CH418695A - Zähl- und Markiervorrichtung für Broschüren oder Buchblöcke - Google Patents

Zähl- und Markiervorrichtung für Broschüren oder Buchblöcke

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Publication number
CH418695A
CH418695A CH314165A CH314165A CH418695A CH 418695 A CH418695 A CH 418695A CH 314165 A CH314165 A CH 314165A CH 314165 A CH314165 A CH 314165A CH 418695 A CH418695 A CH 418695A
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CH
Switzerland
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Application number
CH314165A
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English (en)
Inventor
Gerstenberg Hans
Habicht Guenter
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Leipziger Buchbindereimaschine
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    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M3/00—Counters with additional facilities
    • G06M3/02—Counters with additional facilities for performing an operation at a predetermined value of the count, e.g. arresting a machine
    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
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    • G—PHYSICS
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


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 Zähl- und    Markiervorrichtung   für Broschüren oder    Buchblöcke   Die Erfindung betrifft eine Zähl- und Markier    vor-      richtung   für Broschüren oder Buchblöcke, die innerhalb oder hinter einer Bearbeitungsmaschine, zum Beispiel einer Drahtheftmaschine angeordnet sein kann, mit dem Zweck, die Broschüren auf dem Weg zur Auslage zu Gruppen abzuzählen und die jeweils letzte Broschüre einer Gruppe    zweckmässig   durch seitliches Verschieben zu kennzeichnen. 



  Es sind Vorrichtungen bekannt, die an der Auslage von bogenbearbeitenden Maschinen durch Verkanten, seitliches Verschieben oder Anhalten der ausgeworfenen Exemplare eine    Abzählmarkierung   hervorrufen. So gibt es beispielsweise    Sammeldrahtheftmaschinen   mit    schuppenförmiger      Flachstapelauslage,   die nach Erreichen einer bestimmten ausgelegten Anzahl von Broschüren den    Auslagehub   vergrössern und damit eine Markierung durch grösseren Broschürenabstand erreichen. Werden die Broschürengruppen jedoch nicht bald nach der Markierung vom Stapeltisch abgenommen, so geht durch Zusammenschieben der Broschüren während der weiteren Förderung die Markierung wieder verloren. Eine    Vorderkantenmarkierung   ist deshalb ungünstig. 



  Auch ist eine Vorrichtung bekannt, die durch eine taktgesteuerte Schubstange und eine Schaltklinke ein verzahntes Schaltrad betätigt, das nach einer bestimmten Anzahl Schaltungen mit Hilfe von    Aushebenocken   über eine Hebelübersetzung einen Steuervorgang auslöst und damit die jeweils letzte Broschüre einer abgezählten Broschürengruppe seitlich aus dem Förderstrom verschiebt. Die Einstellung einer solchen Vorrichtung ist jedoch sehr sensibel, so dass es trotz    grösster   Vorsicht oft zu Funktionsstörungen kommt. Diese wirken sich insbesondere derart aus, dass das seitliche Verschieben der letzten Broschüren einer Gruppe unterbleibt oder mehrere Exemplare hintereinander verschoben werden und damit der beabsichtigte Zweck nicht erreicht ist. 



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Abzählen und Kennzeichnen der abgezählten Broschüren oder Buchblöcke durch seitliches Verschieben zu schaffen, die    auf   verschiedene Anzahlen von Broschüren einer    Lagengruppe   leicht einstellbar ist und funktionssicher arbeitet. 



  Zur Lösung der Aufgabe ist die erfindungsgemässe Zähl- und    Markiervorrichtung   für Broschüren oder Buchblöcke mit einer broschürengesteuerten Schubstange und einer an dieser    angelenkten,   in ein Schaltrad eingreifenden Schaltklinke versehen und ist dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad axial an einer drehbar gelagerten Schaltscheibe mit Sperrscheibe befestigt ist, in die ein. am Maschinengestell gelagerter, durch    eine   Kurvenscheibe im Takt der Maschine    ausliebbarer   und mit seinem freien Ende in die    Broschürenförderbahn   reichender Schubhebel eingreift. Axial zur Schaltscheibe und mit Sperrscheibe können    meliere   Schalträder vorgesehen und mit der Schalt- und Sperrscheibe zu einem Steuerblock verbunden sein.

   Der Schubhebel ist vorzugsweise so gestaltet, dass an seiner zur Schaltscheibe gerichteten Seite ein axial zur Schaltscheibe schwenkbarer Schenkel    angelenkt   ist. 



     In   der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des    Gegenstandes   der Erfindung dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 Die    Vorricht'ung   in Draufsicht    Fig.   2 die Vorrichtung in Seitenansicht Auf einer senkrechten Achse 1 sind drehbar Schalträder 2 bis 5, eine Schaltscheibe 5 und eine Sperrscheibe 8 gelagert. Die Schalträder 2 bis 5 sind mit verschiedenen Zähnezahlen und mit der Schalt- 

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 Scheibe 6 und der Sperrscheibe 8 fest verbunden. Sie bilden so einen Steuerblock. Über dem Schaltrand 2 ist auf die Achse 1 ein Führungshebel 12 aufgesteckt. Dieser trägt an seinem freien Ende einen    Bolzen   13, an dem eine Schubstange 14 und eine    Schaltklinke   15    angelenkt   sind.

   Die    Schaltklinke   15 greift in eines der Schalträder 2 bis 5, in    Fig.   2    z.B.   in das Schaltrad 3 ein. Die Zahnteilungen der Schalträder 2 bis 5 sind so eingerichtet, dass ihre Nullstellung    in   einer gemeinsamen    Fluchtlinie   mit einem Absatz 11 eines an der Sperrscheibe 8 angeordneten Kurvenstückes 10 liegt. Weiterhin besitzt die Sperrscheibe 8 einen kreisförmigen Ansatz 9, dessen Durchmesser mit dem Durchmesser der Schaltscheibe 6    übereinstimmt.   In den Wirkungsbereich der Schaltscheibe 6 greift der    angelenkte   Schenkel 17 eines Schubhebels 16 ein. Dieser ist auf einem Bolzen 19 im Maschinengestell gelagert.

   Am    linken   Schenkel des Schubhebels 16 ist eine Steuerrolle 21 drehbar gelagert, die durch die Kraft einer    Zugfeder   23 an einer Kurvenscheibe 22 anliegt. Das freie Ende des Schubhebels 16    greift   in die    Broschürenförderbahn   26 ein, auf der Broschüre 24, 25 zur Auslage gelangen. 



  Durch bekannte, in der    Zeichnung   nicht dargestellte Steuermittel, welche die aus der Sammeldrahtheftmaschine ausgestossenen Broschüren abtasten, wird die Schubstange 14 in Pfeilrichtung hin und her bewegt. Die Schaltklinke 15 ist auf das in die gewünschte Anzahl von Broschüren eingeteilte Schaltrad 3 eingestellt. Durch die Führung des Führungshebels 12 schaltet die    Schaltklinke   15 bei jeder Schubbewegung das Schaltrad 3 um einen    Zahn   weiter. Die Schaltscheibe 6 mit Sperrscheibe 8 dreht sich dadurch schrittweise    in   Pfeilrichtung.

   Der    angelenkte   Schenkel 17 des Schubhebels 16 sitzt hierbei auf dem    Umfang   der Schaltscheibe 6 auf und wird    impulsartig   bei jedem    Schaltschritt   durch die Kurvenscheibe 22 etwas abgehoben. Hat die Schaltscheibe 6 die in    Fig.   1 gezeigte    Nullstellung   erreicht, so bleibt die Steuerrolle 21 durch die Zugfeder 23 mit der Kurvenscheibe 22 in    Kraftschluss.   Der Schenkel 17 des Schubhebels 16 greift dadurch    in   den Einschnitt 7 der Schaltscheibe 6 ein, und der freie Schenkel. 18 schiebt die Broschüre 25 nacht links. Den Schaltimpuls gibt hierzu die vorhergehende Broschüre 24 über die Schubstange 14.

   Der    angelenkte   Schenkel 17 des Schubhebels 16 liegt hierbei mit der Kraft der Zugfeder 20 an dem Kurvenstück 10 der Sperrscheibe 8 an. 



  Bleibt aus irgendwelchen Gründen die zu verschiebende Broschüre 25 aus, so greift der freie Schenkel 18 des Schubhebels 16 ins Leere. Das Fehlen der Broschüre 25 bewirkt jedoch    andererseits"   dass    anschlies-      send   die Schubbewegung der Schubstange 14 ausbleibt und die Schaltscheibe 6 mit Sperrscheibe 8 sich nicht weiter bewegen. Die Kurvenscheibe 22 läuft jedoch    im   Maschinentakt weiter um, hebt den    ange-      lenkien   Schenkel 17 des Schubhebels 16 aus dem Einschnitt 7 der Schaltscheibe 6 aus und senkt ihn wieder in denselben ab. Der freie Schenkel 18 des Schubhebels 16 führt somit    eine   doppelte Hin- und    Herbewegung   aus.

   Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis    eine   Broschüre 25 auf der    Broschürenförderbahn   26 bereitliegt und nach links verschoben wird. Die Broschürengruppe ist damit    vollständig.   



  Da immer die vorhergehende Broschüre den Schaltvorgang für die nächstfolgende auslöst, hat die Broschüre 25 eine erneute Betätigung der Schubstange 14 ausgelöst. Damit dreht sich das Schaltrad 3 und mit ihm Schaltscheibe 6 und die Sperrscheibe 8 um    einen   Zahn weiter. Der    angelenkte   Schenkel 17 des Schubhebels 16 fällt somit hinter den Absatz 11 des Kurvenstückes 10 ein und setzt sich auf den kreisförmigen Ansatz 9 der Sperrscheibe 8 auf. Der Schubhebel 16 kann nun bei Freigabe durch die Kurvenscheibe 22 nicht eher in die    Broschürenförderbahn   26 eingreifen, und eine Verschiebebewegung ausführen, bis die Schalträder 2 bis 5 mit Schaltscheibe 6 und Sperrscheibe 8 eine volle Umdrehung ausgeführt haben.

   Der    angelenkte   Schenkel 17 des Schubhebels 16 ist zu diesem Zeitpunkt durch das Kurvenstück 10 wieder in die Ausgangsposition über die Schaltscheibe 6 gehoben, so dass er sich in    Nellstellung   der Schaltscheibe 6 wieder in den    Einschnitt   7 senkt und damit eine neue Broschüre 25 als letzte Broschüre einer Broschürengruppe nach links verschiebt. Das Arbeitsspiel wiederholt sich nun von neuem. 



  Es ist möglich, den Schubhebel 16 mit seinem angelenkten Schenkel 17 und dem freien Schenkel 18 beliebig anders zu gestalten. So brauchen die Schenkel 17, 18 nicht unmittelbare Bestandteile des Schubhebels 16 zu    sein,   sondern es können, je nach der baulichen Anordnung, auch Hebelübersetzungen und Schubstangen zwischengeschaltet werden. 



  Das    Zusammenspiel   von Schaltscheibe 6 und Sperrscheibe 8 ist nötig, um den Schaltvorgang der Schaltscheibe 6 mit dem Heben und Senken des Schubhebels 16 entsprechend der Kurvenscheibe 22 überschneiden zu können. Damit werden weiche Schaltvorgänge erzielt und Schläge vermieden. Ausserdem lassen sich hierdurch Schalträder beliebiger    Teilung   verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zähl- und Markiervorrichtung für Broschüren oder Buchblöcke mit einer broschürengesteuerten Schubstange und einer an dieser angelenkten, in ein Schaltrad eingreifenden Schaltklinke, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad (2) axial an einer drehbar gelagerten Schaltscheibe (6) mit Sperrscheibe (8) befestigt ist, in die ein am Maschinengestell gelagerter, durch eine Kurvenscheibe (22) im Takt der Maschine aushebbarer und mit seinem freien Ende in die Bro- schürenförderbahn (26) reichender Schubhebel (16) eingreift. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass axial zur Schaltscheibe (6) mit <Desc/Clms Page number 3> Sperrscheibe (8) mehrere Schalträder (2, 3, 4, 5) angeordnet und diese Elemente zu einem Steuerblock fest verbunden sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Schubhebel (16) an der zur Schaltscheibe (6) gerichteten Seite ein axial zur Schaltscheibe schwenkbarer Schenkel (17) angelenkt ist.
CH314165A 1965-02-15 1965-03-08 Zähl- und Markiervorrichtung für Broschüren oder Buchblöcke CH418695A (de)

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DD10919465 1965-02-15

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