CH418599A - Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal - Google Patents
Schüttschleuse für einen MüllschüttkanalInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F17/00—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
- E04F17/10—Arrangements in buildings for the disposal of refuse
- E04F17/12—Chutes
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Description
Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal Gegenstand der Erfindung ist eine Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal.
Bekannt ist, mehrstöckige Gebäude mit Müllab fuhrkanälen zu versehen, die :durch verschliessbar-- Öffnungen an die Einzelwohnungen angeschlossen .sind. Die Verschlüsse sollen hohen Forderungen ge recht werden. Wesentlich sind: 1. Üble Geriiche und Bakterien aus dem Kanal dürfen in :die Wohnung nicht eindringen.
2. Verstopfungen im Kanal sollen dadurch ver mieden werden, dass Einwurf zu grosser Stücke ver hindert wird.
3. Abfälle dürfen nicht hängen bleiben. 4. Sie :sollen leicht .zu reinigen sein.
Bekannt ist, diese Verschlüsse als Schüttelschleuse auszubilden, deren Vorderwand Deckelform hat und .die Mündung :des Schlundes @absohliesst, In der .Schliesslage liegt die Schleuse mithin in der Abzwei gung des Kanals.
Beim Öffnen kippt sich die Schleuse vorwärts, so d'ass der Müll. hineingeworfen werden kann, während .es beim Schliessen aus der Schleuse heraus in den Schüttkanal fällt.
Bei dieser Aus- führungsform ist von Nachteil, dass man durch die Schleuse hindurch oder .an sie entlang .grössere und vor .allem längere Gegenstände in den Schüttkanal einbringen kann, .die ihn verstopfen können,
wäh- rend in der Öffnungslage eine direkte Verbindung zwischen der Wohnung und dem Kanal vorhanden ist, so dass üble Gerüche und Bakterien leicht in die Wohnung eindringen :können. Die Erfindung soll diese Nachteile beheben.
Die erfindungsgemässe Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal, versehen mit einer um die Schütt- öffnung dieses Kanals zu befestigenden Tragplatte, in welche die beweglichen Teile in nächster Nähe ,des Unterrandes der Tnagplattenöffnung seharnierend eingehängt sind,
ist dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile aus einem Kasten und seiner geknickten Platte bestehen, deren Vorderteil als Deckel für die Tnagplattenöffnung ausgebildet ist urbi deren Hinter- teil als Kastenboden :
dient, wobei der Soharnier- punkt des Kastens in der Nähe seines vorderen Unter randes und der der Platte in der Nähe ihrer Knick- klinke liegt, während der Winkel zwischen adern vor deren und dem hinteren Teil der Platte grösser ist als der Winkel zwischen dem Unterrand und ider Vorderwand des Kastens, und das, zwar so,
dass beim Vornüberkippen des Deckels der Boden sich an den Unterrand des Kastens lagt und den Kasten mitnimmt.
Bei seiner zweckmässigen Ausführungsform liegt im eingebauten Zustand der Schleuse in der Öffnung eines Schüttkanals der Kasten in der Vertikallage mit dein Rand um .seine Vorderwand an der Trag platte - vorzugsweise meiner Nut -derselben - an;
und wenn der Deckel gleichfalls geschlossen ist, liegt die Bodenplatte nicht am Unterrand des Kastens an, so dass die .sich im .Kasten befindenden Gegen stände auf die schräge Bodenplatte herausfallen, wo bei diese Gegenstände von dieser Bodenplatte dem Schuttkanal zugeführt werden.
Zweckmässig schlie ssen sich in dieser Stellung sowohl die Kastenvorder- wand wie auch der Deckel an die Tragplatte .an, so dass ein Doppelverschluss des Schüttkanals erhalten wird, was aus hygienischen Gründen besonders gün- stig ist.
Beim Abklappen des Deckels bewegt sich die Bodenplatte bei einem Ausführungsbeispiel ,aufwärts, legt sich an :den Unterrand des Kastens und nimmt diesen beim Weiterbewegen .des Deckels mit, wo durch ,der Kasten vornüber kippt.
Ein Anschlag oder ein ähnliches Organ begrenzt die Bewegung der ,Schüttschlause. Die äusserste Lage ist die, in der,die Öffnung der Schleuse ungefähr ausserhalb der Trag platte zu liegen kommt.
Die Form ides Kastens ist vorzugsweise derart, dass sein Hinterrand sieh dabei in nächster Nähe des Oberrandes der Trabplattenöffnung befindet, wäh rend auch idie Breite des Kastens derart ist, dass er mit verhältnismässig geringem Spiel in die Trag plattenöffnung passt.
Dadurch wird vermieden, dass lange Gegenstände, die zu gross sind, um in die Schleuse .eingeworfen .zu werden, an den Kasten entlang hineingesteckt werden und in idäeser Weise ,den Schüttkanal verstopfen.
Zweckmässig sind. die Bodenplatte und der Kasten mit einer Sperrvorrichtung versehen, Berat, dass sie in der nicht ,geschlossenen Lage ider Schüttschleuse fest miteinander verbunden sind. Das macht es un möglich,
lange Gegenstände absichtlich durch die Schüttschleuse das. den Kanal zu stecken, während gleichfalls vermieden wird, dass ,beim öffnen Gase aus dem Schüttkanal in störenden -Mengen in die Wohnung eindringen.
Es ist vorteilhaft, die Sperrvorrichtung, weiche die Öffnung- der Schüttschleuse begrenzt, derart aus- zubilden, dass sie erwünschtenfalls .ausser Betrieb ge stellt werden kann, wodurch -es möglich wird,
die Schleuse zum Reinemachen völlig vornüber aus dem Kanalanschluss kippen zu lassen.
Die Erfindung wird un Hand eines .in ,der Zeich nung wiedergegebenen Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Figuren ;stellen schematisch im Verti kalschnitt die ,gleiche Schüttschleuse im leingebautem Zustand in. verschiledenen Stellungen dar, und zwar: Fig. 1:
Vorrichtung geschlossen.
Fig. 2: Deckel teilweise offen, Bodenplatte in Kontakt mit dem Kasten, der noch vertikal bleibt. Fig. 3: Der Deckel ist etwas weiter geöffnet, ider :Kasten ein wenig gekippt, :die Bodenplatte mit dem Kasten verriegelt.
Fig. 4: Die Vorrichtung befindet selch in der Müll- aufnahmestellung. . Fig. 5: Die Vorrichtung ist zum Reinemachen ganz vornüber gekippt.
In der Zeichnung bezeichnet die Bezugsziffer 1 den Mülrschüttkanal, der über eine Abzweigung 2 an eine Wohnung angeschossen ist. Die Mündung der Abzweigung isst mit einer Tragplatte 3 ver sehen, in der eine Öffnung 23 angeordnet ist.
Am Rande dieser Öffnung ist mit einer Scharnier- vorriohtung 7 .eine :geknickte Platte 4, 5 und ein Kasten 9 befestigt.
Die Tragplatte ist mit einer Doppelhut 8 ver sehen,, in welche ider Aussenrand der Vorderwand 12 des Kastens und die Platte 4 .aufgenommen werden können, so dass in der in Fig. 1 wiedergegebenen Schliesslage ider Vorrichtung ein 'besonders dichter Verschluss erhalten wird.
Ein: Griff 6 erleichtert das Öffnen des Deckels 4. Wie :aus Fig. 1 hervor geht, ist der Winkel zwischen Iden Teilen 4 und 5 der Platte wesentlich grösser als er Winkel zwischen dem Unterrand 10 des .Kastens und seiner Vorder- wand 12.
In idäeser Stellung ist ider Kasten 9 somit an seiner Unterseite offen, und der sich gegebenen falls darmbefindliche Müll :kann folglich in den Müllschüttkanal fallen, wobei er dem Kanal von der schrägstehenden Bodenplatte 5 zugeführt wird.
An der Aussenseite :einer Seitenwand des Kastens 9 ist eine um einen Bolzen 17 scharrierende Klinke 14 angeordnet, während @die Deckelplatte mit einem Nocken 16 versehen ist,
den idie Klinke mit ihrem Haken 15 umgreifen kann.. In der Vertikallage des Kastens kegt diese Klinke jedoch mit einem Fort satz 18 ian einem Anschlag,13 ,an, der an der Innen seite ider Tragplatte angeordnet ist, so dass isie an gehoben und ausser Betrieb ist.
Auch ist der Kasten ian .seiner Aussenseite mit einem um den Punkt 19 scharrierenden Riegel 20 versehen,
der beine öff- nen der Schüttschleuse in einem bestimmten A ugen@ blick den Anschlag 13 berührt und dadurch ein Sich- weiter-Öffnen verhindert. Will man die Schüttschleuse noch weiter kippen, z.
B. zum Reinemachen, so kann man die Klinke 20 nach Normalöffner der Schleuse ianheben, worauf sie weiterbewegt werden kann.
Die Figuren zeigen dieRTI ID="0002.0249" WI="22" HE="4" LX="1602" LY="1136"> Schüttschleuse in ver schiedenen aufeinanderfolgenden iStellungen.
In Fig. 1 ist die Schüttschleuse geschlossen. Die Frontplatte 4 ruht in einer Nut 8 d'ee, Tragplatte 3 und wird durch ein an der Bodenplatte 5 ian;
geordne- tes Gewicht 22 in der Schliesslage igehalten. Der Kasten 9 ruht mit seinem an iseiner Vorderwand angeordneten Rande .gleichfalls in einer Nut ider Tragplatte. In dieser Lage des Kastens liegt die ,
dessen seiner Seitenwand aasgelenkte Klinke 14 mit ihrem Fortsatz 18 an einem an der Innenseite der Tragplatte :
angeordneten Anschlag 13 an, so dass ,das ,mit idem Haken 15 versehene Ende der Klinke etwas .angehoben ist. Zum Öffnen wind die Front platte 4 durch einen Griff 6 heruntergeklappt. Die Bodenplatte 5, die mit der Frontplatte fest ver bunden ist,
geht dabei .hoch und kommt in einem .bestimmten Augenblick mit :dem Unterrand ides Kastens 9 in Berührung. Diese Lage ist in Fig.2 wiedergegeben. .Bei einer Weitenbewegung ider Front- .platte nimmt die Bodenplatte 5 den
Kasten mit, so dass dieser vornüber zu kippen anfängt. Eine deine Bewegung des Kastens genügt, die Klinke 14 freizugeben,
so .dass sie reit ihrem haken .15 den an .der Seite der Bodenplatte 5 angeordneten Nocloen 16 umgreift.
Dalduroh sind d er Kasten und die Boden platte miteinander verriegelt. Eine noch weitere Be wegung ider Frontplatte macht den Kasten vornüber kippen, bis der gleichfalls einer Seitenwand des Ka- istens .aasgelenkte Riegel 20 mit dem Anschlag 13 in,
Kontakt kommt und in dieser Weise ein Sibh- weiter-Öffnen der Schleuse verhindert. Diese Lage zeigt die Fg. 4.
Die Mündung des Kastens liegt nun mehr ganz ,ausserhalb der Tragplatte, so dass die Abfälle leicht in den Kasten eingeworfen werden können, worauf die .Schüttschleuse :geschlossen wird.
,Sie durchläuft dabei hintereinander die in Fig. 4, 3, 2 und 1 gezeigten Stellungen. In ider Schliesslage ist die Bodenplatte heruntergeklappt, und, die Abfälle können aus dem Kasten in den Müllschüttkanal fallen, wobei sie von der schrägstehenden Boden- platte geführt werden.
Will man die Schüttschleuse noch weiter vorn über kippen, z. B. um sie zu reinigen, dann mass man in der in Fig. 4 wierdergegebenen Stellung das Vorderende des Riegels 20 herunterdrücken, wodurch der Nocken 21 das Riegels sich hebt und ein Weiter bewegen der Schüttschleuse möglich wird. Eine der art vornüber gekippte Schüttschleuse zeigt Fig. 5.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schüttschleuse für einen Müllsdhüttkanal, verse hen mit einer um die Schüttöffnung dieses Kanals zu befestigenden Tragplatte, in welche die beweg lichen Teile in nächster Nähe des Unterrandes der Tragplattenäffnung schannienend eingehängt sind,@da- durch gekennzeichnet, dassdiese Teile aus einem Kasten und einer geknickten Platte bestehen, deren Vorderteil als Deckel für die Tragplattenöffnnmg ausgebildet ist und tderen Hinderteü als Kastenboden dient,wobei der Scharnierpunkt des Kastens in der Nähe seines vorderen Unterrandes und der der Platte in der Nähe ihrer Knickklinke liegt,während der Winkel zwischen dem vorderen und d em hinteren Teil der Platte grösser ist als der Winkel zwischen denn Unterrand und der Vorderwand das Kastens, und das zwar so, dass beim Vornüberkippen des Deckels ,der Boden sich an den Unterrand des Kastens legt und den Kasten mitnimmt. UNTERANSPRÜCHE 1.Schüttschleuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten und idie Bodenplatte mit zusammenarbeitenden Sperrorganen versehen sind, derart, dass in -der nichtgeschlossenen Stellung ,der Schüttschleuse die Bodenplatte mit dem Kasten fest verbunden ist.2. Schüttschleuse nach Unteranspruch 1, daldurch gekennzeichnet, dass die Sperrorgane durch eine dem Kasten angelenkte Klinke gebildet wenden, die durch einen festen Anschlag der Tragplatte oder der Schütt- kanalwand in der Schliesslage ides Kastens angehoben ist,und durch einen Nocken der ,Bodmplatte, den der Haken umgreifen kann, wenn der Kasten vorn über gekippt wird. 3.Schüttschleuse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag vorhanden ist, oder verhindert, dass -die Schüttschleuse beim öffnen weiter als in die Lage kippen kann, im. der die Füll.! öffnung des Kastens ganz oder praktisch ganz jausser- halb der Tragplatte liegt.4. Schüttschleuse nach Unteranspruch 3, ge- kennzeichnet durch einen am Kasten angelenkten Riegel, welcher in ,der Offenstellung der Schleuse an den Anschlag anstösst und derart ;anhebbar angeord net ist, dass die Schleuse bei angehobenem Riegel über die Anschlagposition hinaus ;aaskippbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251664A CH418599A (de) | 1964-02-28 | 1964-02-28 | Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH251664A CH418599A (de) | 1964-02-28 | 1964-02-28 | Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH418599A true CH418599A (de) | 1966-08-15 |
Family
ID=4235537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH251664A CH418599A (de) | 1964-02-28 | 1964-02-28 | Schüttschleuse für einen Müllschüttkanal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH418599A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006045868A1 (de) * | 2006-09-28 | 2008-04-10 | Ströer Out-of-Home Media AG | Vorrichtung zum Sammeln und Speichern von Abfall |
-
1964
- 1964-02-28 CH CH251664A patent/CH418599A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006045868A1 (de) * | 2006-09-28 | 2008-04-10 | Ströer Out-of-Home Media AG | Vorrichtung zum Sammeln und Speichern von Abfall |
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