CH418901A - Blinklichtanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Blinklichtanlage, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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- CH418901A CH418901A CH236063A CH236063A CH418901A CH 418901 A CH418901 A CH 418901A CH 236063 A CH236063 A CH 236063A CH 236063 A CH236063 A CH 236063A CH 418901 A CH418901 A CH 418901A
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60Q—ARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
- B60Q1/26—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
- B60Q1/34—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
- B60Q1/38—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using immovably-mounted light sources, e.g. fixed flashing lamps
- B60Q1/387—Mechanical temporisation
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Description
Blinklichtanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Blinklicht- anlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der je nach der Stellung eines vom Fahrer zu bedienenden Schalters die linken oder rechten Blinkleuchten an einen Blinkgeber angeschlossen sind.
Derartige Anlagen dienen dazu, eine Fahrtrich tungsänderung möglichst auffällig anzugeben und sie sind den früheren Winkern überlegen, da sie kaum witterungsabhängig sind.
Die Erfindung ermöglicht eine Blinklichtanlage so zu verbessern, dass sie als Warneinrichtung an abgestellten Fahrzeugen verwendbar ist. Vor allem ist daran gedacht, ein aus irgendwelchen Gründen auf der Autobahn oder sonstigen Strassen haltendes Fahrzeug so kenntlich zu machen, dass es von den übrigen Verkehrsteilnehmern nicht übersehen wer den kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der Blinkgeber einer Blinklichtanlage eine zusätzliche und gesondert zu bedienende Schalteinrichtung aufweist, welche die Blinkleuchten der nicht eingeschalteten Seite gerade dann unter Strom setzt, wenn der Blinkgeber den Strom zu den Leuchten der eingeschalteten Seite unterbrochen hat und umgekehrt. Während bei der normalen Blink lichtanlage jeweils die eingeschaltete Seite zeitweise aufleuchtet, tritt hier ein dauernder Wechsel zwischen links und rechts auf, was sehr auffällig ist und kaum übersehen werden kann.
Selbstverständlich tritt dieser Wechsel, der gewissermassen ein Springlicht ergibt nur dann ein, wenn die zusätzliche Schalteinrichtung eingeschaltet ist; ansonsten erfährt die Blinklichtan lage in ihrer Wirkung keinerlei Änderungen.
Die Schalteinrichtung besteht zweckmässig aus ei nem für die Blinkkontrolleuchte von vornherein vor gesehenen Schaltanker mit Zusatzkontakt und einem in einer vom Zusatzkontakt zu den Blinkleuchten der einen Seite führenden zusätzlichen Leitung liegen den üblichen Ein- und Ausschalter, wobei die zusätz liche Leitung hinter dem Blinkschalter an die ent sprechenden Leuchten der einen Seite angeschlossen ist.
Damit nicht während der Fahrt irrtümlich das Springlicht eingeschaltet werden kann, ist zweckmäs- sig hinter dem Schalter ein Ruhestromrelais vorge sehen, das nur bei ausgeschalteter Zündung einen Stromfluss zulässt. Auf jeden Fall sind für die Ver besserung der Blinklichtanlage vorteilhaft lediglich eine einzige Leitung, ein üblicher Schalter und ein Ruhestromrelais erforderlich, also Teile bzw. Mittel, die ausserordentlich preisgünstig sind.
Die ganze An lage erfährt daher trotz ihrer erweiterten und sehr vorteilhaften Wirkungsweise kaum eine Verteuerung. Auch die Abänderung des Blinkgebers ist so einfach, dass sich in der Serie nur ganz unbedeutende Preis änderungen ergeben, wenn überhaupt solche eintre ten.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielswei se veranschaulicht.
Wie sich aus der Zeichnung ergibt, wird die Strom einspeisung für den Blinkgeber 2 an der üblichen Klemme Radioanschluss am Zündschloss 1 bzw. kurz dahinter im Punkt A angeschlossen. Dieser Blinkgeber 2 weist einen Schaltanker 3 auf, der un ter dem Einfluss eines bei Stromdurchgang sich aus dehnenden Hitzdrahtes 4 steht. Der Hitzdraht 4, der mit dem Schaltarm 3 verbunden ist, ist über eine Verbindung an eine Wicklung 6 angeschlossen, deren Ausgang 7 zu dem Blinkschalter 8 führt.
Dieser Blinkschalter 8 hat zwei Stellungen, d. h. die eine für die linken Blinkleuchten 9 und die andere für die rechten Blinkleuchten 10. Zum besseren Ver ständnis sind auch noch für links und rechts die Buchstaben L und R eingetragen. Die neben den Leuchten 9, 10 angedeuteten Brennstellen sind die Brems- und Schlusslichter, die aber hier nicht in teressieren.
In dem Blinkgeber 2 befindet sich auch noch ein weiterer Schaltanker 11, der die Blinkkontrolleuch- te 12 impulsmässig mit Strom versorgt. Zusätzlich zu dieser beschriebenen Anordnung, die als bekannt zu gelten hat, ist in dem Blinkgeber 2 ein weiterer Kontakt 13 vorgesehen, der über eine Leitung 14 an einen Schalter 15 und dieser an ein Ruhestrom relais 15a angeschlossen ist, dessen Ausgang hinter dem Schalter 8 in den Stromkreis der Leuchten 10 mündet. Die Zuleitung zum Relais 15a ist mit 15b bezeichnet.
Wird nun bei offenem Schalter 15 der Schalter 8 nach links oder rechts gelegt, so läuft der normale Blinkvorgang ab. Schliesst man hingegen den Schal ter 15 und stellt den Schalter 8 nach links, so er gibt sich folgendes: Der von der Batterie über Anschlusspunkt A und die Teile 3 bis 9 zur Masse fliessende Strom be wirkt eine Ausdehnung des Hitzdrahtes 4, so dass der Schaltarm 3 mit dem Eingangskontakt der Spule 6 in Berührung kommt, wodurch die Lampen 9 auf leuchten.
Durch den Stromfluss wird auf Grund der Magnetwirkung gleichzeitig der Schaltanker 11 ange zogen, so dass die Kontrolleuchte 12 aufleuchtet und die Funktion der Blinkleuchten 9 anzeigt. Sobald der Stromkreis geschlossen ist, d. h. der Strom über die Magnetwicklung fliesst, erkaltet der Hitzdraht und bringt dadurch den Schaltanker in die ursprüng liche Ausgangsstellung zurück. Somit erlöschen die Blinklampen 9 und gleichzeitig fällt der Schaltanker 11 ab und kommt mit dem Umschaltkontakt 13 in Berührung.
Mit dem Schliessen oder Öffnen des Zündschlos- ses 1 wird das Relais 15a geschaltet, und zwar ist bei geöffnetem Zündschloss 1 das Relais 15a geschlos sen und bei geschlossenem Zündschloss wirkt der über Leitung 15b fliessende Strom auf den Anker des Relais 15a und öffnet die Kontakte in 15a.
Da nun, wie schon erwähnt, der Schalter 15 und ebenfalls das Relais 15a - denn das Zündschloss ist geöffnet - geschlossen sind, fliesst Strom von der Batterie über Punkt A direkt zum Schaltanker 11, von dort über den Kontakt 13, die Leitung 14, den Schalter 15 und über das Ruhestromrelais 15a zu dem Anschluss R am Blinkschalter und weiter zu den Blinkleuchten 10.
Inzwischen hat sich der Hitz- draht 4 schon wieder aufgeheizt und ausgedehnt, so dass der Schaltarm 3 mit dem Eingangskontakt der Spule 6 in Berührung kommt, und die Magnetwir kung der Spule 6 den Schaltanker 11 anzieht. Es erleuchten nun wieder die linken Seitenlampen 9. Die se Vorgänge wiederholen sich ständig, so dass sich ein Springlicht ergibt, dessen Bedeutung bereits er läutert wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Blinklichtanlage, insbesondere für Kraftfahr zeuge, bei der je nach der Stellung eines vom Fah rer zu bedienenden Schalters die linken oder rechten Blinkleuchten an einen Blinkgeber angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Blinkgeber (2) eine zusätzliche und gesondert zu bedienende Schalteinrichtung (11-15) aufweist, welche die Blinkleuchten (10) der nicht eingeschalteten Seite ge rade dann unter Strom setzt, wenn der Blinkgeber (2) den Strom zu den Leuchten (9) der eingeschalteten Seite unterbrochen hat und umgekehrt.UNTERANSPRÜCHE 1. Blinklichtanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung aus einem für die Blinkkontrolleuchte (12) vor gesehenen Schaltanker (11) mit Zusatzkontakt (13) und einem in einer vom Zusatzkontakt (13) zu den Blinkleuchten (10) der einen Seite führenden, zusätz lichen Leitung (14) liegenden, üblichen Ein- und Ausschalter (15) besteht, wobei die zusätzliche Lei tung (14) über den Anschluss (R) am Blink- schalter (8) an die entsprechenden Leuchten (10) der einen Seite angeschlossen ist.z. Blinklichtanlage nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass hinter dem Schalter (15) ein Ruhestromrelais (15a) vorgesehen ist, das bei aus geschalteter Zündung seine Kontakte geschlossen hält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0039565 | 1962-02-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH418901A true CH418901A (de) | 1966-08-15 |
Family
ID=6931431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH236063A CH418901A (de) | 1962-02-27 | 1963-02-25 | Blinklichtanlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH418901A (de) |
-
1963
- 1963-02-25 CH CH236063A patent/CH418901A/de unknown
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