.
    3. Schutzrelaisanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass für die Verzögerung ein Kondensator verwendet ist, der durch einen steu erbaren Schalter zwecks Entladüug des Kondensators nach Beseitigung des Fehlers vor Vollendung des Verzögerungsvorganges überbrückt ist. 4. Schutzrelaisanordnung nach Unteranspruch 3, dadurch .gekennzeichnet, dass der Verzögerungskon densator bei Einleitung des Verzögerungsvorganges an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen wird.
    5. Schutzrelaisanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für Einleitung und Be endigung des Verzögerungsvorganges ein gemeinsa mes Vergleichsgerät dient.
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