CH418663A - Vorrichtung zur Messung des Verbrauches an flüssigem Betriebsstoff, z. B. des Kraftstoffverbrauches einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Messung des Verbrauches an flüssigem Betriebsstoff, z. B. des Kraftstoffverbrauches einer Brennkraftmaschine

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CH418663A
CH418663A CH779464A CH779464A CH418663A CH 418663 A CH418663 A CH 418663A CH 779464 A CH779464 A CH 779464A CH 779464 A CH779464 A CH 779464A CH 418663 A CH418663 A CH 418663A
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List Hans Dipl-Ing Dr Dr H C
Karl Dipl Ing Muehlbacher
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List Hans
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Description


  



  Vorrichtung zur Messung des Verbrauches an flüssigem   Betriebsstoff,    z. B. des Kraftstoffverbrauches einer Brennkraftmaschine
Die Erfindung betrifft   aine    c Vorrichtung zur Messung des Verbrauches an flüssigem   Betriebsstoff,    z. B. des Kraftstoffverbrauches einer   Brennkraftma-    schine, mit einer Waage, bei der ein Arm des Waagebalkens mit einem die zu messende Betniebsstoffmenge   enthaltenden.

   Speichergefäss zusammen-    wirkt und bei der der andere Arm ein dem Gewicht des   Speichergefässes    am Ende der   Verbrauchsmes-    siung entsprechendes   Taragawieht und ein dem Ge-      wicht    der zu messenden Betriebsstoffmege entsprechendes Nettogewicht trägt sowie elektrische Kontakte zum Ein-und Ausschalten von die Füllung und Entleerung des Speichergefässes steuernden Einrichtungen betätigt, wobei die Verbrauchsmessung druch die Abwärtsbewegung des die Gewichte tragende Armes des Waagebalkens. eingeleitet und durch das Abheben des nettogewichtes vom Waagebalken beendet wird.

   Bei Vorrichtungen dieser Art war es bisher nachteilig, dass sich durch das   Fassungsver-    mögen des   Speicbergefässes    eine verhältnismässig enge Grenze des Anwenungsbereiches ergibt. Sobald der   @      zu Verbrauchsmessungen    mit grösseren Betriebsstoffmengen notwendig wurde, war hierfür die Änderung der am Waagebalken angebrachten Gegen  gewichte für das Speichergefäss und dessen Inhalt    notwendig.

   Überdies ergaben sich dabei   Schwierig-    keiten   bezüglich der Unterbringung grösserer Mess-    gefässe, da wegen der beschränkten   Länge des Waage-    balkens und dem meist geringen Abstand der   Dreh-    achse des Waagebalkens von der Standfläche der Vorrichtung eine entsprechende Vergrösserung des    Fassungsvermögens des Speichepgefässes nicht mög-    lich ist.   



   D. ie Erfindung begegnet diesen Mängeln dadurch,      dass ein vorzugsweise im Verhältnis l    : 10   wirksa-    mes s Übersetzungsglied vorgesehen ist, das an den dem Tara-und Nettogewicht gegenüberliegende Arm des Waagebalkens anschliessbar ist, und   wahl-       weise ein Speichergefäss an dem Waagebalken ader ein grösseres Speichergefäss. an dem Ubersctzungs-    glied aufhängbar ist. Durch die Verwendung dieses Übersetzungsgliedes kann der Messbereich der Vorrichtung wesentlich erweitert werden. Besonders vor  teilhaft    ist ein   Übersetzungsverhältnis des Uberset-    zungsgliedes von   1    : 10, weil sich dadurch die bei Dezimalwaagen übliche Art des mengenbestimmung ergibt.



   Das Übersetzungsglied kann als vorzugsweise ein  armiger      Lebel    ausgebildet sein, der unter dem Waagebalken angeordnet ist und dessen feste Drehachse parallel zur Drehachse des Waagebalkens liegt und dessen freies Ende durch einen Lenker mit dem den   Gegengewichten gegenüberliegenden Ende    des Waagebalkens verbunden ist. Dadurch, dass der Waagebalken über dem   Übersetzungsglied liegt,    sind die für die Wirkung der Waage massgebenden Teile der Vorrichtung auf kleinstem Raum   verein. igt.

   S, ie    lassen sich dadruch besonders leicht in einem ge  mainsamen Gehäuse unterbringen, das    dicht abgeschlossen werden kann.   Dies istvor allem    von Vorteil mit Bezug auf die sichere Unterbringung der elektrischen Schalteinrichtungen, die bei dieser Art Vorrichtungen von dem Arm des Waagebalkens, der die Gegengewichte trägt, betätigt werden. Der   Waageteil    der Vorrichtung kann hierbei in einfacher Weise explosionsgeschützt ausgebildet werden, und die Vorrichtung entspricht somit auch den   sicher-    heitstechnischen Forderungen, die bei Verwendung    leicht entzündbarer Betriebsstoffe leinzu, halten sind.   



   Zweckmässigerweise können sich die Gewichte der beiden Speichergefässe am Ende der verbrauchsmessung samt dem auf den   W. aagebalken wirkenden    Gewicht der Aufhängung der Speichergefässe zueinander wie, das   Übersetzungsverhältnis des Übersetzungs-    gliedes verhalten. In diesem Falle ist in den beiden messbereichen, die sich durch die beiden   Speicher-       gefässe ergeben, dasselbe Taragawicht verwendbar.   



     Umstellungen an den Gegengewichten, die    mit   Rück-    sicht auf die   Notwendigkeit des. genauen Auswiegens    des leeren Speicherbehälters samt Aufhängung und    gegebenenfalls Ubersetzungsglied beim Wechseln des Messbereiches notwendig wären und sehr viel Sorg-    falt und Zeit erfordern, wenden hier eingespart.



   In   ! der. gleichen Richtung liegt der Vorteil der    weiteren Ausgestaltung ind er Weise, dass bei der Vorrichtung in die Speichergefässe eine Zuführungsund Absaugeitung für die Betriebsflüssigkeit ragt, wobei die besondere Ausbildung darin gelegen, ist, dass die Volumen der in die Flüssigkeitsfüllung der   Speichengafässe    eintauchenden Teile der Zuführungsund Absaugleitung bei den beiden   Speichergefässen    sich   wie das Obersetzungsverhältnis des Überset-    zugsgliedes verhalten.



   Sind die   Speichergefässe zylindrisch. ausgefuhrt,    und bestehen die Zuführungs- und Absaugleitungen . aus Rohren, so kann insbesondere das Verhältnis des   Innendurchmessers des Speichergefässes    zum Au   ssendurchmesser der zugehörigen Zuführungs-und    Absaugleitung bei, den beiden   Speiobergefässen    gleich gross sein. Bei Einhaltung dieser Bedingung bleibt die Rückwirkung des   Auftriebes    der in die   Flüssig-    keit   im Speichsrgefäss eingetauchten Teile der    Zuführuings- und Absaugleitung im gleichen Vernält  nis    zum   Füllungsgewicht des betreffenden Speioher-    behälters, gleichgültig, welcher Messbereich der Vorrichtung gerade ausgenützt wird.

   Die Grösse dieses   Auftriebes    ändert sich entsprechend dem Verhältnis   des Übersetzungsgliedes, weshalb bei der    Messung der im jeweiligen Speichenbehälter enthaltenen   Flüssig-    keit in den   Massbereicben eine Änderung der am    Waagebalken befindlichen Gegengewichte nicht not  wendig    ist.



   Eine explosionsgeschützte Ausbildung der Vorrichtung ist vor allem dann einfach zu verwiklichen, wenn der Waagebalken und das   Ubersetzungsglied    samt dem Verbindungsgestxäge in ienem Gehäuse angeordnet sind, das durch einen gasdichten Verschluss von einem weiteren, darunter liegenden Gehäuse für die Aufnahme wenigstens des zusammen mit   dem Übersetzungsglied zu verwendenden    Speichengefässes getrennt ist.



   Für die leichte Umstellung der Vorrichtung von einem Mekbereich auf einen anderen ist es   seh. liess-    lich von Vorteil, wenn in der   Aufhängung der Spei-      chergefässe    und dem zwischen dem Waagebalken und dem Übersetzungsgelied liegenden Lenker quer zum Waagebalken schwingende Gelenke angeordnet sind, die als   kraftschlüssige Bolzenverbindungen ausge-    führt sind, bei welchen die Bolzen in der Mitte eine flache Umfangsrille besitzen, mit der sie an dem einen der zu verbindenden Teile anliegen, während der andere der zu verbindenden Teile an seinem   gabelförm. iigen Ende Öffnungen. aufweist,    in die die zlindrischen Enden des Bolzens hineinragen.

   Druch diese Gelenke ist eine ausreichende Querbeweglichkeit der Gegengewichte und sonstigen Teile der Vorrichtung mit Bezug auf den Waagebalken gege  ben, so dass Messfehler durch Verkanten    der   zweck-    mässig als   Schneidenlager    auszuführenden Auflagen der am Waagebalken oder am Übersetzungsglied angreifenden Teile der Vorrichtung ausgeschlossen   s, in, d.   



   Im folgenden ist die Erfindung an einem An  wendungsbaispiel beschrieben, das in    der Zeichnung schematisch dargestelltr ist. Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht der gesamten Einrichtung nach der Erfindung bei abgehobenen vorderen Strirndeckeln der beiden Gehäuse der Vorrichtung, Fig. 2 die   seit-    liche Ansicht der. geschlossenen Gehäuse und Fig. 3 ein Detail einer der Aufhängungen teilweise im Schnitt.



     Mit l ist das obere Gehäuse bezeichnet,    in   idem    die Waage, das Übertraungsgestänge und die elektrischen Kontakte für die an sich bekannte und nicht den Gegenstand der Erfindung bildende Steuerung des Zu- und Abflusses des Betriebbstoffes dicht abgeschlossen untergebracht sind. In dem unteren Gehäuse   2      befindet sich das Speichengefäss    3 mit der Zuführungs- und Absaugleitung   4,    die mit dem . glockenförmigen Mündungsteil 5 bis. nahe iib, er den   Boden des Speicbergefässes    reicht, wenn sich dieses in seiner höchsten Stellung befindet, die dem Ende des   Vorganges der Verbrauchsmessung entspricht.   



  Die Leitung 4 sitzt an dem Zuführungsrohr 25, in das die elektridsch gesteuerten Zu- und Abflussventile 29 und 30 eingesetzt sind, zwischen welchen die zum nicht dergestellten Motor führende Kraftstoffzuleitung   2    abzweigt. Die Steuerung der Ventile erfogt durch die Kontakte 13, 14, 16, 17 und   18.   



  Am Waagebalken 6 ist ausser dem Nettogewicht 8 noch tdas   Taragewicht 10. mittels    der Aufhängung 11   befestigt.'Am. gegenüberliegenden Arm des    Waagebalkens greift der Lenker 12 an, dessen Länge mit Hilfe des Spannschlosses 19 einstellbar ist und an dessen Enden entsprechende Aufhängeösen 20    angeschlossen sind. Unterhalb des Waagebalkens Hegt    das   Übersetzungsglied, das hier. als einarmiger Hebel    21 ausgebildet ist,   dessein.    feste Drehachse 22 nahe der   Schwerlinie durch die Drehachse ! des Waagebal-    kens und zu, dieser parallel verläuft.

   Mittels des Gehänges 23 greiftan dem Übersetzungsglied das   Spsichergefäss 3 an, dessen Tragstange 24    die beiden Gehäuse in einer. gasdichten   Abschlusseinrichtung      27    durchsetzt. Diese kann nach Art der bekannten Schwimmglockendichtungen ausgebildet sein, wozu ein mit der Stange   24    verbundener glockenförmiger Teil mit seinem Rand   iin    einen Napf eintaucht, in dem sich Dichtungsflüssigkeit befindet, wodurch ne ben der Dichtwirkung zugleich auch eine Dämpfung der Bewegungen des Speichergefässes im Verlauf der Verbrauchsmessung erreicht werden kann. Das Spei  chergefäss    3 ist im Beispiel zylindrisch ausgebildet und mittels des Haltesterns 28 in der Stange 24 angeschlossen.

   Die Belüfung des unteren Gehäuses erfolgt durch den Rohrstutzen 31, an dessen   äusse-    rem Ende die   Rückschlagsicherung    32 sitzt.



   Die dargestellte Vorrichtung wirkt wie folgt : Zum Füllen des   Speicbergefässes gelangt der flüssige      Betriebsstoff vom Zuführuagsrohr 25    durch die Leitung 4 in das Speichengefäss, wobei dem Motor durch die Leitung 26 Kraftstoff zugeführt wird. Bis die durch die Grösse des   Nettogewichtes    8 bestimmte Flüssigkeitsmenge in das Speichergefäss gelangt ist, hat sich der Waagebalken 6   entgagen    dem Drehsinn des Uhrzeigers so weit verschwenkt, dass die Kontakte 13, 16 und 17 aneinander liegen. Dies bewirkt durch eine nicht dargestellte, an sich   bekannte elek-    trische Schaltung die Schliessung des   elektrisch ge-    steuerten Ventils 29, wogegen das Ventil 30 geöffnet bleibt.

   Zur einleitung der Verbrauchsmessung be darf es der Schliessung des Ventils 30, die ebenfalls in bekannter Weise auf elektrischem Wege durch    Betätigung eines Schalters erfolgt, wobsi gleichzeitig    das Ventil 29 geöffnet wird. Nun   sauge    der Motor Kraftstoff aus dem Speichergefäss ab, wobei durch die Kontaktgruppe 13, 16 und   17    die für die Bestimmung des Verbrauches notwendigen messgeräte, wie etwa ein Zähler für die   Kurbelwellenumdrehun-    gen des Motors und eine Stoppuhr, eingeschaltet werden.

   Ist das Speichergefäss so weit entleert, dass sich der Waagebalken in der Endstellung befindet, in der die Kontakte 14 und 18 aneinander liegen, so werden durch diese Kontakte Stromkreise   geschlos-    sen, die einerseits'die Messgeräte wieder stillsetzen und anderseits das Ventil 30 wieder öffnen, so dass wiederum der Motor unmittelbar aus der Zuleitung 25 mit Kraftstoff versorgt wird und nach Öffnung des Ventils 29 die Füllung des   Speichergefässes ein-    setzen kann.

   Die Teile der elektrischen Schaltung sind zweckmässig in dem oberen Gehäuse 1 eingebaut, weil dieses mit Hilfe des Deckels 7 gasdicht verschliessbar ausgebildet werden kann, so dass, auch bei   Verwendumg der Vorrichtung für    leicht   brenn-    bar, Flüssigkeit die Gefahr der Entzündung von   Kraftstoffdämpfen    beim Arbeiten der Vorrichtung ausgeschaltet ist.



   Wird die Vorrichtung nur für Verbrauchsmessungen mit   kleinen Flüssigkoitsmengen verwendet,    so kann nach Ausbau des   Uborsetzungsgliedes    21 ein entsprechend kleineres Speichergefäss an den Waagebalken unmittelbar angehängt werden. Dabei ist es unter Umständen möglich, dieses kleinere Speichengefäss   in dem Obergehäuse l unterzubrin-    gen,   soferne    keine Gefahr einer Entzündung durch Funken an den Kontakten besteht. In diesem Fall ist das untere Gehäuse entbehrlich, das dank der beim ausführungsbeispiel angewendeten Baukastenbauweise vom oberen Gehäuse leicht getrennt und für sich allein benützt werden kann.

   Entsprechend dem   kleineren Speichergefäss ist    die   Zuführungs-und    Absaugeinrichtung durch eine solche kleineren Durchmessers zu ersetzen. Dabei wird vorteilhaft so vorgegangen, dass das speichergefäss hinsichtlich seiner Abmessungen und seines Gewichtes entsprechend dem Übersetzungsverhältnis des Übersetzungs  glicdes, das sich aus dem Abstand    der Gehänge am   Übersetzungsgtied 21    von dessen fester Drehachse 22 ergibt und im vorliegenden Ausführungsbeispiel   1    :

   10 beträgt, vrkleinert wird, so dass auch bei Verwendung des kleineren Speicherbehälters dasselbe   Taragewicht    verwendet werden kann, wobei   selbst-    verständlich noch zu beachten ist, dass bei Verwendung des kleineren   Speichergefässes    im Gegensatz zur dargestellten Anordnung auch die Einwirkung des Gewichtes des Übersetzungsgliedes und dessen Ge  stänge,    auf den Waagebalken entfällt.



   Fine weitere Vereinfachung in der Anwendung    der Vorrichtung in dem sich nach Ausbau des Über-    setzungsgeliedes ergebenden Messbereich tritt dann ein, wenn die Leitung 4 für das kleinere Spcichergefäss so. ausgebildet ist, dass die Volumen der, in die Flüssigkeitsfüllung der Speichergefässe eintauchenden Teile der   Zuführungs-und    Absaugleitung bei den   beaden      Speichergefässen    sich wie das   Übersetzungs-    verhältnis des Übersetzungsgliedes verhalten.

   Diese Forderung ist dann erfüllt, wenn sich der innere   Durohmesser    des   Speichergefässes    zum   Aussendurch-    messer des   zugehörigen Zuführungs-und      Absaug-    rohres bei beiden   Speichergefässen    gleich verhält.



   Die Auswechslung des   Speicbergefässes      md    damit der   Übergang von einem Messbereich zum ande-      ren    wird vereinfacht, wenn die zur Vermeidung von kantenpressungen in den   zweckmässig als Schnei-    denalager ausgebildeten Angriffsstellen der Aufhän  gungen der    Gewichte und des Lenkerxs 12 vorge  sehenen    Gelenke 15, wie in Fig. 3 ersichtlich, als   Steckbolzenverbindung ausgebildet sind.    Das gabelförmige Ende des einen der zu verbindenden Teile weist hierzu Öffnungen 34 auf, in welchen die   zylin-    drischen Enden 35 des Bolzens 33 liegen.

   In der Mitte besitzt dieser Bolzen eine flache Umfangsnut 36, in die das Gehänge 37 mit dem durch beiderseitiges Ansenken kammförmigen Rand der Bohrung   38    eingreift. Die Fixierung des Bolzens im Gelenk erfolgt durch die Kräfte, die eine Trennung der so verbundenen Teile herbeizuführen bestrebt sind.



   An dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind selbstverständlich noch mannigfache konstruktive Änderungen möglich, ohne das hierdurch der Rah  men    der Erfindung überschritten würde. So kann etwa für die Anordnung auch des   Speichergefässes,    das am Waagebalken unmittelbar aufgehängt wird, in den beiden Gehäusen eine weitere   Durchtritts-      offnung    für die Aufhängung dieses Speichergefässes vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRUCH Vorrichtung g zur Messung des Verbrauches an flüssigem Betriebsstoff, z. B. des Kraftstoffverbrau- ches einer Brennkraftmaschine, mit einer Waage, bei der ein Arm des Waagebalkens mit eanem die zu messende Betriebsstoffmenge enthaltenden Speichergefäss zusammenwirkt und bei der der andere Arm eind em Gewicht des Speichergefässes am Ende der Verbrauchsmessung entsprechendes Taragewicht und ein dem Gewicht der zu messenden Betriebs- stoffmenge entsprechendes Nettogewicht trägt sowie elektrische Kontakte zum Ein- und Ausschalten von die Füllung und Entleerung des Speichergefässes steuernden Einichtungen betätigt, wobei die Verbrauchsmessung durch die Abwärtsbewegung des die Gewichte tragenden Armes des Waageb,
    alkens eingeleitet und durch das Abheben ides Nettogewichtes vom Waagebalken beendet wird, dadruch gekennzeichnet, dass ein Übersetzungsglied (21) vorgesehen ist, das an den dem Tara-. und Nettogewicht gegen- überliegenden Arm des Waagebalkens (6). anschliess- bar ist und wahlweise ein Speichergefäss an dem Waagebalken oder ein grösseres Spetiohergefäss an dem ÜbersctzungsgHed (21) aufhängbar ist.
    UNTERANSPRUCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,d ass das Übersetzungsglied (21) ein Übersetzungsverhältnis vom l : 10 aufweist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass das Uber- setzungsglied (21) als einarmiger Hebel ausgebildet ist, der unter dem Waagebalken. angeordnet ist und dessen feste Drehachse (22) parallel zur Drehachse des Waagebalkens liegt und dessen freies Ende durch einen Lenker (12) mit dem den Gegengewichten (8, 10) gegenüberliegenden Ende des Waagebalkens verbunden, ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass sich die Gewichte der beiden Speichergefässe. am Ende der Verbraucbsmessung samt dem auf den Waagebalken wirkenden Gewicht der Aufhängung der Speicher- gefässe zueinander wie das Übersetzungsverhältnis des Übersetzungsgliedes (21) verhalten.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, bei der in die Speicbergefässe je eine gemeinsame Zufüh- rungs-und Absaugleitung für die Betriebsflüss. igkeit ragt, dadruch gekennzeichnet, dass die Volumen der in die Flüssigkeitsfüllung der Speichergefässe eintauchenden Teile der Zuführungs- und Absaugleitung bei den beiden Speichergefässen sich wie das Übersetzungsverhältnis des Übersetzungsgliedes verhalten.
    5. Vorrichtung nach Unberanspruch 4, mit zy lindrischen Speiohergefässen jund. aus Rohren beste- henden Zuführungs- und d Absaugleitungen, dadruch gekennzeichnet, dass das Verhältnis des Innendurchmessers des Speichergefässes (3) zum Aussondurch- messer der zugehörigen Zuführungs- und Absauglei- tung (4) bei den beiden Speichergefässen gleich gross ist.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken (6) und das Übersetzungsglied (21) samt dem Verbindungsgestänge in einem Gehäuse (l) an geondnet sind, das durch einen gasdichten Verschluss (27) von einem weiteren, darunter liegenden Gehäuse (2) für die Aufnahme wenigstens des zusam men mit dem Übersetzungsglied (21) zu verwendenden Speichergefässes (3) getnennt ist.
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufhängung der Speichergefässe und dem zwischen dem Waagebalken und dem Überstzaungsglied (21) liegenden Lenker quer zum Waagebalken schwingende Gelenke (15) angeordnet sind, die als kraftschlüssige Bolzenverbindun en ausgeführt sind, bei welchen die Bolzen (33) in, der Mitte eine flache Umfangsrille (36) bestzen, mit der sie an dem einen der zu verbindenden Teile anliegen, während der andere der zu verbindenden Teile an seinem gabelförmigen Ende Öffnungen (34) aufweist, in die die zylindrischen Enden (35) des Bolzens hineineragen.
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