CH418791A - Müllereiwalzenstuhl - Google Patents

Müllereiwalzenstuhl

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CH418791A
CH418791A CH878564A CH878564A CH418791A CH 418791 A CH418791 A CH 418791A CH 878564 A CH878564 A CH 878564A CH 878564 A CH878564 A CH 878564A CH 418791 A CH418791 A CH 418791A
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CH
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roller
roller mill
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CH878564A
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Inventor
Karrer Karl
Linzberger Robert
Original Assignee
Buehler Ag Geb
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00—Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


      Müllereiwalzenstuhl       Die Erfindung betrifft einen     Müllereiwalzenstuhl,     insbesondere eine neuartige     Mess-    und Steuervor  richtung für die     einzelnen        Walzenstuhlfunktionen.     



  Bisher ist zur Steuerung von     Müllereiwalzen-          stühlen    die Verwendung von sogenannten Tannen  bäumen, d. h. von Gebilden aus Stäben, die auf  gehängt sind, bekannt. Auch wurde bereits erfolg  reich ein an einem Hebel befestigter Propeller zur  Steuerung zumindest der Speisevorrichtung des Wal  zenstuhls verwendet, wobei dieser Propeller sich  stets an die Oberfläche des Speisekegels arbeitet.  Diese Vorrichtungen weisen aber Nachteile auf, be  sonders sind es:     eine    gewisse     Hysteresis    in der An  zeige und in allen Fällen eine recht beträchtliche  Schmutzanfälligkeit.

   Da diese Elemente weiter die       Messwerte    mechanisch zu einem     Messwertauswer-          tungsgerät        weitergeben,    kann die     Empfindlichkeit     in der Regel nicht sehr gross sein, da zur Steuerung  noch     beträchtlich        Arbeit    aufgewendet werden muss.  



  Um diese Nachteile zu beheben, wurde ein  neuartiger     Müllereiwalzenstuhl    entwickelt, der da  durch gekennzeichnet ist, dass ein     elektrokapazitives          Speisemenge-Messgerät    zur Steuerung mindestens  einer     Walzenstuhlfunktion    vorgesehen ist.  



  Dieses neuartige     Speisemengen-Messgerät,    das  zur Steuerung des Walzenstuhles dient, weist den  Vorteil auf, dass gerade wegen seiner Arbeitsweise  auf     elektrokapazitiver    Basis keine     Hysteresis    mehr  besteht. Auch ist der vom zu steuernden Medium  zu leistende Arbeitsaufwand praktisch Null, da der  elektrostatische     Verschiebefluss    im Bereich der Kapa  zität auf den     Materialfluss    einen     vernachlässigbaren     Einfluss     hat.     



  Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung erläutert, wobei die Ausbildung des     elek-          trokapazitiven        Speisemengen-Messgerätes    beschrie  ben und gezeigt wird, welche Steuerungsaufgaben    durch dieses     Speisemengen-Messgerät    erfüllt werden  können.  



  Ferner wird     gezeigt,    wie die     Messwerte    des     elek-          trokapazitiven        Speisemenge-Messgerätes        verstärkt    zur  Steuerung von verschiedenen     Stellorganen    des Wal  zenstuhls verwendet werden können.  



  Die     Fig.    1 zeigt einen Querschnitt durch einen  einfachen     Zweiwalzenstuhl    mit dem     elektrokapazi-          tiven        Speisemenge-Messgefältc    und den zu steuernden       Versteilorganen    des     Walzenstuhls.     



  Die     Fig.    2 zeigt einen Schnitt entlang     II-II    in       Fig.    1.  



  In einem Gehäuse 1 des     Müllereiwalzenstuhls          sind    eine Festwalze 2 und eine verstellbare Walze  3 angeordnet. Weiter enthält dieses Gehäuse die  Speisewalze 5 und die Speiseklappe 6.  



  Die Festwalze 3 ist über ein Lager 10 und eine  Wippe 11 gehalten, wobei die Wippe 11 durch einen  Kolben 15 in einem Zylinder 16 durch die Stange  17 und die Zwischenfeder 18 verstellbar ist, da  die Wippe 11 im     Drehpunkt    12     gelagert,    ist. Im  Bereich des Auslasses 21 im Gehäuse 1 des     Müllerei-          walzenstuhls    sind Leitbleche 22 vorgesehen. Die  Speiseklappe 6 ist durch einen Kolben 25 in einem  Zylinder 26 über die Stange 27 und den Hebel  28 um die Lagerwelle 29     verschwenkbar.     



  Der     Walzenstuhleinlauf    erfolgt durch das Rohr  4. Im Bereich des Rohres 4 und über die ganze  Breite des     Walzenstuhls    angeordnet,     isst        das;        elektro-          kapazitive        Speisemenge-Messgerät    angeordnet. Eine  Grundplatte 31 ist mit dem     Müllereiwalzenstuhlge-          häuse    verbunden, trägt eine Isolation 32, und auf       dieser    isst     die    Polsonde 33 angebracht.

   Der     elektro-          kapazitive        Verschiebefluss    erfolgt von der Pol  sonde 33 zum gegenüberliegenden     Walzenstuhlge-          häuse    1. Polsonde 33 und Grundplatte 31 sind über  entsprechende Leitungen 43 und 41 mit dem Ver-      stärk- und     Messgerät    40 verbunden.     Dieses        Verstärk-          und    Messgerät 40 ist an eine     Strom-    und Spannungs  quelle 50 angeschlossen.

   Zur Verstellung der Kolben  15 und 25, die entsprechend der Walze 3 und der  Speiseklappe 6 zugeordnet sind, ist ein durch ein  Gebläse 60     gespiesenes        Pneumatiksystem    vorgesehen.  An das Gebläse 60 ist eine Leitung 61 angeschlossen,  die sich verzweigt zu einem Drosselorgan 62, dem  eine Magnetspule 63 zugeordnet ist. Ein weiterer  Zweig führt zu einem Absperrorgan 72 mit einer       zugeordneten    Magnetspule 73.     Dieses    Absperrorgan  72 ist durch die Leitung 75 mit einem Drossel  organ 76,     steuerbar    durch eine Magnetspule 77,  verbunden. Vom Drosselorgan 76 führt eine Leitung  78 zum Zylinder 16.

   Im     Mess-    und Steuergerät 40  sind den     einzelnen    Magnetspulen 63, 73 und 77  entsprechende Einstellorgane 83, 93 und 97 zuge  ordnet. Weiter sind diese Magnetspulen 63, 73     und     77 durch entsprechende Leitungspaare 84, 94 und  98 mit diesem Gerät 40 verbunden. Im Leitungs  paar 94 ist ein vom     Mess-    und Steuergerät 40 aus  betätigter Umschalter 95 vorgesehen. Im     Mess-und     Steuergerät befindet sich ebenfalls ein     Durchsatz-          Mengenanzeiger    45.

   Dieser     Vorrichtungsaufbau    er  laubt folgende Funktionsweise:  Das zu vermahlende Gut tritt durch das     Fallrohr     4 in den     Walzenstuhl    ein. Oberhalb der Speisewalze  5 und der Speiseklappe 6 verteilt sich dieses Gut je  nach der     zufliessenden        Materialmenge        gemäss    den  in     Fig.    2 dargestellten Linien 101, 102 oder<B>103.</B>  Die Polsonde 33 ist     durch    die Leitung 43 mit dem       Mess-    und Steuergerät 40 verbunden.

   In diesem     Mess-          und    Steuergerät 40 wird eine hochfrequente Span  nung erzeugt, die an die Polsonde 33 gelegt     wird.     Die     mit    dem     Walzenstuhlgehäuse    1 verbundene Platte  31 liegt auf Erdpotential.  



  Damit ergibt sich ein     elektrokapazitiver        Ver-          schiebefluss    zwischen der Polsonde 33 und dem  gegenüberliegenden     Walzenstuhlgehäuse    1. Dieser       kapazitive        Verschiebefluss    wird nun durch das ein  tretende Material, das einen Materialkegel bildet,  beeinflusst.

   Je nachdem, ob nun eine sehr grosse       Materialmenge    mit dem sich dadurch ergebenden  Kegel 103 oder eine geringere Materialmenge mit  den sich ergebenden Kegel 102     oder    101 zu  fliessen, wird der     kapaziäve        Verschiebefluss        be-          einflusst.    Diese     Beeinflussung,    das heisst Verände  rung dieses Flusses, ergibt in bekannter Weise eine  Veränderung einer     Spannung,

      und diese     varänderliche          Spannung    wird nun im Steuer- und Messgerät 40  einerseits zur Betätigung eines     Durchsatzanzeigege-          räts    45 und anderseits nach genügender Verstär  kung und geeigneter Umwandlung zur Betätigung  von     Walzenstuhl-Steuerelementen    verwendet. Dabei  ist es von untergeordneter Bedeutung, ob diese  verstärkten     Messwerte    nun über elektrische Geräte  pneumatische oder hydraulische Arbeitselemente be  einflussen oder ob diese     elektrischen    Elemente     direkt     zur Steuerung von elektrischen Arbeitselementen die  nen.

   Im     vorliegenden    Beispiel wird ein elektropneu-         matisches    Steuerungssystem gezeigt, d. h. die elektri  schen     Messwerte    dienen zur Steuerung von pneuma  tischen Steuerelementen, welche ihrerseits pneuma  tische Arbeitselemente steuern. Folgende drei Steue  rungsaufgaben sollen im folgenden behandelt werden:  Die     Leerlaufüberwachung,    die Speiseklappen - re  spektive     Speisewalzensteuerung    - und die Walzen  spaltsteuerung.  



  Im Moment, da kein     Material    mehr dem Walzen  stuhl zufliesst, ist es von äusserster Wichtigkeit, die       Walzen    sofort     auseinanderzurücken.    Durch das     elek-          trokapazitive    Messgerät, das aus der Polsonde 33,  isoliert befestigt auf der Grundplatte 31, und dem       Walzenstuhlgehäuse    1, das mit der Grundplatte 31  verbunden ist, besteht, wird bei fehlendem Material  eine Spannung im     Speisemessgerät    40 erzeugt, die  eine Betätigung des Umschalters 95 aus der Ruhe  stellung in die Arbeitsstellung     bewirkt,    was weiter  hin die Stromschlaufe durch die Magnetspule 73  schliesst, so dass hierin ein Strom fliesst.

   Der An  sprechmoment bezüglich des Verschiebeflusses des       elektrokapazitiven        Speisemenge-Messgeräts    ist durch  das Element 93 einstellbar. Durch diese geschlossene  Stromschleife über die Leiter 94 und den Umschalter  95 wird die Magnetspule 73 erregt. Dadurch wird  das pneumatische Absperrventil 72 geschlossen. Aus  dem Gebläse 60 durch die Leitungen 61 und 75 und  durch das Drosselorgan 76 und weiter durch die  Leitung 78 fliesst nun keine pneumatische Energie  mehr zum Zylinder 16. Die Feder 18 gegenüber dem  Kolben 15 einerseits und der Wippe 11 anderseits  entspannt sich, der Kolben 15 bewegt sich nach  rechts, und die Walze 3 entfernt sich von der     Walze     2, so dass diese im Moment fehlender Speisung  keinen Schaden mehr erleiden können.  



  Zur Steuerung der Speisung bestehen zwei Mög  lichkeiten. Eine erste besteht darin, eine Speiseklappe  gegenüber der     Speisewalze    zu verändern, derart,  dass der Spalt zwischen diesen beiden Elementen  grösser oder kleiner wird. Die zweite Möglichkeit  besteht darin, die Drehzahl der Speisewalze zu ver  ändern. Und als dritte Variante wäre die Kombi  nation der beiden zu erwähnen.  



  In der     Fig.    1 wurde die erste Variante dieser  Speiseregulierung gezeigt. Je nach der zu     vermahlen-          den    Materialmenge ergibt sich im Bereich des     ka-          pazitiven        Messorgans    durch die Polsonde 33 und  das Gehäuse 1 eine verschieden starke Abdeckung,  d. h. ein verschieden hoher Kegel des Materials über  der     Speisewalze    5, wie dies durch die Darstellung  in     Fig.    2 entlang der Linien 101, 102 und 103 vor  gezeigt ist. Durch diese verschiedene Materialhöhe  zwischen den beiden Kapazitätsplatten werden im  Steuer- und Messgerät verschiedene Spannungen er  zeugt.

   Diese Spannungen werden nun zur Regulierung  der Speiseklappe 6 verwendet. Nach genügender  Verstärkung und Einregulierung durch das Organ  83 wird nach     Maligabe    der Messung, durch das  Material hervorgerufen,     eine        bestimme    Spannung      durch das Leiterpaar 84 über die Magnetspule 63  gelegt. Damit wird das mit der Magnetspule 63 zu  steuernde Drosselorgan 62 mehr oder weniger stark  geöffnet. Je nach dem öffnungsgrad wird vom Ge  bläse 60 durch die Leitung 61 und die Leitung 68  der Kolben 25 im Zylinder 26 mehr oder weniger  stark     beaufschlagt,    wodurch entgegen der Wirkung  der Zugfeder 30 die Steuerklappe 6 gegenüber der  Speisewalze 5 mehr oder weniger stark geöffnet  wird.  



  Durch diese neuartige     Messvorrichtung    ergibt  sich nun der grosse Vorteil, dass nicht nur eine Leer  laufkontrolle, sondern auch eine Speisesteuerung au  tomatisierbar ist.  



  Als weiterer Schritt zur Automatisierung lässt  sich mit dem genau gleichen     Speisemenge-Messgerät,     bestehend aus dem     kapazitiven    Fühler 33, 31 und  dem Steuer- und Messgerät 40, in Abhängigkeit des  speiseseitigen Materialstromes der Walzenspalt zwi  schen den Mahlwalzen 2 und 3 beeinflussen.  



  Die in Abhängigkeit der Speisemenge an das       Mess-    und Steuergerät 40 abgegebene Spannung wird  verstärkt und durch das Gerät 97 derart gewandelt,  dass eine Beziehung zwischen Speisemenge und Mahl  spalt der Mahlwalzen 2 und 3 besteht. Die verstärkte  und modifizierte Spannung wird auf das Leiterpaar  98 und über die Magnetspule 77 gelegt. Diese  Magnetspule 77 steuert nun in Abhängigkeit der  anliegenden Spannung das Drosselorgan 76, wodurch  die pneumatische, vom Gebläse 60 durch das Absperr  organ 72 und die     Leitung    75     zufliessende    Energie  der Leitung 78 in gedrosselter Weise zugeführt wird,  was je nach der     Beaufschlagung    dieser Leitung 78  ein mehr oder weniger starkes Anpressen des Kol  bens 75 an die Wippe 11 bewirkt.

   Damit ist auch  in Abhängigkeit der Speisemenge die Walzenspalt  regulierung gewährleistet.  



  Als Ausführungsvariante zeigt die     Fig.    2 die  elektronische Steuerung der     Speisewalzendrehzahl.     Die veränderliche     Dielektrizitätskonstante    im Bereich  des     kapazitiven        Messorgans    infolge veränderlicher       Materialgutströme    bewirkt eine veränderliche Span  nung im Steuer- und Messgerät 40, die verstärkt und  durch das Gerät 53 derart umgewandelt wird, dass  in Funktion der Speisemenge über das     Leitpaar     54 der Motor 51 des Speisewalze 5 in gewünschter  Weise erregt wird. Dies bewirkt eine bestimmte,  geeignete Drehzahl der Speisewalze 5.

   Wie bereits  erwähnt, kann diese     Steuerung    der Speisewalze 5  sowohl in Kombination mit der Steuerung der Speise  klappe 6 als auch unabhängig davon erfolgen.  



  Anhand der Ausführungsbeispiele gemäss     Fig.    1  und 2 wurde im wesentlichen das Einsatzgebiet  dieses neuartigen     kapazitiven        Mengemess-    und     -steuer-          gerätes    für     Müllereiwalzenstühle    gezeigt. Es liegt  aber dabei doch im Bereich der Erfindungsidee,  dass die     Messwerte    dieses Gerätes ebenfalls zur Steue  rung des     Kühlmittelflusses    in den beiden Mahlwal  zen 2 und 3 herangezogen werden können. Dadurch    kann ja, wie bekannt, die Arbeit dieser Walzen  beeinflusst werden.  



  Bei sogenannten     Doppelwalzenstühlen,    bei denen  das Mahlgut durch ein Speiserohr 4 den beiden  Walzenstühlen zugeführt wird und die Aufteilung  in die     beiden        Teilströme    erst kurz vor dem     Wal-          zenstuhl    erfolgt, wird eine Erdsonde und werden  dazu zwei Polsonden     mittig    angeordnet, so dass die  elektrischen Verschiebeströme nach     links    und rechts  erfolgen.

   Dadurch ist gewährleistet, dass bei unter  schiedlicher     Einregulierung    sowohl des Speisespalts  zwischen der Speiseklappe 6 und der Speisewalze  5 als auch bei den Mahlspalten zwischen den Mahl  walzen 2 und 3 einwandfreie Mahlarbeit geleistet  wird ohne Gefährdung der Mahlwalzen der beiden  in einem Stuhl angeordneten     Walzenpaare.     



  Es ist selbstverständlich, dass zur Verstärkung  der     elektrokapazitiv    ermittelten     Messwerte    im     Steuer-          und    Messgerät 40 in bekannter Weise Röhrenver  stärker oder ruhende Elemente wie Transistoren,  Dioden, Magnetverstärker usw. verwendet werden  können. Da derartige Verstärker bekannt sind, wurde  nicht näher darauf eingegangen. Auch gehört es  zum bekannten Stand der Steuer- und Regeltechnik,  dass bei Bedarf gewisse     Messwerte    über ein gewisses  Zeitintervall integriert werden und erst dieses Integral  zur Steuerung herangezogen wird.  



  Auch soll die Anordnung der Polsonde gleich  achsig zu den Mahlwalzen nicht     limitativ    aufgefasst  werden. Vielmehr liegt es im Bereich der Erfindung,  dass eine oder zwei Polsonden stirnseitig des Walzen  stuhls im Bereich des     Mahlguteinlaufs    oder in der  Mitte des     Mahlguteinlaufs    mit nach links und rechts  erzeugtem     elektrokapazitivem        Verschiebefluss    ange  ordnet sind, wenn man eine bestimmte     Steuerungs-          charakteristik    erhalten will.

   Auch soll die pneumati  sche Steuerung der Speisevorrichtung und der Wal  zenanpressung und     -ausrückung    kein einschränkendes  Merkmal der erfindungsgemässen Vorrichtung sein.  Vielmehr ist jede, für diese Steuerung günstige Ener  gieform anwendbar, sei es nun pneumatische, hydrau  lische,     elektrische    oder in     irgendeiner    Weise me  chanische Energie. Es ist ja ohne weiteres möglich,  elektrische Werte zur Steuerung irgendeiner dieser  Energieformen zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Müllereiwalzenstuhl, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrokapazitives Speisemenge-Messgerät zur Steuerung mindestens einer Walzenstuhlfunktion vor gesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Müllereiwalzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als elektrokapazitives Speisemenge-Messgerät eine sich im Bereich des Walzenstuhleinlaufs über die ganze nutzbare Breite des Walzenstuhls erstreckende, an eine Wechselspan nung angeschlossene Polsonde und als Gegensonde das Walzenstuhlgehäuse vorgesehen ist.
    2. Müllereiwalzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Messwerte des elektroka- pazitiven Speisemenge-Messgerätes zur Steuerung der Leerlaufausrückung der Mahlwalzen vorgesehen sind. 3.
    Müllereiwalzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Messwerte des elektroka- pazitiven Speisemenge-Messgerätes zur Steuerung der Speiseklappenöffnung und/oder Speisewalzendrehzahl vorgesehen sind. 4. Müllereiwalzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Messwerte des elektroka- pazitiven Speisemenge-Messgerätes zur Steuerung des Walzenabstandes vorgesehen sind.
    5. Müllereiwalzenstuhl nach Patentanspruch, und Unteransprüchen 2 bis 4. 6. Müllereiwalzenstuhl nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Messwerte des elektroka- pazitiven Speisemenge-Messgerätes verstärkt zur Steue rung von elektropneumatischen bzw. elektrohydrau lischen, den Verstellorganen des Walzenstuhls zu geordneten Steuerorganen vorgesehen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3209561A1 (de) * 1982-03-16 1983-09-29 Budapesti Elelmiszeripari Gépgyár és Szerelö Vállalat, 1107 Budapest Mahlanlage zum vermahlen von getreide und sonstigen produkten
US4442980A (en) * 1980-04-11 1984-04-17 Bebruder Buhler AG. Procedure and mechanism for the automatic control of a grinding mill roller carriage equipped with a regulated product feed

Cited By (2)

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